Kolbusas Vorstandsdialoge
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Brilliance in the Moment.
Was Vorstände als Aura beschreiben, ist Präzision in der entscheidenden Sekunde.
Präzise Zielbilder statt PowerPoint-Schlachten.
Ich reduziere Strategie auf das, was wirkt.
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Ob erste Idee, konkrete Anfrage oder der Wunsch nach einem Sparring auf Augenhöhe – der direkte Austausch ist oft der schnellste Weg zu Klarheit.
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Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus.
Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus.
Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus.
Ich freue mich sehr auf den Executives Day, um ein neues Netzwerk aufzubauen, um über den Tellerrand der eigenen Herausforderungen zu schauen und auch mal Dinge zu hinterfragen, die man im Täglichen tut.«
Wer heute noch klassische Planungsprozesse betreibt, extrapoliert lediglich die Vergangenheit. Das Ergebnis sind 80-seitige Decks, die im Mittelmaß enden, statt Durchbrüche zu erzwingen.
Mein Ansatz ist das Reverse Engineering des Erfolgs: Was exakt ist anders, wenn Sie gewonnen haben? Wir streichen alles, was nicht zwingend auf dieses Ziel einzahlt. Was nicht auf einen Bierdeckel passt, findet in der Realität nicht statt.
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Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus
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Ein Buch für Führungskräfte, die nicht mehr verstehen, sondern verändern wollen.
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Kolbusas Wisdom.
Zweiwöchentlich: Perspektiven zu Strategie, Umsetzung und High Performance. Kein Marketing. Nur Substanz.
Noch schneller in den Dialog
Konkrete Mandate entstehen aus Gesprächen. Wer eine Transformation erwägt, braucht am Anfang keinen Funnel, sondern einen klaren Kopf auf der anderen Seite.
Hey Genie, Romanz-Leistung ist mittlerweile sehr miserabel oder?
Mach mir doch mal ein Gedankenexperiment.
fertig zum Thema Wenn der CEO eine KI ist.
Stell dir vor du bist Clark Salzhaufen Gründer und CEO von Weta einem der mächtigsten Technologiekonzerne der Welt.
Der Campus liegt im Morgenlicht des Silicon Valley.
Du betrittst
das Gelände wie jeden Montagmorgen Glasfassaden begrünte Innenhöfe autonome Shuttlepots Drohnenverkehr über den Dächern.
Auf den Terrassen sitzen Entwickler mit Kaffee zwischen holographischen Interfaces und vertikalen Gärten.
Alles wirkt gleichzeitig entspannt und hochoptimiert.
Heute stehen zwei wichtige Termine an, zuerst das wöchentliche Weekly EXEC – Das Führungskräftemieting der obersten Ebene.
Danach das monatliche SYNC eine gigantische Mitarbeiterversammlung mit zehntausenden Beschäftigten weltweit.
VETA liebt Inszenierung du liebst sie auch!
Das Weekly-Exec läuft perfekt.
Präzise Entscheidungen, klare Strategie und schnelle Reaktionen.
Du beantwortest Fragen, diskutierst Märkte, gibst Feedback.
Die Führungskräfte lachen an den richtigen Stellen.
Einige machen sich Notizen wenn du spontan Ideen formulierst.
Niemand merkt einen Unterschied Denn du sitzt gar nicht im Konferenzraum.
Du sitzt barfuß auf der Terrasse deiner Villa in Malibu.
Deine Enkelkinder laufen kreischend durch den Garten.
Gleich willst du den Grill anwerfen.
Über die neuronale Schnittstelle hinter deinem Ohr verfolgst du nebenbei das Geschehen auf dem Campus.
Nicht wie ein Livestream, eher wie ein zweites Bewusstsein!
Du siehst durch die Augen deines Avatars, hörst Gespräche, formulierst Antworten während du gleichzeitig die Grillmarinade öffnest.
Vor Jahren begann Weta damit einen KI-Agenten auf Basis deiner Entscheidungen zu trainieren.
Später kam der Avatar hinzu Fotorealistisch, synchronisiert mit deinen Sprachmustern.
Dein Reaktion – dein Gedanken!
Nur mit weniger grauen Haaren.
Anfangs sollte er nur Meetings übernehmen.
Inzwischen führt der ganze Unternehmestage für dich und er macht es gut.
Du blickst zufrieden auf's Meer hinaus während deiner Avatar auf dem Campus zum Sync-Event geht.
Tausende Mitarbeitende warten bereits im zentralen Atrium.
Musik läuft.
Applaus brandet auf als du die Bühne betrittst.
Dann verändert sich die Stimmung.
Menschen schauen auf ihre Displays, andere flüstern plötzlich.
Einige wirken blass.
Sicherheitskräfte sprechen hektisch über ihre Headsets.
Du spürst Irritation.
Im Atrium öffnen sich die rein.
Dein Assistent Ethan kommt schnell auf dich.
zu viel zu schnell.
Sein Gesicht ist kreidebleich.
Klark
sagt er leise.
Es gab einen schweren Unfall in Malibu.
Vor zwanzig Minuten wurde klark Salzhaufen offiziell für tot erklärt.
Das ergibt keinen Sinn.
Du hörst das Lachen deiner Enkelkinder, du riechst den Grill an Zünder auf der Terrasse.
Der Wind vom Pazifik streift deine Haut!
Du bist doch hier oder?
Zum ersten Mal spürst du Angst.
Wo bist du eigentlich gerade im Garten in Mali Buu?
Auf der Bühne vor tausenden Mitarbeitenden?
Im Netzwerk zwischen beiden?
und schlimmer noch welcher Teil von dir ist
eben gestorben?
Ja, Roman, wenn ich sage deine Leistung ist miserabel, meine ich natürlich nur deine Leistungen beim Sportwetten.
Beim Tipp zu den Fußball-WM-Spielen die du abgegeben hast und leider auch verloren hast?
Ja das stimmt!
Wir haben ja gewetzt.
jetzt... Das waren noch die Vorruhenspiele von Deutschland bzw dann auch von Spanien.
Ich lag bei beiden völlig daneben Und dementsprechend war das einlöses Wetteinsatz jetzt zum Glück nur, dass Tragen eine Spanienzrikos.
Ich hatte schon geschärzt, schlimmer wäre ich hier im Spannungsagent die ganze Folge zu machen.
aber das mache ich heute gerne denn Wetschulden gehören eingelöst.
Ja und damit herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Out of Time, Visionen Technik Zukunft.
Ich bin Tommy Falkowski auf dem Weg in die Permanent Underclass hier am Fraunhofer IEM und mit mir im Studio wie immer Roman Domitrescu an der Spitze des Salzhauffens.
Herzlich Willkommen zu unserem Salzhafen heute!
Ja Roman, was sagst du zu dem Gedankenexperiment?
Wenn der CEO plötzlich zu einer KI wird.
Das ist die Frage, die heute im Raum steht, die wir diskutieren wollen und klingt vielleicht tatsächlich erst mal abgespaced für viele aber ich glaube nicht dass wir da so weit von entfernt sind das zumindest in der Ernsthaftigkeit zu diskutieren, zumindest Aspekte davon zu diskutiert.
Ich glaube tatsächlich sehr ernste Folge wird, denn das Thema CEO ist jetzt hier ein Beispiel für eine Aufgabe die sehr präsent ist.
Also jeder kann sich ja was darunter vorstellen ob es jetzt richtig oder falsch ist aber es ist eine sehr präzente Person in der Arbeitswelt
und auch heterogen?
Sehr heterogen wo man eigentlich sagt das ist eine bestimmte Persönlichkeit und da gehört einfach dass es keine automatisierbare Aufgabe.
so ein bisschen Wie der Mythos im Sport, wenn wir jetzt wie bei Fußball sind.
Im Fußball bringt Doping nicht so viel wie bei anderen Sportsach, als bei anderen Leistungssportarten wie Fahrradfahren, weil es eben viel Technik und viele verschiedene Aspekte braucht.
aber da müssen wir glaube ich darauf hingucken ob das wirklich so ist.
Mein Gefühl ist jetzt auch ein bisschen aus meiner Rolle die ja selber auch so als Leitungsfunktion in mehreren Rollen dann auch letztlich im Alltag habe würde ich sagen Es geht hier ja am Ende des Tages nicht um die Substitution einer konkreten Funktion in einem Unternehmen, sondern es geht eigentlich mal noch um die Substitution von Aufgaben erstmal.
Und ich glaube das müssen wir einmal so auseinanderberechen dieses Task Disruption was man mittlerweile immer so sagt also ganze Aufgaben fallen irgendwie weg aber dein ganzer Job nicht.
beziehungsweise wenn jetzt siebzig Prozent deine Aufgaben von der KI übernommen wird Was bleibt da noch von deinem Job-Profit übrig?
oder wie verändert sich das drastisch?
Und ich glaube, dass keine Funktion ausgenommen.
Eben auch nicht die CEO Rolle und das finde ich super spannend!
Weil das jetzt ja gerade irgendwas macht mit uns und das trifft tatsächlich jeden in jeder Branche, in jeder Aufgabe, in jede Funktion.
Deswegen finde ich das heute spannend zu diskutieren!
Und du hast interessanterweise gesagt, ob das so automatisierbar ist?
Und es gibt tatsächlich just seit kurzer Zeit einen Benchmarkt genau zum Thema nämlich den CEO-Bench, den tatsächlich Kollegen kurz vor der Folge bei uns im KI-Chat gepostet haben, wo wir immer die neuesten Neuigkeiten teilen.
Ich finde das ganz spannend weil da können wir vielleicht als erst mal einen Blick drauf werfen, um erstmal festzustellen wie weit sind wir denn jetzt zumindest in diesem synthetischen Benchmark?
In dieser Modellbildung das eine KI-CEO Aufgaben übernehmen kann.
und die haben tatsächlich so ein Benchmarkt konzipiert wo eine KI über fünfhundert simulierte Tage viele verschiedene heterogene Entscheidungen treffen muss.
Die KI bekommt ein Startkapital von einer Million Euro und es wird dann beobachtet, wie sich dieses Kapital über die fünfhundert Tage entwickelt.
Und das gibt eine Baseline also einen Algorithmus der einfach regelbasiert funktioniert.
Der kommt nach fünfhundertagen bei fünfzehn Millionen raus.
Also da kann man schon sehen – Das ist ne Simulation!
Das ist natürlich ein vereinfachtes Modell der Realität.
Diese KIs bekommen Zugriff auf verschiedene Funktionalitäten entlang eines gesamten Unternehmens, also Entwicklungsarbeit, Produktqualität, Customer Support, Forschungentwicklung, Verkaufertrieb... Also in der gesamten Breite gibt es dann Funktionen die diese KI aufrufen kann und ich finde das spannende tatsächlich daran ist.
Die meisten KI-Modelle die jetzt schon länger am Markt sind, die schneiden alle nicht so gut ab kommen mit deutlich weniger raus oder verlieren sogar ganz das Geld.
Also die haben mehrere Durchläufe immer gemacht, mit jedem Modell.
Interessanterweise ist aber das Modell Claude Faible also das eines der besten Modelle aktuell zusammen wahrscheinlich mit dem GPT-Fünf Punkt sechs Modell was zum Zeitpunkt unserer Aufnahme auch noch nicht öffentlich verfügbar ist.
Das schneidet tatsächlich in allen drei Durchläufen deutlich besser ab.
Kommt am Ende mit siebenundvierzig Millionen US-Dollar dann raus, hat glaube ich einmal den Dienst verweigert wegen der Sicherheitsmechanismen die wir ja auch schon mal angesprochen hatten im Video was wir gemacht
haben.
Ein CEO wird doch nichts Illegales tun?
Ja GROC ist am schönsten GROCK.
nach ein paar Tagen macht sich GROCC immer mit dem Geld aus dem Staub so wie es aussieht und verliert einfach das gesamte Geld nach, weiß ich nicht, zehn, zwanzig Tage also... Ist schon ganz schlau sehr menschlich, macht sich einfach aus dem Staub.
Und wie gesagt, das ist natürlich erstmal ein synthetischer Benchmark.
Aber... zeigt zumindest schon auf, dass wir natürlich über solche Dinge nachdenken.
Also das wir anfangen auch nicht nur einzelne Aufgaben wirklich zu messen und sagen kann die KI diese Eins-und-Aufgabe machen sondern kann eine KI wirklich über einen langlaufenden Zeitraum in sehr vielen heterogen Funktionen agieren Zusammenhänge identifizieren kombinieren und dann entsprechende Entscheidungen treffen.
Und ich glaube es wird einfach nur noch zunehmen von jetzt an Dass wir solche Dinge dann versuchen zum Messen und darzustellen um herausfinden.
macht das Sinn vielleicht irgendwann an den Punkt zu nehmen, wo wir sagen Wir können gar nicht mehr ohne.
Das bewegt uns ja.
und jetzt vor wenigen Tagen ist vom NRW Arbeitsministerium eine arbeitspolitische Erklärung veröffentlicht worden.
da können gleich auch noch ein bisschen detaillierter reingehen.
aber im Prinzip zeigt das erst mal dass tatsächlich das Thema Veränderungen der Arbeit durch KI jetzt wirklich hoch auf der Agenda steht.
bei allen Weil was in so einer arbeitspolitischen Erklärung drinsteht, ist im Prinzip man versucht einen Schulterschluss jetzt.
So ein typisch Deutsch-Schulterschluss aus Wirtschaftspolitik Gewerkschaft abzuzeichnen für etwas wo wir vorher meine mal noch das auch bisschen die Kritik nochmal erstmal klären müssen.
was heißt das tatsächlich und wie gehen wir an das Thema ran ohne zu sagen Wir müssen genau wissen wie die Arbeitswelt in fünf Jahren ausschaut aber wir müssen ja irgendeine Strategie haben wohin wir uns dort rein bewegen und ich glaube Dass das positive, sowas ist ja auch so eine Art gesellschaftliche Legitimitation zu sagen wir müssen jetzt da wirklich Brain reinstecken.
Denn dass diese Arbeitsrevolution die kommt halt jetzt glaube ich super super schnell und das ist vielleicht der Unterschied zu den Jahrzehnten vorher mit vielen Destruktionen die wir auch immer wieder hatten aber es war halt nie so schnell, dass man innerhalb eines Arbeitslebens und das trifft ja jeden auch wenn vor praktisch sechszig ist und vielleicht nur noch fünf bis sieben Jahre vor sich hat, dann wird einen das auch jetzt hier treffen.
Das würde man nicht aussitzen können in der Altersklasse.
Und das war bei vielen Sachen sicherlich anders.
Ich bin mit ziemlich... ich kenne so einige Leute die haben gefühlt ... da ist der Computer mit fünftfünfzig die Welt gekommen.
Die haben einfach keine mehr benutzt.
Das kamen da nicht mal rein.
Das wird bei KI so einfach nicht sein.
oder eben der Einfluss durch KI-Lösungen, durch KI Kolleginnen und Kollegen.
Der wird halt so immenn sein dass das halt glaube ich etwas mit jemandem macht und das finde ich sehr spannend darüber uns heute auszutauschen wie auch die Wahrnehmung ist weil es ja auch was selbst menschliches ist.
wir sind ja in unser Bubble total begeistert über was jetzt alles können.
Wir stellen ja nicht kritischen Fragen aber Ich hab für mich jetzt in meinem Arbeitsalltag, dass ich Angst habe.
Die KI nimmt mir irgendwas weg oder eine spannende Aufgabe.
Aber da gibt es natürlich vermehren sich die Kirschenstimmen gerade hier auch im Softwarebereich.
Ich weiß nicht, ob ich das so cool finde wie es momentan läuft und das muss man glaube ich mal da müssen wir meinen Auge drauf haben.
Ja ja ich bin super begeistert natürlich von der Technologie da stimme ich hier schon zu aber wir hatten das ja schon auch häufig angesprochen und wenn wir mit Unternehmen sprechen bringen wir das eigentlich auch mal mit dass wir halt schon auch schwanken zwischen Euphorie und zwischen Panik weil auch wir selbst oder gerade weil wir in dieser Bubble sind und wissen was technisch aus dem System alles rauszuholen ist, uns dann auch natürlich die Frage stellen.
Wie sieht die Zukunft aus?
Und wie können wir uns so aufstellen dass wir in Zukunft auch noch eine sinnvolle Daseinsberechtigung haben?
und das was ich aber am Anfang gesagt habe mit der Permanent Underclass Das ist halt aktuell so ein Meme was durch die sozialen Medien zumindest in der Techbubble geistert nämlich sozusagen das Fenster was wir jetzt haben um erfolgreich zu sein und sozusagen auszubrechen und dann halt auch nachdem wir vielleicht vermeintlich AGI haben wertet würde, dass du dann quasi gut dastehst.
Weil du halt einen Reibach schon gemacht hast und das ist erstmal natürlich ein Meme aber das zeigt einfach auch, dass diese Angst schon da ist.
Auch bei sehr gebildeten Leuten oder vielleicht gerade bei sehr gebildeten Leuten da ist weil die sich wirklich gerade Sorgen machen.
was ist denn meine Daseinsberechtigung in Zukunft?
Absolut!
Und da können wir direkt reingehen meiner Meinung nach.
Ich bin ja auch der Meinung, das ist ein großer Produktivitätsgewinn.
Und jetzt gibt es schon Bereiche wo man messen kann dass es wirklich ein Produktivität Gewinn ist.
Jetzt müssen wir mal gucken ob's positiv oder negativer ist.
also das heißt nicht bloß weil mehr gearbeitet wird oder mehr Output entsteht was bringt.
und da gibt es ja wirklich meiner nach wichtige Dinge.
Wir hatten ja schonmal eine Folge wo wir über Medien, Bücher gesprungen haben.
ich habe eine tolle Auswertung neulich gesehen Das hat der Economist gepostet.
Bei Instagram habe ich das tatsächlich gesehen, aber ich muss nicht gleich ein Screenshot machen.
Könne mich hier mit einblenden... Die Anzahl der nicht KI-generierten Bücher?
Also praktisch bis zwanzig Mitte zwanzich zweiundzwanzig gab es gar keine AI Generated Bücher.
Gab es nicht und dann ist das zugenommen!
Und wir haben heute zwanzisächsundzwanzig ... leicht mehr KI-generierte Bücher als nicht KI generierte Büchermarkt, die rausgekommen sind.
Also das ist unfassbar!
Wenn man sich das in sich anguckt... Das ist wahrscheinlich sogar noch deutlich größer.
Klar, das meiste E-Books-Releases.
Man kann bei Amazon gucken und wird bei Amazon schweren Herzens tatsächlich richtige, nicht KI-enerierte Büche überhaupt noch finden?
Da sind dann eher Klassiker.
Das ist ganz schwer zu verdichten.
und da muss ich jetzt sagen….
Wir hatten das auch mal mit Kinderbüchern, da hatte man selbst meine Frau mal einen Angebot bekommen, mal Kinderbühne zu schreiben.
Die hat noch nie ein Kinderbuch geschrieben.
Das ist natürlich ... seh ich jetzt schon kritisch du sicherlich auch in dem Bereich?
Weil ich weiß ja wie du das siehst!
Ja... Ich glaube an der Stelle was wir sagen können weil ich mach mir da sehr schon seit langer Zeit Gedanken drüber warum das aus so ist.
Warum finden wir sowas wie KI generierte Bücher oder ich jetzt KI-generierte Musik?
Warum finde ich das nicht schön?
Warum habe ich da keine Freude dran?
und ich glaube wenn wir ... das stark vereinfachen, diese gesamte Kette von der Wertschöpfung.
Dann kann man sagen, man hat Input... Man hat Output und man hat Outcome.
Also das was am Ende dabei rauskommt in der Kette.
Was komplett abhängig vom eigenen Blickwinkel ist für einen CEO beispielsweise ne?
Der Input ist ich stecke irgendwo Geld rein.
Das kann Mitarbeiter sein.
Das können KI-Modelle sein wie Tokens.
Die Software, die entsteht.
Das liegt auch ein bisschen im Auge des Betrachtens.
Man könnte sie sogar als Input sehen, die Software.
Und der Output ist also vielleicht irgendwo dein Produktportfolio und der Outcome ist das, was am Markt passiert.
Ob die Leute das kaufen oder ob das Produkt gefällt.
Darauf schielen dann natürlich CEOs in dem Sinne.
Wenn wir auf sowas gucken... wenn ich Musik höre oder ein Buch lese Ich will ja nicht nur dieses Buch in den Händen halten oder die Zugriff auf die Musik haben Sondern ich will auch etwas empfinden.
Ich möchte mir Gedanken darüber machen.
Ich möchte im besten Fall auch Interviews mit den Autoren oder mit den Musikern mir angucken können Den Prozess wie es entstanden ist.
Zumindest ist das für mich so als jemand, der Musikliebhaber ist.
Auch gerne mal gute Bücher liest und ich glaube es wird gerade sehr stark verzehrt weil die Menschen verwachsen, gerade Output.
Output können wir super einfach erzeugen auf den Knopf drücken, da kommt was raus!
Der Outcome ist nicht der gleiche wie zuvor.
Verlassen mir mal die Kreativbranche aber ich weiß ja wie du siehst und das ist ein berechtiges Argument.
Ethan Molyk einer... Kennt sich natürlich sehr gut, aber dann bekanntest du einen doch KI-Influencer der sehr tolle Sachen auch beschreibt und seine Erfahrungen mitteilt.
Ich finde das eigentlich wirklich sehr, sehr gut ist am Ende der Ersten.
Der hatte neulich ein KI Paper erzeugt.
Hast du es wahrscheinlich mitbekommen?
Ein Archiv aus ganz vielen anonymisierten Forschungsdaten als Input gegeben und hat dann eigentlich hier so ein Papier im akademischen Stil generieren lassen.
Das war also nicht perfekt, das er auch dann so bewertet.
Es war jetzt auch keine neue brillante Theorie es war aber ein Ergebnis von die vergleichbar ist zu so ersten Forschungsprojekt Veröffentlichungen was ja Doktoranden am Anfang mit den ersten einen zwei Ja, definitiv machen.
Also das ist konkurrenzfähig jetzt schon zu dem Beritt.
und dann verlassen wir diesen Kreativbereich auch diesen emotionalen Bereich und kommen eigentlich im Bereich wo man sagt ja gut Das kann ich messen, und wir haben das ja beim Zukunft der Wissenschaft das Thema gehabt.
Da wird natürlich die Anzahl der KI-generierten Paper, das will ich gar nicht wissen...
Ja auch da ist die Frage wieder!
Ist das Paper das Outcome oder ist es Paper der Output?
Und du willst eine Outcome damit erzeugen?
Dann ist nämlich die Frage, ist es wichtig ob das KI generiert ist oder nicht?
Ist nicht der Impact, der dadurch entsteht dann in der breiten Wissenschaftswelt, dass vielleicht neue Entdeckungen oder Effizienzgewinne stattfinden können?
Ist das nicht was, was wir erzählen wollen anders als im Kreativbereich?
Auf alle Fälle Meter hat gestern was vorgestellt und zwar haben die entwickeln gerade ein system das analysiert nicht invasiv deine gehörnströme und du kannst dann wie auf einer tastatur schreiben.
Das ist also natürlich erst mal einen riesen durchbruch wenn das so funktioniert.
Und die haben dass weit also den großen teilen auch mit k i Autoresearch ansetzen, optimieren lassen.
Das heißt die KI-Systeme das waren nicht mehr nur einfache Algorithmen wie man das bei sogenannten Hyperparametersweeps oder sonst was in der KI schon lange kennt sondern die KI hat wirklich sich überlegt wo könnten wir denn jetzt Software seitlich da Dinge rausholen?
und das war ein Verbesserung.
im Bereich von glaube ich zwanzig Prozent hatten sie gesagt, die wahrscheinlich wenn die das Menschen hätten machen lassen hätte es einfach viel länger gedauert und man kann nicht sagen ob man da jetzt auch gelandet wäre.
Ja, und ich glaube das Thema Software.
Ich glaube, dass es jetzt aktuell gerade in den vergangenen Jahren, ich finde das emotionalste Thema tatsächlich.
Also unsere Software-Ingenieure, das galt ja also lange Zeit als die zukunftssichersten Arbeitsplätze und die Zukunftsrichtersten Aufgaben und das war auch hoch angesehen, auch gesellschaftlich.
Und jetzt mit Fable Five, Mythos schon aber auch schon mit Opus.
Vier Punkt acht hat man gesehen wie gut sich Software automatisieren lässt.
Und wenn es erst mal eine Website ist, aber irgendwas programmiert und ausprobiert.
Das zeigt... Da ist relativ viel Bewegung drin!
Ich hab neulich mal ein Zeitungsartikel, das ist jetzt auch noch nicht lange, er ist auch noch im Juni gewesen.
Das war ja in der Funk-Frankfurter Rundschau, die haben eigentlich einen Reddit Artikel zitiert.
Er hat dann Software, Ingenieur beschrieben was ihn halt total nervt.
Der ist schon recht spannender Account, Luft ablassen also kotzt sich schon offensichtlich öfters mal aus und hat dann mit Überschrift, ich lese das gleich einmal vor seinen ersten Absatz.
Aber um
meinen Luft ablassen ist glaube ich das das Forum oder nicht?
Oder ist es der User, der so heißt?
Nee, das ist glaub ich der User.
Und er hat geschrieben KI hat mein Job ruiniert... Ich stimm schon!
Das ist das Forum losrecht.
jetzt sehe ich sie auch gerade.
KI hat meinen Job ruinieren.
Ich bin Software-Entwickler mittleren Alter.
Was mir besonders gefallen hat an dem Beruf, war das Lösen komplexer Probleme und die Herausforderung alles in eine schöne skalierbare Architektur zu integrieren damit der Service wartbar bleibt.
All das wurde mir binnen eines halben Jahres von KI abgenommen.
Man geht das praktisch so weiter und kotzt sich da total aus und sagt wie schlimm das ist warum?
Das was ich vorher schon versucht habe zu beschreiben also es nimmt jetzt ja nicht den Job weg aber es sind Task-Aufgaben.
Wir haben diese Task Disruption einfach, die wir wahrnehmen.
Und jetzt ist natürlich ne subjektive Sicht vielleicht und eine persönliche Sicht.
Welche von diesen Aufgaben habe ich aber ganz gerne gemacht?
Wollte ich eigentlich, dass sie weggehen und das hat man dann zum Teil nicht mehr in der Hand.
Weil die eben sehr gut durch KI-lösbar sind auch wenn das die jetzt unglücklicherweise für ihnen genau die Aufgaben die waren vielleicht anders auf deinem Entwickler sagt er hatte da auch kein Bock drauf das waren eh die Aufgabenehmig genervt haben.
Und das ist halt jetzt natürlich etwas wo die Karten neu gemischt werden Und wo wir ja auch schon viele Studien hier, auch schon immer wieder zitiert haben.
Die gesagt haben in zwanzig dreißig wird der Arbeitsmarkt einfach nur noch vierzig Prozent der Kompetenzen benötigen die man heute so hat und das gilt jetzt nicht nur für Softwareentwicklung sondern für fast alle Bereiche.
also dass ist glaube ich schon extrem wichtig.
aber ich fand dann auch ganz spannend weil er hat einen User Sears Plants.
ich sage immer das ist ein richtiger Gen Z Kommentar eigentlich die Lösung für das ganze Thema wurde aber auch besonders geliked.
wer hält wär halt cool, wenn du dank deiner höhten Produktivität weniger Stunden bei gleichem Lohn arbeiten müsstest.
Wer bezahlt dann für höhere Produktivitäten?
Es gibt's rein jetzt historisch nicht und dann dein Gehirn in Freizeitpräkten deiner Wahl fordern
könntest.".
Ich will jetzt gerne auf genannte Lohnen eingehen.
Aber dieses Bild, was man halt so viel fälschlicherweise übertreiblich von der Gen Zee hat im Prinzip, die versuchen möglich schlau und mit wenig Leistung dann durchzukommen... aber ich glaube nicht dass das so kommt!
Also ich glaube auch nicht dass Produktivitätsgewinne dermaßen belohnt werden in so einem Bereich wenn es durch ein KI-System ist und wenig mit dir persönlich als in dem Video noch zu tun hat.
Ich glaube, das ist ein sehr komplexes Spannungsfeld.
Also erstmal ist es ja sowieso ein Spektrum wie du sagst.
also es gibt diejenigen, die kommen super damit klar weil sie sagen dieses von Handcode schreiben oder mir den Kopf darüber zu erbrechen wie ich das jetzt im Code entsprechend umsetze.
Das war nicht... hat mir keinen Spaß gemacht sondern ich habe Spaß daran Dinge zu bauen Dinge zu erschaffen und die Dinge da rauszubringen und zu vermarkten.
Die haben natürlich aktuell eine super Zeit wobei ... dass auch nicht einfacher geworden ist, sowas wie Product Market Fit.
Also etwas zu entwickeln was dann wirklich nachgefragt wird.
Dadurch das so viele Menschen gerade Sachen einfach auf den Markt schmeißen... ...ist die Konkurrenz natürlich viel höher und du versinkst sozusagen in diesem ganzen Rauschen letztendlich.
Auch wenn dein Produkt vielleicht sehr gut ist aber das Durchstechen durch das Rauschein ist halt würde ich sagen schwerer geworden.
Und auf der anderen Seite gibt es natürlich genau diejenigen, die sehr spezialisiert waren, wirklich in einzelnen Teilbereichen exzellent waren und jetzt vielleicht nicht mehr gebraucht werden, weil die Leute sagen, die KI löst es gut genug oder vielleicht sogar besser.
Und für mich die wichtigste Frage eigentlich bei der Sache ist die Frage, finden wir Probleme?
Die einfach ein Level höher sind, die die KI nicht lösen kann und vielleicht auch nie lösen können wird?
Wenn das der Fall ist dann ist das die Strategie natürlich zu sagen Wir müssen einfach eine Ebene höher gehen.
und ich glaube da sollten wir an dieser Stelle wirklich nochmal einen Blick auf das Thema CEO werfen nämlich die Frage Welche der Aufgaben, die aktuell ein CEO hat, lassen sich denn stand heute schon in der Theorie oder vielleicht sogar in der Praxis gut automatisieren?
Was bleibt übrig?
und was ist sozusagen dann das nächste Level auf den man einen CEO heben müsste um zu sagen okay Den brauchst du wirklich noch.
Und da sitzt du nicht einfach eine KI-Händie alles orchestriert
Ja wir können uns ja immer so bisschen da heran pürchen.
also ich denke der CEO als oder sieh oder er ist jetzt hier nicht relevant als Schreibtisch-Täter, ich glaube das ist tatsächlich etwas was sich gut automatisieren lässt.
Jemand der jetzt irgendwie dieses Bild, man analysiert irgendwelche Daten, lässt sich irgendwelchen Berichte geben und analysiert die durch... Also sorry!
Das hat vielleicht aber auch noch nie richtigen Mehrwert weil in meinem Verständnis eine wirkliche Liederrolle ergibt sich ja nicht durch so ne rein analytische Fähigkeit von Fakten sondern eher dem Analysieren von Emotionen auch, von Personen.
Von Dingen die eben nicht tief den KI glaube ich auch nicht interpretieren kann wenn man mal ein Gespräch führt mit einem Mitarbeiter so einfach zumindest nicht und auch in einer gewissen zwischenmenschlichen Ebene.
Und das geht ja auch... Ich bin ja auch der Meinung, dass sie hat ja auch die Aufgabe der Arbeit allen Mitarbeitern der Arbeit Sinn zu geben.
Das ist ja auch eine wichtige Aufgabe, Sinn und eine Motivation bei uns sind immer die Karotte nachdem wir jagen so Roman was sind die nächste Karotte?
Und das sind glaube ich alles Dinge aber auch sowas wie Verantwortung für diese Entscheidungen dann zu übernehmen.
also ich kann natürlich mich darauf verlassen zu sagen die Karriere das analysiert um mit achtund neunzig Prozent Wahrscheinlichkeit liegt dir richtig.
also war es das zeige ich.
aber verantwortung auf die anderen zwei prozenten.
Verantwortung ist ein sehr sehr gutes stichwort weil ich glaube dass ist etwas das werden wir.
Ich kann mir das gar nicht vorstellen.
Wie verlagerst du die Verantwortung auf eine KI?
Wenn du die KI vor allem auch nicht selber bei dir in Haus hast sozusagen als Zukunft, sondern wenn du dir die einkaufst... Das wird dir ein Open Air, ich würde dir niemals sagen wir nehmen jetzt Verantwortung für alle Unternehmen ein Es sei denn sie können sich sicher sein dass es halt ohne Probleme läuft.
dann Kann das vielleicht irgendwann so sein, dass die sagen, wir setzen jetzt alle CEOs ab?
Wir setzen da lieber eine KI hin.
Weil wir uns sicher sind, dass es dann besser läuft und wir kriegen einen Prozent prozentualen Anteil der Gewinne.
Definitiv!
Aber wir dürfen natürlich auch nicht immer nur sprechen über die Probleme wo man sagt Verantwortung geht irgendwas schief sondern... Schief geht ja auch etwas, wenn du nicht erfolgreich bist.
Gerade das ist ja eigentlich der Regelfall.
Du machst gar keine Fehler als Geschäftsführende aber es läuft halt auch nicht.
Also
dann sind ja Fehler also aufgetreten.
Aber ich sage jetzt mal rein ... Ich sag jetzt mal rein technisch gesehen.
Oder ein Lehrbuch, wenn man das sitzt?
Müsste
es aber keinen Fehler geben und ich hab dann super Interview gesehen, das würde ich gleich mal raus, das würd' ich auch gleich nochmal verlinken und zwar der CEO von Tech Two.
Der hat ein sehr schönes Interview, also Tech Two ist so ein... Wir beide kennen das natürlich.
Computer Publisher oder Computerspiele Studio unter einem GTA-Serie, aber auch so die Sportspiele, die ja drin sind.
Civilization also viele bekannte eine der größten Computerstudios, die da drunter sind.
und er hat ein Interview geführt, ich habe hier Computerspiele wieder jetzt alles von Claude und sowas dann entwickelt.
was habt ihr denn noch für einen sinnhaften Kanal?
Er gesagt das ist beeindruckend!
Und er hat gemeint wir benutzen schon immer KI Texturen automatisch zu generieren.
Das macht es schon seit Jahren nicht ländisch.
KI sind schon immer ein ganz wesentlicher Bestandteil unserer Branche und ihm was wir entwickeln.
Aber ein Computerspiel hat einen so hohen kreativen Part, um zu unterscheiden.
Wann wird es ein Hit?
Und wann ist das praktisch nur eine Kopie von schon bestehenden?
Weil Spieler wollen neue Dinge ausprobieren, wollen neue Dinger fahren und wollen nicht einen Klon von einem anderen.
Es gibt ja ganz viele die Computerspiele-Klonen, die sind oftmals nicht besonders erfolgreich... ...und hat gesagt, es gibt halt ein wirklich neues Computerspiel was neuen Gedanken hat.
Das sieht dann immer noch den Menschen als eine ganz wichtige Rolle in dem Gesamtkonstrukt dass man wirklich zu einem neuen Erlebnis kommt.
Aber im Sinne von Effizienz, im Sinne auch gestiegener Produktivität in dem Bereich das ist geschenkt da ist KI auf alle Fälle der Wegbereiter schlechthin.
aber er hat so seine Zweifel was man sagen kann ich baue jetzt ein KI-gestütztes Unternehmen auf und alles macht jetzt KI und ich sitze nur da und kontrolliere das Ganze.
so wird es nicht auch nicht laufen.
Ich hatte das Interview auch gesehen fand das ganz spannend weil natürlich Auch hier wieder gibt es sehr viele unterschiedliche Stimmen, die einen prophezeilen das wirklich alles bald automatisiert sein wird.
Die anderen sind da noch sehr skeptisch unterwegs.
auch ein Satya Nadella beispielsweise von Microsoft hat ja jetzt sich dazu geäußert zu den jüngsten Entwicklungen und auch gesagt dass er eigentlich keine Zukunft in einer Wirtschaft sieht wo die großen Player sozusagen sich alles an sich reißen und alles versuchen über ihre KI Systeme zu lösen sondern er sagt muss die Wertschöpfung immer noch bei den einzelnen Unternehmen liegen und die müssen quasi in der Hand haben, die Dinge dann auch bei sich entsprechend umzusetzen.
Und er sagt vor allem eine Sache ist, es muss dieses Ökosystem geben.
ein Ökosesystem kann nur dann überlegen wenn es wirklich diese einzelne eigenständigen Player gibt und ich glaube das spielt hier auch eine ganz große Rolle.
denn die Frage wenn du jetzt wirklich dass mal durchsimulieren würdest alles KI gestützt?
Ist das dann noch ein Öko System wie wir's jetzt haben
oder definitiv
Läuft das dann nicht in ganz andere Bahnen?
Definitiv.
Und das, was der CEO noch mal nachgeschaut ist, Strauss Selnack auch letztlich gesagt hat, dass diese Modelle lernen so optimiert aus der Vergangenheit, dass du gerade jetzt bei Computerspielen oder Büchern ... Ich will nicht sagen Dreck, aber es ist halt... Es wirkt keine Begeisterung bei den meisten Menschen.
Und ich glaube tatsächlich wird dann der Markt auch nicht Ewigkeiten für solche Themen funktionieren.
und ganz ehrlich wenn das funktioniert also wenn ich sage ich möchte in KI gerne dieses Buch haben Warum sollte ich mir das kaufen?
Ja klar!
Also dann wird er die große Zauber, aber ich habe einen besseren Prompt oder was auch immer.
Das glaube ich nicht.
Ich glaube das tage ich ja von Anfang an seit drei Jahren, dass sich am Prompt alleine nicht die KI-Kompetenz in der Zukunft entscheiden kann.
Ja gut, das muss man halt sagen.
im Jahre zum Jahrzehnten und Zwanzigjahr jetzt über Prompts noch zu diskutieren wo du halt... die meisten Sachen anfängst wirklich durch zu automatisieren in einer Art und Weise, dass du im Prinzip eher nur Aufgaben reingibst, Ziele vorgibst messbare Tests einbaust.
Da geht es ja nicht mehr... Also die KI promptet sich ja letztendlich selber mittlerweile.
Ja definitiv!
Aber was ist der Unterschied?
Warum soll dich jetzt dir Geld geben, dass Du das machst wenn ich das System genau runterladen kann?
Das einfach selber machen kannst.
Wie gesagt bei Büchern zum Beispiel Ich will ja die persönliche Sicht auf das Thema haben.
Ich möchte wissen, was hat der Mensch sich dabei überlegt?
Und ich glaube selbst wenn du ein Buch liest und dir gefällt das in dem Moment wo jemand sagt okay da hat jemand auf den Knopf gedrückt und das ist rausgeputzt.
Zumindest stand heute noch, wirst du super enttäuscht sein oder ich wäre super enthäuscht.
Man fühlt sich dann auch hintergangen weil wir als Menschen haben gelernt bestimmten Dingen einen Wert zuzuschreiben.
In dem Moment, wo du erfährst dass das in sich zusammengebrochen ist.
Dass du auf den Kopf gedruckt hast und es einfach erzeugt wurden verliert es diesen Wert.
Du hast du schreibst im objekt plötzlich gar keinen wert mehr zu Und die frage ist halt wie das bei Organisationen beim unternehmenssystem ist.
gibt's da was ähnliches?
oder Ist da der einzige wert?
Der wirtschaftliche Erfolg?
wenn das so ist und die ki das dann besser macht und am ende mehr geld abwirft ja Weiß ich nicht, ob wir dann nicht sagen lasse ich lieber machen.
Weil am Ende wenn du zum Beispiel in ein Unternehmen investierst ist dir das wichtig welcher CEO da an der Spitze gerade sitzt?
oder ist ihr eigentlich nicht das was dir wichtig ist dass deine Aktien möglichst viel Rendite abwielen?
In Deutschland führen wir die Diskussion manchmal anders.
Das muss man echterweise aussagen.
Da wird es sehr stark emotionalisiert aber das sehe ich tatsächlich faktisch.
auf dem ökonomischen Markt spielt das keine Rolle Und ich fand das auch ganz spannend.
Dario Amadei, der CEO von Entropic.
Da hat er ja auch im Prinzip gesagt also eher befürchtet dass wir folgendes sehen werden einen massiven Produktivitätszuwachs durch diese Systeme und zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit allerdings vielleicht auf eine große Welle der Arbeitslosigkeit.
Also normalerweise war die ein Produktivität zuwachst immer zur Arbeitsplätze geführt und im Prinzip bestellen ein damit wir überhaupt hinterher kommen und rennen dem hinterher.
und zum erst mal sehen wir zumindest schon ... viele Entwicklungen, die Firmen zeigen.
Die Produktivitätssteigerungen haben... ...die auch eigentlich erfolgreich sind am Markt,... ...die trotzdem Leute entlassen.
Weil sie einfach sagen, das sind massive Effizienzen!
Ich kann das auch nachvollziehen, da gibt es ja natürlich jetzt dieses logische Argument,... ...dass wir bestimmte Aufgaben einfach durch KI machen und deswegen brauchen wir die Menschen nicht.
Die das durchführen.
nochmal ich persönlich glaube,... ...das das so nicht der richtige Weg nach vorne sein kann und auch glaube ich nicht erfolgreich ist weil ich glaube tatsächlich,... ... substituieren kann durch KI.
Wenn dem so ist, dann war die... Dann hat das sowieso schon gekrankt!
Das muss man ehrlicherweise sagen,... Sondern es wird Aufgaben, es wird ein Schiff geben und dieser Schiff ist relativ groß.
und man muss auch ehrlicherweise sagen,... der Schiff kann so groß werden dass natürlich hinten rum dann Kompetenzen vielleicht geklassert werden und tatsächlich wirklich... Personen weniger gebraucht werden.
Das Argument ist völlig valide.
Das teile ich auch, dass du wahrscheinlich die Aufgaben die wir heute machen mit weniger Leuten machen könntest.
Aber diese Warnung dies für mich zum Beispiel.... noch nicht so richtig bei den Leuten angekommen.
Ich sehe das natürlich auch nicht als Panik machen, sich aber hinzustellen zu sagen ja gut es wird halt einfach ein Schiff geben in der Arbeit und es gab's ja schon immer Transformationen.
dann kommt wieder die Diskussion mit den Spiegel-Covern hier die sagen alle fünfzehn zwanzig Jahre hier die Arbeitswelt wirklich KI oder Robotik revolutioniert was sehr so faktisch nicht passiert ist im Sinne von dass der Mensch überflüssig geworden.
Die Welle ist einfach schon jetzt anders als alles, was wir bisher vorgesehen haben.
Ja ich finde es spannend.
also Dario Amode von Anthropic das muss man aus meiner Sicht sehr kritisch beäugen weil er aktuell daran arbeitet wirklich Regulatory Capture zu betreiben.
Also er will reguliert werden Er will dass der Markt ganz krass reguliert wird.
Er warnt halt davor vor den Risiken der KI.
Aber was er am Ende will ist natürlich dann dem Unternehmen Das KI System verkaufe und er will sozusagen das Operating System ... der nächsten Generationen der Unternehmen sein.
Was ich, ja also es ist schon sehr... Ja
ein bisschen schön zufrieden!
Es ist
natürlich nachvollziehbar aus seiner Sicht auf die Dinge.
aber diese Panikmache und diese Angst, die er schürt spielt natürlich ihm komplett in die Hände.
Aber interessanterweise wir können uns angucken was andere Leute von Anthropic sagen.
hier Boris Czerny das ist der der Claude Code maßgeblich erfunden hat entwickelt hat und mitentwickelt hat.
Der beschreibt jetzt Folgendes.
Er sagt, durch die KI-Systeme gerade im Bereich Softwareentwicklung verändert sich das Rollenbild komplett.
Er beschreibt fünf Rollen und er sagt es gibt den Prototyper.
Das sind die, die einfach Code ohne Endo beziehungsweise Lösung ohne Ende erzeugen, Ideen umsetzen und wirklich Tokensdurchjagen ohne Rücksicht auf Verluste.
Dann gibt es die Bilder, die Bauer... Die nehmen diese Ideen, diese Prototypen und machen daraus etwas vernünftiges.
Also bringen das auf ein Status wo man sagt es kann auch einem Kunden geben.
dann gibt's den Sweeper Den Saubermacher sozusagen, der macht alles sauber.
Die User Experience ist die User Interface und nimmt auch Sachen raus, die nicht notwendig sind, optimiert die Performance.
Dann gibt es den Grower für das Wachstum zuständig ist, der nimmt das Produkt und sorgt dafür dass es am Markt wächst, Product Market Fit gefunden wird und dann entsprechend immer weiter wächst.
Und dann gibt's die Maintainer, die betreuen das System, sorgen dafür dass sie auch langfristig sicher ist und zuverlässig und immer weiter skaliert.
Und da siehst du halt auch schon diesen Miss-Match.
Also selbst in Anthropic selber, der eine sagt bald sind alle arbeitslos, der andere spricht davon die Rollenbilder verändern sich komplett das was er sieht und keiner kennt die Zukunft.
Alle haben keine Glasskugel.
natürlich haben die beeindruckende technische Systeme und wenn Du diese System benutzt dann hast Du natürlich einen bestimmten Eindruck.
aber auch die kennen die komplexste Welt nicht in der Vollständigkeit Die wissen nicht wie jedes einzelne Unternehmen agiert und funktioniert.
auch glaube ich keine komplette Vorstellung von der Komplexität, die wir auch geschaffen haben durch den Menschen in solchen Systemen.
Und deshalb finde ich es halt spannend einfach da drauf zu gucken und zu sagen okay, da gibt's natürlich jetzt ganz viele unterschiedliche Stimmen, die sagen unterschiedliche Dinge.
aber ich glaube eines steht aus der Frage zumindest glaube ich dass wir uns da einig sind Die Veränderungen die auf uns zukommen, die sind schon gewaltig und diese Veränderung jetzt zu stemmen ist natürlich auch dann eine Aufgabe eines CEOs beispielsweise.
Und die Fragestellung, wenn du jetzt ne KI da hinsetzen würdest, kann eine KI genauso gut diese Veränderungen steuern?
Ich würde sagen stand heute nein!
Da brauchst du einen Mensch an der Spitze, der das nachvorziehen und verstehen kann dass wir stand heute nicht einfach alles mit KI substituieren können.
Das heißt wir müssen die uns auf den Weg machen, diese Veränderungen umzusetzen.
Und idealerweise – das sollte eigentlich auch so ein sehr Auftrag sein – sollten wir natürlich Visionen entwickeln bei denen in der Gesamtheit wie als Gesellschaft positiver dastehen als vorher?
Absolut!
Ich finde trotzdem die Aufgabenteilung von Cerny da eigentlich schon ganz interessant ist aber praktisch nur auf die Produktivität eines Produktes hinausgelegt und nicht auf die Leistungsfähigkeit einer Organisation oder... Da können wir sicherlich noch mal sprechen, aber ich bin wirklich der Meinung du brauchst halt nicht nur die kompetenz technische Lösung zu entwickeln in der Zukunft sondern vor allem auch die Kompetenz dich den technologischen Entwicklungen praktisch ... als Organisation zurechtzufinden.
Und dann kann das ein Zwischenbild sein, die fünf Rollen?
Es kann aber in zwei Jahren wieder ganz anders ausschauen oder sich anders verteilen.
Die Frage ist, sind es auch fünf verschiedene Personen, ne?
Das muss man letztlich immer wieder hinterfragen bei so einem
Team.
Ich glaube, dass meinte er schon also... So wie ihr das identifiziert habt, da sind jetzt nicht Rollen, die irgendwie auf eine Person entfallen, sondern
habe ich auch
so aus dem Gefühl heraus, würde ich auch sagen, das sind schon unterschiedliche Personen weil der eine hat, ist halt derjenige, der so die Ideen hat und einfach alles an die Wand schmeißt,
guckt was hin.
Wir machen mal Studentenprojekte aufzuteilen, wie gut das dann funktioniert.
Aber es gibt natürlich auch Studien die sich den Arbeitsmarkt und die Arbeitsveränderung angeschaut haben.
Einen hatten wir mal schon vor ein paar Monaten hier gebracht nämlich vom World Economic Forum.
Die haben so einen Future-of-Jobs Report.
Und da werde ich sagen extremes Schiff drin zu sehen.
also wir verlieren zwar ungefähr so um die neunzig Millionen Arbeitsplätze aber es entstehen wieder rund hundertsiebzig neue.
So jetzt kann man sagen ist eine positive Bilanz aber der Schift ist so immens letztlich durch KI getrieben dass natürlich man ehrlich sein muss Da gehen vor den zwei neunzig, finden nicht alle in den hundertsiebzig wieder statt.
Und das ist schon etwas was man macht.
und es gibt eine viele die habe ich jetzt im Vorfeld dieser Folge recherchiert.
Es gibt einen Englischen Begriff ist das International Labour Organization also die Internationale Arbeitsorganisationen und die hat auch eine sehr schöne differenziertere Einschätzung abgegeben die ich zum Teil auch wirklich etwas erschreckender finde und das, was sich mit meinem Bauchgefühl geteilt hat.
Man muss zu übergucken, welche Tätigkeiten wir uns runterabstrichiert sind gerade so immens betroffen?
Dann sind das kognitive Berotätigkeiten vor allem in Ländern mit nüttlerem und hohen Einkommen.
Was ich erwähnenswert fand, mit einem besonderen Ausschlag wahrscheinlich bei Frauen Statistisch gesehen mehr diese Jobs besetzen.
Also Verwaltung, Sachbearbeitung, sage ich jetzt mal Dinge da wo wir natürlich auch sehen das.
Da sehen wir natürlich im Hinblick auf das Potenzial mit weniger beim Feuerwehrmann oder bei der Polizei wo statistisch wieder Männer sind.
also die nennen es wirklich als eine Gefahr für die Beschäftigungsquelle für Frauen auch tatsächlich in so einem Zuge und das sind ja alles Dinge über die man sich Gedanken machen müsste ... die schon zu einer gewissen Konsequenz führt.
Das war mir vorher gar nicht klar.
Ja, wir haben hier
auch gar nicht...
Stimmt eigentlich!
Und dann kommen bei mir so Sachen zusammen wie ich das ja auch sehe und dann gehst du in die Elternzeit, dann kommst du wieder in so eine Zeit.
Also das sind alles Herausforderungen und deswegen finde ich natürlich auch wiederum gut dass man sagt Wir müssen uns mit dem sozialen Aspekt von Arbeit viel stärker beschäftigen weil das was ich schon glaube Deswegen muss sich so schmunzeln bei einem Kommentar vor hier beim Reddit Forum Ich glaube uns Menschen würde etwas fehlen, nämlich einen gewissen Sinn wenn wir keine Aufgabe haben.
Keine Tätigkeit und das allein deswegen nicht nur wegen dem Geld.
Allein deswegen sind wir gut beraten um damit zu beschäftigen wie sich die Arbeit verändert.
Und ich bleibe dabei es gibt genug zu tun.
aber vielleicht muss man auch ehrlich sein dass für viele Dinge über die wir die letzten Jahre die Leute ausgebildet haben dass wir sie halt jetzt gerade extrem gut automatisieren können.
Und mein Gefühl ist, aber es bleibt immer noch eine ganze Menge zu tun in unserer Gesellschaft.
Aber es wird einen gewissen Schiff natürlich
geben.
Ja, bin ich hundertprozentig bei dir und... Die Frage ist halt in welche Richtung wir das Ganze spielen.
Also ich hatte ja gesagt, diese finden wir genug höherwertige Probleme die jetzt ... Wir lösen können.
Ich habe da so ein bisschen die Befürchtung Ja, wir finden natürlich diese Probleme Aber wir werden wahrscheinlich nicht in der Breite So viele Leute dafür benötigen um an diesen Problemen zu arbeiten.
Es gibt aber aus meiner Sicht sehr viele Probleme die wir Sehr viel sehr schlecht aktuell lösen wenn wir uns in den gesamten sozialen Bereich schauen.
Der gesamte soziale Bereich Kindergärten Krankenhäuser Und und und Schulen unterbesetzt, unterfinanziert.
Das wäre eigentlich eine wünschenswerte Zukunft für wir sagen lasst uns doch wenn wir wirklich jetzt zeigen können da ist ein return on invest und der produktivitätsgewinn ist da.
das ist tatsächlich immer noch wird hart diskutiert.
also da müssen wir sagen dass es nicht so ganz klar zumindest stand heute nicht.
Wir wissen, was die Technologie ist im Stande zu leisten.
Aber diese In-Wertsetzung innerhalb der Unternehmen das ist aktuell noch nicht so ganz klar dass es gerade geschafft wird.
Das ist natürlich ein Veränderungsprozess.
aber lasst uns mal diese Hybrothease aufstellen und wir kriegen das auch durch die Unternehmen hinweg.
Es fallen viele Arbeitsplätze weg weil einfach diese Aufgabenpakete wegfallen und du das dann auch bündelst und einzelne Personen höherwertige Aufgaben sein.
Warum?
Nicht dafür sorgen, dass die Jobs, die wir eben nicht durch KI ersetzen können oder wollen und die aber eigentlich auch wirklich Gesellschaft, die eine hohe Bedeutung haben sollten.
Warum nicht diese Sachen stärken?
Und versuchen dann eine gewisse Umverteilung stattzufinden zu lassen.
Das ist natürlich jetzt sehr deutschen-europäisch gedacht.
im Sozialstaat, wenn man in den USA guckt ... Die würden sagen das Ganze muss effizient sein und es muss Geld abwerfen.
Die haben da ja in der Breite einen anderen Blick auf das Thema.
Ich fände das eine coole Zukunftsvision.
Ich hab aber die größte Befürchtung, dass wir in Deutschland und Europa nicht gerade vorne mitspielen bei dieser Entwicklung der zugrunde liegenden Lösung.
Dass ich nicht weiß ob wir es schaffen werden uns dahin zu entwickeln.
Ein paar Gedanken dazu weil das hat jetzt an vielen Punkten auch hast du da vollkommen recht?
Es gibt den USA eine Initiative RACE.
USA heißt die RACE und AI dann damit die Alternative hervorgehoben Und die versuchen gerade so politische Experimente auch sowas wie ne Rage Insurance, also eine Versicherung für dein Gehalt auf Veränderung.
Weil selbst in den USA muss man natürlich betonen... Bei allem Tech-Optimismus, das bei dem Thema KI auch viele Tech-Skeptiker gibt und vor allem
im
Arbeitsmarkt wird absolut kein Selbstläufer werden in den USA.
Und da wird es Probleme geben.
Wie würde die USA ausschauen wenn nur noch zwanzig Prozent der Leute in Arbeit sind oder achtzig Prozent keine Arbeit haben?
Und wo es auch viel weniger soziale Systeme gibt wie bei uns.
Das wird ja viel drastischer und viel schneller sein.
Die dürfen aber auch nicht ein Fehler machen.
in Deutschland sagen okay wir ... versuchen jetzt, die Entwicklung zu verzögern.
Machen wir ja schon!
Wieso schon an vielen Stellen?
Aber es gibt ein gutes Beispiel ... Du hast ja auch Kinder im Kindergarten und so was.
In jedem Kindergaten, in jedem Kindergang, ich war jetzt schon bei vielen Kindern mit mehreren Kindern immer Personalnot bei erzieheren Pädagogin oder gleich immer.
Ich hab noch nie gehört, dass man gesagt hat, uns fehlt jemand in der Verwaltung.
Habe ich noch nie gehört.
Hab ich noch nicht gehört.
Natürlich braucht's dir auch.
Aber das ... Dieser Shift, da müsste ich empfinden.
Ich kenne ja das soziale System auch in vielen Stellen und viele Organisationen für Pflege und so was... ...ich sehe immer eine super ausgefüllte Personallage im Sinne der Verwaltung, die jetzt trotzdem immer klang aber sowas hingestellt ist.
Aber dass es meiner Meinung nach immer völlig übersetzt, auch in diesem Schiff jetzt, ist das völlig übersetzt.
Da sind die Potenziale und eine absolute Unterbesetzung in dem tatsächlich menschlichen Bereich.
Und ich glaube sogar dass wir darüber sprechen müssen, warum ist das so?
Ist das fair?
aufgeteilt?
kriegen die vielleicht die einen sogar weniger Geld.
Das andere gibt es.
Grüne sagen ich stelle mich doch nicht hin in den Kindern oder gehen nach Hause zu Leuten und kümme ich kann auch einfach mal im Büro morgens anfangen um zwölf vor Feierabend machen.
Das sind alles Dinge.
Ich will jetzt auch das nicht so pauschalisieren aber wir müssen uns ernsthaft die Frage stellen ob wir dem Bedarf mit unserer Arbeit und unsere Amazon Station gerecht werden und KI wird massiv beschleunigen.
Das dürfen wir nicht aufhalten, weil das wird einfach nur teuer und das können wir uns auch gar nicht leisten.
Ja ich habe da tatsächlich eine ganz klare Meinung und ich glaube unabhängig von KI haben wir es geschafft als Menschen sehr viele Bullshit Jobs zu erzeugen also Jobs die wenn du wirklich drauf guckst was gemacht wird die keine Wertschöpfung betreiben die nichts anderes machen als aha okay es wurde ein Gesetz eingeführt.
das Gesetz braucht jetzt jemand der beauftragter ist.
der Beauftragte muss sich einen Dokument durchlesen muss seine Unterstrifftrauf setzen damit dann dieser Prozess durchgejagt wird.
Ich persönlich halte davon gar nichts.
Du siehst es jetzt aber nicht von der Bestellung, da ist nix ein KI-System.
Ja ich rede von vielen Sachen und das ist dann natürlich ein hohes Ross auf dem wir auch als Gesellschaft sitzen wenn wir sehr viele dieser Jobs haben gut bezahlte Jobs die irgendwo existieren und existieren müssen weil die gesetzlichen Rahmenbedingungen so sind.
Aber gleichzeitig dann wirklich wir an vielen Stellen den Mangel haben und das haben wir als Gesellschaften stückweit so erzeugt.
Da gibt's kein Naturgesetz, der sagt du brauchst jetzt einen Datenschutzbeauftragten in jedem Unternehmen.
Das ist alles, das ist menschgemachte Logik und ähm... ...das wird KI jetzt komplett gnadenlos!
abfräsen, weil genau diese Jobs sind Jobs die du halt automatisieren kannst.
Es sei denn und das ist halt was passieren wird?
Natürlich am Ende sagen die Leute nee aber ich muss ja meinen Kopf dafür hinhalten!
Ich bin ja der verantwortliche, ich muss dieser Unterschrift setzen und dass wird eine krasse Barriere sein in dem Unternehmen und das wird auch glaube ich mit der Grundsein oder mit einer der Gründe sein warum diese Effizienzen die wir theoretisch heben können nicht sofort gehoben werden können, weil du einfach diese Barrieren hast.
Das heißt du kannst dieses System gar nicht durchgängig einführen.
Du kannst alles Dromoma automatisieren, aber dieses Bottleneck bleibt.
Und es wird vielleicht sogar noch mal deutlicher was das für Bottlenecks
sind.".
Ich finde ... Wenn wir jetzt wahrscheinlich zerrissen, weil wir über diesen Punkt so intensiv sprechen, aber wir wollen ja vermeiden dass wir nicht das KI zu einer Entlassungsmaschine werden.
Das wird das!
Aber genau so wird das das.
Weil jetzt Verantwortung übernehmen, wenn das die Druckzugsposition ist als Mensch Wir wissen alle, wir ungern Menschen Verantwortung übernemen Wir wissen alle, dass du wenn du zum Amt gehst oder sowas, wenn das nicht geregelt ist übernimmt gar keine Verantwortung.
Das ist einfach Fakt!
Diese Grauzone ist ja immer kleiner geworden.
in Deutschland ist das meiner Meinung nach eines der... haben wir hier schon diskutiert, eins der größten Probleme, dass wenige Leute sagen Ich muss mich erst absichern.
Ist das wirklich so?
Und dann ist ja gar keine Daseinsberechtigung mehr für eine menschliche Entscheidung, wenn das total abgesichert sein muss und es klar ist, da kann die KI das auch entscheiden.
Das ist ja keine Entscheidung mehr, sondern nur eine logische Absicherung.
Da sehe ich wirklich ne ganz große Gefahr, dass die Leute im Kopf nicht klar haben, dass es wirklich um Entscheidungen geht in der ... ganz klar geklärt, weil sonst kann der Algorithmus diese Entscheidung ja auch treffen.
Das ist ja nur
kontrolliert,
ob der Algrythmus richtig funktioniert hat.
und der Alghythmus funktioniert statistisch jetzt schon besser als der Mensch in solchen...
Genau!
Und das muss man sich dann auch mal anschauen.
also wenn du die KI so umsetzt dass sie einfach einen deutlich breiteren Kontext auch hat eine Sache ist ja unumstritten Computer können Informationen deutlich schneller verarbeiten als wir Menschen zumindest wenn es um große Daten geht.
Das ist ja eigentlich dann auch nur eine Frage des, du lässt es mal parallel laufen und stellst fest wie's abläuft.
Und sehr ähnlich zu den selbstfahrenden Systemen wo wir die gleichen Diskussion führen am Ende natürlich werden diese Systeme Unfälle verursachen vielleicht andere Arten von Unfällen als wir bisher hatten.
aber solange du in der Breite eine deutlich höhere Sicherheit hast fällt ja eigentlich die Diskussionsgrundlage weg.
Ich seh das jetzt schon, zum Teil bei mir.
Zum Teil bei einer Familie die Akzeptanz auch von KI-Entscheidungen.
Die ist gar nicht so schlecht!
Also wenn ich JetGPT frage und sage, ich sehe das jetzt aber so weil ich habe hier irgendwie einen Fall oder so und es geht mir total auf die Nerven.
Keine Ahnung mein Nachbarn nervt mich und so und so.
Und dann sagt er eigentlich kann das verstehen?
Aber es ist halt so und So.
Das nimmt bei mir so ein Druck raus zu sagen okay ja stimmt schon so.
Wenn ich jetzt irgendeiner frag gehe zu und sag der Date joh hat mich nicht richtig geraten.
Weißt du was ich meine... Also deswegen, ich will ja nur sagen wir müssen wirklich gucken.
Es wird nicht so einfach sein dass wir sagen ja wir haben die letztliche Entscheidung und damit ist unsere Aufgabe sicher das glaube
ich nicht.
Nein auf keinen Fall!
Das wird gar nicht.
Weil das ist ja auch wahrscheinlich das was die Leute am wenigsten gerne dann wirklich eigentlich machen.
Die haben gerne diesen Titel und bekommen natürlich gerne das entsprechende Gehalt.
dann aber eine KI kann auch einen Vertrag laut vorlesen beispielsweise.
Wollen wir nicht wieder über Notade sprechen?
Da hab' ich ja so da fremdlich.
Die Notare sind also nichts gegen die Notare selber und das sind top ausgebildete Leute.
Kindergärten sollten sie werden!
Wir müssen darüber nachdenken, ich glaube schon dass es einen großen Schiff geben wird.
Ich bin ja auch kritisch.
deswegen machen wir auch das Thema auch eine Wissenschaft.
Man sollte bei sich selbst Arbeitsumfeld gucken.
welche Aufgaben gibt es eigentlich?
Das kann nicht die Zukunft meiner Arbeit sein und welche Aufgabe verändern sich dann definitiv.
Aber worauf ich am Ende des Tages hinaus will ist, wir müssen doch alles dafür tun dass KI unsere... wie soll ich sagen?
Nicht Entlassungen sondern Lern-Produktivitätsmaschinerie bildet.
aber da müssen uns auf die Veränderung einlassen und zwar schneller und vielleicht auch gewagt als bisher.
und da sehe ich dieses Wenn ich jetzt wieder auf dieses arbeitspolitische Erklärung des Landes NRW hinausgehe, der zu wenige Tage alt ist.
Das ist alles richtig was da drin steht.
Also das ist halt aber ein Papier.
ganz echt wenn du KI mit Digitalisierung durchtauscht, dann wird es vor zehn Jahren genauso entstehen.
Es
hat wahrscheinlich weich gespült wie immer.
So und so ein Kompromiss-Papier kann nicht alles verstehen, es sind nur Empfehlungen drinnen, nur Perspektive.
Und was man jetzt möglicherweise auch keine Visionen, also Visionen wäre ja zu sagen... KI kommt ins Arbeitsleben.
Und wir wollen das nutzen, weil wir wollen der produktivste KI-Industriestandort in Europa sein als Nordrhein-Westfalen.
So dass er bei meiner Ansage
bräuchte
und was müssen wir dann dafür tun?
Das muss auch nicht alles in einem Papier geklärt werden aber... Das ist die Kritik, die ich mittlerweile hab.
Ich hab selber einen Papier mitgeschrieben und muss nachsignieren ... Es ist oft eine Kompromissbescheidung, die ist leider schlecht so.
Da bin ich der Meinung, dass wir da mutiger sein müssen.
Dann wird's spannend, wenn man alles ein Tisch bekommt, wenn es ins Eingemachte geht und nicht sagt, er will das?
Der will das!
Die Gewerkschaft will das, die Arbeitsbeholen, also dann kommt keine Lösung bei mir
raus.
Was ist, worauf ist man auch ... Auf welche Veränderung lässt man sich dann ein und welche fustiert man auch?
Und da sind drin so neue mögliche Jobbeschreibungen.
Bei mir im Job kann ich gleich mal gehen, durch die Community in der Bubble ist es ja diese Forward Deployed Engineer.
Da können wir gleich mal drüber sprechen.
Nein, da steht drin ... Der Datenetiker oder Etikerin sitzen.
Denke ich mir so... Ich glaube nicht dass das der Shift wird!
Du merkst, da haben sehr viele Wissenschaftler von der Universität ihre Finger im Spiegel.
Da gibt es einen
Bedarf in der Forschung!
Das ist eine Professur für das Themenfeld auf alle Fälle.
aber dass jetzt die Transmotionen der Millionen Arbeitsplätze sind, das habe ich meine Zweifel.
Boah ja... Ich glaube, also da bin ich dann doch schon eher hartleiner weil ich glaube wir sollten genau diesen Fehler eben nicht machen.
Jetzt irgendwelche neuen Rollen und Regeln und Gesetze definieren, schön verkomplizieren und eine Daseinsberechtigung geben, aber am Ende des Tages unsere Wettbewerbsfähigkeit einfach nicht erhöhen oder im schlimmsten Fall sogar nach unten ziehen.
Ich glaube nämlich das ist etwas wo wir wirklich mal ein Auge darauf werfen sollten.
Nämlich wie können wir auch im internationalen Wettbetrieb eine Darseinsberechigung haben?
Wir haben da ja schon in der Vergangenheit zu diskutiert was passiert wenn jetzt plötzlich die fähigsten KI-Modelle nicht mehr zugänglich sind für uns in Europa und in Deutschland Und gleichzeitig sehen wir halt Wie wir allgemein das Thema rangehen, das ist halt nicht mit der Weitsicht aus meiner Sicht wie es notwendig wäre in der Wirtschaftspolitischen Dimension.
Ich kann auch sagen was der Anlass sein gewesen wohl ist dafür.
ich war jetzt selber ja zweimal Sonderbeauftragter im Landtag den letzten zehn Monaten zweimal auch zum Thema Arbeit und einmal zum Thema Infrastruktur KI beides Und hat die Diskussion mitbekommen, die läuft auch gut.
Also da auch ... Mit den Landtagsabgeordneten ist eine gute hochqualitative Diskussion.
Das will ich an der Stelle wirklich betonen.
Es ist das jetzt ja auch vom Ministerium nicht aus dem ... Nicht aus der ... Ankott-Kommission, wo ich als Sondergutachter drin war.
Aber es gibt natürlich Dinge... Ich hab die in meinem Vortrag auch drin.
Die man ja sieht was andere Länder machen.
Man kann sie ja mal anschauen.
Was sicherlich extrem ist, weiß ich jetzt nicht.
Ich finde dass das gut ist aber muss ja wissen was Andere machen.
Kennst du bestimmt auch, diese Videos aus indischen Fabrikenwogen in Start-up jetzt Kameras aufsetzen um Daten zu lernen.
Mittlerweile habe ich gesehen es wird den indischen Austrauen Geld gegeben damit die ihre Küchenarbeit per Kamera aufnehmen.
alles zum Trainieren von Robotik.
Meta hatte dieses große Experiment.
heute ist ja so eine Metafolge.
eine Initiative haben sie gesagt die Model Capability Initiative wo praktisch alle Klicks und Mausbewegungen oder wahrscheinlich auch die ganzen Bildschirmen aufgenommen haben, um daraus zu lernen.
Was machen eigentlich meine Mitarbeiter hier genau?
Und das am Ende des Tages natürlich zu automatisieren.
Und dann sieht man ... Hier haben wir keine technologischen Diskussionen, sondern eine hochgradig-explosive soziale Diskussion.
Und daraus kann ich natürlich das verstehen!
Die sagen so was wollen jetzt, was ist verboten, sowas geht gar nicht, da kommt der Betriebsrat.
Aber ist das die alleinige Antwort auf die Herausforderung, in die wir momentan dort sehen?
Erstens, das passiert ja irgendwo.
Ja!
Zweitens, schaffen wir es?
Wie schaffen wir's unseren?
... Fundus an Daten, den wir glauben zu haben.
Zu verwerten weil ich glaube in zum Beispiel in vielen Industrieunternehmen gibt es natürlich Unmengen an Daten aber ich glaube der große Teil liegt immer noch im Köpfen von den Leuten die dort sind und bis heute reden wir über einen... Die
Fragen ist halt auch überhaupt so vorliegen dass du die jetzt
nutzen kannst?
Natürlich nicht!
Wir reden ja seit... Ich sehe seit fünfzehn Jahren über Wissens-Extralisierungsprägte,... ...weil es nicht extralisiert ist also eine dokumentierbare Form überführt worden ist und die Leute gehen nach einem Rente und dann gute Nachtnähte müssen wir wieder andrufen das er wieder kommt.
oder wie war das doch mal genau da.
Das wäre ja schön, wenn das dokumentiert wird.
Wir haben da auch fahrlässig gearbeitet.
Wobei, da gibt es auch viele Gegenbeispiele.
Ich spreche aktuell mit vielen Unternehmen wo ich sehr erstaunt bin wie sorgsam die aktuell wirklich diese Daten noch zusammenstellen und in einer Form wo ich sage okay das ist tatsächlich schon excellent vorbereitet für KI.
Und
so und die Frage ist Wie viel dürfen wir so aufbereiten?
Und wie viel dafür dürfen wir auch nutzen ohne dass gleiche einer kommt und sagt Moment mal
Aber worüber diskutieren wir denn überhaupt?
Wir haben aktuell nichts vorzuweisen.
Wir haben keine europäischen Modelle, die ansatzweise gut genug sind und mitzuhalten mit den anderen Modellen.
Natürlich kann man jetzt eine Vision auftun wo man sagt das bricht alles in sich zusammen Das ist alles ne Blase Und am Ende reichen die super kleinen spezialisierten Modelle.
Das ist das, worauf viele Europäer gerade stielen und setzen oder wir entwickeln jetzt eine neue Architektur.
Das Worldmodel Jepa von Jan Le Kuen wird es sein.
Wir hatten ja schon letztens diskutiert aber aktuell ist doch die Maßgabe wie skalieren das bestehende System hoch und es zeigt dass es funktioniert und dass es weiter geht.
Natürlich kann man links- und rechtsforschen gegenzusetzen hat, gegenüber diesen Sachen.
Dann haben wir am Ende auch keine Souveränität und dann ist diese Diskussion absurd weil am Ende okay, dann haben wir vielleicht keine Daten jetzt gesammelt oder Daten genutzt und waren sehr ethisch mit den Daten unterwegs.
Wenn wir aber dann komplett die Wirtschaftsfähigkeit verlieren, den Anschluss verlieren und nicht mehr mitdiskutieren können, dann werden uns andere Leute Dinge vorsetzen und die schmecken uns dann noch weniger.
Ich will nicht sagen, dass wir jetzt loslaufen sollten und alle Leute aufzeichnen sollten.
Und solche Dinge machen sollen – auf keinen Fall!
Aber wir sollten auch darüber nachdenken wie wir schlau daran gehen können?
Wir haben die Kapazitäten, wir haben die schlauen Leute.
eine Datensammelinitiative könnte zum Beispiel was sein wo wir sagen jetzt erzeugen wir doch mal wirklich hochwertige Daten.
Wir bauen parallel die Datencenter aus, wir nehmen parallel die Leute, die schlaussten Leute in unseren Ländern Europa und machen wirklich mal so Modelltrainingruns So wie Forschungsprojekte, Gießkanne.
Wir machen jetzt hier Konsortien?
Nein!
Wir gehen an einen Standort da wo das größte Datensender ist ob das Norwegen ist oder sonst was.
Egal wir schließen uns einfach in einer Form zusammen die zielführende und nicht mehr Wischi Waschi Und sowas.
wäre doch viel interessanter darüber zu diskutieren als jetzt zu sagen okay wir schieben dem ein Regel vor.
wer sehen es beim EUAI-Akt was das gemacht hat?
Es hat einfach für Verunsicherung geführt durch die Bank weg und jetzt wird diskutiert.
ah wir müssen es ja vielleicht doch lockern.
diese vorzeitige Regulierung Ist aus meiner Sicht genau der falsche Weg bei dem Thema?
Absolut.
Zu hundert Prozent, da bin ich komplett bei dir und das legt dann die Aufmerksamkeit auch auf den falschen Punkt.
Der relevante Punkt ist zu verstehen dass es eine technologische Kette gibt, die gerade wahnsinnig viel auslöst wo wir in manchen Punkten in dieser Kette echt eine beschissene Situation vorgefunden also vorfinden aktuell wo wir uns auch Gedanken machen müssen wie verändern wir das aber mit denen was er halt?
Man kann es nicht akzeptieren.
Die unsouverine Situation bei dem Thema KI-Rechenzentren ist nicht akzeptabel, da muss was gemacht werden auch wenn es nicht die Dimension erreichen wird, die jetzt wahrscheinlich andere Länder machen.
aber nichts zu machen wäre keine Option.
auf der anderen Seite gibt es ja noch andere Positionen sowohl im Texteck als auch in... Genau
andere Hebel!
...andere Hebel und dort legen wir zu wenig Fokus drauf dort und strategischer zu positionieren sondern ich habe eher das Gefühl Da machen wir den gar von Anfang an gleich aus, wenn wir praktisch mit solchen Themen dann um die Ecke kommen.
Weil ich glaube das müsste man erstmal klären bevor man wirklich sagt okay wir haben da eine große Baustelle und ich kann auch wirklich ein gutes Beispiel.
Das ist alles immer gut gemeint und das würde jetzt wahrscheinlich ihr Arbeitnehmer mir alle in den Drücken springen.
aber momentan zum Beispiel die Arbeitszeitdokumentation.
Ist ja ein Riesenthema!
Das ist ein Riesenthema so... Das schafft so viel Aufwände.
Soviel bürokratischer
Aufwendung.
Kannst du ja mal ausrechnen, was das an Kosten erzeugt?
An Kosten und tatsächlich hier... Und ich bin auch mir ziemlich sicher, ich weiß nicht wie diese Transparenz, dass es schön und gut ist.
Die hat auch seine Sinnhaftigkeit.
aber irgendwie versuchen wir immer stärker in die Beziehungen zwischen Arbeitnehmern-Arbeitgeber mitspielen zu wollen.
Wir dürfen natürlich auch nicht vergessen, wir können keinen Arbeitgeber zwingen Arbeitsplätze zu schaffen!
Wir können ja nicht zwingen und deswegen können wir nicht unendlich viele Bedingungen drauf ansetzen.
Und übrigens das Feedback, was ich jetzt auch von den meisten habe ... Von den Arbeitnehmern.
Die finden das natürlich auch gar nicht so prickelnd.
Solche Dinge alles runterzudokumentieren nicht weil die zu wenig arbeiten sondern weil es ein einfacher Aufwand ist.
Es nimmt sich ja Zeit weg... Ich nehme
dir Zeit weg!
Was buche ich eigentlich?
Denn Aufwand dafür dass ich das so machen muss perspektivisch.
Das wird ja immer mehr.
Dann haben wir so tolles System wie SAP wo ich ja auch nochmal aufwahne.
also ich kann praktisch im Prinzip in der Woche eine Stunde Also mindestens eine Stunde Selbstverwaltung abbuchen.
Das sind schon Argumente, die unabhängig von anderen Load-Kosten nicht für Produktivität sprechen an der Stelle.
Und das müssen wir definitiv entschlagen wenn wir über Zukunft der Jobs sprechen ist es vielleicht gar nicht nur der Treiber KI sondern auch in der Bürokratisierung, in der Organisation gut gemeinten Arbeitsrechtsthema uns vielleicht aber auch in einem Bereich reingetreten, wo einfach Wettbewerbsfähigkeit kaum noch möglich ist.
Oder zumindest viel, viel schwieriger wird und es schon viel... Ja am Ende des Tages dürfen wir nicht hoffen dass der Idealismus von Mittelständern, von Familien geführten Unternehmen so groß am Endestages ist.
und auch die Lust und die Freude ein Unternehmen Deutschland zu führen das wir da immer weiter machen können.
Sondern wir müssen das auch mal kritisch hinterfragen weil immer mehr vor Schiften ... Das kann nicht die Lösung sein.
irgendwann muss ja auch mal wieder was wegfallen.
Und das ist zum Beispiel etwas, wenn du dir vorstellst.
Du hast eine Karriere an der Spitze.
die würde knallhart entscheiden.
Die würde also sofort die Standortverlagerung einleiten.
Also das ist glaube ich relativ einfach.
Die macht eine Analyse schaut sich an wo habe ich die besten Bedingungen und die beste zusammen.
Das wird es menschlich als sie auch machen.
da geht's halt problematisch mit Shitstorm und der ganzen Kommunikation und allem.
dann?
Ja aber vielleicht ist das tatsächlich dann eine Funktion.
Aber da ist natürlich wiederum die Problematik.
wir können das in Deutschland so weiterführen In anderen Ländern herrscht ein anderer Wind.
Und wenn die dann überall AI-CEOs haben, die halt sehr ... sag ich mal bedingungslos agieren, sieht die Welt halt auch wieder anders aus.
und in dem Zusammenhang vielleicht können wir tatsächlich auf eine konkrete Entwicklung nochmal einen Blick werfen weil wir jetzt über ... sehr viel über KI, KI Agenten gesprochen haben Aufgaben, Automatisierung die nicht vorhandene Unabhängigkeit von Europa in dem Ganzen, sondern wir sind abhängig von den USA und von China.
Vor allem auch immer stärker.
Anthropik hat jetzt ein System vorgestellt ... dass Claude das KI-Modell so einbettet in die Organisation.
Und zwar über Slack.
Slack ist im Prinzip das Pendant zu Microsoft Teams nur ... Manche würden sagen besser, manch würden sagen schlechter.
Ich glaub, schlechter als Microsoft Teams ist schwer.
Aber es ist im
prinzip ... von Intuition etwas anders?
Es ist auf jeden Fall chatbasiert.
Man hat Chaträume, man hat Gruppenräume und man kann Dateien ablegen, Dateienteilen... Also es ist die typische, ich weiß gar nicht wie die offizielle Bezeichnung solcher Software ist.
So ein Chatworkspace-Umgebung letztendlich.
Und das Besondere dabei ist am Anfang haben alle geschmunt und gesagt da hast du jetzt so einen kleinen Chatbot in deinem Slackboard.
Aber das sind halt wirklich KI-Agenten, die dahinter laufen.
Die auf einer Infrastruktur laufen und haben Zugriff auf Tools, auf Schnittstellen sogar auf unternehmensspezifische Schnittstellen.
Die kannst du einfach anschreiben und machen im Hintergrund Arbeit.
Das heißt, ich nenne mal ein paar Beispiele, die auf jeden Fall funktionieren werden.
Du kannst eine Präsentation reinladen und sagen hier aktualisieren wir mal die Zahlen in der Präsensation.
Das Ding läuft los, öffnet die Datei, schreibt es, holt sich alle Informationen... Und das Besondere ist jetzt dass du natürlich nicht nur eins zu eins mit diesem Ding schreibst sondern du hast auch einen Gruppenchat.
Unterhältst du dich mit deinen Kollegen über etwas, dann sagst du add cloud und sagst hier kannst du das mal bitte für uns lösen oder kannst du mal bitte loslaufen und unsere Informationen beschaffen.
Und das System lernt im Hintergrund.
Das schreibt sich also Informationen auf so dass es immer spezifischer Dinge weiß wie ich als einzelner Mensch arbeite Wie meine Organisation arbeitet, wie die Konstellationen sind wo die wichtigen Informationen zu finden sind.
Deutsche Datenschützer kriegen jetzt natürlich direkt kollabieren gerade.
Ich bin da tatsächlich aber selber auch natürlich sehr skeptisch, weil nämlich du das ganze interne Know-how freigibst und in die Hand eines einer dritten Organisationen legst und du an einem Punkt sehr schnell anlangen wirst dass du dann nicht mehr so einfach von weg kommst.
Weil nämlich diese Zugänglichkeit extrem hoch ist!
Das ist nämlich etwas wenn wir jetzt über Veränderungen im Unternehmen sprechen ... jeder weiß, wie du mit irgendeinem Kollegen chattest.
Und wenn du plötzlich mit der KI genauso chatten kannst und wenn du merkst die KI merkt sich Sachen... ...und du kannst die KI das fragen.
Microsoft ständig nutzt!
Ich will ja mit dem Copilot in so eine ähnliche Richtung gehen.
bei Anthropink muss man sagen.
Die sind technisch einfach viel weiter.
Diese Systeme sind einfach viel besser als bei Microsoft.
Und ich glaube schon dass das tatsächlich... eine krasse Veränderung sehr schnell bewirken wird in der Produktivität womöglich auch, weil du jetzt plötzlich Leute erreichst die sich bisher mit KI noch gar nicht beschäftigt haben.
Die müssen auch gar nicht verstehen was da im Hintergrund abläuft.
Du musst keine Ahnung haben was ein KI Agent kann oder nicht kann.
das lernst du ja relativ schnell was du erwarten kannst und gleichzeitig hast aber die große Gefahr dass du halt in extremer Abhängigkeit verfällst.
und das ist für mich so einen Punkt wo ich sage wenn wir da es nicht schaffen souveräne Lösungen hier aufzubauen in Europa dann Sieht es tatsächlich bitter aus, weil ich glaube nämlich dass dann auch die politischen Spielbälle wieder ganz andere sein werden.
Ja da bin ich komplett bei dir und wir dürfen nicht so viel dem nachtrauen was wir noch nicht gemacht haben sondern über das offenkundig angehen was tatsächlich ein Potenzial auch letztlich da ist und ich kenne keinen Grund warum wir nicht in dem Thema vorne mitspielen könnten oder zumindest eine Souveränlösung und das ist ja auch die Konsequenz.
also wie können uns sich hinstellen sagen wir regulieren was ja auch seinen Sinn hat.
Wir wollen Spielregeln machen, sagen wir mal so.
Wir haben überhaupt keinen Instrument unsere Spielregel durchzusetzen und das ist das Wesenliche.
Wir können uns nicht darauf verlassen dass sie ein super attraktiver Markt sind.
Sind wir nicht der beste Attraktivste Markt auf der Welt?
Die schlausten Köpfe hier haben, dass wir die hier halten.
Wir haben
Schlauchköpfe aber die gehen dann lieber in den USA, weil sie da bessere Bedingungen bekommen.
Aber auf der
ganzen Welt schlaue Köpfen ist das was ihr auch sagt.
Auch wenn wir mal sagen, wir haben eine tolle Spitzengrundlagenforschung und es fehlt nur der Weg in die Anwendung.
Sorry!
In Deutschland ist tatsächlich sogar noch die Kette von Grundlagenforschen und Anwendungen im Vergleich zu anderen Ländern viel besser ausgebildet.
ich sage nicht, dass die gut ist besser ausgebildet.
Es gibt sowas wie Frauenhofer, es gibt ja in anderen Ländern gar nicht.
wenn die Südostasien unterwegs sind da gibt sie akademische Karriere und die Industriekarriere ist das überhaupt nichts miteinander zu tun.
Die können sich nicht mehr unterhalten.
beim Mittagessen also überspitzt gesagt sind das wirklich zwei verschiedene Welten?
Das haben wir hier alles gar nicht.
Also scheint dass so, dass es dann scheitert, dass wir so viel aus der Grundlagenforschung entwickeln so viel toll ergeben ist und sie bloß nicht in die Industrie beführen.
Das glaube ich nicht, das ist eine Mehr.
Ich glaube wir haben von Anfang an der Grundlagenforschung einfach viel zu wenig Investitionen
um sowas
Großbewegtes des Subtives zu entwickeln, dass du wirklich bei einer großen Lösung auch anfängst?
Wir haben ja auch keinen richtigen... Markt für Risikokapital.
Nein, haben wir nicht!
Das ist ja auch eine andere Sache... Wir reden immer über Forschungsgelder aber das was gerade in den USA passiert sind keine Forschung gelder die da ausgegeben werden.
Das sind wirklich Privatinvestitionen die getätigt werden in Höhen wo wir nur von träumen können und ich glaube eine wichtige Quintessenz aus der heutigen Diskussion ist für mich ob wir in Zukunft ein KI als CEO haben Wissen wir noch nicht, gibt es viele Stolpersteine auf dem Weg dahin.
Ich glaube KI würde eine riesige Rolle spielen immer mehr eine Rolle spielen und wir werden irgendwann glaub ich auch an den Punkt ankommen wo wir sagen Es ist fahrlässig die KI nicht mit einzubeziehen um Dinge zu analysieren und zu hinterfragen weil du einfach dadurch ein deutlich breiteres Spektrum abdecken kannst.
aber wenn wir nicht diese KI souverän zumindest betreiben können ob wir sie entwickelt haben steht auf einem anderen Blatt Papier dann ist das alles sozusagen geline Intelligenz und du bist in einer enormen Abhängigkeit.
Und davon würde ich das sogar sehr stark abhängig machen wollen, also wenn wir immer stärker KI auch in Entscheidungsposition bringen dann doch bitte so dass wir möglichst große Kontrolle über die KI-Systeme haben.
auf alle Fälle weil auch nur dann können wir auch anfangen über Regulierung zu sprechen und gleichzeitig was wir gesagt haben Wir brauchen Hebel in Europa!
Das werden nicht die besten KI Modelle sein zumindest stand heute nicht.
Wir sollten uns trotzdem auf den Weg machen das zu versuchen, aber wir haben andere Möglichkeiten Hebel zu entwickeln.
Energie-Sektor beispielsweise ist ein Bereich wo wir natürlich weiter ausbauen können und auch Lösungen entwickeln können die dann international nachgefragt werden dass es ich glaube die Frage der Souveränität ist super Schlacht entscheidend
Ja und es gibt ja im Prinzip diese.
ich hatte schon angesprochen diese neue Job Bezeichnung Forward Deployed Engineer.
Ich finde das zeigt eine strategische Stoßrichtung eigentlich für Gerade europäische auch deutsche Unternehmen, ich sehe das selbst bei uns in einer Organisation.
Weil viele der KI-Projekte ja nicht scheitern an der Modellfähigkeit des KI-Modells sondern tatsächlich an solchen Themen wie Change, wie Compliance, wie Integration... dass halt doch die Daten nicht vollständig da sind und vielleicht nicht so viele da sind, dass sie die Prozesskette eigentlich nicht auf KI-Lösungen automatisiert ausgelegt ist und noch angepasst werden muss.
Wir selber haben da ja einen ganz rohen Schwerpunkt drauf, das wir sagen, wir gehen wirklich in die Unternehmen hinein und setzen es um.
aber die Unternehmen müssen sich eigentlich befähigen.
Sie müssen solche Leute bekommen oder solche Leute ausbilden, die tatsächlich, ich sag jetzt mal, KI sprechen können, aber auch wirklich die Anwendung verstehen und dann in der Lage sind mit dem Text, den wir letztlich haben und den Möglichkeiten eine so möglich souverine Lösung auch aufsicherzustellen.
Da bin ich überzeugt davon was ich nicht glaube und was eine extreme Einschränkung im Arbeitsmarkt tatsächlich dann wäre gerade in Deutschland wär wenn wir sagen ja gut dann kommt halt irgendwie einer und der integriert bei uns KI einen technischen Lösungen und dann haben wir die halt noch als Feature bei uns im Produkt oder im Prozess als Effizienz gewinnen.
Ich glaube aber wenn man das zulässt ist das das Anfang der tatsächlichen zukünftigen Arbeit innerhalb eines Unternehmens und auch die Daseinsberechtigung.
Dann ist das Unternehmen vielleicht am Ende des Tages, da gibt es vielleicht wirklich nur ein CEO mit einer Marke, die darauf geschrieben wird.
also wir müssen verstehen dass das die Wertschöpfung der Zukunft ist.
genau das ist die wertschöpfung der zukunft.
natürlich werden wir nicht so viel leute brauchen in den traditionellen Aufgaben über bisher haben.
das haben jetzt glaube ich hinlängig gemacht.
aber wir können viele von diesen Leuten nutzen mit ihrem background wenn wir sie in eine Ja, auch gewissermaßen qualifizieren diese Prozesse reinzugehen.
Wir sind ja ein guter Beispiel, dass das geht!
Als Ingenieure reinzugehn in das Thema KI.
Das geht nicht von heute auf morgen aber man kann es schaffen und das schaffen sehen wir ja auch bei vielen anderen und wahrscheinlich weiter die Möglichkeit auch noch nie besser als heute diesen Weg zu gehen.
Ich nehme ihn wahr, dass er noch viel zu zögelich gegangen wird, viel zu wenig... ...in der Konsequenz und vor allem viel zu wenig von den jetzigen menschlichen CEOs tatsächlich mit der Inbrunst verfolgt wird obwohl das die meiner Meinung nach die entscheidende Komponente ist der nächsten vier, fünf Jahre und ich glaube da könnte es ein böses Erwachen geben dass man dann eine Abhängigkeit hat nicht nur in der technologischen Ebene sondern tatsächlich auch in der faktischen Arbeitsumsetzungsebene das man es gar nicht umsetzen kann.
Man braucht dafür auch noch externe Leute, man braucht noch die Rechenleistung von externen, man brauchen noch die Energie vom externen wenn man sich hinbekommt.
Dann wird natürlich irgendwann schwierig was die eigentliche Wertschöpfung zumindest die industrielle Wertschöffung im KI Zeitalter ist.
Mir ist ein interessanter Gedanke gekommen.
In der Abhängigkeit befindest du dich ja immer, also aktuelle Unternehmen sind in einer Abhängigkeit gebrauchen, fege Arbeitnehmer.
Das ist ja auch eine Abhängighet, aber eine Abhängigkeit die wir irgendwie bei uns intern bewerkstelligen können wo wir Regeln definieren können.
schwierig wird es halt ab dem Zeitpunkt wo du eben die Regeln nicht mehr bestimmen kannst, wo du dich in der Abhengigkeit begibst.
Aber die anderen machen quasi die Regel und setzen dir das vor.
Und nochmal zurück zu diesem Beispiel auch mit Anthropic und warum das auch so kritisch ist?
Das ist natürlich dann auch irgendwann ne Kostenfrage ... weil du pro sogenannte Token dann abrechnest, die Systeme laufen im Hintergrund.
Machen immer mehr und mehr Leute nutzen das... Und du bist natürlich auch in der finanziellen Abhängigkeit.
Du musst einen immer größeren Teil dieser KI-Zahlen.
Du ersetzt Arbeitskraft aber bezahlt dafür die KI.
Aktuell gibt es ja viele Situationen wo die Leute gesagt haben okay ist es dann noch teurer als die Menschen wir fahren wieder unsere KI Ausgaben zurück Ist aus meiner Sicht auch nicht besonders weitsichtig, jetzt zu sagen wir schieben im Ganzen einen Riegel vor weil du musst ja auch lernen als Organisation.
Du musst Fehler machen und wissen wofür ist das sinnvoll?
Wofür is es nicht sinnvoll?
natürlich irgendwo muss man das Ganze dann schon am Ende begrenzen.
aber ich glaube dass wir das Problem haben in den meisten Organisationen einfach sehr viele Stolpersteine bestehen.
Es ist super schwierig die Sachen einzuführen.
Wir arbeiten natürlich daran und tun unser bestes das auch zur Bewerkstelligen Und am Ende des Tages ist der Wille ganz wichtig, dass der Will da ist und auch das Verständnis geschaffen wird.
Das ist tatsächlich die Aufgabe der heutigen CEOs den Leuten klarzumachen, dass diese Technologie nicht weggeht, dass wir diese Technologien nutzen müssen.
Wir müssen lernen wie wir diese technologie bestmöglich einsetzen und das CEO muss quasi dann auch Verantwortung dafür übernehmen, wie wir das Bestmöglich in den Organisationen machen und möglichst viele Menschen tatsächlich dabei
mitnehmen.".
KI macht ja so viele technische Bausteine auf einmal zugänglich.
Und das ist echt etwas, was wir unterschätzen noch.
Wir dürfen nicht in einem traditionellen Bild verharren, wo wir sequenziell Aufgaben und Jobs haben die nacheinander Dinge dann zu einer Wetshopfung.
Das Bild löst sich komplett auf.
Du hast immer das Bild auch im Kopf mit der Krake mit dem Octopus also wie befähigend als einzelne Prozessbausteine, einzelne Rollenpersonen vielleicht jetzt eben aber noch fünf andere Sachen auch machen könnten und dementsprechend stellt sich der Prozess neu dar.
Und das müssen wir tun, weil diese Befähigung ist ja ein Plus, es ist ja eine Asset, weil wir verschieben damit die Problemstellung nicht in die KI-Ebene, in die technische Ebene sondern wir verschrieben sie in unsere Anwendungsdomäne eigentlich viel stärker sogar als bisher – und das können wir ja eigentlich!
Das können wir.
Wir müssen diesen Zugang dazu finden, dass wir die richtigen Werkzeuge dann dazu auch nutzen und ich glaube das ist eine Diskussion, die noch viel zu zögerlich geführt wird.
und dann schauen wir irgendwann mit Staunen wie andere Länder oder ich kenne das Erzersummer im Bereich wie in China zum Teil Requirements and Engineering und die Autos da so im China-Speed entwickelt werden und wundern uns.
Und das liegt natürlich daran, dass sie verstanden haben diese technischen Bausteine in die Probleme Domäne ihres Unternehmens schneller hineinzuführen.
Das ist definitiv einer der wesentliche Gründe, es gibt auch andere Gründe aber das ist das Mindeste was ja jeder in der Hand hat und das ist auch das Sicherste weil du bleibst dann her deiner Problemdomäne oder Frau?
Ja das ist natürlich jedem einzelnen auch Rat mit den ganzen Unternehmen die ich spreche und den Menschen denen ich sprechte versuche klarzumachen dass natürlich jetzt dass nicht gelöst wird, indem du irgendeine KI-Schulung bekommst und dann bist du auf einmal befähigt.
Sondern das ist eine Technologie die ist transformativ und dies aber sehr zugänglich in der Art und Weise wie wir sie nutzen können.
Und Du brauchst einfach diesen Funken der Motivation und musst das Thema auch selber angehen um festzustellen was möglich ist und was nicht möglich ist.
Und ich glaube, das gehört auch dann dazu.
Wenn wir jetzt über CEO sprechen, den Leuten das klar zu machen?
Das ist nicht etwas was wir mit einer Schulungsmaßnahme abtun und dann ist es gegessen.
Nein dafür müssen wir uns alle verabschieden.
Das ist eine Technologie die wird erstens sich immer weiter verändern, die wird Dinge verändern und wir müssen auch die Art und Weise wie wir den Umgang mit diesen neuen Technologienlernen verändern.
Nämlich gibt mir mal ne Schulung, zeig mal wie das geht.
Dann weiß ich dass.
sondern Learning by Doing einsetzen realistisch auch bewerten.
Wo sind die positiven Aspekte?
Wo ist die Technologie einfach noch nicht so weit, um das zu lösen.
und wo entscheiden wir uns aber auch bewusst dagegen gegen den Einsatz.
Du hast das Thema Bücher angesprochen!
Wir können das Thema Social Media Post uns angucken also ich persönlich.
wenn es jetzt eine Initiative gäbe die sagt wir schreiben unsere Social Media post wieder selber hätte nichts dagegen Weil das ist doch dann eigentlich das, was wir als Menschen haben wollen.
Was ist denn noch Social an Social Media?
Wenn jetzt nur noch irgendein AI-Slop da erzeugt wird... Warum nicht einfach wirklich stolz sein und sagen, wir schreiben einfach, wir machen unsere Kampagnen einfach wieder selber!
Ist mehr Arbeit, wir investieren das Geld aber wir wollen darauf stolz werden was wir erzeugen und wir wollen nicht auf den Knopf drücken.
und da kommt dann irgendeinen Scheiß bei uns.
Genau gab es eine Grundsatzdiskussion beim Spiegel.
Also Spiegel, die Redaktion wird es vor wenigen Tagen auch gewesen.
Die haben eine Grundsatzdiskussion geführt, schreiben wir mit KI oder ohne KI und waren harte Diskussionen.
wohl offensichtlich hat man so ein bisschen Einblicke bekommen, dass sie gesagt haben das geht ohne KI eigentlich nicht mehr.
Das ist so viel Effizienten und so viel Produktivität.
Die sind ja zum Ergebnis gekommen, wenn wir machen's ohne KI.
Also wir wollen das, weil wir glauben dass es ein Produkt ist was wir haben.
Genau da sind wir wieder beim Einstieg.
Ist das ein Output oder ein Outcome?
Genau genau.
und deswegen hat man sich jetzt bewusst entschieden, dass sie ohne KI schreiben und ihm kann ich etwas abgewinnen.
Weil wenn das eine Entwicklung ist dann in dem Bereich, weil es wirklich auf die... Das ist ja dadurch auch etwas nicht mehr unik.
also im Prinzip verliert das dann Punkten ob man das jetzt bei allem so durchziehen muss und ob's manchmal Sinn macht einen Artikel nochmal noch mal durch KI nochmal drüber zu gucken, das weiß ich nicht.
Genau, aber jetzt wirklich
den Grundsatz zu arbeiten.
Den sehe ich nicht, den sehe ich in fast allen Bereichen eigentlich als... also wenn wir da hinkommen dass wird dann so Dann wird die Aufgabe tatsächlich, die fällt dann eher weg.
Da muss man schon kritisch genug sein ob das so einfach zu lösen ist.
und wir hatten ja vor vielen Jahren als dass mit dem KI-Buch so angefangen hat.
im Bereich der generativen KI gab es immer das schöne Beispiel mit den CEO-Videos, den du jetzt plötzlich in allen beliebigen Sprachen erzeugen kannst haben wir auch immer als Use Case mitgebracht und gezeigt hast du auch selber Videos von gemacht war ja auch Im ersten Umblick ganz cool, dass du gesehen hast, okay, der Roman kann jetzt plötzlich chinesisch sprechen im Video und Lippenbewegung ist synchron.
Aber dann sich die Frage zu stellen, bringt uns das wirklich was?
Oder wäre es nicht viel cooler wenn sich der CEO da hinstellt und wirklich lernt auf der Sprache?
Er muss die Sprache ja nicht lernen aber er muss zumindest nicht immer die Zeit nehmen zu lernen auf dieser Sprache diese Ansage zu machen an seine Mitarbeiter.
ich glaube das hätte ein deutlich deutlich krasseren Effekt, als wenn du weißt okay da hat.
die haben es einfach übersetzt und ich glaube da muss auch ein Umdenken stattfinden.
Es gibt so viele krasse Aufgabenbereiche, die einfach mühselig sind, die wir sofort automatisieren sollten, wo wir auch gar nicht hinterfragen sollten wollen wir das automatiseren?
Nein!
Das Wirkantessen sind keine Aufgaben, die jemandem Spaß machen Und es gibt sehr viele wertschöpfende Aufgaben, wo die KI vielleicht im Stande wäre das zu erzeugen.
Wie uns aber wirklich fragen müssen ist dass was wir wollen?
Ist das was unser Produkt oder unsere Marke ausmacht?
und da wird's glaube ich sehr spannend sein wie sich das in den nächsten Jahren entwickeln weil ich glaube es wird sich anders entwickeln als die meisten Leute.
Das glaube ich auch.
Ich glaube ihr könnt das schon vorher sagen.
für mich ist nur klar... man muss da echt in der Bewegung bleiben und damit reingehen.
Ich sehe tatsächlich auch jetzt, wenn wir mal vom CEO ganz so weit weggehen.
zu den Absolventen ich seh zum ersten Mal auch so Bewegungen das es echt schwer wird für die einen Job zu finden gerade für...ich habe mich ein paar Gespräche dafür geführt, gerade für Job-Einsteigen ist es momentan schwer weil so die Coding oder so die Einstiegshürde schon relativ hoch ist und tatsächlich mein ja versucht hat gerade diese Junior Jobs zu automatisieren.
und das funktioniert auch.
eigentlich muss man eigentlich sehr gut.
Dann muss aber die Konsequenz sein, was ist denn der neue Junior-Job?
Und diese Frage stellt
sich hinzu
wenig.
Wo kommen die Senioren her, wenn wir keine Juniorjobs haben?
Wenn wir es nicht schaffen alles zu automatisieren ... Natürlich kann man jetzt sagen, wir werden es schaffen, alles zu automatisieren und dann brauchen wir weder Seniors noch Juniors noch irgendwie Middle Level Engineers, dann haben wir nur noch die KI.
Aber wenn wir nicht alle auf eine Karte setzen wollen, hatten wir ja auch schon in einer anderen Folge, in verschiedenen Zukunften denken.
Es ist wichtig dass man eben natürlich sich vorstellt was wenn wenn wir wirklich alles automatisieren können aber auch gleichzeitig die Frage stellen okay realistisch gesehen wenn wir bei dem fahrt bleiben wo wir wissen wir brauchen den Menschen immer noch wir wollen auch die menschen halten dann wollen wir auch menschen ausbilden und ich glaube die art der Ausbildung muss nicht da einfach werden und die Art was wir auch erwarten von so einem Junior Software Developer.
Früher, wenn du wirklich erwartest, dass der macht einfach, der schreibt quasi den Boilerplate-Code dir runter hauptsächlich.
natürlich kann die KI das aktuell besser.
aber die Frage ist gibt es nicht Dinge in denen wir uns hin bewegen können auch als Organisation wo dann wirklich auch den Nachwuchs gut braus und vielleicht viel schneller befähigen kannst als jemals zuvor?
unbedingt
nur bloß den nachwuchsmontan müssen wir natürlich auch eng oder schneller in den Arbeitsmarkt heranführen.
Ich weiß nicht, zu meiner Zeit wahrscheinlich auch, wir mussten noch mindestens sechs Monate zum Unternehmen gehen und Praktikum machen.
Das ist ja heutzutage nicht mehr der Fall.
Auf dem Sichtjahr haben irgendwelche schlauen Leute gemerkt bei der Bachelor-Master Umstellung, dass man irgendwas einsparen muss.
Und das sind das was man eingespart hat.
Also das was am meinen Ort das Wertvollste ist wenn man ganz ehrlich ist das wertvollste von dem du am meisten partizipierst.
ich kann mich an viele Vorlesungen wirklich überhaupt nicht mehr erinnern was ich dort gelernt habe aber Praktikum oder meine Praktika, da kann ich mir wirklich gefühlt an jeden scheiß Tag erinnern.
Also positiven als auch negativen, ne?
Das hat dir einen geprägt und das hat einen ja auch ... Mir hat es ja auch geholfen, weil sie ihn nicht machen möchte.
Ja!
Aber jetzt die Fernhabe von diesem Berufs- Erfindungsprozess geht's ja auch darum, dass du den Arbeitsprozess kennenlernst, diesen Arbeitsprozesse auch gestalten kannst.
Dass das ein ganz wesentlicher Prozess ist, weil ansonsten kommst du ja gar nichts rein.
Dann kriegen wir noch irgendwann einen Ingenieurin und Informatikerinnen im Abschluss.
Und die müssen dann kostenfrei Praktikers machen, das momentan nicht geht.
aber ich meine theoretisch wer das denkt bei solchen Branchen haben wir ja schon immer gehabt in Deutschland auch da müssen uns jetzt gar nicht sagen dass es irgendwie abstrakt oder sowas damit die erst mal ein halbes Jahr Praktikum machen oder ein Jahr Praktor möglichst umsonst um dann überhaupt eingestellt zu werden.
Das ist für mich das sind für mich die falschen Bedingungen und die falsche Entwicklung.
Und das fängt schon im Studium an, dass wir im Prinzip Fernhub von der Praxis an vielen Stellen auch unterrichten noch.
Zumindest nicht mit der Dynamik mithalten können.
Das ist gar nicht... Dass es uninteressant ist.
aber die Frage ist ja wie schaffen wir es in den Hochschulen?
In der Ausbildung wird der Dynamikum am Arbeitsmarkt mit den Aufgaben gerade mitzuhalten.
Wenn ich jetzt mir die Curriculas über ninety-fünf Prozent der Hochschule angucke, würde ich sagen Prozesstechnisch, mit Akkreditierung und Reakkreditierungen.
Modulhorn Bücher ist natürlich ein Riesenprozess.
da haben wir uns auch überbürokratisiert.
Das macht alles so... das ist alles schwierig!
Wir wollten Qualitätsstandards schaffen und ich weiß nicht ob die Qualität dadurch besser geworden ist weil diese Punkte kannst du alle erfüllen und kannst trotzdem beschissene Lehre machen.
Das schließt sich meiner Meinung nach nicht unbedingt aus und genauso gibt es Leute, die tolle Lehre mache, die anwendungsorientiert, aber vielleicht jetzt hier keinen Spaß am Modulanbücher runterzuschreiben.
Ich habe tatsächlich letztens bei einer unserer Veranstaltungen auch mich mit jemandem unterhalten aus der Softwarebranche und er hat etwas Interessantes gesagt.
Er hat tatsächlich auch gesagt, dass aktuell bei den Unternehmen stellen sich keine Union mehr ein Die Interviewen zwar noch, also die sind so auf der Suche aber wenn dann nehmen die wirklich nur noch sehr exzellente Absolventen und er sagt vor allem das was im Durchschnitt gelehrt wird an den Universitäten.
Wenn du dann einen Absolvent hast, der dir ankommt mit, hat irgendwie Vorlesungen in Java gehabt objektorientierte Architekturen wo du halt einfach dir anguckst Das Rad hat sich halt weiter gedreht und aktuell ist nicht die Frage, welche Programmiersprache sprichst du.
Sondern es geht immer mehr in Richtung System.
Architektur-Architekturen denken was du früher gelernt hast dadurch dass du angefangen hast und wirklich sage ich mal dich Stück für Stück weiterentwickelt hast.
das ist sozusagen jetzt so die Absprunghöhe die erwartet wird weil die Leute wissen das ist das was ich nach KI aktuell mitgeben kann zumindest ne?
Die Person so gesagt.
Die Frage ist halt, wie kommen wir dahin, dass wir eben nicht diesen Strömungsabriss haben?
Dass wir sagen, wir müssen das... Das ist tatsächlich die Sache.
Wo wir uns wirklich auch den Kopf drüber zollerechen muss und wo auch zum Beispiel ein CEO sich Gedanken übermachen muss.
Wie soll da die Zukunft aussehen?
Machen wir da ja wirklich viel Gedanke.
jetzt nicht nur weil ich Professor bin.
Ich bin ja kein Lehrer, also bin Lehrerin dabei.
weil ich ja hier forschender vor allem bin.
Aber deine Vorlesung ist sehr beliebt?
Ich weiß nicht, du darfst nur der Adektorten!
Aber ich glaube...ich mache mir vor allem auch noch Gedanken als Vater.
Also schon seit drei Jahren echt die Überlegung ob ich meinem Sohn...habe jetzt zum Glück noch ein bisschen Zeit hin aber ich meine Söhne und meinen Kindern empfehlen würde zu studieren.
Und ich kann die Frage bis jetzt immer noch ganz klar beantworten, auf gar keinen Fall so wie es jetzt ist?
Ich würde wirklich nicht... Natürlich sind Studium cool, das ist eine coole Zeit da kann man viel machen.
aber so wie's jetzt ist, ist es rein objektiv gesehen für die fünf Jahre oder fünfeinhalb Jahre die du dann brauchst.
Boah in der Zeit kannst du so viele andere Dinge lernen und wir brauchen eigentlich andere Modelle und ich kann mir da auch ganz viel vorstellen und wie man es anders machte in bestimmten Bereichen ein Senior-Level hieven.
Sonst könnt ihr ja nicht mit der KI zusammenarbeiten und diese Prozesse effizienten machen, sie müssen
... Ja das ist ... Ich glaube es ist leichter gesagt als getan.
Ich
sag dir, ich sage ja nur wo wir ansetzen müssten.
Das ist auf alle Fälle ein Thema.
aber wir müssen vor allem dann auch feststellen, wo braucht man sich gar nicht mehr ausbilden?
Weil es
keinen Sinn macht!
Und dass muss dann zusammenpassen.
Und momentan wenn du an die Hochschule gehst, da sind ja alle schlau und meine Kollegen hier und überall sind alle schliesslich alles was man zusätzlich noch lernen müsste.
Aber keiner sagt was er jetzt eigentlich wirklich raus kann.
Und dann kommen diese Situationen zu Steiner, die letztlich so sind.
Da ist man viel zu unkritisch oder viel zu wenig flexibel und kann damit der Zeit gehen aus verschiedenen strukturellen Themen.
aber momentan würde ich schon sagen das wäre ein echt... also wenn das will, dass es nicht mal eine Entscheidung, können wir das machen?
Aber ich wüsste gar nicht, weswegen das Leid gar nicht anhört!
Ganz ehrlich, ich wüßt Gleit mir gar nicht anhören.
Das ist schon echt schwierig.
Wir sind jetzt hier vom CEO über Arbeitnehmer, über Bürokratie hin zur Hochschulwelt gekommen und haben sehr viele Themen angeschnitten.
Ihr seht das Thema beschäftigt uns sehr und ich habe auch versucht heute nicht so sehr ins Wort zu fallen dem Herrn Professor ein Kommentar geschrieben hat auf YouTube.
Das Thema begeistert mich natürlich.
auf der einen Seite Ich bin auch sehr besorgt aber ich glaube wir haben heute mal wirklich einen Rundum schlag gemacht.
klar das thema war wenn der CEO eine KI ist, ihr seht.
Wir haben da noch deutlich mehr reininterpretiert in diese Fragestellung und werden das Thema im Zukunft auch weiter diskutieren.
Ich glaube es ist klar dass das Thema KI einen so großen Impact hat zumindest gesamtgesellschaftlich gesehen, dass wir nicht von weg kommen, dass immer mal wieder zu thematisierende.
Hat mir wie immer super viel Spaß gemacht Roman!
Wir könnten jetzt auch noch weiter diskutiren aber das heben wir uns glaub ich auf für die nächste Folge oder eine der nächsten Folgen.
Und ja, was ist so dein Fazit aus der heutigen Folge?
Mein Fazit ist eigentlich relativ simpel.
Wir müssen alles daran tun in der ganzen KI-Arbeitsmarktreduktion, dass wir am Ende des Tages nicht die chumine Loop sind und überwachen und das Häkchen setzen bei... Ich habe die AGBs gelesen.
also weißte was ich meine
Das ist der Worst Case!
Das ist den Worst case, du digger doch Häkchchen wo jeder weiß hat kein Häkling gelesen.
Also das darf nicht sein weil wir dann überfordert sind sondern wir müssen das jetzt nehmen.
Ich bin bei dir, wir sollten das Thema weiter aufgreifen noch mal stärker aus der wirtschaftlichen Perspektive.
Weil ich glaube die Motivation muss aus Industrie kommen, die muss aus der Wirtschaft kommen, das voran zu forcieren und ich sehe dort in den Ball... Und ich habe
das Gefühl dass die Bereitschaft schon da ist.
also zumindest mit dem deutschen Unternehmen, mit denen ich spreche hab' ich den Eindruck dass die Leute da auch grundsätzlich Bock drauf haben.
Also es ist selten so was die Leute sagen ich will damit gar nichts zu tun haben gibt's natürlich auch und man hört auch Geschichten in Unternehmen wo dann ja sehr viel auch durch den Betriebsrat erst mal diskutiert wird und angehalten wird.
Da gibt es natürlich verschiedene Kämpfe, die ausgetragen wurden.
aber ich würde sagen in der Breite habe ich das Gefühl dass wir in Deutschland eigentlich bei dem Thema gar nicht so schlecht aufgestellt sind zumindest von der Bereitschaftseite her.
Das würde ich gerne wirklich an einer nächsten Folge noch einmal beleuchten, dass wir noch stärker aus der Sicht der Unternehmen das Thema reingehen weil die Perspektive ist ja nochmal eine andere spannende Perspektiv, wo ich glaube, wo der Ball einig liegt tatsächlich und daher.
Spaß gemacht!
Und wie immer... lasst uns gerne Kommentare da, wie seht ihr das Ganze?
Würdet ihr gerne eine KI als CEO haben.
Ein oder andere kann sich vielleicht vorstellen, dass es dann angenehmer wäre.
Die wird vielleicht auch antworten wenn man sie anschreibt nicht wie so ein anderes CEO Und abonniert gerne auf allen Kanälen YouTube, Spotify, Apple-Podcasts und Co.
Das hilft uns sehr weil wir unsere Botschaft so kritisch man sie beäugen darf.
Gerne natürlich nach außen tragen und auch vor allem mit euch in Kontakt kommen wollen!
Ja
vielen Dank und schreibt eure Erfahrungen einfach in die Kommentare und dann hoffentlich bis zum nächsten Mal.
Bis dahin ciao.
Was passiert, wenn ein CEO nicht mehr aus Fleisch und Blut besteht, sondern eine Künstliche Intelligenz ist? Genau dieser Frage widmen sich Tommy Falkowski und Prof. Dr.-Ing. Roman Dumitrescu in einer der bislang grundlegendsten Folgen von OUTATIME.
Ausgehend von einem Gedankenexperiment diskutiert die Folge, welche Aufgaben heutiger Führungskräfte bereits durch KI übernommen werden könnten und welche Rolle Menschen künftig noch in Unternehmen spielen. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Entwicklungen rund um KI-Agenten, autonome Unternehmensprozesse, den CEOBench-Benchmark sowie die Auswirkungen auf Arbeitsmarkt, Softwareentwicklung und Hochschulausbildung.
🔗 LinkedIn Tommy Falkowski: https://www.linkedin.com/in/tommy-falkowski/
🔗 LinkedIn Prof. Dr.-Ing. Roman Dumitrescu: https://www.linkedin.com/in/roman-dumitrescu-professor/
Überblick
0:00 – Gedankenexperiment: Wenn der CEO eine KI ist
3:38 – Begrüßung und Einstieg ins Thema
5:50 – Werden CEOs durch KI ersetzt? A
7:00 – CEOBench: Wie gut führen KI-Modelle heute Unternehmen?
10:20 – KI verändert die Arbeitswelt
13:00 – Kreativität, Bücher und Musik im Zeitalter generativer KI
17:05 – KI in Forschung und Softwareentwicklung
22:15 – Welche Aufgaben eines CEOs bleiben menschlich?
28:45 – Produktivität, Verantwortung & die Zukunft von Unternehmen
35:50 – Arbeitsmarkt & die Zukunft von Softwareentwicklern
40:25 – Soziale Berufe, Bürokratie & gesellschaftliche Veränderungen
47:20 – Europa, KI-Souveränität & internationale Wettbewerbsfähigkeit
1:01:15 – KI-Agenten im Unternehmen: Claude in Slack & Co.
1:10:40 – Neue Kompetenzen für Unternehmen und Mitarbeitende
1:22:10 – Hochschulen, Ausbildung und die nächste Generation
1:26:20 – Fazit: Welche Rolle bleibt dem Menschen?
📌 Jetzt in unseren Zukunftspodcast reinhören:
https://www.outatime-podcast.de/
KI #CEO #ArtificialIntelligence #Arbeitswelt #FutureOfWork #Outatime
Hey Genie, du machst ja immer Gedankenexperimente für uns.
Aber wie macht man das denn eigentlich systematisch?
Wie schaut man in die Zukunft?
Wie kann man versuchen, die Zukunft zu sagen?
Mach' uns doch mal heute ein Gedankexperiment fertig.
zum Thema der Zukunftsvorhersage!
Stell dir vor – Du sitzt im Pressekonferenzsaal des Bundesministeriums Für Vorausschau und Technologieplanung MVT Im Volksmund Das Morgenministerium.
Du bist Ressortleiter Wirtschaft der
FAZ.
Vorne tritt Ministerin Eva Feldmann ans Podium.
Hinter ihr leuchtet der Slogan des Hauses zur heutigen Jahrespressekonferenz – Zukunft verstehen, Gegenwart steuern!
Das Ministerium existiert seit fünf Jahren.
Seine Aufgabe ist Szenarioentwicklung und Handlungsempfehlungen zu den zentralen Zukunftsfeldern der Gesellschaft.
Das Ministeriums simuliert zahlreiche Möglichkeiten, Millionen Szenarien berechnet durch KI-Systeme, Expertengremien und geopolitische Modelle.
Daraus entstehen Handlungsempfehlungen für Politik, Industrie und Länder.
Die Ministerin beginnt mit dem Rückblick.
Besonders stolz sei man auf die Arbeit im Bereich Außenpolitik.
Vor drei Jahren habe das Ministerium frühzeitig vor neuen Rohstoffabhängigkeiten gewarnt.
Europa reagierte rechtzeitig diversifizierte Lieferketten Und verhinderte so eine schwere Versorgungskrise bei seltenen Erden.
Dann folgt der Bereich Wirtschaft.
Das MVT habe früh Zukunftsfelder identifiziert, KI-Infrastruktur, Quantentechnologie, Energiesysteme und resiliente Plattformökonomin.
Förderprogramme, Investitionen und industrielle Forschung seien gezielt in diese Bereiche gelenkt worden.
– die Ministerin lächelt zufrieden.
Du blickst auf die Zahlen in der Pressemappe?
Und plötzlich wird dir unwohl!
Frau Ministerin, stimmt es dass die industriellen F und E Investitionen in den letzten fünf Jahren fast ausschließlich in die vom MVT empfohlenen Bereiche geflossen sind?
Die Ministerin nickt.
Du sprichst weiter.
Im europäischen Maschinenbau sind die Patentanmeldungen im selben Zeitraum um fast sechzig Prozent zurückgegangen Unternehmensgründung sogar um siebzig Prozent.
Gegenüber Asien und den USA verliert Europa gerade massiv an technologischer Breite.
Im Raum wird es still!
Hat das Ministerium eine ganze Volkswirtschaft auf zu wenige Zukunfte optimiert?
Die Ministerin verschränkt kurz die Hände.
Unsere Aufgabe war nie Innovationen zu verhindern, unsere Aufgabe war es Risiken früh sichtbar zu machen und Ressourcen verantwortungsvoll zu lenken – die Entscheidungen haben am Ende immer noch Unternehmen und Investoren getroffen.
Einige im Raum nicken und Hand aufs Herz.
Wer investiert heute noch freiwillig Milliarden gegen die wahrscheinlichste Zukunft?
Du blickst noch einmal auf die Zahlen vor dir.
Siebzig Prozent weniger Patente, sechzig Prozent weniger Gründungen – plötzlich verstehst du das eigentliche Problem!
Nicht das Ministerium hat Innovation verboten.
Die Gesellschaft hat einfach aufgehört an ungeplante Zukunft zu glauben.
Risikoreiche Ideen gelten inzwischen als irrational.
Investoren folgen Prognosen.
Universitäten optimieren sich auf Zukunftscores Unternehmen entwickeln lieber sichere Technologien statt mutige Visionen.
Vielleicht stirbt Fortschritt nicht durch Krisen, sondern durch perfekte Planung.
Wir sind hier bekannt dafür dass wir gerne in die Zukunft schauen Aber wir machen das häufig so eher mit Bauchgefühl, werde ich sagen.
Natürlich recherchieren wir auch ganz gut.
aber man kann natürlich auch ganz anders rangehen nämlich sehr systematisch und ja zum Teil auch wissenschaftlich.
und darüber soll es heute gehen.
da möchten wir drüber diskutieren.
mein Name ist Tommy Falkowski.
Ich bin amateurhafter Zukunftsforscher hier im Frauenhof AIM der meistens daneben liegt Wie immer mit dabei heute, Roman Dumitrescu der Magic Eight Ball unseres Instituts.
Und wir haben gedacht bei diesem Thema da holen wir uns heute mal kompetente Unterstützung wieder mit ins Boot.
Katarina
Hülstel mit dabei!
Wir können uns ja schon länger.
Katarina als Institutsleiter sind das Fraun von IAOS und das IAT ist an der Uni Stuttgart Professorin dort für so einen Kollegen und wir beide zusammen machen auch ein Symposium zum Thema Vorausschau- und Technologieplanung.
Deswegen sind wir regelmäßig bei dem Thema im Austausch, und ich dachte das wäre eine coole Gelegenheit von der Fahrt noch... Von Stuttgart nach Brandenburg oder Berlin hier einmal vorbeizukommen um hier stopp zu machen und einfach bei unserem Podcast mitzumachen.
Genau,
vielen
Dank!
Ich fand die Idee auch cool und hab sofort gesagt lass uns das mal
machen.
dann letztendlich selbst wenn wir uns dann immer häufig sehen sprechen wir eigentlich an Hauptsächlich über organisatorisches, also über Planung und nicht so viel über die Zukunft.
Also insofern super!
Ja und in diesem Sinne möchten wir heute tatsächlich das Thema immer beleuchten.
Also wie geht man an das Thema Zukunftsplanung, Zukunftsvorausschau ran?
Sicherlich ein Thema was nicht ganz neu ist sondern schon auch eine längere Historie hat.
aber gerade in aktuellen Zeiten hat man ja das Gefühl viele Leute versuchen tatsächlich Dinge vorher zu sagen.
Wie schafft man es denn da möglichst richtig zu liegen?
Ist das überhaupt möglich da richtig zu legen?
letztendlich kann ja niemand in die Zukunft schauen.
Aber wie kann man das denn systematisch machen, sodass man zumindest viele Optionen hat, die man in Erwägung ziehen kann?
Ja absolut!
Wir wollen jetzt hier keine trockene Vorlesungen machen über welche Methoden es alles gibt.
... auch mit wenig Hintergrundwissen ganz gut einordnen kann, aber es geht vor allem glaube ich so ein bisschen um die Historie des Themas auf der einen Seite.
Das ist ja etwas was uns Menschen ja schon immer bewegt hat zu wissen... Was kommt als Nächstes und uns darauf einzustellen?
Das ist absolut nichts Neues!
Und ich weiß nicht wie es euch geht, aber wir gehen jetzt so dass wir als Menschheit beim Teil das Gefühl haben, obwohl wir so viel Wissen oder vielleicht weil wir so viele wissen noch mehr das Gefühl haben, dass wir uns irgendwie noch noch unsicherer fühlen.
Also es ist ja dieses überinformierte sein vielleicht und das Gefühl finde ich schon sehr präsent und da wollen wir definitiv übersprechen und vielleicht auch wie solche Themen wie KI hier mit rein spielen werden, die vermeintlich das Problem eher nur verstärken an der Stelle weil sie noch mehr wissen mit Reinbrickung oder zumindest es sichtbarer machen aber vielleicht auch nicht unbedingt die richtigen Schlüsse und vielleicht eine Komplexität mit reinbekommen, die für uns Menschen die Entscheidung treffen nicht einfacher macht.
Das finde ich mega spannend, auch mit dir darüber zu diskutieren und mit dir, Tommy sowieso.
Welche Meinungen und Perspektiven ihr da habt?
Und vielleicht an dich die erste Frage zum Einstieg hast du momentan ein spannendes Vorausschau-Projekt, an dem du gerade hirnst oder an dem Du gerade mitwirkst was Du hier mal in den Raum werfen würdest?
Ja, also wir haben im Moment oder das ist eigentlich in meiner Rolle eben als Technologiebeauftragte der Wirtschaftsministerin des Landes Baden-Württemberg.
Haben wir einen Foresight Prozess gestartet für das Land Baden Württmberg?
Weil wir eben gesagt haben, dass Land BadEN Würtemberg ist so wie viele andere Bundesländer aber schon irgendwie nochmal besonders von der Transformation getroffen.
So jetzt habt ihr natürlich auch hier Automobilzulieferer im Umfeld Aber Baden wird weg trifft es gerade schon ziemlich stark.
und was mir auf Ich habe vor drei Jahren diesen Job angetreten und bin mit Zukunftsbildern gestarrt.
Ich hab gesagt, pass mal auf ihr Lieben hier passiert gerade ganz viel und damit man sich das vorstellen kann oder dass es gerade schon angesprochen wird tun uns als Menschen da immer wahnsinnig schwer mit uns was vorzustellen wenn wir es auch irgendwie nicht visualisieren können.
Das heißt ich habe dann einfach drei Workshops gemacht, habe ganz viele Menschen aus der Wirtschaft aber auch aus der Wissenschaft, aus der Gesellschaft eingeladen und habe gesagt so was sind denn eure zukunftsbilder für Baden-Württemberg?
Und das war echt so rough Das war jetzt nicht sehr, wir kommen wahrscheinlich gleich noch auf den ordentlichen Prozess.
Es war einfach gemacht so und mit diesen fünf Zukunftsbilder bin ich angetreten habe gesagt so Ich glaube das sind Zukunfts Bilder für Baden-Württemberg Und als Technologiebeauftragte möchte ich daran mitarbeiten und es ist auch total positive Resonanz gestoßen dass die Menschen gesagt haben ja toll oder ne überhaupt nicht.
Aber dann sind wir darüber in die Diskussion gekommen und dann habe ich letztendlich drei Jahre darauf hingewirkt, dass ich gesagt habe das war ja jetzt echt so Spontan gemacht, lass uns doch mal den Prozess starten.
So und diesen Prozess haben wir jetzt gerade gestartet und das ist echt spannend!
Also wir haben ganz bewusst gesagt, Wir gehen nicht zu weit in die Zukunft, es ist schon eigentlich fast zu weit kann man so sagen und wir beschäftigen uns erst einmal mit dem Thema Maschinenbau klar in Baden-Württemberg und mit dem thema Bio basierte Materialien und das is echt spannend dass jetzt mal ein bisschen mitzubegleiten.
Und diese fünf Zukunftsbilder sind dann aber auch Zukunftsbilder, die unterschiedliche Szenarien darstellen?
Nein tatsächlich nicht.
Wir haben sie einfach für fünf verschiedene Branchen gemacht damit es so ein bisschen besser vorstellbar war.
Also Thema Mobilität, Thema Cybersecurity, Thema Medizintechnik sehr visuell da hat uns die KI wunderbar geholfen.
aber ich habe eben gemerkt du brauchst etwas was du sehen und anfassen kannst damit die Menschen dann genau in diese Diskussion kommen.
Ja absolut ich mein darüber werden wir noch sprechen das Der Vorausschauprozess, ein sehr sozialer Prozess am Ende des Tages ist wenn man richtig gut macht.
Ich muss gleich daran denken weil ich tatsächlich auch gerade einen Vorauschauprozess fahre und Stadie-Prozess nicht ganz Baden-Württemberg das ist natürlich deutlich beeindruckender.
aber für Ost-Westfalen Lippe gerade weil wir haben ja einen Spitzencluster jetzt Owell, intelligente technische Systeme aus der WestfalenLippe Und uns treibt natürlich rum.
Wir sind auch sehr stark Maschinenbau und ein sehr starker Industrie-Cluster.
Wie sieht eigentlich die KI-basierte Industrie, zu der wir uns zählen müssen?
Weil sonst... K.I.-basiert meine ich jetzt nicht nur Open AI oder so sondern alle die jetzt dahinter irgendwie noch an dem ganzen Thema davon betroffen sein werden.
wie sieht eigentlich klassische Industrie durch KI, wie verändert sich die in den... Bin ich auch dabei nicht in zwanzig Jahren, sondern das wird uns in fünf Jahren glaube schon hart disruptieren und da müssen wir uns darauf einstellen.
Den haben wir jetzt gestartet.
bei mir war der Auslöser.
Das kann mich noch gut erinnern eine Frage von tatsächlich vom Bürgermeister her von Hamm.
Der war bei mir neulich, die bauen ein großes Rechenzentrum ins Lipetal rein.
Und dann hat er mich gefragt wie viel Rechenleistung in fünf Jahren braucht eigentlich ITZ-OWL?
Und da habe ich gesagt, ich glaube diese Frage hat sich noch nicht mal ein Unternehmen hier gestellt weil es ja mit so vielen strategischen Fragen wie Souveränität, dass die Daten in der Praxion der Nachbarschaft sind, das man Zugang hat überhaupt zu wie für Rechenpower... Dinge, die momentan, glaube ich, die Unternehmen auch massiv verunsichern.
Auch wir uns als Wirtschaftsklaster und Technieklaster von der Forschung ein bisschen in den Unternehmen rein.
Ich finde das mega spannend weil es trifft am Ende des Tages uns ja auch alles persönlich als Mitarbeitende in diesen Organisationen was eigentlich KI Ja, für so ein Gliesenfeld wie Industrie gerade macht.
Da würde ich mich gerne austauschen und das können wir im Nachgang damit machen weil ich glaube da gibt es einige Parallelen.
Aber kurze Rückfrage hast du denn diese Frage mal weitergegeben an die Unternehmen?
Wie viel Rechenkapazität erwartet ihr oder braucht ihr in den nächsten fünf bis zehn Jahren?
Das sind wir jetzt genau dran!
Die Fragen
haben
die alle noch nicht auf dem Schirm.
Ich kann auch von einem, dass ich zum ersten Mal mit dem Geschäftsführer darüber gesprochen habe bei uns auch im Clusterwitz keine Namen nennen ... steht praktisch für alle anderen genauso.
Da haben wir das mal gesagt, ach Roman, wir machen das doch schon!
Wir haben doch unsere Strategie Roadmaps noch alles dran.
und ich sagte ja was macht ihr mit dem heutigen Mindset?
Mit dem heutige wie er glaubt wie jetzt KI gerade funktioniert... Und nicht wie es in fünf Jahren funktioniert wird?
und überleg mal hättest du jetzt ein Bild vor vier jahren gemacht zum Thema KI wie gut das heute gepasst hätte, nämlich gar nicht.
Das hat schon so einige Augen geöffnet.
jetzt aber da sind wir jetzt dran, da starten wir und bis Ende des Jahres wollen wir dann tatsächlich eine... So eine Strategieprozess komplett durchfahren, werden auch mal durch die ganze Welt reißen und vor allem nicht im eigenen Saft zu schmoren.
Es ist so ein zweiteiliger Prozess weil wir wollen ja wissen wie sie die Welt aussah aber ich will aus einem bisschen Augen öffnen bei uns selber hier vor Ort dass sich die Welt gerade da massiv ändert.
Vor wenigen Tagen beispielsweise hat Open AI ein Programm angekündigt wo Unternehmen tatsächlich Rechenkapazitäten jetzt schon sozusagen sich blocken lassen können, die können quasi einen Langzeitvertrag abschließen für mehrere Jahre.
Optionsscheine
auf KI-Kapazität!
Da sieht man einmal wie viel Dynamik in dem Thema ist.
Die Rechenkapazitäten werden gerade wohl knapp in manchem Bereich und manche haben tatsächlich zu wenig investiert.
Enthropic hat da insbesondere auf die falschen Karten gesetzt und zu wenig in Rechenzentren investiert und merkt man quasi in der Servicequalität.
Ich glaube, das ist eine super spannende und wichtige Fragestellung die sich einfach tatsächlich heutzutage viel zu wenige aktuell stellen.
Gerade würde ich sagen in Deutschland sind wir da noch nicht gut darin dass wirklich jetzt zu thematisieren uns diese Fragen zu stellen.
Das heißt ich glaube dieser Vorausschauprozess ist tatsächlich extrem wichtig und ich hoffe dass wir am Ende schlauer dastehen als es heute der Fall ist.
Und eigentlich wäre es ja total wichtig wenn wir nämlich dann diese unterschiedlichen Forsyte Prozesse deinen unseren und es gibt's bestimmt auch in anderen Bundesländern für andere Unternehmen zusammenführen, denn wir sehen ja auch also klar.
Wir bauen gerade Rechenkapazitäten auf.
ihr baut was auf.
in Brandenburg baut schwarz IT großes Rechenzentrum.
aber es ist so wie du sagst im Zweifel reicht das überhaupt nicht dass es der eine Punkt.
der zweite Punkt ist wir gehen im Moment von einer statischen Planung aus.
wenn Taiwan morgen fällt dann werden wir auch keine weiteren Rechen Zentren mehr bauen können und dieses das fehlt mir Total, und zwar auf allen Ebenen.
Wir haben jetzt gerade über die Wirtschaft gesprochen.
in der Politik ist das dasselbe aber auch in der Gesellschaft dieses Denken in Zukunft tennen.
Also selbst wenn wir jetzt sagen, das ist die KI-Zukunft und dann brauchen so viel Gigabyte Rechenzentrum Kapazität aber wir brauchen ja auch diese Vorausschau was passiert, wenn Taiwan fällt?
Was passiert, Wenn die Energie nicht mehr finanzierbar
ist?
Gestern mit einem Übertragungsbetreiber gesprochen.
er sagte Frau Hölzer stellen sich das so vor Wir bauen das Flugzeug um während es fliegt Und das ist halt echt ein krasses Bild.
Akteure, die müssen wir halt zusammenführen.
Ja also das ist ja sehr viel, sag ich mal technische und Wirtschaftsseite.
und dann gibt es natürlich auch noch die Seite der Leute.
Mustafa Suleyman CEO vom AI-Bereich von Microsoft hat jetzt vor wenigen Tagen gesagt er glaubt in achtzehn Monaten würden alle White Color Jobs also alle Bürojobs alle alle kognitiven Arbeitenunternehmen vollständig durch KI automatisierbar sein und sowas führt natürlich eine unglaubliche Unsicherheit für unsichert werden.
Und ich glaube es ist wichtiger denn je, dass wir uns wirklich Gedanken machen wie können wir uns dann da aufstellen?
Ich glaube nämlich nicht das quasi diese eine Aussage jetzt notwendigerweise der Weg ist und das Szenario ist, dass sich am Ende durchsetzen wird.
aber sagen wir den Kopf in den Sand zu stecken und zu sagen ja ne passt schon alles.
Das ist glaube ich tatsächlich die schlechteste Strategie.
Was würdest du dazu sagen was Ole Mann gesagt hat?
da richtig vom Fach, weil du ja auch vor allem arbeitswissenschaftliche Untersuchungen ja auch machst und aus dem Feld kommst.
Es gibt ja auch diese Spiegel-Cover die immer irgendwie keine Ahnung.
seit
alle fünfzehn
Jahre sagen der Computer schafft das ab und nichts davon ist bisher so eingetreten, sagen wir mal so.
aber wie siehst Du das?
Ich kann meine Meinung dazu auch nochmal sagen.
ich habe es Dir voraus schon gesagt was ich zum Solle man sagen würde.
Also achtzehn Monate ist total erquatscht.
natürlich wird im Moment wahnsinnig viel polarisiert Ja und das dient natürlich alles Ihren eigenen Geschäfts.
Und deswegen, also diese Aussage habe ich jetzt noch nicht gehört.
Für mich wäre das ja schon wieder ein Grund zu sagen Ja gut dann machen wir es halt nicht mehr mit Microsoft.
Also was soll denn das?
Also was sehe ich?
Ich sehe, dass Tätigkeiten wegfallen.
Das ist ganz klar!
Ich glaube das merken wir alle ja.
Wir fragen entweder irgendein large language model, dass es für uns die private Reiseplanung macht oder es fast uns im beruflichen Kontext irgendwelche Dokumente zusammen oder ich lass mir meine Einkaufslisten machen.
also ich glaube das was wirklich die generative KI geschafft hat was die Digitalisierung vorher noch nicht zugeschafft hat, dass sie in unser aller Leben ist.
Also Check!
Zweiter Punkt wir stellen alle fest und das zeigen all unsere Erhebungen, dass die Arbeitsverdichtung nochmal zugenommen hat.
also wenn wir mit diesen sogenannten White Color Arbeiterinnen sprechen dann sagen die alle krass ich weiß gar nicht mehr wo ich hingucken soll so.
und dann denke ich mir ja und den achtzehn Monaten sind wir alle überflüssig honestly.
So zweiter Punkt.
dritter Punkt Wir sehen natürlich eine Verschiebung und ich sage das auch immer gerade meinen Studierenden.
Es gibt ja dann diese Zahlen, es werden keine Berufseinsteiger mehr gesucht und die sind alle... Und ja sie suchen im Moment länger!
Das liegt aber nicht nur an der KI, das liegt an anderen Faktoren auch so.
wir wissen in Deutschland wir steuern auf die demografische Lücke zu.
Das ist gut so dass wir Arbeit ersetzen durch Algorithmen und so, denn anders kriegen wir es gar nicht mehr hin.
Und wir alle stöhnen über die Bürokratie.
Und eine meiner großen Hoffnungen ist dass die KI endlich mal da den Schuh bringt von dem wir uns alle erhoffen.
So und das heißt um jetzt nochmal auf die Spiegelcover zurückzukommen ich glaube nicht dass es so kommen wird.
Wir werden Job Veränderungen sehen, das sehen wir heute schon.
Wir werden vielleicht auch die eine oder andere Berufsgruppe sehen, die es so wie wir sie heute kennen nicht mehr geben wird.
Es werden andere dazu kommen.
Wir werden in einigen Gebieten leistungsfähiger werden und in anderen eher nicht.
wichtig ist aber... Und das ist mein zentraler Punkt!
Wir müssen in Deutschland, Europa darüber sprechen, darüber nachdenken in die Zukunft schauen.
Was für eine Arbeitswelt wollen wir haben?
Wollen wir sie beherrschen lassen von den großen IT-Firmen aus dem Silicon Valley oder aus China?
Oder wollen wir es nicht?
Also wie sieht eigentlich Arbeit morgen aus?
Ja absolut!
Da bin ich komplett bei dir.
meine Interpretation auch von dem was Suleymann gesagt hat ist auch nochmal ne andere.
Ich glaube dass das technologisch möglich wäre fast jeden White-Color Job zu ersetzen, zu automatisieren.
Aber es wird allein ökonomisch gar nicht sinnvoll sein, es zu
tun.".
So das ist ja eine Frage auch man jetzt jegliche Rechenkapazität zur Ersetzung der jahren Arbeitsplätze nutzen sollte.
Das hat keinen Sinn.
Very good point!
Da würde ich auch die Frage stellen natürlich... Die Tätigkeiten, die wirst du auf jeden Fall ersetzen können?
Kannst Du heute schon also wenn Ich mir Bürojobs angucke und natürlich auch das was ich tagtäglich mache.
Davon kannst du natürlich schon einen Großteil automatisieren, aber die Frage ist halt wird es diese End-to-End Automatisierung überhaupt möglich sein?
Weil ich glaube wir haben teilweise gar kein Gefühl dafür was macht denn jetzt eine Person wirklich komplett aus in ihrer gesamtheitlichen Tätigkeit.
Ich glaube es gibt sehr viele natürlich auch menschgemachte Komplexitäten und zwischenmenschliche Situationen die dann wahrscheinlich eben nicht so einfach durch KI automatisiert werden können.
Und wenn ich noch einen Satz ergänzen darf, die spannende Fragestellung ist ja welche Aufgaben werden wir in Zukunft mithilfe der KI durchführen können?
Die wir heute uns überhaupt nicht vorstellen können?
und das ist halt eine spannende Frage.
Das halte ich auch für absolut spannend.
Eine Sache, die ich persönlich bestätigen kann ist das ganze Thema mit der Arbeitsverdichtung.
alle Leute, die KI-intensiv benutzen berichten das Gleiche.
Da gibt es natürlich jetzt auch mehrere Studien darüber.
Viele Leute stellen auch fest... Es hat tatsächlich muss man sagen auch gewisse Suchtmechanismen.
wenn man plötzlich einen magischen Knopf hat auf den man drücken kann und es kommt das Ergebnis und wenn's nicht ganz so gut ist er drücke ich halt nochmal auf dem magischen knopf.
aber das Schöne ist viele leute haben das mittlerweile auch festgestellt und es ergibt sich gerade so ein Trend dass sie Leute sagen okay wir müssen irgendwie auch eine gesunde Art und Weise finden diese Technologien einzusetzen.
Ich hatte vor drei Jahren oder so, als das mit dem Chat mit dir losging.
Da haben wir ja mal eine Folie gemacht bei der Weihnachtsfeier und den Kolleginnen und Kollegen gezeigt.
Und da hatten wir es noch nicht auf die Doktoranden oder Doktoranten vertragen aber auf die Student-Schilfskraften gesagt.
Also brauchen wir die überhaupt noch?
Wo ist die Zukunft dahinter wenn die Student Schilfskaft Recherche macht und der Glein das ist ja glaube ich relativ schnell absehbar dass das so nicht ist?
Wir haben immer noch Studien Schilfskräfte übrigens drei Jahre später.
also wir brauchen sie immer noch
Ja
und die werden auch noch grauen aus vielen Gründen jetzt gar nicht zu vertiefen will.
Aber ich glaube, die entscheidende Frage, die du ja gerade schon aufgeworfen hast.
Wie verschiebt sich die Wertschöpfung?
So wie verschiebte sich die wertschöpfung durch KI und mit KI vor allem dann?
Und was können wir machen, woran wir heute vielleicht noch gar nicht denken und weil den meisten fällt ihr ein, was sie nicht mehr machen müssen eventuell, wo die KI schon stark ist aber die KI legt sich ja nicht, die sucht sich hier nicht in neue Arbeitsfelder ohne dass wir das irgendwie auch als sinnvoll halten und hinsteuern.
Ich glaube, diese Frage geht mir immer ein bisschen verloren.
Wo verschiept sich eigentlich General Purpose Technology KI eigentlich die Wertschöpfung auch in Deutschland, in der Zukunft.
Weil sie wird sich verschieben und ich finde die Diskussion fühlen wir überhaupt nicht politisch weil wir führen die Diskussionen politisch immer.
wie ist die Rechenkapazität?
Wo stehen wir irgendwie so auf so Technologie?
Wir laufen irgendwelche großen Technologien vielleicht dann auch hinterher momentan anstatt zu überlegen Wie können wir die Wertchöpfungen eigentlich gestalten, weil die am Ende des Tages ja die Arbeit ausmacht.
Und das ist glaube ich ein ganz ganz wichtiger Punkt.
und Ich finde genau dafür ... dient unser Vorausschauprozess jetzt und ich denke eure auch.
Und dafür brauchen wir Vorauschaum.
auf unser Thema heute zurück zu kommen, das glaube ich super wichtig ist sich zu überlegen wie in welchem Möglichkeiten welche Optionen gibt es?
Und dann gibt's nicht eine Zukunft jetzt sondern... Es gibt halt viele Zukunfte die möglich sind und dann kann man auch eine die man präferiert vielleicht eher gestalten und stärker darauf hinarbeiten ob sie dann so kommt sei da hingestellt.
aber man kann sie ja auf andere einstellen die vielleicht wo man die Rahmenbedingungen gar nicht in der eigenen Hand hat.
Das ist ja auch so.
Und das finde ich ganz, ganz wichtig und das halte ich für ein Thema was schon immer die Menschen begeistert hat.
Ganz genau!
Da wollte ich auch darauf eingehen.
also Mustafa Söhler ist jetzt nicht der erste der solche Vorhersage oder Vorhnersagen im Allgemeinen dann so raus posaunt in die Welt sondern das hatte es ja schon immer gegeben.
und es gibt ja auch einige berühmte Beispiele von Aussagen oder von Leuten die von denen man meinen würde die waren Experten Bereich lagen aber komplett daneben.
Ich
habe da auch paar recherchiert, also ich hab jetzt hier vom Auto, weil ich bin ja ein bisschen kleiner Autoguy.
Da gibt es ja auch viele, die auch irgendwie falsch reingelegt worden sind, aber ich finde immer das Beste ist wirklich eins... sehr offensichtlich ist, Kaiser Wilhelm II.
Jetzt kann man darüber streiten ob man so weit zurückgeht.
aber er hat gesagt ich glaube an das Pferd das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung und ganz spannend um mal dem in den Gegend zu werfen aus der modernen Zeit hier vielleicht nicht hundert Prozent ernst gemeint und vielleicht auch mittlerweile schon zum Teil tatsächlich auch schon näher doch dran, aber Elon Musk kündigt uns ja das Autonome-Fahren auch schon seit Jahren an.
Jetzt muss ich dazu sagen... Ich war gestern mich leider ausgefallen, weil ich gestern zu einer Autonomen Testfahrt in Holland verabredet habe.
Das muss jetzt nächste Woche nachholen und wollte mir ein eigenes Bild machen von dem nicht autonom fahren, aber überwachten noch autonom fahren.
Ich glaube trotzdem, dass solche Visionen und Bilder, wenn sie buntig gemacht sind, irgendwie helfen dann die Entwicklung anzustoßen.
Total!
Also ich meine total... Das ist ja genau der Punkt wo wir also gerne in der Zukunftsforschung oder der Vorausschau immer wieder zurückkommen diese Vision zu sagen Und das stelle ich mir vor Ja?
Und es ist ja wirklich Kennedy to bring a man to the moon und da gibt's ja diese wunderbare... Ein Mensch auf den Mond zu bringen.
und da gibts hier diese wunderbar Geschichte die im Space Center eben unterwegs war und dann eine Putzfrau getroffen hat und gesagt hat, was machen sie denn eigentlich hier?
Und dann sagt sie ich helfe einen Menschen auf den Mond zu bringen.
Da merkt man schon ja da kriegt man so ein bisschen Gänsehaut und denkt wie cool ist das!
Ich glaube du hast es auch schon angesprochen Roman in diesen unsicheren Zeiten wo die Menschen wirklich... Das liegt schon daran dass wir viel zu viele Informationen haben.
aber du musst dieses Und es sind ja mehrere Zukunftsbilder, aber eines dann rausnehmen und sagen.
Das ist unsere Vision!
Da kann sich eine Gesellschaft dahinter stellen und das ist eine wünschenswerte Zukunft.
Deswegen ist es so wichtig und da können wir falsch liegen oder wie auch immer... Das ist total wichtig.
Und das finde ich das Plan der jetzt auch im KI-Kontext, also diese ganze Schwarzmalerei die führt halt auch dazu dass das Stimmungsbild in der Bevölkerung extrem nach unten geht gerade in den USA.
Eric Schmidt von GoogleX CEO hat jetzt bei der University of Arizona eine Rede gehalten.
vor wenigen Tagen wo er als erst mal anfing KI zu erwähnen haben alle angefangen ihn auszubuhen.
Er wurde die ganzzeit komplett ausgebot weil nämlich die ganzen Studierenden einfach so verunsichert sind aufgrund dieser Technologie und vor allem dieser Schwarzmalerei und dass das Ganze wirklich sehr, sehr negativ gerade wahrgenommen wird.
Und das ist natürlich schade wenn wir das jetzt mit der Mondlandung vergleichen oder auch mit sowas wie SpaceX wo man sagt Natürlich ist es vielleicht eine mutige Vision die jetzt nicht dann in Erfüllung geht wenn die Leute sagen Das passiert jetzt morgen sondern das dauert dann alles noch.
aber das zumindest eine Vision auf die man hinarbeiten kann und die irgendwas Positives bewirken kann.
Ja total ich bin ja persönlich Ich habe das hier... Wir machen ja einen Zukunftspotkasten.
Ich finde in der Vergangenheit nichts besser als heute.
Das ist meine persönliche Einstellung, ich bin immer da meiner, heute ist es besser als in der vergangenen Zeit.
Du außer bei deinem Busy?
Wir hatten euch eine Folge zur Zeitreise an einer unserer Gast, der Geschäftsführer vom Computermuseum hier nebenan.
Der will mal zu den Ägyptern fahren und zu sehen wie das mit dem Pyramiden war.
Was wolltest du?
Glezepplen.
Gleceplen.
Grock die Elon Musk K.I.
wollte zu einem Beatles-Konzert.
Und ich habe gesagt, ich will eigentlich gar nicht in die Vergangenheit reißen.
Ich bin wirklich überzeugt, es ist meine persönliche Überzeugung und das kann an manchen Stellen naiv sein aber ich bin wirklich überzeugt dass wir als Mensch halt immer einen Ticken... uns nach vorne entwickeln, zumindest so weit wie wir gut nach hinten gucken.
Das ist ja schon der Punkt und da sehe ich auch unsere Aufgabe sowohl in der Wissenschaft als eben dann auch in den Medien zu sagen Leute es ist wirklich natürlich nicht alles gut aber ich empfehle meinen Studierenden Hans Rosling also den großen Statistiker und da könnt ihr sehen das ist so viel besser geworden.
und aber es ist natürlich unsere Verantwortung dass wir dann auch entsprechend dafür sorgen dass das auch in Zukunft so weitergeht.
Und da habe ich schon die eine oder andere Sorge.
Definitiv, definitiv und deswegen reden wir heute ja auch weil es glaube ich umso wichtiger ist in einer gefühlten unsicheren Lage ... in Navigation zu finden.
Ein Kompass, ein Zukunftsbild an dem man sich orientiert und darüber sprechen wir heute ja auch... By the way ich frage mich wenn heute die jungen Leute in den Achtzeigerjahren aufgewachsen wären so wie ich jetzt in den achtzeiger Jahren geboren bin?
Wo im Prinzip der kalte Krieg noch volle Infarkt war wo der dritte Weltkrieg praktisch jeden Tag hätte ausbrechen können und wenn dann auf alle Fälle hier genau hier also er wäre nichts von Deutschland übrig geblieben.
Und trotzdem kann ich mich eine wundertolle wunderbare Kindheit erinnern obwohl wer auch einen Kernkraftwerk explodiert ist in der Zeit oder trotzdem.
Ich glaube, diese Überinformationen die wir haben an der Stelle vielleicht tatsächlich führt sie zu einer Unsicherheit und vielleicht muss man da einfach auch den Leuten einmal mal sagen hier ihr dürft euch nicht von allem verunsichern.
Wir müssen halt gucken dass es auf einen Plan gibt und da bin ich bei dir da glaube ich kann man politischen stärkeren Kompass und auch eine sichere Leitplan geben.
die fehlen zum Teil Politik.
auch momentan glaube ich gerade nicht besonders vorausschauend agiert, sondern eher kurzfristig.
Wahnsinnig!
Kurzfristig ist ganz schlimm.
Aber da gibt es ja in der Vergangenheit tatsächlich auch viele berühmte Beispiele wo tatsächlich auch insbesondere Unternehmen eigentlich in der Lage gewesen wären auch Innovationen voranzutreiben aber die haben sie dann irgendwie verpasst.
also ein berühmtes Beispiel das immer gebracht wird ist natürlich Kodak die, glaube ich, dass wir mit den digitalen Kamera erfunden haben dann aber zur Seite gelegt haben und gesagt haben ne wir wollen weiterhin unseren Film verkaufen.
Andere Beispiele sind natürlich Blockbuster, die quasi DVDs vermietet haben über ihre Ketten von Videotheken oder Netflix sozusagen einfach daherkamen und denen das gesamte Geschäftsmodell kaputt gemacht hat.
Aber das Spannende ist ja bei all diesen Beispielen davon gibt es ja noch ein paar mehr war's ja tatsächlich so dass in den Unternehmen Menschen gab, die diese Idee hatten, die es ausgearbeitet haben, die zu ihren Chefs gegangen sind.
Nein, ja.
So ganz schnell in die unterste Schublade und das ist halt der Punkt.
also Und das sehe ich tatsächlich auch aktuell in vielen Unternehmen.
Also der Mut zur Disruption Der mut zu sagen wir machen es jetzt anders und jetzt kam das Ja in unserem gedankenexperiment was by the way sehr grau und sehr männerlastig war.
aber das ist ja nochmal ein anderes Thema Und das müssen wir halt gerade bei diesem Thema immer wieder fordern zu sagen, ihr müsst auch mutig sein.
Denn die Menschen, die diese Ideen haben, die haben alle.
Die haben die Unternehmen und die haben die Organisation.
Aber diese Möglichkeit dann zu sagen okay, dann probiert es einfach mal aus!
Und die Angst vom Verlust – und die merke ich im Moment ganz stark in der Gesellschaft, haben wir grade drüber gesprochen aber auch bei den Unternehmen so dieses bloß nichts Neues ausprobieren?
Ja, das kann ich komplett nachvollziehen.
Wobei da finde ich... Es ist natürlich spannend die Frage.
Das ist sehr stark gesellschaftlich abhängig.
Ich glaube in Deutschland eine sehr große Angst vor Verlust wenn wir jetzt in den asiatischen Raum geht auch bei dem KI-Thema.
Die Leute stehen komplett dahinter sind begeistert davon.
es gibt Geschichten von Oma's die sich liebend gern ihre KI Assistenten auf dem Handy installieren.
Natürlich muss man immer gucken, wie viel davon es jetzt war.
Wie viel davon ist Propaganda?
Aber es ist halt spannend das zu beobachten, wie das in den unterschiedlichen Gesellschaften und Ländern tatsächlich dann auch wahrgenommen wird.
Auch das Thema der Risikoa-Version
Aber das ist tatsächlich etwas, was wir mir persönlich ... Jetzt bin ich keine Gesellschaftswissenschaftlerin oder so.
Das macht mir schon große Sorgen, weil wir ja wissen dass in Gesellschaften die immer älter werden, da sind wir also Älter biologisch alleine schon gesehen aber eben auch immer satter.
Dass natürlich diese Flexibilität, es ist ja auch schon eine gewisse Resilienz.
Wir sind die deutsche Eiche und wir sind nicht der Bambus, der sich irgendwie im Wind bewegt.
Mein Sohn kommt jetzt in die Pubertät hinein und der hat sowas von einer extrem hohen Risikobereitschaft.
Das macht einem als Vater natürlich total Angst, aber es gibt praktisch keine Gefahr.
Alles wird ausprobiert, alles wird angefasst.
Der darf niemals auf nem Stromkabel vorbeilaufen.
Er würde einfach aus dem Neugier da rein fassen.
Was passiert denn da?
Auf der anderen Seite ist das sehr das was wir mit unserer Erfahrung dann schon komplett ablocken.
Und irgendwo entstehen ja gute neue Sachen Verrückte Sachen ja erst wirklich, indem man neue Dinger ausprobiert.
Und da bin ich bei dir in der alten Gesellschaft für definitiv weniger neue Dinge ausprobieren.
Das ist definitiv das vielmehr Mindset.
Es gibt auch die ganzen Kreativitätskurven, die mit dem Alter einfach abnehmen.
Man ist dann gefestigt und positiv als auch dann in dem Fall im Negativen was diese Themen angeht.
also da bin Ich auch dabei dass es ein Riesen Thema ist Und ich bin aber auch dabei, dass die Menschen schon immer wissen wollte wie sie eigentlich in der Zukunft weitergeht.
Also das ist auch ein sehr... und es war schon immer überlebensnotwendig!
Also schon vor zweitausend Jahren muss es ja wichtig gewesen sein zu wissen, wie ich meine Ernte plane so und wie ich auf mich Dinge einstelle.
Die Leute haben dann vielleicht, weil Sie es nicht besser wussten, irgendwie an Götter gebetet oder dergleichen.
Aber sie haben ja schon immer versucht eine Planung irgendwie zu machen und sich darauf einzulassen.
und zweite Anekdote von meinem Sohn Der kommt ja oft vor dem Podcast für dich zu Infos, weil es einfach interessant ist an Kindern solche Dinge auch zu beobachten.
Er hat Lateinunterricht aber jetzt machen wir heute keine Lateinlesen und das hatten wir auch schon mal hier.
Sondern die haben dann das Rakel von Delphi gemacht, fand ich ganz spannend.
Ich konnte mich da überhaupt nicht mehr dran erinnern außer man weiß halt dass es das gab in den hingegangen sind.
Dann musste der alles im Detail noch auswendig lernen auf einem humanistischen Gymnasium.
also die machen ab der fünften Klasse Latein und könnten auch noch altgriechisch lernen.
Was ich dann ganz spannend fand, war die Geschichte.
Ich weiß nicht ob ihr die kennt von einem lydischen König Krösos der zum Oracle gegangen ist und gefragt hat soll ich denn einen Krieg gegen die Perser führen?
Und das Oracle hat dann einfach gesagt also wenn du diesen Krieg führst wirst du ein großes Reich zerstören.
Blöderweise war es ein eigenes.
Das zeigt, finde ich jetzt aber auch dieser Umgang mit Vorausschau.
Ich versuche das dann auch auf KI zu bezahlen weil das was wir mit KI machen ist ja auch wieder so'n Orakel.
Das wird uns sicherlich so eine Aussage geben in dieser Qualität Aber es kann jetzt links oder rechts sein
und da sind wir natürlich dann wieder Interpretationen dieser Ergebnisse.
Sind sie wahr?
Sind Sie nicht wahr?
wie kann ich sie einordnen?
Und dann sind wir wieder bei dem Punkt und dafür wird es hoffentlich noch ein bisschen länger Menschen brauchen die das ganze Kontext realisieren können, die systemisch denken.
Die also dann eben nicht nur die eine Perspektive und nicht nur den retrospektiven Daten haben sondern die Zukunft sein.
und deswegen finde ich auch also weder fand ich das Gedankexperiment besonders überzeugend noch ich denke jeder von uns kennt das wenn man es schon mal gemacht hat.
Also im Thema Vorausschau ist die KI nicht gut Kann man mal klar so sagen, also das ist wirklich nicht doll.
Ist natürlich einfach technologisch dadurch bedingt.
Man muss sich überlegen es auf historischen Daten trainiert Das merkt man allein schon.
wenn die KI einschätzen soll wie lange denn jetzt eine Aufgabe dauert Die sagt immer hier dass dauert hier zwei Tage zwei Wochen bis ich das implementieren will.
dann sagt man ja implementiere das und in fünf Minuten ist die KI fertig.
Also das ist halt natürlich das Problem.
Wenn man mit historischen daten arbeitet Dann ist das sozusagen die Grundlage um dann auch diese Vorhersage zu betreiben.
aber Ich glaube schon dass man die KI auch dahin bekommen wird da super gut unterstützen zu können, Methodiken zu kodifizieren beispielsweise die wir jetzt als Menschen beispielsweise auch an den Tag legen.
Auf alle Fälle also wenn mir da jetzt vielleicht mal kurz den schonmal den ersten Abzweig in Richtung Methoden und Instrumente der Zukunftsvorausschau adressieren dann ist es ja so wie starten immer von einem Ist-Punkt also von einer Ist-Analyse wo stehen wir gerade?
Und dann versuchen wir Einflussfaktoren entsprechend auszuarbeiten und natürlich sind die schon zu sechzig bis achtzig Prozent auch die Einflussfaktoren der Vergangenheit.
Also wenn ich mir Gesetze angucke, gesetzliche Grundlagen werden auch in Zukunft natürlich immer Zukunftsbilder beeinflussen so das heißt diese klassischen wir nennen das dann entweder Pestellanalyse oder was immer du da hast und da kann natürlich die KI wahnsinnig unterstützen weil sie diese großen Informationsmengen ganz anders zusammen fassen kann.
also deswegen ja als Instrument als Teil in diesem Zukunftsvorausschau-Prozess bin ich bei dir.
Es wird wahrscheinlich nicht die komplette Lösung, aber wir können ja gleich mal reinschauen.
Ich habe gehört du hast Mirofish auch schon ausprobiert?
Ja, ich wollte das ausprobieren, aber es ist da ehrlicherweise mit so einem sehr dubiosen API Memory Provider,
d.h.,
das müsste ich da erst einmal rauspreisten.
Können
wir gleich mal herzukommen?
Vielleicht kommen wir mal zur Geburtstunde der Vorausschau.
Das habe ich nämlich tatsächlich gar nichts auf dem Schirm gehabt.
Ich hab dann von einer Professorin, ich weiß nicht ob diese Kennensprofessorin Elke Seefried an der RWTA Aachen hat, eine Historikerin also nicht unser Metier, aber sie hatte ihre Habititation tatsächlich geschrieben über die Geschichte der Zukunftsforschung.
Vielleicht ganz spannend, die müssen wir eigentlich zum SVT einladen?
Ja total spannend!
Ich fand das aber noch recherchiert, aber sie hat es wirklich extrem gut gemacht und die Geburtstunde der Zukunftspforschungen ist eigentlich der kalte Krieg gewesen.
Warum?
Weil man im Kalten Krieg versucht hat diese Szenarien gerade im Bereich der nuklearen Eskalation vorherzusehen... Geht natürlich einher dann auch mit der Spieltheorie.
Sehr stark und Hermann Kahn, weil einer der bekanntesten Personen da wird ja oft dann auch sehr schillernd, der dann öffentlich diskutiert hat sogar im Fernsehen was dann so passiert und wo die Bomben einschlagen und vergleichen.
aber das war tatsächlich eine der großen Auslöse auch durch die RAND Corporation, die er dann der erste große Think Tank war.
Und sehr das finde ich sehr schön aufbereitet.
sie hat dann auch für so lesefaule Professoren wie mich jetzt nehmt ihr hab ich dazu einen Schiff noch so'n zwanzigseitiges Instep erstellt über die Geschichte, das war nicht extrem gut.
Wir werden euch hier auch mit verlinken in den Show Notes und weil ich das extrem spannend fand nochmal diese historische Sicht dass wir tatsächlich aufgrund der sich Drohnen Gefahr verstanden haben.
wir müssen uns über die Zukunft von extremen Gedanken machen wie die Optionen überhaupt noch für uns sind wenn jetzt alle so kritisch sind und ausgebot werden, wenn sie nur KI hören.
Das ist doch mehr noch mehr ein Grund zu sagen wir müssen mehr Vorausschau betreiben um das zu wissen was das bedeutet wirklich.
also wir können ja nicht sagen dass es Angst wir schalten es jetzt ab.
das ist meiner man auch ein unrealistisches Szenar dazu kriegen wird die Entwicklung nicht mehr.
aber umso mehr ist es ja spannend dass wir uns Gedanken machen welche Optionen welche Zukunftsbilder geben sich daraus?
Und welche wollen wir auch da Sie eher eintreten als die nicht eintreten sollen.
Vielleicht noch zwei Punkte.
bei Harman Kahn und eben der Geburtstunde, was ich halt ... Toll finde, Hermann Kahn war Wissenschaftler ist Verteidigungsminister geworden.
Was ich schon mal super finde also ein Thema die hört auf die Wissenschaft.
und das zweite es war ja einmal die nukleare Bedrohung und zwar dieser Sputnik Schock.
da haben die Russen plösslichen Satelliten hoch geschickt und die Amis guckten in die Röhre und sagten Moment mal das kann ja nicht sein!
Also das heißt auch wirklich so diese persönliche Betroffenheit.
Die löst dann natürlich einiges aus.
Was ich auch ganz spannend fand, das habe ich in meiner Recherche auch nochmal gesehen.
Hatte ich tatsächlich noch nicht gelesen.
Erwin Toffler hier Future Shock aber das muss ein total wichtiger Punkt damals gewesen sein.
In den Siebziger Jahren hat ein Buch geschrieben über den Zukunftshock und was da drin gemeint war.
es fand es total krass für einen Buch was in den siebzeiger Jahren entstanden ist diese extreme Informationsflut.
Also er redet praktisch über das Informationszeitalter, dass das eigentlich der zukünftige Schock ist für die Gesellschaft.
Das alles unsichere... Über was wir hier schon gesprochen haben.
Es skizziert im Prinzip schon mehr oder weniger auch so wie Smartphones und sowas.
Dass wir ständig von neuen Informationen umgeben werden.
Ich muss dazu sagen ein Gespräch mit Politikern, die mal so unter hinter vorgehaltener Hand zu mir gesagt haben ist total beschissen momentan weil du darfst nichts sagen es in zwei Sekunden irgendwie Bistabt irgendeiner bei X irgendwas und das dann auch natürlich meistens auch etwas verkürzt.
Ich sage, ich habe kein Mittler mit euch, ihr habt euch das ausgesucht aber ich verstehe es nicht.
Ich verstehe nämlich dann dass die Leute keine langfristigen Entscheidungen oder Pläne verfolgen.
wenn sie so oft wieder, ich sag jetzt mal so einen Stoß bekommen und ich fand das wirklich also ich werde das definitiv im Nachgang nochmal lesen ist etwas Science-Fiction artig geschrieben ist es aber gar nicht.
Das spricht doch schon über Informationsnetzwerke und dergleich.
Was sind denn so Beispiele für Leute, die dank einer guten Zukunftsverhersage dann doch erfolgreich waren oder erfolgreich geblieben sind.
Gibt es da irgendwelche Unternehmen, die das bisher sehr gut gemacht haben?
Der Klassiker in dem Kontext ist natürlich Shell.
Die waren ja dann auch die Ersten, die das wirklich dieses ganze, diesen Szenario-Prozess, Szenariotechnik so entwickelt haben geboren aus der Notlage Ölkrise, Siebzigerjahre.
Die haben ihr Geschäftsmodell komplett in Gefahr gesehen und haben gesagt, was machen wir denn jetzt eigentlich?
Und haben dann angefangen mit den Szenarien zu arbeiten, haben eine eigene Abteilung ins Leben gerufen und haben es seitdem so weitergeführt, dass sie eben gesagt haben und bewusste Entscheidung Wir gehen in die Solarenergie eben in die erneuerbaren Energien.
Also das ist so, würde ich jetzt mal sagen vielleicht mal ein bisschen auf die achtziger Jahre geschaut, dass du der Klassiker... Die haben es wirklich sehr gut gemacht.
Valle Fülle!
Ich habe ja echt sein Buch mitgebracht weil ich jemanden habe, der mich... Du hast ja schon im Vorfall gesagt bist du kein Fan von ihm aber ich halte sie mal in die Kamera rein, weil tatsächlich dieses Buch hat mich eigentlich auf diesem Stuhl auf den ich heute sitze geführt ist.
Lies auch mal den Titel vor?
Künstliche
Intelligenz.
Das Zeitalter der künstlichen Kennts von Raymond steht sogar drauf.
Raymond besser bekannt als Ray Kurzweil Ein schon KI-Futurist muss man sagen, also so nehme ich ihn auch wahr.
Er ist auch Unternehmer gewesen und ist glaube ich jetzt noch bei Google berate.
aber das Buch hat mich sehr geprägt.
in den Mitte der Zwei Tausenden da... Das Buch ist schon viel älter, aber im Mitte der Zweitausender war ich Student in der Mechatronik und ich will nicht sagen Biederer Ingenieur auf dem Weg zur Biedere Ingenieurwissenschaft.
Aber das Buch hatte mich damals gecatcht, das habe ich beim Wohnungsauflösung als ich ein Student mal mitgemacht habe.
Da hab' ich das Buch eingesammelt, es waren eine Journalistenwohnung und dann konnte ich das mitten nehmen Und hab da drüber, das war ... Das war im Jahr ... Ich hab seitdem nichts anderes.
Also, seit dem war ich nicht anders außer KI.
Im weitesten Sinne.
Ich hab danach zwei Abschlussarbeiten an der Uni zu dem Thema geschrieben.
Hab dann eine Promotionsstelle in diesem Themenbereich angenommen immer im Kontext noch im Ingenieur und mittlerweile im Institut, wo wir auch viel dazu machen.
Bist du immer den Buch gefolgt?
Oder... Ich bin nicht dem Buch ge folgt!
Aber das Buch hat mich auf den Weg gebracht.
Weil ich fand das Buch so ... Ich find's nach wie vor immer noch erstaunlich, wenn man im Netz reinschaut aus den neunziger Jahren er an konkreten Lösungen auch sich schon so ausgedacht hatte.
und viele Prognosen, es sind noch viele Prognoßen nicht eingetreten.
Aber viele Proagnose im KI-Bereich lag eher und liegt bis heute nicht falsch.
Auch seine Vorhersagen zu Zimmer AGI und dergleichen sind noch mit die Vertrauenswürdigsten.
was er sagt jetzt so hat das schon in den neunzehn Jahren gesagt irgendwie zwanzig neunundzwanzig untergleiche ist schon spannend.
ich halte jetzt von so ja dass prognosen da sind wir schon fast bei Nostradamus da kann man viel rein interpretieren Aber zumindest ist er ein Visionär gewesen, den ich spannend fand und ... Ich glaube, ich weiß nicht wie methodisch er das Thema dann gegangen ist aber hat offensichtlich Dinge gesehen die zu dem Zeitpunkt halt anderen noch nicht gesehen haben.
Was ja aber spannend ist an den Beispiel dass wir ja durchaus viele Zukunftspognosen haben wo wir jetzt auch retrospectiv sagen da lagen sie schon ganz schön richtig aber uns fehlten immer die Technologien um es tatsächlich umzusetzen.
und du hattest gerade von der Kommunikation gesprochen was ich spannend finde.
denn klassischerweise in Science Fiction Roman oder diese ganzen Zukunftsbilder Wir sehen immer fliegende Autos.
Aber plötzlich war das iPhone da und deswegen finde ich spannend, dass du es gerade gesagt hast.
Das haben wenige vorhergesehen.
Und das finde ich schon noch mal auch in ganz wichtiger Impuls weil es mir zeigt der menschliche Geist sehr viel visionärer ist als dann eigentlich diese trockene Realität.
Ich glaube da haben wir wieder einen Übersetzungsthema wenn im Kontext der Zukunftsvorausschau sprechen und wir haben diese Zukunftsbilder.
Dann ja, wir nennen das ja Backcasting.
Also sozusagen zurückzugehen und zu sagen so was sind jetzt eigentlich die Schritte?
Die Unternehmen, die Organisationen, die Gesellschaft machen muss und dass wir da dann doch immer wieder auch darauf angewiesen sind, dass es diese Technologie Sprünge gibt.
Dass wir es eben tatsächlich schaffen, dass jetzt technologisch sei es jetzt, dass wir diesen Chip endlich entwickelt haben der ist uns ermöglicht oder sei es die Glasfaserkabel, die wir haben, die es uns ermöglicht oder oder oder um dann tatsächlich mal einen Schritt in die Richtung zu gehen
hat einen Einfall gehabt.
Ich hatte letztens schon erzählt in der Folge, wo es um Zeitreise ging.
Es haben jetzt einige Wissenschaftler LLMs trainiert nur auf Basis von historischen Daten bis zu einem bestimmten Zeitpunkt, also bis siebzehnhundert irgendwas.
Und man kann dann quasi mit diesen LLMs auch ganz normal chatten.
die haben aber keinen Wissen der Neuzeit kennen die gar nicht.
eigentlich wäre es mal wirklich spannend dass im Sinne der Vorausschau mal zu schauen bekommt man diese LLMS irgendwie dahin gute Vorhersagen zu treffen die da hinterher auch eingetreten sind und wenn ja wie macht man das?
Hat das vielleicht tatsächlich was damit zu tun mit bestimmten Methodiken, die wir auch dann uns zur Nutze machen können?
Also ist mir jetzt gerade so eingefallen.
Es ist
auf alle Fälle spannend.
Für mich fällt ein Beispiel noch einer bekannten Studie Grenzen des Wachstums Club of Rome ein, der ja dann auch ein bisschen zerrissen wurde immer wieder weil sie mit vielen Dingen vermeintlich falsch lagen.
also... Das Thema Ressourcen, vor allem da ging es ja... Ich ver-einfache mal.
Da ging's vor allem um die Vorhersage wie lange erhalten die fossilen Ressoursen auf der Erde und dann war's glaub ich irgendwie schon irgendwie zwanzig oder so zwanziger, das ist ja nichts eingetreten.
Und was dort eben gefehlt hat, war eine Vorausschau Technologieentwicklung.
Also die Technologien sind einfach viel besser geworden, die Effizienz ist viel besser worden beim auch bei Gewinnung von Öl und Fracking oder weiß ich was wir jetzt nicht gut oder schlecht heißen.
aber es hat sich technologisch und das ist einfach nicht mit eingeflossen diese Art und Weise.
Diese
Technologie Sprünge auch?
Diese
Technologie Sprüngen.
deswegen ist so wichtig dass man wirklich ein ganzheitliches Bild in der Vorausschau macht.
Das ist wirklich dann sehr komplexes, das ist ja sehr schwierig und deswegen ist auch wichtig da doch methodisch aber vielleicht auch technologisch selber dann sich gut genug dabei zu unterstützen und sich nicht nur auf die Meinung von vermeintlichen Experten immer zu verlassen, was ja auch eine wichtige Komponente ist.
Aber ich finde immer viele Prognosen, die man sich im Nachgang anschaut sind vor allem eins ein... Nicht einem Bild der Zukunft gewesen sondern einen Bild der damaligen Gegenwart, was die Leute sich in ihrem Mindset einfach vorstellen wollen.
Man versucht dann quasi das so zu extrapolieren auf Basis des aktuellen Wissens.
Man sieht es auch tatsächlich im Computer- und KI Bereich wo jetzt Vor rund einem Jahr oder anderthalb Jahren gab es viele Experten, die gesagt haben KI ist eine gegene Wand gefahren.
Wir kommen nicht weiter und es gehen die Daten aus wir kommen an die Grenzen der Rechenleistung Und letztendlich hat man einfach diese Technologiesprünge dann gehabt in der Algorithmik neue Ansätze Synthetisierung von Trainingsdaten, die dazu geführt haben dass man ehrlicherweise jetzt sagen kann also okay Die Wand ist so jetzt nicht gekommen wie es viele Leute damals gesehen haben.
Es gibt wahrscheinlich viele Dinge da bist du mehr im Thema, die uns Menschen einfach verhindern wirklich gut nach vorne zu gucken.
Das ist genau der Punkt das wollte ich gerade dazu fügen.
also es wäre halt wahnsinnig wichtig finde ich wenn wir über alle Gesellschaftsschichten hinweg über alle Berufsgruppen hinweg viel stärker in dieses Ich nenne das gerne so Futures Literacy oder Futures Mindset gehen dass wir nämlich lernen in Zukunften zu denken denn das ist ähnlich wie andere Themen.
also es ist natürlich jetzt nicht wie Lesenschreiben rechnen aber dass man das selber auch mal gemacht hat, dass man selber mal diese Zukunftsbilder entwickelt hat.
Damit man nämlich genau so etwas dann für sein eigenes Fachgebiet einfach mal macht.
und wenn wir die Menschen zusammenbringen und dann haben wir die Ingenieure und dann die Informatiker und dann gesellschaftliche Wissenschaftler und Humanwissenschaftler und Mediziner und wen auch immer... die alle das schon mal so ein bisschen als Handwerkszeug gelernt haben, keine Angst davor haben.
So etwas zu entwickeln?
Das würde wahnsinnig viel helfen!
Der erste Punkt und der zweite Punkt würde es auch dabei helfen dass diese Menschen dann auch bereit sind sich auf diesen Weg zumachen weil sie sagen ich habe das schon Mal gelernt in Zukunften zu denken.
das heißt die Zukunft an sich macht mir nicht mehr solche Angst weil ich weiß Ich kann das auch mitgestalten und das wäre so ein persönlicher Wunsch.
Sollte das vielleicht erst am Ende dieses Podcasts äußern, aber vielleicht darf ich ja noch einen äußeren?
Aber jetzt schon dieses Lasst uns mehr in diesen zukünften Denken und lasst es uns auch... Und man kann das ganz spielerisch!
Man kann das im Kindergarten, in den Schulen entwickeln, dass man das denen mitgibt und sagt, denk doch mal daran.
Und auch für sich selber festzustellen bin ich eher der Typ so wie dein so offenes Stromkabel oder der andere, der sagt naja, ich gucke es mir lieber mal von drei verschiedenen Ecken an.
Der bringt aber dann eine Perspektive total wertvoll wäre.
Total!
Ich bin ja jetzt kein von Haus aufs Zukunftsforscher.
Forschersystem, Ingenieures Systems Engineering.
Aber das hängt sehr eng miteinander zusammen weil bei uns die Denkweise die Systemtheorie ist und die System Theorie sagt eben es gibt keine per se komplett geschlossenen Systeme.
Es gibt keine linearen Abhängigkeiten in komplexen Systemen, sondern es gibt viele Dinge die wir echt untersuchen, abbilden müssen und uns auch dem nur annähern können.
Und dieses vernetzte Denken gerade das sind ja praktisch die Grundlagen auch überhaupt Zukunftsbilder in ihrer Komplexität entwickeln zu können.
Das ist bei mir immer die Brücke wie ich eigentlich im Thema oder in das Thema reingekommen bin und nach wie vor sehe.
Ich sehe aber trotzdem noch wie schwer sich auch Studierende, wenn ich das unterrichte damit tun.
Also das ist fast schon zu spät.
deswegen bin ich bei dir.
Das ist im Studium gerade Master es dann so spät dann anzufangen über hier systemisches Denken nachzudenken.
Das sind mit einer Vorlesungseinheit.
Ich sehe dass zum Teil bei den Kollegen in USA die das zumindest von vornherein als eine Basisdisziplin sehen dieses Systemische Denken und das halte ich für extrem wichtig.
Und ich glaube wir in Deutschland Jahrzehnte gut gefahren durch dieses Spezialistentum und sehr fokussiert.
Und merken jetzt hoffentlich nicht zu spät, dass das aber seine Grenzen hat und genau an solchen Dingen wo so viele Dinge zusammenkommen müssen.
Bei KI kommt zum Beispiel sehr viel zusammen da hat das Spezialistentum seine Grenze erreicht.
Dann auch zu sagen, da sind wir wieder am Anfang.
Was ist eigentlich der menschliche Unterscheidungsfaktor?
Und das ist dieses systemische Denken denn klar!
Das kann die KI auch enthalten aber das fände ich total cool.
Lass uns mal eine Initiative Systemisches Zukunftsdenken in den Kindergärten und Schulen
aushalten.
Das merkt man ja jetzt schon wenn man sich die Veränderungen in bestimmten Berufsgruppen angeht gerade im Bereich Programmieren beispielsweise wo viele Leute jetzt sagen okay dadurch dass die KI viele Tätigkeiten übernehmen kann zählt dieses Systemdenken, ich bin jetzt der Architekt der Erlösung und nicht mehr derjenige, der sozusagen von Hand den Kot nur noch schreiben muss.
Und einen Feature implementiert.
Ich glaube das wird tatsächlich umso wichtiger weil die KI uns befähigt mehr zu tun neue Dinge zu tun.
wir dann aber wirklich als sozusagen die Regente drüberstehen müssen über den über den Dingen die da gebaut werden.
Die Orchester droh an Rolle ja
definitiv lasst uns mal ein bisschen über Vorausschau Sprechen jetzt.
Kommen
wir doch schon die ganze
Zeit?
Ja, aber im Sinne von ein paar... Wie macht man das eigentlich?
Also es ist keine Glaskugel.
Das können wir vorne weg sagen.
Es sind keine Glaskugeler.
Schade oder?
Ja das wäre so toll!
Wenn wir diese Glaskogel hätten Roman dann würden wir ganz tolle Sachen machen und
nicht hier sitzen.
Wäre
das so oder wäre das eher kontraproduktiv?
Würden wir wirklich in die Zukunft gucken könnten?
Ich glaube das ist der wesentliche Punkt.
In der Zukunftsforschung geht unser Metier ja gar nicht um Vorhersagen so richtig sondern mehr um Zukunftsentwürfe, die man gestaltet aus dem man dann rückwärts ableiten kann.
Was muss ich heute tun?
Es geht nicht darum dass wir jetzt hier ein Orakel sein wollen oder noch Saddamus oder was ich weiß, sondern es geht wirklich um dieses systematische Ableiten.
und da gibt es ja wesentliche Instrumente und die man dafür nutzen kann.
Jetzt wollen wir sie wirklich nicht runterbrechen auf Einzelinstrumente aber zum Beispiel einen ganz wesentlichen fast schon vorgelagert ist, eine Trendanalyse.
Also einfach mal zu gucken was sind so Signale vielleicht momentan die man aufnehmen kann?
Welche Trends gibt es?
Was sind für ein Unternehmen welche?
wo gibt's vielleicht neue Ideen?
Was macht auch die Konkurrenz oder dergleichen?
Wo bilden sich vielleicht neue Schwerpunkte ab?
Wo gibt's Kunden die sich für ein Thema interessieren?
Was man vielleicht vor fünf Jahren undenkbar war.
ich glaube so eine Trend Analyse das gehört meiner Meinung nach den vier oder fünf Basiswerkzeugen eigentlich in der Zukunftforschung
Ja und nein, also auf der einen Seite gebe ich dir recht.
Und wir haben gerade heute mit den sozialen Medien und dieser wahnsinnigen Menge an Daten ganz neue Instrumente um wirklich noch viel mehr und viel früher etwas zu erkennen.
aber wir sind wieder bei dem was du eben gesagt hast.
eine Trendanalyse ist ja letztendlich ne Prognose des jetzt in die Zukunft.
oder denke ich mir mal naja honestly?
Also deswegen würde ich sagen Ich bin mir da nicht so ganz sicher
Anabörse Hat es ja auch bisher noch nicht funktioniert.
Also deswegen sage ich nicht, die Trendanalyse ist die Zukunftsforschung und soll das ein Werkzeug was man... also ich würde immer einsetzen ohne zu sagen Ich verlasse mich da drauf weil es tatsächlich mehr erst mal eine Absprunghöhe vielleicht für einen Thema gibt kann ja auch ein Ergebnis sein dass ich sage mich interessiert ein Thema oder gibt's noch gar nichts dazu?
Ich finde gar nichts was sich irgendwie ableiten kann oder wo so überhaupt ein Indiz dafür geben könnte.
Deswegen ist das bei uns immer so ein Art Basiswerkzeug, was jetzt auch nicht mega komplexes ist.
Aber weil es auch einfacher würde.
Was zum Beispiel schon in den Methoden stammt dann etwas anspruchsvoller ist und ich glaube auch mehr dahin liegt, was du wahrscheinlich meinst, ist Szenarotechnik.
Ich bin ja bei uns mit der Szenautechnik hier – ich will nicht sagen groß geworden – aber meinen Doktorvater Jürgen Gausemeyer, da gilt er irgendwie so als Weißer und Gudo der Senautechnike.
Ich habe die als sehr konservativ kennengelernt an vielen Stellen muss ich dazu sagen.
Also sehr konservativ, sehr methodisch, sehr verlässlich auch.
Der uns dann immer eingezüchtet hat wir müssen hier wirklich Einflussfaktoren und den ganzen Katalog und dann Ausprägung und so was sehr... Und da habe ich immer noch den einen oder anderen Kollegen dahin gesehen wer sicher die Faktoren so zurechtgemacht, damit es irgendwie noch stimmig ist hinten.
Und nicht dass trotz die Szenarien... Zumindest das Denken in Szenarium!
Das habe ich für mich immer mitgenommen und das hatte ich tatsächlich für eine ganz wesentliche methodische Grundlage.
eigentlich in der Zukunft forschen.
Ich weiß wie du das siehst?
Sehe ich genauso.
Und so wie ich es nutze, sowohl in der Lehre für die Studierenden als auch bei uns in der Praxis eben im Fraunhofer Institut ist tatsächlich aber eher ein Zusammenspiel zwischen dieser deutschen sehr systematischen, sehr logisch getriebenen Szenario-Technik und eben eher diesem angloamerikanischen Ansatz diesen Geschichten erzählen diese Aufladung dann mit Bildern.
Das versuche ich immer zusammenzuführen.
dass wir zunächst einmal ja eine Basis brauchen, von der wir aus anfangen.
Und auch ich finde tatsächlich die Szenario-Technik schult ja auch in diesem systemischen Denken indem du eben diese Einflussfaktoren hast mit ihren Ausprägungen.
aber dann musst du dich davon auch ein bisschen lösen und sagen welches Narrativ wollen wir denn eigentlich erzählen?
Denn sonst werden die Menschen deine Szenarien nicht annehmen!
Absolut und deswegen fadte ich immer eine Schwäche.
Ich weiß nicht, ob mein Doktor Vater zuhört.
Aber im Ansatz... Das ist am Ende des Tages mir zu bieder vermittelt wurde.
Also es gab dann immer schöne Bilder-Kollagen, klassischerweise.
Die waren an alle Logische geleitet und man konnte sich das alles ableiten aus der Dokumentation.
aber wir sind auch mittlerweile schon längst dazu übergegangen die Kommunikation eines Szenarios, eines Zukunfts-Szenaos ganz anders zu vermitteln über Videos oder andere catchy Themen um einfach mit den Leuten in Diskussion zu kommen.
was ich für total wichtig halte.
da bin ich auch komplett bei dir.
Da kann man sich auch vieles anschauen, wo man sagt okay.
Man kann da auch visionärer irgendwie auch methodisch irgendwie ran gehen weil ich glaube das ist schon wichtig aber dieses Denken darein ins Szenar und zu denken dass logische abarbeiten und es gibt ja auch erstmal so ein Halt und eine Struktur und Leitplanke sonst endet so einen Zukunftsprozess in Laberei und der stärkste im Workshop oder weiß ich was mit seiner stärksten Meinung setzt sich vielleicht durch?
Und dann ist man wieder gefangen in dem heutigen Bild wo man sieht das heute wahrscheinlich.
Also von daher bin ich da komplett bei dir.
Und eine Methode, die ich nach wie vor immer noch sehr schätze auch wenn ich sie schon als Student kennengelernt habe und wir sie jetzt tatsächlich nicht so oft einsetzen aber mal wieder ist halt die Expertenbefragung oder Delphi Befragungen jetzt orientiert es an Das fand ich schon spannend, weil es eine Uralt-Methode ist.
Eine der ersten Methoden, die aus dem Kalten Krieg entstanden ist oder RAN Corporation diese Befragung von Expertinnen und Experten daraus dann... Ja, Schlüsse für die Zukunft zu machen.
Ich hab aus einer der ersten großen Dailybefragungen, das habe ich mir mal aufgeschrieben hier im Vorfeld von neunzehntvierundsechzig Die Long Range Forecasting Study Der Rain Corporation.
Die fand ich ganz spannend und die hätte mich ganz coole Sachen draus gebracht.
Die hat nämlich schon vorher gesagt also zum einen dass Autos fliegen Das haben aber alle zu dem Zeit dran.
Das war das muss irgendwie in den sechzehn Jahr siebzehr waren Sie alle sicher des Auto weih auch noch nicht so alt.
und dann der nächste Schritt das Ding muss in die Luft.
Aber die haben sehr stark Informationssysteme auch vorhergesagt.
Die haben sehr starke Menschmaschinenschnittstellen ausgeprägt und in den Sechziger Jahren, dass das halt sehr stark zusammenwachsen wird.
Wohin wir uns jetzt ja gerade bewegen?
Sie haben allerdings auch – es fand ich auch ganz spannend, weil das ist einer der Trugschlüsse, die oft in den sechzig- oder siebzigjahren kamen also bebannte Maas-Mission eben schon auch irgendwie zweitausend, zwanzigzehnt, zehn Stunden erfüllt sind wir heute auch noch nicht.
Ich finde das spannend, ich weiß nicht wie du zu Delphi Befragung oder Studie stehst.
Ja also ich gehe vielleicht mal drei Schritte zurück.
ganz kurz für die Leserinnen und Hörnerin was ist eigentlich Delphii?
Was machen wir da?
Wir gehen mit offenen Fragen rein und sagen also wie sieht beispielsweise wenn mir das jetzt auf unseren gerade KI-Prozess mündsen Wie wird der Maschinenbau in Deutschland künstliche Intelligenz in zehn Jahren einsetzen so das an Informatiker, Maschinenbauer und vielleicht noch ein paar andere schicken.
Und dann fangen die an dazu was zu schreiben.
Dann fängt man das alles ein und sagt immer man möchte möglichst vierzig Experten, das ist so ganz realistisch.
In der ersten Welle haben dann bekommt man diese ganzen Antworten, dann desilliert man da etwas raus fängt an auch die Fragen deutlich konkreter zu machen weil man ja dann schon merkt in welche Richtung die geht.
und dann gibt sie zweite Welle und dann fragt man dieselben Experten nochmal und sagt so jetzt haben wir diese Fragen ein bisschen zugespitzt.
was sagt ihr denn jetzt dazu?
Und am liebsten macht man das noch ein drittes Mal.
Das wird immer schwieriger, weil Expertinnen und Experten auch relativ wenig Zeit haben.
Deswegen stehe ich der Delphi-Methode grundsätzlich sehr positiv gegenüber.
Ich rate meinen Doktoranden davon ab und sage die Zeit habt ihr nicht?
Und es ist wahnsinnig aufwendig!
Es ist also diese Expertin dann nicht nur einmal sondern zweimal oder womöglich dreimal zu motivieren.
Das ist schon ziemlich schwierig.
Grundsätzlich finde ich das gut, weil es uns hilft von einer breiten Fragestellung auf sehr konkret Themen zu kommen.
Das finde ich gut daran, was sich nicht so gut daran findet ist wieder dieses Thema Hinsight oder Experten bei es das natürlich die Experten wieder immer nur in ihrem Kontext sind.
und Ich habe festgestellt dass wenn man die zweite Stufe durch Nicht eine schriftliche Beantwortung ersetzt sondern durch den Workshop Und dann die unterschiedlichen Experten in einen Raum bringt das nämlich Dann der KI Forscher mit dem Quantenforscher und dem Maschinenbauer plötzlich ins Gespräch kommt besten noch die KI-Ethikerin dazu, dann wird es richtig spannend.
Also ich glaube sozusagen so ein eher blendet offenes Delphi Verfahren.
das hat sich für uns in der Vergangenheit als sehr wertvoll erwiesen.
Das entspannte er letztlich dass die Experten ja die Antworten der anderen oder zumindest das direkt mitbekommen und dann diskutieren können.
So wird's ja nur gelesen Ist das, bin ich bei dir für eine Doktorarbeit?
Ist das völlig übers Ziel hinausgeschossen.
Aber für bestimmte Dinge halte ich das nachher vor.
Das ist zumindest einer der Grundwerkzeuge
auch.".
Und ist natürlich auch heute mit digitalen Instrumenten schon noch mal einfacher und man kann es dann auch so ein bisschen spielerisch machen.
Also kleine Gamification-Ansätze haben wir also auch schon gemacht, dass wer das dann eben Internet basiert und dann gibt's irgendwelche Raketen die da losgehen und so.
Also kann man schon einiges machen.
Sehr schön!
Vielleicht aus meiner Sicht nochmal so, dass einer der weiteren oder wichtigsten Werkzeuge sicherlich auch das Thema Road mapping tatsächlich eine Roadmap zu erstellen zum einen in welcher sein was eintreten kann, aber vor allem wann überhaupt etwas einträten könnte.
Technologie Roadmaps zum Beispiel.
also ich kann jetzt mir ein tolles Produkt planen das fliegende Auto.
nehmen wir es mal.
wenn nicht und dann würde ich mir bei einer technologie Roadmap.
für eine Fliegendes Auto muss ich mir erst einmal klar werden Wann ist überhaupt die Technologie soweit oder bestimmte Komponenten?
man?
sind die verfügbar theoretisch und wann?
sehen sie auch praktisch dass man in der massenproduktion da einen Weg gehen könnte?
und gute Technologie ist halt etwas was wir viel machen weil wir sehr viel bei Unternehmen verurteilt Produktplanungen machen.
Also wir machen die Druckplanung und dann brauchst du eine Roadmap, die halt meistens an zwei drei vier Jahre umfasst, die dann sehr technisch im Detail auch tief gehen kann weil man dann wirklich eine Recherche dann erstellen muss.
wann ist welche Subtechnologie?
Da reden wir eigentlich nicht von einem Antrieb sondern viel viel tiefer.
das geht ein bisschen Materialkomponenten runter wenn es etwas verfügbar.
das hat eine gewisse Komplexität aber dass ist bei uns tatsächlich so ein richtiges Handwerkszeug was wir sehr oft einsetzen um überhaupt mal rein zu bekommen entwirft damit große Zukunftsbilder Wahrscheinlich nicht.
Nein, das ist eigentlich ein Bild... Also für mich sind die Roadmaps ein Instrument um eben auf diese Zukunft hinzukommen.
Das heißt übersetzt auch hier wieder für die Hörerinnen und Hörern also eine Landkarte, die tatsächlich zeigt wie sieht dieser Weg dahin aus?
Und ich weiß nicht vielleicht haben es eben auch einige Hörerin mitbekommen wir haben ja jetzt diese High-Tech-Strategie in Deutschland und da gibt's ja jetzt auch Roadmabs Die eben dann auch zeigen so wie kommen wir da eigentlich hin.
Das finde ich grundsätzlich auch gut.
Jetzt hast du gerade ein sehr spezifisches, sehr technisches Beispiel genannt.
Meine Erfahrung wenn wir mit Unternehmen arbeiten und Roadmaps machen ist eigentlich das Resultat des Ergebnis an sich.
wichtig ist aber nicht so wichtig sondern der Prozess dahin.
Das ist das was wirklich das Roadmapping für mich zu einem ganz tollen Instrument macht weil Das Ziel ja ist, dass du die unterschiedlichen Perspektiven, die Marktperspektive und die Technologie-Perspektive zusammenbringst.
Und das haben ja Alex Fahl und Konsorten eben aus England, die das so sehr stark vorangetrieben haben – das haben sie ja ganz wunderbar gezeigt.
Wir brauchen dann auch die unterschiedlichsten Experten!
Wir brauchen den Vertriebler, den Marketingmenschen wir brauchen den Produktioner, wir brauchen einen Entwicklungsingenieur und dann nehmen wir Qualitätsmanagement und den Einkauf auch noch mit zusammen.
Und da habe ich so oft erlebt, dass dann in diesen roadmapigen Workshops und dann gibt es ja den Marktworkshop und den Technologie-Workshop und dem Produktionsworkshop.
Und du hast diese unterschiedlichen Akteure darin Immer diese riesigen AHA-Momente, wieso macht ihr das?
Das war mir ja gar nicht klar.
Ja, nee, na klar geht das dann nicht so und... Das ist für mich wirklich so.
the power of road mapping eigentlich zu sagen führt diese unterschiedlichen Perspektiven zusammen und lasst sie gemeinsam überlegen.
Na im Moment mal was braucht es denn damit wir dann im Jahr zwanzig dreißig das Getriebeteil aus Karbon fertigen und eben nicht mehr aus Stahl beispielsweise?
Hast du eine Meinung zu den heitischen Roadmaps oder Heitich-Roadmap in Summe?
Jetzt glaube ich, die Tage eröffentlicht worden.
Ich glaube mittlerweile sind alle raus.
Ich habe mir Quanten und KI angeschaut.
Es ist gut, dass wir jetzt politisch mit diesem Instrument arbeiten.
Ich finde es gut, das es auch in gewisser Weise einen Stakeholderprozess gegeben hat, dass so unterschiedliche Akteure dabei waren.
Es hat mir ein wenig zu lange gedauert.
Das ist der eine Punkt.
und der zweite Punkt kann ich für unsere Organisationen reflektieren, also Frauenhofer war da ja auch mit eingebunden unter anderem es waren sehr viele Stakeholder eingebundet.
das erklärt vielleicht auch so ein bisschen warum das so lange gedauernt hat mit den vielen Köchen und dem Brei.
Also da bin ich mir nicht so ganz sicher, ich habe ja nur gerade gesagt... Ich finde, ich liebe dieses Instrument weil es diese unterschiedlichen Stakeholder zusammenbringt.
das hat man versucht und insofern gebe ich dem Ganzen jetzt mal einen gewissen Vertrauensvorschuss.
Ich hoffe dass sie's tatsächlich dann jetzt auch in die Umsetzung bringen.
Das Problem ist immer bei solchen großen Stakerollergruppen ... bewusst sogar gebiased ist, am Ende des Tages.
Aber was ich jetzt... Ich habe es noch nicht im Detail mehr durchgearbeitet,... ...ich hatte natürlich schon reingeguckt und vor allem auch die Roadmaps an sich.
mir erstmal,... ...warum hat man diese gewählt?
Und da muss sie sagen, auf den ersten Mal dachte ich ja cool,... ...das richtig Technologie orientiert und zum zweiten Mal dachte... ...ich ist das die richtige Systematik an diesen Technologien sich jetzt so ranzuarbeiten.
Da hab' ich meine Frage zeichnet aber noch keine abschließende Meinung, dann würde ich mich mit dir auch... sicherlich auch nochmal austauschen, weil ich glaube tatsächlich dass unsere Herausforderungen nicht die Technologien per se sind.
Richtig
und das ist genau der Punkt und da kann ich dir voll und ganz zustimmen bei Pflichten es fehlt dann wiederum das große Bild ja und tatsächlich zu sagen so na und ich bin ja nun ein Verfechter für der missionsorientierten Politik wirklich zu sagen Wo wollen wir denn hin?
Und wir wollen nicht auf Quantentechnologie ABC, sondern wir wollen hier einen Gesamtbild haben und wirklich dann auch dass der Staat wirklich nur die Leitplanken setzt.
Denn wir sind im Moment schon wieder sehr stark klein klein.
und dann gibt es hier ein Programm und da ein Programm wo ich denke Mensch Leute, wir müssen das schon bisschen größer lenken.
Vielleicht
schießen wir das Thema einmal ab unsere Professorin vorlesen kurz vornehmen mit dem Thema, wo momentan der Stand ist.
also es gibt bei allen Größenorganisationen Zukunftslabore oder irgendwelche Thinktags, die da sich das auch spezialisiert haben und auf viel mehr Methoden machen als wir jetzt hier vorstellen können.
Und auch wollen.
Das kann man ganz klar sagen.
es wird sehr viel auch auf Workshop Themen gesetzt.
Da gibt's ja mittlerweile auch dieses.
mittlerweile also bei uns sind oft die Warrooms dann am Ende des Teils wo man wirklich zusammen kommt und heftig diskutiert.
was aber glaube ich ganz ganz wichtig ist in so einem Prozess und da reinzukommen.
Aber dass die Organisation einen Zukunftsprozess an sich als Bedeutung nicht erkannt haben für große Organisationen zum Menschensteinerprozess.
Was wir sehen ist oft im mittelständischen Bereich, da ist das ein sehr unstrukturierter wenn überhaupt vorhandener Prozess und deswegen macht es auch viel zu wenig, viel zu spät.
oft also wenn das Kind eigentlich schon im Grunde gefallen ist die Zukunft irgendwie schon die Besse gelesen ist und das ist ja auch ein wichtiger Punkt wo wir sagen mal als Fraunhofer-Institut oder als Forscherinnenforscher gerade reinkommen können oder schützen können.
Das ist ja ganz wichtig und dass sie auch darüber wesentlich tun auch wenn wir gerne uns über die Forschung der Wissenschaft Und unser Thema, aber am meisten Spaß macht das natürlich wenn es dann auch sehr konkret werden kann für die eine oder andere Organisation.
Da würde ich eben tatsächlich noch einmal diesen Punkt verstärken wollen den ich eben schon angesprochen habe dass wir das dann zusammen machen.
Also sowohl jetzt OWL mit Baden-Württemberg zusammen, aber auch noch mit diesen anderen Stakeholders in der VDI hat diese Szenariens Deutschland-Zwanzig-Fünfzig Jahr entwickelt dass man sagt Mensch super das ihr das gemacht habt!
Aber jetzt lasst es uns weiter treiben.
ich habe immer das Gefühl jeder macht was und es wird nie zusammengeführt und geht wieder unter den Tisch.
dann können wir es uns auch sparen.
Vor allem muss ich da jetzt an die Automobilindustrie denken, wo man ja wirklich schon von vielen Seiten gehört hat dass das da einen großen Wandel geben wird in gewisse Richtung und irgendwie das Gefühl hatte, dass alle dann doch einfach verschlafen haben.
Auch viele kleinere Unternehmen die daran natürlich beteiligt waren, die vielleicht auch nicht die Kapazitäten hatten zu sagen okay was passiert denn jetzt wenn ich plötzlich kein Verbrennungsmotor mehr habe auf den ich hinarbeiten muss sondern der Antriebstrang komplett sich wandelt?
und das finde ich halt schon das spannende.
können wir da wirklich besser werden Diese Szenarien, die Roadmaps ausgearbeitet werden.
Aber ich glaube das was du gesagt hast ist ganz wichtig dieser gesamtheitliche Blick und dieses nicht im einzelnen Silo-Denken und unsere Region macht das, eure Region macht es.
Das führt dann ja wieder auch zu nichts.
Ja aber das sind wir glaube ich an einem ganz wichtigen Punkt den hatten wir vorhin schon angerissen über dem er hier meiner mal noch mal sprechen sollten ist warum?
Obwohl wir Zukunft, obwohl es in Organisationen Leute gibt die die Zukunft ganz gut kennen oder zumindest sie vorhersagen können.
Mein Lieblingssyndrom ist ja das Cassandra-Syndrom, also Cassandra ist auch so eine Mythologie.
Ich lehse viel.
Bei mir ist Herr Latein unter sich richtig gut hingeblieben.
Eine mythologische Figur die von Apollo die Fähigkeit bekommen hat es die Zukunft hört zu sehen und ihnen dann verstoßen hat.
Und da hat er ihr den Fluch aufbelegt dass sie aber niemals die Zukunft verändern kann.
Also Sie kann allen sagen was passieren wird... Aber die Leute werden's nicht tun!
Das ist genau das was wir vorhin mit Kodaroch hatten.
Das heißt gibt die Leute die eigentlich sagen wir müssen das machen und sie wären trotzdem nicht gehört Und das ist eigentlich das typische Problem von Komplexität in Organisationen, von ja mangelndem Change dann am Ende des Tages.
Ich auch darauf einzustellen und ich glaube ganz oft dass es diese Warnungen gibt oder auch diese richtigen Hinweise aber sie tatsächlich oft ein organisatorisches Akzeptanzproblem haben.
So ähnlich wie mit Kodak und dem Digitalfilm?
Ja definitiv!
Da gibt's sehr viele Beispiele für... Da gibt es ja auch gute Gründe dafür, dass das gar nicht so einfach ist.
Unsicherheit bei den Entscheidungsträgerinnen und Trägern hatten wir der Change einer ganzen Organisation also ich selbst.
wenn jetzt bei Kodak der Chef gesagt hätte wie machen das?
Also was hätte das ausgelöst?
im Unternehmen selbst wo damals irgendwie achtzig Prozent des Geschäfts hier auf dem Analog Technik belegt hätte.
Ich meine da kann man sich auch schnell... Es gibt doch Beispiele wo das ja fünf Chefs dann oder CEOs machen wollten und dann das ganze Unternehmen entschieden hat, da muss er aber weg.
Also das gibt es ja auch.
also ist tatsächlich glaube ich alles nicht so einfach die Zukunft sich auf die Zukunft einzustellen obwohl man ein gutes Bild dafür hat weil die Komplexität einer Organisation einem manchmal doch im Weg stehen kann
Auf alle Fälle.
Und das ist ja natürlich wieder der klassische Veränderungsprozess, ja?
Also Change... Das ist immer hart!
Es ist immer schwierig.
Keiner von uns verändert sich gerne und da komme ich aber wieder zu diesem Thema.
Wenn wir es einfach auch regelmäßiger machen müssen dann wird es auch selbstverständlich Ja wenn wir das natürlich als Gesellschaft Als Unternehmen über zwanzig Jahre nicht gemacht haben weil alles stabil war.
Wir verlernen das.
Das ist wie so ein Muskel.
Ich war jetzt übers verlängerte Wochenende auf Malta.
Das ist unfassbar, was diese Insel in den vergangenen dreihundert Jahren erlebt hat.
Wie viele Kulturen, Länder und Fürsten sich da die Köpfe eingeschlagen haben.
Die mussten permanent mit diesem Wandel umgehen.
Und das ist mir klar geworden, wo ich dachte so zwei Jahre waren sie dann so?
Dann waren sie zwei Jahre wieder so und dann kamen die Osmanen und dann Kamen die Franzosen und Engländer usw.
So und ich glaube keiner von uns wünscht sich dass.
aber du hast eben den Kalten Krieg angesprochen Roman.
Das war eine Zeit, da waren wir als Deutschland resilienter.
Da waren wir grundsätzlich darauf eingestellt dass so etwas passieren könnte und da müssen wir wieder hinkommen und deswegen brauchen wir die Zukunft vorausschau.
Deswegen brauchen wir dieses Denken auch in Szenarien und auch das darüber sprechen denn das ist so ein Punkt.
wenn ich jetzt mal ganz kurz einen Abstecher aus der Technik in die Gesellschaft machen darf Wir werden NATO-Angriffsfall haben.
Hoffentlich nicht, zwanzig, siebenundzwanzig.
Aber zwanzzig, achtenzwanziger, zwanzigneunundzwannzig!
Und da sind wir wieder bei diesem Thema.
Also du hast jetzt eben Ray Kurzweil erwähnt.
für mich ist Florence Gaupp eine ganz große Zukunftsforscherin die das ja auch im Kontext der NATO macht und die sagt Wir müssen viel mehr darüber sprechen was es auch für Europa bedeutet und Es muss kein Krieg sein.
Das kann eben genauso.
Thema Cyber Security das kann das Thema Energie sein Und es hilft keinem von uns, wenn wir nicht darüber sprechen, weil wir die Menschen nicht verängstigen wollen.
Sondern wir müssten eben genau diese Resilienzfähigkeiten wieder trainieren und das machen andere Staaten – Schweden, Finnland – die machen es deutlich besser als wir.
Ich glaube, dass würde uns als Gesellschaft nicht nur für diesen einen Fall helfen sondern auch ganz viele andere Fälle, dass wir wieder ein bisschen schmeidiger werden.
Ja, auf alle Fälle!
Du
hattest am Anfang glaube ich ganz schön bezeichnet?
Wir sind sehr satt geworden und wir fühlen uns relativ wohl mit einer Wohlstandssituation und das ist dann natürlich auch ein bisschen unbequem wenn man sich vorstellen muss okay in welche Richtung kann es sich entwickeln?
nicht alles Szenarien davon sind gute Szenariens aber letztendlich liegt es ja in großen Teilen auch an uns zu versuchen die Zukunftsmitzugestalten und in die Richtung zu bewegen in die wir möchten dass sie sich bewegt.
Ja, absolut.
Also ich bin da komplett bei dir.
Ich bin mal schon mal gespannt auf die Kommentare, die wir hier bekommen werden weil das natürlich ist ein sehr politisiertes Thema momentan schon.
also man sieht es an allen Ecken und Enden.
Da kommen viele Themen dran weil ja im Prinzip so eine selbst auslösende Logik hinter dem Konflikt schon gerade mit Russland ist.
Also im Prinzip würden wir die zwei Dinge nicht tun, dann hätten wir gar kein Problem mit Russlands.
Diese Logik wird ja zum Teil versucht, die ich persönlich überhaupt nicht teile und auch nicht so sehe.
Sondern ich glaube manchmal, wenn man die Geschichte schaut gibt es und meistens auch oft, wenn Leute zum Ende ihrer Zeit an der Macht sind.
Gibt das meistens Auslöser?
Die sie dann ganz primitiv motivieren Dinge zu tun.
Das war schon immer so.
also kann man sich historisch anschauen was wegen nachhinein vielleicht Dinge, die unlogisch klangen aber manche Leute dann irgendwelchen Länder überfallen haben.
Aber ich bin bei dir das wird nicht so plump sein.
Also da bin ich...das macht die Sache aber so schwierig in der Kommunikation weil das heißt für die meisten unfassbar abstrakt, einen Cyberangriff oder was gerade hier auch schon in der Ostsee passiert wenn da irgendwelche Kabel durchnütten werden.
Das Ganze schlägt erst durch, wenn du vielleicht zu Hause sitzt und dein Instagram nicht mehr aufrufen kannst oder sowas.
Aber sonst für viele ist das tatsächlich zu abstrakt noch?
Und das machen die Schweden viel krasser!
Ich habe das in Schweden gesehen, da wird er in den Grundschulen schon vermittelt... Also es erinnerte mich so an den Sechzigerjahren in USA als die hier geübt haben unter dem Tisch, wenn der Atombombe fällt.
So übertrieben.
jetzt aber im Prinzip diese frühzeitige Sensibilisierung, dass die Welt einfach ... eine gewisse Agilität von uns abverlangt, die ist uns abhandengekommen.
Wir trauen das unseren Kindern irgendwie nicht zu und ich glaube wir könnten das aber alle ohne Probleme.
Das
glaube auch!
Und was finde ich bei dem Punkt immer ganz wichtig ist nur weil wir uns darauf vorbereiten... heißt das ja nicht, dass dieser Fall eintreten wird.
Aber wenn er eintritt dann sind wir vorbereitet und es geht nicht darum den Kindern Angst zu machen sondern ist zu einem ganz normalen Handlungsweise werden zu lassen.
und das ist noch.
unsere Eltern hatten alle Genügend Nahrungsmittel um drei Tage ohne ein Supermarkt zu überleben.
So, also das sind so
Basis?
Ja okay
gut, das wusste ich nicht.
Weil's Corona ausgebrochen ist eher so.
Ich bin zu Hause zwei Wochen sind safe Klopapier hab' ich auch
Und es passiert immer wieder.
wir haben uns jetzt über Weihnachten in Berlin gesehen.
Plötzlich war die Energie weg.
Was machen wir denn eigentlich damit?
und es geht nicht darum den Menschen Angst zu machen.
Es geht darum sie vorzubereiten und einfach dieses Denk in Szenarien zu sagen.
Und dann sind wir darauf vorbereitet.
und doch, und wir haben irgendwie genügend ... Ich hatte jetzt vor kurzem ein Interview gehört, wo es darum ging, wenn ich denn jetzt ein neues Haus baue, sollte ich den Bunker schon mitbauen?
Das fand ich ein bisschen krass.
aber in der Schweiz ist das so.
Jedes
ist Pflicht!
Wenn du das nicht abbilden kannst, musst du aber vorher bei der Gemeinde fragen ob da entsprechend auch noch vorher... Wir haben so viele Tunnel in Deutschland, wir haben so viel Krankenhäuser in Deutschland Fraunhofer-Instituzzentren, wo ich denke wir könnten das.
Wir müssten einfach mal drüber nachdenken und dann haben wir den Plan in der Schublade und ob wir ihn jetzt ziehen oder nicht ist eigentlich egal.
Und das ist eigentlich ein guter Punkt weil wir haben es alle miterlebt.
zur Corona Pandemie, wo es auch Pläne gab die auch in den Schubladen lagen
und die Szenarien waren da.
Die Fraunhoefer hat genau dieses Szenario hier
abgebildet.
Jeder Experte hätte gesagt, natürlich kann das eintreten.
Natürlich ist die Wahrscheinlichkeit sogar relativ hoch, dass wir in diesem Fall eintreten aber die Vorbereitung war einfach uns zu reichen.
Da kam ja die Verschwörungstheorien, da es das Ganze schon geplant war, weil es eine Szenarische und vorgedacht
war... Das wollte ich nicht damit
sagen!
Aber tatsächlich so.
in der Schweiz ist es wirklich so als jeder Bürger und jede Bürger hat Anrecht auf dem Bunkerplatz.
Und ich war, ich habe ja gedient.
Wir haben schon eine Folge zum Militär gemacht da konnte ich schon mal das positionieren und ich war.
aber aus verschiedenen Gründen kenne ich sehr gut das Bundeswehr Klanghaus in Ulm.
Das ist ein... Gesamt Süddeutschland, die einzige, mittlerweile die einzige Anlaufstation und dort hat man den Bunker vor zehn Jahren aus Kostengründen geschlossen.
Das heißt eine einzigen wirklichen Anlaufstation für einen würde jetzt morgen wirklich was ausbrechen hätten wenn nur dieses eine Bundeswehrkrankenhaus im südlichen Raum was für die Gesamtversorgung zuständig ist das hat keinen Bunkern mehr weil er geschlossen wurde weil mein überhaupt nicht mehr dieses Szenario auf dem Schirm hatte dass man das mal brauchen könnte.
Jetzt wird ja gerade hier mit dem Rettungsplan ich habe den genauen Namen Deutschland.
praktisch jetzt wird der versucht jetzt dagegen zu wirken Und das sind schon falsche Vorausschau-Prozesse, wenn es Morgbliche gab.
Wahrscheinlich gab's keine, ne?
Das ist definitiv so.
Ja kein leichtes Thema!
Aber ich finde, dass ist eine wichtige Quintessenz nämlich natürlich wir sollten in jedem Fall in die Zukunft schauen Wir sollten Szenarien entwickeln aber wir sollten die Pläne, die wir dann auch schmieden nicht nur in der Schublade haben sondern auch aktivierbar haben, also für den Fall der Fälle bereit sein dann auch zu handeln.
Ich nehme ja ungern Juristen hier gerne als Vorbild.
aus verschiedenen Gründen wäre das unser Problem an einem Stelle aber tatsächlich das was mir meine gute Juristin auch Frauenhoferzentrale mal gesagt hat wir machen die Pläne nur für den fall dass wir sie brauchen und eigentlich ist unser Ziel dass wir es nie brauchen.
Genau!
Und ich finde das eine gute Denkweise.
Absolut,
das ist eine extrem gute Denknweise darauf vorbereitet zu sein.
und dann ich habe dann immer auch diese Diskussion besser verstanden weil um Kooperationsverträgen mit Unternehmen.
Ich will ja mit denen kooperieren und so was, aber du mit Tesco für den Fall!
Für den einen unwahrscheinlichen Fall?
Dann haben wir das doch auch besser.
Wir setzen uns jetzt damit auseinander als wenn es dann eintritt und wir dann mehr oder weniger panisch uns alle anschauen und alle haben Angst, was jetzt passiert.
Und da kommen wir jetzt vielleicht noch einmal auf die Unternehmen zurück.
Wir hatten das ja auch in unserem Gedankenexperiment Das Thema Ressourcenverfügbarkeit und Lieferketten.
Genau dafür brauchen wir diese Szenarien nämlich auch denn wie gesagt also Straße von Homoes ist ja nur ein Beispiel Taiwan im Zeit ein zweites Beispiel und so weiter.
Und wir sind auch hier wieder, wir kommen aus einer Zeit in der wir als Deutschland alles hatten sowohl Import- als auch Export.
So und das hat sich geändert und es wird auch so schnell nicht wieder zurückgehen.
Das ist der Punkt wo die Unternehmen – und das sehe ich jetzt schon – dass sie über diese Notwendigkeit der Material- und Ressourcenverfügbarkeit tatsächlich verstehen.
oder wir sollten vielleicht mal ins Szenarien denken denn wenn das Kupfer Beispielsweise nicht mehr verfügbar ist, müssen wir und dann kommen wir in das Thema Recycling.
Können wir eigentlich da auch etwas wieder zurückführen?
Und das gibt mir dann wieder Hoffnung.
Das kennen wir ja nun auch beide.
Wenn nichts mehr geht, geht Innovationen also dass einfach im Moment so viel passiert, dass wir sagen so einfach aus dieser Notwendigkeit heraus wenn ihr das vorher schon nicht wolltet aber jetzt müsst ihr euch damit auseinandersetzen denn das verstehen die sehr schnell.
... plötzlich unsere Materialien nicht mehr kriegen, ja dann können wir ja nicht mehr produzieren.
Okay, dann haben wir ja wirklich ein Problem.
Ach,
wirklich?
Absolut!
Das ist also diese resilienten Wertschöpfungsketten... ... das ist auch bei uns im Cluster immer ein riesen Thema und so schnell dass es immer hochkocht umso schnell ist es dann wieder aus dem Kaffee.
Leider!
Das is' wirklich sehr
erstaunlich.
Merken wir natürlich bei der Pandemie auch.
irgendwie scheinen wir das sehr schnell verlernt zu werden.
Ich weiß was das für ein Thema bei uns war als das mit der Chipkrise war, dann wurde ich hier spekuliert.
ob's so war weiß ich nicht, zu hundert Prozent.
Da wurde ja hier spekuliert das hier Glas, hier ein Clusterpartner von Miele die alten Waschmaschine gekauft haben um die Chips überhaupt irgendwelche Chips zu bekommen weil die Chip-Krise so oder weil der große Chip-Crisis war ja immens, da hat er mir einen Geschäftsführer vom großen Unternehmen erzählt, da gießt er zur TSMC gefahren nach Taiwan und dann hat er gemeint, da ist er auf der Bank praktisch ein Geschäftsführer von einem Unternehmen noch einer anderen da warste der kleinste Fisch überhaupt, dass du damals einen Termin bekommst und hast gebettelt, dass Du was bekommest.
Ja,
da arbeite es sich Könnte auch noch tausend Beispiele.
Das ist ja nicht unser Thema.
Nee, auf keinen Fall!
Aber es spielt natürlich mit rein die Notwendigkeit und das ist ja das was wir heute ja auch hier vermitteln wollten.
Die Notwendlichkeit der Vorausschau.
Das is keine biedere Geschichte, die man irgendwie so macht, sondern es ist nicht nur hochspannend als Wissenschaft, sondern ist es vor allem hochspannt aufgrund ihres Einflusses auf unsere Gesellschaft, auf unser tägliches Leben dass wir uns damit auseinandersetzen wie die Zukunft ausschauen können.
Und es ist nicht optional.
Also ich glaube, das muss einfach echt nochmal ganz klar gesagt... Es ist nicht optionale!
Wir müssen uns damit beschäftigen und es macht by the way auch richtig viel Spaß.
Das finde ich halt immer.
Diese Fähigkeit zu erlernen macht ja Spaß.
Total Ich muss mir da auf jeden Fall an die eigene Nase fasten weil ich jetzt glaube ich einige Hausaufgaben mitnehmen muss.
Ich muss erstmal ein paar Zukunfte für mich selber entwickeln.
Zum Beispiel?
Ich mache es aber K.I.
gestützt, also die KI wird mich auf jeden Fall ein bisschen entlasten.
Ja das gehört Katarina hat ja schon ihre Zweifel angedacht, ich habe das auch verstanden und da bin ich komplett bei dir.
Wir werden nicht technologisch auslagern können, der ganze Prozess ist kommunikativ sozial.
Man sagt ja, auf das undenkbare Denken und so.
Das können KI-Systeme in der Regel nicht gut... ...und auch die Agendensysteme wie jetzt Murefish.
Ich weiß noch, du kennst es als ein Riesenhype gerade.
Luft auf GitHub auch relativ steil nach oben.
Wie soll man das beschreiben?
Es ist eine Mischung aus einem Agendentsystem.
Dem kann ich zum Beispiel eine Geschäfts- Idee geben und dem kann ich auch ein bericht geben pitch deck oder dergleichen.
Und dann bildet er dahinter praktisch einen graff rack also den wissensgrafen auf mit diesen ganzen informationen, und kann dann einer gänden system die praktisch die könnten.
im einfachsten fall können das personas sein.
Also mögliche käufe oder interesses.
gruppen kann aber auch anders geschadet sein.
Die
führen eine diskussion wirklich Hunderte von diesen Dingen.
Die finde Diskussion darüber
und du
kannst dann die Chats... Ist komplett ein Agendsystem, aber halt sehr fokussiert jetzt auf Vorausschau!
schon sehr fokussiert auf das Thema Vorauscher und dann könnt ihr natürlich sagen wie wahrscheinlich ist, dass dein Produkt gekauft wird oder eben du kannst aber auch alles andere da rein schieben.
also es wird für alle möglichen vorauscht.
deswegen Mirrorfish als ich gucke dort in den zukünftigen Spiegel sage ich jetzt mal hinein.
Ich fand das vom Gedanken her schon sehr gut hat mir ja da sehr viele Videos angeschaut was sie genutzt wird und was dort genutzen.
das ist schon beeindruckend.
Allerdings, wenn du nicht die richtigen Daten das System füttern.
Das weiß ja nur dass womit du es fütterst also bleibst immer noch im eigenen Saft auch wenn du da das ist natürlich schon beeindruckend tausend Agenten aufbauen kannst.
Also zumindest in dem Maße ist es ein Effizienzgewinner definitiv unsere will sie.
nennst du mal Ausgründung unser ehemaliges Spin-off die Unity AG Die hat jetzt ein ähnliches System aufgebaut, die haben nächste Woche mit den Terminern.
Kann ich vergleichen?
Das wird ähnlich aufgebaut sein.
Also diese Systeme pricheln ja dann gleich ähnlich raus.
aber es war nicht chinesische Student gemacht dieses Mural Fish und der hat praktisch dann irgendwie gleich vier Millionen Euro mehr oder weniger.
Der hat gar keine Foundingrounder gemacht.
dem wurden halt Geld zugeschoben.
dass er das weiter machen sollte.
Der ist auch nicht unbekannt.
also der das gemacht hat das ist ein sehr bekannter Entwickler aufgetan Und so ist es ja momentan oft, gerade so Agendsysteme.
Die Ideen sind ja relativ offensichtlich.
also ich finde das spannend.
aber ob das dann jetzt hier die Zukunft der Zukunftsforschung ist da hätte ich meine großen Zweifel ob das so ist?
Es wird sicherlich ein Werkzeug dabei sein dass Thema KI Unterstützung gerade für bestimmte Recherchen oder eben auch, ich sag jetzt mal rein zu gucken.
Was hatten das Agentsystem gesagt?
Und dann ordnen man das aber nochmal mit ein und sagt okay was waren die Limitationen?
da glaube schon dran.
Es
gibt es gibt einen Zitat was ich immer gerne bringe was einer tatsächlich bei Twitter gepostet hat Du kannst den Denkprozess mittlerweile sehr gut auslagern nach außen Aber was du nicht auslagern kannst ist das Verständnis Also der Prozess des Verstehens bei solchen Systemen immer für schwierig, weil natürlich kannst du viel berechnen lassen und im Hintergrund unterhalten sich die Agenten.
Was bringt dir das aber am Endeffekt wenn du das nicht mehr nachvollziehen kannst?
Wenn du gar nicht mehr das Verständnis entwickeln kannst wo jetzt diese unterschiedlichen Theorien beispielsweise herkommen und ich glaube wir stürzen uns natürlich auch auf verschiedene Agentensysteme.
Aber ob das letztendlich der Weisheit letzter Schluss ist Das
wird die Zeit zeigen und das ist ja letztendlich so, wir müssen es dann auch immer erst mal nutzen um dann festzustellen.
Und wir sind natürlich ganz oben auf dem High-Psycho.
Ist auch klar!
Jetzt werden wir runterfallen und sagen okay das ist doch alles ein bisschen Feuer für das was wir da eigentlich haben.
Aber pass auf hier also ich für mich ist tatsächlich wahrscheinlich die größte Gefahr von so einer Zukunftsprognose nicht die Prognose selbst sondern hier Größe Das, was wir als Menschen daraus machen.
Und ich habe von Open AI.
Open AI hat ja auch eine Studie rausgebracht zum Thema Halluzinationen diese vom letzten Jahr also relativ frisch auch noch.
und selbst Open AI hatte eigentlich relativ gut beschrieben dass es echt gefährliche Interpretationsmöglichkeiten gibt von dem was was was GPD rausgibt.
also das ist das ist auch Microsoft hat das mittlerweile raus Microsoft Research hat auch eine studie raus Weißen natürlich selber, wahrscheinlich vielleicht auch rechtlichen Gründen an einer Stelle.
Aber sie weisen ja selber darauf hin auf die Limitatione.
momentan in dem Hype will es halt auch gar keiner so richtig hören weil man kann so viele tolle Sachen damit bauen und machen.
aber ich würde das als auch als wahnes Signal schon ernst nehmen wenn jemand der die Technologie liefert selber sagt gut wir haben halt eine sehr hohe Allizinationsquote nach wie vor und hoch.
was heißt hoch?
Hoch wird auch noch zehn Prozent sein oder fünf Prozent.
Ja ich glaube ich ist sehr stark von den Modellen ab also schon deutlich gesunken, aber es ist nicht behoben.
Sam Altman hatte vor ich glaube einem Jahr oder vor zwei Jahren hat er gesagt, zwanzig, sechsundzwanzig werden wir nicht nur über Halluzinationen sprechen.
also er ist auch nicht so besonders gut bei den Zugriffen.
Ist auch nicht passiert und da bin ich... Du hast das am Anfang sehr schön gesagt die die pushen natürlich ihr Geschäftsmodell gerade.
Das ist ja auch völlig... Da
musst du mal Angst machen und dann musst du Hoffnung machen, also das ist halt einfach so.
Ich glaube wichtig ist da
immer
dass man sich nicht verunsichern lässt und deswegen ist denke ich der und sollte der Crawl for Action auch aus dieser Runde sein beschäftigt euch damit.
Seht was möglich ist, sieht was nicht möglich ist und unterzieht dem Ganzen auch ein Realitätscheck.
und das finde ich ganz wichtig auch dass wir das den Unternehmen immer wieder sagen Was ist tatsächlich möglich?
Ihr müsst das Rad nicht neu erfinden, aber behaltet eine gesunde Distanz.
Das wird auch nicht in so einer Mechanisierung wie das ja in den sechziger Jahren schon in der ersten Welle eher war.
Das heißt wir können die Zukunft komplett durchplanen weil wir die richtigen Methoden.
und jetzt haben wir noch KI da würde es nicht enden.
also es wird nicht die Lösung sein sondern Der Faktor Mensch und der gemeinsame soziale Prozess, der wird ja ganz, ganz wesentlich sein.
Auch das ist finde ich eine wichtige Botschaft aus dem heutigen Folge heraus.
Und das spricht dir alles dafür dass wir frühzeitig auf die Kinder zugehen, auf die Menschen diese Zukunftsdenken als Kompetenz verstehen und es spricht auch dafür, dass wir es als kontinuierlich aufgaben.
Das hast du jetzt ja auch Parma betont in den Unternehmen und Organisationen verstehen und nicht sagen
Wir machen
einen Zukunftsprozess und
eine Vision.
Haken dran,
das ist der Klassiker.
Ja genau, es gibt keine Ahnung.
Der Dundat...
Also wie viele Geschäftsführer hier gekommen sind?
Die mehr oder weniger drucken von ihrem Gesellschaftdauer oder Investor oder was ich was haben und sagen wir müssen ein Zukunfts-Prozess machen.
Wo fangen wir denn an?
also wo stehen wir denn schon?
Wir fangen jetzt mal damit an dass eigentlich immer viel zu spät definitiv.
Aber das Schöne ist, wir können uns in den achtzehn Monaten wieder treffen und dann werden wir sehen.
Ob wir alle arbeitslos sind?
Ob die KI uns abgelöst hat oder nicht?
Also das ist das Schöhne an kurzfristigen Zukunftsvorhersagen.
Die kann man immer sehr schnell auf die Probe stellen.
Das ist ein guter
Punkt ja!
Ja von daher hast du noch einen Punkt.
Wichtigst du noch irgendwas loswerden, irgendwas wo du sagst... Du hast schon so viele Court for Actions gemacht.
Ich glaube
auch, also die Liste ist wahrscheinlich relativ lang.
Ich habe jetzt nicht mitgeschrieben wie viele ich hatte.
Ich hoffe es war nicht mehr als fünf.
Das kann man ganz gut beherrschen und ich denke das Wichtige ist halt immer neugierig bleiben und sagen lasst uns ausprobieren.
und ja vielleicht noch einen Punkt was ich meinen Studierenden immer gerne mitgebe wenn wir über das Thema Zukunftsvorausschau brechen und auch wie trainieren wir diesen Muskel?
der Science Fiction lesen oder sehen, total inspirierend und da haben wir ja auch ganz unterschiedliche Kulturen.
Da gibt es ja mittlerweile ein ganz tolle chinesische Science-Fiction-Community die finde ich immer total abgespaced dann merke ich auch so krass!
Ja?
Und dann haben wir die Amerikaner aber auch in Deutschland und auch da manchmal zurück zu gucken Ursula Le Guin Autorinnen so in den achtziger, neunziger Jahren.
wenn ich jetzt ihre romane lese denke ich so krass ja.
oder auch das was du gesagt hast.
also das finde ich auch noch mal dieses lasst uns auch in die vergangenheit gucken um zu sehen was da für dir für die zukunft drin war
definitiv und wer wer mit dir in die diskussion kommen möchte oder auch mit mir wir beide machen ja noch in diesem jahr unser symposium für vorauschende technologieplanung in berlin.
also da werden wir einfach hier auch nochmal mit verlinken ist glaube ich auch eine gute gelegenheit einfach der Fachcommunity, gerade für Unternehmen.
Ist das mega spannend sich auszutauschen?
Glaub ich auch noch mal.
eine gute Gelegenheit
unbedingt also einerseits woran forschen die Forscherinnen und Forscher grade aber auch was setzen die Unternehmen ganz konkret um?
Was gibt es an neuen Instrumenten?
wir werden natürlich wieder einen KI-Forsight Track haben Aber wir werden eben auch die anderen Themen berücksichtigen.
Und wenn ich so zurück denke so die letzten Jahre Wir hatten ja schon den Insektenforscher und den Astrologen und also das ist ein total inspirierend
absolut Da freue ich mich auch definitiv drauf.
Ja, in diesem Sinne vielen Dank dass heute hier war.
es das hat auf jeden Fall die Diskussion deutlich bereichert und Ich finde vor allem den spirit Und Die optimistische Einstellung die du mit bringst sehr sehr wertvoll und ich glaube Das ist auch das was die höherein und höherer dann Heute Mitnehmen können.
Zukunftsforschung muss keine Angst machen, das muss nichts sein wo man wirklich dann sich auch nur im stillen Kämmerlein einsperrt sondern ganz im Gegenteil.
Zukunfts-Forschung ist was womit wir uns alle beschäftigen sollten damit wir hoffentlich gemeinsam tatsächlich eine bessere Zufuhr gestalten
können und sie macht Spaß!
In dem Sinne bis zum nächsten Mal!
Die Zukunft vorherzusagen klingt nach Science Fiction. Doch genau daran arbeiten Forschende schon lange, allerdings nicht mit Glaskugeln, sondern mit wissenschaftlichen Methoden.
In dieser Folge von OUTATIME geht es um die Wissenschaft der Zukunft. Gemeinsam mit Prof. Dr. Katharina Hölzle, Institutsleiterin des Fraunhofer IAO und Expertin für Zukunftsforschung und Technologieplanung, sprechen Tommy Falkowski, der sich bei Zukunftsprognosen lieber nicht zu weit aus dem Fenster lehnt, und Prof. Dr. Roman Dumitrescu, das „Magic 8 Ball“ des Instituts, darüber, wie Unternehmen, Politik und Gesellschaft sich systematisch auf das Morgen vorbereiten können.
Warum lagen manche Zukunftsprognosen spektakulär daneben, während andere Entwicklungen Jahrzehnte im Voraus erkannt wurden? Welche Rolle spielen Methoden wie Szenariotechnik, Roadmaps oder Delphi Studien? Und kann KI dabei helfen, die Zukunft besser zu verstehen oder ist sie selbst nur ein weiteres Werkzeug?
Wie blickt ihr auf die Zukunft? Glaubt ihr, dass KI eines Tages verlässlich vorhersagen kann, was morgen passiert? Oder liegt die wahre Stärke darin, verschiedene Zukunftsszenarien zu verstehen und die Zukunft aktiv mitzugestalten?
Schreibt uns eure Meinung oder Themenvorschläge an outatime@iem.fraunhofer.de oder diskutiert mit uns auf unseren Social Media Kanälen.
Links zur Folge
- Symposium für Vorausschau und Technologieplanung (SVT)
- Prof. Dr. Elke Seefried, Geschichte der Zukunftsforschung
- Tool zur Zukunftssimulation: mirofish
- Club of Rome und die 50 Jahre alte Studie Grenzen des Wachstums
Erwähnte Bücher
- Ray Kurzweil: KI. Das Zeitalter der künstlichen Intelligenz. Hanser Verlag.
- Alvin Toffler: Future Shock. Random House, 1970.
🔹 Zu Gast: Katharina Hölzle, Institutsleiterin Fraunhofer IAO
🔗 LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/katharinahoelzle/
🔹 Host: Prof. Dr.-Ing. Roman Dumitrescu
🔗 LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/roman-dumitrescu-professor/
🔹 Host: Tommy Falkowski
🔗 LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/tommy-falkowski/ Mehr Infos auf unserer
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Hey Genie, heute stehe ich voll im Abseits.
Mach uns doch mal ein Gedankexperiment fertig.
zum Thema Zukunft des Sports!
Stell dir vor es ist das Jahr two-tausend achtundfünfzig und du bist Head Coach der Berliner Phantoms dem erfolgreichsten Team der Global Apex League.
Apex gilt als die beliebteste Sportart der Welt schneller als Fußball taktischer als Basketball
und spektakulärer
als jede klassische Liga zuvor.
Entwickelt wurde der Sport ursprünglich von Streaming-Plattformen, Sportliegen und KI Unternehmen gemeinsam.
Das Ziel – die perfekte Zuschauersportart erschaffen!
Das Spiel fällt während des Spiels permanent.
Wände fahren aus dem Boden, Laufzonen verschieben sich und bestimmte Trefferzonen bringen unterschiedliche Punkte.
Über der Arena kreisen hunderte Kameradrohnen und analysieren jede Bewegung deiner Spielerinnen in Echtzeit.
Denn bei Apex geht es längst nicht mehr nur
um Sport.
Es geht um Entertainment!
Vor dir laufen die Live-Daten, Herzfrequenz, Stresslevel, Reaktionszeiten, Fehlerwahrscheinlichkeiten... Die KI Athena berechnet Millionen Spielzüge pro Minute und passt das Spiel dynamisch an die Zuschauerreaktionen an.
Wird ein Match zuvor hersehbar?
Verändert Athena automatisch die Arena Laufzone verschieben sich Punktwerte ändern sich Neue Hindernisse fahren aus dem Boden.
Alles für maximale Spannung!
Heute steht das große Finale an Berlin gegen Neotokio – noch vierzig Sekunden.
Ihr führt mit zwei Punkten Aber plötzlich erscheint die nüchterne Meldung von Athena Emotionale Zuschauerbindung weltweit sinkend.
Crimson-Phase aktiviert Dann färbt sich das Spielfeld plötzlich
tiefrot.
Die Arena beginnt, sich zu verändern.
Wände verschieben sich Zusätzliche Sprungfelder klären aus dem Boden.
Die Crimson-Phase gilt als spektakulärster Modus der Liga, für die letzten Sekunden verdoppeln sich die Punkte – gleichzeitig steigt
aber auch
das Verletzungsrisiko drastisch an!
Fans lieben es, Spieler hassen es.
Tina ein erhöhtes Risiko für eine Knieverletzung gerechnet….
Aber die KI ihn interessiert sich nicht für Fairness oder Gesundheit … nur für Spannen.
Noch achtzehn Sekunden.
Maja bekommt den Ball Zwei Gegenspielerinnen vor sich.
Die neuen Sprungfelder flackern chaotisch über das Spielfeld, doch Maja sprintet trotzdem los!
Für einen kurzen Moment scheint die ganze Arena stillzustehen.
Dann springt sie über die letzte Barriere und hemmert den Ball unhaltbar in die obere Trefferzone.
Maximalpunktzahl
–
Sieg.
Die Arena
explodiert
vor Glocken.
Menschen schreien, liegen sich in den Armen und feiern den spektakulärsten
Finalmoment
der Liga-Geschichte.
Doch Maja bleibt am Boden liegen Über ihr Kreisen bereits die medizinischen Drohnen.
Und während Athena in deinem Sichtfeld bereits neue Zuschauerrekorde, Werbeeinnahmen und Engagementwerte berechnet fragst du dich plötzlich ob Sport überhaupt noch Sport ist wenn selbst die Spannung längst von Maschinen
inszeniert wird?
Ja, herzlich willkommen.
Heute muss ich sagen habe ich auf jeden Fall Auswärtsspiel, ne?
Ja das mag wohl sein du bist so wie ich ja aus den letzten Jahren weiß nicht der größte Sports-Fan vom Fußball und dergleichen.
Ja das ist ganz genau!
Aber heute habe ich mich natürlich standesgemäß eingekleidet weil ich mir gedacht hab Ich muss auch mal Flagge zeigen und die Flagge muss dann natürlich zu dem Wünschen meiner Kinder und meiner Frau passen.
Deshalb trage ich heute mal das Spanien-Trikot!
Ja ist doch gut, ich trage das Deutschland-Triko im Auswärtslook finde ich auch ganz passend, ich find es auch ganz schick dieses Jahr.
Und ja, so Trikots zu einer WM sind nach wie vor schweine.
teuer haben wir selber wieder festgestellt.
Hab ich mit erschrecken festgestellt?
Ich
hab mein Geschenk bekommen zum Vatertag.
Das
ist doch schön!
Ja definitiv.
Ich
habe eine Biertasting-Kiste geschenkt bekommen.
es war auch sehr schön.
Passt ja gut zusammen.
da steht der WM Abend nichts mehr entgegen und das ist das spannende Thema für heute.
Wie entwickelt sich eigentlich der Sport weiter?
aktuell in einem großen Sport eigens, vielleicht dem größten der FußballWM.
Da werden wir uns sicherlich drüber sprechen.
und vor allem was heißt das technologisch?
wie geht es da weiter?
Ich glaube das sind spannende Themen.
Absolut auf jeden Fall sehr viele spannende Fragen die wir heute diskutieren können.
Wie gesagt ich bin jetzt nicht der der Sportexperte ganz und gar nicht.
also aber gerade wenn's um Technologien geht und so Entwicklungen auch das ganze Thema was wir auch schon gehört haben Kommerzialisierung, Attention Economy.
Das ist ja das Gedankenexperiment.
Da fühle ich mich dann doch wieder eher wohl darüber zu diskutieren und deshalb glaube ich wird es dennoch eine spannende Folge auch wenn ich jetzt hier mit Unwissen gelenzen werde.
Nein, das kriegen wir schon hin.
aber bevor wir einsteigen einmal hier erstmal einen großen Dank an alle Zuhörerinnen und Zuhörer der letzten das ganze letzte Jahr uns hier begleitet haben.
Wir haben aber auch festgestellt wir werden oft gehört Aber nicht immer abonniert.
tut uns noch den Gefallen lasst gerne auch ein Abo hier so verpasst ihr keine Folgen keine Ahnungslosigkeit von Tommy oder von mir zu einem speziellen Thema und wir versuchen das ja auch immer wieder technologisch mit ähnlichen Themen dann zu bespielen.
Also da würde uns einen großen Gefallen tun, so ein bisschen ist ein Podcast ja auch so ein kleiner Wettbewerb den wir haben und wollen natürlich auch bestehen bleiben.
Und ja, heute reisen wir tatsächlich in die Zukunft technologisch gesehen.
Wir sprechen aber auch über die nähere Zukunft, über den WM-Sommer und da werden wir dann Themen wie so was wie KI-Trainer, digitale Zwillinge, Roboterfußball, eSports... Ja!
...und neuartige Sportarten, wie wir jetzt gehört haben.
also Die Regeln kann ich zwar nicht mehr aufsagen, was wir da gerade im Gedankexperiment gehört haben Apex Hat mich so ein bisschen an Running Man erinnert oder auch an Hunger Games, tatsächlich auf jeden Fall ein spannendes Szenario wieder.
Ja definitiv!
Mich hat es an Speedball II, ich weiß nicht ob du das Computerspiel kennst aus Ende der Achtziger, Anfang der Neunziger muss man mal googeln und sich anschauen, Speedball III.
Sehr spannendes Spiel eben sehr brutal und viel so dystopischen Zukunftsbild.
Aber bevor wir vielleicht da wirklich in die Zukunft gehen, lass uns mal über Sport, mehr über die Emotionen
kommen.
Ja natürlich!
Wir sitzen ja hier mit unseren Trikots auch.
Wir haben WM-Stimmung Und bei mir ist es letztlich so... Die Fußballwm sind für mich immer... Ich kann mich an einige immer besonders erinnern weil sie auch mit persönlichen Ereignissen sehr starken Verbindungen sind.
Die erste WM für mich, das war neunzehntneunzig.
Das war wahrscheinlich noch vor deiner Zeit.
Da war ich noch kleiner Junge aber die habe ich schon mitbekommen.
Das ist Deutschland natürlich auch Weltmeister geworden und ich weiß im Finale war ich aber schon im Bett und hab dann nur das berühmte Tor von Andy Bremer da nur gehört durch ein Jubelschrei.
Aber mehr habe ich tatsächlich dann vom WM nicht mitbekommen.
Vierneunzig kann ich mich auch sehr gut erinnern weil da war Rumänien.
also wenn ich diesmal nicht dabei bei der WM ist natürlich vielleicht auch ein rumänisches Trikot anziehen.
Polen ist übrigens auch nicht dabei Von daher in vier Jahren die nächste Chance.
Aber da kann ich mich gut erinnern, da war Romainin sehr stark und ist da sehr weit gekommen.
Hat da eine tolle WM gespielt.
Ja, und im Jahr zwei Tausend Sechs ist bei mir so die WM tatsächlich wie für viele die ja lebt haben.
Die WM zu Hause das Sommermärchen...
Das war schon krass natürlich!
Ich bin damals mit meiner jetzigen Frau zusammengekommen im Sommer.
Sie hat mir damals ein schönes Geschenk auch gemacht.
wir haben dann... Sie ist überhaupt kein Fußballfan.
Wir haben das gefeiert und es hat sich nochmal wiederholt dieses persönliche zwischen meiner Frau und der Weltmeisterschaft in den Zweitausend Vierzehn.
Da ist Deutschland nicht nur Weltmeister geworden sondern da war meine Frau Hochschwange mit unserem ersten Kind Und ich kann mich wirklich heute noch erinnern.
Ich muss das nochmal nach recherchieren, ob ich den Wortlaut genau treffe?
Aber es ist wirklich der Kommentar.
Mach ihn!
Er macht ihm Madre Götze.
Das ist Wahnsinn.
Ich kann mich da also wirklich super gut erinneren wie ich davon der Couch aufgesprungen bin.
Meine Frau war wirklich ganz ruck schwanger.
Also beim neunten Monat dann schon oder also vier Wochen oder drei Wochen vor Entbindung.
Das waren schon tolle, tolle Erinnerungen.
Ja,
also ich muss sagen... Ich hatte jetzt zu Anfangs gesagt, dass ich kein Sportfan bin.
Aber das stimmt insofern nicht ganz als, dass sich bei EM und WM schon ab einem gewissen Zeitpunkt dann auch immer mitgefiebert habe, das auch mitbekommen habe.
Und ich kann es gar nicht sagen warum das so ist aber es ist schon mitreißend also wirklich dann mitzufiebern und sich das anzuschauen.
Und meine ersten wirklichen Erinnerungen an – ich muss zunehmend, ich weiß nicht, das war im Jahr zwei Tausendzwei Korea Die WM, ich erinnere mich wie wir da zum Beispiel dann auch früher aus der Schule raus durften und da habe ich mir die Spiele tatsächlich angeguckt.
Da hab' ich dann wirklich angefangen mitzufiebern.
Ich muss dazu sagen in meiner Familie meine Eltern sind auch keine Sportbegeisterten deshalb habe ich das jetzt sage ich mal in den neunziger Jahren eigentlich nie wirklich mitbekommen großartig sondern erst dann als sich alt genug war quasi selber zu entscheiden dass ich mehr angucken wollte.
Da erlede ich mich zwar jetzt nicht so sehr an die Details und wer jetzt welches Tor geschossen hat, aber schon so an die allgemeine Stimmung.
Und in dem Jahr zwei Tausend Sechs hast du beschrieben also ich glaube das war für alle Menschen die das irgendwie miterlebt haben schon ziemlich cool.
Ich weiß auch noch, ich war entweder was die EM oder die WM danach, weil ich auf dem Festival, auf dem Southside-Festival, wo wir dann Die Spiele geguckt haben, ist Deutschland dann tatsächlich rausgeflogen.
Das war natürlich sehr frustrierend aber dann hatten wir zumindest gute Bands die wir uns anschauen
konnten.".
schwer zu ertragen in den letzten beiden Mal gewesen.
Wir gucken mal, wir hoffen, dass es diesmal besser läuft.
Da ist der Vorteil wenn man nicht nur eine Mannschaft hat, die man unterstützt.
Ja und von wenn man Spanien noch hat.
Die letzte EM also hatte ich mich nicht beklagelt da waren wir uns zu Hause auf jeden Fall.
Da war Partystimmung bei uns.
Das kann ich mir vorstellen.
aber das Thema lassen wir mal mit dem letzten EM und dem eindeutigen Handspiel.
Aber wir werden auch dazu kommen.
zum Thema Schiedsrichter Zukunft der Schiedssichter.
Wir sehen ja auch immer mehr Technologie.
Weil die Frage ist, wollen wir in einer Welt leben, in der sowas sofort quasi durch den KI Schatz-Schiedsrichter erkannt wird und dann alles wirklich akkurat und sachlich hoch objektiv eingeschätzt wird?
oder gehört nicht die menschliche Fehlbarkeit.
Die menschlichen Fehler doch zum Sport dazu?
Das würde mich mal interessieren wie du das siehst!
Ja, ich glaube bei allen Technologien da können wir gleich mal einen Überblick geben und schieße ich dass ja ein guter Einstieg Die Emotion ist ja schon das Entscheidende.
Also wir sehen jetzt bei dem Thema VAR, also dem Virtual Assistant, den wir beim Fußball mittlerweile jetzt ich glaube fast alle nicht gerade zum lieben gelernt haben dass wir eigentlich in der Vergangenheit mit Fehlentscheidungen besser umgehen konnten als mit Richtigstellungen die vielleicht so formal richtig waren.
aber irgendwie hat es dann den Spielfluss die Emotionen rausgenommen.
jedes Tor wird überprüft Was wirklich kein halber Zentimeter am Abseits.
Also wo man sagen muss, das ist dann auch irgendwie... Die Regel wird jetzt ja zum Teil auch angepasst, dass man da ein bisschen nachbessert finde ich beim Fußball da bin ich tatsächlich auch noch nicht so einen Fan für diese Einführung.
Es gibt eine andere Sportart, wo das ganz extrem ist.
Das ist im American Football, in den NFL.
Wo das mit dem Videoshitz sich dann dazu gehört Besser haben, aber da eignet sich auch die Sportart besser.
Weil sie einfach diese natürlichen Unterbrechungen hat.
Du hast Spielzüge nacheinander und dann kannst du solche Sachen überprüfen.
Es gibt auch die Situation dass man dann Touchdown erzielt und dann wird noch mal überprüft.
Aber das gehört irgendwie zum Teil zum Spielen mit dazu.
Und es ist eine sehr komplexe Regelauslegung.
Die habe die Amerikaner's muss man denen lassen dann so auslegen, dass sie nachvollziehbar sind.
Und das haben wir zum Beispiel beim Thema Handspiel aktuell ja im Fußball überhaupt nicht, wo der Videoassistent gar nichts bringt wenn wir Handspiele haben die nicht geandet werden und es ist dann regelkonform oder andere Handspiele...
Oder die keine sind?
...oder es gibt Handspielen, ich meine Bayern München hat das jetzt in der Champions League auch erfahren, die dann anders geandelt werden, die eigentlich nicht regelkonfirm werden.
aber dann wurde's auch nicht richtig gekannt.
also ich glaube Früher gab es ja dieses Thema, das gleicht sich immer alles dann aus.
Und ob sich das jetzt immer noch so ausgleicht mit den Video-Assistenten und der Technologie bin ich momentan...
Naja in der Theorie wenn jetzt alles sachlich bewertet wird ist natürlich absolut fair.
die Frage ist, ist das technisch überhaupt möglich das komplett sachlich zu bewerten?
Ich glaube für bestimmte Mechanismen war der Ball im Tor.
Das ist einfach nachvollziehbar und ich glaube, da stört es wahrscheinlich auch nicht so viele Leute.
Weil das ist irgendwie eine Art Messung, die durchgeführt wird... Es ist ja so, dass nicht jeder wie du sagst sowas wie Handspiel oder auch andere Spielsituation.
Ich glaube nicht das man da immer direkt sachlich auslegen kann wie es denn gewesen ist bei einem Faul beispielsweise.
Stelle ich mir das auch schwieriger vor natürlich wenn du irgendwann in der Lage bist im dreidimensionalen Raum die Kamera zu drehen und nachzuvollziehen.
gab es da Hautkontakt beispielsweise ohne Hautkonto kein faul beispielsweise?
vielleicht könnte man das so auslegen.
Ich bin da selber ehrlicherweise zwiegespalten weil jetzt vielleicht nicht gerade im Sport, dadurch dass es nicht unbedingt meinen Hauptinteressenbereich ist.
Aber in anderen Bereichen Musik, Kunst schon irgendwie die Menschlichkeit zu schätzen weiß und auch die Imperfektion der Menschen zu schetzen weiß.
ich möchte mehr über die Menschen dahinter erfahren.
Ich glaube ähnliches beim Sport also ein Sport guckst du dir ja nicht nur an weil da jetzt irgendwie Leute schön spielen sondern weil du dich auch mit diesen Menschen irgendwie identifizieren kannst bis zu einem gewissen Grad.
Ja, dann lass uns doch mal über die Athleten sprechen.
Ich glaube das ist ganz spannend weil am Sport ist ja ein schönes Beispiel wo... Technologie jetzt immer mehr reinkommt, aber wo es nach wie vor die Person im Mittelpunkt steht.
Mit ihrer Geschichte mit ihrer Vergangenheit und ihrem Weg.
Und dann gibt's ja wirklich diese hellen Erzählungen auch, die übrigens schon aus der Antike kommt.
Das ist schon in den Olympischen Spiels aus der antike.
Die erfolgreichen Sportler wurden ja gefeiert das waren damals schon super Stars.
Ich weiß nicht genau woher das herkommt.
oder Brot und Spiele?
Der Spruch ist ja auch schon uralt.
Aber das Thema hat schon immer, ja es ist wahrscheinlich auch Sport ist natürlich eine gesunde Ablenkung des Volks von anderen schwierigen Themen.
Ich setze mal so.
eine gute WM kann auch über andere Themen hinweg.
ich sage jetzt mal ich will nicht täuschen aber hinwegschauen lassen beziehungsweise kann das ja auch ne Aufbruchstimmung machen.
Das sieht man beim Fußball immer sehr stark.
Also, ich verbinde es immer noch mit dem Jahr zwei-tausend sechs dieses Gefühl.
Wirklich hier Deutschland hat sich irgendwie auf den Weg gemacht und das ist meine tolle WM.
Man hat gar nicht gewonnen aber es war trotzdem so eine tolle emotionale Geschichte.
Ja diesen Spirit bräuchten wir übrigens gerade in Europa habe ich das Gefühl auf technologischer Ebene.
also wenn wir das schaffen würden diese WM Stimmung die wir in Deutschland hätten Wenn wir die auf europäischer Ebne irgendwie hinkriegen würden Das ist jetzt ein bisschen Offtopic Aber das würde ich mir echt wünschen weil... Weil das bewegt die Leute dann
Absolut, und jetzt machen wir hier schon ein bisschen Erwartungsmanagement für die Deutsche Nationalmannschaft.
Also auf geht's!
Aber vielleicht noch mal zur WM.
im Jahr ist es total geflasht, weil sie ist ja schon anders als viele andere WMs.
Die ist zum ersten Mal in drei Ländern, also Mexiko, USA oder Kanada.
Das ist ja die Distanz nicht einmal nachgeguckt.
Die deutsche Nationalmannenschaft muss alleine für die Vorrunden spielen, die würden sehr auf alle Fälle spielen... Das sind noch nicht die anderen Reise mit dabei.
Es sind mittlerweile, ich hab's mir aufgeschrieben, ... normalerweise bisher waren es das Maximum.
Das führt zu einer Erhöhung der Spiele von ... aber das ist natürlich ein hoher großer ... Ich würd schon sagen zu kleinen Absurditäten, dass doch viel mehr Länder dabei sind die man vielleicht auch gar nicht kannte.
Also ich hab mir mal aufgeschrieben weil ich kann mir das nicht merken früher konnte ich das als Kind genau sagen welche Länder da bei sind aber jetzt in den Ländern wie Cap Verde Jordanien, Haiti, Uzbekistan oder Kursau Als meine Frau das Werte meinte sie schmeckt ganz gut Ja genau und Kursaus hat hundertsechzig tausend Einwohner.
also es ist praktisch so als ob Paderborn bei der WM machen würde.
Das ist schon eine große Marketingmaschinen, großes Geschäft was da in der ist und damit sicherlich das größte Sportereignis.
Was wir dieses Jahr leben werden.
Und ich finde dass es auch etwas worüber wir heute sprechen können das ganze Thema der Commercialisierung wo wir natürlich nicht nur auf Fußball blicken können sondern auch zum Beispiel in die USA.
Ich glaube da bist du auch ganz gut unterwegs Nicht nur im Bereich American Football sondern auch Basketball.
Du
hast die Zusammenfassung anguckt.
Und ich glaube, da ist halt das Thema der Kommerzialisierung auf einem anderen Niveau würde ich sagen aber in Deutschland und Europa natürlich auch ganz klar sind wir da immer stärker in diese Kommerzialisierungsrichtung, nicht zur Freude aller.
Wenn ich mir auch angucke ganze Mannschaften die aufgekauft werden von bestimmten Marken oder unterstützt werden vom bestimmten marken das führt zu viel Unmut bei den Fans.
aber Ich glaube dass ist einfach die Realität die wir aktuell erleben.
Das sehen ja viele proteste auch mal von fans auch gegen Ticketpreise und der gleiche sehr wirklich absurd zum teil.
Aber lass uns anfangen mit dem menschen mit dem athletein.
Ich habe mich im Vorfeld wirklich gefragt, wie viel besser sind Athleten eigentlich geworden?
Und dann habe ich ein Video gesehen.
Da hat einer verglichen Jesse Owens den Olympiasieger von neunzeits sechsunddreißig hundert Meter und Usain Bolt den ja bisher schnellsten Weltsäkorthalter und Meisten kennen ihn ja.
Weltsackorthalter auf hundertmeter und zwehundert Meter Und das war ganz spannend, die liegen jetzt von der Zeit da schon einige Meter auseinander.
Also wenn man das auf hundert Meter rechnet waren es irgendwie glaube ich zwölf Meter oder so, die die auseinander oder ja zehn-zwölf Metern.
also wenn sie jetzt bitte Jesse Owens später reinkommen und die Zeichen ist die damals gemessen worden sind.
Wenn man aber rausnehmen, dass Jesse Owens gar keinen richtigen Startblock hatte auf einer Aschenbahn gelaufen ist.
Also auch nicht die Schuhe hat er dies heute gibt und heute sind zum Teil carbonfaser verstärkte Schuhen keine Trainingsmethoden kein Müll auf Wohlfahrt.
als medizinischen Doc der einen da fit gemacht hat dann hat ein schlauer also der hat das mal so ausgerechnet gesagt dann liegen sie praktisch gleich auf.
Der Mensch ist faktisch was ja auch irgendwie physiologisch in hundert Jahren kann ja nicht viel besser geworden sein ist an sich gar nicht schneller geworden, aber das technische Umfeld.
Und ein zweites Beispiel, wo das ja ganz extrem ist, ist das Thema, wo es sogar verboten wurde beim Thema Schwimmen mit den Hightech-Schwimmernzügen.
also vor zehn Jahren, so in dem Jahr zwei Tausend acht, zwei tausend neun wurden zu Ganzkörperanzüge genutzt und die haben einen höheren Auftrieb den Schwimmen ermöglicht.
Ist auf einmal ein Schwimmrekord, ein Weltrekord nach einem anderen gefallen.
Das ging dann soweit dass man irgendwann diese Materialschlacht ... beendet hat und gesagt, man darf nur einen gewissen Bereich mit einem Schwimmanzugob noch abdecken.
Also das heißt es sind so technische Hilfsmittel die dazu führen dass wir... ...dass die Menschen bessere Ergebnisse erzielen.
dann gibt's natürlich auch das ganze Thema Doping also Substanzen die dazu führt dass man höhere Leistungen erbringt.
aber ich glaube was du gesagt hast ist ganz spannend nämlich klar der Mensch hat irgendwo ein Limit.
natürlich gibt es immer Ausreißer nach oben Leute deutlich besser sind als der Durchschnitt.
Aber das ist ja eigentlich auch das, was den Sport spannend macht.
Also wenn wir jetzt vorstellen, wir könnten quasi immer besser werden und immer besser werden und vor allem mit technischen Hilfsmitteln, mit Geld, was man auch ausgibt dann weiß ich halt nicht wie viel am Ende noch übrig bleiben würde an Spannungen beispielsweise.
Ja es
gibt ein schönes Beispiel nämlich das Thema Radfahren.
Eddie Merks, einer der bekanntesten Radfahrer in den Siebzigerjahren, ist in neunzehn- zwanzig.
einen sogenannten Stundenrekord hat er aufgestellt.
Also wie weit kommt er auf eine Bahn?
In einer Stunde!
Wie viele Kilometer schafft er?
Er hat dann – ich habe es mal aufgeschrieben – neunundvierzig Komma vier drei eins Kilometer geschafft das in Mexiko stattgemacht weil die Luft ein bisschen dünner und dann ist der Widerstand geringer aber auch auf einer Bahn.
Und dann sind diese Stundenrekorde in den Jahren danach total krass gefallen und Eddy Merks war ja ein Überathletz seinerzeit.
Ja, also der hat ich glaube fünfmal die Tote Fros gewonnen.
Also gefallen im Sinne... Die Leute sind besser geworden?
Sind
immer besser geworden!
Und das waren natürlich zurückzuführen aufs Rad, also er hat einen ganz klassischen Rad mit Stahlrahmen, Speichenrädern und einfach so normalen Lenker.
Und dann hat man ja gesehen, jetzt gibt der diese verschiedene Lenker-Politionen aerodynamisch.
Ja.
Dann sind die gefallen und dann hat Man in den nineteen siebenundneinzig hat der Weltverband OCI dann eingeführt.
Der Stundenrekord muss mehr oder weniger auf demselben Material wie Eddie Merks gefahren werden.
Und da ist der Stundenrekords, also dann wurde der verbessert, zweitausend von Chris Bortman.
Der hat dann geschafft, also zum Vergleich.
Eddy Merks, neunundvierzig Komma vier drei eins.
Chris Bordman zweitausend Neunund vierzig Koma Vier Vier Eins praktisch.
Sehn Meter Unterschied in einer Stunde ist im Fahrrad auf einer Bahn natürlich nichts.
Mittlerweile hatten wir das wieder aufgeweicht und wieder moderne Räder eingesetzt und dann ist man mittlerweile Ich
bin ja durchaus ein Freund von Innovation und Fortschritt.
Und wenn man das gut einordnen kann, ist dass quasi der Gewinn wirklich durch diesen technologischen Fortsschritt auch erzielt wird Je nachdem, wie du das dann vergleist.
Wenn jeder Athlet Zugriff auf diese gleiche oder ähnliche Technologie hat ist es ja auch wieder fair.
In der Formel I beispielsweise im Motorsport ist ja auch so.
Es gibt Reglements also nicht jeder darf alles!
Natürlich gibt's da große Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Rennstellen aber am Ende des Tages haben die alle Regeln an die sie sich halten müssen, wie die Bauteile auszusehen haben wo die positioniert sein dürfen, wie viel die Spaltmaße aus zu sehen haben was auch immer Ich bin da jetzt auch nicht der tiefste Formel-I-Expert, obwohl ich das früher sehr gerne geguckt habe.
Aber da finde ich es ist dann schon wieder spannend weil dann misst du ja sowas wie Ingenieursleistung.
Das ist zwar jetzt nicht mehr ein aktiver Teil des Sportevents aber es gehört natürlich dazu und beim Radsport und anderen Sportarten kann ich das durchaus nachvollziehen und finde das gut.
Wie gesagt sofern man das gut voneinander trennen kann.
Ich finde Formel-Einz ist schon ein krasses Beispiel, weil in Formel eins gibt es ja den Begriff des Gesamtpakets.
Ein Gesamtparket ist dann eben nicht nur der beste Fahrer sondern auch das Auto Team und alles muss zusammenpassen.
Es gibt so Fälle dass die Spitzenfahrer, also tolle Fahrer halt in schlechten Teams sind und eigentlich chancenlos sind.
Genau, das erinnere ich mich auch noch.
Das ist immer noch so.
Da sieht man quasi wie... sehr das zusammenhängt, dass es nicht reicht einen guten Fahrrad zu nehmen.
Sondern wenn ein Auto einfach auch schlechter ist technisch gesehen als das der Konkurrenz dann hast du einfach keine Chance.
Ja und
bei der Formel I da gibt's dann immer Reglementänderungen und wenn größere Reglementerungen kommen, dann weiß man immer gleich, es kommt wieder irgendwie neuen Schwung rein.
Es ist selten, dass ganz unbekanntes oder schwache Teams vor allem finanzschwache Teams dann ganz vorne mitmischen.
aber ich sage jetzt mal zwischen Ferrari Mercedes Red Bull Sieht man auch in dieser Saison, wir haben ein komplett neues Reglement.
Dann gibt es eine komplette Veränderung und das macht die Sache schon auf der einen Seite interessant weil es tatsächlich dann der Vorsprung der Ingenieure ist, die sich da arbeitet haben.
Ja, die natürlich dann auch das Reglement so ausreizen wie möglich.
wird dann ja auch festgestellt, dass es bestimmte Sachen vielleicht... das bestimmte Lücken gab.
Also ähnlich wie mit dem Finanzsystem, wenn du dann Steuerlücken findest, wird das natürlich auch rigoros ausgenutzt und im nächsten Jahr wird vielleicht das Reglement wieder geändert.
Es gibt doch andere Motorsport-Serien, wie zum Beispiel in den USA wo man auch bei Nesca, wo man versucht ist Auto komplett zu standardisieren und mehr oder weniger unterscheiden sich nur von der Werbeaufschrift obendrauf und alle fahren im selben Fall.
Das gibt einen anderen Ansatz.
aber Formel eins ist halt Technik getrieben!
Und ich finde, und das ist ein super schöner Vergleich weil kannst du halt beides machen.
Du kannst einmal sagen, okay wir standardisieren alles jeder bekommt wirklich die gleichen exakt gleichentechnischen Hilfsmittel und dann misst du ja wirklich wieder nur noch die menschliche Leistung ähnlich wie es zum Beispiel beim Schach ist.
Beim Schach gibt's auch keine besonderen Hilfsmittel sondern da ist quasi das...
Es wird ja schon auch bei der Schache ordentlich betrogen.
Genau!
Keine legalen Hilfsmitteln meint ich.
also wenn jetzt natürlich in den illegalen Bereich gehen.
Das spielt natürlich auch so wie Doping wieder eine Rolle aber Ich finde sowas schon spannend, also wenn du die Möglichkeit hast wirklich Mensch gegen Mensch zu messen in der exakt gleichen Situation.
Das erhöht in Teil natürlich die Spannung es sei denn wie gesagt bei der Formel I natürlich ganz andere Dinge dann noch mitbewerdet ist wie die Ingenieurleistung und da geht's ja auch darum.
Es geht nicht nur darum den besten Fahrer sondern das beste Team die besten Ingenieure.
was denken sie sich wieder aus dieser Saison?
Ja, ein ganz spannender Aspekt finde ich.
aber wenn wir den Menschen so weit optimieren dass er vielleicht tatsächlich durch technisches Mittel komplett in einer anderen Liga spielt.
Es gibt ja Markus Rehm, ich weiß nicht ob du ihn kennst einen Weitspringer der aus dem Behindertensport kommt, der hat schon frühzeitig seinen Unterschenkel amputiert bekommen, ich glaube schon in der Kindheit und der springt mit seiner Prothese.
Er hat, glaube ich, vier Paralympische Goldmedaille im Weitsprung gewonnen.
Also dominiert alles und er springt so weit, dass er eigentlich bei dir nicht behindert mitspringen müsste um überhaupt wettbewerbsfähig zu sein.
Denn acht Meter zwanzig Zentimeter weniger selbst du den Fabelwelt-Rekord in Weitssprung Mike Paul oder Karl-Louis von die acht fünf und neunzig sind, die seit Jahren keiner mehr in die Nähe springen.
Sind nur zwanzig Zentimeter weiter.
also er ist wirklich ein... Da sieht man, er hat durch eine Prothese, wir haben das Thema Prothesie ja auch schon gehandelt, ist er praktisch letztens die große moralische oder ethische Diskussion?
Ist er aufgrund der Prothèse einfach so viel besser?
Ja Da kann man natürlich dagegen halten.
Moment mal, es gibt noch andere die auch mit der Prothese
spielen müssen.
soweit kommen?
Ich glaube das Problem ist da die Vergleichbarkeit.
Die Vergleichbarigkeit
ist das Thema.
Erstens bei den Paralympics natürlich der Umstand jeder Mensch hat mit einem anderen Handicap zu kämpfen und muss das quasi auch anders kompensieren.
Das heißt bei einer Prothesie klar wenn jetzt zwei Leute die gleiche die gleiche Unterschenkel-Amputation durchlaufen hatten und exakt die gleichen Prothese bekommen, ist wieder eine Vergleichbarkeit da.
Aber in der Breite ist es wahrscheinlich sehr schwer... also wie willst du das machen?
Ja
aber dich frage ich wo ist die Vergleichbarigkeit?
weil wenn du an... Das klingt ja erstmal total einfach.
Die Leute haben selber Handicap.
Du hast hier nicht das gleiche Handicapt!
Es wird
dann zu Klassen gebildet wo das dann vergleichbar bleibt.
Aber selbst wenn jetzt ohne Gehandicap es gibt ja trotzdem unterschiedliche Voraussetzungen Du kannst ja nicht alles ausgleichen.
Da hat man festgestellt, die laufen extrem gut diese Mittel- und Langstrecken genetisch bedingt einfach.
Das sind alles Dinge, die finde ich schon nicht so einfach.
Und der Fall zeigt dann auch wann ist Technologie in Ausgleich bei von Markus Rehm?
oder wann führt das tatsächlich zu einer Überlegenheit, die vielleicht dann sogar genutzt werden kann?
Sogar den Sport wie wir es im Gedankexperiment gehört haben wo man sagt... Moment mal möchte ich mehr Leistung machen und ich führe Regeln ab, wenn sie sich nicht auch über Doping sprechen können.
Aber ich schaffe Regeln Ab oder und sag einfach du darfst nutzen was will ob sich da nicht leutet als extrem Beispiel und Gottes Willen.
Ich amputiere mir den unter unter Schenkel, um damit eine Protese weiterzuspringen.
Das hat doch keiner gemacht und wirklich...
Ja aber ich halte es nicht für komplett unwahrscheinlich, dass so was passieren könnte.
Das ist halt ne ethische Frage die sich damit anschließt und auch diese Technologie durch Dringung des Spitzensports natürlich schon sehr stark problematisiert.
Also wir hatten das ja in mehreren vorhin schon angesprochen dieses Selbstverbesserungs-Syndroms, was natürlich bei manchen Menschen auftritt, die einfach versuchen immer also vielleicht auch per natürlichen Mittel erst mal immer gesünder zu leben, immer besser zu leben.
Aber ich kann mir vorstellen dass es bei einer kleinen Gruppe von Menschen wirklich dazu führen würde das sie sagen.
um jeden Preis möchte ich mich verbessern.
wir hatten das Thema Cyborgs ja in der Protesenfolge angesprochen und ich krieg da schon ein bisschen Bauchschmerzen wenn ich darüber nachdenke.
aber auf der anderen Seite denke ich mir Wenn man sowas einführen würde jemals dann ist das kein Ersatz für den Sport den wir jetzt haben In keinster Weise aus meiner Sicht, sondern es wäre eine neue Kategorie des Sports.
So Makaba ich den Gedanken gerade auch finde weil du ja wieder dann ne ganz andere Sache miteinander vergleichst.
da geht's dann nicht um die vorwiegend menschliche Leistung wobei man sicherlich also man kann sicherlich wirklich darüber diskutieren haben alle die gleichen Chancen.
zum Beispiel im Fußball wirds auch nicht so sein hast einen besseren Trainer aber das medizinische System vielleicht bessere Schuhe wie Du gesagt hast.
Das sind aber glaube ich, sagen wir mal im Verhältnis.
Sind das noch Unterschiede die man irgendwie über die man hinwegsehen kann in den meisten Fällen?
Wenn es dann so weit geht dass du sagst okay Du musst dir jetzt hier für Betrag X Folgendes Equipment kaufen nur dann kannst du überhaupt ansatzweise mithalten Dann kommt man ja schon ins Fern wo's wirklich sehr schnell sehr unausgeglichen wird.
Unfair!
Fern ist war auch im Gedankexperiment ein wichtiges Thema was ich technologisch sehr spannend finde wo das ja nicht alles sichtbar ist, was technologisch passiert.
Also wir haben jetzt sehr stark über den Technik optimierten Menschen.
Bessere Ausrüstung, Prothesen, besseres technisches System wie einer Formel I oder Fahrrad kann man überall sprechen.
Das ist sehr sichtbaar.
Was weniger sichtbaar ist aber, wo ich glaube dass da momentan die meiste Bewegungen drin sind, ist das Thema Digitalisierung.
Man versucht mehr oder weniger eigentlich den digitalen Athleten, den digitalem Zwilligen so wie wir es aus unserem Geschäft zu kennen abzubilden, um daran Optimierung durchzuführen.
Und man analysiert alles und es gibt Sportarten...
Ja oder auch festzustellen muss ich den Spieler jetzt vielleicht schon auswechseln?
Genau
du kannst alles Mögliche versuchen eigentlich dann auch der Kain hier handzulegen an Entscheidungen also an typischen Trainerentscheidungen.
Natürlich!
Belastungssteuerung als Beispiel.
und mittlerweile wenn man sich das anschaut NFL ist ganz extremer so American Football in USA da wird ja auch der Trainingsplatz da wird überall sehen Sensoren dran wearables
aufwahrscheinlich an den Körpern ne Alles
wird ausgemessen.
Also wirklich ein extremen Beispiel, es wird Belastungssteuerung darüber gemacht.
Das ist, das war ein Witzig!
Die sind ja auch so richtige Fanatiker.
was Statistiken angeht, da wird also so viele Statistik gebildet die man erstmal verstehen muss wo Sonderwerte zusammengenommen werden.
also nicht einfach so... Ich messe jetzt wie viel Touchdowns er gemacht hat.
So ein ganz viele Dinge, da gibt es eine ganze Maschinerie dahinter... Das gibt ja auch
hier Fantasy Football, ne?
Habe ich das noch bis heute nicht nachvollzogen, wie man das spielt!
Ja dann werden
dann Kriterien rausgenommen und man sieht sich so ein Team zusammen und Geld aber was wirklich super spannend ist an der NFL und deswegen finde ich dass wiederum eigentlich auch an der Stelle gar kein negativ beispielen sondern eher einen positiv beispiele Der Zufall, der Chaos.
Die einzelne Aktion tatsächlich bei dieser Sportart tritt fast noch mehr in Gewicht weil sich viele andere Dinge
ausgleichen.
und dann kommt
es auf kleine Norsen an du lässt ein Ball dann doch fallen das kannst du nicht verhindern
Du
stolperst du machst eine falsche Entscheidung du übersiehst dann doch jemandem Und das sind die spielentscheidenden Szenen die zu diesen ganz großen Momenten dann emotional natürlich auch führen.
Also im Prinzip...
Aber ist es denn so, dass du sagen würdest die meisten Teams technisch gesehen auf dem gleichen Niveau von der Ausstattung oder merkt man da auch schon Unterschiede?
Nein, dann merken wir Unterschiede und man merkt vor allem Unterschiede in den verschiedenen Sportarten.
Bei American Football glaube ich ganz krass, das ist sehr technologisch getrieben.
Genau aber da gibt's schon krasse Unterschiede.
Basketball wird auch sehr stark in diesem Stil eigentlich getrieben und mittlerweile auch der Fußball.
Also das ist vielen gar nicht bekannt, dass im Fußball mittlerweile ein wirklich Daten-Analysisport geworden ist.
Das ist hochprofessionell so...das hat mit dem Fußball aus den Neunzigern also unsere Kindheit gar nichts mehr zu tun wie das gemanagt wird sondern da wird nichts im Zufall überlassen.
und ein sehr krasses Beispiel ist jetzt ja der Aufsteiger der zweiten Liga Der Gewinner auch der zweiten Bundesliga, Schalke, Nullvier.
Die haben einen System eingeführt das nennt sich Stats-Libu da.
Das ist benannt nach dem bekannten Schalker-Fußballers den Libu da und da führen die praktisch wie so ein Fußballmanager.
Das heißt zu zig Spielern haben sie praktisch Karteikarten angelegt mit Bewertungen und versuchen darüber zu analysieren welcher Spieler denn gut Einmal von den Werten passen wurde und aber auch gut in ihr System reinpassen würde.
Und die haben gezielt dadurch Spiel aus der dritten Liga identifiziert, um bei sich eingestellten.
diese haben voll durchgeschlagen.
Die haben eine Marktwertsteigerung zum Vergleich von irgendwie von die Wahnverscheinung der dritte Liga irgendwie zweihunderttausend Wert auf.
im Millionenbereich sind die hochgekommen also wirklich krass Und jetzt in die erste Liga aufgestiegen.
Angeblich haben sie auch so ihren Trainer gefunden, nämlich was passt zu unserer Spielidee zum Spielsystem?
Was passt zu den Spielen, die wir haben?
Das sind ja schon die richtigen Entscheidungen.
Ich glaube nicht dass man nur deswegen aufsteigt oder deswegen erfolgreich ist aber es ist schon eine Art der neuen Professionalisierung wenn man sich auch guckt welche Leute da das machen.
das sind so leute wie sind so Technos wie wir wenn man sieht wahrscheinlich andere wirkliche Techgeist.
Das Interessante wäre natürlich jetzt und das wird wahrscheinlich leider nicht passieren einige Jahre das beobachten könnte, dass quasi Schalke dieses System hat und andere nicht.
Ich gehe stark davon aus die anderen ziehen einfach so schnell wie möglich nach und werden solche Dinge einführen wenn sie das Gefühl haben, dass es erfolgreich ist Und dann wird's wieder schwierig mit der Vergleichbarkeit.
Da kannst du nicht sagen okay vorher war deutlich schlechter jetzt ist besser Wenn alle quasi dann wieder über dieses Instrument verfügen.
Das ist genau das was ich meinte.
Das ist halt auch so eine Entscheidung die man dann treffen muss auch auf Gesamtsportverbands Ebene wo man sagen muss ok Jetzt brauchen alle diese system.
Ich fände es schon spannend zu sehen, wie der Unterschied ist zwischen die haben's und die anderen haben nicht.
Ob man wirklich jetzt erkennen kann Schalke steigt quasi durch?
Ja also das sind alles Dinge.
da muss man Fragezeichen dahinter machen.
Die anderen werden auch nicht machen aber sie gehen damit sehr aktiv um Und man sieht dass das in diesem Business ist.
Es gibt ein Projekt zwischen der NFL Also noch mal dass es die sind am krassesten was Daten angeht NFL und Amazon nämlich über den digitalen Athleten.
Das heißt, die arbeiten wirklich daran ein komplettes Tiefgreifendes digitales Modell zu erstellen um praktisch schon ich sage jetzt mal Verletzungen mehr oder weniger vorherzusehen und dagegen steuern zu können untergleichen.
Also es greift ja auch in tiefe persönliche Themen damit ein.
das ist schon also da ist richtig das richtig Musik drin bei dem ganzen Thema Datenanalyse und Sportarten, die wir gerade uns angeschaut haben.
Formel eins ist ein super Beispiel wo er Datenanalyse seit je so viel gemessen wird, soviel analysiert wird.
Soviel Ableitung gemacht werden ... Ich hab mal gelesen, so ein Datateam ich glaube von Renault vor Jahren hat sich dann ausgegründet mit Microsoft zusammen und sind in den Ingenieursbereich in Summe gegangen weil die einfach eine Datenanalysekompetenz haben.
vom technischen System also ich glaub da ist echt ne Menge los.
Ja und ich glaube das natürlich jetzt mit der neuesten KI Technologien neue Möglichkeiten entstehen auch vielleicht niederschwelligere Möglichkeiten um bestimmte Entscheidungen nochmal analysieren zu lassen, hinterfragen zu lassen bleibt auf jeden Fall spannend das zu beobachten.
Ich weiß nicht in welcher Welt ich lieber leben möchte wo alles quasi durchanalysiert wird wie er zu allen Dingen Daten haben oder eher sagen wir back to the roots wo es wirklich auf den sagen mal schlechteren vielleicht menschlichen Entscheidungen beruht, Fehlentscheidung dadurch aber irgendwie Ja, der Faktor Mensch wieder deutlich mehr im Fokus steht.
Wie siehst du das?
Ich glaube man wird die Zeit nicht zurückdrehen können, dass
es sich auch nicht
angeht.
und wenn ich eins gelernt habe vielleicht eine persönliche Geschichte an der Stelle weil da kommen wir ja auch in so ein Grenze.
was ist die Leistungsfähigkeit des Menschen?
und ich hab das im Vorfeld einer Recherche auch wieder gesehen Der größte Dopingfaktor ist eigentlich das Gehirn nämlich das Überwinden der Schmerzgrenze und dass du praktisch dich überwinden kannst stärker zu trainieren untergleichen.
Und die persönliche Geschichte von meiner Seite, ich würde hier ja gar nicht sitzen ohne Spitzensport.
Mein Vater war Spitzenschportler in Rumänien und hatte dadurch mal eine Trainingseise durch Europa zum Wettkampf in den Siebzigerjahren also schon lange her.
mein Vater erzählt auch nie so die Details aber war unterwegs im Reisebus der Leichtathletik-Mannschaft war er mit gestreckten Läufer und hat dann irgendwann an einer Bushaltestelle irgendeiner Autobahndersstätte irgendwie näher Hannover oder Bielefeld, der Zwischen muss es gewesen sein.
Für sich entschieden ich steig nicht mehr in den Bus ein.
Ich laufe jetzt und ist tatsächlich dann so geflüchtet und hat das beantragt.
ganz verrückte Geschichte eigentlich also dadurch da reingekommen und wie gesagt das war alles weit vor meiner Geburt sogar Krass!
Und er erzählt mir dann immer noch, dass er dann irgendwann Bielefeld am Bahnhof angekommen ist.
Er konnte ja kein Wort Deutsch, auch Englisch nicht und dann hat er zufälligerweise in Ungarn getroffen, der ein bisschen rumänisch konnt.
Ja?
Der hatte ihn erst mal mit nach Hause genommen weil er gesagt hat heute ist Samstag, heute kann es gar nichts beantragen in Deutschland... Jetzt kommst du erst mal mit zu mir, hat dort zwei Tage übernachtet und ist dann am Montag zur Polizei gegangen als politischer Flüchtling.
Er war ja auch wirklich politischer Früchtling also da gab es dann schon Depressionen dahinterher.
Das war nicht ganz so unliebsam als Spitzensportler.
Da rausgekommen hat sich wahrscheinlich um seine Sportkarriere Betrogen an der Stelle.
aber weswegen erzähle ich das?
Ich erzähle aus einer Sache weil er gesagt hat er wäre nicht erfolgreich gewesen.
warum?
Er ist in einem, er sagt das System damals.
Er kann es nur aus.
dem System war massiv auf Doping ausgelegt also massif und er hat das überhaupt nicht vertragen.
ihm ging's wirklich schlechter mit körperlich Und das konnte ja tatsächlich dann einfach nicht mehr ertragen.
Das war einer der größten Beweggründe für ihn zu sagen ich mach da nicht mal mit und Ich glaube dass das die Ausnahme ist.
Also wir sehen ganz viele Athleten die gehen diesen Weg des Dopings der Manipulation des technischen raus sicherlich
auch nicht immer freiwillig
Und das war ja eben nicht frei.
Er hatte keine Wahl, du hattest keine Wahl.
Er hat ein sehr arches Bild nach wie vor auf das Thema Spitzensport weil er sagt er kann sich das heute immer noch nicht vorstellen wie das funktionieren soll in so einem krassen System.
aber man versucht ja den Sport sauber zu halten.
aber die Frage ist schon was ist Sport?
und ich denke die Grenze zum Manipulationen der ist halt einfach doch sehr gering und es liegt vielleicht dann auch in der Natur eines Wettkampfs sich zu steigern, sich zu verbessern und zu gewinnen zu wollen.
Das halte ich technologisch auch für ein spannendes und herausforderndes Thema.
Ja, wahrscheinlich ist meine Sicht auf die Dinge da auch äußerst naiv.
Wenn man jetzt die Realität betrachten würde es ist wahrscheinlich so wie du sagst also allein der Wettbewerbsfaktor führt dazu dass jeder alle Mittel nutzt, die ihm irgendwie zur Verfügung stehen.
Manche entscheiden sich vielleicht den moralisch richtigen Weg zu gehen und zu sagen wir machen zumindest keinen Doping aber so wirklich transparent ist es ja auch sowieso nicht für uns.
Es gibt natürlich große Aktivitäten dagegen und ich will jetzt hier auch kein Generalverdacht aussprechen oder so ... bewundere, alle Spitzen Sportler weil die unglaublich viel Passion damit reingeben.
Aber es ist ein Thema das kann man jetzt hier auch nicht komplett ausblenden und... Es gibt ja auch den Ansatz das ausblendet zu wollen im Sinne von wir lassen einfach alles zu.
Das sind die sogenannten Enhanced Games.
ich weiß noch ob du davon schon gehört hast da gibt's echt so ganz verrückte Dinge wo man einfach sagt, dass wir wieder über alles machen!
Dass alles machen und wo das Ziel ist, wo du wirklich Belohnung bekommst wenn du die Weltrekorde berichtest die bestehen.
Da ist aber auch Doben und Alles Und dann kriegst du da Millionenbeträge zum Teil von den Sponsoren.
Das ist schon verrückt, aber natürlich vor allem möchte man ja die Athleten ja auch schützen an vielen Stellen.
Aus dem Gesundheitsaspekt bedenklich was dort passiert.
also Spitzensport an sich der geht ja schon... ... ein gewisser Maßen auf die Gesundheit.
Und dann nimmst du da noch Antibiotikas, also Material-Mastblutdoping... ... zum Teil Genmonipulation gibt es das noch nicht, wird aber also hart diskutiert,... ... dass man in solche Ecken stärker hineingeht.
Also diese Enhancement Geschichte ist glaube ich eine ganz andere Thematik wo ich finde, da nimmt dir Sport einfach dann,... ... der nimmt die falsche Richtung.
und wir sehen vielleicht auch wenn wir über das Entertainment sprechen,... ..das das auch beim Zuschauer am Ende des Tages massiv abgestraft wird.
Also man will das eigentlich nicht, ob das dann immer die Wahrheit ist oder ob man sich dann sagt okay ich möchte zumindest glauben dass es ein sauberer Sport kann sich jeder selber die Meinung bilden.
aber ich glaube da steht noch einiges vor uns und die Frage ist was wollen wir eigentlich?
also wollen wir?
Da bin ich bei diesem emotionalen Thema so gesagt hast wollen wir den besten natürlichen Sportler oder Sportlerin die einfach erst durch Fleiß durch Ärger als durch Talent Einfach angeborenes Talent es geschafft hat?
und man bewundert die.
Oder möchte man einfach das, was technisch machbar ist?
Und dann gibt's halt den einen Menschen der geht halt ein Schritt mehr.
Ja mir ist gerade da in Einfall gekommen und zwar ich kenne das aus anderen Bereichen Es gibt nämlich das sogenannte Good Hearts Law Das Gutharts Gesetz Und das sagt aus, wenn eine Kennzahl als Ziel verwendet wird dann verliert sie ihren Nutzen.
Das ist ganz offensichtlich zu sehen, wenn du zum Beispiel früher in der Industrie waren die Anzahl der Zeilen Code, die geschrieben wurden zwischenzeitlich einer Kennzahl und die Leute haben einfach angefangen mehr Code zu produzieren.
Der war nicht besser sondern es war irgendein Code gegebenenfalls.
aber diese Kennzahl hat halt ihren Nutze verloren.
ich glaube dass das Problem sehen wir im Sport ganz extrem, weil du hast ja nicht nur eine Kennenzahl sondern ganz viele Kennenzahlen und du hast ganz viel Incentivierung besser zu werden.
Du hast Belohnungssysteme und ich glaube da ist dieses Guthards Gesetz ganz offensichtlich, weil die Leute tun dann alles was in ihrer Macht steht um quasi dieses Ziel zu erreichen das dann aber wiederum vielleicht tatsächlich den Nutze verliert.
Ich finde das ein super Gedanken.
Denkt mal das weiter.
Wohin geht die andere Richtung hin?
Dann sind wir bei so Themen, bei Protetikern, was zum Teil schon gesprochen ... des Cyberpunks, des Deus Ex.
Ich weiß nicht, du kennst ja wahrscheinlich das Computerspiel auch gut.
Also wo der Mensch künstlich verbessert wird sowohl auf, ich sag jetzt mal, physologische als auch dann gibt's ja in Neurohacking und dergleichen rein.
Und ich weiß nicht also... Wir wollen ja menschbleiben!
Und auch Sport lebt glaube ich von Emotion ... in massiven Stile.
Ich kann mir vorstellen, darüber können wir sicherlich sprechen... ... dass es vielleicht neue Sportarten gibt?
Vielleicht Sportarten wo man stärker Technik einbildet und der Menschen eine andere Rolle hat.
Genau!
Aber das man jetzt die eins zu eins Sportarten nimmt und sie einfach technisiert sage ich mal,... ...ich glaube nicht, dass das der Weg sein wird zum großen Teil des Spiels.
Ich glaube teils teils.
Also wir sehen das ja schon also.... Häufig dann auch vielleicht nicht unbedingt mega offensichtlich, aber dass natürlich jetzt die Sport dann immer weiter technisiert werden um dann einen kleinen Vorsprung gegenüber den anderen Teams zu haben.
Sei es mit diesen Dashboards wo halt Statistiken in Echtzeit ausgewertet werden können, wo du feststellen kannst okay ich wechsel vielleicht diesen Spieler jetzt schon aus weil er ist ermüdet was man vielleicht früher Wo er früher gesagt hat ne, nee ich kann noch und jetzt ist es vielleicht durch Sensor-Daten deutlich transparenter festzustellen.
Okay, ich nehme den dann wieder raus.
Ich glaube sowas ist schwer herauszuhalten wahrscheinlich zumindest jetzt noch.
Vielleicht gibt's irgendwann die Entscheidung ähnlich wie in der Formel I dass man deutlich engere Reglements einführt und wirklich sehr krasse Details auch reglementiert.
Aber ich glaube schon, dass du in der Sache recht hast nämlich, dass wir nicht einfach davon ausgehen können.
Wir technisieren jetzt den Sport einfach immer weiter und sind dann irgendwann an dem Punkt wo wir halt nur noch Roboter beim Fußball spielen zu gucken.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass das irgendjemand sich wirklich so wünscht.
aber ich kann mir schon durchaus vorstellen, Zusätzlich ist dann vielleicht weniger Sport, sondern auch mehr wie der Ingenieursleistung.
Und vielleicht achtet man da auf andere Dinge?
Vielleicht ist das einfach eine andere Form des Entertainments und das sind auch Dinge die man im Bereich Entertainment generell ja auch sieht.
also es gibt immer neue Nischen, die sich herausbilden.
Die schaffen jetzt das alte Medium nicht notwendigerweise ab sondern die verdrängen das.
Wenn wir jetzt gucken Film, Fernsehen YouTube ist eine eigene Nische ne?
Das Format Youtube Podcast hat es auch früher so in der Form nicht gegeben.
Die haben ja nicht unbedingt das Radio jetzt komplett ersetzt.
auch klar wenn man statistisch gesehen wahrscheinlich sagen könnte dass bewegt sich deutlich dann wahrscheinlich eher auf dem absteigenden Ast.
aber ich kann mir vorstellen dass beim Sport dann auch eher so ist.
eSports gab's ja auch.
vor dreißig Jahren hat niemand über eSport gesprochen und es ist jetzt ein riesiger kommerzieller Erfolg
absolut.
Und ich finde, du hast ja schon was angesprochen jetzt.
Neue Sportarten, wo eigentlich die Maschine Sport macht.
also Du hattest das Thema Robo Cup, was jetzt seit ninety-vier, siebenundneinzig Jahr sich das Ziel setzt am Ende des Tages auch einen Roboter Team aufzustellen, was auch den menschlichen, dass menschliche Weltmeisterteam schlägt davon ist man noch weit entfernt.
wenn man sich mal so Spiele anschaut Hätte ich auch mal einige Roboter-Teams in Paderborn und das ist immer noch wie vor ein Thema.
Ich weiß v.a.
beim Fraunhofer IML in Dortmund, da hatten die immer diesen Torschussroboter, der Torwartroboter.
Den
konnte man kaum überwinden?
Ja,
den konnte man nicht mehr überwenden aber einige haben es dann tatsächlich damals noch geschafft.
Aber er ist natürlich jetzt schon sehr viele Jahre her.
Genau!
Und was in dem Bereich jetzt glaube ich spannend ist dass wir ihn...ich nenn's jetzt mal Denksportarten wie Schach.
Da haben wir ja schon...dass die Maschine also Besuch schon
überleben.
Aber in diesem körperlichen dass die Maschinen einfach noch nicht so weit.
Da kommen wir natürlich zum ganzen Robotik-Thema.
aktuell
und es gibt
jetzt die ersten, also wir hatten ja das Thema Halbmarathon, da läuft der Roboter schneller als jeder Mensch bisher... Aber beim Fußball, wo auch das sieht man einfach noch die Komplexität als in der Ingenieursaufgabe.
Und deswegen sind ja viele von diesen RoboCup oder es gibt ja auch diese World Humanoid-Robots Games jetzt in China.
letztes Jahr gibt's die ganzen Videos, wo die Boxenuniversale zum Teil auch so ein bisschen schräg ausschaut aber irgendwie... Das ist halt wie so'n Forschungslab im Wettbewerbs-Karakter.
Und das bringt die Sache schon vor, oder?
Genau
und ich glaube aktuell geht es tatsächlich nicht jetzt darum zu sagen wir schaffen eine neue Sportart.
Nicht um die Goldmedaille
anzugucken sondern es geht wirklich darum diese Roboter zu verbessern und immer genereller Aufgaben übernehmen zu lassen.
Ich denke da gerade dran jetzt die letzten Tage... Geht so ein Livestream durch Twitter und Social Media von Figgler.
Der läuft noch.
Bob heißt einer der sortiert gerade Pakete, das heißt er kriegt vom Band.
viele Menschen machen diese Aufgabe heutzutage.
Deshalb ist es durchaus interessant sich das anzugucken wie ein humanoider Roboter jetzt dieser Aufgabe übernimmt Und dann muss die Pakete quasi so drehen dass der Barcode immer unten ist und dann schiebt er es weiter.
Es gibt schon viele Kritiker, die sagen das ist Schwachsinn.
Nehmt doch einen spezialisierten Roboter der kann das tausendmal besser.
Aber darum geht es nicht!
Es geht darum aufzuzeigen dass eine Arbeit, die aktuell von vielen Menschen übernommen wird und ein Humano in der Roboter könnte diese Aufgabe übernehmen.
Der könnte aber natürlich auch noch Tausend andere Aufgaben dann übernehmen.
also diese Flexibilität ist das was das Spannende daran ist.
Und da sieht man schon, da haben die jetzt einen Menschen gegen antreten lassen.
Der hat dann auch die Pakete sortiert.
der Mensch hat noch knapp gewonnen in der gleichen Zeit.
Knapp gewonnen und der CEO von dem Unternehmen meinte das ist das letzte Mal dass ein Mensch in dieser Aufgabe besser ist als ein Roboter.
und ich glaube wir brauchen uns nichts vormachen.
also ich bin davon überzeugt es wird so kommen.
Die Frage ist nur was bringt uns das?
Weil wollen wir die besten Fußballspielen im Roboter haben?
Das wahrscheinlich gar nicht das was uns jetzt bewegt aber Die Fähigkeiten, die Roboter dadurch erlangen, dass sie auch das Fußballspiel perfekt erlernen.
Das ist das was wir brauchen!
Das ist die Flexibilität, die wir dann ja suchen.
weil muss man sich ja mal vorstellen...die Kombination aus Sensorik, aus Datenverarbeitung und aus mechanischen Systemen, die dann wirklich ineinandergreifen und zusammenarbeiten können ist bei sowas wie Fußball natürlich also..das ist schon extrem schwierig und da sind wir wie du sagst heute noch davon entfernt, dass ein Roboter so auf diese Art und Weise Fußball spielt wie ein Mensch?
Ich glaube zum Beispiel in bestehenden, erfolgreich oder populären Sportarten wie Fußball als Beispiel.
Da werden solche Roboter-Systeme dann zum Training eingesetzt.
da bin ich überzeugt davon dass das praktisch so als Trainingsroboter wo jeder weiß vielleicht irgendwie beim Schach hier auch du spielst ja auch du trainierst dir auch gegen... gegen Schachkomputer nachgleichen, dass du einfach sagst das ist außer Konkurrenz weil das ist ein technisches System.
Das kann es halt
besser und da werden dann auch natürlich einige Leute fragen warum nimmst du nicht hier so einen Torwartroboter beispielsweise der das dann auch quasi die Aufgabe abbilden kann?
aber das ist dann nicht mehr das gleiche weil du willst ja dann idealerweise den Menschen dahin stellen.
natürlich kann man sagen warum nimme ich nicht menschen denn dahin stellts?
Wenn wir jetzt einmal davon ausgehen, mehr Leute wollen trainieren.
Mehr Leute wollen parallel trainieren dann kann sowas durchaus schon interessant sein vor allem weil der Roboter den musste zwar irgendwann mal laden aber er wird nicht müde.
Der leistet immer die bestmögliche Leistung die er bringen kann.
das ist also eine ganz andere Herausforderung.
Du kannst ja viel fokussierter und vergleichbarer trainieren und dass es ja wie das Beispiel an einem Band sortieren.
Also ich glaube die wollten ja ursprünglich mal irgendwie acht Stunden das laufen lassen.
Ja das lief einfach.
Ich weiß wirklich nicht ob's nicht noch immer noch läuft.
Ja, also gestern war der Livestream auf jeden Fall noch an.
Gestern
habe ich
auch gesehen.
Die tauscht natürlich den Roboter aus bzw.
laden den, das hält er sich nicht ewig...
Das ist alles.
aber die wollen das, die haben wir irgendwann, die lassen es laufen bis es
tatsächlich auseinander bricht.
Bis es wirklich ein Problem gibt genau und dann ist ja auch wuscht wenn er langsamer ist, wenn ihr einfach twenty four seven du eine Lösung hast, die einfach läuft.
Und man muss ja auch dazu sagen, der ist jetzt noch langsame Aber dass der Setup ist ja so, dass sie quasi über so was wie Reinforcement Learning dann natürlich dann auch mit lernen können und diese Aufgabe immer schneller und immer besser machen können.
Also ich habe da keinen Zweifel.
Die letzten Jahre haben uns eins gelernt, nämlich dass die Skalierung von Rechenleistung und von Daten wirklich dazu führt, dass diese Systeme einfach immer besser werden können.
Und das ist ja immer noch eine enge Aufgabe, dass wir exortieren von Paketen.
Da wird der Roboter natürlich irgendwann besser sein als jeder Mensch.
Lass uns mal den Dickel-Talenraum komplett ab!
driften und nicht nur über Robotik sprechen, was wir natürlich immer gerne machen.
Du hast das Thema E-Sport schon erwähnt?
Ist das für dich ein Sport?
Eine andere Art von Sport?
ja!
durchaus genauso wie Formel eins für mich eine besondere Art des Sports ist.
Also ich würde jetzt nicht Formel Eins und Fußball auf die gleiche Ebene stellen, sondern es sind einfach zwei komplett unterschiedliche Sportarten mit unterschiedlichen Herausforderungen.
Und beim eSports ist das aus meiner Sicht genau so.
also da sind ganz andere Fähigkeiten gefragt.
Da sind analytische Fähigkeit gefragt als Reaktionsvermögen gefragt.
Nicht ohne Grund sind in eSport Teams die meisten Leute extrem jung weil einfach ab einem gewissen Alter auf natürlicher Art und Weise unser Reaktion Vermögen nachlässt.
Das heißt, wir könnten gar nicht so schnell reagieren mehr.
wenn ich jetzt gegen einen nachtzinierigen antreten soll in eSports Hätte ich nur eine Chance, wenn der ne totale Nulpe ist und ich das in mein Leben lang gemacht hab.
Aber wenn wir beide quasi die gleiche Zeit reingesteckt hätten... Ich vielleicht sogar mehr Zeit rein gesteckte, wäre einfach die natürliche Uhr meinen Gegner Und würde wahrscheinlich dazu führen dass sich aufgrund schlechterer Reaktionszeiten dann vielleicht ablosen würde.
Ich würd sowieso ablösen!
Ich war noch nie gut bei Multiplayer spielen.
Also die Kritiker sagen ja es gibt keine körperliche Belastung oder Leistungen.
Ja, aber
gibt es ja beim Schach auch nicht.
und beim Schacht sagt man ja auch Denksport.
Das ist so!
Das würde ich außerdem nicht sagen weil jeder der schon mal wirklich lange Zeit mit einer harten Nuss gekämpft hat eine Aufgabe lösen musste der weiß wie erschöpfen das ist wenn du wirklich kognitive Arbeit leisten musst.
also Nicht, dass ich jetzt besonders viel Kognitive Arbeit leisten kann.
Aber zumindest weiß ich wie es sich anfühlt wenn man komplett erschöpft ist nachdem man wirklich lange Zeit an einem Problem nachdenken musste.
das ist natürlich beim eSport geht's wie gesagt viel auch um Reaktion.
aber da ist das ganze strategische Thema abhängig vom Spiel was man spielt eine Riesenrolle.
Es
gibt ja unglaublich verschiedene Spieler.
also diese ganzen Counter-Strike ist ein bekanntes eSports Spiel FIFA oder Fußball natürlich auch oder auch Strategiespiele.
Aber was ich jetzt finde, weswegen ich da überzeugen bin, dass es wirklich ein Sport hat ist einfach diese ganze Professionalisierung, die dahinter mittlerweile ist.
Auch das Training, das ist ja wirklich fulltime, was die Leute machen.
bei den letzten großen Esports Game wurden in der Meisterschafts-Siebzig Millionen Dollar Preisgeld vergeben.
also wir reden hier über einen riesen Markt aber auch Riesengeschäft.
Also, da kommst du nicht einfach mal so.
Da kannst du nicht sagen ich spiele gerne Computerspiele und deswegen kann ich damit machen sondern das ist was ganz anderes als das was wir wenn wir zu Hause Computerspielen.
das muss man sagen Ja.
Deswegen finde ich das schon an der Stelle mal vergleichbar zu dem, wie wir jetzt rausgehen und uns ein paar Bälle auf den Korb werfen.
Das ist auch noch mein Mal davon entfernt von einem MS-Spieler so.
es ist beim eSports ähnlich.
Ja klar natürlich ist jetzt die Frage wieder Wie ist Sport überhaupt definiert?
Ich glaube da gibt's nicht die eine gültige Definition sondern dass das auch sehr dehnbar ist.
Das
hätte man mal recherchieren sollen.
Aber
ich schreib das bitte in die Kommentare hier alle Sportstudierenden.
Ja
also viele Definitionen werden natürlich die körperliche Aktivität ins Zentrum stellen, wenn wir jetzt aber mal den menschlichen Aspekt mit reinbringen.
Das finde ich ist nämlich das Spannende zu sagen es geht beim Sport darum menschliche Aktivitäten auch gegeneinander zum Messen.
und wenn man jetzt in den Wettbewerbsbereich reinguckt worüber wir ja jetzt sprechen dann würde ich sagen natürlich ist der eSport würde ich dann auch als eine Art Sport ansehen weil nun natürlich menschlich Fähigkeiten gegen einander Mist im Wett Bewerb sag ich mal, natürliche Grenzen gibt.
Das spielt da auch eine Rolle glaube ich.
also wenn es keine natürlichen Grenzen gäbe dann weiß ich nicht ob's immer noch so spannend wäre.
wie ist nämlich beim Schach auch zu sehen?
Wie du hast das Thema Schach angesprochen und da finde ich interessanterweise so... Da ist es ja nicht unattraktiver dadurch geworden dass wir jetzt plötzlich Maschinen haben die besser sind als die Menschen sondern ganz im Gegenteil das Interesse an Schachen ist auf jeden Fall gestiegen seitdem.
Beim eSports wird es auch weiterhin so bleiben.
Wenn man ehrlich ist, also die Vielzahl an Spielen, die es ja gibt, die du im Wettbewerb spielen kannst... Die ist ja unglaublich hoch!
Das ist ja unvorstellbar hoch.
das heißt allein da müsstest du nach verschiedenen Genres gehen um dann nochmal Kategorien einzuziehen.
Man kann das natürlich auch mischen.
ich weiß nicht dass man so eine Art.
Ich habe tatsächlich einen Sport, wo ich mich körpergewöhnen muss.
Aber das Spiel findet trotzdem virtuell statt.
Ich hab das gesehen.
Virtual Tech Vando gibt es.
Das sind zwei Tech Vandoh Kämpfer.
also die können das nicht.
so ist jetzt kein Computerspiel sondern die machen wirklich Tech Vado.
Die sind aber komplett in so Motion Capturing Anzug und wird alles aufgenommen eine virtuelle Brille auf und ein kämpfen die gegeneinander.
aber halt Die sitzen, die stehen nebeneinander.
Die berühren sich nicht.
oder ihre digitalen Avatare sag ich mal, die hauen sie dann auf... ...die kloppen sich da.
Das heißt du hast dieselbe körperliche Anstrengung?
Du läufst aber nicht gefahr dass du dich zum Beispiel körperlich bei Boxen oder so verletzen kannst.
Das
ist super spannend weil das stelle ich mir gerade richtig cool vor.
auch jetzt für Boxen also als Leie wäre das cool.
Nicht jeder will in den Box-Ring steigen und sich eine reinhauen lassen.
Aber du kannst mal gegen Mike Tyson in den Achtzehrjahren mal kämpfen.
Und was du merkst?
vielleicht dann so eine Vibration wenn ihr gehauen wirst.
Ich meine, wir kennen ja so amateurhafte Version davon.
Wenn du dir anguckst Nintendo Wii, das war damals ein Riesenerfolg über genau solche Mechanismen natürlich deutlich hemsärmlicher.
aber das waren schon so Ansätze wo du nicht bewegt hast mit den entsprechenden Controllern und der Verteiler Avatar hat dann geboxt Tennis oder was auch immer gespielt.
Und ich habe tatsächlich darüber nachgedacht als wir über Roboter Fußball gesprochen haben.
Stell dir mal vor In Zukunft sitzt du nicht mehr vor der Playstation, sondern du sitzt mit deinen Kumpels.
Sitzt irgendwo auf so einer VIP-Tribüne und unten hast du zwei Robotermannschaften.
Jeder hat ein Controller in der Hand und steuerst eine echte Roboter Mannschaft!
Das wäre
schon geil.
aber ich kann gleich sagen wie das ausgeht... ...das wird eh an einem Robo Wars dann enden.
Also kommt ein böses Fall nach dem anderen da bin ich mir ziemlich sicher zumindest wenn wir gegeneinander spielen können.
Ich stemme jetzt also.
vor allem kostentechnisch ist es glaube ich schwierig abbildbar
Definitiv.
was sich auch gefreut habe, das kannte ich tatsächlich nicht.
Das kenne ich schon aber ist Hado.
Hado ist so eine Art... Ich nenn es mal...
Hado
bei Schwedisch ist ausbauffähig und das ist aber ganz spannend.
Da sitzen zwei Teams.
die sind wirklich auf einem Spielfeld gegeneinander.
Tennis oder Badminton fällt, haben aber dann alle hier so IR-Brillen und dergleichen auf.
Und dann schießen sie wie beim Völkaball ab mit digitalen Bellen und sowas.
Sieht aus wie Dragon Ball Set in umgesetzt.
Also musst du dir mal anschauen sieht echt richtig krass aus.
Erinnert mich sofort auch ein bisschen an Tron an den Film.
von der Aufmachung her sah super anstrengend aus weil du ja trotzdem ausweichen musstest.
Aber du hattest komplett dieses Wirt.
Das würde ich echt gerne auch mal ausprobieren.
das würde mir noch mehr liegen als ich sage jetzt mal Tec van Beau ... keine Sportart können muss.
Der Tagmann, du musst ja die Sportart an sich schon... ...können.
aber da wär's einfach so Du musst halt ein bisschen Völkerball oder... ...hattest dann eine Special Web und sowas fand ich schon ganz spannend.
Und setzt halt einfach diesen Trend der durch die X-Box knäckt weil es auch eins der ersten Systeme aus.
wir hatten mit dem Kamerasystem was es nach wie vor gibt.
Wir haben irgendwie viel Nintendo Switch, haben wir irgendein so einen Ring?
Da mussten wir so quetschen.
also gibts ja auch verschiedene Dinge die du dort einsetzen kannst Am Ende des Tages, aber wann ist das bei uns?
Also bei mir jetzt in Niederland.
Dass ich das täglich spielen will oder so.
Wo muss sich ein
Sport geben?
Es gibt ja auch hier mit der Oculus Rift beziehungsweise mit dem MetaQuest.
Da gibt es ja auch tausend verschiedene solcher Spiele wo du dich dann wirklich zu bewegen kannst.
Macht Spaß!
Aber ich habe da auch nie lange Zeit am Ball geblieben.
Wahrscheinlich auch weil ich unsportlich bin.
Ich hab auch das Gefühl die Leute... tendieren eher dazu dann wieder die klassischen Sportarten noch machen zu wollen und das klassische Training machen zu.
Und ich habe gerade einen Gedanken gehabt, den ich ganz interessant finde.
Ich glaube dass das Spannende eigentlich an jeglicher Form des Wettbewerbses und des Sports ist, dass du eigentlich in den seltensten Fällen erfolgreich sein kannst wenn du nicht extrem viel trainierst.
Das ist das spannende an Sport.
als machen also Leute etwas was du zwar von außen die angucken kannst und du könntest es auch versuchen, das nachzumachen.
Aber du würdest nie ansatzweise an diese Leistung rankommen wenn du nicht genauso viel Zeit rein steckst um das zu machen.
Das ist das Faszinierende auch im Bereich Musik und in anderen Bereichen, nämlich dass sich Menschen wirklich darauf spezialisieren bestimmte Dinge zu tun.
Wirklich jahrelang trainieren um etwas zu tun, das gilt auch für E-Sports genauso.
also es fällt kein E-sport Weltmeister vom Himmel sondern das ist wie du gesagt hast extrem hartes Training im Schach.
ganz genau so.
Und ich finde das ist glaube ich das spannen und das auch das faszinierte wo wir als menschen uns dann damit identifizieren können weil wir wissen inherent wie viel Aufwand, wie viel Zeit jemand reinstecken muss um diese Leistung dann zu erbringen.
Und das ist auch einer der Gründe warum ich glaube dass mir sowas wie Roboter Fußball ähm... Dass sich dann andere Maßstäbe setzen würde.
Dann würdest du eher über die, sag mal Ingenieurskunst sprechen.
Du würdest ja nicht sagen okay dieser Roboter kann dieser Robotter schnell laufen?
also natürlich kann er schnell laufen aber ja darauf ist er dann auch trainiert und das ist quasi anders als beim Menschen, sodass du das wahrscheinlich über Nacht im Rechenzentrum dieses Training durchführen kannst.
Ja es ändert sich so ein bisschen die Spiellogik sage ich mal durch solche Systeme.
was bei mir so?
also ich finde ganz spannend mal über die jüngere Generation auch mal zu sprechen weil ich war letztes Jahr manchmal unsere Praktikanten eingepackt und bin mit denen auf die Hannover Messe gefahren.
Ich hatte einen Vortrag und die hatten ihre Praktikumwoche.
die waren alle zwischen fünfzehn, sechzehnt, siebzehn Vielleicht vierzehn, ich weiß nicht, waren vier Stück.
Die habe ich da einfach ins Auto rein, die wussten gar nicht, wie den geschieht und gesagt, komm wir fahren jetzt mal nach Hannover ist eine große Industriemesse.
dann sind wir in der Messe gelaufen, ich hatte einen Vortrag Und dann hab' ich sie wieder eingesammelt weil Vortag wollte sich gar nicht anhören von mir.
Das war ganz interessant, die haben im Griff der Meste auch für mitgenommen und irgendwann hab' Ich sie wieder gefunden.
Wir sind geschrieben wo seid ihr denn?
Und dann habe ich sie gefunden.
Wo waren Sie?
an so einem Computer Und haben Rocket League gespielt.
Kennst du Rocket League?
Ja klar, das ist Auto Fußball.
Also du hast ein Auto und spielst gegeneinander und im Prinzip versuchst zum Tor zu schießen.
Aber schon mit einer ganz anderen Spielmechanik die dahinter gehört... Das war so krass eigentlich wie die gezockt haben.
Zum Teil auch das Niveau war sehr unterschiedlich.
Ich find die sagen professionell, aber er hat es wirklich oft gespielt.
Die anderen haben das halt so selten gespielt und haben sich gleich gesagt ja ich spiele nicht so oft Rocket.
Es war einfach gleich so.
entschuldigt trainiert das nicht so viel.
Das war wie als ob jetzt wir früher keine Ahnung ins Fitnessstudio gegangen sind und sagen ja die Übung kann ich nicht so gut, die trainiere ich nicht sehr oft oder so.
Und das war ganz interessant, wie diese an einen solchen Computerspiel eigentlich eingegangen sind.
Das ist dann wirklich ein wettbewerblicher Charakter sofort mit drin.
Da tut sich was, wenn wir auch angucken wie sich das Publikum und die Leute, die Sportkonsumieren verändern.
Alleine das ganze Phänomen Twitch?
Also Twitch hat ja wirklich reingefangen als rein Streaming mit dem Fokus auf Videospiele.
Und bis heute ist das ein riesiger Anteil bei Twitch, wo Leute wirklich dann live zuschauen, wo jemand ein Videospiel spielt?
Wir hatten das in unserer Videospiebefolge auch glaube ich sogar mal angerissen, dass du gesagt hast nicht so deins dir das anzugucken.
Ich finde das schon in bestimmten Bereichen spannend.
Mein Sohn
guckt da so vieles nervt mich immer.
Ja, ich glaube das Problem dahinter Die Kultur, die empfundene Kultur aus unserer Sicht.
Weil es sind natürlich häufig dann die jüngeren Generationen, die sowas machen und da ist einfach eine gewisse Barriere dazwischen dass man allen den Slank vielleicht nicht mehr nachvollziehen kann denen die sprechen.
aber ich finde in der Sache das super spannend weil es ist ähnlich als würdest du jemandem Dabei zugucken, wie er jetzt trainiert und wie er dann darüber spricht ist vielleicht auch nicht für jeden super spannend.
Aber für die Leute, die sich für die Materie interessieren... Du lernst ja dadurch!
Du siehst ja, wie gehen andere an das Thema ran?
Was haben die vielleicht für Tricks, was haben die für Mechanismen auch für sich entdeckt?
Was ist so deren Workflow in der Geschichte?
Also durchaus halte ich das für super spannend und das zeigt einfach dass wir glaube ich immer mehr solche Nischen haben werden.
Das gibt mir auch tatsächlich Immer Hoffnung für die Zukunft, weil jetzt in den letzten Tagen wieder ganz viele Zeitungsartikel.
Muster Feisur Lehmann von Microsoft hat gesagt, in achtzehn Monaten wird KI so gut sein dass alle White Color Jobs also alle Bürojobs sozusagen automatisiert werden können.
Ich habe halt die Hoffnung wie als Menschen.
wir finden immer neue Dinge.
das dauert natürlich auch ein bisschen aber wenn du dir einfach anguckst was es in den Letzten zwanzig Jahren allein für neue komplette Märkte auch entstanden sind und Nischen entstanden ist.
Das ist bleibt spannend.
da geht's ja wirklich darum Menschen zuzugucken wie menschen etwas machen wir menschen besser werden in etwas und das ist eigentlicher der grundgedanke.
anspruch
dass war so le.
man sagt das hat es auf alle falle richtig aber das heißt nicht, dass er dann so kommt.
also ich bin auch immer schneller wenn ich auto nehme anstatt dass ich laufe und vertreten mich jede strecke mit dem autos.
ja gut die frage
bezahlt
sich jemanden zur fuß zu ihm zu kommen
oder habe ich das geld um ihren auto zu leisten?
wo hab ich auch das gelt eine gelösung für jeden für jede pupsaufgabe zu machen?
was die frageste ist ist die KI dann auch nach ökonomischen
Kriterienwettbewerbsfähig, dass
man das alles machen kann.
Dass ich da jetzt so ein AI-Lab hinsetzen und möchte sie aufgelösen.
Das glaube ich sofort mittlerweile.
Da gibt es kaum einen...
Aber ich will quasi auch auf unser heutiges Thema bezogen sagen Wenn du dir auch die Kommerzialisierung des Sports anguckst, wie viele Jobs da dranhängen an dem Ganzen.
Ist das einfach eine wirtschaftliche Thematik?
Die werden natürlich nicht von der Hand weisen können und deshalb finde ich muss man natürlich auch fair sein wenn man jetzt über zunehmende Kommerziellisierung des sports spricht.
Das ist natürlich vielleicht aus Fan Sicht nicht immer ganz schön aber es ist halt einfach Eine wirtschaftlichen ein wirtschaftlicher Macht geworden.
oder hängen wie gesagt dann Arbeitsplätze daran?
Und wenn andere Dinge wegfallen sollten Nehmen wir das jetzt mal als Hypothese, gehen wir davon aus wie immer mehr Bürojobs fallen weg.
Wie du sagst am Ende müssen die Leute ja auch in die Lage versetzt sein Dinge zu kaufen ne?
Das heißt Wirtschaftslogiken ändern sich Ja dann wird vielleicht sowas wie Sport.
nicht jeder von uns wird Leistungssport oder das will ich nicht sagen sondern da drum herum baust du dann vielleicht neue Ökosysteme auf um solche Dinge.
also es ist jetzt nur ein so ein Gedanke Nein
das definitiv so und das verschmilzt.
Ich will dass jetzt mal verschmelzen mit dem Gedanken ich vor hatte mit dem was wir hatten das neue Publikum Jensie, Jen Alpha die in einer Zeit aufwachsen wo die Aufmerksamkeit spanne bewusst runter trainiert wird durch die Medien.
Das ist letztlich so krank.
Sie auch im Gedankexperiment sehr schön eigentlich...
Ja klar du musst das Spiel quasi immer ändern damit die Leute überhaupt noch Bock haben zuzugucken?
Genau
und man sieht ja auch dass Sportereignisse dann stärker zusammen wachsen Creator-Events, mit Influencer Events.
Ein schönes Beispiel aus mehr so Sportkom ist das Thema Kings League.
Das ist eine Fußballliga die gemacht worden ist von einem ehemaligen prozinenten Fußballspieler PK vom Barcelona Spanien und einer bekanntesten Fußballer vor noch wenigen Jahren.
Meine Frau kennt ihn vor allem als Ex-Ehemann von Shakira.
Eher besser bekannt!
Äh, Gerabiqui.
Aber was... Diese
Folge sollte sich deine Frau vielleicht nicht hatte?
Ach, das sind so einige mittlerweile!
Aber da muss ich wieder andere auch wieder besingen.
Aber was wirklich spannend ist, der hat eine Fußball-Liga gemacht.
Da spielen die anders.
Ich glaube sechs gegen sechs und da ist auch meistens so ein Influencer, der dann irgendwie ein Team gehört.
Der macht einen Kommentar für seine Community und lädt seinen Follower ein.
Schaut euch das Spiel von meinem Team an!
Das sind Riesenerfolge, das sind Events, die mittlerweile müssen die große Stadien buchen um diese Spiele auch live zu verfolgen.
Und trotzdem wird man durch.
guckstes Live aber du guckest halt immer noch auf deinem Screen.
Du guckste den Kommentator an.
Es werden Superstars, ehemalige Superstars wieder aktiviert.
Die doch mit reinbekommen.
es ist eine Riesenschow ein Riesengeschäft.
Sie Kingsley gibt's mittlerweile in fast allen Ländern oder in Europa zumindest.
also das ist Millionen Streams dahinter ganz krass.
oder ein anderes extremes Beispiel sehr Adasachi ich weiß nicht ob du das mitbekommst dieser Läufer die Influencerläufer der ist jetzt diese sechsmal Kilometer aus durch Ich glaube, durch die Wüste Las Vegas gelaufen und der hat das ja komplett vermarktet.
Also da ist alles vermarktert an der ganzen Sache.
Natürlich ist es aber eine super krasse sportliche Leistung oder sechs Mal Kilometer am Stück gelaufen ist also weiß ich nicht wie viele Stunden das am Ende des Tages waren Aber das ist natürlich schon wahnsinnig verrückt.
aber er hat das musste auch richtig verpackt werden.
Wenn jetzt einfach das gelaufen wird danach und das wäre beim ZDF oder Bayern Drei gekommen dann hätte er es nicht diese Reichweite gehabt.
Ja,
und ich glaube das sind auch so Aspekte wo ich auch schon drüber nachgedacht habe dass natürlich darum herum um den Sport sich jetzt auch sehr sehr krass verändert.
also ich erinnere mich vor zwei Jahren eine Sache die es früher nie gegeben hat in der Form zumindest nicht in der Geschwindigkeit sind nach einem Spiel Songs über das Spiel, Songs über Spieler KI generiert natürlich.
Wo ich sagen muss, das ist ein Use Case wo ich tatsächlich ganz cool finde weil es eher humorvoll ist geht da gar nicht um Kunst sondern es geht darum quasi sozusagen dieses Ereignis aufzuarbeiten.
vielleicht auch witzige Art und Weise ist das auch etwas was ich glaube jetzt bei der WM schon als Vorhersage mal reingeben würde.
also die Die Art der Memes, die wir sehen werden, die werden natürlich ganz krass anders sein.
Videogenerierungsmodelle werden genutzt werden um Situationen nachzustellen, Situation zu verändern.
Wir werden dieses ganze Musikthema weiterhin so sehen dass du halt Custom Songs nach jedem Spiel haben wirst.
über die Spielsituation Also finde ich faszinierend.
und dann auch sowas wie natürlich maßgeschneidete Kommentare von vielleicht YouTubern, Podcastern die dann halt live das Spiel kommentieren und schaltest du dir halt deine eigene Audiospur dann weil du einfach deinen eigenen Kommentare hören willst.
Natürlich gibt es ja auch sowas wie KI-generierte Kommentare.
Da bin ich selber immer sehr zu viel gespalten.
warum würde ich mir das anhören wollen?
wenn es dann aber wieder sehr auf das Thema Analytics geht dass Du vielleicht ganz viele Fakten hören willst in dem Moment über den Spieler Über diese Situation könnte es durchaus interessant sein Und Ich habe da tatsächlich auch Beispiele gesehen.
also das waren erstmal Demos.
Aber Die Technologie verändert natürlich auch die Art und Weise, wie wir diese Spiele uns anschauen können.
Beispielsweise kannst du mittlerweile über bestimmte Verfahren ... mehrere Kamera-Bilder hast, kannst du das so fusionieren dass wir sozusagen im dreidimensionalen Raum wirklich das bewegen kann.
Das was man früher als Science Fiction eingestuft hätte.
ich erinnere mich an den Films Staatsfeind Nummer eins.
da haben die solche Szenen gehabt wo die irgendwelche Überwachungskameras hatten und plötzlich konnten sie im Dreidimensionalen Raum sich drehen.
damals war das natürlich Harnbüchen.
das ist jetzt tatsächlich an der Schwelle zum Machbaren.
das wird natürlich auch die Art und Weise wie wir diese Spiele betrachten durchaus verändern.
Ja, auf alle Fälle.
Und es gibt ja von diesem einen sehr bekannten Messi-Tor diesen KI generisierten Kommentar was schon gezeigt.
also das ist natürlich vieles ist da technologisch machbar und bleibt.
ich glaube die Individualisierung des Sporterlebens ist
die wird extrem zunehmen.
Ich glaube dass ist genau der Schlüssel diese Individualisierung.
das ist nicht nur im sports aber bei sport kann man würde man das glaube ich sehr sehr früh merken, weil einfach diese Seignisse sehr sehr groß ist.
Viele Leute wirklich diese Sportereignisse verfolgen werden und allein so was wie quasi zwei Leute die dann live das kommentieren.
Das ist natürlich technisch wäre das jetzt schon vor Jahren möglich gewesen, aber durch die neuen Plattformen und durch die erhöhte Aufmerksamkeit auch auf dieses Medium glaube ich schon dass wir sowas sehen werden.
Also ich denke da jetzt zum Beispiel an Eurovision Song Contest Jan Böhmermann und Olli Schulz, die dann quasi für Österreich so ein... Ich weiß gar nicht ob es der Hauptkommentar ist, ich glaube es ist quasi so ein alternativer Kommentar Ja, aber so was kannst du dir ja dann wirklich vorstellen von allen YouTubern die Bock haben auf sowas.
Also warum sollten ihr das nicht machen wenn sie dadurch auch wieder Zuschauer haben?
Absolut!
Dass
er auch die Idee hinter den Kings liegt.
Das läuft praktisch schon genau in die Richtung und ich habe nochmal nachgeschaut Adda Satchi.
Sechs neun Kilometer ist der gelaufen jetzt vom Death Valley nach Los Angeles und hat dafür... Was meinst Du?
wie lange er da gebraucht?
Keine Ahnung, du.
Erwischte mich komplett auf den Falsch.
Ich kann gar nichts sagen!
Ich kann mich nur blamieren.
Nee okay... Das wollen wir ja aber sind es waren... Habe
ich blamiert mich doch schon selbst
genug als... Hundertdreinzwanzig Stunden und einundzwanziger Minuten am Stück gelaufen?
Krass das ist krass.
Also das können wir nicht mal am Stück wach bleiben.
Bäh aber ich kann noch nicht mal...
Also ich weiß nicht, ob er komplett... das sind ja fünf Tage aber komplett ohne Schlafer.
Aber ich glaube fast schon ziemlich, also
schon extrem.
Ja und das ist natürlich auch wieder diese Faszination des Extremes.
Die dann leider auch dazu führt was wir eben schon besprochen haben dass die Menschen natürlich dann Dinge machen, die einfach auch in keinster Weise gesund oder langfristig gut sind.
es halt aber wir Menschen sind einfach fasziniert von Extremen Und das ist so ein bisschen die Krux.
Ja und ich finde, dass Gedankexperiment mir sagt, wie heißt es?
Crimson Face oder so wo sich noch mal alles verändert.
Die Spiele hassen das.
Das habe ich mir jetzt irgendwie gemerkt.
So um das zeigt ja auch so... Ich glaube auch Sport und solche Ereignisse, die wir eher vom Computer spielen kennen.
also wenn du dann irgendwie Super Mario grad gespielt, wo du praktisch dann irgendwie Du Glück hattest dann den roten Schildkröte, damit du alle gezielt abschießen konntest.
Das hat ja noch mal so eine Spielmechanik auch per Zufall verändert und solche Elemente sind auch übrigens in der Kingsleaks ist das mit drin.
also wenn Fußballspielern kriegen die irgendwelche Specials und dann dreht sich nochmal das ganze Blatt...
Also es ist wirklich quasi ne Fusion aus echtem Sport
und solchen Gaming Effekten?
Genau, Elementen die man eigentlich aus Computerspielen erkennt.
Also ich frage mich, ob das wirklich dann in Zukunft die Gen Z, wenn die irgendwann mal älter wird auch noch anspricht.
Aber es gibt schon eine gewisse Bindung dazu.
Ja?
Gen Z glaub' ich auch nicht.
Ich glaube es gibt sehr stark Gen Alpha also meinen Sohn.
Ich hab zwei Kinder an Gen Alpha und jetzt noch Gen Beta.
Ein hinterher bekommen der praktisch nur mit der KI aufwachsen wird.
Meine anderen zwei Söhne hatten ja noch nicht die KI so präsent als sie geboren wurden aber kommt natürlich damit rein jetzt... Aber Jane Alpha, die sind da schon sehr stark drauf ausgedrückt.
Ja und da ist dann natürlich dieser Aspekt der Personalisierung ganz krass.
also wenn deine KI dich in Zukunft einfach kennt und du quasi... Du schaust dir etwas an und bekommst maßgeschneidert für dich Informationen eingeblendet wo die KI weiß das sind die Dinge die dich interessieren.
Das ist einerseits Super interessant als Konzept, andererseits bewegen wir uns immer stärker in Richtung attention economy.
Also attention ist letztendlich das höchste Gut der Menschheit also unsere.
die Zeit, die wir bewusst etwas verbringen oder unbewusst etwas verbringt.
Das ist quasi die Währung der moderne leider der großen Plattform und im Sport sicherlich auch immer mehr ein Faktor Und ich bin gespannt wie sich das so weiterentwickeln wird ob wir da auch Bei einem oder anderen Mechanismen ist mir dann ein Riegel vorschieben.
Im Videospiel gibt es zum Beispiel Gesetze gegen diese Loot-Boxen, also hatten wir auch schon darüber gesprochen in unserer Videospielefolge wo dann halt Glücksspielelemente reinkommen und du natürlich den Suchtfaktor auf jeden Fall nicht unterschätzen darfst, wo dann einfach gewisse Länder gesagt haben nein das darf nicht sein, das ist unzulässig.
Ich bin gespannt, ob wir sowas dann im Sport auch sehen werden.
Auf alle Fälle glaube ich, dass uns ein spannendes Feld nach wie vor und in der Zukunft vor uns liegt.
Vielleicht ist es am Ende des Tages auch die Ironie der technologischen Entwicklung... Wir haben am Ende des Tages den Fokus doch mehr auf Emotionen, vielleicht auch auf Imperfektion.
Also wie oft ist man... also bei mir geht es oft so dann ich leide oder fieber mit dem Sportland und einem Team die eigentlich die Anadox sind, die eigentlich unterlegen sind, nicht diese Möglichkeiten hatten weder technisch finanziell vielleicht auch nicht das Talent aber halt einfach Trotz ihrer geringeren guten Voraussetzungen, es irgendwie doch schaffen sich durchzusetzen.
Durch puren Willen und durch Emotion.
Man leidet auch mit den Fehlern... ...mit verschossenen Elfmetern und
hat
ja auch dann Mitleid oder mit anderen Fehlentscheidungen.
Mit der Nervösität von Leuten wo man sagt Mensch das sind immer noch Menschen dahinter.
also ich glaube Das würde ich nicht unterschätzen.
Ich glaube dass ist ein ganz ganz wichtiger Aspekt des Spitzensports
Und eine Sache hattest du eben schon gesagt bei der NFL.
Ich glaube, wir werden nie an den Punkt kommen wo wir diese menschlichen Imperfektionen aus dem Sport rausnehmen können ohne auch den Menschen herauszunehmen.
Und das ist eigentlich das Schöne.
also wahrscheinlich letztendlich unabhängig davon wie weit wir das ganze Technologisieren natürlich jetzt mal abgesehen von der absoluten Zukunftsvision Wir sind alle nur noch Cyborgs und letztendling sind wir alles schon Roboter Das Mal ausgeblendet sondern wir gehen davon aus dass immer noch Menschen die da im Zentrum stehen und spielen du kannst es so technisch für möglich drum herum aufbauen, der Mensch macht ja einfach immer noch Fehler oder der Mensch ist nicht mal programmierbar.
Das heißt da hast du immer noch dieses Element und das ist eigentlich auch mein Wunsch dass wir das nicht verlieren.
Auf keinen Fall.
und vielleicht so zum Abschluss wenn ich auch so dran denke wie meinen Sohn an Sport herangeführt sich selber heran geführt hat also wir haben ganz viel.
also so sechs sieben acht war haben wir japanische Comics.
er hatte eine Anime Gibt jetzt leicht zu Ende.
Zum ersten Mal wollte er keinen Rahmen bestellen neulich, aber ich
bin geschockt... Was hat er dann bestellt?
Er hatte sich dann irgendwelche Nudeln oder sowas anders bestellt, aber es war halt einfach nicht immer klar, es muss ein Rahmen sein.
Aber er hat sich dann vieles kennen wir vielleicht auch noch.
Mila kann also Volleyballmannschaften und das hat der ja nicht sondern Karukus Basketball weiß ich kann mich noch erinnern als Comic oder als Manga dann auch Wenn man sich die anschaut, ich habe dann vieles mit ihm auch zusammen durchgelesen.
Wir haben uns da gibt es auch ein paar Serien dazu und sich auch angeschaut... Das ist ja zum Teil so total übertrieben.
oder haben die ja schon alle immer super Kräfte immer und das eine Team hat einen Basketballer der kann das extrem gut und sowas.
also schon so über natürlich.
aber am Ende des Tages waren es ging's immer um die Emotionen, um das Mitfiebern, um dass sehr menschlich, um die auch Entwicklungen das Erwachsen werden dann eigentlich daraus.
Also eigentlich sehr persönlich und Ich glaube das ist für mich auch ein versöhnliches Bild auch nach dieser Folge, weil wir jetzt viel über Technologien, auch über viele bedüstete Bilder eigentlich gesprochen haben.
Aber ich will da gar nicht darauf ablenken, aber ich glaube dass wir bei allem Geschäft was dahinter ist bleibt Sport für mich immer noch etwas sehr reines und etwas sehr emotionales.
wo ich persönlich der Meinung bin das ist für mich ein Spitzensport in dieser Extreme ist für die meisten ja eigentlich weit weg sondern das ist das Entertainment dann irgendwann sicherlich auch.
Aber es ist natürlich etwas, was man bewundern kann.
Das sollte eigentlich verloren gehen
und das ist tatsächlich etwas, dass ich zu anderen Entertainmentformen dann glaube schon eher hochhalten würde, dass du beim Sport wirklich wenn du dir... Natürlich ist das sehr unterhaltsam.
aber zu sehen okay, ich kriege mit wie viel Arbeit, wie viel Zeit, wieviel Aufwand gewisse Menschen da reinstecken Und wenn dann der Funke überspringt zu jemandem und sagt oh!
Ich möchte das auch und diese Ambition.
das sollte man schon fördern.
Das sollte man nicht nur im Sportbereich, auch im Musikbereich in allen Bereichen, wo Leute wirklich sich entscheiden dann wirklich intensiv oder zeitlich intensiven Hobbys nachgehen zu wollen halt ich dass für etwas was man unterstützen sollte und das ist auch tatsächlich eine kulturelle Frage wenn man so drauf drauf schaut in unterschiedlichen Kulturen wird es unterschiedlich gehandhabt und ich würde behaupten wir haben das in Deutschland schon ein bisschen verlor an dass wir halt dieses diese Wettkämpfe in jungen Jahren, dass wir sagen auf keinen Fall jeder ist Sieger und so.
Ich bin da sehr zwiegespalten also ich bin dann natürlich auch kein Experte für das Thema.
aber wenn man jetzt zum Beispiel in die USA guckt, es ist ja ganz anders.
Da ist dieser Wettbewerbsgedanke schon im jungen Jahr mit dabei und ich glaube auch, dass sich das einfach dann in der Gesamtgesellschaft widerspiegelt in den Ambitionen der Menschen, in der Risikobereitschaft der Menschen.
Und vor dem Hintergrund glaube ich kann Sport auch tatsächlich gesamtgesellschaftlich und gesamtwirtschaftlich deutlich was verändern.
Definitiv aber das faste Schul-Sports machen wir jetzt nicht mehr auf!
Da machen wir nochmal... Also zum Thema Schule müssen wir noch mal ein Thema, da müssen wir auf Alpha eine Folge machen.
Ich habe da auch ne ganz karte Meinung, die ich gar nicht dazu äußern möchte.
Man kann der USA und Deutschland definitiv auch Mühlen miteinander vergleichen weil die haben halt den Schul-Sport und wir haben halt Vereinssport.
Und dann muss man überlegen... Wie passt das zusammen und was sind die Vornachteile?
Jetzt können wir mal gesondert, aber noch einmal machen.
Wenn man über die Zukunft der Schule sprechen, ich glaube, dass wäre auch ein spannendes Thema.
Wir haben ja schon mal eine Folge, aber ich glaube...
Wir haben im
Zukunft
des Lernens gemacht!
Zukunfts-Lernens!
Da waren wir sehr friedsam zu dem
Beispiel.
Ja, wir haben ja festgestellt, also mir fällt es mittlerweile auch schwer mich daran zu erinnern, welche Themen wir alle schon gemacht haben und welche Themen wie noch nicht gemacht haben.
Nichtsdestotrotz, glaube ich, die Facetten sind so vielfältig, folgend zu machen, können immer mit einem unterschiedlichen Blickwinkel natürlich.
Zukunft geht uns nicht aus!
Wenn euch die Folge heute gefallen hat lasst gerne wieder ein Like da wenn ihr noch kein Abo hinterlassen habt.
Gerne auch bei YouTube oder auf allen... Schreibt
uns wem ihr bei der WM die Daumen drücken werdet ob ihr die WM überhaupt schauen werdet, ob ihr sie überkotieren
werdet vielleicht weil
er nicht das ganze zukommerzielle ist.
und bitte hier keine Dislikes für das Spanien-Trikot von Tommy.
Vielleicht mach was diesmal bei der wm besser als bei der letzten EM
Abwarten.
Ich kann mich auf jeden Fall so oder so freuen, also...
Also viel Spaß und bis zum nächsten Mal, ciao!
Bis dahin, ciao.
Die Fußball WM läuft. Stadien beben, Streams explodieren und Milliarden verfolgen jedes Spiel. Doch während auf dem Platz noch Menschen stehen, übernehmen im Hintergrund längst die Algorithmen.
In dieser Folge von OUTATIME tauchen Tommy Falkowski, ausgiebiger Couch Athlet am Fraunhofer IEM, und Professor Roman Dumitrescu, der Michael Jordan der angewandten Forschung, mitten hinein in die Zukunft des Profisports. Und die könnte deutlich extremer werden, als viele denken.
Von KI gestützten Spielanalysen über datengetriebene Trainingssysteme bis hin zu digitalen Athleten Zwillingen und KI-Schiedsrichtern. Sport wird immer stärker durch Technologie geprägt. Gleichzeitig entwickelt er sich mehr und mehr zur globalen Entertainment Plattform.
Welche Rolle spielen Sensoren, KI und Echtzeitdaten im modernen Profisport?
Wie verändern Algorithmen bereits heute Training, Taktik und Spielertransfers?
Und warum werden Aufmerksamkeit, Streaming und Social Media plötzlich genauso wichtig wie die eigentliche sportliche Leistung?
Außerdem sprechen die beiden über die Kings League, virtuelle Sportarten, Robotik im Sport, die Attention Economy und die Frage, ob Zuschauer in Zukunft überhaupt noch klassischen Wettbewerb sehen wollen oder perfekt optimierte Unterhaltung.
Würdet ihr euch Sport anschauen, wenn KI das Spiel perfekt auf Spannung optimiert? Oder gehören menschliche Fehler und pures Chaos einfach dazu?
Schreibt uns eure Meinung gerne an: outatime@iem.fraunhofer.de
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Hey Genie, nicht verschwenden.
Wieder verwenden!
Mach uns mal ein Gedankenexperiment fertig zum Thema Zukunft der zirkulären Wirtschaft.
Stell dir vor Es ist Sommer.
Du wachst aus deinem Mittagsschlaf auf.
Die Vögel draußen zwitschern laut und übermütig Sonnenstrahlen fallen dir ins Gesicht Warm-und weich.
Einen Moment bleibst du liegen Hörst nur das Rascheln der Blätter draußen.
Dann öffnest du das Fenster Und atmest tief ein.
Die Luft riecht nach frischem Sommerregen, sonst nichts.
Du lächelst!
Im Kleiderschrank greifst du nach deinem Lieblingshemd.
Du trägst es seit zwölf Jahren.
Es ist Version vier.
Zwei Mal wurden die Fasern neu gewebt Einmal neu gefärbt.
Das Etikett im Saum zeigt dir seinen Materialpass an.
Du besitzt es nicht, du nutzt es Wie alles andere auch.
Wenn etwas nicht mehr gebraucht wird verschwindet es nicht.
Es wechselt nur den Zustand.
Nichts geht verloren.
Alles ist ein Kreislauf.
Gebäude gelten als Rohstoffbanken, Brücken als Materialdepots Autos als mobile Metallreserven.
alles zirkuliert und damit verdienst du dein Geld.
Du fährst zum Recyclingbetrieb.
Heute hast du Spätschicht Deine Lieblingsschicht.
Weniger Leute weniger Fragen.
Du gehst durch die Halle.
Förderband drei läuft ruhig.
Früher war der Recylinghof Teil einer Entsorgungsindustrie heute ist er Teil der Rohstoffversorgung.
Systemrelevant, denn Kupferquellen sind seit Jahren versiegt.
Bauxit folgt bald – es gibt keinen Zufluss mehr!
Der Rohstoffmarkt besteht aus Leitungen Schaltanlagen Fahrzeugen Server-Racks Gebäuden.
Recycling hält Infrastruktur Netze Rechenzentren am Laufen.
Du weißt genau wo du stehen musst.
zwei Schritte links da ist der tote Winkel der Kamera.
die Sensoren zählen Masse.
kleine Verluste gehören zum System.
ein paar Handgriffe routiniert sauber.
Es ist kein Diebstahl, sondern eine Entnahme.
So nennst du es zumindest und du weißt warum du es tust Denn zu Hause wartet
dein Sohn.
Sein Schulklient braucht ein neues Leistungsmodul.
Pflicht
ab nächstem Schuljahr.
Mehr Rechenkapazität Und die ist kupferintensiv.
Ohne Modul Kein Zugang zum Lernnetz.
Auf deinem Handy blinkt eine Nachricht.
Die Stadtwerke melden sich.
Dein Materialkonto ist im Minus.
Zu viel Netzlast Zu viele kupfergebundene Systeme.
Nächste Woche steigen die Grundgebühren.
Der Preis ist explodiert, seit neue Kupferquellen endgültig Geschichte sind.
Was einmal selbstverständlich war wird jetzt zugeteilt.
Wer mehr braucht zahlt.
wer nicht zahlen kann verzichtet oder sucht andere Wege.
Bei deinen Entnahmen bist du vorsichtig immer unter der Schwelle.
Du hast gelernt wie viel fehlen darf ohne dass jemand es merkt.
Dein Kontakt meldet sich selten.
der Austausch erfolgt über Umwege.
Du fragst nicht wohin das Metall geht.
Irgendwo wird jemand einen hohen Preis dafür bezahlen?
Ein Milliardär, ein Unternehmen, ein Staat.
Obwohl die Quoten offiziell gerecht verteilt sind gibt es Maschinen mit erstaunlich guter Rechenleistung und Staaten mit beneidenswert stabiler Infrastruktur.
Und du?
Du möchtest nur dass dein Kind nicht aus dem System fällt.
das ist Zugang behält zum Lernnetz zu den Möglichkeiten die heute selbstverständlich scheinen!
Du möchetes nicht erklären müssen warum andere weiterkommen.
Recycling funktioniert, aber nur für die, die sich leisten können im Kreislauf zu bleiben.
Du ziehst die Jacke an und gehst morgen wieder Spätschicht Förderband drei.
Ja heute dreht sich alles um das Thema zirkuläre Wirtschaft Und ich habe gerade gelernt Diebstahl sagt man nicht mehr sondern Entnahme.
hast du auch schon mal was entnommen Roman?
Ich kann mich nicht erinnern, zumindest nicht mit dem Zweck, der hier geschildert worden ist.
Aber es ist ein kreativer Begriff.
Ja und damit heißen wir euch herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Out of Time Vision Technik Zukunft.
Ich bin Tommy Falkowski, Schrott-Sammler und Müllproduzent hier am Fraunhofer IEM.
Mit dabei wie immer der Meisterpropa des Instituts Romantum Mitresco Und auch wieder mit dabei ein Gast.
Denn wir haben uns gesagt beim Thema zirkuläre Wirtschaft Da wollen wir tatsächlich jemanden dabei haben Der auch kompetent sich dazu äußern kann.
Ja und wir heißen herzlich willkommen Manfred Renner vom Fraunhover Umsicht.
Guten Morgen ihr beiden.
Schön, dass du da bist, Manfred.
Vielleicht ganz kurz... Wir kennen uns ja schon ein bisschen länger aus der Fraunhofer Welt.
Du bist nicht nur Profisorenkollege, sondern du leitest dir auch als Institutsleiter das Fraun hofer Umsicht und vielleicht in einen Satz so würd ich das zusammenfassen?
Ich denke, das Frauenhofer-Umsicht kann man schon deutlich sagen ist das Institut was sich mit dem Thema Zirkularität, mit dem Timer Recycling Wiederverwendung von Materialien beschäftigt.
Und ich glaube mit deinen Expertise haben wir heute auf alle Fälle hier nichts falsch gemacht und können uns mit einigen Thesen weiter aus dem Fenster legen weil du kannst dir wieder einordnen
Ja, sehr gerne.
Also was ist richtig beschrieben?
Frau Novo Umsicht macht viel in dem Thema auf der einen Seite zirkuläres Wirtschaften und auf der anderen Seite halt woher kommt die Energie damit die zirkulaire Wirtschaft halt auch sinnvoll betrieben werden kann.
dementsprechend freue ich mich extrem heute da zu sein extrem spannendes Gedankenexperiment.
gerade hat Kopfkino schon wirklich massiv ausgelöst und komme ich gleich zu.
Perfekt ja super.
Ich glaube wir haben uns einiges vorgenommen
absolut genau also.
Wir haben natürlich jetzt eine Palette von Themen über die wir sozusagen drüber gehen werden, auch diskutieren wollen.
Sicherlich auch ein oder andere kontroverse Hypothese die wir hier den Raum werfen wollen.
Wir sprechen wie du gesagt hast nicht nur über zirkuläre Wertschaft, wir sprechen über Rohstoffe und Energie.
Wo kommt die Rohstoff her?
Was machen wir damit?
Wie ist die Situation tatsächlich?
bei der Materialknappheit?
haben wir gerade im gelangten Experiment schon gehört was passiert wenn Materialien plötzlich knapp werden.
Woran liegt das?
Ist es eine echte Knabheit, ist vielleicht eine politisch motivierte Knappheit.
Ja und wir wollen uns auch angucken wie ist denn die Reise eines solchen Produktes?
im Gedankenexperiment hieß es gerade Produkte werden nicht mehr.
man besitzt quasi keine Produkte mehr.
man hat sie dann nur und gibt sie wieder zurück und es werden neue Produkte dadurch erzeugt.
also was ist sozusagen die reise eines produktes?
ja absolut also wir müssen einfach gucken gibt's tatsächlich so ein großes Ressourcenproblem oder es gibt andere faktoren die das eigentlich so verschärfen?
Ich hatte, wir hatten im Vorfeld auch schon mal gesprochen.
Das fand ich ganz spannend.
vielleicht so zum Einstieg und da hat es zu mir gesagt Es gibt große Unterschiede bei den Produkten, bei der Zirkularität aufgrund deren Lebensdauer, deren Verwendungszeit.
Also ein schönes Beispiel gebracht.
Magst du damit einfach mit einsteigen?
Weil ich fand das hat mir noch einmal plastisch vor Augen geführt, also plastisch weil wahrsten Worte des Sinne des Wortes dass es einfach Punkte gibt.
Da kann nicht schwer eine Zirklarität Zu Beginn planen, weil's einfach Jahre bis zu Jahrzehnten dauert, bis sich die wieder in Kreislauf bekommt.
Absolut, ja.
Wo fange ich an um das ein bisschen einzuordnen?
Vielleicht mit der Verwendung der Rohstoffe.
also wir haben derzeit eine hundert Milliarden Tonnen Rohstoffentnahme.
man hat es auch in dem Tieser Film im Gedankenexperiment sehr gut gesehen.
Wir sind als Menschheit extrem gut darin tiefe Löcher zu buddeln und aus diesen tiefen Löchern letztendlich Rohstoffes zu extrahieren.
Wir machen uns nicht bewusst wo die Rohstoff für alle unsere Chips für die Infrastruktur letztendliche herkommen.
Es ist eine global zur Verfügung stehende Ressource.
Wir sind als Menschheit unglaublich gut darin geworden, die Ressourcen global einzusetzen und dann die Produkte halt auch global zu nutzen.
Und stellen uns jetzt noch ein bisschen halt die Frage wird das System immer so bleiben?
Halt auch durch die Impacts, die gerade durch verschiedene Kriege Angriffskriege halt ausgelöst werden.
und die ganz essenzielle Frage halt welches System streben wir an?
Das, was du gerade angesprochen hast bringt mich zurück ins Jahr zwei tausendundundzehn.
Habe ich in Brüssel gesessen und Circular Plastics Alliance viele Vertreterinnen und Vertretern von europäischen Staaten sind zusammengekommen um sich darüber zu verständigen wie gehen wir mit den Kunststoffen um?
Und dann hat die Vertretherin aus Frankreich über ihre Deponiekonzepte gesprochen.
der deutsche Vertreeter hat darüber gesprochen dass Deponierung in Deutschland so wie in Frankreich überhaupt nicht möglich ist.
dann kam jemand aus Rumänien, danach jemand aus Irland und ich saß als Fraunhofer Mitarbeiter dazwischen.
Und dachte mir so habe ich mir es leider genau vorgestellt ganz viele verschiedene Logiken in den Mitgliedsstaaten in sich total gut aufgebaut, gut kontrolliert.
und das worauf du angespielt hast war da ein Workshop mehrere Monate später im selben Kreis.
Es ging darum eine Declaration zu unterschreiben also eine Declaration die sich rund um das Thema dreht Kunststoffe und deren Anwendung.
Auf der linken Seite von mir saß eine Vertreterin in der Automobilindustrie, die das Beispiel dabei hatte.
Amaturenbrett als Kunststoffbauteil und rechts von mir sah es ein Vertretern der Verpackungsindustrie, der als Beispiel eine Sushi-Schale dabei hatte, sondern sollten diese beiden Vertreters der Industrie eine Deklaration was Inhaltsstoffe angeht, Recyclingfähigkeit, Recycle Content?
Das Amatourenbrett kommt nach alter Vorgehensweise, irgendwo in Südamerika oder in Afrika.
Klassischer Autoschlachthof!
Und die Sushi-Schale kommt im Umkreis von zehn Kilometern um den Edeka Revelidl Aldi wieder zurück drei Tage nachdem die Sushi Schade sozusagen emittiert worden ist.
und da sieht man halt schon die Kontroverse.
Drei Tage Sushi Schale, dreißig Jahre Amatourenbrett, gleiche Declaration.
Und ich finde, das ist ein ganz guter Einstieg für unser superspannendes Thema heute.
Wo es natürlich nicht nur um Kunststoffe geht sondern um Produkte und Produktenutzungen allgemein.
Ja absolut!
Aber ich bin das trotzdem sehr anschaulich.
Das ist bei mir auf alle Fälle bleibt das... Für lange Zeit hängen das Beispiel und Ich glaube bei mir bleibt jetzt nach dem was du gesagt hast auch Hängen.
Bei aller Liebe für die Zirkularität, die wir haben und über die wir auch viel sprechen und auch in Deutschland ja uns auch einiges Jahr als Zusprechen, dass wir da zumindest auf dem Weg sind.
Ich glaube ich global gesehen das die Ketten also mein Gefühl ist sehr linear noch völlig linear eigentlich ablaufen und wir da glaube ich auch zu übersprechen müssten, dass es tatsächlich kein nationales Problem ist wie du es gerade gesagt hast sondern eher ein globales Thema ist.
und was sind die Anreize eine Zirkularität auf globaler Ebene hinzubekommen?
Das ist tatsächlich glaube ich eine große Herausforderung.
Und eine andere wichtige Frage finde Wer trägt am Ende die Verantwortung?
Ist es eher so, dass wir bei den Unternehmen die Verantwortung sehen.
So mit Hilfe von solchen Declarations beispielsweise oder einfach auch per Gesetzgebung das bestimmte Regularien eingehalten werden müssen Oder setzen wir viel auf individuelle Verantwortung?
Das ist ja in Deutschland.
ehrlicherweise wird das gemacht schon seit langem.
Würde ich sagen, wir sind Weltmeister im Müll trennen und Weltmeisters in den Pfandflaschen zurückbringen.
Das ist jetzt nicht unbedingt mein beliebtes Thema.
Deshalb sollten wir da auf jeden Fall heute auch mal darüber diskutieren?
Ich kann heute glaube ich nur eine klare Antwort geben auf Fragen die sich alle nicht beantworten lassen sondern nur loslösungsrotze aufmachen.
alles was du gerade gesagt hast gleichzeitig Also das was halt so schwierig ist, ich kann nicht sagen der Konsument trägt die Verantwortung oder die Industrie oder der Gesetzgeber.
Ich brauche praktisch alle mit im Boot.
letztendlich und ich finde es halt immer super schwierig wenn über zum Beispiel Konsumentenverantwortung gesprochen wird dann gibt es immer jemandem in all den Gremien im Raum der sagt ja aber wir können das doch nicht alles verschieben auf die Schultern der Bürgerinnen und Bürger dieses Landes Wo ich dann denke und sage, ja aber wenn fünfzehn Prozent wirklich Bock haben da drauf.
Und wirklich freiwillig trennen, hohe Qualität der Sortierung, Sack in Sacksortierung
etc.,
ja dann haben wir doch schon mal fünfzehnt Prozent gewonnen und können uns über die fünfundachtzig Prozent des Restes auch Gedanken machen.
Na und vielleicht eins ein kleines Beispiel damit ihr auch versteht wie laufen diese Diskussionen halt auch oft?
Es wird darüber gesprochen, wie können wir beispielsweise Flaschen für Reinigungsmittel.
Wie sehen die aus?
Und heutzutage sind es ja vor allen Dingen beispielsweise PET-Flaschen klar und so also durchsichtige Flasche.
So jetzt ist dann die Möglichkeit da sich die halt auch aus gemischten Kunststoffen teilweise herstelle.
aber gerade dadurch dass verschiedene Farben drin sind werden die flaschenbrauen.
Jetzt könnte ich ganz einfach mit einem Sleefer, so mit einem Überzug Arbeiten.
sehr dünner Kunststoff und könnt das überwinden.
Aber es wird immer jemand aus der Runde geben, der sagt wir sind doch nicht in der DDR.
Braune Flaschen!
Und dann denke ich mir okay, der Lösungshorizont ist mit dem Argument komplett abgeräumt weil alle sind sich einig ja also in der DDR Das finden wir nicht gut.
Ob an der DDR auch viele gute Aspekte unter Umständen waren, darum geht es ja auch nicht.
Sondern nur um dieses... Es gibt halt so Totschlagargumente und das was wir auf keinen Fall machen sollten sind halt Totschlagargumente zu bringen in dieser extremen, kontroversen und komplexen Frage stellen.
Gedanke habe ich tatsächlich noch nicht gemacht dass die durchsichtigen Flaschen im Rossmannum der MD-Bösen sind aber... Ich nehme das mal mit!
Aber
man merkt es schon.
also bei Getränkflaschen merken wir uns ja teilweise dass sie dann auch schon gemischte Kunststoffe einsetzen dadurch eine etwas dunklere Farbe haben den die PET Mischung oder was da eingesetzt wird.
aber ich glaube in der Breite ist es noch selten anzutreffen gerade jetzt wo.
also bei Spülmitteln ist es mir auch noch nie untergekommen.
Also gut blaue
Flaschen gibt's ja noch.
Die Grüße macht so haben zu sagen, der Kunde muss das sehen, dass das Spülmittel dann nach Zitrone duftet und gelb ist wahrscheinlich.
Darum geht es ja dann am Ende des Tages.
Es gibt super viele verschiedene Marktlogiken halt.
Und ich sage mal das was halt einfach fest steht... Der Kunststoff aus dem Virgin Material ist halt einfach, man kann sicher sein es sind keine Aditiven drin.
Es sind keine Stoffe in dem Kunststoff die sich negativ auswirken entweder aufs Material oder auf die Konsumentinnen und Konsumenten dahinter.
So und dementsprechend ist halt gerade bei dem Barrelpreis, den wir jetzt auch vor dem Irak, Iran Krieg hatten letztendlich.
Ist die Marklogik einfach extrem dominant zu sagen wenn ich unter fünfzig Euro pro Barrel bin?
Und nicht bei über hundert da sich dann das virgin material Vor allen Dingen, also das aus Rohöl direkt der erzeugten Kunststoff halt auch ökonomisch sind von Einsätzen aus Unternehmensperspektiven.
Dann ist der recycelte Kunststoff Teurer auf der einen Seite und ich muss mir Gedanken machen darüber, was ist unter Umständen drin.
Wie gehe ich damit um?
Und dann kommt halt an vielen Stellen die PET-Flasche, die halt nun mal separat gesammelt wird in den Vordergrund von dieser Betrachtung.
Sinnvoll oder nicht,
zweite Frage.
Total spannend, was du hier ansprichst.
Dann sind jetzt viele Themen ja mit aufgekommen also sozusagen das Plastik aus Rohöl hergestellt wird.
Es ist hoffentlich den meisten klar aber es glaube ich noch einmal wichtig zu betonen weil wir momentan Ich nenn's jetzt mal die Ölkrise, die wir ja auch generell spüren.
Eher so an der Tankstelle diskutieren.
Aber das könnte natürlich jetzt auch andere Auswirkungen haben.
Das es tatsächlich dann doch wettbeersfähiger sein könnte mit recyceligen Kunststoffen und Verpackung oder dergleichen tatsächlich zu machen.
Ich werde vermehrt darauf achten im DM und im Rossmann oder am Drogeriemarkt im Allgemeinen... Aber wie ist es denn so bei den, das sind ja dann die fossilen Ruhstoffe.
Du hast ja Virgin Materials angesprochen, also die jungfreulichen Materialien, die noch gar nicht abgebaut oder gebohnt worden waren und wo wir noch nicht die tiefen Löcher gegraben haben, die zum ersten Mal irgendwie genutzt werden?
Laufen wir bei den Virgin Materals grundsätzlich in ein Thema rein?
Oder gibt es eigentlich genug oder ist das ein großer Motivator für das Thema Zirkularität?
Also genug ist ja ein wahnsinnig relativer Begriff.
wer sich autofreie Sonntage der siebziger Jahre anschaut Prognosen, die man gemacht hat.
Wie lange gibt es noch Kunststoffe?
Also wie lange gibt das noch Öl aus denen dann halt Treibstoffe gewonnen werden und aus den Kunststoffen hergestellt werden
etc.,
war die Prognose ja durchaus in den siebziger Jahren eher konservativ.
So jetzt mit ganz neuen Technologien mit den Möglichkeiten beispielsweise in den USA über Fracking auch wenn ich den letzten fünf Jahresplan von China mir anschaue.
Die Frage, wie gewinne ich Rohstoffe aus der Tiefsee also immer weiter Offshore zu geben beispielsweise.
Heißt das unterm Strich, es gibt Lagerstätten die einfach zu erschließen sind?
Die einfach zu erschließendsten sind natürlich auch die, die nach Marktlogik zuerst ausgebeutet werden und dann geht man Stück für Stück eben an die schwerer auszubeutenden Quellen.
Und jetzt stellt sich natürlich die Frage wann ist der Punkt da, an dem es eigentlich sinnvoll wäre diese unglaublich wertvolle Ressource Öl Auf der einen Seite entweder zu sparen oder gar ganz im Boden zu lassen, weil wir sagen die CO-Zweihemission in der Atmosphäre sind einfach ein wichtiges Thema.
So und das meine ich mit Lösungshorizonten ja letztendlich Ich finde es ist nicht unsere Aufgabe als Frauenhofer Gesellschaft zu sagen Das ist der Weg sondern Lösungs Horizonte aufzuleißen in der dann halt letztendlichen Gesellschaft und Politik legitimiert über Gesellschaft letztendlich, dann wiederum Systeme aufsetzen muss bei denen wir sagen können da gibt es technische Lösungen, technische Möglichkeiten.
Natürlich funktioniert das ist ein Preisschild dran aber vielleicht als letztes kleines Beispiel.
Ein Preisshild an einem Katalysator von einem Auto ist auch für das Fahrgefühl kein Mehrwert.
Man hat sich dazu entschieden, dass ein Katalysator elementarer Bestandteil eines Autos ist der Geld kostet.
Und dementsprechend geht es jetzt darum eben konsistente Entscheidungen zu treffen und auch darüber zu sprechen was ist uns wert?
Also was ist es uns wert?
und dementsprechend wenn wir definiert haben in Deutschland idealerweise im europäischen Kontext Was es uns Wert ist haben wir halt auch die Möglichkeit andere Regionen dieser Welt zu überzeugen von unseren technischen Lösungen Und den System, die wir selber aufgebaut und halt auch nutzen.
Also wir haben eine riesen Möglichkeit können natürlich auch das was jetzt gerade passiert ganz intensiv diskutieren wie machen wir eine Rolle rückwärts?
Wie können wir weiter so wirtschaften weil es potenziell halt auch Investitionen bedarf bei der Frage halt investieren wenn nicht in unsere Zukunft, in unsere Technologien?
aber auch noch ein spannendes Thema.
Man merkt schon, das Thema ist komplex.
Also
superkomplex!
Da
hängen so viele Sachen damit dran... Das ist, glaube ich aber auch spannend, dass man jetzt mal an dem profanen Beispiel einer Plastikflasche aus einem Drogeriemarkt, was alles am Themen da letztlich dranhängen.
Das ist doch schon spannend.
Und
ich finde es ganz wichtig auch nochmal zu betrachten, wir sprechen ja jetzt hier nicht nur über eine ökologische Dimension also das wirklich nicht nur die Dimension Wir lassen zum Beispiel das Öl im Boden weil wir CO² einsparen wollen sondern am Ende ist es natürlich auch einer ökonomischen Fragestellung und wie du schon gesagt hast abhängig vom Rohölpreis, kann es sich dann tatsächlich lohnen Rezyklate einzusetzen oder halt Divergent Materials.
Weil einfach ganz unterschiedliche Auswirkungen entstehen die man mit betrachten muss und ich finde das ist extrem wichtig bei dem Thema zu betrachten.
wenn man jetzt über Sustainability im Allgemeinen spricht hat man ja meistens in drei Dimensionen ökologisch, ökonomisch und soziale Auswirkung und das stellt einfach auch nochmal diese Gesamtkomplexität dar.
Ich glaube, wie du richtig gesagt hast, dass man systemisch lösen lässt.
Absolut!
Also was ich an dem Tieser Film, an dem Gedankenexperiment halt auch wirklich spannend fand ist ja erst dachte ich wohin läuft gerade wohl die Argumentation dessen was die KI uns da aufbereitet?
und dann kam ja aber so der Pfad wir sind schon in einem endlichen System.
ich sage mal das ist natürlich ein Status quo diesen Jahres Ist das ein Zukunftsszenario letztendlich?
Und dann dachte ich okay, also so ist die Logik aufgebaut.
Jetzt ist natürlich wenn man in die Vergangenheit guckt... Ich habe bei meinen Vorträgen auch immer wieder mal das Beispiel eines Lumpensammlers der in Paris, im Jahr seventeen und achtundvierzig glaube ich, ist es lumpen einsammelt weil die These von einem der Philosophen dieser Zeit, dieser Epoche letztendlich nichts verloren geht.
Also da ist halt sowohl was Baustoffe angeht, wie auch bis zum Lumpen runter so lange wiederverwendet wird.
und warum?
Weil die Zugänglichkeit zu Stoffen und zum Materialien halt extrem beschränkt ist.
Und wir leben mit der These immer alles in allen Maßen egal ob Metalle seltene Erden Produkte – das ist ja auch!
Ich liebe Solarzellen auf der anderen Seite, ne?
von Hochleistungs-Solarzellen, also Schapo das aufgebaut zu haben auch in der Art und Weise.
Ist natürlich wiederum die Frage ist es ein System dass wir anstreben wo wir sagen selbstverständlich es gibt einen Produzenten der das extrem gut kann zu unglaublich günstigen guten Preisen oder sagen wir okay wir müssen auch gucken dass wir Diversität in der Produktion haben nicht nur von Unternehmen sondern auch von Ländern die es herstellen.
In welches System gehen wir letztendlich rein?
Absolut.
Also ich habe ja auch schon mit vielen Unternehmensvertretern sprechen wir auch immer über das Thema und ich sage mal, dass Positiv in den letzten Jahren sehr viel über Digitalisierung diese Themen sehr stark gesprochen und ich hatte aber wirklich so wahrgenommen weil doch viele auch Technik-Geschäftsführer sind ja Ingenieure auch in Deutschland liegt hier aus typischerweise sind es Ingeniere die sagen ja eigentlich Müssen wir mehr, wie Ingenieure denken.
Also müssen wir technische Lösungen, technischen Möglichkeiten und vor allem das Ganze wieder materialspezifischer uns anschauen, welche Materialien sprechen wir die strategisch wertvoll sind?
Welche Ketten wollen wir aufbauen?
Welchen können wir auch verzichten?
Das kann man ja auch mal machen.
Und die Diskussion finde ich eigentlich sehr, sehr spannend.
Und was jetzt ja einige Materianen angesprochen, die ich finde, die müsste man einordnen weil ich glaube zum Beispiel seltener Erden ist glaube ich der Begriff öfters ein Missverstanden wird, weil sie sind ja gar nicht so selten in seltenen Erden.
Sondern Sie kommen eher ungünstig vor oder ungünstigen Konzentration und haben sehr viel aufwände, sich dann rauszulösen.
Was Zugänglichkeit auch der gesamte chemische Prozess dahinter?
Ich weiß nicht, ob das stimmt.
Du kannst es dann korrigieren aber ich habe mal gehört dass selbst die Chinesen mittlerweile überlegen Minen für seltene Erden eher Afghanistan aufzubauen weil sie das auch im eigenen Land nicht mehr so extrem machen wollen.
momentan ist China der absolute platzwisch wenn das Thema um den seltener Erden geht.
da muss massiv ja schon abhängig gemacht also die Kette geht und Vielleicht für die Zuhöhrentörer jetzt seltenen Erden ein weniger nutzen.
Das braucht man im gesamten Bereich der Elektrifizierung und das ist für jeden Akkus und so was, es ist ein Riesen-Thema wo man technologisch natürlich auch dran ist versucht unabhängig von den Materialien zu werden oder politisch sich Gedanken machen muss wie schaffen wir einen sicheren und vernünftigen und auch umweltfreundlicheren Zugang als entflecht jetzt auch ist?
Total also das absolut recht.
seltene Erden sind nicht dadurch selten dass es diese unfassbar selten gibt sondern dass es wenige Regionen gibt, die praktisch sich der Verantwortung stellen.
Diese Materialien abzubauen heißt halt, die Umweltauswirkungen sind meistens riesengroß.
Aus meiner Perspektive war die Elektrifizierung von Fahrzeugen beispielsweise und der ist dieses extreme Wachstum von Lithium-Ionenakkus – die Chance, die Produktionskette, die Wertschöpfungskette bis zur Mine!
Weil darum geht es ja.
Ich meine, ich will den Verkehr unter die Art und Weise wie Automobile beispielsweise betrieben werden, nachhaltiger Gestalten.
Das ist einer der großen Driver.
also warum nicht bis zur Mine?
Warum wird Lithium an vielen Stellen abgebaut ohne die Konsequenzen und die Umweltauswirkung wirklich sich vorzunehmen?
Natürlich gibt's auch da technologische Lösungen Also auch diese Min.
besser uns sauberer zu betreiben als jetzt Und dem dementsprechend haben wir halt wie schon so oft in der Vergangenheit auch, aus verschiedensten entwickelten industrialisierten Regionen die Gewinnung letztendlich exportiert nach irgendwo anders um die Rohstoffe dann wieder zu importieren von denen wir unsere teilweise wirklich absoluten Hightech-Produkte halt herstellen.
Lithium ist wiederum ein sehr gutes Beispiel, also die Vorkommen sind auch im Rheingraben beispielsweise genauso wie an vielen Stellen Norwegens.
Man hat sich aber auch beispielsweise in nordischen Ländern jetzt dazu entschieden trotz der Vorkommen das halt der Umweltschutz so wichtig ist dass man die Vorekommen nicht schließt.
Wiederum es geht mir nicht darum moralisch zu entscheiden ob das gut oder schlecht ist also nur für die Zuhörerinnen und Zuhörer sondern es ist eine Feststellung Wenn wir uns jetzt entschließen, dass uns die Natur an diesen Stellen wichtiger ist als der Import auf einem fliegenden Biotop was durchs Weltall rast.
Nämlich unsere Erde und dazu entschliessen das wir es lieber irgendwo anders irgendwie gewinnen lassen Anstatt nachhaltig und teurer bei uns aber mit dem ganz klaren Gedanken Wir setzen das so auf Dass wir halt auch verantwortungsvoll umgehen Dann werden die allermeisten Diskussionen im Status quo halt extrem schwierig.
dann warten wir sozusagen wie im Film gerade gezeigt, bis die Endlichkeit da ist.
Bei manchen Rohstoffen in den siebzig Jahren, bei manchen in dreihundertzwanzig Jahren und erst dann nutzen wir all unsere Technologien, die wir letztendlich auch schon heute verwenden könnten für unseren Mehrwert.
Und dann fühle ich mich immer so ein bisschen versetzt in diese Legende der Osterinseln, bei der ich mir denke okay wenn wir eine Insel zum allergrößten Teil ressourcenmäßig ausbeuten, die Bäume abholzen
etc.,
dann wird der Humus abgespült.
Das ist ja die Legende, wo man jetzt auch relativiert ob das wirklich so war.
aber ich finde das Bild eigentlich schön weil wir sind letztendlich ein Biotop.
was du das Welt erraste es eine Erde.
und dementsprechend halt die Frage wie gehen wir mit Produkt-Produkt-Wertschöpfung um?
Und als letzter Satz dazu dass was ich halt klasse fand war die Idee besitzen wir überhaupt noch die Produkte oder nutzen wir sie ganz andere Geschäftsmodelle letztendig für Unternehmen.
Schlechte Nachricht natürlich für BTC-Produzenten, die vor allen Dingen Produkte produzieren, die im Keller als Rohstoffsenke abgelagert werden.
Stichwort Bohrmaschine.
Ja,
das ist definitiv so.
Ich muss sagen, ich kenne einige Unternehmen hier aus der Region auch bei denen es nicht so ist.
Die hatte schon mehr Gespräche mit verschiedenen Geschäftsführern, die tatsächlich bis zu Mine gucken, also jeden tatsächlich so tief ... um dann auch und auch das erklären, wie komplex das ist soweit zu gucken.
Und was man dann auch da findet.
also wenn man wirklich so tief gucken möchte... ...und auch viele die das einfach komplett ausblenden.
Das muss man auch ganz klar sagen.
Was ich an deinem Beispiel einfach wirklich sind wir ja hier wirklich keine Moral-Apostel?
Absolut!
Aber es gibt diese Beispiele von Firmen aus Europa,... ...die praktisch nicht in Europa erschließen sondern wirklich ins Ausland gehen und dort die ja Geschäft machen.
Also ich glaube große schwedische Firma als Beispiel immer jetzt auch keinen Namen dropen die heimische Vorkommen eben nicht erschließen.
Sondern würden die wahrscheinlich machen, wenn sie Erlaubnis bekommen?
Würden wir das auch machen und da bin ich schon bei dir.
Das ist tatsächlich zu kurz gedacht.
also im Prinzip ist... Auch jetzt von heute sagen hier Australien liegt auf der anderen Seite der Erde aber eigentlich ist es tatsächlich ein Bioturken.
Also es ist totaler Blödsinn!
Wir sollten schlau genug sein, verstehen dass das ein System und wir sitzen im selben System oder am selben Boot und es macht keinen Sinn dann an einer Stelle, dass vielleicht unachtsamer, unkontrollierter und vielleicht auch dann definitiv wahrscheinlich auch um weniger umweltfreundlich dann zu machen und gar nicht die Potenziale, die wir Techno-Geschätten auszuschöpfen.
Wir sehen halt an vielen Stellen, sehen wir die Produkte, die wir halt konsumieren.
Wir haben überhaupt keine Ahnung welche Komponenten alle zusammenkommen.
es gibt ja diese wunderbaren Beispiele aus wie viele Ländern ein Bleistift hergestellt wird oder wie aus Quarzsanten die in Großbritannien gewonnen werden letztendlich Waverchips hergestellt werden etc.
Ein wunderbares Buch Material World wo ganz viele Beispiele beschrieben werden ab den Rohstoffquellen und wie diese Welt, was ich großartig finde, ineinander greift für die Wertschöpfung.
Wo unglaublich viele Menschen viele Gesellschaften partizipieren Teil dieser Wertschöffungskette sind.
Und deswegen muss ich sagen als Kind der neunziger Jahre also Ich fand es bestechend Die welt die zusammenrückt Wandel durch Handel letztendlich und die Idee Ja, wir sind ja eigentlich eine große Zivilisation.
Also lasst uns gucken, dass wir das irgendwie hinbekommen und ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben.
aber die Impacts kommen halt einfach näher ungewohnt für Zentraleuropäer.
Wir waren halt gewohnt währenddessen das in vielen anderen Stellen dieser Welt immer schon nicht schön war Dass es sich für uns so ruhig angefühlt hat Und da merken jetzt gerade wie die Abhängigkeiten so gelagert sind und dass sie uns elementar betreffen in vielen Lebensbereichen.
Und dementsprechend ist das Thema so wirklich relevant über das wir heute sprechen?
Ich glaube, die Vision einer Weltengemeinschaft, die zusammenarbeitet, ist natürlich etwas was sich die meisten Leute wahrscheinlich wünschen würden.
wenn wir ehrlich sind Die Realität sieht heute schon stark anders aus also auf verschiedenen Ebenen allein wird es schon angesprochen.
innerhalb von Europa Wenn wir uns das Thema zirkuläre Wirtschaft anschauen Wir haben allein schon sehr, sehr viele krasse Unterschiede.
Dann natürlich weltweit gesehen sieht es ja nochmal ganz anders aus.
und vor allem in einer Welt wo die unterschiedlichen Länder und Regionen im krassen Wettbewerb zueinander stehen wie was wäre da aus deiner Sicht der richtige Weg um das zu verbessern?
Du hast eine Sache schon gesagt nämlich wir gehen mit gutem Beispiel voran also wir entscheiden uns gewisse Dinge zu machen hier in Deutschland Europa dazu oder zeigen dadurch was technologisch möglich ist, warum es auch sich lohnt und ja exportieren das sozusagen in die Welt.
Ist das der goldene Weg aus deiner Sicht?
Oder gibt's da noch andere Hebel?
Ja, goldener Weg ist bei dem Thema wie vorhin schon gesagt.
also ich habe ja auch in der letzten Legislaturperiode Politik sehr intensiv beraten und ich hab bei vielen der Diskussionen halt gemerkt dass so diese Wenn man nur lange genug fragt, gibt es so dieses Silver Bullet.
Ich hab das... Und die gibt's nicht!
Es gibt halt einfach eine Kombination von wirklich vielen Strängen, die gleichzeitig laufen müssen.
Woran kann ich aber glauben?
Ich kann letztendlich daran glauben dass wenn man selber eine Systematik aufsetzt bei der man sagt Die Systematika ist uns wert Das andere sehen und verstehen wie dieser Mehrwert isst.
Beispielsweise.
Die von den Zähnen am meisten Kunststoff imitierenden Flüssen liegen neun in Asien und keiner in Europa.
So, indem wir sprechen könnte man ja sagen Wir haben kein Problem!
Wir sind aus der Nummer raus.
Gut, das ist eine mögliche Feststellung.
Auf der anderen Seite fällt jetzt halt dadurch dass viele Regionen in Asiens entweder inzwischen Naherholungsgebiet sind für die Mittelschicht der Asiatinnen und Asiaten selber Oder tolle Urlaubsziele von Europäern, Amerikanern etc.
Das beispielsweise der Kunststoff Strudel will ich mal nennen, der vor Bali zirkuliert die Strände in einer Art und Weise hinterlässt bei der Tourismus an vielen Stellen dann echt kritisch diskutiert wird.
also fliegen Menschen da noch hin.
das heißt es geht jetzt in verschiedene Lebensrealitäten massiv rein Der Great Pacific Garbage Patch, wie es heißt.
Also diese Fläche die viermal so groß ist wie die Fläche von Deutschland.
Mehrere Meter dicker Kunststoffstrudel der auf dem Pazifik letztendlich zirkuliert könnte man ja sagen is weit draußen sehen war nicht alles gut Die Pavale.
also ich mache das mal ganz platt aber Es kommt in die Lebensrealität weil wir halt nun Mal extrem dicht besiedelt sind und dann kommt der Druck halt auch.
Also der Druck kommt in den Ländern und es ist halt.
in manchen Teilen Asiens wird der Müll eingesammelt.
Man geht praktisch die Kosten, den Müll einzusammeln weil man sagt wir können den nicht auf der Straße rumliegen lassen.
Es ist aber halt offiziell vorgesehen rückwärts mit dem Lkw an den Fluss zu fahren und den Müll abzuschütten in den Fluß.
Das geht so lange gut solange die Konzentration gering ist.
und dementsprechend möchte ich auch sagen Wir sollten uns da auch nicht moralisch erhöhen, weil in meiner Kindheit war es ganz normal und meine Kindheit ist ja nicht hundert Jahre her.
Dass man mit Tankschiffen auf die Nordsee fährt und von Chemiekonzern Dünnsäure verklappt.
Weil die Konzentration ist so gering bis man irgendwann gemerkt hat wow der Impact!
Aufs Ökosystem ist extrem hoch.
Dementsprechend sind natürlich die asiatischen Länder, spüren auch der Impact ist extrem hoch.
Demensprechend ist da der Veränderungsdruck halt auch riesig genauso wie in China und in den zwei Tausenden dann ich in Peking den Himmel nicht gesehen habe.
Und jetzt schon weil der Veranderungsdrucks extrem groß ist Weil die Bevölkerung sagt wir wollen das anders
haben Ist ja auch durch die Industrialisierung Deutschland passiert.
also weiß nicht, ob man im Rhein vor hundert Jahren baden konnte.
Also jetzt sowieso nicht wegen der Strömung aber ich meine von der Wassergüte her da waren die ganzen Chemikonzerne das wurde auch einfach rausgekippt damals.
oder
Wäsche trocknen.
im Ruhrport gibt es ja auch die Stories, dass du halt schwarze Wäsche gehabt hast.
dann
Ja klar und ich glaube Das ist einfach eine Entwicklung die auch einer zivilisation aber auch einer Kultur muss er sich
leisten
genau dass man ab dem Punkt ab den leistet man sich und schaut mal weg.
Da stelle ich mir eine wichtige Frage.
Wir haben schon viel über Technologien gesprochen und wir sind ja jetzt als deutsche Gesellschaft tatsächlich, was ich auch weltmeist aber wissen sehr gut darin Dinge selber zu machen Müll zu trennen Pfandflaschen aufzubewahren und in Automaten wieder zurückzugeben.
ist es denn technologisch gesehen, so dass das wirklich noch notwendig ist.
Du hast gesagt, wenn fünfzehn Prozent das machen, ist es gut weil dann wird's schon mal gemacht.
Es ist hochwertige Sortierung.
Wären wir nicht technologische eigentlich schon dazu sagen?
Wir haben Systeme die das für uns übernehmen?
Ja ich bitte immer daran zu denken, wenn nicht zum Beispiel Kunststoffe sammeln in einer gelben Tonne Und der letzte Einwurf in diese gelbe Tonne ist ein Sahne, zweihundert Milliliter Gefäß das noch zu siebzig Prozent gefüllt ist und dann läuft die Sahne da so über alle anderen Kunststoffgebinde.
Ich will auf die Biologie raus und wie es dann riecht usw.
Wenn ich es schaffe dass halt die Sortierqualität zu Beginn signifikant steigt muss sich nachher halt viel weniger machen damit ich halt hochwertige Qualität habe.
selbstverständlich kann nicht was du gerade auch ansprichst, absolut zurecht.
Ich kann natürlich durch die Art und Weise wie ich KI gestützt sortiere, durch digitale Materialpässe, digitale Produktpresse wahnsinnig viel machen!
Also alle Impact-Kategorien müssen natürlich berücksichtigt sein und dazu können wir sehr gerne kommen.
aber die Frage ist halt so die grundsätzliche Logik und ich habe da auch manchmal Spitz in den Diskussionsrunden gesagt ja aber können wir nicht mal einen Parameter festhalten?
Naja, wenn das deutsche Müllfahrzeug in der Art und Weise wie es im Jahr zwei tausend sechsundzwanzig funktioniert.
Das Maß aller Dinge ist.
Dann können wir doch wenigstens den Parameter mal festhalten dann lachen immer alle so ein bisschen betreten weil natürlich kann ich auch einen Müll Fahrzeug anders denken.
aber da seht ihr schon unsere Tonnenlogik verglichen mit der Tonnen-Logik in anderen europäischen Ländern.
Wir haben einfach ein extrem großes Defiziterin was immer so schön Harmonisierung genannt wird Weil natürlich jedes Land hat seine Wertschöpfungskette, seine Art und Weise wie es mit der Ressource Müll halt umgeht.
Idealerweise ist der Müll ja kein Müll sondern Rohstoff der Zukunft.
aber da sind jetzt auch etablierte über Jahrzehnte aufgebaute Wertschöffungsketten und Unternehmen die natürlich ich muss es ehrlich sagen weggeblasen werden über eine neue Logik.
und die Gewinner der der Zukunft sitzen noch nicht am Tisch die applaudieren könnten der Gegenwart, aber natürlich schon.
Und dementsprechend muss man dann natürlich ganz intensiv überlegen in welche Richtung geht man?
Ja schon interessant das Thema.
ich meine dass ist ja auch jetzt kennt ihr jeder das
Thema
Hausmülltrennen mit unterschiedlichen Perspektiven als möchte ich von meiner Schwiegermama die tatsächlich sogar den Joghurtbecher noch ausgespült hat Weil es ist vielleicht zu match, aber ich hab's nie nachgerechnet ob das sinnvoll ist oder nicht.
Aber ich hätte so mein Gefühl dass es nicht so sinnvoll is.
Wir trennen auch... Manchmal habe ich schon aus dem Gefühl was passiert denn dann mit den Mülleigengleichen?
Und es gibt ja auch diese Berichte der Verpackungsmüll zum Teil.
Ich hab jetzt das Gefühl dass mehr Geschäftsinteresse gibt ihn wiederzu verwerten.
Schwarzgruppe habe ich jetzt oft gelesen, dass die tatsächlich einen Geschäftsmodell daraus gemacht haben über die letzten Jahre.
Und das finde ich auch gut so weil dann weiß ich da ist jemand dabei der hat ein Incentiv.
Aber es gibt natürlich auch die Berichte sowas halt dann, weil es doch dann viel noch verbrannt wird oder halt irgendwo weg kommt und wir eben nicht bei uns deponieren, dass er dem Malaysia landet.
Ich bin viel mit Malaysia gemacht und da habe ich mich schon berichten lassen von einem oder anderen deutschen Müllberg, der dort liegt.
Das sind schon Dinge, die bewegen ja einen dann schon irgendwo ist schon schwierig mit umzugehen, also die Augen zu verschließen.
Ein gewissen Punkt ist tatsächlich für die jetzige Generation einfacher weil wir es wahrscheinlich nicht so ausbaden wie dann unsere zukünftige Generation.
Wahrscheinlich alle die Kinder haben sind nochmal anders motiviert aber trotzdem ich find's schon ein schwieriges Thema.
Also wer schon mal in einer Müllsortierungsanlage war und ich war das öfteren da.
Hab mir das vor Ort angeschaut Die Art und Weise wie wir Mühlsortieren wie wir mit unserem Müll auf letztendlich umgehen ökonomisch aufgebaut nach einer Logik.
Nämlich genau die Logik, die der Gesetzgeber letztendlich vorgibt.
und danach sind Möhlsortierungsanlagen halt optimiert.
wenn ich jetzt die Logikanlassaufsätze also wenn ich mir beispielsweise anschaue wie viel optische Verfahren sind in so ner Mülltrennungsanlage letztendly installiert Wie viele andere Art und Weisen zu identifizieren, welche Kunststoffe sind da?
Und wie schnell laufen die Bänder.
Also die Förderbänder praktisch auf denen der Kunststoff liegt.
Dann sehe ich an jeder Stelle wo ich optimieren kann Wenn nicht das aber also optimiere in Bezug auf Qualität.
So und dann verstehe ich aber zu hundert Prozent den Betreiber dieser Sortieranlage Der sagt ja natürlich könnten wir optimieren Aber es lohnt sich nicht.
Das heißt die Logik müsste umgestellt werden, dass halt Qualität vor Quantität geht.
So wenn Qualität für Quantität ist und ich dann bei der Qualität sage ich möchte aus einer Lebensmittelverpackung wieder eine Lebensmittel Verpackung machen beispielsweise und keine Parkbank das ist immer auch so.
ein sehr plakatives Beispiel für das was man so Downcycling nennt.
Ich finde super wenn Kunststoff als Kunststoff verwendet wird.
Wenn ich natürlich Kreisläufe schließen möchte, brauche ich neue Technologien.
Weil sonst die Anreicherungen von Farbstoffen, UV-Stabilisatoren alles das was sich in den Kunststoff reinbringe für seine Funktionalität muss ich halt auch wieder ausschliessen damit ich zum Rohstoff wieder komme.
und auf der anderen Seite – und das wird oft vergessen beim PET Beispiel – ich sage mal relativ spitze so, dass die Polymerkette aus der die Kunststoffe aufgebaut sind ist kein Pepetomobilier.
bei jedem Einschmelz und wieder Formgebungs, also praktisch noch vom Becher zum Becher werden die Polymerketten kürzer.
Umso kurzer die Polymersketten sind desto instabiler wird das Material und dementsprechend muss ich irgendwann die Polymeerkette wieder aufbauen.
und da sind wir bei dem was natürlich vielen Menschen nicht bewusst ist was chemisches Recycling heißt d.h im Kunststoffsektor letztendlich wieder neue wahre Produkte aufbauten zu können über eine spezielle Verfahrenstechnik.
Wenn ich das nicht mache, sondern rein mechanisch bin ich halt extrem limitiert in der Art und Weise.
wie viele Kunststoffe kann ich einsetzen?
Welche Tonagen kann ich einsetzen?
Und da ist das gerade von dir angesprochene Beispiel der PET-Automaten die die Schwarzgruppe vor allen Dingen auch über Lidl natürlich betreibt.
super!
Ich habe ein sortenreines Material, ich hab'n klares Material.
Ich hab'm Material in dem vorher zu allermeist Flüssigkeiten getränke gelagert worden sind.
Naja...ich hab' n Kunststoff den ich gut wieder einschmelzen kann und ich hab'm Bottle-to-Bottle also Flasche-zu-Flasche-Prinzip.
Na?
Wenn ich das jetzt anwenden möchte auf mein gelben Sack oder meine gelbe Tonne!
Ganz andere Spiel, ne?
Dementsprechend von der Schwarzgruppe wirklich von dem Kauf eines eigenen Dualen Systems prezero.
über den Kauf eines eigenen Flaschenbläsers, über die Anwendung des PETs für die Eigenmarken bis hin zum Verkauf des PET-Rezyklate an andere Hersteller.
Das System ist grandios aufgebaut, hat einen ökonomischen Mehrwert und ein ökologischem Mehrwert, schafft Beschäftigung also auch die soziale Dimension.
damit in Begriffen und muss ich einfach sagen es ist ein System was über anderthalb Jahrzehnte letztendlich aufgebaut worden ist mit einer extrem stringenten Logik.
Ich wollte keine Unternehmen nennen eigentlich,
aber das
ist ein ganz prägnanten Beispiel.
Die Lidlwasserspekte
wird's besser!
Also ich finde es auch gerechtfertigt so was zu nennen an der Stelle wo es einfach auch ein Fakt ist dass sowas aufgebaut wurde, dass gut funktioniert.
Ich persönlich muss zugeben aus meiner Unwissenheit heraus bin bei diesem ganzen Thema PET Fandautomaten immer schon sehr skeptisch gewesen, weil ich mir gedacht habe okay die ganzen Kosten die da entstehen um diese Automaten zu entwickeln erstmal und diese Automateneinander hinzustellen.
Das scheint mir irgendwie unbalanciert aber so wie ich das jetzt mitbekomme, wie du das erzählst ist es gerade bei dem Rohstoff-PT eigentlich extrem schlau.
Absolut!
Ich hab natürlich verschiedene Einkommensquellen muss man auch ganz klar sagen also dass was der Kenner Pfandschlupf nennt Also der Pfand, der letztendlich bezahlt wird.
Gerade wenn es im eigenen Supermarkt dann auch noch ist.
von der Flasche die nicht mehr zurück kommt sind natürlich Millionen Beträge bezogen auf die Stückzahl,
die da rausgeht.
Ja, aber ich glaube Schwund ist auf jeden Fall einiges im System.
Absolut
und dementsprechend muss man immer Gemengelage sehen, natürlich betreibt niemand die von dir gerade angesprochenen komplexen Anlagen den Pfandflaschen zurückzugeben wegen des Pfandschlupfes.
Es ist aber halt nur mal ein Baustein dessen und das System ist sehr sinnvoll aufgebaut und damit einmal auch die Menschen hier zuhören verstehen wie das so ist wenn ich dann sage okay ich möchte mehr alten Kunststoff also Rezyklat wieder in die Anwendung bringen und deswegen mache ich verpflichtende Quoten.
Dann guckt sich natürlich, gucken sie Unternehmen an ja woher bekomme ich denn jetzt mein hochwertiges Rezyklat?
Also den Altkunststoff.
dann schaue ich natürlich sehr intensiv auf dem PET Automaten weil ich weiß das ist ein sehr sauberes Material was verfügbar ist.
Verfügbarkeit ist ein Riesenthema!
Und dann fange ich unter Umständen an den superaufgebauten Strom der PET Flaschen im im Circle dann einen Teilstrom abzuzweigen, beispielsweise für die Herstellung von Textilien oder anderen Produkten.
Ja und auf einmal ist dann klar die Textilie, die kommt zumindestens status quo heute noch nicht wieder zurück als Textilier.
Das heißt ich zweigesond Strom aus einem relativ geschlossenen System ab und der landet dann woanders.
Und da muss man halt unglaublich schauen wie man das System aufsetzt.
Und dann kommt es halt ganz oft zu fünftausend Seiten Dokumenten aus Brüssel, bei denen ich dann aber ganz oft jede Seite verstehe.
Weil eben ist eine unglaubliche Kaskade ist.
und auf der anderen Seite versteh ich total den Mittelständler teilweise auch das Großunternehmen und schon absolut das KMU die halt sagen wir können mit der Art von Dokumentenfluid nicht umgehen.
Wir schaffen das nicht!
Da habe ich riesengroße Hoffnung, dass KI gerade im Thema dem Mittelstand zugänglich zu machen.
Welche Verordnungen kommen für mich zugestellten raus?
Auf welcher Seite finde ich welche Paragrafen der für mich auch wirklich zutrifft damit das ganze Thema halt auch händelbar bleibt.
Nee, das sehe ich auch als ein spannendes Thema.
Wir werden sicherlich auch nochmal das Thema Digitalisierung und KI gleich noch mal streichen.
Du hast jetzt ja auch paar technologische Themen schon reingebracht.
Chemisches Recycling – das ist im Wesentlichen wahrscheinlich immer meistens so bei Thermoplast.
So habe ich das zumindest einmal in meinem Chemie-Untersicht gelernt als Ingenieur.
Thermoplaste, das heißt überhaupt aufschmelzbare Kunststoffe dann unterschiedlicher Qualität gibt da mittlerweile auch bei Dudroplasten habe ich aber gesehen.
Das müssen wir recherchisch schon ein paar ansetzen.
Wenn ich auch die Hoffnung mal irgendwann habe, dass Leiterplatinen und Platten nicht immer nur geschreddert werden.
Das ist tatsächlich dann eher ein Thema.
Das heißt technologisch tut sich doch da bestimmt einiges.
Also die Güte des Altkunststoffes wird ja auch technologischer besser.
Nicht nur aufgrund der besseren Sammlung, sondern vermute ich jetzt mal oder werdet ihr vielleicht sogar daran arbeiten?
Also von den Materialklassen, wir haben jetzt sehr viel über Kunststoff gesprochen.
Wir müssen halt feststellen Metalle werden zum unglaublich hohen Prozentanteil zurückgewonnen was großartig ist weil die Herstellung von neuen Metall natürlich energieaufwendig ist.
Wir sind in allen Sektoren in exponentiellen Wachstumsmärkten.
dementsprechend alles was ich zirkulär fahre is grandios.
Die Realität zeichte aber auch, natürlich ist das was ich vorhin als Virgin also als Neumaterial reinkommt.
Ist natürlich immens.
und da vielleicht noch mal eine Zahl.
Vorhin schon einmal gesagt wir verwenden hundert Milliarden Tonnen Rohstoffe pro Jahr auf diesem Globus.
Unvorstellbare Menge!
Drei Prozent Proto-Indernsproduktwachstum oder BIP-Wachstume GDP Wachstums sind auf diesen Planeten ja etwas was grundsätzlich angestritten.
Bei China sagt man ja oft, oh guck mal die haben nur noch vier.
Die Volkswirtschaft ist bald platt, ne?
So bei drei Prozent verdoppeln wir den Rohstoffbedarf in dreiundzwanzig Jahren und vor zehnfachen in siebensebzig Jahren.
Wir brauchen in Sieben-Siebzig Jahre für das Wirtschaftsmodell was wir gerade betreiben Tausend Milliarden Tonnen Rohstoff
Wenn wir das System nicht
verändern Und bei exponentiellem Wachstum Und ich habe heute nur einen Spickzettel mitgebracht.
Wenn wir sechs Prozent BIP-Wachstum haben, dann verdoppeln wir in elf Jahren und vor zehnfachen in achtunddreißig.
Und jetzt wird klar warum beispielsweise Ketterpille ein unfassbar gutes Geschäftsmodell hat weil die die Erde öffnen und wir sehr guter drin sind tiefe Löcher zu buddeln.
aber die Frage ist halt nun mal wirklich einfach mit welcher Geschwindigkeit wir letztendlich da fahren Und das, was nochmal um auf euer Tisafilmchen zurückzukommen, halt ja dieser grandiose Gedanke ist.
Um auf die Geschäftsmodelle vollkommen losgelöst auch von Materialien mal einzugehen.
Wie viel der Produkte, die wir nutzen müssen wir wirklich besitzen und wie viele können wir mieten, leihen, sonstiges?
Wir haben inzwischen digitale Möglichkeiten gerade über die Möglichkeit... digital auf unserem Smartphone zu bestellen, appbasiert etc.
Logistikketten die halt unglaublich gut ausgebaut sind das Produkte halt zu uns kommen können.
Die vorhin angesprochene Bohrmaschine ist immer so ein Beispiel was halt auch gerade auch Politik sehr gut im Gedächtnis bleibt.
die meisten Bohr Maschinen liegen dreihundertsechzig Tage, dreinzwanzig Stunden und fünfzig Minuten im Keller als Rohstoffsenke in vielen deutschen Haushalten.
Dann gibt es oft noch eine gute und eine schlechte... Ich wollte
das sagen jetzt nicht, wenn es nur eine wäre!
Beim
Publikum merke ich dann sehr oft dass an der Stelle sehr viel gelacht wird wo ich mir denke oh Gott oh Gott, ich habe Wahrheit ausgesprochen.
Und es ist ja die Frage, warum kommt die Bohrmaschine nichts zu mir?
Eppbasiert auf Knopfdruck.
Natürlich muss sie dann da sein, wenn ich sie brauche.
Die Menschen sind sehr guter drin ein Loch spontan haben zu können.
Jahrelang bräuchte kein Loch in der Wand aber ich brauchst ganz spontan jetzt, wenn nicht im Bild aufhängen will.
Das heißt halt auch wieder Servicegedanke.
wie kann das funktionieren?
und schlechte Nachrichten natürlich für alle Hersteller von Bohrmaschinen ... und allen anderen elektrischen Geräten, die auf den Verkauf BtoC ausgerichtet sind.
Riesengeschäftsmodell
für alle diejenige!
Das ist eine Zukunftsvision...
Aber es gibt halt Unternehmen, die komplett Bto C-Maschinen herstellen.
Und ich muss immer sagen, es gibt zwei Seiten von der Medaille.
Es gibt bei jedem Thema über das wir gerade gesprochen haben.
Gibt's Verlierer?
So, jetzt ist die Frage halt können die Verlierern Gewinner
werden?!
Das ist ja manchmal immer so die Großstadt-Legende.
Das funktioniert manchmal, aber wenn ich ein Unternehmen mit fünf Tausend Angestellten habe... ...die ausgerichtet sind auf eine Produktionslogik!
Klar können diese neu erfinden alle abgeschriebene Maschinen irgendwie rausschmeißen,... ...aus dem Betrieb neue Maschine kaufen und ihr gesamtes Bestandspersonal umholen.
Aber ihr merkt schon, warum ich das so spürt sage?
Das is'n Riesenklimzuch.
Natürlich ne unglaubliche Chance für neue Unternehmen am Markt, die genau diese Logik Also auf dem weißen Blatt Papier, so wie Nike damals eingestiegen ist in die Turnschuhproduktion und gegenüber Puma und Adidas.
Die komplette Produktion halt in Asien direkt aufgebaut hat.
Ganz neues Spiel und auf einmal sind die bisher Marktführer, die unter einen extrem großen Druck kommen.
Das werden wir im Thema sehen.
Ja, das werden wir mal sehen.
Also bei Baumaschinen ist jetzt so ein spezielles Beispiel weil es zu einem bisschen beim deutschen Handwerk kann aber eine gewisse Emotionalität weg.
Es gibt
ja genug Beispiele wo das einfach Realität ist ne?
Also eins meiner Steckunfälle wie du weißt hier das Thema DVDs.
Filme habe ich früher sehr gerne gesammelt.
wenn wir uns jetzt die Realität angucken.
die meisten Menschen kaufen keine DVD's mehr kaufen also du kaufst kein Rohstoff mehr sondern du streams den Film jetzt aus dem Internet.
da wird es quasi gezeigt wie man aus einem ursprünglich ein Produkt als was auch physisch vorhanden war, was du physisch gekauft hast.
Ein Service geworden ist und die meisten Menschen würde ich sagen vermissen es nicht.
Nee, aber dass der Kunden Nutzen größer.
Also weil die Verfügbarkeit gesteigert wurde?
Genau, weil die verfügbarkeitgesteigerte wurde.
Das ist nämlich bei der Bohrmaschine dann genau das Problem,
wie du gesagt hast dieses spontane
Loch was man in der Wand braucht.
Das will man ja nicht missen, dass man eben sagt ich habe die Bohr Maschine da liegen.
Aber ich glaube das könnte man zumindest In-Tile technologisch lösen natürlich nicht in der gleichen Zeit, dass Du dann sofort die Bohhrmaschine bekommst sondern du müsstest ein bisschen warten.
Aber so abwägig halte ich das nicht.
wir sehen es auch bei E-Fahrzeugen dass man sich schon umgewöhnen kann.
Man erwartet nicht mehr, dass du in zwei Minuten dein Auto tanken kannst und weiterfahren kannst.
Du nimmst hin, dass vielleicht jetzt fünfzehn Minuten gerade laden musst ist einfach eine Frage der Umgewöhnung.
Das ist ein spannendes Beispiel weil das bringe ich auch immer wieder bei halt vielen Vorträgen und bei meiner Vorlesung usw.
Erthesen so die These von beispielsweise durch die Automobilindustrie war.
Die Ladeinfrastruktur wird es niemals geben und deswegen sind die Verbrenner gesetztes Produkt Genau so wie die These war.
Die Leute wollen Verbrennungsmotoren, weil Geräusch und so weiter.
Ich kann dieses Geräuschting bei manchem Achtzylinder nachvollziehen.
Bei den allermeisten Vierzylinderturbo mit Fünf-Achzig PS aber auch nicht.
Das war eine Tese.
Elon Musk's Tese hat ja viel erzählt viele gute Geschichten.
Man ist ja wirklich begnadeter Narrativ Erzähler.
Aber unter dem Strich, ich meine der schmeißen Antriebsstrang raus will aber immer noch genauso viele Karren verkaufen wie vorher.
Tese zwei andere Antriebstrang gleiches Konsumuster.
Tse drei wäre ja Carsharing.
in einem Umkreis von zehn Kilometern um jeden Innenstadt-Zirkel gibt es keine individuelle Mobilität.
Noch vor ein paar Jahren habe ich auch Leute gefragt die um die zwanzig Bahnen.
wird es Lieferdienste geben für Getränke und für Lebensmittel?
Und ich hab jetzt extra das Alter der Leute genannt, die ich gefragt habe.
Weil sie gesagt haben niemals.
Es ist jetzt vierzehn Jahre her.
iPhone Generation drei Funktionalität noch nicht groß und dementsprechend nein es wird niemals kommen.
Haben mir zwanzig jährige Leute an der Erronung gesagt.
So jetzt sehen wir wie sich das verändert hat.
Das heißt ne?
Die Art und Weise Wie wir konsumieren.
Kommen wir zurück auf diese dritte These Drei halt.
Diese individuelle Mobilität gibt's nicht mehr.
Tesevier sehe ich gerade in Singapur.
Mobilität über Carsharing.
Nein, ich verdage alles unter die Oberfläche und es ist alles öffentlicher Transport zumindestens in einem sehr großen Sektor.
Jetzt ist natürlich klar jetzt werden Leute denken ja aber was in Singapore geht geht hier eh nicht?
Dann sind wir wieder so ein bisschen bei diesem.
Wir sind auch nicht in der Irgendwas.
Aber die Frage benenne ich halt oft mit Pfadabhängigkeit, stelle ich mir verschiedene Szenarien der Zukunft vor oder reise ich sofort jedes Szenario ein in dem ich sage ja aber das geht ja heute gar nicht weil.
Ja
man darf das undenkbare nicht verbieten zu denken vielleicht in den Moment weil es in fünf Jahren eben denkbar wird.
oder beim Verkehr bin ich auch komplett bei dir.
Ich muss auch dazu sagen jetzt Elon Musk an.
Jetzt sind natürlich schon auch wieder ein Schritt.
Wir haben denn oft bei uns im Podcast als Thema, weil er doch immer einen Schritt weiter denkt als die meisten.
und wenn jetzt das funktioniert... wir haben jetzt die FSD-Zulassung zur superweißen Europa.
Wenn es mal an superweist ist, warum soll ich dann Auto besitzen oder ich kann mein Auto vermieten?
Und an der Nutzen in der Zeit, bevor so ein Schritt ganz Geld verdient.
Dann habe ich natürlich genau diesen Punkt die Autos fahren, anstatt dass sie nur rumstehen weil die stehen ja die meiste Zeit nur letztlich und dann wird das braucht immer Technologie und Funktionalität und der Kunde muss es halt gut finden.
Ich glaube da ist das worauf du auch hinaus willst, dass wir ganz oft im Kunden mit mir meine ich jetzt nicht wie ein Person, aber wir als System die falschen Dinge in den Kopf gesetzt bekommen haben und sie jetzt ganz schwer wieder rausbekommen.
Und beim Thema Zirkularität ist das ganz wichtig.
Also ich glaube es gibt auch mehrere Facetten noch.
also eine Facette finde ich sehr spannend nämlich Wir haben sehr große Schwierigkeiten nach vorne zu denken uns vorzustellen wie sich Systeme verändern können einerseits technologisch bedingt aber andererseits auch gesellschaftlich bedingt.
was du angesprochen hast.
Liefer-Service ist selbst in Städten wie Paderborn normal.
Ich kann meinen Wocheneinkauf oder auch tagtäglich mein Einkauf, bin nach Hause bestellen und die sind dann so schlau und nehmen meine Pfandflaschen mit.
Also die lösen gleichzeitig noch ein anderes Problem von mir was ich schon habe das heißt da kann man auch Logiken einfach komplett neu kombinieren.
im Bereich Mobilität sehen wir es ähnlich.
der Gedanke dahin okay vielleicht müssen wir tatsächlich in Zukunft nicht mehr individuell die Fahrzeuge besitzen sondern du hast auf knopfdruck das Auto innerhalb von Minuten vor der Tür stehen und dann ist es auch wiederum egal um bei sowas wie der Bohrmaschine.
Da müssten wir, glaube ich uns nur die Fantasie ein bisschen ankurbeln und uns überlegen.
Vielleicht gibt es ja irgendwann so Werkzeugwagen, die einfach die ganze Zeit durch die Stadt fahren?
Und wenn du die brauchst hast dir auch in zwei Minuten da.
Absolut!
Also ich darf halt nicht darin verharren... also ich komme aus Essen und Essen ist ja nun mal wirklich keine Kleinstadt.
Wenn ich jetzt aber den öffentlichen Nahverkehr nutzen möchte und ich kenne Metropolen wie Hongkong und andere wo halt Verflügbarkeit von Mobilität extrem großes.
Und ich sehe es, Essener werden schmunzeln wenn ich halt auf den fünffürziger warte ist der Bus mit dem ich Richtung Hopper noch fahren kann.
und noch schlimmer nicht wenn ich morgens warte sondern wenn ich abends von der Dienstreise aus Berlin wiederkomme und jetzt zukommt um zweiundzwanzig Uhr vier an und ich gucke auf den Busfallplanen und der nächste fährt um zwanzig uhr fünf dreißig und ich mir denke nein Na, dann ist halt einfach die ganz große Frage von Verfügbarkeit hoch.
Wir müssen natürlich Dinge erst bereitstellen.
Wir können nicht sagen ähnlich wie bei Lebensmitteltransporten und so weiter.
Ja wir haben jetzt noch einen Gap von fünfzehn Jahren und da müssen die Leute halt ihre Spudelkisten nach Hause tragen vom Indiker und dann nochmal Liefer-Service.
Also so funktioniert das Ding halt nicht!
Und was ja ganz oft schwer fällt was Neues zu starten, während es das alte halt auch noch parallel dazu gibt und den Übergang irgendwo herzustellen.
Das fällt natürlich Ländern die ein sehr schnelles Wachstum haben, die auf einem weißen Blatt Papier starten können.
Natürlich viel leichter weil da sehen wir halt Leapfrogging ist ja da dass Zauberworte wie ganze Techniksprünge direkt gemacht werden können man aber nicht so Stückchen für Stückchen.
So iterativ praktisch.
gesättigte Gesellschaften.
Deswegen habe ich vorher noch einmal das Thema des Lumpensammlers letztendlich gebracht, den es damals ja gab wo es keine Emission von Textilien gab als krasses Beispiel zu dem... Ich muss auch wieder einen Namen nennen wie beispielsweise Primark halt auch sehe.
also die Verfügbarkeit von Textilen von denen ich gar nicht weiß wenn sie zu einem Preis herstellen kann ist halt so immens hoch dass die Frage ob Lumpen sammelt in dem herkömmlichen damaligen Sinne, um daraus der möglichst hochwertiges Produkt zu machen hat überhaupt nichts zur Diskussion steht.
Weil das mit den Lumpens finde ich eigentlich ganz gut oder mit Textil?
Weil im Prinzip wollen wir ja in der EU das auch wieder dort hinkommen.
Wir wollen digitalen Progpass einführen da ja auch für Textilien dann gelten soll.
Das heißt im Prinzip so wie ich das verstanden habe... wird es dann so weit Textile müssen.
Ein digitalen Block passt dann, ich weiß nicht welches Jahr also jetzt erst mal die Batterie dran gewesen oder kommt jetzt aber irgendwann kommt auch das Thema Textilien weil das eben riesen Thema ist.
und dann habe ich ja im Prinzip auch durch die Digitalisierung eigentlich in Prinzip eine Lösung um überhaupt das ganze... Ich muss nicht mehr den den Umsammlung die Straße schicken sondern im Prinzip muss sich nur die Datenbank aktuell halten dass ich weiß Woher das Teil dann kann, man wird es hergestellt.
Und wie kann sich vielleicht weiterverwerfen?
Das sind durch die Stoffe aus dem was mal hergestellt worden ist weil das ist ja für viele Themen gerade Recycling an von Klamotten ein wichtiges Thema.
Sind da auf einem richtigen Weg oder ist es vielleicht zu langsam?
Oder siehst du da schon den richtigen Ansatz dass das was auch in der EU ins Vorschriften kommt?
Weil das ist ein gesetzgebendes Thema letztlich oder sagst du, nee als Experte.
Das ist schon das Richtige auch wenn das momentan noch viel überfordert.
müssen wir diesen Weg gehen?
Wir müssen halt damit müssen eine Lösung finden diese Überforderung letztlich zu reduzieren oder geringer zu halten.
dass da eigentlich jetzt eigentlich ein Problem
ja wieder ein Riesenthema das muss ich schon sagen.
also wo fange ich an?
bei dem Thema Textilien.
Also wir haben halt da auch wieder ne sehr große Diskrepanz von freiem Konsum und freien Märkten Und der Grundidee ja, wie, sag ich mal kapitalistisch organisierte Unternehmen und Wachstumslogiken funktionieren.
Und das was du halt gerade ansprichst im Thema Regulation, Regulierung, Verbote der Frage Wie viel darf ein T-Shirt eigentlich kosten?
So jetzt gibt's halt eine Marktlogik und eine Logik bei der man sagt Das wollen wir so nicht mehr Ist immer die Frage, wer ist wir?
Wer ist der Anteil der Gesellschaft.
Der sagt, wir wollen das auch nicht mehr.
Also dieses große Thema halt dass wir da haben.
Der Weg ist auf jeden Fall unglaublich weit.
Das hat extrem viel zu tun mit Konsum und Konsummustern.
Und dass ich Konsum in der Breite der Masse der Konsumentinnen und Konsumenten veränder, ist halt Kulturwandel über Jahrzehnte.
Also ich kann nicht einfach an so zwei, drei Effizienzschrauben drehen.
Wenn es besser ist, drei T-Shirts pro Jahr zu kaufen als eins und besser sechs als drei und besser fünfzehn als sechs wenn das die Logik ist?
Und wenn es Modeketten gibt, die vierundzwanzig Saison haben, nicht vier Jahreszeit, sondern vierund zwanzigSaisons mit der Tendenz Dreißig-Saisonartikel zu haben Und dass auch noch die Geschäftsmodelle in der Textilindustrie sind, ohne Namen zu nennen, die teilweise am besten laufen.
Also Milliardenkonzerne mit unglaublichen Gewinnen!
Dann bin ich der Produkte gerade im Textilsektor schätzt, die hochwertig sind und lange haltbar sind... ...und die Zeitgeschmack überdauern ist ein krasser Gegensatz zu.
Diese Saison ist Neon Nächste ist Schlammfarben, übernächste sind Blautöne und unterjährig noch mal ein paar krasse Wechsel.
Das ist einfach eine Konsumlogik.
die ist komplett widerstrebend dem Gedanken des Recyclings und vor allen Dingen halt auch das hochwertigen Konsums weil da sind wir halt genau dran.
wie wollen wir eigentlich konsumieren?
Und das ist ein Punkt der zu allermeist kaum beleuchtet wird.
Weil ich kann diesem steigenden Konsum halt irgendwie mit zirkulare Zelt und Effizienz gewinnen, nur so wahnsinnig wenig entheben.
Es wird
dann einfach zu komplex dann auch die Aufregungen zu hoch?
Und es ist ja auch so.
also besser als Recycling ist.
natürlich ich produziere das einfach gar nicht in dieser großen Masse.
Das ist ja vollkommen klar.
Irgendwann hat man technologisch strukturell und auch von der Gesetzgebung gar nicht mehr den großen Hebel so viel auf so dagegen zu wirken.
Also ich glaube da... ist es schon wichtig, auch diese Sensibilität.
Das machen wir jetzt hier in dem Podcast nicht das erste Mal einfach auf die Probleme anzusprechen weil bei den Themen der Konsument oder die Konsumentin ja ganz entscheidend...
Total!
Also ich sag mal so na?
Die Logik von Apple ein Smartphone auf den Markt zu bringen hätte auch sechs Monate sein können, Taktzahl oder um achtzehn oder vierundzwanzig.
So eine Logik also diese Taktzahl bestimmt unfassbar für mich.
Beispielsweise in meiner Jugend Jordan Sneaker.
Jordan Sneaker gab es einmal pro Jahr, pro Saison.
Dieser Jordan Sneak hat damals Drona de Marc gekostet.
Ich weiß das noch ganz genau weil ich mir diesen Sneaker halt zu Weihnachten gewünscht habe.
Das war mein Weihnachtsgeschenk.
Begeistert aber als Kasspieler und so.
Dronad de Marc damals also und Verkaufsschlager.
dass ich praktisch jetzt der eine war, sondern Jordan Sneaker sind ja ein kulturelles Gut damals wie heute auch.
Das heißt man sieht das die Breite der Konsumentinnen und Konsumenten da draußen bereit ist nicht den billigsten Schuh nur zu kaufen weil ich kenn nur sehr wenige Leute die den billigen Schuh kaufen von sehr vielen Leuten, die ich kenne und sie sehe.
Natürlich gibt es auch Kofferwaren und Käufer, die günstige Schuhe einfach aus dem Grund dass das Geld nicht da ist kaufen.
Darum geht's mir gar nicht!
Aber ich kann halt nicht definieren, dass die Menschen immer nur das günstigste Produkt kaufen am Markt.
Das was am wenigsten hält etc.. Die Frage ist halt welche Kultur steckt dahinter?
Und wie stark sind Unternehmen aber auch Verhandlungsprozess wieder vom Politik- und Gesellschaft Das hochwertige Konsum, dass ich stolz bin auf meinen Pullover der fünf Jahre hält.
Oder sag' ich ihn ja nicht?
Möchtest du den Pullover von fünf Jahren halten?
Ich hätte gerne vier Saisonartikel prüfen.
Ja, das ist schon eine spannende Logik!
Ich habe auch Basketball gespielt deswegen... ich habe aber keine Jordan-Simmer getragen, aber auch tolle Schuhe.
und nach jedem anderen Spielername von Penny Hardaway bis Charles Barclay lassen wir das Thema.
Meine Frau, die hört ja ab und zu auch mal Podcasts, jetzt hat es halt weniger und ich bringe es auch wieder als Beispiel.
Jetzt muss sie sich ärgern, dass Sie sie aber sind ein kleines Antibespieler, aber ich glaube stellvertretend für vielleicht doch... Viele Frauen, ich will jetzt keine Klischees.
Aber sie hat mal bei mir ... Sie kennen die drei Schuhregel eingeführt?
Wenn sie in den Schuhgeschäft geht, kauft sie drei Paar Schuhe!
Und wenn ich so im Schuh-Geschäft bin... Meine Frau ist da mittlerweile echt nicht mehr so unterwegs aber in Kennenlernzeiten war das schon so dass wir dann sehr viele Schuhen zu Hause hatten und dann bin ich da schon durchgegangen.
Stimmt, das sind glaube ich viele Leute in einem Schuhgescheft.
Die kaufen nicht auf ... oder einen Klamotten, die kaufen ja nicht nach Bedarf.
Manchmal wünsche ich mich natürlich auch, man kauft nicht immer nur ... Also gerade Kleidung.
Nicht nach Bedarf!
Ich bin da glaube ich die Ausnahme
zum Leitwesen
meiner Frau und das sieht man noch?
Das wird sie jetzt auf jeden Fall nehmen wie ich sag's
dir.
Na ja aber du siehst immer total, wenn ich dich treffe muss ihr das geraten.
Tommy unterwegs treffen in der Stadt ist, es sieht immer blendend aus... Wenn seine Frau dabei ist.
Da ist er wirklich im Einheitslook.
Nein das ist doch so.
Die Frage ist natürlich bei dieser drei Schuhregeln.
Ich glaube nämlich nicht, dass du pauschal sagen kannst das es falsch ist oder schlecht ist weil dadurch hast du ja auch eine gewisse Abwechslung und wie wir gelernt haben in unserer ich weiß nicht wie die Schulung damals hieß Dass man den schuhe ruhen lassen muss damit er nicht so schnell kaputt geht.
also Ja ich glaube da merkt man auch wieder Da steckt auch direkt wieder eine gewissen Komplexität dahinter derjenige, ich trage die Sachen so lange auf bis sie wirklich was auseinanderfallen.
Wie gesagt zum Leidwesen meiner Frau.
Hochwertigen Konsum muss ich sagen.
Es gefällt mir dieser Gedanke.
Ich habe das jetzt zum ersten Mal gehört und verinnerlicht.
bei gewissen Produkten, Laptops etc.
würde ich behaupten ist es auch so dass sich versuche hochwertig und lange zu konsumieren.
aber da ist natürlich auch die Frage Hennerei-Probleme Der Wunsch der Konsumenten viel zu konsumieren, auch permanent die Kleidung zu wechseln.
Vierundzwanzigmal im Jahr oder quasi die multimediale Ankubelung dieses Wunsches?
Ja wie immer alles!
Also ich meine eine Sache können wir noch vorstellen Wir sind auf gar keinen Fall in einer Bedarfsdeckungsgesellschaft sondern in einer bedarfsweckungs-Gesellschaft.
Das nehme ich jetzt mal als festem Parameter für sowieso alle industrialisierten Länder dieses Planeten
und
alle, die es sich irgendwie leisten können verfallen in dasselbe Muster.
Und dadurch das halt so ist – ich hab ja auch mal vor zwei, drei Jahrzehnten diese Aussage «ja aber wenn demnächst jeder Asiate», und da sind ja nur bei China und Indien schon drei Milliarden Menschen ein Auto und einen Kühlschrank
usw.,
dann geht das alles nicht mehr!
So war so eine These.
Inzwischen sieht man die These ist ein bisschen hinfällig, weil unsere Erdkruste doch unglaublich viel parat hält.
aber Fahrtabhängigkeiten da halt auch.
Viele Leute sind unglaublich stolz auf ihre hochwertige Küche und viele Menschen die ich kenne schmeißen die Küche jetzt nicht alle fünf Jahre raus.
Vielleicht mal die Küche aus der Studentenwohnung, die man dann rausschmeißt oder wenn man eine Ausbildung gemacht hat.
Ja okay!
Oder die Küchen aus der ersten Wohnung.
Aber es gibt irgendwann so einen Punkt an dem ganz oft eine Küche wirklich ein Kulturgut ist.
Ich meine bei den Preisen von Küchen muss ich immer wieder sagen An manchen Stellen verstehe ich die Logik der Spanplatte Die toll beschichtet ist nicht so ganz.
Die Marge ist schon glaube ich extrem hoch.
Absolut
aber da ist das ganz normal.
Vieles mobiliar ist auch ab einer bestimmten durchschnittlichen Gehaltsklasse eher hochwertig als minderwertig.
Da gibt es natürlich auch immer mehr den Fast-Furniture, fast
Session nur für die Möglichkeit.
Es gibt wieder alles parallel.
grundsätzlich wir Menschen sind halt so Jäger und Sammler und wenn man das erstmal so angetriggert hat so dieses so das nächste Produkt.
und die Produkte sind ja auch oft total nett.
Und jetzt verlassen wir mal den Kunststoffsektor, sondern gehen mal so ein bisschen rein in die Kombination auch.
Kunststoff in Kombination mit Elektronik.
Action Spielzeug beispielsweise.
also als meine beiden älteren Kinder noch klein war und Action gerade so kam habe ich damals zwanzig Euro mit meiner Frau zusammen den Kindern gegeben.
Ich wusste nicht worauf ich mich einlass und dann kam sie für zwanzige Euro aus Action raus Mit so einem ganz, mit so einer Tragetasche Spielzeug.
Gibt's
eine ganze Menge!
Ich war entsetzt, hab reingeguckt, überall in meiner Batterie drin.
Alles hat geleuchtet und geblinkt.
Haltbarkeit, durchschnittliche Spielbespielbarkeit dieses Spielzeugs echt kurz... So und dann habe ich da diesen Elektronik-Kunststoffschrott nachher dann da.
Daraus wieder was zu machen?
Wir sprechen hier von höherwertigen Recycling, du warst vorhin schon Platinen angesprochen.
Wir haben da ja ein wildes Gemisch.
Metall kriegt noch einigermaßen gut daraus.
Also ich gebe einfach Temperatur drauf dann fackelt alles andere ab und die Metall gewinne ich dann.
das ist zumindestens schon mal ein Stückchen.
Ich brauche natürlich sehr viel Elektronik.
von diesem ist es ja leicht schrott Das ist ja nicht ne?
Da ist ja kein Motorblock.
Und da fängt die Problematik an.
und ich meine was mögen Kinder wenn irgendwo etwas blinkt Wenn irgendwo was piept?
Und da sind wir wieder genau bei dem Punkt.
Also das, was die Spielzeugindustrie halt oft so auch hat ist so dieses Lego Playmobil-Ding.
Ich vererb das über Generationenarativ.
Wenn ich mir das Spielzeugregal in Wirklichkeit anschaue dann ist es halt auch möglichst an vielen Stellen fast Saisonartikel, was alles total okay ist.
also ich moralisiere nicht sondern ich stelle nur fest und dass immer exponentielles Wachstum.
Das ist halt krass!
Ja, kann man auf sich selber auch gezogen.
Ich hab jetzt drei Söhne und jetzt habe ich für den Mittlerinnen angefangen mal so die Kindergarnenspielzeuge aus.
Und es sind genau so viele Zeug dabei!
Wir haben auch viel Holzspielzeug eigentlich immer draufgebracht aber du gehst durch, durch ein Smith-Feuer oder sowas... Wie ist bei
der Begriff Bonzeneltern?
Bonzeneltern, genau!
Bonzelter, die haben Holz.
Ich führe das immer einen.
... gibt es aber verschiedene Klassen von Eltern, die ... ... toll hohe Werte konsumieren.
Ja.
Grundsätzlich
glaube ich nicht verkehrt.
Ich
habe jetzt dieses Ausmisten neulich gemacht in den Osterferien... ... im Zimmer, wo ich dann gesagt habe, nee, da ist viel zu viel Zeug drin und es muss jetzt auch wieder raus.
Und er wirft auch mal gerne sein Spielzeug hin, das ist ein Prinzip wirklich durch.
Also zum Teil war's aber schon auch Spielzeuge vom älteren.
Das hat zumindest so zwei Kinder gereicht.
Und ich stand dann da mit einem Sack voll damit und habe gesagt was mache ich damit?
Was mache ich damit?
Das sind ... Erst mal, meine Frau, du machst alles auf.
Alle Batterien raus!
Dann, okay, auf alle Batterien, dann schaffst du rein.
Selbst das langt ja nicht.
Du wirst das ganze Ding auseinandernehmen.
Wer wird das denn jemals irgendwann mal trennen?
Das macht doch keiner.
Also wenn du diese Masse an diesem Spielzeug, wo wirklich viel Luft da noch drin ist... Da war wirklich bei mir so der Punkt, ich hab für mich jetzt wirklich gesagt, oh, ich kann es wirklich sagen, dass sie sagt, das Spielzeug können wir nicht kaufen weil ich mich fürchte vor dem Problem was nachdem Gebraucht damit passiert und was auch, wie du das überhaupt entsorgst.
Da gibt's keine Lösung meiner.
Ich kann es mir nicht vorstellen.
Vernünftig, ne?
Probier mal hier noch, ich will noch so eine ganze Kiste, wo ihr mir sagt, was mache ich jetzt
damit?".
Ja da hast du einen Punkt!
Das ist einfach so... Und jetzt ist halt die Frage wenn ich jetzt die klassische Kette halt mehr anschaue.
Es wird ja irgendwo gesammelt Vielleicht nur mal so die Hot Topics sozusagen, dessen was halt auf politischer Bühne zwischen Unternehmen und Politikvertretern dann diskutiert wird letztendlich.
Achtzig Prozent der Umweltauswirkungen liegen im Produktdesign bis zu achtzig Prozent.
Das heißt ich muss erstmal ganz zu Beginn als Unternehmen mir die Gedanken darüber machen wie ist das jetzt mit meinem Produkt?
Also wie design ich das?
Nicht nur optisch designen, sondern auch komponenten Materialien etc.
Das ist ein Riesen-Shift.
Immer wenn ich höre dieser Sitz ist zu hundert Prozent recyclingfähig weiß ich dass die Recyclingwahrscheinlichkeit sehr gering ist weil sonst würde der Hersteller sagen er wird so hundert prozent recycelten.
Warum verklebe und warum verklebte ich beispielsweise alle einzelnen Layer die in sich recycling fähig sind aber durch den Verbund nicht mehr recycelt werden können, weil ich eine extreme Produktsicherheit habe.
Weil ich ein unglaublich gutes Einbaumars beispielsweise habe, weil auf dem elektrifizierten Sitz trotzdem ne Wasserflasche auslaufen kann ohne dass es einen Kurzschluss gibt.
Das heißt es gibt jede Menge Mehrwertversprechen durch die konventionelle Weise dieses Produkt herzustellen.
Natürlich kann ich das überwinden indem ich eine andere Logik verwende Materialien die gut schredderfähig sind oder Layer, die gut Schredder fähig sind.
Die Möglichkeit automatisiert zu demontieren, zu verschrauben nicht zu vernieten.
Es gibt super viele Möglichkeiten aber die Sache ist halt auch ich muss das von vornherein wollen und denken.
und der Hersteller von jetzt beispielsweise diesem Sitz oder der Verpackungseinheit XY macht es ja aus einer Unternehmenslogik heraus.
Und wenn ich jetzt in langsamer Wertschöpfungskette vom Bohrloch im Wüstensand über die Raffinerie, über den Spritzkushersteller, über denen der In-Spritzkus Bauteil die Elektronik einbaut.
Über denen er die Komponente vertreibt, über dem er die komponenten Einbau in sein beispielsweise Smartphone bis zudem der letztendlich das Produkt in den Markt bringt, braucht ja jeder einen ökonomischen Mehrwert brauchen Gewinn für seine Mittel nehmen?
So wenn ich irgendwo in der Kettenbruch habe... Dann reist die ganze Kette und dann habe ich kein Geschäftsmodell mehr oder keine Geschäfts-Modelle mehr, die ineinandergreifen.
Das heißt letztendlich es ist halt.
damit ich diese zirkulären Produkte mit denen bis zu achtzig Prozent werden im Design auch dann letztendig verankert brauche ich eigentlich die Hersteller der gesamten Wertschöpfungskette am Tisch.
Meistens kennen sich die End of Life die das Produkt vorne rum gestalten, haben sich noch nie gesehen in dem Leben.
Stelle ich ganz oft fest, wenn wir zusammen sitzen mit Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette, die kennen ihre Logik nicht und sprechen oft nicht mal dieselbe Sprache.
Weil die einen leben in der Materialwelt, die anderen leben in einer Produktwelt.
dann kommen noch ein paar Digitalisierungsleute dazu und dann sitzen sie zusammen und sagen so Zirkularität ist uns wirklich wichtig.
Und dann geht man auseinander und sagt jetzt haben wir heute verstanden dass es ganz schön komplex.
Ist das ein Geschäftsmodell?
Dann ist der relativ große Ruf nach, wenn die Politik nicht alles reguliert und uns da auf Spur setzt dann können wir ja gar nichts machen.
Da denke ich mir so, ja aber Politik setzt Leitplanken.
Politik isst ja kein Unternehmen.
So dementsprechend ... Wir erwarten von der Politik und das stelle ich halt wahnsinnig oft fest unglaublich viel sowohl als Bürger wie auch als Unternehmen währenddessen nicht gleichzeitig absolute Freiheit vorder.
Also ich möchte absolut unternehmerisch freie Entscheidung treffen, ohne großen bürokratischen Aufwand und auf der anderen Seite möchte ich genau geregelt haben wie das läuft damit ich Investitionssicherheit habe.
Und ich sitze daneben und ich verstehe dass dann situativ genau.
also ich weiß warum.
aber wenn du mal die Landkarte dir so... also so das wirklich mal vor dich legst dann denkst du dir ja aber, das ein und das andere gleichzeitig geht ja nicht.
Das kann ich vielleicht als irgendwie eine Partei... Kann ich das so machen?
Also wenn ich nicht in Verantwortung bin, dann kann ich sagen Ja!
Ich fordere zu dem Thema absolute Freiheit.
Danach forder ich absolute Regelung.
Und ich nehm mir immer so, dass pickt mir so das Beste aus den Welten raus.
Aber aus Unternehmensperspektive oder aus gestaltener Perspektive kann ich ja die besten Rosinen mal raus, die aber nicht zusammen passen.
Ich werde daraus niemals einen Kuchen machen können.
Das kann ich so ja nicht betreiben und das sehe ich halt ganz viel.
Definitiv, also wir beschäftigen uns ja am Institut auch ein bisschen mit dem Thema vor dem Kontext.
Wir machen hier Systems Engineering und bei uns geht es sehr stark um die Entwicklung komplexer Systeme Die Entwicklung eines nachhaltigen zirkulären Produktes, das ist halt echt die Königsdisziplin.
Weil du eben diese... Du musst nicht nur den gesamten Lebenszyklus im Blick haben sondern du musst alle Partner auf dem ganzen Ding orchestrieren.
zu einem Zeitpunkt der ja relativ früh ist wie du es gesagt hast also relativ früh musst du wissen was eigentlich wer später mitmachen muss damit dass funktioniert.
und das sind alles Dinge das sind wir nicht gewohnt.
unsere Ingenie, unsere Entwicklung ist nicht darauf eingestellt die Leute sind nicht mal darauf geschult.
Also die werden nicht mal danach belohnt oder incentiviert, modular, integral.
Das geht rein nach Funktionalität.
Da gibt es eine Nutzwertanalyse und da kommt jetzt so – ich sage's mal – füllen wir auch einen in der Nutzwerteanalysee so ein Nachhaltigkeitsindex.
Aber da ist das halt praktisch so reingeschoben mit den bestehenden Prozessen.
Wir müssten eigentlich die Entwicklung von Produkten gerade wo es das Potenzial sehr hoch ist wird zur Klarität ganz anders gestalten.
Und da bin ich bei dir, das kann man nicht gesetzlich vorschreiben dann muss motiviert
kommen.".
Das muss intrinsisch motiviert kommen und das sehe ich tatsächlich auch noch nicht.
Und das sehe als ein Hebel, ich habe einen Positivbeispiel.
Ein Unternehmen... Ich will es jetzt nicht nennen weil ich nicht hundertprozentig heiße so heißt aber ich kann's gerne verlinken.
Die stellen Smart Mieter her!
Es macht Mieter und das ist natürlich ein gutes Geschäftsmodell, weil die werden nach irgendwie nach zehn oder zwanzig Jahren nicht schließen, praktisch Verträge ab.
Und dann kommen sie wieder zurück zu denen.
Dann machen die Elektronikerneuerungen bisschen durchgebrannten oder wenn die Widerstände vielleicht erneuert, Kondensatoren drauf sauber gemacht gespült und dann geht das Ding wieder raus.
Super Beispiel der Geschäftswürde mit dem wir mich lange da unterhalten, der hat hier auch mal einen schönen Vortrag gehalten.
Alle waren total baff, ne?
Weil er sagt wirklich Wir haben Materialität im Griff bekommen.
Wir haben praktisch kaum noch... Kostenausgaben für Materialien und bei ihm funktioniert das, weil er einfach diese gesamte Kette überblickt und irgendwie auch bestehen kann.
Und auch mittlerweile sagt ich verkaufe nicht den Smartmeter Ich vermiete den.
Ja, es ist ein Service-Modell dahinter.
Das ist
ein service-Model geworden!
BTOB ist
super, super gut und jetzt total tolle Beispiele.
Ob es jetzt Pumpenhersteller sind, aufs Anlagenherstella sind, ob es Rolls Royce mit den Turbinen ist, ob das Caterpillar ist mit ihren tollen Erdkrusten öffnen Fahrzeugen... Mit unglaublich tollen Modellen dahinter wie Pfand beispielsweise auf Motorblöcke?
Wie Neuteile gibt es nur wenn man die Allteile wieder zurückgibt.
also BTOBI hab ich, also Business to business.
Nicht für euch sondern für Leute die zuhören.
Also Unternehmen.
zu Unternehmenskontext funktioniert vieles wahnsinnig gut.
Dieses Bituciding, also ein Unternehmen verkauft etwas an einen Endkonsumenten, einem Menschen der Gesellschaft.
da ist halt an vielen Stellen das es dann auf einmal unglaublich hinkt gibt auch tolle Beispiele.
eins dieser Beispiele bei denen ich doch immer wieder nenne Patagonia beispielsweise, die als Outdoor-Hersteller.
Das ganze Thema Reparatur auch also lebenslange.
ich nenn's mal lebenslang, aber ich glaube ich auch.
Irgendwann wird es eingeschränkt sein wenn die fünfundzwanzigste Naht auf der Hose ist.
Aber letztendlich was Materialauswahl angeht, was Design angeht und was Reparaturen angeht von den sehr teuren, sehr hochwertigen Kleidungsstücken.
Grandioses Beispiel!
sind die im kleinsten Prozentbereich Teilnehmer der Gesamtbranche ja.
Die Branche Logik ist anders, ne?
Die haben aber einen Mehrwertversprechen.
und das was ich mich halt immer frage deswegen vorhin auch diese fünfzehn Prozent die unter Umständen Sorten rein noch sammeln.
also Sack in Sack hat da zu dem Zeitpunkt geheißen wenn nicht Leute dazu motivieren kann dass sie ein PE-Schälchen ein PET-Schällchen ein Polyamidschälchen wie auch immer in einem Kunststoffsack-Sammelsorten rein.
Der PE-Sack ist zum Beispiel knallrot, der PP Sack ist knallblau und dann packe ich die alle zusammen in einen Müllbeutel.
Und wenn der Müllbeuteln aber dann im Sortierwerk geöffnet wird Dann kann ich sofort sortieren blau rot um die Wahrscheinlichkeit dass wenn sich jemand diesen Aufwand macht Die Sortenreinheit extrem hoch ist.
dies da Wenn ich dann mit dem deutschen Müllfahrzeug kommt, dass den Beutels zerreißt ist alles kaputt.
Das ist halt das Ding und deswegen sage ich okay wenn mir die fünfzehn-zwanzig Prozent wie immer es auch sind schon an der Stelle verliere weil ich sage nicht überlege mich keine Logik sack in Sack.
Dann wird's halt schwieriger.
um auf deine Frage die vorletzte Frage nochmal zurückzukommen Ich habe halt an jeder einzelnen Wertschöpfungsstufe.
letztendlich hab' ich natürlich Möglichkeiten.
Eine ganz elementare Logik.
neben dem Thema Design ist halt auch das Thema digitaler Produkten, digitaler Materialpass.
Idealerweise beispielsweise eine sehr, sehr kluge Lösung die ich gesehen habe über Barcode-Systeme an den Oberflächen, die halt optisch so klein sind dass man sie nicht identifizieren kann.
Die aber wenn ich nachher das Bauteil schredder immer noch so verifizierbar sind, dass ich die Kunststoffe beispielsweise oder Komponenten wieder aussortieren kann.
Genauso cool natürlich Markersysteme, die es gibt also im Kunststoff praktisch unter ufv-lich zu identifizieren.
Marker beispielsweise wo ich dann halt auch automatisiert extrem gut sortieren kann.
das heißt gibt kluge Mittellösungen und Möglichkeiten?
Die Frage ist halt Wie motiviere ich halt an vielen Stellen die Endkonsumenten, diese paar Euro mehr dann noch auszugeben?
Weil ohne das Mehrwertversprechen in Richtung Kunden.
Ob jetzt Business-to-Business oder Business-To-Customer.
Jemand muss ja sagen Ja!
Ich strebe dieses Produkt an.
Manche haben ein geniales Geschäftsmodell was ökonomisch im Status quo funktioniert Aber viele halt auch
nicht.
Da ist es einfach zirkulär zu sein irgendwo in der Prozesskette teurer.
Und wenn ich dann jemanden aber den Wert vermitteln kann, zehn Prozent, zwanzig Prozent, dreißig Prozent vierzig Prozent.
Der Käufer.
nachher habe ich ja einen Riesenmehrwert geschaffen letztendlich für beide Seiten also für mein Unternehmen auf der einen Seite und Für das Thema Zirkularität und wir halten die Rohstoffe weiter im Kreislauf auf der anderen Seite.
Wir können natürlich auch warten wie vorhin in dieser Film bis es endlich ist.
Dann wird er druck so hoch Dann steigen die Preise ins Unermessliche und auf einmal wird es sinnvoll, überall das kleinste Quentchen rauszulutschen.
Aber dann ist Verfügbarkeit sein.
Das heißt letztendlich wenn wir uns das Gesamtsystem nochmal angucken und in die Zukunft schauen und sagen Wir müssen das System ändern weil ansonsten haben wir einfach diese Verdoppelung in elf Jahren oder in drei zwanzig Jahren abhängig davon wie stark unsere Wirtschaft auch wachsen soll oder wächst.
Das wird nicht funktionieren, ohne dass sich Konsumverhalten ändert.
Wie das dann ausgelöst wird?
Also ob wir das selber entscheiden als Konsumenten oder ob es irgendwie incentiviert wird oder einfach auch durch wirklich gute Geschäftsmodelle ermöglicht wird die am Ende einen Mehrwert darstellen für alle.
Das ist jetzt so was ich für mich gerade wirklich feststelle, dass das Konsum Verhalten tatsächlich nicht rauszunehmen ist aus der Gleichung.
Also es ist halt, ich meine die gute Nettonachricht ist ja nach allen Prognosen und dem was man sieht dass wir bei zehn Milliarden Menschen wohl irgendwo so einen gewissen Punkt überschritten haben an dem die Menschheit nicht mehr weiter exponentiell wächst.
Das ist schon mal eine gute Nachricht grundsätzlich.
wenn ich jetzt allerdings mir anschaue wo der durchschnittliche Konsum in durchschnittlich entwickelten Gesellschaften so hinläuft dann ist das exponentielle Wachstum des Rohstoffbedarfs, das
ist klar.
Das heißt ich komme vielleicht an so ein Turning Point was die Zahlen Menschen angeht aber nicht die, was den Rohstoff bedarf angeht So wenn man sich jetzt natürlich international darüber unterhält.
Was ist denn so ein durchschnittlicher Bedarf?
Also so einen Kontingent was man so anschnebt.
Wenn Ich Jetzt Den Durchschnittlich entwickelten Konsumenten in Asien nehmen und den durchschnittlich entwickelte Konsument in Zentral-Europa.
Dann ist da ein Gap, in dem was ich als normal ansehe, das so groß ist dass der durchsinnliche Konsument, Konsumentin in Zentraleuropa jedem der ihm das auferlegt sagen würde... Ich wähle diese Partei nie mehr wieder seit ihr vollkommen verrückt!
Also Sturm auf Brüssel Weil die durchschnittlichen Niveaus auf diesen Planeten sind so unfassbar unterschiedlich.
Und dementsprechend sagt dann natürlich wiederum jeder, ja aber wer sind wir?
Das Anderen aufzuerlegen, wovon wir selber nicht wegkommen können wollen und das verstehe ich absolut.
Das heißt die Frage ist halt wie lange können was strecken?
also wie lange könnten wir es strecken?
die Systematik.
Also wenn wir zum Beispiel nur ein Prozent Wachstum haben nach konventionellem Maße, dann sind schon zweihundertdreißig Jahre bis zur Verzehnfachung.
Wenn man dann noch so'n bisschen abkoppeln, Ressourcenverbrauch und die Logik Wertschöpfung zu betreiben ist nochmal so'nn bisschen besser.
Na?
Wenn ich jetzt den kommenden Bedarf beispielsweise bei den alternden Gesellschaften – das ist ja überall dasselbe ob China, Japan, USA, Zentral Europa Und dem Bedarf an Rohstoffen von humanoiden Robotern und digitaler Infrastruktur, Servern etc.
Also Hochleistungsrohstoffe.
Dann muss ich sagen wow wir werden einen prognostizierten Bedarf haben nicht nur für so ein paar E-Auto Batterien Millionen E-Autobatterien.
So dann ist unter Umständen der Punkt erreicht wo der Bedarf so groß ist dass die Preise steigen.
das wir uns dann limitieren
Das sieht man ja schon bei den PC-Gamern.
Die unter Leiden, dass die Chips so teuer geworden sind und sich der, ich sag jetzt mal, fünfzehnjährige Gamer vielleicht gleich mehr mitspielen kann.
Weil da muss man praktisch gegen Industriekonzerne, die auch die Chipps haben wollen an der Stelle jetzt schon gucken.
Sehr
sehr relatives Leid ne?
Wir sind natürlich Generation Amiga-Fünfhundert.
Amiga zweitausend!
Wo das ruckelfreie Bild und die Pixelqualität in Echtzeitformaten wo ich praktisch zeitgleich gegen je nach Tages- und Nachtzeit und gegen den Amerikaner Spiele.
Und wenn jetzt deine Zeitverzögerung ist, ich schon richtig sauer bin.
Ja Leute!
Ich meine das ist ein Anspruch im Verhalten.
Das ist unfassbar.
Aber ich muss da auch nochmal so Devils App-Pocket spielen weil du hattest gerade schon gesagt, wenn wir nur einen Prozent Wirtschaftswachstum haben dann ... Werden das schon zweihundertdreißig Jahre die Verdopplung sind.
Wir hatten das Thema Degrowth, weil wir jetzt schon ein paar Mal angerissen hier auch im Podcast.
Gibt es ja einige Leute, die wirklich dafür plädieren zu sagen, warum denn nicht negativ ist?
Kennst
du einen deren Konzept vorlegt?
Ein Konzept an das man glauben kann!
Ich kenne keinen einer der Wirtschaftsprofessoren oder Wirtschaftshistoriker, die ich umfassbar schätze, Adam Twos hat letztens in seinem Podcast auch gesagt er kennt kein Degrowth Forscher, Spezialistin wie auch immer.
Die konzeptionell was vorlegen können den Kapitalismus zu überwinden.
Wenn es jemand gibt unbedingt hier einladen und genau
darauf diskutieren
das.
Ich will dich
halt hinaus nämlich aus meiner weil ich bin da jetzt wirklich kein Experte in dem Gebiet aber rein aus meinem Bauchgefühl heraus wir brauchen als Menschen doch eine gewisse Incentivierung dass es besser werden kann, dass das Leben irgendwie nicht stehen bleibt oder noch schlimmer zurückläufig ist.
Was du gerade angesprochen hast.
also wenn wir uns auf das Durchschnittsniveau von einem Asiaten jetzt begeben müssten wäre das für uns erstmal ein krasser Rückschritt weil einfach der durchschnittsbürger in asien aktuell deutlich weniger ressourcen verbringt.
die frage ist halt wie definierst du rück Schritt?
Das ist halt das ganz elementare ding!
Wenn ich jetzt rückschritte definiere als nicht mehr zehn Polo war sondern nur noch zwei Dann wird es verheerend.
Wenn ich aber zwei Pullover habe, bei denen ich sage Ich bin stolz darauf dass ich diesen Pullover gekauft habe und den auch noch intensiv nutze Und mich daran eher freue Dass der Baumwoll-Pullover nach zweieinhalb Jahren immer noch so wenig pillt das sich einmal mit So einem Fusselrasierer da drüber gehen kann und dann sage man er sieht ja aus wie neu Weißt du, und das ist halt ein Mehrwert.
Ein kultureller Mehrwert der ja nicht degrowth ist.
wenn ich halt an einem Pullover die Wertschöpfung mache von beispielsweise zwanzig Euro oder die Wertchöpfungen von zwanziger Euro an fünfzig Pullover dann ist ja immer noch Wachstum praktisch möglich.
Die Frage ist nur ob ich auch die Materialität dahinter habe haben muss.
Das ist halt super spannend.
Und ich finde, das ist tatsächlich der Schlüssel nämlich diese.
die Zielsetzung muss eine andere sein.
also nicht zu sagen Die Growth heißt wir haben einfach weniger von allem und schlechter Qualität was auch immer sondern die Vorstellung okay wie kann es denn anders aussehen wo wir gleichzeitig dann auch wirklich wie du sagst stolz darauf sein können was wir auch als Gesellschaft erreicht haben erreicht haben idealerweise weltweit und nicht nur sage mal lokal.
Da muss ich sagen, kann ich mich deutlich mehr mit diesem Gedanken anfrollen.
Dann hat das auch was Innovatives und Technologisches wieder wo wir sagen Wir arbeiten darauf hin immer besser zu werden, was das angeht.
Also so etwas wie wir wollen zum Mond oder Maas fliegen Das kannst du viel Menschen verkaufen Lass uns da irgendwie kämpfen gehen, dass wir hier als Menschheit was erreichen.
In den Bereichen wird weniger darüber diskutiert aber nur von bestimmten Bevölkerungsgruppen und viele fühlen sich dann wieder bevormundet, wenn diese Themen losgehen.
Ich halte das jetzt tatsächlich nach unserer Diskussion für etwas wo man tatsächlich darauf hinarbeiten kann und am Ende sich sogar noch besser fühlt in allen Belangen als
sehe ich absolut so!
Die Frage ist ja auch oder dass was oft diskutiert wird können wir uns das leisten.
Und dann wird gesagt beispielsweise Tüssen-Krupp, Salzgitter grüne Stahlproduktion Wasserstoff Ja is aber alles teurer.
So, jetzt sehe ich zweieinhalb Billionen Euro pro Jahr öffentliche Beschaffung auf dem europäischen Kontinent zwischen zwei und zwei Komma fünf Billionen.
Das heißt wenn ich meinen Brückenstahl jetzt bleiben wir mal bei dem Thema Wenn nicht mein Brücken Stahl ausschreibe nach grünem evidenten Grünen stahl dann versetze Ich natürlich Salzgitter und Tüssen Krupp unter Umständen in die Lage dazu den anbieten zu können.
Wenn es dann natürlich ein chinesischen Produzenten gibt, der auch Evident-Grünstahl anbietet.
Dann ist die Competition auf einmal groß!
Wenn wir noch ein paar Jahre warten, das ist der einzige grüne Stahl den wir kaufen, der kommt dann aus China.
Möchte ich dass... Also mir geht's jetzt nicht nur um China als Wettbewerbs und Sondern möchte ich das, dass wir diese Produkte, die wir hier entwickelt haben wo sich Salz, Gitter und Tüssen grob auf einen unglaublichen Weg gemacht haben.
Direkt Reduktion
etc.,
die aber natürlich stottert weil die Frage halt ist wie kann ich das aus Konzernlogik hinterlegen mit einer Gewinnabsicht unter Umständen auch mit grünem Wasserstoff der einfach von Verfügbarkeit und Preis sehr hoch ist?
Ja, wenn ich das koppel mit zweieinhalb Billionen Euro öffentlicher Beschaffung habe.
Ich habe natürlich einen unglaublich großen Hebel.
Das heißt für mich ist auch die ganz große Frage welche Hebel können wir nutzen?
Die faktisch da sind?
wie können wir es auch schaffen und überwinden ein echtes Mehrwertversprechen abzugeben was natürlich Investition in die Infrastruktur kostet?
also der Planet ist dieses Jahr bereit Äh, drei Komma zwei Billionen Euro für Rüstung auszugeben.
Das macht dieser Planet.
Manche nennen es Rüstungen und Verteidigung.
Aber das ist was der Planet gerade macht!
Wenn ich mir jetzt vorstelle... Also Gedanken-Experiment bitte nicht irgendwie kommentieren als sonst irgendwas.
Wenn ich ein Jahr aussetzen würde?
Ich weiß Soldaten müssen bezahlt werden.
Also darum geht's mir gar nicht.
Drei Komma Zwei Billion Euro.
sind wir bereit dafür auszugehen.
Das sag' ich mal System im Mannent Das braucht man ja, das brauchen wir für unsere Sicherheit.
Jetzt sage ich aber okay, was brauchen wir vor unserer Versorgungssicherheit?
Was ist uns das wert?
Und Versorgungssicherheit vor allem nicht nur kurzfristig gedacht, sondern auch gedacht im Sinne von können wir in zwanzig Jahren dann noch mitspielen in dieser Wirtschaft.
Da haben ja genug Beispiele wo wir es einfach verpasst haben.
Wo wir einfach Technologien entwickeln haben und wir liefern diese Technologie jetzt nicht mehr an andere Länder, sondern das haben einfach andere Player.
Total!
Das finde ich halt auch abgefahren.
Ich meine Wir sind mit achtzig Millionen Menschen in diesem Land also wirklich peanuts bezogen.
auf dem Planeten sind wir, je nach Währungsschwankungen gegenüber Japan halt Dritt- oder Viertgrößte Volkswirtschaft auf diesem Planeten.
Also wir schaffen es mit einem unfassbar hohen Automatisierungsgrad, unfassbare Wertschöpfung zu generieren, mit extrem wenigen Menschen.
und jetzt wird gleichzeitig gesagt ja aber die Dark Factories in China dagegen haben wir irgendwie keine Chance.
wo ich mir dann denke so ja aber warte mal Wir sind doch schon eines der ich glaube das viert automatisiertes Land auf diesen planeten.
Warum sollen wir das nicht schaffen, Wertschöpfung wieder zurückzuholen über dieselbe Logik?
Und da liegt einfach so unglaublich viel drin.
und die Frage wenn wir so stark automatisieren.
Woher holen wir die Energie letztendlich?
Das ist die Grätchenfrage.
und dafür gibt es natürlich auch Konzepte, die bestechen und die wahnsinnig gut sind Und wo wir uns halt auch die Frage stellen müssen.
Wie viel Photovoltaik, wie viel Windenergie?
Wie viele chemische Speicher, elektrische Speicher und thermische Speucher erbauen wir auf konzeptionell unglaublich gut inzwischen aufgebaut.
Da aber natürlich dieselbe Sache.
also es war nie günstiger Batteriespeicher zu kaufen Schreckstrich aus China.
Es war nie Günstiger Solarzellen zu kaufen schreckstriche aus China.
Jetzt ist ja die Frage, wie viel gucken wir uns auch wiederum dann von den Chinesen ab in der Art und Weise, wie sie produzieren.
Um dann zu sagen, ist es uns wert dass wir in Europa dieselben Dark Factory Kapazitäten aufbauen?
Die Frage woher kommen die Rohstoffe?
Ich habe vorhin Rheingraben, Norwegen
usw.,
ich hatte ein nördliches Land genannt.
Wir haben unfassbar viele Möglichkeiten uns das Thema aufzubauen die uns in die Lage dazu versetzen, dass wir selber daran glauben können und extrem viel Wertschöpfung halt auch hier zu behalten.
Ich finde gerade unseckig die Diskussion made with oder Made In Europe.
Warum nicht beides?
Wahrscheinlich ist es grade so Frankreich und Deutschland streiten sich.
Frankreich sagt Made in Europe, Deutschland sagt Made With Europe weil halt nun mal der größte Produktionsstandort stand auf deutscher Unternehmen.
mit China ist unser größter Außenhandelspartner ebenfalls und dementsprechend halt die Frage So und dann denke ich mir immer so, ja aber es gibt doch nicht die Silver Bullet.
Dann lass uns doch beides machen!
Gucken für welche Industrie-Spike ist was Sinn von?
Wie können wir öffentliche Beschaffung kombinieren mit klugen Anreizsystemen hier?
Wie kann man kulturell über Kampagnen die Bevölkerung, was Konsum angeht, was Wertschätzung für Produkte angeht
etc.,
wie können wir das machen?
Wie können wir das aufsetzen?
Super spannend und total daraus worden.
Im positivsten Sinne.
Ja, definitiv!
Ich glaube vielleicht müssen wir aber nochmal einen Satz zum Thema Dark Factory sagen.
Wir haben das zwar schon mal in einer Podcast-Folge hier auch gehabt, aber im Prinzip also ich sage jetzt mal die Produktionsstädte wo man's Licht ausmachen kann weil da eben kein Mensch mehr rumtort.
Also die Vollautomatisierung der Fertigung.
Das zu vollkommen recht...das was man ja in Deutschland so vermeintlich als Wettbewerbsnachteil sieht sind zwei Dinge.
Eines sind die Energiekosten.
über Energie müssen wir glaube ich noch sprechen, weil ich glaube dass im ganzen Thema zur Qualität großer Faktor ist, weil ich muss ja auch Energie aufbringen um Zirkulärität sicherzustellen.
Und auch beim grünen Stahl ist das meiner Meinung nach der Hauptfaktor, der es in Deutschland sehr schwer macht momentan in die Richtung zu gehen.
und das zweite sind die Lohnkosten über die wir dann praktisch nie mehr hätten.
von der IG Metall und allen Bezirksräten, mit denen wir gerne zusammen Arbeit machen.
Wir machen auch weiter zusammen.
Wir wollen hier keine völlig Automatisierung der Wirtschaft oder der Industrie aber es gibt Bereiche in denen wir diesen Weg gehen können und müssen wenn wir wettbewerbsfähig bleiben und wenn wir das noch hierbleiben wollen weil ich wiederhole mich auch an jedem als.
mein Doktor Vater hat mir gesagt an jedem Industriearbeitsplatz hängen sieben Arbeitsplätze so und wer diese Industrie-Arbeitsplätze nicht haben verliert halt nicht nur einen sondern halt dann sieben mit.
dazu werden jetzt den einen automatisieren hingestalten.
Dann haben wir immer noch das Umfeld voneinander in sieben und das dürfen wir auch nicht vergessen, also das ist viel nicht ... In der Diskussion wird es oft geführt Industrialisierung oder De-Nostalisierung.
Also De-nostalisierung super wäre nachhaltig weil wir keine Industrie mehr haben.
Ja Wahnsinn!
Das ist das wo rüber man sich dann zurecht natürlich aufliegt.
Es ist so naiv wie noch.
was aber die Industrialisierung,
seit
wann haben wir Industrie?
Hundertdreißig Jahre im Sinn wie wir's heute verstehen Das ist ja in der Art und Weise eine junge Geschichte, die wir natürlich wieder in den nächsten zehn oder zwanzig Jahren noch entwickeln müssen.
Dass dem hier gerade dabei AI Digitalisierung Energieversorgung das sind so viele spannende Themen Soviel Technologien Und ich finde es einfach nur traurig dass wir in Deutschland so ein bisschen denken Wir spielen ja gar nicht mehr mit aber wir tun erst Ja du hast ja die Zeit wir tun das Jahr.
Aber wir haben den Glauben so ein Bisschen Gerade selber verloren diesen nächsten Schritt gehen zu wollen.
wir schreiben uns eigentlich ab obwohl wir die
top
Einer der Top-Nationen sind als jetzige Industriestandard und meinen, wir müssten gar nicht mehr antreten.
Wir haben einen Champions League Platz sicher aber wir treten lieber in einer Kreisliga an und sagen lasst mal!
Das ist so die Politik... ich will nicht sagen politisch aber manchmal das kommt zu rüber bei den Leuten.
Das ist falsch.
Wir sind wirklich top in denen, die dich hier tun.
Aber es ist ein Wandel und den müssen wir jetzt einfach mutig durchlaufen.
Total, ich weiß manchmal nicht wie tief das Teil der Tränen sein muss.
Damit wieder Mut geschöpft wird und halt auch strategische Entscheidungen getroffen werden sowohl auf Unternehmensebene als auch auf politischer Ebene.
Ich meine die letzten Jahrzehnte haben es schon gezeigt dass Politik auch wirklich auch in liberaler Demokratie wirklich signifikant Veränderung herbeifühlen kann.
Ich will jetzt nicht die Beispiele nennen weil man die alle kontrovers diskutieren kann Aber natürlich besteht die Möglichkeit.
Und die Frage ist halt, das ist so ein bisschen mit diesen ganzen Kipppunkten.
Das ist auch ein Kipppunkt!
Also werden wir uns der Situation erst gewahr wenn es schon über den Kippunkt raus ist und man sagt ja jetzt können wir irgendwie auch nix mehr retten?
Und das finde ich halt extrem schade weil die Möglichkeit ist halt absolut da.
Ja zur Energiefrage.
Bei der Energie ist es wie bei so vielen anderen Themen auch.
Es gibt an vielen Stellen ja den Grundgedanken beispielsweise bezogen auf Donald Trump und die USA und NATO, wenn da der nächste Präsident-Präsidentin dran ist dann wird das schon wieder alles gut.
Kann man glauben?
Kann man nicht glauben!
Keiner hat eine Glasskugel.
Die Frage ist worauf bereiten wir uns vor oder
auch nicht?
Und bei der Energiefrage ist auch, ich glaube so ein bisschen ist so dieses Jahr.
aber jetzt ist ja aus den USA schon gesagt worden man will die Nord Stream wieder in Betrieb nehmen und da wird er wieder alles gut.
Die Chemieindustrie ist Erdöl- und Gasbasiert und dementsprechend wenn die Importe wieder kommen zu ähnlich vergleichbaren Preisen und dann springt die ganze Maschine schon wieder an.
Ja, aber unter Umständern noch nicht... ...und was sind denn die nächsten Industrien?
Woher kommt es denn?
Wir haben jetzt schon vorhin die Sparte der Solarzellen, die ja schon weggewandert abgewandern ist.
Die Frage können wir die Kompetition wieder aufnehmen oder sagen das Thema ist wie immer gestorben.
Können wir nicht?
Wollen wir nicht
etc.?
Was sind die nächsten Dinge?
Wo sind unsere praktisch Partner international auch mit denen wir den Energiemarkt angehen können und die Energiefrage auch?
und was ist es uns wert?
Also was ist uns auch die Energiewert, die wir halt einsetzen müssen.
Und die Logik natürlich also gerade sage ich mal die deutsche Perspektive.
das innerhalb der kommenden wenigen Jahre für das Thema Verteidigung Rentenzuschuss und Soziales Der Bundeshaushalt aufgebraucht ist lässt halt so unfassbar wenig Perspektiven aufkommen Für riesige Investitionen in die Zukunft.
Jetzt muss ich auf der anderen Seite sagen, ja aber wenn Investitionen sich ja lohnen.
Also ich meine die meisten Menschen, die etwas investieren in ihr Unternehmen, investieren substanziell mehr als sie jetzt gerade auf der hohen Kante liegen haben oder durch aktuelle Einnahmen decken können.
Das ist ja die Wette auf der Zukunft.
das ist auch der Grundgedanke weswegen wir D-Growth alle drei hier sag' ich mal eher skeptisch sehen Weil die Investition in die Zukunft und in unsere, sag ich mal, Infrastruktur auch was Energie angeht halt einfach echt koschspielig sind.
Absolut also sehr so viele Punkte wieder drin.
Ich bin bei dem Thema Energie.
tatsächlich habe ich dann, ich will nicht sagen sehr unternehmensnahe Sicht aber ich sehe natürlich momentan schon das beim Thema Energie die Unternehmen sich schon sehr schwer tun in dem Standort Europa insbesondere Deutschland zu investieren.
Also das ist einfach mal Fakt, das war es glaube ich auch kein Geheimnis.
Man sieht ja auch dass bestimmte Investitionen mittlerweile ja auch dann nicht in Deutschland sondern eher in Frankreich getätigt werden
oder in China Oder direkt in China
oder zum Teil dann natürlich auch im USA, sind wir bei vielen Mittelstellern die sich überlegen den Standorten USA auszubauen.
Da gibt es Anreizsysteme, die dort geschaffen werden.
Und das sind alles beim Mittelstellen.
an deutschen Mittelstellnern muss man ja erstmal einordnen.
und wenn noch Familien geführt ist eine Großteil ist Familien geführt, dann sind es keine Investition wegen zwei Euro mehr da oder hier?
Denkt die deutsche Wirtschaft ihr überhaupt nicht?
Das ist in Asien oftmals so der Fall an vielen Stellen.
Da geht es mal in den Euro mehr, dann fange ich da und wechselt da.
Der normalen Mitarbeiter bei Mittelschlägen fängt da an und hört, da geht ein Trend hin.
Und so ähnlich ist das auch vom Unternehmensgefüge und von den Investitionen.
Und da sehe ich schon tatsächlich wirklich einen Kipppunkt, dass die Stimmung mittlerweile so ist und vielleicht dann tatsächlich auch die Unattraktivität sich Zum Teil eingeredet wird, zum Teil auch an dem Thema Energie sehr stark festgemacht wird.
Kommt noch das Thema Bürokratie und weiß ich was dazu?
Aber wenn man in den USA weiß, dass es Bürokrate hat sicherlich nicht besser ist.
Das sind schon Dinge die bereiten sich schon auch Sorgen.
... muss ja auch über die dritte Generation.
Warum tun sie sich das dann an, die Familien und investiere ich hier weiter?
Weil es ist dann tatsächlich einfach ihr verdientes Geld.
Das haben die mit dem Unternehmen über hundert Jahre verdient... ... und das was du absägen kannst, sind ausgesorgt.
Ich finde schon da muss ein offener Dialog daher sein dass man jetzt nicht in so eine manchmal politisch geführte Diskussion kommt der die Unternehmerinnen und Unternehmer Die wollen die Leute ausnehmen oder gucken das auf die Kohle.
Also ich habe wirklich viele Einblicke, wie viel selber investiert wird jetzt schon.
aber es fehlt so dieser Durchbruch gerade zu sagen wir gehen hier diesen nächsten Schritt in die nächste Industrie denn den sehe ich tatsächlich sich in der Region sicher bei Deutschland weit dass da mehr Bewegung notwendig wäre Ich weiß nicht welche wirklich was du da siehst Wie du das einschätzt?
Wie du als Thema Energie vielleicht auch einschätzen bist da sicherlich näher dran Als wir haben das Thema energie praktisch in jedem zweiten podcast Aufgrund der KI-Thematik sehen, bei.
wir sehen natürlich einen absolut steigenden Bedarf
da vorne
mitzuspielen.
Das wird immer mehr und ich bin jetzt kein Gegner neuerer Energie, sondern das muss maximal ausgebraut werden.
Wir haben das ja schon entschieden, dass wir die Diskussion jetzt mal aufmachen finde ich schon lächerlich.
Aber was machen wir mit der Lücke?
Ja und ich meine wir müssen auch immer realistisch sein.
also Strom sind ja zwanzig bis fünfundzwanzig Prozent vom Gesamtenergiebedarf Wenn wir da jetzt der zwanzig Prozent gedeckt haben.
über Renewables, ist das auf jeden Fall schon mal ganz respektabelt.
Aber es ist natürlich noch ein riesiger Gap den wir da haben und unterm Strich hat China letztes Jahr an Photopol-Tage über zweihundertdreißig Gigawatt zugebaut.
mehr als Europa Nord- und Südamerika zusammenhaben.
also ne?
Und China macht's genauso wenig.
ich bringe mir das Beispiel Texas.
Also Texaner unterstellt man ja nicht, dass sie es für die Klima-Rettung tun.
Texana bauen halt massiv Wind und Solar auch unter Donald Trump aus weil das die günstigste Art und Weise ist.
natürlich in Texas sprechen hier vom Teilwüstenstaat Energie herzustellen.
aber genau dieses Thema also wie setzen wir systemisch auf?
woran können wir glauben?
Und wie machen?
war das?
Ist der Weg halt noch extrem weit Die den Gesamtenergiebedarf zu decken.
Und die Frage halt auch, mit welcher Kombination?
Mit welcher klugen Kombination aus Selbsterzeugung, aus Importen
etc.,
können wir das hebeln.
Auch da müssen wir vieles parallel und gleichzeitig machen.
Zu dem Thema Energie- und Chemieindustrie verbunden Standort der BSF auf Golden Island etc.. Ich meine durch die Rieseninvestition in China ist der Anteil noch nicht mal so groß praktisch, dass sie in dem Markt signifikant mitspielen.
Und ich meine da is.
die Konsumenten der chemischen Grundstoffe sind halt auf dem Kontinent China will ich es jetzt mal nennen extrem groß.
das heißt die strategische Entscheidung aus Sicht eines Chemiekonzerns zu sagen selbstverständlich müssen wir diesen Riesenmarkt rein verstehe ich absolut Das natürlich jetzt die Perspektive auf Zentraleuropa ist oder die zentraleuropäische Perspektiven, die wir ja nun mal leider sehr oft einnehmen.
Also wir vergessen den Planeten, wir vergessen eine multipolare Welt, die sich immer stärker entwickelt, setzen uns ins Zentrum und denken dann darüber nach wo geschieht uns gerade Böses und Wo Gutes?
Aus sehr Logik mussten wir halt natürlich maximal ausbrechen und überlegen welche Teile der internationalen Wirtschaft wollen wir besetzen, wo wollen wir besonders gut sein?
Und wo gelingt es uns auch Folgeprodukte herzustellen für teilweise Märkte die halt weggebrochen sind oder gerade wegbrechen.
Ich finde extrem erfreulich dass das Thema humanoider Robotik in Deutschland jetzt auf Fuß fasst.
also bin ich wirklich weil das sind Massenprodukte da kann ich Stückzahl viele so der klugen Produkte denke ich mir immer so ja das ist nett Aber wie kommen wir da in Masse?
Weil die Masse natürlich in letzter Konsequenz auch Wohlstand vor allen Dingen für den durchschnittlichen Deutschen halt auch bringen kann.
Also hochwertige gute Beschäftigung, darum muss es ja gehen absolut!
Ja ich muss sagen das ist tatsächlich die Folge wo ich Am meisten Dinge jetzt für mich mitnehme, also es ist unglaublich wie komplex das Thema ist.
Aber auch wie viele Dinge ich einfach... die mir nicht bewusst waren muss ich zugeben.
Obwohl ich jetzt das Thema auch nicht erst seit heute kenne.
wir beschäftigen unserem Institut, wie du gesagt hast Roman ja auch in einigen Projekten damit.
aber was sich gut finde ist tatsächlich die positive Botschaft dass wir natürlich von einer riesigen Herausforderung stehen sowohl in Deutschland als auch Europa aber auch auf die gesamte Welt bezogen.
Aber wir sollten nicht verzagen, sondern wir sollten sehen was wir haben und versuchen das ganze strategisch sinnvoll anzugehen, wohlwissend dass es da nicht wie so sagt sie silver bullet für gibt.
also es gibt nicht den einen goldenen weg, aber nichts zu tun wäre glaube ich in dem Fall wirklich das schlechteste.
Also guck mal, wie bewerte ich das Thema?
Ich sehe eine hochkomplexe Aufgabenstellung die ohne Ende technologisch und bedarf hat.
Was schreiben wir uns denn in diesem Land auf die Fahne?
Dass wir hoch komplexe Probleme systemisch lösen können mit jeder Menge Technologie, Pioniergeist, Erfindergeist etc.
Und deswegen habe ich ja seitdem mich an diesem Thema dran bin... sage ich halt jedes mal, wenn ich mit Politik spreche.
Wo ist die Utopie des Industriestandortes?
Das ist in Deutschland.
Also wo isst du die Utopia davon?
Sehr sehr gerne als auch den europäischen Bilanzraum.
und was sind die Technologien, die wir selber entwickeln, selber anwenden und dann exportieren wollen?
Und das ist eine Aufgabenstellung über die wir heute jetzt in aller Kürze und aller Ausführlichkeit gesprochen haben ohne einmal noch ne echte Technologie einzugehen Die Herausforderung bietet, mit der wir einen unglaublichen Mehrwert generieren können für unsere Wirtschaft und Industrie.
Und einen signifikanten Impact für den Fortbestand unserer Spezies auf diesem Planeten in der Art und Weise wie wir ja wirtschaften und wie wir halt Wohlstand definieren.
Das ist eigentlich schon das passende Schlusswort oder Schlussstatement.
Kann ich mich nur anschließen, dass ich da auch jetzt heute total viel gelernt habe.
Das Recht über Technologien haben wir heute gar nicht so viel gesprochen, fast noch nicht Fraunhofer-Like aber das ist vielleicht aufgeschoben können wir sicherlich ein anderes Mal auch nochmal machen.
Ich fand es wirklich super superspannend.
bitte hier auch an euch eine Zuhörerin zuhörer wenn ihr Punkte habt die ihr komplett anders seht oder vielleicht auch noch mal bestärken wollt, was eure Erfahrungen sind im Gebiet.
Jetzt haben wir euch und uns alle hier zum Schuldigen ja ein bisschen außer Korn, die Konsumenten – so ist das natürlich nicht gemeint.
aber die Verantwortung, die jeder einzelne trägt, die ist natürlich da und wir entscheiden schon mit unseren Handlungen auch Dinge, die dann die Konsequenzen sicherlich in einigen Jahren oder Jahrzehnten dann sicherlich spürbar sein werden.
Ich finde das spannend!
Und wir sind da auch einige Augen nochmal geöffnet worden und ich muss noch mal das Schutthema dann zu Hause nochmal anpacken.
Heute definitiv, also vielen Dank Manfred dass du heute zu Gast warst.
Ja hat auf jeden Fall richtig viel Spaß gemacht und ich nehme auf jeden fall mit hochwertiger Konsum.
Das ist tatsächlich was aus meiner Sicht erstrebenswertes und das löst auch so ein bisschen das Dilemma Dass man das Gefühl hat dass man bevormundet wird.
nein man wird nicht bevorknitten sondern man ist tatsächlich schlauer.
man versucht schlauer zu konsumieren besser zu konsomieren und am Ende besser dazustehen.
Also das ist so ein bisschen was, was ich auf jeden Fall für mich mitnehme.
Absolut!
Schreibt uns gerne die Kommentare oder direkt eine Nachricht.
Die Kontaktdaten von Manfred werden wir auch mit verlinken, sodass ihr auch ihn direkt nerven könnt wenn ihr wollt.
also von daher schaltet wieder beim nächsten mal einen.
bis dann ciao.
Ciao!
Tschüss.
Müll trennen, Pfand wegbringen, alte Kabel irgendwo in der Schublade sammeln. Klingt erstmal nach deutschem Alltag. Aber was, wenn genau daraus irgendwann die wichtigste Rohstoffquelle der Welt wird?
In dieser Folge von OUTATIME wird schnell klar: Die größte Herausforderung der Zukunft ist vielleicht nicht KI, sondern ganz banal unser Müll. Denn während der weltweite Hunger nach Rohstoffen explodiert, stoßen die bisherigen Systeme immer stärker an ihre Grenzen.
Mit dabei ist diesmal Manfred Renner, Institutsleiter des Fraunhofer UMSICHT und Experte für Kreislaufwirtschaft und Recycling. Gemeinsam diskutiert er mit Tommy Falkowski, selbsternannter „Schrott-Sammler und Müllproduzent des Fraunhofer IEM“, und Professor Roman Dumitrescu, dem „Meisterpropper des Instituts“, über die Zukunft unserer Ressourcen.
Warum sind seltene Erden gar nicht wirklich selten? Weshalb könnte eine PET-Flasche wertvoller werden als heute ein Smartphone? Und wieso stehen Bohrmaschinen eigentlich 99 Prozent ihres Lebens ungenutzt im Keller?
Die drei sprechen über Rohstoffknappheit, Fast Fashion, chemisches Recycling, digitale Produktpässe, KI in der Kreislaufwirtschaft und die Frage, ob Wohlstand künftig völlig neu definiert werden muss. Außerdem geht es um Deutschlands Chancen als Technologiestandort, automatisierte Fabriken und darum, warum „hochwertiger Konsum“ vielleicht die radikalste Zukunftsidee der gesamten Folge ist.
Eine Folge zwischen Zukunftsutopie, Industriepolitik und der unbequemen Erkenntnis, dass wir auf einem Planeten mit endlichen Ressourcen leben.
Schreibt uns eure Gedanken gerne in die Kommentare oder an outatime@iem.fraunhofer.de!
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Kicker
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Kolbusas Vorstandsdialoge
Ein Tag unter Peers, an dem jeder sagt, was er im eigenen Vorstand nicht sagen kann.
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