Podcast
Debugged –
Die Wahrheit hinter der Führung

Ein ungeskripteter Podcast für Entscheider, die bereit sind, nicht über ihre Erfolge sprechen, sondern über die Entscheidungen dahinter. Über Rückschläge, Zweifel, Wendepunkte. Ich führe die Gespräche als Debugger: nicht, um zu entlarven, sondern um zu verstehen, was ein System wirklich trägt.
Der Trailer als Vorgeschmack
Eine Folge dauert zwischen 60 und 120 Minuten. Kein Skript, kein Zeitdruck.
Gute Talks zeigen Erfolg. DEBUGGED zeigt den Menschen dahinter.
Die meisten Business-Podcasts drehen sich um Erfolgsgeschichten, die für LinkedIn poliert wurden. DEBUGGED macht das Gegenteil. In jeder Folge spreche ich mit C-Level-Persönlichkeiten über die Momente, in denen es nicht klar war: schwere Entscheidungen, Rückschläge, persönliche Wendepunkte. Kein PR-Sprech, keine Skandalgier. Ein Raum auf Augenhöhe, in dem auch Schweigen, Nachdenklichkeit und unbequeme Fragen ihren Platz haben.
In der Fallstudie sieht jede Entscheidung folgerichtig aus. In dem Moment, in dem sie fiel, war sie es aber selten. Wir sprechen über die Abwägung dahinter, als die saubere Option nicht mehr trug.
Hinter dem Jobtitel steht ein Mensch mit Zweifeln, Brüchen und blinden Flecken. Ich frage nach den Momenten, in denen die Rolle aufhört und die Person anfängt zu reden.
Ein Journalist jagt jede Schlagzeile. Ich suche das, was darunter liegt. Deshalb stelle ich die Fragen, die sonst keiner stellt, und höre, was sonst niemand zu hören bekommt.
Fünf Säulen und die Debugger-Frage.
Jede Folge folgt derselben Architektur. Ich nehme die Organisation meines Gastes entlang der fünf Säulen einer funktionierenden Organisation auseinander — Strategie, Leadership, Operations, Kultur, Umfeld. An jedem Punkt stelle ich dieselbe Frage: Keep, Challenge, Transform oder Kill? Behalten, hinterfragen, umbauen oder kippen. Das ist keine Checkliste, sondern ein Denkrahmen, der das Gespräch trägt.
Hat das Unternehmen eine Strategie, die diesen Namen verdient, oder nur eine Sammlung von Zielen? Ich prüfe, ob die Richtung trägt und an welchen wenigen Hebeln am Ende alles hängt.
Wofür steht der Gast als Führungskraft, wenn es ungemütlich wird? Ich frage, wo er wirklich führt und wo er sich vom System führen lässt.
Hier zeigt sich, ob die Strategie den Kontakt zum Tagesgeschäft hält. Ich schaue auf die Prozesse und Routinen, die liefern, und auf die, die nur Beschäftigung erzeugen.
Kultur steht nicht im Leitbild. Sie zeigt sich im Verhalten, wenn keiner hinsieht. Ich frage nach der Lücke zwischen dem, was an der Wand hängt, und dem, was im Alltag gilt.
Keine Organisation steht für sich. Ich prüfe, ob der Gast Markt, Kunden und die großen Verschiebungen liest oder ob er auf eine Welt reagiert, die es so nicht mehr gibt.
Keep, Challenge, Transform, Kill?
An jeder der fünf Säulen bewerte ich, was mein Gast macht. Behalten, weil es trägt. Hinterfragen, weil etwas nicht passt. Umbauen, weil der Kern stimmt, aber die Form nicht mehr. Oder kippen, weil die Zeit das Modell überholt hat. Keine Beraterprosa. Eine direkte Einordnung.
Mich interessiert, was man über einen Menschen nicht nachlesen kann.«
Jede Folge ein Debugging
60 bis 180 Minuten. Deutschsprachig und ungeskriptet.
KI kann personalisiert sein, aber nicht persönlich sein.
Ohne zu sagen, dass KI keine Rolle spielt ganz im Gegenteil.
Es hilft uns dabei, dass sich der Berater auch auf die Themen konzentrieren kann bei denen er den Unterschied
machen kann.
Wie viel MLP-Berater gibt's?
Zwarzig, dreißig noch!
Sind es immer noch zweitausend?
Wenn wir alles gutmachen, dann sind das mehr.
Trotz
KI.
Trots KI, ja.
Herzlich willkommen zum Debakt unserem Podcast mit dem Topmanager dieses Landes heute Jan Berg bei mir Den ich sehr mag und schätze, wie ich das so sagen darf.
Was macht eine MLP?
Was können vielleicht andere Unternehmen auch von euch im Kontext Strategie Operating Model Kultur Leadership lernen?
Was hat bei euch geklappt, was hat nicht geklappt?
Wohin zahnt ihr?
vielleicht auch und dann mit Sicherheit auch ganz spannend so ein bisschen ins Umfeld zu gucken.
Ihr selber habt euch KI kräftig auf die Fahne geschrieben.
Was macht das mit einer MLP?
Was macht es vielleicht auch mit dir persönlich?
Wie guckst du da drauf?
Ja und freue mich einfach auf ein gutes Gespräch!
Vielleicht um dich so ein bißchen kennenlernen zu dürfen.
am höherer Seite.
ich hatte letzte Woche, das habe ich so zwei drei Mal im Jahr Ein echtes Tief, also sowohl launenmäßig emotional als auch physisch.
Ich weiß dass es kommt.
weißt du inzwischen wieder umzugehen?
Also ich bin schlecht gelaunt fängt dann so in dem Fall war's Montag Dienstag damit an.
Zum Glück muss da jetzt keiner mehr drunter leiden weil einfach das Kommunikationsmaß auf einem Minimum reduzieren.
eine Frau und Kinder wissen dann Bescheid aber Jetzt ist er sozusagen nicht so gut drauf.
Aber keiner muss sich damit sozusagen irgendwie quälen.
Dann hatte ich dummerweise Bons in der Firma dann letzte Woche All-Stuff-Meeting.
Das machen wir jedes halbe Jahr, also musste dennoch entertained und Energie reingegeben werden, sei es in Vertrieb, in die Entwicklung oder oder oder.
Kann man natürlich so The Show must go on?
Kennst du sowas?
Oder ist das dir unbekannt?
Und du sagst ne, eigentlich laufe ich immer wunderbar in einem angenehmen Drehzahlbereich!
Ob jeder, der das behaupten würde, dass er immer im selben Drehzahlbereich wäre.
Der würde lügen.
Natürlich kennt es jeder und die Aufgabe ist halt einfach am Alltag, die Schwankung nicht zu groß werden zu lassen.
Es gibt halt die Momente und dann ist immer die Frage was kann ich in welchem Moment zulassen?
Wie schaffe ich aber auch eine Ablenkung hinzubekommen und wie schaff ich's dann wieder mich auswesentliche zu konzentrieren?
Wann war dein letzter Moment dieser Art?
Kannst du dich erinnern?
Oh, das ist gar nicht so lange her vor ein paar Wochen.
Nicht deshalb halt irgendwas schief lief sondern weil es einfach eine herausfordernde Situation ist und wenn man dann auch für sich recht hoch dreht, wenn man relativ eng eine enge Taktung hat um Entscheidungen zu treffen Wenn man davor steht große Entscheidungen zutreffen, dann braucht man für sich immer mal wieder den Momentenschritt zurückzugehen Und das versuche ich mittlerweile sehr bewusst zu machen Sich mal ne Stunde Zeit zu nehmen Vielleicht mal auf einen Meeting zu verzichten Sich draußen auf die Terrasse zu setzen
und
nicht am Schreibtisch zu sitzen oder mal ein bisschen länger joggen zu gehen, um über die Themen nachzudenken.
Und aus dem Alter kommt den Schritt zurückzugehen und für sich zu reflektieren, wo stehe ich denn da gerade?
Das finde ich entscheidend, auch wenn man schwierige Entscheidungen trifft bei denen es vielleicht eine andere Diskussion gibt, bei der es unterschiedliche Sichtweisen draufgibt, eine klare innere Haltung zu haben.
Dann Zeit darauf zu verwenden diese Innere Haltung zu finden, dann kann man mit vielen Themen umgehen.
Insofern ja, die Momente gibts aber mit den Momenten bewusst umzugehen.
zu reflektion Wo stehe ich und wie möchte ich es weiter angehen?
Ist was, was ich mir versucht habe in den letzten Jahren besser beizubringen.
Ob's immer gut funktioniert ist eine andere Frage.
Wachst du teilen, was du für die Entscheidung mit dir rumgetragen hast, die dich da beschäftigt hat?
Wir haben nochmal etwas Veränderungen vorgenommen bei uns in der Aufstellung im Vertrieb und das sind immer sehr weitreichende Entscheidungen, die man zu treffen hat, die aus meiner Sicht absolut notwendig waren und zu denen wir auch... unter dem Strich auch viele positive Rückmeldungen bekommen haben, aber natürlich auch negative Rückmeltungen.
Klar ist auch dass man auch immer emotionale Rückmellung bekommt das man Menschen an unterschiedlichen Stellen dann auch trifft und sie betroffen sind an unterschiedliche Stellen davon.
Und gerade wenn man Entscheidungen trifft die Auswirkungen auf viele Menschen haben sind es die Entscheidungen Die ich am stärksten mit nach Hause nehme die mich auch meist mit beschäftigen weil am Ende ist es mir extrem wichtig die menschen mitzunehmen.
Am Ende ist es mir extrem wichtig, dass die Menschen die Entscheidung, die man trifft akzeptieren können.
Dass sie davon überzeugt sind das der Weg der Richtige ist.
Man muss sich aber auch immer wieder vor Augen führen in größeren Organisationen wenn man Entscheidungen trifft für in unserem Fall Vierneinhalb Tausend Menschen oder in dem Fall jetzt für etwas mehr als Zweitausend Kolleginnen und Kollegen Dann ist auch klar, dass es nie eine eindeutige Rückmeldung geben wird.
Und es ist natürlich auch klar gerade dann auf Wenn man Dinge anders macht, dass der Eine es besser findet und der andere schlechter findet.
Und das sind dann halt einfach so die Momente, die einen am stärksten beschäftigen.
So würde ich es beschreiben.
Vielleicht ums einmal konkret zu werden?
Ich selbst kam mich bei mir an eine Entscheidung erinnern über September letzten Jahres wo ich nicht doch für eine substanzielle Neustrukturierung bei uns entschieden hatte und die Konsequenz war dass ein Bereich komplett neu aufgesetzt, neu strukturiert worden ist.
und da waren eine ganze Menge Personen dabei die hätte ich mir noch so viel Mühe geben können die emotional mitzunehmen.
wir waren nicht mit zunehmen.
Ich finde immer, das Entscheidende ist man... ich habe eben über innere Haltung gesprochen.
Der eine Teil der inneren Haltung muss ja sein, ich tue es weil ich davon überzeugt bin nach allem was ich weiß und nach einem professionellen Diskurs ist das beste fürs Unternehmen.
Und wenn's das beste für das Unternehmen ist dann ist es langfristig auch das Beste für Menschen.
Das ist erstmal der erste Punkt.
und der zweite Punkt ist zu sagen, ich möchte persönlich alles dafür tun eine möglichst große Chance auf Akzeptanzfähigkeit zu haben.
Ob dann jeder am Ende des Tages sagen kann, ich kann das akzeptieren ist eine andere Frage.
Aber ich möchte persönlich viel in die Waagschale werfen oder zugehört zuzuhören hoffentlich empathisch zu sein, die Dinge zu erklären den Kontext mitzugeben aber sich auch einfach Zeit zu nehmen für den persönlichen Dialog Dinge nochmal einordnen zu können und ganz häufig ist es ja so in.
du hast jetzt gerade einen Veränderungsprozess beschrieben.
Ich glaube wir haben alle regelmäßig veränderungs Prozesse.
Du hast ja das brühendere Reflection Lack also du hast dir was überlegt Teilweise vielleicht ein Monatelang unter Vorbereitung.
Und dann teilst du es jemand mit, kommunizierst es Menschen und die kennen das Thema vielleicht gar nicht oder stehen wo ganz anders?
Und dann erstmal diese Wahrnehmungslücke zu schließen ums rational zu verstehen aber auch emotional zu verarbeiten.
Das dauert halt einfach Zeit und das muss man akzeptieren.
Insofern ist immer das Entscheidende zu sagen bin ich davon überzeugt dass es richtig ist denn es auch richtig für jeden einzelnen menschen auch wenn er es vielleicht kurzfristig oder sie es anders empfindet und das andere halt einfach die Chance zu ergreifen, alles dafür zu tun um genau diese Akzeptanz zu bekommen.
Und akzeptanz bedeutet ja nicht dass man alles richtig findet.
So eine Akzeptans bedeutet ich kann akzeptieren, dass es gute Gründe dafür gab diesen Weg zu gehen.
Kommen wir bestimmt nachher noch mal drauf über was wir jetzt zur Organisation sprechen.
Das Tief, was ich hatte, hatte nichts mit einer Entscheidung zu tun sondern es war einfach durch sein.
Kennst du sowas auch?
Natürlich jeder ist mal durch, ne?
Also das kennt man.
Ich habe jetzt keine Fasern die ich mich jetzt erinnern könnte in meinem Berufsleben bei der ich gesagt hätte es war über eine längere Zeit so.
aber es gibt natürlich schon auch die Phasen in denen man bewusst mal den Schritt zurückgehen muss sich ein bisschen mehr entspannen muss und ein bisschen raum nehmen muss.
Die gibt's.
Das ist manchmal einfach weil ein Jahr hochläuft Weil es viele Themen gibt.
So die Klassiker sind ja in der Sommerpause.
Das hat aber auch ein bisschen was damit zu tun dass man ja schon weiß dass Pause kommt.
Dann fühlt man sich halt auch immer so, dass man erst mal durch ist und diese Pause braucht.
Der zweite Klassiker wäre die Weihnachtspause.
Kurz vor Weihnachten gibt es ja auch sehr viele Aktivitäten, Abstimmungen, Sitzung, Feiern
etc.,
das ist ja auch so eine klassische Phase im Jahr in der man dann sagt jetzt muss ich mal wieder Luft haben um durch zu atmen.
Das tut dann auch gut aber es geht natürlich auch zwischendurch mal... Aber ich kann mir jetzt an keine Phase erinnern bei denen ich sagen würde da habe ich mich jetzt durchgefühlt.
aber jetzt im Sinne von jetzt muss ihr einfach den Fuß vom Gas nehmen oder einfach mal ein Wochenende Alles beiseite legen, das gehört schon dazu und es finde ich auch wichtig.
Hast du ein festes Muster für dich entwickelt?
Was dir hilft so einen hohes Arbeitspensum, das du ja auch hast zu meistern?
Bei mir ist es so, dass ich gelernt habe alle drei Wochen vier Tage frei.
Da bin ich meist Donnerstag-Freitag Und genau dann wenn ich's nicht durchziehe, das war jetzt die letzten Monate so Dann kommt die Quittung.
Ja, das krieg' ich so noch nicht ganz hin wie du es gerade beschrieben hast Aber ich find', du kannst ja auch im kleinen Ding ritualisieren Und bei mir ist das Ritualisieren zum Beispiel.
Ich gehe immer, wenn ich auf Dienstreise bin, morgens joggen.
Warum mache ich es auf Dienstreise?
Also A ist natürlich für mich ein Rahmen und es ist klar, wenn nicht mein Koffer packen dann sind die Jogging Schuhe da drin.
B ist auch so dass ich da ein bisschen mehr Zeit habe bei Zuhause als die Familie, sind die Kinder und dann möchte man morgens natürlich auch da sein und insofern ist das ein Ritural was mir im Zweifelsfall hilft an den Wochenenden sich möglichst viel Zeit auch für die Familie zu nehmen am Wochenende immer Sport machen und gleichzeitig auch Urlaub sein zu lassen.
Das erwähnt Feiern gehört ja auch dazu Weihnachtszeit und seid ihr auch im Umfeld unterwegs, wo man sich intensiv wahrscheinlich auch um eure Vertriebsstrukturen mit Arbeit kümmern muss.
Feierst du gerne in der Firma?
Ich tue es nicht!
Bin gelernte Extrovertierte.
das heißt alles was ich an Kundenabendessen- und Networkingveranstaltungen vermeiden kann, vermeide ich.
wie ist das bei dir?
Nein ich vermeite es nicht, ich gehe da gerne hin und ich nehme das auch als Privileg wahr sich auf Kolleginnen und Kollegen freuen zu dürfen.
Und das ist bei uns im Unternehmen so, ich komme vielleicht nachher.
noch dazu bin seit vielen Jahren mehr als zwei Dekaten in dem Unternehmen Und das Entscheidende war für mich immer das Miteinander und das Mitteinander nämlich als außergewöhnlich positiv war.
Das heißt ja nicht, dass ich nicht mal unterschiedliche Meinungen habe, dass andere mich kritisch sehen oder was auch immer aber wenn man gutes Miteinander hat und sich darauf freut, Kolleginnen und Kollegen zu sehen finde ich es ist ein unglaublicher Mehrwert.
also eines immer man steht für das was das Unternehmen erreichen möchte und das andere ist man kann sich identifizieren mit dem wir mit den Menschen.
Das ist bei mir ausgeprägt.
Das heißt nicht, dass man sich immer auf jede Abendveranstaltung freut, muss man auch klar sagen.
Gerade wenn man ein Phasen hat in dem es ganz intensiv ist, wäre das vielleicht manchmal auch schön zu sagen ich gehe jetzt nicht zu einer Networking-Veranstaltung und kann eben unternehmen sein oder außerhalb des Unternehmens sondern ich lege einfach mal die Füße hoch.
Das hat hier jeder im Leben.
aber ich freue mich bei meinen Kolleginnen und Kollegen sein zu können und wir haben bei uns in Wieselos so einen Campus und da sind häufig Veranstaltungen und auch abends spontan noch einmal dazu zu gehen auf den Bierchen.
Das macht mir schon Freude!
und glaube auch, dass gerade in so einem Peoples Business – wir stellen nichts her – dieses Miteinander, das ist sehr bewusst.
über Kultur zu reden und auch miteinander zu reden, ist ganz wichtig für Erfolge in Unternehmen.
Da bin ich nachher super neugierig, wenn wir so ein bisschen über Kultur-Leadership reden.
Lass uns das da nochmal aufgreifen!
Vielleicht haben jemanden der jetzt nicht genau weiß, was macht die MLP eigentlich?
Für unsere Zuhörer, die jetzt nicht in der Finanzwirtschaft zur Firm unterwegs sind... Kannst du mal kurz für Dofe in Gänzefüße beschreiben mit was verdient eine MLP Geld?
Also was tut ihr
eigentlich?!
Wenn ich es in einem Satz machen sollte, dann würde ich sagen oder dann sage ich das wir Unternehmen und Menschen helfen bessere Finanzentscheidungen zu treffen.
Und wo verdient ihr dabei?
Also was ist so euer mal Manager-Sprech ausgedrückt?
Was ist euer Operating Model?
Kannst du es mir eben ganz simplen Worten...
Ich brech gerne runter.
also unser Operating Modell ist im Grunde Beratung.
Und Beratungen wird in unterschiedlichsten Arten und Weisen vergütet und Beratungs für unterschiedliche Kundengruppen MEPs groß geworden gegründet in den Klassische Privatkundenberatung.
Damals hat man es immer beschrieben, Akademikerinnen und Akademika beraten Akademikern auf Augenhöhe in allen Finanzfragen.
Und wir sind in den letzten Jahren als Gruppe gewachsen.
aber dieses Zusammengehörige nämlich eine exzellente Beratungsdienstleistungen zu liefern das vereint die gesamte Gruppe.
und wenn ich jetzt heute auf die unterschiedlichen Kundengruppen acht oder drauf gucke dann haben unsere Privat Kunden Das ist nach wie vor ein starker Fokus auf diejenigen, die eine akademische Ausbildung haben.
Aber auch in anderen Teilen des Konzerns auf Hochvermögende bei unserem Schwesterunternehmen der Ferri – das sind institutionelle Kunden, Versorgungswerke, Stiftungen
etc.,
das sind Firmenkunden im Grunde der gesamte deutschen Mittelstand.
Das sind Freiberufler, die wir haben.
aber das sind auch neben der klassischen MEP-Stammorganisation Vermittlerin und Vermittler im Markt die wir beispielsweise über Tochterunternehmen in Kiel, über entsprechende Deckungskonzepte im Sachversicherungsbereich dann auch erreichen.
Was ist so ganz praktisch der typische MLP-Kunde?
Wann wird er kunden und wie wird er Kunde?
Da müsste
man jetzt unterscheiden nach den Kunden in der Gruppe.
Ich fange mal mit den MEP-Privatkunden Und das ist ja auch die Gesellschaft Wenn man bei uns auf dem Konzern guckt.
Die MLP Finanzberatung ist die Stammgesellschaft Also was MLP früher ausschließlich war.
Der Rest ist dazugekommen Und für die Gesellschaft bin ich ja auch zuständig als Vorstandssprecher.
Und da ist nach wie vor der klassische Weg, dass uns jemand während des Studiums kennenlernt.
Früher hat man sich physisch an der Universität kennengelernt.
Mittlerweile lernt man sich kennen über den Kontakt im Netz und wir liefern dann über Seminare beispielsweise über Gespräche hoffentlich einen Kompetenznachweis.
Wir überzeugen Menschen das es hilft, die man zwar haben an seiner Seite und steigen dann ein in während eines Studiums mit den ersten Finanzfragen Begleiten.
Menschen haben vielleicht die ersten Fragen, die man lösen kann.
Es fängt bei banalen Dingen an wie im Konto, einem Studierendenkonto eine Karte, vielleicht eine Haftlichversicherung?
Ersten Absicherungsbausteinen wie einer Brustunfähigkeit, die einfach wichtig ist früh abzuschließen oder erst ein Sparbaustein fürs Alter oder Anlagen und dann wächst man mit seinem Kunden ein Leben lang im Optimalfall.
Und natürlich ist es immer so, ich habe eben gesagt, Peoples Business kann auch mal sein dass in der Kundenbeziehung etwas nicht funktioniert.
aber das idealtypische Modell ist wirklich man lernt seinen Kunden kennen, der Kunde lernt seine MEP Berater, seine MAP Beratoren während der Studierendenzeit kennen und wird begleitet bis ins hohe Rentenalter rein und zwar nicht nur als Person sondern auch als Familie.
deshalb zählen wir auch keine Einzelkunden sondern beziehen Familienkunden.
und wenn man sich so vor Augen führt dass eine MEP berater, MEP im Schnitt so hundertdreißig, hundertvierzig Familienkunden haben.
Dann sieht man schon daran was der Anspruch auch an Intensität von Betreuung ist.
und im Leben gibt es immer wieder neue Anlässe miteinander im Gespräch zu sein.
Es ist wichtig regelmäßig mindestens einmal miteinander in Gesprächen zu sein und deshalb versuchen wir unsere Dienstleistungen so zu beschreiben wie sie aus meiner Sicht sehr mehrwert stiften ist für Kundinnen und Kunden nämlich den Gesprächspartnern allen Finanzfragen.
Finanzunfässige Ochsfragen oder nur Finanzfragen?
Wir subsumieren Versicherung unter Finanzen.
Das ist aus Mahlsicht, wenn ich darauf gucke... Habt ihr natürlich auch eine Sichtweise die aus meiner eigenen Überzeugung gefärbt ist?
Es ist klar, es liegt in der Natur der Sache aber wir gucken dadurch auch kritisch auf Teile des Marktes weil man trennt ganz häufig Bankversicherungen und Anlage.
Aber am Ende des Tages ist ja meine gesamtfinanzielle Dispositionen Und die Dinge laufen ineinander und hängen voneinander ab und die miteinander zu vernetzten daraus ein Konzept zu erstellen Die richtigen Fragen zu stellen Kunden an den richtigen Stellen entscheidungsfähig zu machen.
Er kann sich souverän fühlen, weil er unterschiedliche Optionen dargestellt bekommt ohne selbst der Experte sein zu müssen.
Er fängt aber auch nicht an, sich an der einen Stelle um Versicherung zu kümmern und an der anderen Stelle Geld anzulegen sondern wenn ich Geld anlege, wenn ich in die Immobilien investiere muss ich auch eine entsprechende Absicherung haben.
Ich muss meine Familie absichern und insofern hängen die Dinge natürlich unmittelbar miteinander zusammen mündet dann sehr stark im Thema Ruhestandsplanung.
Also wenn ich über die Aufstellung um Alter spreche, dann kann ich jetzt nicht sagen Ich habe hier das ein und ich hab da das andere.
Sondern es muss immer ein Gesamtkonzept sein.
Und diese ganze Zeitlichkeit der Gesprächspartner in allen Finanzfragen Das ist auch das was wir als USP bezeichnen würden und als Besonderheit und als klares Alleinstellungsmarkt mal des Unternehmens.
Ihr macht vielleicht einfach mal so bisschen greifbar bei uns am Kunden im Schnitt mindestens drei Beratungsfelder.
Das heißt, wir verbinden ganz systemisch die Anlage und die Versicherungswelt.
Und die Branche ist halt anders aufgestellt weil sie sehr stark denkt aus den einzelnen Produzenten Daseins oder den einzeln Produzentenausstellungen.
Da gibt es die Versicherung, da gibt es Kapitaneinahgesellschaften und da gibt's die Banken.
Und unsere Aufgabe ist halt diese unterschiedlichen Sichtweisen zusammenzuführen aus der tiefen Überzeugung dass das mehr wertstiftend ist.
Sag mal, ihr seid ja M-Dachs notiert und siehst mir nach wie viel ich die Zahlen nicht komplett im Kopf hab.
Hälfte ist ungefähr im Free Flow.
Die andere Hälfe wird auch von größeren Versicherungsgesellschaften gehalten.
Ich erinnere mich Hansel Merkur anderen habe ich gerade nicht im Kopf du wirst sie wissen.
Riecht so ein bisschen danach als müsst ihr vielleicht auch euren Eignern da gehorchen?
Und deren Produkte ein bisschen nach vorne tragen.
oder sagst du
überhaupt nicht Wenn du mir jetzt zwei Minuten gibst, dann oder vielleicht werden es auch drei.
Dann würde ich die Historie so ein bisschen herleiten und ich glaube, dann versteht man's noch besser?
Du hast uns übrigens gerade ein bisschen größer gemacht als wir sind deshalb.
Ich korrigiere dich nur ungärme aber ich bin auch ungarne größer.
also das ist wir sind im S-Dachs.
Aber da fühlen wir uns ausseher sehr wohl waren aber auch schon mal am M-Dax und vielleicht geht es auch
immer... Wir waren
auch mal im Dachs glaube ich.
Das ist aber schon ein bisschen länger hier Und wir waren dann im M-Dachs und sind jetzt seit vielen Jahren im S-Dax.
Aber um zurückzukommen zur Aktionärstruktur, das Wichtigste ist erstmal dass unsere Gründerfamilien nach wie vor knapp dreißig Prozent an der MP hält – und das ist in der Tat das Entscheidende für uns!
Wir können langfristig denken und handeln, wir können nachhaltige Strategien aufstellen, wir könnten unsere Strategien dauerhaft umsetzen.
Wir haben natürlich einen eigenen Anspruch an Erfolg aber wir haben keine klassische Quartalsdenke sondern wir haben Überzeugung, wir haben das wofür wir stehen, unser Mission und diese mit aller Geduld, aber auch aller Konsequenz in die Umsetzung zu bringen.
Das ist ein Riesenprivileg!
Und als Börsenotiertes Unternehmen langfristig denken und handeln zu können, ist in der Tat eine Besonderheit an Privileg – und das sind wir auch und insbesondere der Eigentümerstruktur zu verdanken durch Herrn Lautenschläge und seine Familie – mit knapp dreißig Prozent und werden ja schon länger her.
Ein Feindechenübernahmeversuch damals einer Versicherung.
Wir haben damals eine Kapitalerhöhung gemacht und haben dann erstmals Produzenten, in dem Fall Versicherer auch mit zu unseren Aktionären zählen dürfen.
Das
war die
Swiss Life.
Die Swiss Live aber kommentiert er damals den AVD übernommen.
Den damaligen AVD hat der Swiss Life selekt unter einen Marshmire und der Marshmier hatte die Anteile gekauft und an das Swiss Life weitergegeben.
Und wir haben dann im Grunde als, man würde ich glaube ich heute sagen weiße Ritter.
Haben wir dann verschiedene Versicherer reingeholt mit denen wir gut und eng zusammenarbeiten im Rahmen einer Kapazität.
Welches
ist das?
Hansel Merkur?
Die Hansel-Merkur ist später reingekommen, die würde ich aber auch anders klassifizieren.
Also hat sich dafür entschieden da reinzugehen.
Aber das sind insbesondere die Allianz und die Bamina Gota Gruppe.
Am Anfang waren es auch noch ein, zwei andere.
Die dann auch teilweise wieder rausgegangen sind also beispielsweise eine AXA oder eine H-Boss die damals mit drin waren aber die beiden bei Minagrota und die Allianz war von Beginn an mit drinnen.
Und das Schöne ist sie waren schon immer sehr gute Produktpartner von uns weil sie eine gute Qualität liefern und haben im Grunde uns geholfen unser freies Geschäftsmodell in dem wir unabhängig Produkte auswählen absichern zu können gegen eine feindliche Übernahme.
Das war im Grunden die Logik dahinter.
Wir haben aber auch eine klare Grenze gezogen und diese klare Grenze gilt bis heute.
Und die bedeutet, kein Versicherer darf einen Anteil von mehr als neun Komma Neun Prozent an MEP haben.
Warum?
Weil das Vermittlerrecht in Deutschland vorsieht dass ab zehn Prozent ich im Erstgespräch mit dem Kunden den Aktionär ausweisen müsste.
Das würde unserem Selbstverständnis unserer tiefen DNA einer unabhängigen Beratung widersprechen.
Insofern haben wir immer gesagt neun, neun Prozent ist die Grenze.
Daran halten sich auch fast alle, zumindest all diejenigen mit denen wir direkt im Dialog sind.
und wir haben auch nie nie niemals erlebt das irgendjemand sitzt im Aufsichtsrat haben wollte oder Produzenten zu sagen oder Produktions zu sagen besser gesagt.
Sondern es verstehen alle wenn man das Modell absichert eine gute Qualität liefert in Bezug auf Service, in Bezug auf Prozesse und in Bezuk auf Produkte.
dass ist das Beste ist was passieren kann und insofern fühlen wir uns mit der Aufstellung mit unseren Aktionären sehr wohl.
Du hast das selbst gesagt, du bist schon zwanzig Jahre dabei.
Ihr habt ja das Geschäftsmodell in den letzten fünfzehn Jahren korrigier mich wenn ich falsch schläge auch deutlich transformiert.
Hattet ihr ja vorher im Grunde mit euren damals drei tausend dann Schwankungen jetzt so gut zwei Tausend Beratern?
Können wir vielleicht auch noch mal in dem Operating Model drüber reden im wesentlichen Jahr euer Geld über Neugeschäft verdient und habt das ja komplett gedreht.
Ich meine, über siebzig Prozent sozusagen eures Umsatzes, eures Geschäftes entsteht jetzt aufs Folgegeschäft so wie ihr eure Kunden im Grunde dann über diese von dir skizzierte Lebensspanne begleitet.
War das Zufall?
Nee war es bestimmt nicht!
Wann habt ihr euch dazu entschieden und wie konntet ihr das so konsequent drehen?
Ich kann natürlich die Historie wiedergeben, ich habe in den zweiundzwanzig Jahren ja nicht immer Vorstandsverantwortung getragen und insofern kann ich wiedergeben was meine Kolleginnen und Kollegen damals initiiert haben.
Und wie sie es umgesetzt haben, in den letzten Jahren durfte ich natürlich auch teildessen sein.
aber das vielleicht einfach nur noch mal.
vorweg zur Einordnung Es gibt aus meiner Sicht zwei Dimensionen.
Die eine Dimension ist die, die wir eben schon kurz angeschnitten haben nämlich die Frage Wie breit sind wir in diesem Markt diversifiziert?
Also gehen wir auch über unser eigentliches, ursprüngliches Kerngeschäft der Privatkundenberatung hinaus.
Das hat uns erst mal diese Breite und Stabilisierungen gegeben und dann aber auch innerhalb des eigentlichen Privat-Kundengeschäfts auch nochmal eine Verbreiterung.
Und beides hat zu einem deutlich größeren Anteil von Wiederkehren in Erlösen geführt.
In der Tat war es eben schon ein paar Zahlen genannt, im Jahr zwei tausend fünf waren das rund dreißig Prozent.
jetzt haben wir rund siebzig Prozent wiederkehrende Erlösse und das kommt genau aus diesen beiden Bewegungen.
Warum habe ich das Jahr im Jahr zwei Tausend Fünf genommen?
Weil es im Grunde der Startschuss war für die Weiterentwicklung.
Wir haben in dem Jahr zwei tausend sechs die erste Akquisition getätigt, die Ferri, ein führender Bank unabhängiger Vermögensverwalter in Deutschland einer der führenden Assetmanager, die wir dazu geholt haben.
und wir haben immer die Idee dahinter zu sagen jedes Geschäftsmodell was wir dazuholen muss für sich stehen hat einen eigenen Markt und muss eine führende Position in diesem Markt annehmen und gleichzeitig muss ein Mehrwert bieten für unser Kerngeschäft.
Und wenn ich das jetzt mal an dem Beispiel Ferry deutlich mache, dann ist es so dass die Ferie ihre hochvermögenen Kunden hat.
Ihre institutionellen Kunden habe ich eben schon einmal kurz gesagt.
und gleichzeitig helfen sie uns mit Expertise, Kapitarmarktexpertise.
Sie helfen uns bei einer Fondselektion, sie helfen uns durch ihren Schäfelkonomen, dass wir immer gute Einblicke in Märkte haben.
Sie helfen uns aber auch, wenn ein MEP-Kunde in eine Größenordnung kommt, bei der einen MEP Beraterin sagt naja, mit der hab' ich vielleicht nicht tagtäglich zu tun!
Also wenn ich über Größenordnung, Anlagesummen rede von drei, vier, fünf Millionen Euro kann der MEP-Berater die MEP Beraterin einen ferrikollegender zuholen.
Und alleine über so ein Modell haben wir in den letzten Jahren mehr als eine Milliarde Zuflüsse eingesammelt oder ist jetzt an der Management besser gesagt eingesammt und das sind Gelder, die wir aus meiner Sicht niemals eingesammlet hätten, wenn mir diese Expertise nicht gehabt hätten.
Das heißt Wir leben diesen Gedanken des Konzernnetzwarks und durch komplementäre Stärken sind wir kompetitiv in Leistungsbereichen, in denen wir vorher für uns alleine nicht kompetitiv fahren.
Und diese Strecke haben wir dann ab dem Jahr im Jahr war, das sind weitere Akquisitionen dazugekommen insbesondere auch im Firmenkundenbereich.
Darüber haben wir beide uns ja kennengelernt und weitere und deshalb ist der Konzern einfach deutlich diversifizierte.
Wir sind im mobilen Bereich unterwegs, wir sind als Assekordeur unterwegs bei entsprechenden Sachversicherungen oder Absicherungskonzepten und das gleicht sich dann halt einfach aus.
also wenn mal ein Beispiel Wenn Zinsen runtergehen profitieren beim Immobilienbereich, aber haben natürlich ein bisschen stärker zu kämpfen im Bankbereich und umgekehrt.
Oder es ist ganz häufig so dass man auch bei Firmenkunden andere Konjunktur-Zyklen da sind als bei Privatkunden Und das ist so der eine Ausgleichene Mechanismus und klar ist, dass wir auch über die Zugäufe und durch das Stärken dieses Geschäfts Denn alle Unternehmen die wir dazu bekommen haben sind deutlich gewachsen nachdem sie in der Gruppe waren dadurch dass wir halt auch investieren konnten Dass wir nochmal neue Möglichkeiten eröffnen könnten.
Die zahlen darauf ein, dass wir zum einen unsere Assets an der Management ausbauen.
Wo drauf es Recurring Revenues gibt also wiederkehrende Erlöse und unser Bestände in der Sachversicherung.
so das ist die Konzernsichtweise.
Und die andere Sichtweise du was jetzt eben bei unseren MEP Beratern und MEP-Beratern bei unseren Kundinnen und Kunden ist einfach, dass das was MEP schon immer ausgezeichnet hat nämlich den Kunden ganzheitlich holistisch zu betreuen.
Wir in den letzten Jahren nochmal deutlich konsequenter umgesetzt haben weil wir in dem Bereich einfach Expertise dazu geholt haben stärkeren Fokus auf die Bank, auf die Vermögensmanagement-Themen gelegt haben.
Aber auch weil Kunden natürlich immer andere Bedarfe haben.
Ein junger Akademiker der ins Berufsleben einsteigt hat erst mal einen relativ homogenen Bedarf.
Der sichert sich ab habe ich eben schonmal gesagt gegen Bruchsundfähigkeit das erste Sparrarten für das Alter.
aber wenn ich dann älter werde geht es um Finanzierungsfragen und dann geht's um Immobilienfragen.
oder geht es natürlich auch viel starker um Geldanlagen?
und deshalb ist uns die letzten Jahre gelungen Kunden nochmal deutlich breiter aufzustellen oder ich mache es noch einmal anders Was ich MLP kennenlernte, haben wir damals knapp neunzig Prozent.
Etwas mehr als fünfmal achtzig Prozent unserer Umsätze allein im Versicherungsbereich gemacht.
und mittlerweile ist das Thema Vermögensmanagement der stärkste Bereich den wir ausgebaut haben.
Und das ist etwas was dem Bedarf der Kunden deckt.
Das ist immer das Entscheidende, was man haben muss und gleichzeitig dann aber auch in der Folge dazu beiträgt dass wir als Unternehmen deutlich stabiler aufgestellt sind.
Der MLP Berater eigentlich zwischen den Zahlen richtig lese Zum Einen für euch ja also entscheidend im Vertrieb.
Ihr tut euch schwer, Berater in den Mengen so zu rekrutieren oder in den vergangenen Jahren wie euch das vielleicht vorgestellt habt?
Also seid jetzt so gut bei zweitausend.
Ich hatte verstanden dass es durchaus der Anspruch wäre auch noch mehr zu rekretieren.
ist das ein Nadelöhr für euch gewesen?
wird's eins in die Zukunft sein?
warum ist es so?
und Was macht, sagen wir mal eine MLP?
Jetzt mal vielleicht abseits der anderen von dir skizzierten Geschäftsbereiche im Privatkundengeschäft.
Im Grunde ihr müsst ja eigentlich eine Recruiting Excellence ausweisen.
und wie, wieso gelingt es euch nicht das noch weiter auszubauen so wie ihr euch vielleicht auch mal vorgenommen hattet.
Es ist sehr viele Dimensionen am Ende und das finde ich das Entscheidende.
Wir wollen so viele gewinnen wie möglich die zu uns passen.
Unter den Relativsatz würde ich das niemals stehen lassen, weil in unserem Geschäftsmodell was eine klare Qualitätsstrategie hat, wie es verkehrt in irgendeiner Form nur auf Quantität zu gehen sondern wir brauchen Menschen die uns zu uns passten, die das was wir wollen, dass was wir verkörpern und was unser Haltung ist, was Teil unserer Mission ist, die dies beim Kunden erlebbar machen.
Und jetzt habt ihr also ihr hattet hier höhere Ziel mal was das Berater...die Menge an Beratern angeht?
Wieso habt ihr die nicht erreicht?
Also was macht das so schwer?
Was gar nicht mal Ziele.
von den drei tausend gesprochen, das war ja eine Phase die ist schon recht lange her nämlich mehr als zwanzig Jahre und wir sind danach auch den sehr bewussten Weg gegangen viele Jahr lang deutlich weniger Berater zu gewinnen weil wir amfalls Unternehmen auch neu ausgerichtet haben unter der Leitung von Uwe Scholder Wildberg.
und gleichzeitig da halt auch einen klaren Qualitätskurs gefahren sind.
Und da gab es dann schon die eine oder andere auch bewusste Entscheidungen, deshalb haben wir ja auch einige Jahre lang sehr bewusst auch an der Stelle konsolidiert.
Die letzten Jahre war das Ziel dass wir insbesondere im jungen Bereich, im Rohschulbereich bei Berufseinsteigern wieder mehr Kolleginnen und Kollegen gewinnen.
Da sind wir durchaus erfolgreich und wachsen auch von Jahr zu Jahr.
aber richtig ist auch dadurch, dass wir – und deshalb bringe ich die beiden Dimensionen zusammen – dass für einige Jahre nicht so viele junge Beraterinnen und Berater gewonnen haben, dass wir demografisch natürlich eine Herausforderung haben.
Deshalb haben wir im Jahr twohundsebzehn ein eigenes Segment könnte man sagen gegründet.
Wir haben die jungen Berater in einer eigenen Vertriebsorganisation gegeben.
das nennt sich bei uns der Hochschulbereich weil einfach dieser Hochschubereich an starkeren Fokus dann auch auf Recruiting hat aber natürlich auch darauf hat die Jungen Berattern und Beraters dann auch gut vorzubereiten für die Tätigkeit die sie da noch haben.
Das ist jetzt seit zweihundSebzehnten gut und immer besser gelungen.
Das bin ich übrigens zwei, drei Jahren das Einstiegsmodell etwas umgestellt auf ein Genie-Modell so dass man erstmal einige Monate die Möglichkeit hat in die Tätigkeit reinzuschnuppern.
Dass man erst mal in dieser Zeit alle gesetzlich vorgeschriebenen Ausbildungen umsetzen kann, dass man sich die Zeit nehmen kann, sich auf Ausbildung zu konzentrieren und dann anschließend in den Handelsvertreterstatus zu wechseln.
Und es funktioniert sehr gut.
wir haben die letzten Jahre über zwehundert Kolleginnen und Kollegen pro Jahr gewonnen aber sicherlich noch nicht das Ende der Möglichkeiten aber deutlich höhere Ansprüche auch noch mal für die nächsten Jahre.
Warum ist es so schwierig?
Ich habe eben schon gesagt, der Relativsatz war mir wichtig bezüglich Qualität.
Wir brauchen Menschen, die zu unserem Geschäftsmodell passen und natürlich ist die Tätigkeit, die da ausgeübt wird keine Tätigkeiten, die jedem liegt.
wir reden über eine selbständigen Tätigkeitsunternehmer im Unternehmen.
Wir reden über Eine Vertriebstätigkeit Und das noch in der Finanzbranche.
Nicht einfach, ich habe größten Respekt davor was meine Kolleginnen und Kollegen da täglich leisten.
Denn die Unschuldsvermutung brauche ich dir nicht sagen für die Finanzbranche.
Ob das fair ist oder nicht?
Ist eine ganz andere Diskussion.
Das sind vielen Teilen nicht fair und es auch viel zu pauschal wie darauf geguckt wird.
aber die generelle Wahrnehmung der öffentliche für die Finanzbranche ist keine gute um's ganz vorsichtig zum Ausdruck zu bringen und deshalb ist so ein Thema auch gar nicht unbedingt immer nur gut gelitten bei jedem jungen Menschen in seinem Umfeld, in seinem sozialen Umfeld.
In der Familie erster Punkt.
Zweiter Punkt!
Vielleicht
nenn du da eine Rückfrage?
Ich glaube das verstehe ich teils.
Hat MLP auch dazu beigetragen dass dieser Gesamteindruck sich ja auch in den letzten Jahren durchaus verstärkt hat mit Blick auf die Finanzbranche.
Unser Anspruch ist alles dafür zu tun das Gegenteilige zu bewirken und ich würde auch selbstbewusst sagen dass ich dir ohne jetzt so langweilen können wir auch später noch machen oder nicht.
Viele Beispiele nennen könnte, dass wir genau das Gegenteil tun und dass wir sehr viel Energie reinstecken uns an den Stellen, an denen wir anders sein wollen und in dem wir bewusste Entscheidungen treffen die anders sind als im Rest der Branche.
Dass wir uns selbstbewusst immer die Richtung bewegt haben.
aber klar ist natürlich auch Tätigkeiten wie unsere polarisieren auch in der öffentlichen Wahrnehmung und war ist auch über Peoples Business gesprochen.
wenn Menschen zusammenkommen kann es auch immer sein dass man unzufrieden ist, obwohl man aus unserer Sicht erst mal alles richtig gemacht hat.
Insofern wird sie Fälle auch geben ja klar.
Mir ist immer nur wieder wichtig wir haben an vielen Stellen wo es darum ging wenn wir in der Branche auch Dinge gesehen haben bei denen wir gesagt haben die passen nicht, da haben wir uns auch bewusst dagegen gestellt.
Zum Beispiel was habt ihr?
Ja es gibt ja so ohne jetzt zu detailliert zu werden aber es gibt also Beispiele wo in der branche Verträge gedreht werden wo dinge auch angeboten werden die aus unserer sicht nicht immer nur kundenorientiert sind.
Was
ist das?
zum beispiel hast du es greifbar?
irgendwelche Produkte, die eine Form von Vergütung haben.
Die bei denen wir gesagt haben, die passen für uns nicht.
Das waren was ich damals gezimmerte Fondsparpläne und die eine oder andere Investitionen, die hoch ist, kannte war.
Bei denen wir immer sehr vorsichtig gewesen sind und bei dem wir einen sehr großen Wert darauf legen dass wir in der Produktauswahl am Anfang etwas haben das alle Prüfkriterien, allen prüf kriterien genüge getan hat.
Das bedeutet aber nicht, dass es nicht auch mal Themen gibt, die trotzdem nicht funktionieren.
Ja, das Entscheidende ist ja immer ich tue alles dafür.
Damit ich eine möglichst hohe Qualitätswahrscheinlichkeit habe.
Aber natürlich gab es auch in den letzten Jahren bei uns Kunden die im Beispiel zwar sein Pflegeimmobilien investiert haben Die nicht funktioniert haben aus unterschiedlichen Gründen Die Zinslandschaft hat sich verändert Das kam Corona dazu und so weiter und sofort Und die dann unzufrieden sind.
und wenn ich da eine negative öffentliche Wahrnehmung habe Natürlich auch noch mal ein Spillover Effekt.
Also insofern kann man ja man kann systemisch dafür sorgen dass man eine hochwertige Dienstleistungen hat Und das tun wir zum Beispiel, indem wir extrem viel in den Außenweiterbildung investieren.
Bedeutet aber nicht dass beim Einzelnen wenn es zu einer Enttäuschung kommt aus welchem Grund auch immer Nicht der Eindruck entstehen kann dass er unzufrieden ist mit der Dienstleistung.
und das findet dann wiederum statt In einem Kontext der insgesamt kein positiver ist.
Das zeigt ja in der Branche auch allgemein die Fluktuationsrate.
Nicht bei euch jetzt, sondern insgesamt, die relativ hoch ist und wie hoch sie ist über den MLP mit Blick auf die Berater.
Kannst du das irgendwie greifbar machen?
Mit
der Brange ist es immer so ein bisschen schwierig.
Definiere Branche, definiere Wettbewerb – ich rede lieber bei uns!
Wir haben einstellige Flukturationszahlen.
Also
ich dachte, die wäre höher bei den Beratern.
Die ist nicht höher bei dem Beratern was richtig ist und das geht vielleicht noch mal ein bisschen zurück auf die Frage von eben.
Da war ich auch nicht ganz durch mit der Antwort, deshalb würde ich mir die Gelegenheit gerade nehmen.
Richtig ist wenn junge Beraterinnen und Berater bei uns anfangen dann in den ersten zwei drei Jahren ist die Fluktuationswahrscheinlichkeit deutlich höher.
Wenn man es dann aber in des vierte fünfte sechste siebte ja auch erfolgreich geschafft hat ist sehr sehr gering und unter dem Strich ist es im einstelligen Bereich.
Johann macht ihr denn fest ob jemand Drei vier Jahren bei euch ist also sprich wenn ich bei euch jetzt einsteige als Berater.
Freunde mich mit Finanzdienstleistungen haben auf Vertrieb Bock und habe sogar Bock das ja als Selbstständiger zu machen, da hab ich nachher noch im Führungsmodell eine Frage wie ihr die gut geführt bekommt oder dass ein Stück geparkt?
Wie viel gehen in den ersten drei Jahren?
vielleicht magst du das teilen und woran hängt es auch letzten Endes?
oder wovon hängt das ab sich wirklich in einen erfolgreichen Hochlauf kommen wenn man so sagen darf.
Es ist ganz häufig nicht so, dass wir das entscheiden.
Sonst entscheidet natürlich auch mit unter der Berate, der einfach sagt und das will jetzt die Brücke zu dem was wir eben besprochen haben.
Einfach sagt es passt für mich nicht.
In den ersten drei Jahren wie viel sind das?
Die sagen wow ist doch nicht so wie ich dachte.
Ja da kann schon sein, dass pro Jahr auch mal zwanzig Prozent rausgehen von denen die angefangen
haben.
Was ist deren Hauptpunkt?
verdient sie zu wenig?
Sind Sie... Naja das nenne ich glaube
einfach, dass man dann merkt, dass etwas was in der Theorie man glaubt, das zu einem passen könnte in der Praxis dann doch nie so passt.
Also du hast eben gesagt, ich habe Bock auf Finanzen.
Ich hab Bock auf Vertrieb und auf Selbstständigkeit.
Ja das würde ich für alle in Anspruch nehmen die bei uns starten.
wenn es dann aber tatsächlich so ist dass ich loslege Und dann vielleicht auch merke dass ich mich schwerer damit tue einen Neukunden zu gewinnen Das ist zum Beispiel ein Grund dafür dass ich sage okay ich werde in einer solchen Tätigkeit da nicht hinreichend erfolgreich weil ich muss ja muss ja proaktiv sein auch in der Akquise und Es gibt ja nichts nichts härteres als abends mit einem Nein nach Hause zu gehen.
man hat alles getan Ein Mehrwertstift, ein Fortschlag für einen Kunden.
Aber der Kunde sagt trotzdem, nein ich möchte das nicht umsetzen aus welchen Gründen auch immer und das ist zu respektieren.
Das ist ja auch richtig.
wir wollen kundenscheidungsfähig machen aber natürlich für jemanden der seine Existenz aufbaut sind das natürlich Rückschläge.
mit denen musst du umgehen können.
Also kostet
euch ja auch Geld.
also im Grunde ihr bildet die Leute aus steckt da Energiezeit rein und wollt natürlich dass möglichst viele dann auch den Weg machen bei euch länger zu bleiben.
Sprich, ich unterstelle einfach mal bei der Menge an Vertriebsstruktur die ihr da aufbaut und managt werdet ihr ein paar Schlüssel-Learnings haben.
Die du vielleicht auch für andere Branchen teilen kannst.
Was kann man von der MLP und euren Jahrzehnten Erfahrung im Aufbau von Vertrieb lernen?
Also kannst du da mal drüber... Du bist ja jetzt sehr zu Hause ist mir schon klar seit über zwanzig Jahren.
Aber habt ihr Learnings, woraus andere für sich was ziehen können?
Wenn sie sei es im BtoB-Vertrieb ja hauptsächlich auch unterwegs sind.
Ob jetzt im Maschinenbau, Automotive oder oder oder ... Kannst du das irgendwie versuchen mal zu... Ich kann's
versuchen runterzubrechen.
Muss aber gleichzeitig sagen ist bei unserer Diskussion gerade.
Das gelingt natürlich nicht immer.
Also wenn wir in den ersten Jahren Menschen verlieren dann glaube ich dass es ein Stück weit unvermeidbar ist weil es gibt halt Teile, die kannst du im Vorfeld beschreiben.
Die musst du aber erleben um sie für dich anzunehmen und das eben nach Benchmarks gefragt.
Wir sind durchaus auch im Dialog mit anderen IFAs also unabhängigen Beratungshäusern weltweit Und dass gerade in den ersten Jahren eine Fluktuation höher ist und auch auf ähnlichen Höhen ist wie das bei uns ist in vergleichbaren Geschäftsmodellen.
Es wird man einhalten egal in welchem Land egal in welche Organisation.
Das bringt die Tätigkeit mit sich, damit möchte ich nicht zum Ausdruck bringen dass man das nicht immer weiter optimieren kann und da optimieren wir auch dauerhaft dran aber das vielleicht vorweggestellt.
Was kann man lernen?
Erst mal finde es extrem wichtig gerade im Recruiting-Prozess sehr transparent zu sein.
Es hilft nichts wenn jemand etwas vielleicht noch nicht versteht Wenn er eine falsche Erwartungshaltung hat.
Man muss mit der richtigen Erwartungshaltung reinkommen
Bezogen worauf
was die Tältigkeit ausmacht Aber auch was die Herausforderungen sind in was man sich reinentwickeln muss.
Ich habe gerade Beispiele genannt, wie schwer es ist mit einem Leinen umzugehen Das meine Aufgabe ist mir den ersten Jahren ein Kundenstamm aufzubauen Wenn ich dann eine enge Kundebeziehung habe und der Kunde meldet sich von sich aus.
das ist etwas anderes.
Aber am Anfang ist es Kernearbeit Und das ist ne Tätigkeit.
die fällt nicht jedem leicht offen auf Menschen zu gehen.
Also dieses Thema Transparenz und klares Erwartungsmanagement ist aus meiner Sicht ein absoluter Keyfaktor.
Das Zweite ist, dass ich immer sagen würde Persönlichkeit sollte über Fachlichkeit gehen.
Entscheidend ist die richtigen Personen zu finden, die Lust drauf haben mit Menschen zusammenzuarbeiten Die Lust darauf haben sich weiter zu entwickeln.
Die Freude daran haben Kunden zu gewinnen, die Freude dran haben Mit Kunden auch Erlebnisse zu haben.
das Kunden zufrieden sind finde ich wichtiger als die fachlichkeit.
des fachliche kannst du beibringen und das ist ja auch bei uns so.
also unser unser fokus ist bei einem Berater, dass wir darauf gucken, dass er einen akademischen Abschluss hat.
Zumindest mal ein Bachelor-Abschluss und wir haben da eine Fachrichtung drin!
Und wir sagen den Rest, den bringen wir dabei.
Den können wir auch beibringen an unserer Corporate University, da haben wir einen hohen Fokus drauf.
Natürlich wenn jetzt jemand vorher BWL studiert hat oder irgendwas anderes im Finanzbereich, fällt es ihm vielleicht leichter aber das wäre nicht das Entscheidende.
Das heißt ich würde eher auf... Personality gucken.
Ich würde eher auf Haltung gucken, als dass ich jetzt auf die Fachlichkeit gucken würde.
und das Dritte ist aus meiner Sicht, dass man gerade in den ersten Monaten und Jahren auch maximal gut begleiten muss.
Und das funktioniert nicht nur dadurch, dass sich gut ausbildet sondern es funktioniert auch nur dadurch ,dass ich ein gutes Zusammenspiel habe zwischen Leitungskräften vor Ort, die den einzelnen dann auch begleitet.
Wenn ich jetzt nur sage, ich mache eine Top Ausbildung Dann kann es trotzdem sein, dass der Einzelne nicht ins Tun kommt.
Und wenn ich nur sage, ich mache das im Praktischen, dann fehlt vielleicht die theoretische Grundlage und dieses Zusammenspiel in gutes Verhältnis zu bekommen, dieses Zusommenspiel gut auszugestalten, gut auszubalancieren ist aus meiner Sicht ein ganz entscheidender Erfolgsfaktor.
Wie entscheidend ist in dem ganzen Thema Vertrieb grundsätzlich?
Aus deiner Sicht dann natürlich gerne auch MLP spezifisch Bonifizierungs-Incentivierungsmodelle.
Das ist natürlich wichtig, dass man die richtigen Modelle hat und es ist vor allem deshalb wichtig weil es gelingen muss, Modelle zu haben, die zudem passen was man möchte.
Was man erreichen möchte und was man dem Kunden verspricht.
Weil ansonsten bin ich an einem schizofrieren Zustand und deswegen müssen diese Dinge halt aufeinander allein sein und das fängt nicht nur bei Vergütungssystem an, sondern auch etwas mit Reporting um mit Steuerungssystem zu tun.
Wenn ich meine Überzeugung übersetze wenn ich das was ich möchte Meine Mission übersetze in das richtige Zahlenwerk, dann laufen die Dinge ineinander.
Wenn ich schöne Folien habe auf denen drauf steht was ich gegenüber dem Kunden sein möchte und anschließend irgendwelche Listen habe indem etwas ganz anderes gemessen wird, dann werde ich unglaubwürdig würde im Zweifelsfall als Unternehmen dauerhaft zerrissen werden.
Und da haben uns auch die letzten Jahre als Unternehmen deutlich weiterentwickelt und das wäre für mich das Entscheidende.
Nur ein Wort noch aus dem Reporting heraus, ihr geben sich dann logischerweise auch Vergütungssysteme.
Was waren da so?
Du sagst, ihr habt euch deutlich weiter entwickelt.
was sagen sie?
zwei Key-Learnings wo ihr gesagt habt verdammt das müssen wir anpassen.
Ich würd's auf einen Key Learning reduzieren und dass eine Key Learning ist zu sagen.
wenn ich sage wofür ich stehen möchte Dann muss ich all das wonach ich steuere und wo Nachricht dann auch bewährte, muss ich daran ausrichten.
Und das sind bei uns die Frage wie hängt unser Leitbild mit Ergebnisziehen- und Leistungszielen zusammen?
Dann steuere ich nicht nach einem Ergebnis – es gibt Unternehmen, die steuern irgendwie danach im Vertrieb.
Du verkaufst X und wenn du das geschafft hast, dann bist du erfolgreich!
Wir reden über die Aktivitätenebene.
Wir reden darüber, dass wir möchten, dass jeder Berater, wenn ich einfach ein Beispiel nenne, jeden Kunden mindestens einmal pro Jahr sieht Und dann ist klar, wenn ich jemanden sehe, lege ich die Grundlage für meinen persönlichen Erfolg und alles andere ist eine Folge dessen.
Ich werde bei euch auch dafür incentiviert dass sich genau diese Kenngröße erfüllen?
Wir steuern danach, wir achten darauf!
Wir bewerten das Ganze.
Es ist jetzt nicht so, dass ich eine Vergütung bekomme, dafür dass ich den Termin mache sondern die Vergütungen entsteht im Termin.
aber dennoch ist die Denke nichts zu sagen.
Wir sprechen darüber, es muss X-Produktion sein.
Sondern wir sagen, wir möchten, dass jeder Kunde jedes Jahr gesehen wird und wir gehen davon aus, das in dem Fall pro Jahr dann sich im Siebzig Prozent der Kunden sehen.
Und dass es dann aber auch wichtig ist mit den Kunden dann auch genau in die Breite der Aufstellung zu kommen.
werden sie eben über das Geschäftsmodell, über wiederkehrende Erlöse, dass wir sicherstellen, dass jede Kunde, dass jede Kundin die breite unseres Angebots tatsächlich dann auch erlebt
Bedeutet ja.
Und ich will das auch gar nicht in Abrede stellen, selbst wenn ich es mir manchmal anders wünschen würde.
Sämtliche Boni- und Incentivierungssysteme im Vertrieb aber auch sonstwo docken wir an menschlicher Gier an.
also wenn man's jetzt mal emotional nimmt muss das so sein geht es gar nicht anders.
wie guckst du da drauf?
Ich weiß nicht ob es Gier ist.
Also Gier wäre mir jetzt ein zu negatives Wort.
am Ende des Tages finde ich wenn man das ganz unabhängig vom Vertrieb ganz allgemein in jedem Job, deinem Job und meinem Job in jedem anderen.
Wenn man einen guten Job macht dann sollte der auch wie auch immer man angemessen definiert, sollte er auch angemessene vergütet werden.
das gehört einfach dazu ist für mich ein Basisfaktor ist aber nicht dass alles entscheidende sondern ich persönlich glaube ich unterteile immer in.
Ich habe harte Faktoren dazu zähle das Einkommen, ich hab aber auch viele weiche Faktore im Unternehmen.
Das ist die Kultur.
kann man vielleicht nachher nochmal dazudes mitteinander anderen lernen.
Wie kann ich mit anderen lernen, begegne mich Menschen auf Augenhöhe?
Habe ich mir was zu sagen?
Freue ich mich meine Kollegen abends beim Bier zu treffen oder ist für mich eher ein Zwang das zu tun.
Das hat aus meiner Sicht auch einen großen Wert und es hat natürlich auch wieder ein Spillover weil wenn ich mich wohlfühle Und wenn ich eine stimmige Umgebung habe und wohlfühlend hatte natürlich auch eine Gefahr ist mir schon klar.
aber Wenn ich eine stimmige umgebung haben dann hat's auch wieder positive Auswirkungen auf das Einkommen.
Klar ist aber auch du kannst mit diesen weicheren Faktoren Nicht alles kompensieren, wenn jemand sagt bei den harten Faktoren fehlt mir etwas.
Und ansonsten glaube ich dass man dann in einem solchen hoffentlich Stimmigen Gesamtbild kann es ja natürlich durch Vergütungskomponenten gewisse Anreize setzen.
Das erlebt ja jeder Aber mehr aus meiner Sicht nicht oder ich drück's mal andersrum aus Wenn die Überzeugungen in dir nicht stimmt und wenn du nicht weißt wie du die Dinge anpackst Dann hilft eine kluge Incentivierung nur sehr bedingt
würdest du Wenn man mal in den nicht vertrieblichen Bereich schaut, ja.
Mit Sicherheit bei euch auch so etwas wie Produkt Management.
Ihr habt ein HR-Bereich, ihr habt einen IT-Berecht
etc.,
werden dort Führungspersonen auch Variabel vergütet?
Also haben die variablen Vergütungsanteil.
Würdest du sagen dass das da hilfreich ist?
ich habe manchmal so den Eindruck, dass diese variablinn Vergütungssysteme mehr Schaden anrichten als nutzen, nicht immer weil sie eine Komplexität erzeugen.
Je nach Unternehmenskultur vereinbart man Jahresziele, klemmt einen variablen Anteil dann von zehn, zwanzig Prozent kann es ja mal sagen wie das bei euch ist da dran Und dann wird am Ende des Jahres stellt man fest, dass die Realität allen bereits in Q-Zwei um Standstreifen überwohlt hat.
Das heißt, die vereinbarten Ziele haben irgendwie nichts mehr mit dem zu tun was passiert ist und dann sagt man eher im Grunde ist das Ziel ja erreicht und fertig also ein bisschen überspitzt vielleicht formuliert.
Was bringt das überhaupt?
Und könnte man sich diesen Zirkus nicht schenken um sie aufs Arbeiten zu konzentrieren und sagt es gibt einen Fixgehalt und fertig wie guckst du jetzt mal abseits des Vertriebs auf?
so
Wenn es so wäre, wie du es beschreibst dann könnte man auf den Zirkus verzichten.
Zumindest beim individuellen Bonus.
Ich guck's so drauf.
also wir haben das bei uns so gestaffelt dass bei angestellten Führungskräften vereinfacht gesagt der Bonus sich in zwei Teile splittet.
Der eine erhängt ab vom Unternehmenserfolg.
Das halte ich auch für wichtig im Sinne des gemeinsamen Alignments und natürlich auch des Atmans in der Gewinn- und Verlustrechnungen und das andere ist der individuelle Bonus.
Und ich kenne die Diskussion habe sie selbst auch schon geführt Wenn du da dogmatisch rangehst, du vereinbarst was dann kannst natürlich auch eine Fehlsteuerung sein.
Und wir alle wissen man kann Jahre nicht in allen Facetten planen.
Wir alle wissen es kommt das Unwegbare!
Wir alle Wissen wir müssen uns umstellen und wenn dann Ziele dazu führen dass ich die Energie, die Grenzinnergie in die falschen Themen stecke Dann wird es ja nachgerade kontraproduktiv und das sollte man miteinander versuchen zu vermeiden.
aber deshalb gibt es, muss mir jetzt einfach, deshalb gibt's Führungskräfte und deshalb reden wir miteinander.
Und wenn ich weiß, dass ich eine Zielvereinbarung habe und es ändert sich etwas, da muss ich halt miteinander sprechen.
Und dann werde ich ja als derjenige, der die Ziele hat, werde transparent machen, warum ich jetzt eine Repriorisierung vornehme?
Und ich als derjenigen, der ist entscheidet, werde ja einschätzen können ob das sinnvoll ist oder nicht.
Oder andersherum habe ich keine Rückfrage stellen!
Wenn keine Rückmeldung kommt zu sagen, müsste ich nicht mal eine Ziele repriorisieren, hab' ich auch ein Gesprächsthema weil dann ganz offensichtlich eine Entwicklung übersehen worden ist.
Insofern glaube ich im wohl verstandenen Sinne... Wenn ich mich nicht ganz eng daran binde, was jetzt auf dem Blatt Papier steht.
Sondern mir erstmal vornehme zu sagen Ceteros Paribus wenn ich ins Jahr gehe sind das meine Schwerpunkte aber wir haben miteinander die Verabredung.
da sich immer so handelt dass ich im besten Sinne des Unternehmens handle dann komme ich in gute Diskussionen rein und die können auch sehr produktiv sein.
Und sagst du Geld ist eine notwendige Bedingung damit diese Ziele auch erreicht werden.
oder sagst Du Eigentlich ist es ein guter Führungsjob.
Man muss für klare Ziele sagen, durch entsprechende Gespräche, Adjustierung und Unterstützung
etc.,
Und eigentlich könnte man diese variable Vergütung auch lassen?
Was ist da der Standpunkt?
Mein Standpunkt ist das Entscheidende sind gute Ziele und klare Zielbilder und eine variabel Vergütungen kann das Ganze nochmal unterstreichen.
Ich finde das durchaus positiv gerade auch wenn ich was neues aufbaue.
aber das alleine ist nicht hinreichend sondern das ziel ist immer das entscheidende.
Kurz noch im Kontext des Operating Models.
Du sagtest ja, dass die Finanzbranche einfach so in der öffentlichen Wahrnehmung ein bisschen gelitten hat manchmal ein bisschen schräg angeguckt wird.
jetzt hat euch das Visomagazin aus dem ZDF auch noch ein bisschen zusätzlich gebäscht.
maximal teilen was dort Thema war und was du auch verstehen kannst oder wo du auch sagst das war unfair.
Ja, da war sehr viel das Unfair dabei und du weißt ja, dass ich selbst einen journalistischen Hintergrund habe.
Und da kann man sich immer verstehen...
Vielleicht für die Zuhörer mal!
Kannst Du kurz zusammenfassen?
Du kannst es besser als ich.
Was war der Punkt, den es wie so ein Magazin gemacht
hat?
Das war im Grunde die Kritik, wie wir an Hochschulen auftreten.
Dass wir Neukunden an HochSchulen gewinnen und da waren Beispielen wurde gezeigt oder sollte gezeigt werden, dass auch die Beratung nicht zu dem Ergebnis führt, was aus Sicht der Visoredaktion das Richtige gewesen wäre.
Sondern?
Was war deren Punkt?
Ihr macht das Ganze nur Wahl oder um?
Naja am Ende des Tages ist der Vorwurf immer mitschwingend zu sagen ihr wollt eure Gewinne, eure Provisionen maximieren.
ganz allgemein gesprochen da kannst du das Visomagazin nehmen, kannst aber auch andere Beispiele nehmen und es ist nicht.
im Sinne des Kundenes müssen dem Kunden etwas anderes angeboten werden.
so und da sind einfach handwerkliche Fehler gemacht worden.
Das ist so.
Was
würdest du sagen, waren die Handwerklichen?
Wir
sind einfach falsche Berechnungen vorgenommen worden.
Es sind Dinge nicht verstanden worden und das was mich persönlich stört ist an der Stelle und da bin ich auch ein bisschen angefasst weil wir alle sind offen für Kritik.
also ich rede mit Verbraucherschützern meine Kolleginnen und Kollegen reden mit Verbaucherschützen wir holen uns Rückmeldung ein Wir reden mit Politikern, wir sprechen darüber auch zu sagen welche anderen Sichtweisen kann es geben?
und unsere Aufgabe uns selbst zu reflektieren.
Wenn dann aber mit irgendwelcher Pauschalkritik um die Ecke gekommen wird Und wenn man gleichzeitig Rückfragen an uns stellt Man Antworten gibt Aber sich auf die Antworten gar nicht eingelassen wird Wenn man von Beginn ansagt bei der Rechnung jetzt in dem Beispiel Da ging's um ein Produkt Aber wer jetzt so detailliert hier In der Berechnung waren Fehler drin Und man beschäftigt sich gar nicht damit und stellt dann auch noch unsere Gegenstellungnahme sehr verkürzt dar.
Da muss ich halt einfach sagen, finde ich das journalistisch nicht sauber.
Und da maße ich mir jetzt einfach an, dass ich mich damit auskenne und es gibt nur ganz wenige Bereiche in denen wir auch mal sagen, da gehen wir gegen vor.
In dem Fall haben wir das getan weil das hat einfach auch und das steckt auch tief in mir ein Ungerechtigkeitsgefühl aus.
Man merkt, das hatte ich getroffen.
Das ist einfach, wir haben eben über junge Beraterinnen und Berater gesprochen.
Das sind Menschen die bauen ihre Existenz auf.
und ja es kann immer sein dass jemand mal einen Fehler macht.
in dem Fall nicht.
aber das kann immer mal sein dass sie meinen Fehler maß können auch immer mal seien dass menschen nicht zueinander passen also ein kundin beraterbeziehung dass sie nicht auf Augenhöhe unterwegs sind.
Es kann auch sein dass Dinge die man anders meint anders wahrgenommen werden oder man sich ungeschickt kommuniziert.
es kann alles passieren Aber dinge die faktisch nachweisbar sind nämlich beispielsweise berechnungen Oder die frage Die wird auch häufig diskutiert Welche Produktkombinationen sind denn von vor oder vom Nachteil?
Da gibt's eine objektive Basis und dann erwarte ich zumindest, dass auch die Gegensichtweise den entsprechenden Raum bekommt.
Ansonsten ist es Skandalisierung und damit wird gerade ein Öffentlich-Rechtliches seinem Auftrag nicht gerecht.
Lass uns einmal einen Schwenk so Richtung Strategie nach vorne machen für unbedarfte.
kurz und knapp Trotzdem kennst du das Spiel aus unserer Zusammenarbeit so präzise wie möglich.
Was ist die Strategie nach vorne?
Was ist bis im Jahr zwanzig dreißig, fünfunddreißig was dir beliebt?
Was sind die Unternehmensstrategien der MLP?
Du guckst jetzt auf das Gesamtunternehmen drauf oder du guckest jetzt nur weil wir jetzt gerade sehr viel bei den Beratern waren und deshalb will ich es nur sauber auch unterstreichen?
Ja gerne gesammt wenn du magst aber auch gerne natürlich für denen in der Öffentlichkeit stark wahrgenommenen Privatkunden teil.
Wir werden und das mag sich jetzt langweilig anhören, aber wir werden unsere Furche genau an der Stelle weiterziehen.
Also dieses Konzernnetzwerk weiter nutzen.
Wir werden die Breite unseres Angebots weiter ausführen.
Wir würden gerade und insbesondere im Firmenkundenbereich da... Habt
ihr im Kern drei Spaten?
Ist es richtig, kann ich das so sagen?
Einfach gesagt Leistungsbereiche.
Wir haben im Grunde ja Schwerpunkte, über die wir kommen werden nach vorne und das sind insbesondere die Themen Assets on the Management und das Thema Firmenkunden was sich dann auch sehr stark in den Bereich Sachbestände äußern wird und haben ja Richtung dem Jahr zwartausend achtundzwanzig dadurch aus sehr ambitionierte Ziele.
und genau den Weg werden wir weitergehen nämlich das Unternehmen noch breiter aufzustellen die Möglichkeiten die wir haben im Konzernnetzwerk noch weiter zu nutzen um dann halt auch in den einzelnen Märkten, egal ob bei es jetzt einer Management als führende Unabhängiger Vermögensberater, als einer der führenden Anbieter im Bereich Firmenkunden entsprechend gesehen zu werden und diesen Markt weiter zu erschließen.
Also da ist nichts Revolutionäres dabei aber es setzt auf auf dem was wir die letzten Jahre gemacht haben und das ist in der Anmoderation gesagt natürlich später auch ein Thema wie KI eine wichtige Rolle Aber immer aus der Bezeugung heraus dass eine persönliche Beratung einen definitiven Mehrwert stiften wird auch in der Zukunft.
Kommen wir vielleicht später nochmal dazu.
Jetzt sorgt der demografische Wandel dafür, dass ihr vielleicht nicht mehr so wachsen könnt wie er gerne würdet.
Spielt das eine Rolle?
Momentan sind wir ... Wir hatten es ja eben kurz drüber, sind aber sehr zufrieden damit, wie wir junge Kolleginnen und Kollegen gewinnen.
Aber klar ist natürlich auch zum Unternehmen jetzt wenn ich auf unsere Berater gucke rund forty- acht Jahre im Schnitt alt.
Natürlich ist klar Durch einen gewissen Alterungsprozess wird es auch gerade in den nächsten Jahren so sein, dass wir den ein oder anderen haben der dann auch einen Renten eintritt hat.
Und deshalb ist es noch mal wichtiger was ohnehin wichtig ist das Menschen da agieren wo Menschen den Unterschied machen.
Das ist der entscheidende Erfolgsfaktor und das bedeutet halt, dass ich an denen Stellen, an denen Dinge repetitiv sind, an dem Dinge vielleicht einfacher umzusetzen sind die eher in Commodity darstellen werde ich starker Technik nutzen So die eine Sichtweise und die andere Sichtweise ist es ja, dass man komplementäre Stärken auch im Unternehmen nutzen sollte.
Also das klassische Bild eines MEP-Beraters war als ich Kunde geworden bin.
vor vor zweiundzwanzig Jahren hat mein Kollege jetzt heute dann damals zu mir gesagt, ich bin dein einer Ansprechpartner und ich kümmere mich um alles.
würde der heute anders sagen?
Der sagt zu mir Ich bin deine AnsprechPartner Und wenn du irgendeine Finanzfrage hast musst du nur meine Hände noch mal im Kopf haben und mich anrufen.
aber ich hole für alle Fragen, die dich betreffen bei Bedarf die richtigen Experten an den Tisch.
Wenn es ums Testament geht, hole ich den Rechtsanwalt mit an den Tisch.
Wenn's um Immobilienfragen geht, hol' ich unter den Immobilie-Experten mit an dem Tisch.
Und wenn's vielleicht mal um irgendeine Abschaft geht, holle ich den Vermögensmanagement-Expert der Ferihe mit an deinem Tisch?
Wenn du in deiner unternemerischen Rolle als Geschäftsführer, als HR-Leiter, als Vorstand irgendwo Fragen hast... In der Sphäre hole ich unsere Firmkundenspezialisten dazu und das ist schon auch eine Weiterentwicklung nämlich zu sagen Ich bin eher derjenige In meinen Worten der Beziehungsmanager ist und der Netzwerke ist, die Dinge zusammenführt ohne alles selbst zu machen.
Und insofern ist es so ein Zweiklang aus Nutzung von Technik auf der einen Seite aber auch einer entsprechenden Arbeitsteiligkeit auf der anderen Seite wie man so ein Thema wie Demografie dann auch gerecht werden kann
heißt also dass er jetzt mal rein aus der Marktstrategie gar nichts anders machen wollt oder werdet aber durchaus das was du beschreibst intern Eine Transformation durchläuft alleine schon an diesem Rollenverständnis, das du gerade beschriebst.
Und
dem Rollenverständnis ist ja die Transformation, die ich eben auch beschrieben habe als wir über den ... bei der Verteilung von Umsätzen gesprochen haben.
Das ist ja eine Entwicklung, die wir jetzt schon seit Jahren haben Die sie aber immer weiter fortführen wird.
Warum?
Weil wir immer mehr Expertisen auch in der Gruppe haben weil aber auch ein anderes Bild entsteht und weil einfach mittlerweile eine Komplexität gegeben ist Bei der ich gar nicht die Erwartungshaltung haben kann dass es alles einen Mensch macht.
Wenn ich mir jetzt mal vorstelle, mein Privatkunde ist gleichzeitig in einem Unternehmen einer Finance-Funktion und ich kümmere mich um die betriebliche Absicherung.
Da geht es um Prävention von Feuerschutz, um mal ein ganz extremes Beispiel zu nennen.
Das kann ich ja nicht von demjenigen verlangen der sich gleichzeitig im privaten Finanzen im Detail auskennt aber muss jemanden kennen?
Der sich damit auskennt und damit eine überlegende Dienstleistung zu spielen.
Und das ist halt was in der Gruppe die letzten Jahre gewachsen ist und das gilt es dann auch weiter auszugestalten.
da gibt's natürlich dann auch
oder eben
über Strategie nach vorne gesprochen hast, gibt es auch mal wieder neue Themenfelder die dazukommen.
Und das ist schon etwas was wir für die letzten Jahre aufgebaut haben aber jetzt auch noch einmal beschleunigt ausbauen werden.
also ein starkes Wort ist für uns digitales Ökosystem, dass heißt wir haben mehrere Unternehmen die wir den wir uns entweder beteiligt haben, die wir aufgebaut und die wir jetzt gerade starten mit denen wir angrenzende Dienstleistungen haben für die der Beraterin niemals der Experte sein kann Aber die einen Mehrwert liefern.
Ich bringe gleich ein, zwei Beispiele.
Das ist jetzt wahrscheinlich ein bisschen abstrakt die einen Mehrwert liefern für den Kunden und gleichzeitig uns natürlich ermöglichen noch mehr in die Breite zu gehen.
Da sind wir beim Thema Wiederkehren der Erlöse, da sind wir bei dem Thema Stabilität des Unternehmens und das sind wir mit dem Thema Wachstum.
Und das sind ja die ambitionierten Ziele, die wir durchaus haben Richtung twenty-eightundzwanzig ergebnismäßig umsatzmäßig und es sind halt auch Themen, die dann dazukommen.
ich bring konkretes Beispiel.
Wir haben gerade eine Nähe von München einer neue GmbH gegründet Die Prex Easy GmbHA.
Die kümmert sich darum als Generalübernehmer für Ärzte, sich um alle organisatorischen und betriebswirtschaftlichen Fragen zu kümmern.
Die den Arzt davon abhalten einfach nur Arzt sein zu können und sich um seine Patientinnen und Patienten zu kümmern.
Jetzt kannst du sagen was hat es mit MEP zu tun?
Medizinerinnen und Medizina sind eine unserer Kernsigruppen von Anbeginn Und die haben wir schon immer beraten in ihrer privaten Zware Als auch in der beruflichen Sphäre über Niederlassung.
Diese betriebswirtschaftliche und organisatorische Aufstellung einer Praxis, das merken wir aus unseren Beratungen ist eine der größten Schmerzpunkte.
Ich kann das lösen über ein Investorenmodell also ich verkaufe an Private Equity und bin nur noch angestellter Arztes wollen die meisten aber nicht.
Die möchten gerne selbstständig bleiben und die wollen ihr Herzblut da reinstecken was sie studiert haben nämlich in ihre Patientinnen und Patienten.
Und dann gilt es halt, diese organisatorischen Fragen zu lösen.
Da würde ich jetzt aber nicht auf die Idee kommen das zu sagen Das mache ich in der Kernorganisation sondern da ist es gut weil es ein sehr digitales Geschäftsmodell ist, dass wir als Schnellboot und als Beiboot neben dranzubauen Aber nicht losgelöst von der Organisation.
Sondern.
natürlich ist der gute Kontakt zum Arzt über den MEP-Beraterinnen Über Jahre und Dekaden immer wieder gegeben worden.
Jetzt habe ich die Möglichkeit nochmal ergänzen zur Dienstleistung Die ich für den Arzt ohnehin erbringe über Honorare etc.
etwas anzubieten, was den Arzt nochmal nach vorne bringt.
Und ich glaube es erklärt sich auch von außen von selbst dass das ein Bezug hat zu unserer Kerndienstleistung aber etwas ist was angrenzend ist und wenn ich solche Beispiele nehme dann gelingt es mir natürlich durch solche Bespiele noch mal anders auch in die Wertschöpfung zu gehen.
mehr Wertstiften für den Kunden.
und ich habe eine andere Wertschüpfung.
oder ein anderes Beispiel.
im Bereich Firmenkunden haben wir vor einigen Jahren einen Unternehmen gegründet mit einem Gründer gemeinsam also er hat ein bisschen Kapital eingebracht.
Wir haben Kapital mit eingebracht im Bereich Corporate Benefits Sachbezug beispielsweise, Jobbikes und so weiter.
Und wir kommen ja eher aus dem klassischen betriebliche Altersversorgung Betriebliche Krankenversicherung.
Wir sind der größte Markler für betrieblicher altersversorge in Deutschland Glauben aber dass die Kundenschnittstelle zunehmend digital wird zum Arbeitnehmer und glauben auch das sowas wie Corporate Benefits im Sinne von Arbeitgeber Attraktivität Mehrwert Stiften für Arbeitnehmer Wertschätzung für Arbeitnehme immer weiter an Bedeutung gewinnt.
Wenn ich Firmen habe, die ich ohnehin betreue in freien der betrieblichen Altersversorgung, hab' ich jetzt eine Möglichkeit über ein sehr digitales Geschäftsmodell auch diese Dienstleistungen noch anzubieten.
Da muss ich nicht selbst der Experte sein aber ich hab für den Kunden seinen Mehrwert alles aus einer Hand und wir selbst haben dadurch natürlich andere Wertschöpfungsmöglichkeiten.
Den Weg entschlossen weiterzugehen ist ganz entscheidend und das waren ja zwei Beispiele von verschiedenen Beispielen.
Wird
es dann, wenn man nochmal auf das Privatkundensegment im Besonderen schaut eigentlich den MLP Berater noch geben in fünf Jahren?
oder habe ich einen MLP KI-Bott?
Den wirds geben und dem wird's auch noch in zehn, fünfzehn Jahre geben oder zwanzig Jahre geben.
davon bin ich sehr überzeugt.
Aber die Rolle ändert sich halt immer weiter.
Die hat sie auch die letzten Jahre schon geändert, ich habe ja gerade schon Beispiele genannt also die eine Person die alles macht hin zum Netzwerke zu beziehungsmanager der Experten dazu holt aber auch schon heute ist es nicht so dass wir heute nicht digital werden.
Ich glaube also durchaus selbstbewusst sagen zu können Wir sind große Schritte in Sachen Digitalisierung gegangen.
Auch unsere Kunden machen viel digitales mit uns.
In ihrem finanziellen Home haben Sie die Möglichkeit nicht nur Übersichten zu haben sondern sich als Beispiel Fonds in ihre Vermögensanlagen reinzulegen.
Das machen wir logischerweise schon heute und das ist eine andere Rolle, als es vor zwanzig Jahren war.
Und diese Rolle wird sich weiter verändern.
Ich habe eben gesagt der Mensch agiert da wo der Mensch den Unterschied macht.
Das heißt Es wird immer mehr einfache Tätigkeiten geben die KI unterstützt durchlaufen.
ich bin der Beispiel KFC Versicherung unser Service Center im letzten Jahr fast komplett auf KI Unterstützung umgestellt.
auch dann im Lernkurve funktioniert nicht immer alles sofort aber das ist etwas da machst du als Person, als Mensch nicht den Unterschied.
Aber wenn es um die komplexen Fragen der Ruhestandsplanung, um Erbschaftsfragen und komplexe Anlagefragen geht, dann macht der Mensch den Unterschied?
Was ist der Unterschied?
in meinen Worten vielleicht?
Es ist Empathie, die Fähigkeit zuzuhören, Bewusstsein für die Welt und die Vernetzung der einzelnen Themen.
Wir dürfen ja eins nicht vergessen... Jetzt bleibe ich bei dem Beispiel KFZ-Versicherung.
Das ist recht einfach!
Du kaufst ein neues Auto und brauchst eine KF Z Versicherung.
So, das ist ein Bedarf und dem möchtest du decken.
Und da möchtes du nach deinen Kriterien gutes Preis- leistungsverhältnis haben?
Das kannst Du objektivieren!
Und das ist ja auch in einer gewissen Art und Weise austauschbar.
Das ist nicht der Faktor, der entscheidend ist aber es gibt ja viele andere Themen.
Da hab ich einen Latentenbedarf... ...und dieser Latentebedarf wird er erst.
dadurch kommt er zum Vorschein dass ich jemanden habe der mich kennt, der meine Lebenssituation kennt und der Dir Fragen stellt Der Dir Perspektiven mitgibt die du vorher vielleicht nicht hattest die dann wiederum dazu führen, dass ich drüber nachdenke.
Wie könnte ich mich denn auch in meiner finanziellen Aufstellung weiterentwickeln?
Und das ist ja ein kompletter Unterschied zu dem unmittelbaren Bedarf den du in dem Beispiel von gerade durch den Kauf des Autos bekommen hast.
und diesen Latentbedarf zu decken diese Fragen zu stellen sich auf Augenhöhe zu begegnen und jemand an der Seite zu haben weil sie nicht nennt es Coach nenns Wegbegleiter Wir nennen es den Gesprächspartner, das ist halt dasjenige wo wir uns unterscheiden.
Aber es sind natürlich auch eine Weiterentwicklung, das setzt viel an auch an Personalen Kompetenzen voraus.
Zwei Fragen dazu?
Die erste wieviel MLP-Berater gibt's?
zwanzig dreißig noch.
Sind immer noch zweitausend?
Wenn man alles gut macht dann sind das mehr.
Ah okay trotz KI!
Trotz
KI ja.
Wir werden ja immer in einem begrenzten Markt unterwegs sein durch unseren Kundenfokus also Kundenfokussakademiker und wir werden auch niemals unser Geschäftsmodell.
Ein paar Leitplanken für uns in der Strategie.
Wir würden unser Geschäftsmodell niemals aufbrechen Richtung Massenmarkt und das ist keine Wertung, es ist vollkommen okay dass Menschen oder Unternehmen gibt die im Massenmark unterwegs sind.
wir werden immer diesen Sweetspot für uns haben können weil wir einfach glauben dass die Dienstleistungen wie wir sie erbringen können so deutlich besser auf Augenhöhe erbringen kann deutlich customiser aber natürlich auch im Sinne des Wertschöpfungs Modells darin für uns Vorteile sehen.
Sind's zwei, thirty-five auch noch zweitausend?
Oder glaubst du daran das KI eine Entwicklung nimmt dass sie auch tatsächlich intelligent beraten kann.
Nicht nur in eurem Umfeld sondern auch im Rechtsumfeld, dem Steuerumfeld?
was da deine Einschätzung?
Ich bin sehr davon überzeugt KI kann personalisiert sein aber nicht persönlich sein.
Das wäre für mich ein wichtiger Unterschied und ich finde es wird manchmal in der Debatte so ein bisschen durcheinander gebracht.
Ich glaube wir alle müssen ehrlich sein.
wenn bei uns die Entwicklungen der letzten Jahre angucken und extrapolieren die Haben wir alle noch nicht die Vorstellung, was dann auch alles möglich sein wird?
So ehrlich muss man auch sein.
Ich trage nur in mir und wir tragen alle in uns die tiefe Überzeugung dass es gerade in dem Geschäft in dem wir unterwegs sind Wir reden über ein Vertrauensgut das da immer den Menschen geben muss.
Bezahlen tue ich mich schwer, zu sagen in zehn jahren wie viele personen sind es?
weil?
darauf gibt's ganz ganz viel.
ein drück nur
einen trend aus.
was ich sagen möchte ist wir wollen bei der anzahl der beratern und berater wachsen.
Wir sind davon überzeugt dass gerade in unser kunden klientel mit unserem anspruch und dem was wir vertreten wollen das wird darin den menschen brauchen ohne zu sagen dass KI keine Rolle spielt, ganz im Gegenteil.
Sie haben am Anfang gesagt wir setzen KI an ganz vielen Stellen ein.
Es hilft uns nicht nur bei Effizienzfragen, bei Automatisierungsfragen.
Es helft uns in Qualitätsfragen am Kunden.
es hilft uns dabei das sich der Berater auch auf die Themen konzentrieren kann, bei denen er den Unterschied machen kann also schafft ja auch Freiräume.
übrigens ist es ja auch von Kundenseiter aus mittlerweile eine Erwartungshaltung.
egal wo ich hingehe ob ich zu Amazon oder was immer gehe Ich erlebe ja überall die Nutzung von KI Und allein das ist ja schon eine Voraussetzung dafür.
und es heißt auch nicht, dass wir jetzt irgendwie leichtfertig darauf gucken zu sagen, na es wird immer alles so bleiben.
Wir beschäftigen uns damit.
Wir gucken uns genau an was machen andere.
Wir schauen uns natürlich auch genau an wo könnten wir angegriffen werden?
Und wir stellen uns die Frage wie können wir innerhalb unseres Geschäftsmodells etwas nutzen um voranzukommen aber natürlich auch in Grenzbereiche zu gehen.
Super Brücke für mich!
Das ist die KI-Innenperspektive, die wir diskutiert haben.
wenn du jetzt Jetzt bin ich wahrscheinlich nicht das Paradebeispiel, aber dennoch diesen Trend mal aufgreifend.
Ich habe während der letzten achtzehn Monate haben wir bei uns zu Hause die Finanzen einmal komplett jedes Steinchen hoch und geändert.
Das massiv unter KI-Nutzung.
also gucken wo liegt eigentlich das Geld?
Wer verdient da eigentlich wo?
was?
wie?
Der Effekt ist, dass unser Personal Banking-Berater völlig stinkig geworden ist.
Weil wir alles abgezogen haben aus irgendwelchen privat betreuten Konstellationen und jetzt ist eben KI gemanagt der ganze Kram in irgendwelche ETFs bei irgendwelcher Fintechs die wir alle kennen Trade Republic und Co.
Und es verdient keiner mehr irgendwas mit an zumindest jetzt bei uns in der privaten, im privaten Vermögensmanagement.
Der Trend würde euch erruinieren wenn das viele so machen würden.
plus vielleicht, wenn jetzt so eine, nennen wir es vielleicht mal Finanzmündigkeit und Souveränität denn das haben die Fintechs ja durchaus geschafft.
sie haben zumindest den Ansätzen ja so einer Art sagen wir mal Offenheit in der jüngeren Bevölkerung geschaffen für, dass man Geld investieren kann.
In welcher Form nun auch immer?
Ob jetzt ihr Geist oder unser Geist sei auch da mal hingestellt wie das damals vermarktet wird.
Aber es könnte ja dazu führen, dass die nächsten Generationen gar kein Berater mehr wollen oder brauchen.
also dieses ist ja so derselbe Trend weil für mich selber KI eine Riesenrolle spielte an diesem Prozess und im Grunde In dem Fall in Claude alles reingeworfen hast, an Kontoauszügen belegen, Investitions- und das dann schön im Dialog ein bisschen.
Wie schätzt du das ein?
Zuerst mal zu deinem persönlichen.
Das Entscheidende ist ja ich muss einen Mehrwert spüren.
Und es muss der Anspruch sein.
Jetzt kenn' ich deinen Bankberater nicht.
Vielleicht lernst du mein MEP-Berater kennen aber ich will jetzt auch keine Werbeveranstaltung machen.
Aber diesen Mehrwert muss man natürlich spülen können.
So dass es eines andere ist.
vielleicht bist du auch nicht ganz repräsentativ weil du dich intensiv mit den Themen auseinandersetzt, weil du selbst entscheidert bist und weil du Bedarf hast.
Könnte aber auch sein aus dem was du gerade gesagt hast.
aber ich will jetzt hier keine Beratung machen.
Ich bin auch kein Finanzberater das selbst wenn nicht nur Kosten optimiere.
am Ende geht es ja um Preis- und Leistungsverhältnis und es geht nicht nur darum möglichst viel Rendite sondern muss ja auch ausgewogen sein im Sinne der Risiken die damit verbunden sind und der Risikoabsicherung die da mit verbunden ist.
also der hilft schon dass sich einen gesamthaften Blick drauf habe.
Aber nochmal da würde ich nicht anmaßen sein zu sagen was du da gemacht hast.
aber das Entscheidende ist immer dass ich ein Mehrwert spüre.
Ja greife es gerne als Trend auf, dass Leute in so etwas fortgeschrittener im Alter die jetzt irgendwie um die fünfzig sind sagen manche ich manage das selbst.
Verheiratet mit dem Trend und hinter beidem steckt also bei mir kann ich das tatsächlich so sagen das KI Thema was mir es erleichtert, wo du sonst wahrscheinlich umständlichst mit Exzellen dir irgendwas auswerten müsstest.
Wo ich nie Bock hatte also mich mit meinen Finanzen auch die letzten fünfzehn Jahre davor quasi null beschäftigt so nach dem Motto das Geld kommt aus den Geldautomaten genauso wie der Strom aus der Steckdose und dann aber auch so die neue Generation wenn ich auf meine eigenen Kinder gucke die mit ETFs und Trade Republic da halt ein bisschen rumspielen jetzt jenseits der zwanzig sind.
Ich kann mir fast nicht vorstellen, dass die zu einem Finanzberater gehen.
Das Entscheidende ist immer, dass du für dich weißt was ist dein USP und wovon bist überzeugt das es eine Mehrwertstiftende Dienstleistung ist.
Wenn Du sagst der Markt verändert sich radikal?
Was ist Deine Einschätzung?
Was ändert sich kurz aber vor allem auch mittelfristig?
Nettenes erinnert sich das genau was Du angesprochen hast nämlich dass es immer mehr digitale Angebote gibt.
Also das heißt deutlich niedrigschwelliger ist Zugang zu bekommen.
Herrschaftswissen gibts ohnehin schon keins mehr.
Und wenn ich das dann noch kombiniere mit KI Dann hast Du eine ganz andere Transparenz im Markt und Du hast ganz andere Möglichkeiten persönlich etwas zu tun.
Das wäre erstmal die Grundtendenz, die du hast.
Und gleichzeitig ist es natürlich so bei den Tech-Anbietern, bei den Fintechs
etc.,
dass sie dann auch mit großen Berberbudgets in den Markt gehen.
So das ist erst mal so.
und gerade wenn ich jetzt auf aktuelle Entwicklungen gucke wird ab nächsten Jahr ein Altersvorsorgedepot geben.
sowas war früher im Grunde nur einer persönlichen Beratung zu vermitteln.
Das hat der Gesetzgeber jetzt so ausgestaltet, dass das auch durchaus über entsprechende Plattformen laufen können.
Dadurch verändert sich einen Markt und gleichzeitig halt durch Generation.
Du hast gerade über deine Kinder gesprochen Das weiß ich gar nicht genau, wie all deine Kinder sind.
Aber wenn ich mir jetzt heute die Gen Zee angucke ... Wahrscheinlich sind deine Kinder in der Gen ZEE oder wenn ich meine sind in der gen alpha, das ist ja die, die da nachkommt, dann gehen sie natürlich schon auch mit ihren Medien anders um als ich das tue und dann ist es deutlich näher an einem Neobroker erst mal dran als an einer persönlichen Beratung.
Die Frage ist halt immer Ist es nur ein Risiko?
Oder ist es möglicherweise eine Chance?
Worin ist die Chance
für mich?
junge Menschen recht früh und niedrigschwellig mit Finanzthemen beschäftigen.
Vielleicht anders als das früher der Fall war, sondern dann ist ja die Frage schaffe ich es?
Mit diesen Menschen in einen Kontakt zu kommen und gelingt es mir denn den gerade genannten Mehrwert zu erzeugen?
oder halt auch nicht?
Und bleiben junge Menschen bei der Vorstellung stehen ein durchdachtes Finanzkonzept besteht aus... Ich übertreibe jetzt mal ein paar Kryptowährungen irgendwie ein, zwei Einzelinvestments und einem ETF.
Oder merken Sie irgendwann das es auch sinnvoll ist wenn ich Richtung Familiengründung gehe?
Wenn ich aber auch schon früher Richtung Studium gehe dass es hilfreich ist die Dinge insgesamt zu ordnen?
Und was wir heute wahrnehmen und deshalb habe ich von Chance gesprochen ist.
wenn es uns gelingt und nochmal nicht im Massenmarkt sondern in unserer Zielgruppe Akademiker.
Wenn es uns gelingt zu diesen Akademikern einen Kontakt aufzubauen.
Und wenn es uns gelingt, und ich rede immer vom Regelfall – das ist natürlich nicht in jedem Fall so!
Wenn es uns gelingt mit ihnen am Tisch zu setzen oder sehr ganz häufig an virtueller Tische oder eine Beratung virtuell stattfindet aber miteinander ins Gespräch zu kommen dann gelingt es uns einem Guteil der Fälle diesen Mehrwert auch zu transportieren.
Das Risiko könnte darin bestehen dass man sagt man erreicht den jungen Menschen gar nicht mehr Sehen wir momentan nicht.
Aber da müssen wir natürlich auch aufpassen aber arbeiten natürlich auch daran entsprechende Angebote zu haben.
Also ich bring dir mal ein, zwei Beispiele.
Wir haben uns zum Beispiel bewusster zu entschieden, dass wir auf unserer eigenen Plattform Kryptowerte zum Selbsthandeln anbieten.
Hätte man jetzt sagen können war vor ein paar Jahren überhaupt nicht Gegenstand des Karn-Geschäftsmodells ist es heute auch nicht.
aber wenn es gerade und insbesondere für junge Menschen wichtig ist Und Ich bin der Gesprächspartner in allen Finanzfragen das habe ich eben schon drei oder vier Mal gesagt Dass Es Genau Das Ist Wie wir uns positionieren, dann ist halt die Frage Kann ich das außen vorlassen oder nicht?
und die Antwort ist nein.
Ich kann es nicht Außen vor lassen.
Wir haben brutal in die modernität unser system investiert.
Das ist wichtig.
wenn ich eine app habe Die für einen jungen menschen outdated Zu sein scheint Dann hab ich keine chance dagegen anzutreten.
dass heißt wir müssen aufpassen mit einem stimmigen rahmen Und muss uns immer die frage stellen gelingt es uns?
die Studierenden Die jungen akademiker auf dem weg zu erreichen?
wir merken aber und das kann ja vielen beispielen Aber natürlich an den gesamthaften Zahlen ablesen, dass wenn es uns gelingt dieser Mehrwert nach wie vor notwendig ist.
Du kannst auch die Gegentease aufstellen.
Du kannst ja die These aufstellen gerade in einer Welt, in der alles niedrigschwellig ist brauchen Menschen nochmal mehr Orientierung.
Wenn du dir mal guck dir mal die.
was treibt einen klassischen Kunden von uns?
Das sind ausmaßlich zwei Dinge.
Der hat wenig Zeit das hast du eben für dich auch beschrieben.
Du hast keine Lust auf die ganzen Echsel und dann noch die Bedingungswerke und so weiter und sofort.
Das heißt jetzt der Typ Delegiere bin ich auch.
Ich habe keine Lust und auch keine Zeit, mich mit meinen Finanzen zu beschäftigen.
Und gleichzeitig möchte ich mich aber souverän fühlen!
Ich möchte nicht einfach das Gefühl haben ja da wird was gemacht sein... ...ich möchte verstehen welche Entscheidungsvarianten ich hab' und wenn die mir jemand aufbereitet und mir ab und zu ein Stubbs gibt hat es einen unglaublichen Mehrwert zu glauben, ich weiß immer was generell gut ist und ich suche da nur das günstigste Produkt raus.
Ist aus meiner Sicht ein bisschen kurz gesprungen.
Das sag' ich jetzt, man kann sagen es musste ja sagen weil der ist hervorstandend in dem Unternehmen.
Ich glaub daran, ich glaube dazu tiefs dran aber genau das zu transportieren is gar nicht einfach Und dass unser Herausforderung überfordert
wird.
Du hast mir da gerade durch den Kopf schießt und du hast das einleitend bewusst natürlich ein bisschen quantiert gesagt noch ein paar Kryptowährungen irgendwo instellier kaufen so.
Aber es gibt ja auch wirklich inzwischen, ohne sich da als Experte drin, seriöse Plattformen, YouTube-Kanäle, Finanztipp, Finanzgurus.
Wie sie nicht heißen?
Also die jenseits von ich mach dich in drei Jahren reich oder ähnlichen Unsinn sondern dir eine sehr seriös Beratung zumindest für mich wahrnehmbar liefern.
und ist das Wettbewerb für euch?
Das ist Wett Bewerb dahingehend Das ist ja innerhalb unserer Zielgruppe.
Ja, weil du es ja genau so formuliert hast und du sagst der wir sind der Ansprechpartner in allen Finanzfragen die einen so beschäftigt jetzt dachte ich einfach an diese Plattformen.
das wäre Mensch er den Anspruch haben die auch.
Also wenn ich diese Plattform richtig verstehe, dann haben sie den ganz holistischen Anspruch, den wir haben nicht und den können Sie auch gar nicht haben.
Weil wenn ich die Privatkunden und die Firmenkunden wählte... Die Anlagewelt, die Bankwelt oder die Versicherungswelt zusammenbringen, da kenne ich keine Plattformen, die das macht bislang sondern es ist immer monothematisch.
Richtig ist aber Finanzströme zusammenzubringen, das kann ich an so einer Stelle.
Aber das ist aus meiner Sicht dann schon was anderes, aber natürlich klar ist es Konkurrenz.
Also ich werde ja häufig gefragt, wer ist denn eigentlich eure Wettbewerber?
Da gibt's ja gar nicht den einen Wett bewerben weil wir sind in einem speziellen Markt mit dem speziellen Geschäftsmodell.
Aber natürlich jeder der in Finanzfragen für unser Privatkundengeschäft gesprochen Akademikerinnen und Akademika beraten möchte oder berät ist natürlich ein Konkurrent.
Und wenn mich vor fünf, sechs, sieben, acht Jahren gefragt hättest, hätte ich wahrscheinlich gesagt Das sind die High Street Banks, das sind die Sparkassen, die Volksbanken junge Menschen auch noch natürlich reinwachsen, aber es sind natürlich immer stärker die Neo Broker oder die anderen Plattformen geworden in den letzten Jahren.
Nur sie sind nicht konkurrent in dem Sinne dass sie das gleiche Geschäftsmodell hätten und wir im Wettbewerb um genau diesen holistischen Ansatz für den Kunden stecken sondern Sie sind halt auch ein Teil einer finanziellen Aufstellung eines Zielkunden von MEP.
Wie nutzt
ihr Social Media?
Sei es YouTube, TikTok, Instagram... I don't know Ich weiß es nicht, also ist tatsächlich nur Ernst gemeinte Frage.
Das
sind ja unterschiedliche Ebenen und die Frage, wen spreche ich auf welchem Kanal an?
Erst mal geht es um Allgemeines Bewusstsein, allgemeine Bekanntheit.
aber es ist mittlerweile auch so dass wir gerade die Gen Z sehr bewusst auch über genau diese Medien und genau diese Kanäle jetzt wie Insta oder TikTok dann auch entsprechend bespielen und da muss auch jedes Unternehmen was lernen.
also du hast immer so ein bisschen die Grundneigung am Anfang Du sendest von innen nach außen.
Also wir erklären jetzt was uns wichtig ist weil das ist ja wichtig.
Gleichzeitig muss man aber ja verstehen.
Gleichzeitig musst du ja verstehen in der Generation, was leitet so eine Generation?
Und das kann ja fachlich total solide und interessant und auch wichtig sein, was wir denken.
Es kann aber sein dass es Haarschaft an dem Trend vorbei geht, der gerade in diesen Medien unterwegs ist.
Das merkt man ja, dass da Trends unterwegs sind die muss man halt verstehen.
Man muss die Algorithmen verstehen um Themen zu besetzen und dann vielleicht weniger zu senden sondern allgemein Themen darzustellen Weil es geht ja auch nicht darum, dass ich jemand ausbilde auf einem solchen Kanal.
Sondern es geht darum eine gewisse Grundaufmerksamkeit zu erzeugen und es geht darum Anker zu setzen.
Und das können auch manchmal kleine Anker sein welche Dienstleistung da ist und darüber Interesse zu wecken.
Das ist so der eine Punkt bei dem wir unterwegs sind.
Das haben wir deutlich intensiviert und haben's auch deutlich nochmal auf andere Beine gestellt also weniger generisch sondern wirklich auf den Stuhl desjenigen zu setzen, den wir targetieren, den wer ansprechen möchten um dann entsprechend auch den Content danach zu gestalten.
Das Zweite ist, ich war ja eben bei dem, ich habe das Schlagwort digitales Ökosystem gesprochen.
Wir haben eine Beteiligung in Dresden die Uni Wunder.
Die baut die größte Studierenden Plattformen in Deutschland auf und darauf gibt es Mehrwerte.
Mehrwerten in vielerlei Bereichen also Inhalte zur Thesis, Inhalten zum Druck deiner Studienarbeit seine klasse studentische Mehrwertplattform Und wir steuern sehr transparent dazu bei die Finanzinhalte und lernen darüber junge Menschen kennen die dann sagen, ja ich hab ein Interesse daran zum Beispiel mal an einem online Seminar von MEP teilzunehmen zum Thema Financial Education.
und natürlich ist unsere Hoffnung.
Und auch unser Ziel aber am Ende des Tages muss es natürlich der Teilnehmer entscheiden dass unser hoffnungser Ziel das er sagt Ja ich möchte gerne meine Beratung verstanden, aber da komme ich über Wahrnehmungen innerhalb der Zielgruppe über Kompetenz und dadurch dadurch hole ich mir meine Relevanz und dafür muss sie aber natürlich schon auch manchmal etwas lauter oder schräger sein, als ich jetzt persönlich sonst irgendwie in Social Media auftreten würde.
Heißt das aus dem was du erläuterst, Jan ist ja klar eure Philosophie und dass ihr immer diesen persönlichen Kontakt auch sucht?
Und darüber dann auch das Wissen und euer Mehrwert vermittelt?
habt ihr euch bewusster gegen entschieden?
und nachdem ich selber mal so geguckt habe was gibt's denn so an Finanzwissen Vermögensversicherungs also durchaus beide Dimensionen und Stolpern über Finanz-Tipp, Finanzguru.
Ich stolpe nicht über MLP in den sozialen Medien.
Ist das eine bewusste Entscheidung oder ist es ein Weitspot?
Dass man MLP als jemandem wahrnimmt gerade auch junge Leute die erste Finanzfragen haben dass sie dann ja über euch stolpern an dieser Stelle ist mir jetzt nicht passiert
würde ich sagen der hat unser System ganz gut funktioniert weil du jetzt auch nicht klassische junge Zielgruppe bist.
Das war jetzt mit einem Augenzwinkern.
Ja, das tut natürlich weh aber...
Du verstehst es nicht miss!
Natürlich ist auch eine gezielte Ansprache ne?
Also wenn wir in sozialen Medien eine klassische Lead-Generierung...
Also sprich, es ist für euch ein wichtiger Kanal ich habe's einfach nicht mitgetrieben.
Es ist ein richtiger Kanal.
In der breiten Wirkung, das hab' ich ja gerade gesagt haben wir das deutlich intensiviert.
Gerade Instagram, TikTok
etc.,
Aber grade jetzt beim Thema.
Ich spreche, ich tagetiere konkret auf dann zum Beispiel Seminare in denen es um Financial Education gehts ja um Basis Finanzwissen geht.
Das ist etwas, was wir seit vielen Jahren sehr professionell machen aber versuchen natürlich in der Tat die Zielgruppe gezielt anzusprechen und das nicht bei breiten Wirkung zu machen.
Was wir auch gemacht haben die letzten Jahre sind so klassische Marketing Kampagnen.
Die finden bei uns auch noch im klassischen Medien statt Aber finden auch zunehmend und immer mehr auch online statt.
Und was ich da was uns da unheimlich geholfen hat auch die letzten jahre auch Bei den bei den jungen Kunden ist dass wir halt auch Kundenbeispiele selbst sprechen lassen.
Und ich glaube, dass es sehr authentisch ist und das ist ja auch genau der Unterschied.
Weil vieles andere was du findest, ist halt einfach ein Wettbewerb um Konditionen als Beispiel oder ist ein Nutzenversprechen, um irgendwas kurzfristig einfacher machen zu können über Gamification?
Wenn es um diese Besonderheit geht – um dieses USP, was ich gerade besprochen habe – dann muss man das ja versuchen irgendwie erlebbar zu machen und das müssen wir auch über soziale Medien erlebbaren.
Und da ist das Beispiel aus der Generation Kunden zu nehmen, die diesen Mehrwert in ihren Worten beschreiben.
Aus meiner Sicht ein probates Mittel.
Wenn du auf den Wettbewerb guckst, welche zwei drei Wettberwerbe hast du persönlich immer wieder auf dem Rand da?
Du sagst es schon, es gibt nicht den einen Wettbetwerbe.
aber wenn du so im Umfeld schaust, wen nimmst du da tatsächlich wahr?
Ich habe unterschiedliche Kategorien und ich hab eben schon gesagt es gibt dieses Geschäftsmodell wie wir haben... Wenn jemand einfallen würde, sagst du gerne.
Dann sprechen wir drüber.
Weil ganzheitliche Finanzberatung mit Selbstständigen unabhängig und dann noch auf eine sehr spezielle Zielgruppe das kenne ich so nicht.
Sondern es geht ja immer wieder darum um Teilwettbewerbs wie eben definiert habe.
Da hab' ich schon die letzten Jahre auch sehr stark den Fokus gelenkt auf die Neobroker und die üblichen Namen, die jeder kennt... Ich gucke mir aber natürlich auch an, was passiert in anderen Teilen des Marktes?
In Vertriebsgesellschaften.
Das muss man ja auch verstehen wie die unterwegs sind, wie sie sich entwickeln.
Also
sprich bei den Versicherungen selbst.
Versicherung,
es gibt Maklerplattform und so weiter und sofort.
Und der dritte Bereich werden halt klassische Banken hier natürlich auch versuchen sicher auch weiter zu entwickeln.
also jetzt nimmst du mal das Thema Neobroker und guck dir gerade an Was die Sparkassen, was die Volksbanken alle machen.
Die versuchen ja auch ihren Fuß da in die Tür zu bekommen und wegzugehen von dem klassischen.
Da kommt jemand und kauft ein Weltpapier dadurch dass er zum persönlichen Berater geht.
Sondern versuchen wir auch im Bereich Online Brokerage
etc.,
die nächsten Schritte zu gehen Und auch das zu beobachten ist, dass man sich extrem wichtig weiß immer sehr hilfreich ist.
Aus meiner Sicht ist es um einfach so ein bisschen rauszukommen aus der aus der üblichen Glocke Auch mal andere Märkte zu gucken und sich sich sich Unternehmen anzugucken die ähnliche Geschäftsmodelle In anderen Märkten haben um einfach auch ein Verständnis dafür zu bekommen, wie man sich weiterentwickeln kann.
Insofern ist es eine Mixtur je nachdem was gerade der Fokus ist.
aber alles hat natürlich in einer Wettbewerbsbeobachtung seine Berechtigung und ja darauf hast du ja abgezielt.
das Thema Neo Broker reine Online Anbieter hat natürlich deutlich an Bedeutung gewonnen.
Kurz noch in dem Kontext Umfeld, Entwicklung.
Du hast es schon erwähnt dass auch ihr ja bereits länger schon Honorarberatung auch anbietet selbst wenn der Anteil dort werden wir mal den prototypischen hunderttausend Euro verdienen den Berater.
genauer noch das du erst kann nochmal zehn Prozent sein wird beim Neustarter vielleicht weniger sein.
was ist und gibt dir immer wieder eine Politik diese Diskussion wenn es sowas wie ein Provisionsverbot auf einmal gäbe auf Finanzprodukte.
Ich weiß nicht, was der aktuelle Diskussionsstand dazu ist, das wirst du vielleicht besser einordnen können als ich.
Also gibt's das?
Ist es ernst zu nehmen.
und wenn es passiert, was macht das dann mit einer MLP?
Ernst zu nehmen ist immer jede Diskussion.
die Diskussion war mal eine, die deutlich weiter vorangeschritten ist nach meiner und unserer Beobachtung und die momentan nicht im Vordergrund steht oder aktiv geführt wird.
Es gab noch mal aus der EU vor...
Man war sie ernst zu nehmen, aus deiner Sicht.
Vor vier, fünf Jahren war das in Deutschland mal eine tiefer gehende Diskussion und es war vor zwei, drei Jahren in Europa eine weiterreiche Diskussion.
Da gab's einen Vorschlag einer EU-Kommissarin die gesagt hat Sie möchte an eine Form von Provision begrenzungen gerne haben.
Die Diskussion ist aus guten Gründen wie ich finde Und das sage ich nicht um Geschäftsmodell zu schützen sondern da war in der Diskussion auch viel Unwissenheit drin Dass man sich eher politisch motiviert, weil das Thema unwohl war.
Das ist aber meine persönliche Einschätzung.
Stand das Thema deutlich stärker im Mittelpunkt?
Momentan würde ich jetzt kurzfristig keine Gefahr sehen was nicht bedeutet dass man sich mit dem Thema auch beschäftigen muss.
und das haben wir natürlich auch mal getan und tun es auf fortlaufend.
Und wenn du dir unser Geschäftsmodell anguckst, dann wären wir diejenigen, die am wenigsten davon betroffen werden.
Weil wir halt so breit aufgestellt sind.
Aber für den Berater wäre es eine Katastrophe für das... Na ja
ist immer die Frage wie dann vergütet wird und wie du da die Vergütung umstellst.
Aber fürs
Status
quo?
Wenn du jetzt im Status quo, wenn du statisch drauf guckst wäre es ungünstig.
Das ist richtig, wobei es ging da ja auch immer nur um Teilbereiche und das ist jetzt auch nicht absolut sondern es ging dann je nach Diskussion standes gab in Deutschland auch mal eine Gesetzgebung der ging's dann um gewisse Qualitätskomponenten die du bekommst wenn du gewisse Kriterien erfüllst.
Da hätten wir jetzt gesagt dass sind wir sehr selbstbewusst.
gleichzeitig sind wir ja die Diskussion gegen vor allem zumindest in Deutschland vor einem um den Versicherungsbereich.
Wir sind aber auch sehr breit aufgestellt das war ja auch deine Eingangsfrage im Bereich Vermögensmanagement was andere dann auch nichts sind.
Wir liefern schon in vielen Teilen auch Honorare und könnten den Teil natürlich auch ausbauen, wenn es so wäre.
Aber nichtsdestotrotz wär's natürlich so, dass er am Anfang auch einen Einschnitt im Markt darstellen würde.
Allerdings hilft dann auch nicht irgendein Theoretikum jetzt zu behandeln, sondern das wird ja davon abhängen wie es genau aussieht.
Unsere Energie geht eher da rein momentan immer wieder an allen Stellen zu erklären warum es denn hilfreich ist?
Dass das System so aufgestellt ist, wie sie aufgestellt ist und gleichzeitig auch mal wieder eine Offenheit dafür zu zeigen, dass wir ja auch da wo es... Das muss ja immer das Entscheidende sein!
wo es vom Kunden akzeptiert oder sogar nachgefragt wird, auch andere Wege zu gehen.
Wie hoch schätzt die Wahrscheinlichkeit ein?
Dass es so einen Provisionsverbot oder Einschränkung irgendwann mal gibt?
Du weißt ja wie das mit politischen Mehrheiten ist.
Das kann sich relativ schnell ändern und wir wissen ja auch alle dass manchmal ja auch Themen wieder aus Tableau gehoben werden einfach aus verhandlungstaktischen Gründen.
momentan würde ich die Wahrscheinlichkeit für sehr geringe erachten wenn du mich jetzt in fünf Jahren fragst wenn wieder eine Bundestagswahl war ne EU-Kommission neu besetzt ist.
Das wäre jetzt ein bisschen Kaffeesatzleserei.
Es ist ein Thema, das immer wieder auf den Tisch kommt.
und deshalb nochmal wir müssen gut erklären und es entscheidend ist wenn man eine gute Mehrwertstiftende Dienstleistung bietet dann habe ich auch keine Diskussion oder weniger Diskussionen und gleichzeitig in die Diskussion gute Argumente reinzugeben.
aber jetzt momentan sehe ich wenig Bewegungen, die uns an der Stelle unruhig sein lassen müssten.
Kurz mal in die Kultur vielleicht noch von der MLP so ein bisschen geguckt da.
Ich selber durfte euch ein bisschen dabei unterstützen, in einem eurer Geschäftsfelder Strategie mit auszuarbeiten und die Umsetzung zu bringen.
Eine Selbstkritik, die du damals gebracht hattest war wir müssen noch konsequenter werden bei dem was wir uns vornehmen.
grundsätzlich ist das etwas was In der Kultur einer mlp drinsteckt.
nur du hast das beschrieben es geht sehr partnerschaftlich auch freundschaftlich zu.
ich sehe um eure kultur auf kümmert bemüht, dass heißt man arbeitet gerne miteinander schätzt einander was ja dann auch unter Umständen zu einer wohlfühl harmonie kultur führen könnte.
habt ihr die und.
kriegt ihr den Spargrad hin, jetzt auch konsequent Veränderungen herbeizuführen?
und wie ordnest du es ein?
Und das ist ja nicht nur schlecht.
Ich finde Harmoniebedürftigkeit ist ja auch was Schönes, weil es dafür sorgt dass man vernünftiges soziales miteinander hat.
aber Du weißt vielleicht was ich meine
Weiß was Du meinst wobei Harmonie bedürfnis- und freundschaftlich und deshalb nichts zu verändern wäre für mich nicht die Dimension.
Die Dimension wäre ein gutes Miteinander als Basis Für Erfolg Aber dann darf er auch als Basis für Veränderung und so würde ich es immer versuchen einzuklassifizieren.
Man könnte natürlich sagen, je näher man sich gegenseitig ist, desto schwerer fällt's auch mal aus der Komfortzone rauszugehen, sich zu provozieren, sich herauszufordern andere Zukunftsbilder zu haben, als die im Status quo sind.
aber das ist dann unsere Aufgabe als Führungskräfte genau dieses zu tun.
Ich muss
dir das letzte Mal eine Entscheidung fällen, die dir echt schwer gefallen ist.
Fachlich richtig, aber menschlich schwer!
Ich fiel mir jetzt viele ein, das ist vier, fünf Jahre her.
Das war eine persönliche Entscheidung bei einem Kollegen als Beispiel nicht schwergefallen aber es war schon so dass ich sehr viel Energie reingesteckt habe oder dass wir miteinander viel Energie rein gesteckt haben den richtigen Weg zu finden und dass wir durchaus wussten, dass solche Veränderungen auch Veränderung sind die viele Menschen beschäftigen werden.
Und das ist jetzt gar nicht lange hier, das sind paar Monate her.
Aber am Ende des Tages hast du solche Entscheidungen fast täglich.
Die sind dann eher im Kleinen Aber es gibt dann halt so die Großen über die Jahre, an die man sich immer wieder erinnert.
Vielleicht noch mal ganz kurz zurückkommen zu dem was du angesprochen hast.
also wenn ein gutes Miteinander zum Bremsklotz werden würde zur konsequenten Zukunftsgestaltung Dann hätte man als Unternehmen ein sehr großes Problem.
und
glaubt ihr dieses Problem mal oder habt ihr's vielleicht?
Also im generellen nämlich das so nicht war dass wir das hätten.
Aber es kann natürlich immer mal sein, dass in einzelnen Kontexten deshalb anders agiert wird.
Aber ich glaube das ist in jedem Unternehmen der Fall.
Ich kann mich daran erinnern was du damals meinst.
da haben wir ja versucht einzelne Teile des Unternehmens stärker zusammenzubringen in eine gemeinsame Strategie und damals habe ich beschrieben, dass wir das im Grunde so ein bisschen haben mit laufen lassen weil das in unterschiedlichen Entitäten stattgefunden hat und wie jetzt eine andere Konsequenzstufe an den Tag legen wollen, weil wir das was gemeinsam da ist tatsächlich als Potential erschließen wollen und auch erschließen werden.
Und das ist aus meiner Sicht eher die Herausforderung, die wir haben nicht eine zu große Nähe, die dazu führt dass du dich nicht verinnerst sondern eher die Frage Wie schaffst Du es?
Dich auf die wesentlichen Themen zu fokussieren Die richtigen Themen anzugehen dann aber auch in den Themen dem Ball ins Tor zu schießen.
Wahrscheinlich haben das viele Unternehmen, aber du hast ja immer wenn du zusammensitzt und bei einer Strategietagung bist es gibt ja tausend Anknüpfungspunkte wie du dich weiterentwickeln könntest Und dann aber auf den Mut zu haben zu sagen Es gibt die ein zwei drei strategischen Initiativen und wir lassen die anderen weg Haben aber auch auf diesen keine Erwartungshaltung.
Das aus meiner Sicht einen extrem schmaler Grad, den es in vielen Unternehmen gibt, denen es aber auch bei uns gibt.
Und das wäre jetzt ein Thema, was wir damals besprochen haben.
Bei dem ich glaube es hat gut funktioniert in sich jeweils aber das gemeinsame zwischen den unterschiedlichen Entitäten stand vielleicht noch nicht den Raum bekommen und noch nicht die Priorität bekommen.
Was ich damals zum Ausdruck bringen wollte ist zu sagen Jetzt ist der Zeitpunkt indem wir uns gemeinsam erarbeiten wo wollen wir hin?
Wenn wir das tun dann werden wir das auch in aller Konsequenz umsetzen.
Das muss auch die Erwartungshaltung sein an jeden Beteiligten.
vorleben möchte als Sänige, der es am Ende des Tages verantwortet.
Deshalb habe ich so angesprochen.
aber um auf den Kern zurückzukommen die Frage auf welche Initiativen ich mich fokussiere und die ich dann auch zum Erfolg bringe.
das ist aus meiner Sicht eine der entscheidenden Hebeln die man in Unternehmen hat.
Du hast ja gerade hättest Vorstandsklausur.
wir sitzen jetzt hier an Hamburg In den OMR-Studios ihr wart im Dimmendorfer Strand gibt's irgendwie Ein, zwei Aha-Momente oder Insights die du für dich mitgenommen hast aus der Klausur.
Oder sagst du, strategisch hat mir jetzt echt noch mal geholfen?
Oder war es einfach nur ein nettes Miteinander?
Es war deutlich mehr als ein netter Miteinander und ich finde auch ein netters Mitteinander ist nicht das was es gut beschreiben würde in einem Business Kontext.
Ich find's extrem wichtig dass man ein gutes Miteinder hat.
als Basis haben wir eben schon einmal darüber gesprochen.
aber das Entscheidende ist ja das gemeinsame vorankommen Und ist ja immer die Frage zu sagen auch einmal im Jahr, zweimal im Jahr.
So machen wir das über Strategieklausuren und man geht einen Schritt zurück und guckt nochmal drauf.
Und das Schöne ist ein zwei Erkenntnisse.
es ist ja häufig erstmal so dass man eine schöne Bestätigung bekommt weil wenn ich nach einem Jahr das ist der übliche Zyklus noch mal sehr bewusst auf Themen gucke und dann auch sehe was in Bewegung gekommen ist Dann bestätigt das den Weg.
Ich habe eben auch als mich nach Strategie gefragt, dass sehr viel über Kontinuität gesprochen.
Diese Kontinuität erlebt man auch an diesen Stellen und erlebt viel Bestätigung.
Habt ihr irgendwas diskutiert?
Er sagt Mensch, das ist echt eine Entwicklung in diesem letzten Jahr gewesen die haben wir so noch nicht wirklich in dem Maße gesehen wahrgenommen.
Es gibt Entwicklungen bei denen man vielleicht von der Geschwindigkeit auch überrascht ist.
Positiv haben wir uns auch über raschbar KI-Themen als Beispiel.
Also wenn ich mir angucke, wo stand man da vor einem Jahr und wie viel Bewegung ist auch in der Organisation reingekommen?
Dann ist es aus meiner Sicht sehr positiv.
Ganz konkret was hat euch da gefreut?
also... uns
hat er sehr gefreut, wenn wir draufgucken erstmal.
Ich unterscheide bei AI immer zwischen Everyday AI also was nutzt jeder und zwischen dem was machen wir zentral fürs Unternehmen beispielsweise ums jetzt konkret zu machen für einen Berater Arbeitsplatz dann haben sich beide Dinge gut entwickelt und wir haben aber auch gerade bei den Sachen, die wir zentral machen um einen Arbeitsplatz weiter zu entwickeln.
Haben wir aus meiner Sicht nochmal Zwischenschritte genommen, bei denen ich mir nicht sicher gewesen wäre vor einem Jahr ob wir das so schnell hinbekommen.
was ist
das genau?
Zum Beispiel die Nutzung des automatische Auslesen von Dokumenten reinschreiben Der Bau eines Multiagentensystems, der einem Berater dabei hilft aus den unterschiedlichen Zielsystemen Informationen über Kundensituation zu bekommen um dem Kunden möglichst zielgenau zu beraten.
Das geht unheimlich schnell voran.
oder ein Beispiel das machen wir gemeinsam mit einem... Wir sind ja hier im Norden hast du gerade gesagt... Machen wir gemeinsam in einem Schwesterunternehmen in Kiel der Domkura zu sagen es gibt einen automatisierten Prozess indem der Kunde einfach nur mit nem Handyfoto ein Versicherungsvertrag hoch lädt und ganz automatisch von der AI im Hintergrund alles automatisiert optimiert wird.
Das sind große Sprünge, die man innerhalb kürzester Zeit genommen hat.
Die teilweise ja auch bei anderen in der Branche auch öffentlich sehr positiv dargestellt werden gerade über den ganzen Tech-Unternehmen
und
da sind wir schon auch sehr zufrieden mit und an der anderen Stelle auch positiv überrascht wie schnell sich die Organisation da auch angepasst hat weil du kommst ja grade bei den AI Themen am Anfang sehr stark aus einem Sohn Sense of Urgency dann kommst du aus so einer Appelkultur heraus aber du hast ja dann die Herausforderung jetzt dann auch ins Tunen zu kommen Und dieses dann ins Tun zu kommen und konkrete Erlebnisse zu schaffen, da gucken wir zufrieden drauf.
Sind aber nicht selbst so frieden oder würden jetzt sagen Wir können uns zurücklehnen Sondern genau dieses Tempo beizubehalten und weiter auszubauen.
ist der nächste Schritt
Die Thematik Donkura Kiel?
Da heißt ja diese KI Themen sind nicht in Wiesloch geboren die Zentralen sondern außerhalb.
Ist das etwas was du auch anderen Unternehmen aus der Erfahrung House empfehlen kannst, dass es schwer ist.
Aus dem ich sage jetzt mal angestammten Hauptsitz heraus mit KI innovativ nach vorne zu preschen eher schwierig ist sondern Leute sucht durch im Grunde einen Satelliten, der das dann vielleicht in die Zentrale trägt oder lässt sich da irgendwas draus ableiten?
Also richtig die Don Cora war und isst ein Frontrunner, ist aber auch Geschäftsmodell immer nennt.
also ist in dem Geschäfts-Modell auch wichtig und hat uns auch sehr geholfen.
Gleichzeitig hilft es immer, wenn ich auch an verschiedenen Stellen solche Dinge initiiere und das hilft auch immer.
Wenn du einen hast der vorgeht weil die anderen gucken dahin und gleichzeitig kann er die anderen natürlich mitziehen.
also es wirkt aus meiner Sicht sehr motivieren Und wenn ich vielleicht noch mal von KI auf wegziehe.
ganz allgemein Ich habe eben drüber gesprochen dass wir auch Unternehmen gegründet haben uns ein Unternehmen beteiligt haben Es beschrieben als Ökosystem.
Das sind ja auch sehr bewusste Entscheidungen.
Wir sind eine Organisation mit knapp fünf tausend Menschen Wenn ich alles zusammennehme und das ist jetzt keine Riesenorganisation, aber eine große Organisation.
Und wir haben natürlich auch wie es halt ist in größeren Gruppen.
Wir haben regulatorische Anforderungen, wir haben entsprechende Berichtswege.
Das ist anders als in einem Start-up ganz naturgemäß.
Wir sind klein genug um schnell zu sein.
Aber natürlich besteht wie in jedem Unternehmen auch immer mal die Gefahr dass man zu langsam ist und dann die sehr bewusste Entscheidung zu treffen zu sagen Wo lagere ich denn auch etwas aus?
Zum Beispiel in einem Unternehmen eine Beteiligung, die deutlich freier denken können.
Die deutlich mehr Grüne Visa haben!
Die deutlich weniger Historia haben... ...die vielleicht nochmal ein komplett neues Management haben.
Die noch mal einen ganz neuen Ansatz haben ist natürlich aus meiner Sicht ein extrem wichtiges Mittel
um
Unternehmen weiterzuentwickeln und gerade in den Bereichen weiter zu entwickeln, die dann halt auch angrenzen aber gleichzeitig halt auch immer das Bild des Schnellbootes wieder auf den Tanker, aber im wohlverstandenen Sinn auf den Tanker dann auch wieder ins Bildau war zu haben.
Und das halte ich schon für eine kluge Methode ja und das machen wir gerne und glaube auch ganz erfolgreich.
zum Abschluss eine persönliche Frage die der wahrscheinlich auf ein Senkel geht weil sie wird hier glaube ich öfters gestellt.
ist er gespannt?
ist Jan Berg der nächste CEO der MLP und wird das vorbereitet entwickelt?
ihr dementiert es immer wenn es in der Presse gefragt wird und sagt nichts dazu Und du kannst auch gerne sagen, ich kann diese Frage nicht mehr hören.
Auf dem Gestand ist mir dieser Fall gar nicht so häufig gestellt worden und ich beschäftige mich auch nicht mit dieser Frage
Aber es ist keine bewusste Nachfolgeregelung die ihr jetzt schon vorprogrammiert habt?
Das wäre nicht meine Aufgabe eine solche Entscheidung vorzubereiten.
Ich bin ja wie Du weißt wir haben eben ganz kurz darüber gesprochen aber seit einem Jahr in der Hohlingfunktion.
Mir macht es viel Freude, ich bin seit mehr als zwanzig Jahren im Unternehmen und ich bin inhaltlich getrieben von dem was ich tun darf.
Ich nehme das als unglaubliches Privileg war Verantwortung zu übernehmen und habe bislang zu jeder Verantwortung ja gesagt und würde auch zu jeder anderen Verantwortung immer Ja sagen.
aber das ist nicht meine Aufgabe darüber zu sprechen oder meiner Aufgabe das ganze zu bewerten ist aber jetzt auch nichts was mich tagtäglich beschäftigen würde.
Aber wenn du mir die Frage stellst dann adelt mich natürlich diese Frage aber es ist nichts was auf meinen aktiven
Akkinder steht.
Ganz, ganz herzlichen Dank fürs Gespräch.
Ich hab ein paar tolle Anregungen für mich selbst mitgenommen gerade als wir über das Vertriebsthema aufsprachen und Strukturen.
Vielen Dank vor allem auch für die Reflektionen der möglichen Entwicklungen und auch das Aushalten der teilweise dann wahrscheinlich hier und da ein bisschen unangenehm Nachfragerei.
Und ich habe gemerkt du bist ja selten emotional wahrnehmbar bei deiner Professionalität aber man merkte dass dieser Visostachel tatsächlich tief sitzt.
An alle Zuhörer von Die Wagt, ich hoffe die Folge hat gefallen.
Liked es und abonniert es unbedingt!
Und dir ein großes Dankeschön, Jan.
Wir bleiben eure Fälle in Kontakt.
Ich danke dir.
Vielen Dank für den guten
Austausch.
Die Finanz- und Beratungsbranche steht vor einem spürbaren Umbruch: Zwischen digitalen Neo-Brokern, KI-Assistenten und den steigenden Erwartungen an Transparenz und Qualität braucht es Geschäftsmodelle, die langfristiges Vertrauen schaffen. Einer der maßgeblichen Gestalter bei der MLP Gruppe ist Jan Berg. Seit über 20 Jahren im Unternehmen, blickt er auf eine kontinuierliche Transformation des Konzerns zurück.
In dieser Folge von Debugged spricht der Vorstandssprecher der MLP Finanzberatung SE über seinen persönlichen Führungsalltag, den Umgang mit weitreichenden Vertriebsentscheidungen, die Rolle von Künstlicher Intelligenz am Beraterarbeitsplatz – und warum eine klare innere Haltung im Top-Management so wichtig ist. Ein Deep Dive für alle Entscheidungsträger im Mittelstand, die verstehen wollen, wie man ein Peoples-Business über Jahrzehnte hinweg erfolgreich und krisenfest weiterentwickelt.
Viel Spaß beim Hören!
Produziert von Podstars by OMR.
Mehr von Matthias Kolbusa:
Website: https://kolbusa.com/
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/matthiaskolbusa/
Keynotes: https://kolbusa.com/keynotes/
Wir sind, glaube ich mehr auf der Bedenkenseite häufig unterwegs.
Wir müssen in Deutschland wieder mehr lernen und mehr in Chancen als immer den Risiken zu denken.
In diesen Zeiten brauchen wir halt auch Mut.
Mut ist für mich wenn jemand aus der Komfortzone raus
kommt.
Herzlich willkommen zur Debugt!
Den Podcast mit den Managern und Managerinnen dieses Landes.
Der Bemittelstand steht bei uns im Mittelpunkt Und heute darf ich dich Hubertus hier begrüßen Deutschland größtem professionellen Licht sozusagen versorger, wenn man so sagen darf.
Das heißt ihr sorgt dafür das in Autobereichen den Supermärkten, in denen wir unterwegs sind, in irgendwelchen großen Sporthallen oder ein bisschen lichter ist.
Macht dreiviertem Jahr der Umsatz um und bei.
Und habt, ich glaube, sechs Werke in Europa?
Ist es richtig?
Habe ich richtig im Kopf!
Ja aber bevor wir so ein bisschen da rein springen erstmal herzliches Willkommen.
Danke dass du da bist.
Ja ganz lieben Dank auch von meiner Seite.
dann an alle ein herzliches Willkommen.
und ja, freue mich jetzt so sein heute.
Obwohl du nicht wolltest!
Was ist das?
Der vorher gesagt ich rede nicht sogar gerne so viel.
Also es kann sein dass es heute sehr kurzer Podcast wird.
we will see Robertus war, ich glaube wir haben das kennengelernt auf einmal einer Vorstandsdialoge.
Ein Format was ich vier-fünfmal im Jahr mache und dann haben wir gemeinsam ein bisschen an der Strategie Umsetzung arbeiten dürfen.
für Trilux.
Ich kenne uns jetzt seit zweiter Jahren und da hab' ich dich gefragt hast du Lust auf den Podcast?
Ich dachte ja ne was soll ich denn eine ganze Stunde lang kriegen?
Und dann habe ich gesagt naja dann machen wir es halt im Zweifel kürzer!
Du redest nicht gern so viel, würdest du sagen bist eher ein introvertierter?
Was ich übrigens auch bin.
Ich bin nur ein gelernte Extrovertierer.
Wie würdst du dich charakterisieren?
Warum reden nicht soviel?
Nee, nee, bin ich gar nicht.
Also wenn man diese ganz Persönlichkeitsprofile sieht dann läuft das bei mir nicht auf Introvertier hinaus.
aber ich glaube...ich liebe es ein bisschen mehr.
Ich komme aus dem Sauerland und der eine oder andere mag's vielleicht kennen in Nordrhein-Westfalen.
Da bin ich geboren, da bin ich eine ganze Zeit auch gewesen und auch wieder jetzt zurückgekehrt.
Und ich glaube, da ist mehr so.
wir tun lieber als dass wir nur darüber reden und das bricht mich glaube ich oder hat mich ein bisschen geprägt und das ist auch heute noch so.
ne?
Es ist gar nicht so glaube ich, dass ich so introvertiert bin.
aber... Wir schnacken nicht gern so lange über die Dinge.
Über uns Franken sagt man, ich bin in Nürnberg aufgewachsen und wir würden zum Lachen in den Keller gehen.
Ist das beim Sauern dann so ähnlich?
Man sagt uns das ein bisschen nach oder eher, dass wir Kontaktscheu werden bzw.
ich würde mal sagen es dauert etwas länger bis die Verbindungen entstehen.
aber wenn sie entstehen sind sie eher nachhaltiger.
Ich glaube das unterscheidet so ein bisschen die Kölner vielleicht von den von den sauerländern dann oder so in der arze vielleicht etwas näher am ruhgebiet keine ahnung aber Nene wir können schon Spaß haben.
Jetzt sagst du ja selber, du warst weg und bist dann wieder zurück.
Also bin ich es richtig verordnet aber Anfang der zweitausender schon bei Trilux gewesen glaube ich Chef-Einkäufer.
Dann warst du weg Automotive fünf sechs Jahre so Und bis dann zurück zu Trilox.
Warum?
Ja ist eine interessante Geschichte glaube ich.
also Bin das dritte mal bei Trillux habe sogar Ausbildung dort gemacht.
Das war mein erster Step bei Trilux, weil es irgendwie das Unternehmen vor Ort war und da habe ich dann damals die Chance bekommen wirklich eine Ausbildung zu machen.
Und hab danach Studium Maschinenbau gemacht und auch Automotiv.
Irgendwann sind die Kontakte geblieben.
Wir haben uns überlegt, auch damals mit meiner Frau wollen wir wieder zurück.
Zu der Zeit haben wir in Heidelberg gewohnt.
Wovon wollen wir unsere Familie gründen?
Durch die Kontakte, die immer da waren Auch zu Trilux.
in der Zeit bin ich das erste Mal zurückgekommen und das war so meine Einkaufszeit.
Ich komme ein bisschen aus der Logistik-Schiene, habe dann viel einkaufen und sowas auch gemacht in dem Bereich und dann wollte ich mal noch etwas anders sehen.
also hat mich da nochmal weggezogen im Automotivebereich Wieder Kontakt gehalten, wieder zurückgekommen.
Was
hast du gemacht in der Automotive Zeit?
Auch Einkauf oder...
Ja es war dann mehr so das ganze Thema Logistik also an der Kundenschnittstelle im Endeffekt vom Kunden Lieferant wieder bis zum Kunden also einmal die ganze Kette der In dem Bereich das gesteuert geplant hinter ein recht großes Team dann auch in dem Unternehmen gehabt und Es gab immer die Verbindung.
Heute ist es ein bisschen mehr gewesen, was mich einfach an Trilux ... Ich glaub von Anfang an fasziniert hat und das zieht einem einfach wieder zurück.
Das hat mich irgendwie wieder zurückgezogen.
Was
hatte ich da gezogen?
Kannst du das greifen oder benennen, was dich an Trillux gezogen hat?
Und was ja vielleicht auch andere zieht?
Ich würd mal sagen, es waren auch schon die Menschen.
die Menschen, die das Unternehmen entwickelt haben.
Da sind wir ja auch sehr international.
Glücklicherweise sehr viele ganz unterschiedliche Charakteren.
Wir haben eben schon mal ein bisschen angedeutet einen recht großen Standort mittlerweile in Köln und von daher haben wir auch viele mit der Rheinischen Frohnatur bei uns im Team.
Das macht viel Spaß.
aber ich würde sagen es waren damals schon diese Menschen die Kultur, die irgendwie in diesem Unternehmen war Dinge voranzutreiben weiterzuentwickeln und ja damit so ein bisschen auch Impact zu erzielen.
Und das war aber glaube ich mir gar nicht so bewusst wo ich wieder zurückgegangen bin, warum ich eigentlich wirklich zurück gegangen bin und gab auch nie irgendwie für mich einen Plan für das was ich heute mache.
Das hat sich ergeben dann hinterher wirklich Schritt by Schritt
Bevor wir so, ja in Deepak schauen wir ein bisschen natürlich dann aufs Unternehmen.
Was macht ihr eigentlich?
Wie verdient eure Geld, Operations, bisschen Strategie, Umsetzung und Kultur gehen vielleicht noch zu dir persönlich wenn ich jetzt Leute durfte auch ein paar Vorgespräche nochmal führen in der Vorbereitung zum Podcast.
Was würdest du sagen, mögen oder bewundern vielleicht auch Leute an dir und was kritisieren sie vielleicht?
Auch ohne dass du das wirklich weißt.
Aber du weißt es!
Ja, bewunderen ist glaube ich das Thema Dinge umzusetzen Und da sind wir beide ja damals auch so in Kontakt gekommen sehr konsequent In der Umsetzung zu sein und das ist aber auch gleichzeitig was den ein oder anderen richtig strapaziert, auch heute noch wirklich strapazieren.
Weil ich mich so schnell nicht von diesem Weg abbringen lasse, den wir gemeinsam erarbeitet haben, den war ja auch gemeinsam für richtig eingeschätzt haben und einschätzen.
aber nichts ist leichter wenn es dann anfängt zu schmerzen in der Umsetzung mal links- oder rechtsabzuweichen die Dinge infrage zu stellen und doch nicht umzusetzen weil das ist gerade anstrengend dann immer wieder auf diesem Weg zu bleiben und konsequent die Umsetzung voranzutreiben auch.
Ich glaube, das ist so beides.
Das wird vielleicht, bewundert es immer ein großer Begriff, den würde ich gar nicht nehmen wollen aber... Auf der anderen Seite strapaziert das auch viele.
Das ist mir durchaus bewusst.
also so beides!
Also wir kommen ja nachher bei der Kultur, das finde ich ganz spannend.
mit Sicherheit nochmal auf diesen Punkt weil ihr macht ja auch Dinge wenn man von außen drauf guckt Sachen wo man sich denkt Wirkt jetzt irgendwie unklug von wegen neues Verwaltungsgebäude, neues Werk in Polen auf Wachstum getrimmt.
In dem Markt der zumindest einen Teil in eures Geschäftes stagniert.
aber da kommen wir nachher vielleicht nochmal drauf und das habe ich sehr konsequent bei verstanden.
auch so was Führung angeht hast du mit Sicherheit so deine Licht- und Schattenseiten Vielleicht einmal so für den ganz unbedarften, der jetzt Trilux wahrscheinlich kennt aber doch nicht kennt.
Also wer durch Lidl, Aldi, Rewe und Co geht, der hat mit Triluxe zu tun ohne dass es weiß.
Aber was macht ihr eigentlich?
Womit verdient ihr euer Geld?
Kannst du's mal einfach einfach beschreiben?
Vielleicht machen wir ein kleines Experiment.
Ich selber höre Podcasts häufig beim Autofahren.
Der eine oder andere wird das denke ich auch tun.
also die machen am besten nicht.
mit allen anderen Schließen vielleicht einfach mal kurz ihre Augen.
Und wenn man jetzt vorher aus einer schönen Atmosphäre kommt, wenn man vielleicht im Büro gesessen hat oder hat aus dem Fenster geschaut weil es immer noch der schönste Licht ist das Tageslicht?
Was hat sich jetzt verändert?
Irgendwie ist in der Regel Atmosphere weg, Sicherheit ist weg... Ich habe die Orientierung nicht mehr, die ich vorher hatte gerade wenn ich mich jetzt nochmal drehen würde mit geschlossenen Augen.
Welt hat sich verändert in diesem Bereich Und wir machen genau das, dass das nicht ist.
Wir sorgen dafür, dass in der Schule und im Office auch auf der Straße in den Außenumgebungen, auf Plätzen
usw.,
jeweils das richtige Licht da ist was für die Atmosphäre sorgt, was für Sicherheit sorgt Was für ein cooles Einkaufserlebnis sorgt.
Das sind so die Bereiche, in denen wir dann wirklich unterwegs sind.
Also es sind die Geschäfte, was du gerade schon erwähnt hast.
Aber Darüber hinaus sorgen wir mehr und mehr dafür, dass eine Menge CO² gespart wird.
Also das weiß vielleicht auch nicht jeder mit coolem guten Beleuchtungslösungen, intelligenten Systeme.
auch ist der einfachste Weg CO² zu sparen in der Sanierung im Gebäude.
Hat das
was mit der LED-Revolution zu tun oder?
Klar!
Das hat natürlich geprägt und das war die größtere würde ich mal sagen, größte Transformationen die wir als Unternehmen auch mitgemacht haben.
Weil die Technologie uns gezwungen hat uns zu verändern in dem Moment also klassisch von der im Sprachgebrauch immer Neonröhre die dann ersetzt worden ist durch LED.
das hat uns enorm ja in die Transformation damals auch gezwogen Und dadurch kann man natürlich heute enorm viel Energie sparen.
Wir gehen aber jetzt den nächsten Schritt und deswegen ist es nicht nur die Leuchte, die man dann klassisch sieht wenn man hoch schaut.
Das ist so ein bisschen unsere Berufskrankheit auch, ne?
Wenn ich irgendwie in einen Geschäft komme, wenn ich in Supermarkt komme, ich gucke immer als erstes unter der Decke...
Was hast du da eigentlich
hier?
Wie ist das gemacht worden?
Ist das gut gelöst worden?
Wer hat das gemacht?
Das zieht sich so ein bißchen durch!
Aber es werden jetzt intelligente Systeme.
Also das Thema Smartifizierung der Gebäude ist ein wirklicher Zukunftsmarkt, ist ein total spannender Markt und hat viel mit Elektronikvernetzung und auch KI zu tun.
Kannst du
das greifbar machen für so einen Alltag?
Fangen wir mit einem ganz einfachen Beispiel an wenn ich nur Licht steuern will erstmal also an aus.
Einfachste Thematik bräuchts in Sorgung.
Für mich sind das immer die Gefühlsorgane eines Gebäudes Und da innovieren wir gerade, investieren gerade rein eigene Sensorik auch zu entwickeln und diese auch weiterzuentwickeln.
Das war das einfachste Beispiel...
Also Bewegungsmelder stelle ich mir grad vor aber es ist wahrscheinlich nicht... Was
ich grade beschrieben habe sind ganz normale Bewegungsmelder der einfacher erkennt bin ich da dass die nächste Ausbaustufe ist aber Sensorick wo ich erkenne wie hell ist eigentlich im Raum Und dementsprechend pass ich dann die Beleuchtung auf dieses Helligkeitsniveau an.
Dass ich zum Beispiel immer das gleiche Hellig keites Niveau auf meiner Arbeitsfläche, auf meinem Produkt im Shop und so weiter habe.
Weil es vielleicht einen Fenster gibt?
Kommt Tageslicht rein!
Aufgrund von einfallenden Tageslicht kann ich halt die künstliche Beleuchte in den dementsprechen Grunter fahren.
wir sagen dem dazu an der Stelle.
Es geht weiter dass wenn ich Gebäude intelligenter machen will halt das Gewerklicht verknüpft auch mit anderen Gewerken, also mit der Heizung, mit Klimaanlage, mit der Außenschalosie und in Abhängigkeit zum Beispiel von der Präsenz.
Also wie viele Personen sind in einem Raum?
Können wir durch die Sintore diese Daten geben?
Wir sagen bewusst, die anderen Gewärke sind nicht unsere aber wir liefern Daten mit offenen Schnittstellen an andere Gewerke aus unserem eigenen Lichtmanagement System heraus und dementsprechend kann zum Beispiel die Klimatisierung angepasst werden kann das Künstliche oder der Einfall von Tageslicht gesteuert werden.
Solche Themen, also dadurch werden Gebäude oder es ist ein kleiner Beitrag auch dann das Gebäudesmarter intelligenter werden was nutzen Qualitätssteiger, was aber sicherlich auf der anderen Seite auch für Energie spart und entsprechend steuert.
Das ist ein ganz spannendes Gebiet.
im Vergleich zu dem klassischen Beleuchtungsmarkt Der erstagniert ist das sicherlich ein Zukunftsmart, der auch weiter wächst.
Erst mal kann es total nachempfinden.
hier haben wir jetzt natürlich eine Beleuchtung.
die ist sehr zweckorientiert und ungemütlich.
aber das drückt ja gleichzeitig aus ob jetzt privat oder auch wenn man öffentlichen Gebäuden oder Hotels unterwegs ist wie viel Licht ausmacht ob man sich wohlfühlt oder nicht wohl fühlt.
Da kann ich das gut nachvollziehen.
Du sagst jetzt, der klassische Lichtmarkt stagniert?
Gilt es für Europa Deutschland weltweit?
und woran liegt das?
wird nicht gebaut oder...
Also ist ganz unterschiedlich in Deutschland.
Europa unterscheidet sich gar nicht so stark.
sicherlich ist der deutsche Markt sicherlich der der im Moment sogar zurück geht.
aber in der Perspektive wenn wir zwei drei Jahre schauen gehen wir mal von Stagnationen und vielleicht leichtem Wachstum aus in dem Bereich Dann gibt es Unterschiede in Europa, hängt viel auch damit zusammen gerade wo wir unterwegs sind.
Wir sind nicht im privaten Bereich, im Privatwohnungsbereich unterwegs mit unseren Lösungen sondern immer irgendwo im professionellen Bereich unterwegs und...
Also nur noch mal zum Anfassenprofessionell geht von Supermarkt-Hotel, Sportanlage, Office,
stark industriellen Logistikhallen, Außenbeleuchtung wirklich die Straße, Plätze im öffentlichen Raum.
Das ist unsere Lösungswelt, in der wir unterwegs sind.
Und von daher hängt die Entwicklung des Lichtmarkens da auch stark jeweils mit der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung logischerweise zusammen und mit der Bauentwicklung.
Es gibt zum Beispiel im Moment Märkte wie Spanien, die durchaus in dem Bereich wesentlich stärker wachsen.
Gesamtwirtschaftlich entwickelt sich zum Beispiel Spanier besser so dass man ein bisschen heterogenes Gebilde in Europa haben aber in Summe Erschwaches Wachstum für unsere Märkte dann auch in Europa.
Außerhalb von Europa ist es sicherlich anders, wenn man in dem Bereich Middle East schaut.
jetzt haben wir da quasi gerade auch eine angespannte Situation durch den Krieg.
Aber generell wird in dem Bereich natürlich unheimlich viel gebaut, unheimig viel entwickelt.
Wenn man sich die großen Projekte, die in Saudi-Arabien geplant waren und auch weiter realisiert werden, bin ich ziemlich sicher vielleicht nie in der Dimension wie sie mal geplant sind aber da passiert unheimlig viel.
also Da wird viel gebaut.
Da gibt es viel Potenzial letztendlich für unsere Lösung.
Aber Europa erstmal mehr ein stagnierender, vielleicht leicht steigender Markt für unsere klassische Lösungswelt die wir so anbieten.
Vielleicht zwei Fragen Hubertus.
Wo produziert ihr auf der ganzen Welt oder produziert ja in bestimmten Standorten und wo in der Welt findet man eure Lösungen?
Kannst du das nochmal umreißen?
Wir sind so... Du hast es am Anfang so bisschen beschrieben, wir sind halt Marktführer in Deutschland.
von Da sind wir groß geworden, da sind wir gewachsen.
Ist immer noch unser stärkster Markt auch den, den wir haben, dem wir bedienen.
Von daher haben wir dort auch unsere Hauptverwaltung aus der Vergangenheit unseren größten Produktionsstandort auch.
Darüber hinaus ist... ...thausendfünfhundert
Mitarbeiter habt ihr glaube ich von den viertausend
am
Stammsitz?
Am Stammsitz haben wir tausendrauner Mitarbeiter nach wie vor Und der Rest ist, unseres Geschäfts ist Großteil.
dann nach Europa und da sind wir so in den Wachstumsmerken auch die gerade beschrieben habe unterwegs.
Wenn man das sich so anschaut.
deswegen haben wir bisher auch unseren Produktions aber auch Entwicklungs footprint stark in Europa gewählt, also neben dem was wir in Deutschland machen an zwei Standorten.
Einmal im Sauerland das ich eben schon mal beschrieben habe da ist das Unternehmen gegründet worden, da ist der Hauptsitz haben wir vor einigen Jahren Köln nochmal ein Unternehmen zugekauft aber auch noch einmal einen Verwaltungssitz gebaut um dort auch noch näher zu internationalen Kunden und so weiter zu sein und deswegen produzieren wir daneben Deutschland noch in Spanien und haben vor zwei Jahren jetzt ein neues Werk in Europa, in Polen gebaut.
Um gerade diesen Markt wo wir glauben das dort auch Wachstum für die Zukunft ist sehr regional bedienen zu können.
also man muss sich jetzt ja so vorstellen dass ein Großteil unseres Geschäfts ist wirklich Projektgeschäft.
also eigentlich geht es immer um irgendein Bauprojekt.
Das kann Neubau oder Sanierung sein und Wir sind fest davon überzeugt Projekte am besten sehr regional auch bedienen kann.
Deswegen haben wir uns für diesen regionalen footprint auf der Produktions- und Entwicklungsseite entschieden, weil viele unserer Lösungen bauen wir auch nur einmal.
also wir arbeiten mit Architekten mit Lichtplanern zusammen die halt auch sehr individuelle Vorstellungen haben an Die lichtlösung aber auch an das produkt und die setzen wir dann gemeinsam auch Mit unseren kunden mit unserem partnern um.
dass heißt ost europa sagst du ist ein wachstumsmarkt für euch Am Lichtmarkt in Summe stagnierend.
Sensorik, erwähntest du es dann schon eher auch im Wachstum?
Das
ganze Thema Smart ist wirklich ein stark wachsender Bereich.
Ganz unterschiedlich aber auch in Europa weil wir da glaube ich gerade in Deutschland immer ein Stückchen langsamer sind wie in anderen europäischen Ländern und deswegen glaube ich auch so stark daran dass genau dieser Bereich jetzt weiter wachsen wird.
Wo sind wir langsam als andere europäische Länder?
Sagen wir mal im Vergleich, nennen wir mal die Länder, die schneller sind.
Das ist wirklich Skandinavien und das ist auch in diesem Fall zum Beispiel die Niederlande.
Also diese sind gerade wenn man sich die Office-Welt anschaut... Die Gebäude, die die renoviert haben aber auch neu bauen werden schon seit mindestens fünf sechs Jahren viel, viel smarter in Anführungsstrichen intelligenter gebaut und geplant.
Und schaut man sich so andere Entwicklungen an, vergleicht das.
Ist das häufig so gewesen?
Dass dann auch Deutschland so zwei drei fünf Jahre später kommt und die Lösungen haben so viel Zusatzdutzen.
deswegen sind wir auch fest davon überzeugt dass gerade in Deutschland nach wie vor ist der größte Markt Auch in dem Bereich, dass diese Themen jetzt auch in Deutschland mehr um mehr Bedeutung gewinnen werden.
Lass mal da kurz also ins grundsätzliche gehen.
Wir sind ja im Moment wirtschaftlich, sagen wir mal nicht auf Höhe aktuell.
Und das Phänomen was du beschreibst dass wir nicht unbedingt die schnellsten in allen möglichen Branchen sind woran liegt das deiner Meinung nach?
Sind wir eine verwöhnte Nation die träge ist?
Was ist so dein Deines Sichter drauf?
also
Ja gibt vielleicht ne polarisierende Sicht da drauf und es gibt einem dies vielleicht Ja, ein bisschen mehr von der Logikseite kommend erklärt.
Ich denke schon dass wir durch die Entwicklung die Deutschland genommen hat auch einen gewissen Stolz entwickelt haben als Gesellschaft viele Unternehmen aber auch weil sie über viele viele Jahre aus sehr erfolgreich waren.
und das hat glaube ich durchaus dazu geführt dass dieses Sicherheitsdenken in Deutschland überwiegt, dass wir Dinge sehr, sehr genau machen wollen.
Dass wir einen sehr hohen Fokus auf das Thema Qualität legen und aus meiner Sicht dann für wirklich Innovationen häufig auch Hemmnisse.
Das soll nicht heißen, dass man nicht qualitätsorientiert arbeiten sollte aber ich glaube wir haben den Bereich um wirklich dann auch innovativ zu sein in Deutschland so ein bisschen die Ballons verloren an der Stelle und das hemmt uns nach vorne heraus.
Und da sieht man ja bei vielen Themen, sei es Datenschutz und solche Themen die uns dann wirklich hemmen auch neue Technologien schnell noch in den Markt zu bringen als Unternehmen auch wirklich zu nutzen.
Das summiert sich und das ist genau so die Diskussion.
Die Niederländer haben einfach so ein Riesengebäude ausgestattet, komplett mit Sensorik alle Gewerke vernetzt.
In Deutschland wird häufig diskutiert was könnte denn passieren wenn das jetzt ausfällt und nicht funktioniert?
Wir sind glaube ich mehr auf der Bedenkenseite häufig unterwegs im Vergleich zu anderen Nationen die mehr auf dieser Chancenseite unterwegs sind.
Ich denke wir müssen in Deutschland wieder mehr lernen Als Unternehmen als Unternehmer aber durchaus auch als Gesellschaft mehr in Chancen, als immer in den Risiken zu denken und das ist für mich ein so Thema.
Wo dran es wo daran es glaube ich liegen könnte kann man schnell wieder sagen wir haben nicht die richtigen Rahmenbedingungen und uns also möchte dass nicht alles wiederholen.
Ich glaube da ist vieles zu tun auch Und ich hoffe auch dass einiges jetzt passieren wird Was was auch uns unternehmen Die Entwicklung wieder leichter machen wird nach vorne heraus, aber vieles können wir einfach auch selbst bewegen.
Als Unternehmen, ich glaube aber auch als Gesellschaft, als Personen im Ende her.
Guter Punkt!
Vielleicht noch, in Debakt gucken wir uns ein bisschen Operating-Model, kann man Haken dran machen?
Normalerweise spreche ich gerne dann in Strategie und Umsetzung, weil das bietet sich andermine die Kultur rein zu gucken.
Würdest du sagen dass diese nationale Kultur, wenn man jetzt mal Kultur die Art und Weise, wie man sich so verhält und miteinander umgeht.
Er ist sicherheitsorientiert, beobachtend, bedenkt und nochmal überlegen bevor man es macht.
Perfektion sag ich ja gern is keine Tugend sondern eine Schwäche weil sie für magende Geschwindigkeit wenn du das so beschreibst merkst du bei dir selbst in Trilux auch dieses Phänomen?
Und musst du da gegen ankämpfen?
oder sagst du nie wir sind ganz anders gestrickt als der Rest der Nation.
Nein, wir sind vielleicht auf dem Weg das wir anders sein wollen.
Aber der stärkste Kern auch von Triluchs über Jahre sich geprägt hat ist Qualität.
Wir haben genau dieses Thema, dass wir immer hohen, hohen Fokus auf das Thema Qualität gelegt haben und heute noch legen.
Das heißt... Ich nehme das so häufig als Beispiel.
Wir bemustern unheimlich viel, gerade wenn wir neue Lösungen entwickelt haben möchte der Kunde halt vorher das Produkt wirklich in der Anwendung sehen er möchtes anfassen können und so weiter.
Bei uns geht so Muster nur raus, wenn es wirklich durch alle Labore gegangen ist.
Das ist aber teilweise gar nicht was der kunde in der Phase erwartet sondern er möchte vielleicht einfach nur das Design sehen.
er möchte Vielleicht Einfach nur mal fühlen können Und noch gar nicht letztendlich die komplette Lichtwirkung erleben.
Aber wir sind immer so unterwegs, dass wir sagen nein das muss geprüft sein, das muss hundertprozentig auch alle Daten erfüllen, alle Kriterien erfülle und nur dann liefern wir selbst ein Muster aus.
Da müssen wir uns verändern.
also deswegen ist genau das was ich vorher beschrieben habe auch sicherlich noch ein Thema.
was war im Unternehmen haben was uns an der einen oder anderen Stelle dann hindert auch schneller weiterzuentwickeln?
Kannst du das?
Konkret machen.
Ich weiß, dass das manchmal gar nicht so einfach ist.
aber hast du irgendwas im Kopf wo du sagst verdammt da hätten wir eigentlich viel schneller sein können oder Da müssten mir schneller sein?
wurde ich das ganz konkret ja auch geärgert?
vielleicht hat oder betroffen gemacht hat dieses thema Innovationsgeschwindigkeit go-to-market Geschwindigkeit.
fangen wir mit glaube ich meinem ganz aktuellen Thema an das es jetzt KI AI wie immer was das ganze nennen.
Wir haben gute Leute gefunden, für uns begeistern können.
Wo wir wirklich stolz drauf sind an internationales kleines Team auch.
aber wir schaffen es nicht schnell genug den Rest der Organisation noch so anzupassen dass dieser Spirit mit dem das Team gekommen ist auch wirklich weiterleben kann weil genau andere Bereiche auch im IT-Umfeld aber auch durchaus in den einzelnen Bereichen Dieses Streben nach Sicherheit haben, was kann denn jetzt passieren?
Was passiert dann mit unseren Daten und was passiert denn mit unserem Prozess?
bleibt das alles noch stabil wenn ich jetzt die und die KI Anwendung einführe.
Und
was macht dieses Team genau?
kannst du kurz mal beschreiben?
Das ist wirklich klassisch.
also wir haben dann angefangen wie es glaube ich viele Unternehmen auch gemacht haben dass wir erstmal ich nenn's mal unser eigenes GPD eingeführt haben in einer gesicherten Umgebung damit einen großen Bereich unserer Mitarbeiter die Möglichkeit gegeben haben, auch innerhalb von unserem Unternehmen diese Anwendung dann nutzen zu können für die tägliche Arbeit.
Wir erreichen das gerade mit Agenten an und bauen das weiter auf.
aber am Anfang haben sich dann stark mit Use Cases beschäftigt.
also welche use cases machen jetzt Sinn durch AI unterstützt zu werden oder abgelöst zu werden vorang zutreiben?
Die setzen wirklich um also von der Idee dieses Team bis auch zur Implementierung der Lösung.
Das ist das, was sie tatsächlich... Wenn
ich insofern spannend bin und du da einmal reingehen kannst, weil viele sich ja immer schwer damit tun, was AI eigentlich im Industriealltag, im Industriunternehmen an Mehrwert bietet?
Kannst du da einen Use-Case nennen beschreiben?
Gehen wir mal vielleicht weg von den ganz klassischen die man dann mit so einem internen ChatGPD machen kann.
Weg ist wenn man sich anschaut Wieder mal wir machen Projektgeschäft, Bauprojekt in die wir rein liefern.
Die laufen ganz klassisch auch heute noch.
man bekommt Ausschreibung.
Man versucht im Vorfeld auch noch in diesem Ausschreibungsmarkt mitzuarbeiten und dann bekommt man irgendwann Ausschreiben von unseren Kunden herein.
Und diese sind häufig neutral ausgeschrieben auf Fremdprodukte ausgeschieben usw.
Also da fängt an die Arbeit an vom Team im Sales Bereich bei uns unsere Produkte zuzuordnen, unsere Lösungen zuzuorten oder Sonderlösung dafür auch anzubieten und zu entwickeln.
Das
passiert heute vielfach noch händisch.
Das ist zum Beispiel in so ein Use Case den eingehenden Strom erstmal komplett digital zu haben wenn er nicht digital reinkommt weil wir können unseren Kunden ja auch nicht zwingen am Ende des Tages sind wirklich zu digitalisierend und damit automatisch das ist die Idee dabei Automatisch dann das richtige Produkt, die perfekte Lösung von Trilux digital zu erarbeiten und zuzuordnen.
Das sind so Themen...
Und an solchen Use-Cases ist dieses Team dran?
Du hast aber Sorge oder erlebst auch dass im Grunde sie nicht die Wirkung entfalten, die Sie entfälten könnten weil
drum herum letztendlich dann die etablierten Teams, die sich bisher mit den Prozessen beschäftigt haben, die IT-Systeme auch, die wir nutzen.
Sei es Microsoft-Welt oder SAP-Weld
usw.,
sei es unser CRM-Ssystem betreuen.
Sorgen haben, dass die Qualität diese bisher geliefert haben und wieder das Thema Qualität auf der Prozessseite so nicht mehr erfüllen können.
Und dann entsteht enorm viel Abstimmungsaufwand, Überzeugungsarbeit usw.
Da ist eigentlich ein Team an KI Experten, die natürlich gar nicht aus der Welt kommen.
Die ganz anders denken und auch ganz anders arbeiten möchten.
Jetzt liegt es natürlich an uns eine Arbeitsumgebung zu schaffen wo wir beides letztendlich auch abdecken können.
Wo dieses Team weiter Spaß hat und Lust hat uns in diese Entwicklung voranzubringen was wir wollen.
ich glaube das steht ja für alle Unternehmer außer Frage.
Wir werden diesen Weg gehen müssen Auch in der Richtung, wir sind ihn recht früh auch gestartet.
Und jetzt müssen wir die Voraussetzungen halt schaffen und ich glaube so dieser Kultur, die wir ein bisschen andiskutiert haben ist genau so ein Hemmnis im Moment.
Was du beschreibst mit sichern Phänomen was viele unserer Zuhörer bei sich auch haben hast du irgendeinen klaren Plan oder eine Idee?
kritische Erfolgsfaktoren, wo du sagst, da kommt's drauf an.
Damit mir dieser Wandel gelingt und wie gehst du das an?
Oder sagst du ja Brailiance in the moment rein ins Getümmel?
irgendwie wird es schon gehen wenn ihr was auch im Zweifel nicht schlecht sein muss.
So haben wir mal gestartet lasse immer aufeinander los also lass doch mal und schau mal was passiert.
das war sicherlich unser erster Ansatz den wir auch gewählt haben.
War klug oder musst du ehrlich sagen waren die war naiv
Er war irgendwas dazwischen.
Weil am Anfang muss man auch, muss man ja auch ganz ehrlich sagen erst mal einen besseren Plan haben weil ich glaube was uns alle heute nicht können KI wirklich das kann man nicht zu Ende denken.
Man kann aus meiner Sicht nur starten sich intensiv damit beschäftigen und vor allen Dingen uns alle dazu Ausbilden weiter bilden nach Haut tanken Und möglichst begeistern.
Von daher war es am Anfang glaube ich gar nicht so verkehrt, weil ich liebe das schon dass man sagt okay.
Man bricht dadurch einfach mal auf und man hofft auch Das neue Mitarbeitende die zu uns kommen Auch helfen Bekannte strukturen aufzubrechen.
Wenn das aber nicht in gänze gelingt dann müssen wir jetzt handeln.
nur was gefragt Welchen plan habe ich jetzt so richtig?
konkret ist er nicht?
Ich hab erst ideen Und die entscheiden sich aber nicht so stark, wie man's glaubt schon immer gemacht hat.
Das ist für mich eine bisschen Organisationsentwicklung zu sagen okay wir müssen glaube ich beide Bereiche wenn wir es jetzt mal als zwei Pole einfach nur nehmen müssen beide auf den Weg mitnehmen und gemeinsam die Zukunft erarbeiten.
also wie muss denn der Organisation aussehen?
sie muss sich verändern da bin ich mir heute total bewusst.
das kann ich irgendwie ein KI Bereich geben einen IT-Bereich um Prozessbereich sowie man dass vielleicht früher gemacht hätte, jetzt ist halt KI dazugekommen.
Wir müssen es glaube ich ganz neu organisieren und ich liebe da halt den Ansatz und ich hoffe dass er auch in dieser Zeit noch funktioniert.
Ich weiß aber wirklich nur nicht, dass man das gemeinsam macht, die Mitarbeitenden aus denen vor allem diesen drei Bereichen wirklich involviert und sie gemeinsam eigentlich das Organisationsmodell bauen.
Das war brauchen um genau jetzt diese Herausforderungen die vor uns liegen auch bestmöglich erarbeiten zu können.
Da ist mein Ansatz wirklich über paar moderierte Workshops eine neue Struktur zu bauen.
Ja, spannend!
Sagen wir mal wenn man jetzt so auf die Kultur guckt und dich hat ja was zur Trilux gezogen wieder du sagtest das waren die Menschen so wie miteinander einfach gemacht wird.
auch also dieses machen sagst du ja zeichnet so auch das Sauernand aus und damit auch ein Stück weit Triluxe.
Auf der anderen Seite sagst Du ja jetzt naja Wir sind ja auch bisschen Bedenkenträger, Qualitätsorientiert und das muss ja nicht das ein oder das andere sein.
Und auch nicht in Widerspruch was würdest du?
Wenn man jetzt... Du bist jetzt bei Trilogs mit dem Unterbrecher, zwanzig Jahre
alt.
Ich habe es nie gezählt!
Jetzt gibt's ja Kollegen von dir die sind auch schon länger da.
Und in der Organisation, würdest du sagen müsst ihr gucken dass hier noch mehr andere junge Menschen reinbekommen um diese Kultur zu ändern?
oder glaubst du das geht auch mit den bestehenden?
Vor allen Dingen müssen wir die Die schon zu uns gekommen sind weiter von Begeistern.
Das ist die erste Aufgabe die wir haben weil wir haben wirklich viele gute und mittlerweile auch ein echt junges Team in vielen Bereichen aufbauen können.
Wir haben immer Sorge gehabt gelingt denn eigentlich auch dieser Dieser Wandel, den kriegen wir unseren Altersdurchschnitt auch wirklich verändert.
Es ist einfach passiert also es gerade auch während der Pandemie.
das war ein schönes Erlebnis sogar während der Pandemie dass wir plötzlich festgestellt haben Auch bei uns im Vertrieb haben total viele junge Menschen angefangen und die irgendwie Lust hatten mit uns irgendwie weiterzumachen Und dadurch ist dieser wandel auch eingetreten.
deswegen so die Hauptaufgabe erst einmal genau diese zu halten Und mit diesem Team auch den Wandel weiter voraus voranzutreiben, weil das braucht es schon.
Es braucht auf dem Weg genau diese Mischung.
Weil man darf aus meiner Sicht – auch wenn wir jetzt über Kultur reden – seine Herkunft nicht komplett aufgeben.
Das wäre aus meiner Sicht verkehrt, denn das hat uns ja auch groß gemacht und uns erfolgreich gemacht.
Wir arbeiten eher in unserer Kulturentwicklung daran, dass uns viel mit Werten jetzt auch noch mal beschäftigt und uns damit beschäftigt welche Werte.
Sind das denn eigentlich die Trilux ausmachen also die heute schon gelebt werden,
welchen sind es?
Wir haben das jetzt zusammengefasst mein Füreinander und in Kompetenz.
also sind so zwei wesentliche Werte wir sagen diese lange lange Zeit in unserem Unternehmen enthalten.
Das heißt, man geht sehr menschlich miteinander um, so dass es dieses Füreinander... Man kümmert sich auch um den anderen und unterstützt sich aber auch sowohl im privaten Bereich, aber auch im Sinne eigentlich der Aufgaben die ihm unterneben anstehen.
Und das finde ich was sehr Gutes!
Das ist ein wirklich gutes Fundament wo auch Kraft raus entsteht und Kompetenz ist wieder so das ganze Thema Qualität.
Wir wussten jetzt auch nicht Qualität mehr genannt, sondern wir haben es Kompetenz genannt.
Da steht auch für viel, viel mehr.
aber da ist auch Qualität enthalten weil die Herkunft ist aus meiner Sicht total wichtig wenn man sich weiter verändern will.
das Fundament muss ein Stück weit da bleiben und da mal andere Themen letztendlich jetzt untersetzen andere Themen drauf.
also bewusst einen Wert den wir jetzt diskutieren ist Mut.
in diesen Zeiten brauchen wir halt auch mut mehr mut glaube ich wie in der Vergangenheit.
Das betrifft ein Unternehmen, das betriffe Bereiche und Unternehmen aber auch eine Gesellschaft aus meiner Sicht.
Das war das was jetzt auch an Veränderung vor uns liegt und AI wird vieles verändern.
ich glaube da sind sich viele einig in so einer Diskussion dass wir das auch beherzt angehen alle gemeinsam auch in Deutschland alle gemeinsam angehen sonst glaube ich werden wer wenn man es jetzt nochmal den Kontext sieht im Bereich zu anderen Nationen auch wirklich Abgang.
Die Sorge habe ich dann schon und deswegen haben wir uns bewusst mit solchen Werten, die sicherlich nicht so stark ausgeprägt waren bei uns, dann auch beschäftigt, die wir persönlich oder auch ich persönlich wichtig sehe für den Wandel und den Wandel zu unterstützen.
Das heißt füreinander Kompetenz.
und jetzt Mut definiere ich zumindest so ist das Richtige zu tun oder zu sagen Das Richtige ist, was mehr nützt als schadet und das trotz Angst.
Ohne Angst gibt es ja keinen Mut.
Wann hast du das letzte Mal trotz angst?
Dann mutig was gesagt oder getan mit Blick vielleicht auch auf diesen Wert.
Wenn er unterbewusst wird ich jetzt so zurückblickend sagen also... Es ist durchaus Du hast das eben angeklungen.
Ich weiß gar nicht, wann du da drauf kommen wolltest aber ich spreche jetzt einfach mal an das Thema dass wir gerade sagen Wir planen recht großen Neubau In Deutschland Und Da würde ich schon sagen Das ist Mut.
Aber wir definieren auch Dass es nicht übermütig und das ist für mich ein gutes Beispiel dafür, ne?
Dass man sagt Ist das...da kann man ja gut darüber diskutieren.
Der richtige Zeitpunkt ist Deutschland, der richtige Standort.
So eine Investition wirklich zu tätigen und das ist vielleicht ein ganz gutes Beispiel dafür.
Ja mit Sicherheit.
Kommen wir auch noch mal in dem Strategie Teil glaube ich drauf.
wenn jetzt nochmal kulturell reinguckt Mut in der Führung und im Miteinander Woran würdest du oder auch einen Trilux-Mitarbeiter Kollege?
Jetzt haben meine wegen in zwei drei Jahren sagen, hey wir sind nicht nur kompetent und füreinander da.
Wir sind auch echt mutig!
Was genau wären so Erlebnisse die du dir auch wünschen würdest?
Wo du sagst ja... Diese Wertearbeit oder Kulturarbeit hat sich gelohnt, es ist nicht nur ein Papiertieger.
Ich meine alle möglichen Unternehmen schreiben sie auf irgendwelche Plakate mit denen Sie Ihre Flure tapezieren irgendwelcher Werte wenn ich im Alltag da bin.
Aber was ganz konkret habt ihr vor eurem geistigen Auge wo du sagst echt cool wir sind mutiger und zwar jetzt im Alltag mal abgesehen von den strategisch mutigen Entscheidungen?
Ich finde das ist total vielfältig und wir sehen Jetzt so in unserer Diskussion mein Beispiel eben auch, da haben wir ja die großen Themen plötzlich vor Augen.
Aber das sind ja auch die kleinen Elemente.
also ich freue mich total wenn zum Beispiel ein Teamleiter in der Fertigung sich plötzlich vor sein Team stellt was er vorher nicht gemacht hat und mit ihm wirklich über die Lösungen oder über das was jetzt notwendig ist den nächsten Schritt zu gehen die nächste Lösung für den Kunden zu entwickeln einen Auftrag zu retten sich plötzlich davor stellen kann und sagt, das wird jetzt für mich selbstverständlich.
Und der Schritt ist mutig!
Also Mut ist für mich wenn jemand aus der Komfortzone rauskommt.
Also ich hatte gestern hatten wir eine Townhall genau zu dem Thema.
also Werte ist das eine.
aber Werte wirklich erlebbar zu machen dafür brauchst Führung.
aus unserer Sicht und wir haben jetzt gestern gerade das Führungs-Team da drüber informiert, wie soll sich Führung bei uns weiterentwickeln?
Die sagten bewusst nicht verändern sondern wirklich weiterentwicklen.
Wir haben ein gutes Fundament und da waren wir gut dreihundert Personen in dem Coal.
am Ende ging's das klassische habt ihr noch fragen und erst mal kam nichts
ganz erstaunlich.
genau dann traute sich aber Eine eher der jüngeren Führungskräfte, die erste Frage zu stellen und eine sehr provokante Frage auch zu stellen.
Auch in meine Richtung.
Es ging so in die Richtungen die Werte, die ihr jetzt definiert bilden die denn noch die Trilux ab?
Ist da noch so viel Empathie drin wie es in der Vergangenheit war?
das war so die Frage weil haben halt auch Leistung und solche Themen wir beiden haben ja auch häufiger mal drüber gesprochen befinden sich jetzt auch im Werteset.
Dahin ging die Frage.
Und das fand ich halt auch mutig, diesen ersten Schritt zu gehen nicht zu schweigen sondern sich wirklich zu beteiligen und dann entstand plötzlich eine total gute Diskussion auch in dieser Townhall genau zu diesem Thema was ja wichtig ist darüber zu reden wenn wir uns verändern wollen.
Das sind für mich so kleine Themen.
auch.
Wenn man spürt dass zum Beispiel da mehr Offenheit mehr Diskussionen und mehr vielleicht ein Stück weit mehr Fehlerkultur auch durch entstehen kann, dann würde ich sagen daran würde ich später mal Erfolg oder nicht Erfolg oder gelebter Wert oder nicht gelebeter Wert messen wollen an der Stelle.
Das ist ein ganz praktisches Beispiel.
also zum einen würde ich gleich das Thema Leistung hast du den Nebensatz erwähnt?
nochmal aufgreifen ist neben Mut und weiterer Wert der bei euch eine Rolle spielt können wir gleich noch darüber sprechen auch dieses Thema Fehler- und Streitkultur es ja auch so etwas.
also jeder hätte gern Fast keine HC.
Und warum?
Weil die Leute zu feige sind, Fehler anzusprechen und du brauchst ja im Grunde Mut um jemanden zu kritisieren.
Ja.
Und ich sage immer so ein bisschen wer nicht kritisiert ist illojal.
Das eine Brücke Führung.
wie konkret wollt ihr Führungen weiterentwickeln damit sich das auch in diese Richtung mehr Mut, mehr Leistungskultur entwickelt?
habt ihr da einen Programm euch gegeben?
was tust du persönlich dafür
Bezogen auf die Werte, wertorientierte Führung jetzt auch weiterzuentwickeln?
stehen wir wirklich am Anfang?
war gestern tatsächlich kickoff genau zu dem Thema was wir gemacht haben.
Deswegen kann ich wenig konkret schon darauf eingehen.
Was sprichst
du dir davon?
Also was ist so deine deine Ambition hinter?
Genau das was Du eben erwähnt hast.
Ich habe von Anfang gesagt ich will die werte nicht auf die Wand kleben aber ich weiß schon dass wir einige einige Verhaltensmuster, Werte und so weiter verändern müssen.
Und auch Verhalten muss dadurch brechen müssen, wo auch in der Zukunft erfolgreich zu sein.
Deswegen wird es darauf angucken...
Welche Verhalten müsste durchbrechen um in der zukunft erfolgreich zu bleiben?
Sie haben also schön gesagt und ich
glaube Geschwindigkeit ist ein ganz entscheidendes Thema In vielen, vielen Bereichen auch.
Ich glaube auch in anderen Unternehmen und wenn man das jetzt sieht Automobilindustrie Wie schnell entwickelt China, wie schnell entwickeln wir hier in Deutschland oder ich nehme es auch in unserem Fall.
Wie schnell kann in China mittlerweile ein Produkt eine Lösung, ne Leuchtensensorik entwickelt werden und wie lange brauchen wir in Deutschland dafür?
Das heißt, wir müssen uns daran gewöhnen schneller zu sein und dafür müssen wir Risiken eingehen, Risiken lernen abschätzen zu können.
Ich glaube das ist ein ganz entscheidendes Thema dabei Und das ist wichtig dass wir genau da schaffen.
also wir müssen dahin kommen unsere Mitarbeitenden genau diesen Schritt auch gehen, dass sie halt bereit sind, auch ein Risiko einzugehen und lernen auch Risiken abschätzen zu können.
Es geht ja nicht darum, ein Unternehmen durch Risiken zu gefährden oder schlechte Lösungen, qualitätsbelastende Lösungen für unsere Kunden auf den Markt zu bringen.
aber diese Balance in die richtige Balance zu kommen das ist für mich das entscheidende.
Jetzt habt ihr den Kickoff dazu gehabt den Leuten das erklärt, vorgestellt erzählt.
Wir haben gestaltet ihr dazu ein Programm, mit dem wir die da unterstützt, maximal teilen wie ihr es aufsetzt was ihr da tut um den Leuten zu helfen diese Entwicklung zu machen?
Also erste Ideen die wir haben oder dass wir tatsächlich um sitzen werden sind tatsächlich ganz klassisch erstmal Trainings.
Das würde sagen okay wir haben lange Jahre unsere Art zu führen eingeführt trainiert.
Sie bedarf jetzt so ein bisschen wieder einer Reaktivierung auch in der Richtung und da wollen wir sie ergänzen genau um diese Werte.
Orientierte Führung genau, die Werte in den Führungsalltag zu bringen und da sind wir dabei zu jedem Wert eine Umsetzung.
Richtlinie ist quatscht und einen Umsetzungs Beispiel letztendlich mitzugeben.
was heißt das für deinen tagtäglichen Führungen Alltag?
Was heißt jetzt Mut für dein tagtägiger Führer Alter?
Und da gibt es wirklich Beispiele, da gibt's Trainings die wir darauf anlegen werden.
Die sind gerade in der Vorbereitung, die jede Führungskraft auch mitmachen muss an dieser Stelle um so uns nach und nach auf diese Reise zu begeben weil ich glaube was wir in anderen Bereichen machen bei anderen Veränderungen ist das oft ein Sprint.
hier ist das für mich ein Marathon also Führungszuverändern ein Stück weit an den Werten zu arbeiten, sie zu verändern oder weiterzuentwickeln oder neu hinzuzufügen.
Da habe ich nicht die Erwartungshaltung.
Ich glaube, die davon auch nicht haben dass man dort nach einem halben Jahr eine komplette Veränderung hat.
Ich glaub da muss man länger durchhalten.
Da braucht man ganz realistisch sein das wird wird auch länger zur tatsächlichen Durchdringung benötigen.
Wir machen das erstmalig international, also wir haben neben den Produktionsstandorten jede Menge Vertriebsniederlassungen auch eigene gerade in Europa aber auch außerhalb von Europa und wir machen erst mal nicht so das ganze Thema Führungskultur wirklich auf eine Art zu führen auf Führungsprinzipien auf internationaler Ebene.
Das ist schon ne neue Herausforderung für uns.
bin ich ganz ehrlich
Glaubst du, dass das so weit führt?
Dass das mit der bestehenden Führungsmannschaft sich entwickelt?
oder trägst du in dir auch die Überzeugung Echte Kulturveränderungen gelingt nur wenn man auch Menschen austauscht.
Was ist da deine grundsätzliche Perspektive drauf?
Ja Man wird nicht jeden immer mitnehmen können weil Das wäre aus sehr unauthentisch von allen Beteiligten.
also es wird Immer Fälle geben die irgendwann sagen von sich aus, ne das ist jetzt ein Werteset.
Das passt nicht zu mir oder wo man auch selbst von unserer Seite aus dich des Unternehmens sagen muss, wenn du nicht gewillt bist diesen Weg mitzugehen dein Verhalten auch einen Stück alt anzupassen also da muss ich nicht verbiegen oder so aber ein stückweit sich auf den weg mitzubegeben damit man hier oder da auch sehr konsequent dann handeln müssten
Hast du Entscheidungen in den letzten ein, zwei Jahren fällen müssen die dir auch schwer gefallen sind?
Jede Entscheidung in der Richtung sollte uns schwer fallen.
Also das ist mein persönlicher innerer Kompass auch dazu.
Es geht immer um Menschen es geht dabei immer auch irgendwie ein Stück weit um Schicksal.
Es gehört zu unseren Aufgaben mit dazu wenn wir auch Unternehmen aus meiner Sicht erfolgreich führen wollen und müssen.
aber sollt uns nie leichtfallen Und da bin ich auch ganz ehrlich, dass es nicht was mir leicht fällt.
Auch heute nicht.
Also sich zu trennen, trennend zum Müssen gehört dazu fällt mir aber auch nicht leicht an der Stelle.
Ja habe ich gemacht.
Mut hat ja auch etwas damit zu tun anderen zu vertrauen.
Vertrauen heißt für mich das Risiko einzugehen.
und ein Risiko eingehen braucht Mut.
verletzt du enttäuscht zu werden.
Also wenn ich keine Risiko eingehe, dass ich eventuell verletzst oder enttäuscht werde dann ist das kein Vertrauen.
und jetzt eine kleine Provokation.
Du bist ja im Moment in Personalunion CEO und faktisch manage auch seit dreivierteljahr ja den Vertrieb.
Hätte das erzählt?
Da habe ich mitgekriegt.
Ich hatte ja euren letzten Vertriebsvorstand auch noch kennenlernen dürfen und auch erleben dürfen, wie ihr euch sozusagen im getrennte Wege begeben habt.
Warum ist es noch niemand Neues da?
Und warum musst du das bei dir bündeln?
Kannst du nicht abgeben?
Muss der Chef letzten Endes alle Knöpfe immer doch selber schalten oder musst du mal mutiger werden?
Die Weichen sind gestellt!
recht früh auch erkannt oder das war auch nie der Plan, es so zu tun wie ich sie gerade mache.
Es ist aber auch mal sehr hilfreich dass erlebe ich gerade auch weil man eine andere Perspektive nochmal bekommt diese
Dinge zu tun
die Dinge zu tun sich selbst auch noch einmal in der Verantwortung direkt gehabt zu haben selbst vertrieb geführt zu haben Selbstmarketing geführt so haben Das ist nochmal gibt einem eine ganz andere Perspective erweitert wirklich den Blick und hat mir gut Impulse gegeben auch für die Weiterentwicklung des Unternehmens.
Deswegen möchte ich diese Zeit, sie wird sich nähert im Ende, dass ich das noch in Personal und Union mache, möchte ich aber auch nicht missen.
Aber das ist ganz richtig was du beschrieben hast.
schon mal neigt man dazu und meint man kann das alles selber!
Aber dafür ist es am Ende zu groß so vielfältig und geht nicht und das ist unklug Und glücklicherweise habe ich das recht schnell erkannt, dass es dann unklug ist, das zu tun und hab's jetzt auch verändert.
Ist ja auch gleichzeitig wahnsinnig fordern also zwei drei so Hüte dieser Art aufzuerben richtig produktiv kann da nicht sein.
zärtlich das auf die Zeit also insbesondere den letzten zwölf sechzehn Monate.
erstens geht nur mit einem guten Team Ich habe das ja nicht einfach so, dann auch Vertrieb einfach so übernommen und so geführt wie es vorher war.
Sondern wir haben uns zusammengesetzt mit den Führungskräften und in überlegt Wie können wir das jetzt führen für diesen Zeitraum?
Und Haben dementsprechend das aus ein Stück weit anders segmentiert an das nochmal nach Regionen und so aufgeteilt.
Das war ein gutes Team.
hatten oder immer noch haben auch in dem Bereich sonst wäre es gar nicht leistbar gewesen und dass ist sicherlich Der Grund, warum es mich nähe ist hat nicht aufgezerrt.
Es kommt sicherlich auch in eine marktsituation die gerade nicht ganz einfach ist Kommt zusätzlich hinzu.
aber am ende des tages haben wir natürlich gerade auch sehr kurze wege und das führt zu sehr schnellen und klaren Entscheidungen Und ich glaube gerade in der jetzigen phase sind klare entscheidung Das was für orientierung sorgt und was glaube ich auch im ende Notwendig ist um erfolgreich zu sein und dass ist sicherlich Auch der positive oder die positive Seite davon.
Aber man kann das nicht dauerhaft machen, ich glaube dann wird es mich schon ein Stück weit aufreiben an der Stelle und man verliert dann aus meiner Sicht zu schnell auch die Perspektive für das was man normalerweise auch in meiner Funktion machen sollte sich viel intensiver mit der Zukunft beschäftigen, sich viel Intensiver mit Strategiarbeit beschäftigen sich damit zu beschäftigen, hat man das richtige Team.
Hat man die richtigen Menschen mit am Board?
Wo finden wir die?
Wie entwickeln wir KI weiter?
All diese Fragestellungen, die ja auch da sind...
Da würdest du sagen, sie leiden
dann noch nicht auf der Strecke geblieben, aber die haben glaube ich nicht das Gewicht gerade mal für diese kurze Phase was sie sonst gehabt hätten bei mir und das ist bis jetzt nicht schlimm.
macht man es aber zu lange wäre das sicherlich nicht gesund für eine weitere Entwicklung.
Was ist für dich?
Ein bisschen aus einer CEO-Perspektive.
Was sind so Sachen, wo du sagst meine Biggest two three learnings um mich in dieser Rolle auch wohl zu fühlen entsprechend führen Steuern denken zu können welche sind das was würdest du sagen ist entscheidend um diese Rolle gut ausfüllen zu können.
was hast Du selbst gelernt?
was erstmal wichtig ist einen guten Mentor zu haben.
Jemand aus meiner Sicht, der einem dabei auch begleitet mit dem man sich auch sehr vertrauensvoll austauschen kann vielleicht sogar auch mehrere und das habe ich gehabt bis heute wo man dann auch Vertrauen spürt und wo man sich austauschern kann.
denke dass ist sehr wichtig für so ein Schritt oder auch um erfolgreich zu sein immer mal wieder die Ideen, die man hat auch wirklich auf Resonanz zu überprüfen.
Den einen oder anderen Fehler vielleicht dadurch auch zu vermeiden weil ich bin fest davon überzeugt wir machen alle Fehler.
einige kann man vermeiden wenn man genauso etwas hat im Vorfeld und sich damit dann auch austauschen kann und darüber spricht.
andere muss man glaube ich auch einfach mal machen.
Das ist vielleicht ein Punkt, der mir einfällt.
Aber du warst noch auf mehrere hinaus glaube ich.
Vielleicht
wenn Du bei den Fehlern bleibst?
Was sind so die Fehler, die Du gemacht hast und denen Du am meisten gelernt hast?
Dinge zu tun wo ich ein schlechtes Bauchgefühl hatte.
Es gibt so ein paar Themen.
Da sagt einem irgendetwas, da sagt er mal der Bau Erwähre das es genau richtig oder Ah!
Das wird aber nichts, aber sich dann doch haben überzeugen lassen.
Was war der Biggest Fail?
Kannst du den teilen?
Wo dein Bauch dir eigentlich sagte, Hubertus mach's nicht und du hast es trotzdem gemacht und hast dir danach ein Internet gebissen.
Ja was... kann jetzt kein konkretes das nicht ganz konkret machen aber im Endeffekt ging's um Unternehmenskauf also ein Unternehmen kleineres eher aus der Adab-Charakter zu der Zeit, zu kaufen.
Wo mir irgendetwas gesagt habe ich hab irgendwie in die Personen kein Vertrauen.
das war eine coole Lösung Die die entwickelt haben.
aber Ich hatte keinen vertrauen in die handelnden person und wir haben es dann trotzdem gemacht und siehe da ist es irgendwie schiefgegangen.
Das ist glaube ich ein gutes Beispiel.
Vielleicht noch mal den sprung.
also vielen dank fürs teilen.
Du erwähntest ja den Wert Leistung kaum noch, also Leistungskultur.
Ist ja auch so ein Thema wie diese Fehler und Steilkultur.
Jeder hätte auch gerne Leistungs-Kultur?
Mein nächstes Buch wird zur Praxis Leitfaden Leistungs Kulturen sein.
Was ist das für dich?
Leistungs Kultur?
Und hat Trilux schon eine Leistungskultur?
Ja oder nein?
Aber vielleicht gerne erst mal wenn dich jetzt jemand fragt, Hubert, sag mal was ist in der Leistungs kultur?
Was verbindest du damit?
Leistungskultur ist wirklich, dass wir es fängt ganz einfach an.
Das war Themen die wir uns vorgenommen haben ganz konsequent durchsetzen das wir nicht aufhören an dem Punkt wo es anfängt auch schon mal weh zu tun.
Dass wir erkennen was ist wichtig für den Kunden und setzen das ganz konsequent auch um auch wenn's vielleicht für uns nicht gewohnt war es tatsächlich umzusetzen.
Es geht schnell wenn man auch bei uns jetzt im Unternehmen über diesen Wert redet ja jetzt sollen wir noch mehr arbeiten Das ist es nicht, also das jetzt noch mehr zuarbeiten.
Aber es ist das aus der Komfortzone rauszugehen wo es notwendig ist und dann auch draußen zu bleiben und das konsequent in die Umsetzung zu bringen.
Das ist für mich Leistungskultur und viel was wir damit verbinden immer mehr weil man nennt da schnell Kundenorientierung.
Das is für mich.
aber dann sagt man mal wie ein Kund orientiert sein.
ich glaube dass geht über diesen Wertleistungen.
genau den Kundenbedürfnissen unterordnen und uns in der Richtung weiterentwickeln.
Das ist für mich so das, was ich unter Leistungskultur verstehe.
Konsequent dran zu bleiben.
also wir beinahmen uns ja über das Thema Strategie Umsetzung im Endeffekt kennengelernt wo ich auf der Suche war weil echt der Auffassung es war dass wer dort nicht das Potenzial voll ausgeschöpft haben, dann war es mal so.
Wir waren gar nicht so schlecht aber ich habe gespürt in allen Bereichen sind wir gleich stark unterwegs.
wie schafft man das?
Wie nehmen wir viel mehr Menschen mit auf dem Weg auch in der Strategie Umsetzung?
Wie werden wir transparenter?
Wie lösen wir auch Konflikte viel besser und Das ist für mich auch ein Beispiel für Leistungskultur dass man das was man sich vorgenommen hat Es macht irgendwie keinen Sinn mehr, weil sich Rahmenbedingungen geändert haben.
Aber dass man sonst auch wirklich konsequent umsetzt und die Ziele, die Termine usw.
auch wirklich anpeilt, wirklich erreicht... Da ist es für mich Leistungskultur!
Ist Trilux eine Leistungskultur?
Wir sind auf dem Weg!
Skala eins, null Leistung Skulptur zehn, Leistung skulptur.
wo seid ihr?
Sieben!
Was
musst du an dir verändern damit ihr von der sieben auf ne Zehn
kommt?!
Das ist eine ganz spannende Frage und aus meiner Sicht engt vieles mit dem Thema auch Fehlerkultur zusammen.
Das heißt man denkt immer selber, man lässt das zu und man fördert das.
wenn ich mich reflektiere dann in ruhigen Phasen Da merkt man doch, da hat man unnötig kritisiert bei dem einen oder anderen Fehler.
Warum hat man denn plötzlich impulsiv mal reagiert?
Das sind ja alles so kleine Elemente.
Wenn die sich aber summieren wenn es dann andere Führungskräfte auszutun, wenn sie meine Kollegen in der Geschäftsführung tun Dann hemmt das eigentlich diese Fehler Kultur zu implementieren und dass Hemd aus meiner Sicht dann auch wieder mehr Leistungskultur zu implementieren.
So finde ich, hängen die Themen zusammen und wenn du mich nach meiner persönlichen Potenzial fragst ist es genau da viel stärker darauf zu achten dass man mehr und das am wir beiden ja zusammen da arbeitet auch vielmehr über das positive sprecht über den Fortschritt dem er schon erreicht haben spricht auch wenn der vielleicht nicht zu Hundert Prozent erreicht worden ist.
aber wie haben Wirklich ein Fortschritt erreicht, wir sind vorangekommen anstatt und das war mehr so mein Verhalten durchaus in der Vergangenheit zu fragen.
Warum hat das denn jetzt eigentlich nicht funktioniert?
Warum hast du jetzt dein Ziel nicht erreicht an der Stelle?
Meistens erreicht man dadurch keinen Fortsschritt mehr meistens erreichbar keine Bewegung mehr sondern das schürt dann eher irgendwann einen Verhalten dass man sich verteidigt um das aufzulösen.
da sind wir halt noch bei Und das ist, glaube ich auch eine Entwicklung.
Die man für einem selber die etwas länger dauert auf der Strecke sich da selbst auch jedes mal wieder zur hinterfragen Hast du jetzt eigentlich genau dieses unterstützt nach vorne heraus?
Ich glaube am Begeisterung liegt es nicht sondern und an der befähigung auch nicht.
Es liegt glaube ich an diesen kleinen Dingen die wir verändern die man dann verändern muss oder dich persönlich verändern Muss und will auch auf der strecke.
vielen dank Ja, ich finde du hast vorhin auch Leistungskultur.
Sagtest du ja ganz klar Leute das hören?
Denken sie und das denken Sie nicht nur bei euch sondern überall wo ich das mit Erlebe unterstützen darf dass Leistungskultur heißt Chaka drumbeat noch mehr und so und es ist eben nicht sondern Leistung.
Skulptur sage ich ganz gerne ist ein Ort schaffen an dem Menschen gerne leisten.
wenn die das gerne tun Dann kriegst du auch eine ganz andere Performance, aber dafür musst du halt in der Führung ein paar Dinge so tun.
Du hast für den schönes Beispiel beschrieben gerade auch mit dieser Art wie man mit Fehlern umgeht, die adressiert.
Du siehst da grad ne Anekdote durch den Kopf.
zum Thema auch Führendurchfragen.
Das klingt so für jeden immer wie so.
no-brainer hatte letzte Woche über dem großen Automobilzulieferer mit einem CEO also Blick auf abgelaufenes Q zwei Und in der Runde dann zu einem der Regionsleiter eben die Frage, hey, kurz mal lief jetzt nicht gut.
Wohin lag es und was machst du damit im Q-Drei besser wird?
Nachgesagt mit Führendurchfragen hatte das wenig zu tun.
Wieso?
Ich habe zwei Fragen gestellt!
Das sind aber nicht die Fragen, die damit gemeint sind.
neigt man dazu, sehr schnell dann nicht mehr zu fragen sondern zu entscheiden.
Ja
und die Frage ist ja eine versteckte Anklage.
Man sieht was völlig anderes.
wenn ich in dem Zusammenhang gesagt hätte du David Q-Zwei wie aus deiner Sicht das gelaufen?
Wie schaust Du da drauf um in den Dialog zu kommen?
Aber es ist manchmal schwer gerade auch unter dem Druck unter dem ihr ja gerade aufsteht.
schwieriger Markt Das vielleicht noch die Frage.
Du sagst, es stagniert und musst ganz schön kämpfen um auch auf die Ziele zu kommen, die ihr euch vorgenommen habt?
Wie gehst du persönlich mit so einem Druckum?
Empfindest du Druck?
Hast du den Neigung, den dann weiterzugeben?
oder wie geht dir auch im Team mit diesem Druckum der unweigerlich gerade da ist?
Es gibt unterschiedliche Phasen unterschiedlich, auch unterschiedlich glaube ich in den jeweiligen Teams.
bei uns in unserem Geschäftsführungs Team ist das durchaus in so einer Situation, dass wir ... ja da diskutieren wir sehr häufig.
Sehr intensiv!
Da kracht's auch mal untereinander.
Das ist definitiv so und ich glaube aber auch es gehört dazu wenn man sich lange genug Ken kann man die Themen auch wieder lösen.
Da freue ich mich darüber, dass auch immer wieder Feedback kommt – auch über das eigene Verhalten.
Dass der eine oder andere dann doch sagt und immer zu.
in dieser Situation habe ich das jetzt so empfunden.
Und glaube, dass das hilft aus sich im Team weiterzuentwickeln und auch in Phasen wo es dann vielleicht etwas schwieriger ist, wo es ein bisschen anstrengender ist wirklich zusammenzustehen weil das merkt im Endeffekt ja auch das Unternehmen steht.
Steht ihr zusammen?
Habt ihr einen gemeinsamen Plan?
Ich glaube Es ist sogar wichtig, dass man es mal innerhalb eines Teams sehr offen und vielleicht auch mal durchaus ein bisschen impulsiver mit Energie diskutiert.
Aber man sollte später mit einer möglichst geschlossenen Meinung auch ins Unternehmen gehen.
Und das immer wieder hinzubekommen... Das ist eine Herausforderung, der ist aber auch total wichtig, das wirklich zu schaffen!
bei mir in meinem Führungsteam auch passiert.
Auch da haben wir gerade noch mal Generationswechsel, die anstehen... Das macht auch Spaß!
Es ist total spannend zu sehen was da auch passiert und mit wie viel Herzblut das auch passiert Und wie mit Herzblutt eigentlich nachgedacht wird.
An wen kann ich das denn übergeben?
Wer kann denn wirklich diese Aufgaben auch in der Zukunft Übernehmen vorantreiben und helfen dann auch nach wie vor das tolle Unternehmen auch weiter zu entwickeln, in die nächste Generation zu bringen.
Vielleicht bevor wir einen Blick nochmal auf Strategie und Umfeld vielleicht so zum Abschluss noch werfen bei dieser Vielzahl an Themen auch mit reichlich Druck versorgt Wie organisierst du dich?
So grundsätzlich mit den Sachen?
was machst Du?
vielleicht auch zum Ausgleich?
mir hat mal mein Mentor den ich sehr genossen habe auch wenn ich manchmal gehasst hab Ich erinnere mich da an jungen Jahre, der mal zu mir sagte als ich irgendwie so ein bisschen in Gänsefüßchen rumgejammert hab.
Dass das ja gerade stressig und anstrengend sei.
Guckte der mich an und sagte Matthias, Stress ist ein Zeichen von Inkompetenz.
Damals dachte ich mir was für einen Arsch.
Ein paar Jahrzehnte später weiß ich, was er gemeint hat.
Was macht das mit dir?
Was macht dass?
wie organisiert man das Ganze?
Ich glaub', was mir hilft... Vom Grunde erstmal gut vertrauen kann.
Also meinem Team, auch Mitarbeitern... Ich kann gut vertrauen und deswegen habe ich jetzt gar nicht so ein Riesenwust wo ich immer wieder alles kontrollieren muss sondern das kann man dann sehr gezielt und sehr dosiert machen und Das hilft mir auch dass das nicht irgendwie zu einer Überlast wird an der Stelle.
Das kommt und das sind die Momente Da wird es dann spannend und schwierig, das führt natürlich hier dazu Enttäuschung.
Weil man dann plötzlich merkt okay da ist Vertrauen oft ja gar nicht gewollt aber es vertrauen irgendwie gefühlt missbraucht worden.
Da ist das nicht so passiert wie man das abgesprochen hat, da ist plötzlich eine ganz andere Richtung gelaufen.
dass muss man ja auch ertragen können.
Das sind so Momente.
ich glaube da breift man irgendwie persönlich auch daran damit umzugehen.
Ich habe auch gestern in der Führungskräfte Runde gesagt, wir sind alle Menschen.
Man darf aus meiner Sicht nie den Hundertprozentanspruch haben.
Weil dann haben wir das gleiche Thema was wir eben zu Qualität besprochen haben.
Dann kommen wir nicht voran und entwickeln uns nicht.
Dann entwickeln wir uns auch persönlich nicht Und entwickelt sich ja auch ein Unternehmen nicht.
Wir müssen aber auch da nämlich gerne dein Begriff wir müssen auch da einfach Fortschritt erreichen.
Wir müssen nach vorne kommen!
Wir müssen sehen dass wir uns in die richtige Richtung auch persönlich weiterentwickeln.
Und das hilft mir ein bisschen auch in der Zeit, in dieser Gedankenwelt zu sein.
Auch wenn Enttäuschungen kommen und die kommen zwangsweise auf der Strecke.
Das sind persönliche wie sachliche, die kommen.
Aber am Ende erkannt zu haben, wir sind aber jetzt weitergekommen.
Wir haben vielleicht Fehler gemacht auf der Strecke.
Muss aber erst mal einer besser gemacht haben?
Wir sind immer nach vorne, wir haben einen echten Schritt gemacht!
Und in dieser Gedankenweltenstückweit zu sein, hilft mir mich dann auch immer wieder zu stabilisieren.
Und ich glaube das ist auch... Zumindest geht's mir da so dass es immer ein bisschen auf und ab und man muss sich auch ganz bewusst immer so eine kleine Auszeit nehmen.
Das ist das was mir hilft.
oft ist gar nicht der irgendein langer Urlaub, aber ein Wochenende wo man einfach sagt okay da versuche ich raus, versuche hier abzuschalten und dann kommt man irgendwie so ganz automatisch auch an so ein Thema sich zu reflektieren und zu überlegen was war denn in der Woche?
Was hat dir jetzt gut getan?
oder es hat dabei auch viel Energie gekostet.
Ein Beispiel das mir nach wie vor viel Energie kostete ist die ganzen Online-Meetings.
also ich liebe es eigentlich mit Menschen zusammen zu sein in einem Raum Weil ich finde, da gibt man Energie und bekommt Energie direkt zurück.
Wenn man rein online unterwegs ist, ist man häufig ja in der Situation ... Man redet viel!
Und irgendwie geht Energie raus.
Es kommt aus dem Monitoren ganz wenig Energie zurück.
Das sind so die anstrengendsten Tage.
Also vielleicht wenn du mich gefragt hast was macht man?
Ist es wieder möglich mit Menschen zusammen zu sein?
was mir gut tut, wo ich darauf wieder Energie zurückbekomme.
Und nicht nur im Endeffekt irgendwie Energie gezogen wird.
Mal noch Blick auf die Strategie von Trilocks.
Also wenn ich so von außen viel Abstand auf Trilox gucke dann wirkt das ja ein bisschen wie in Haus haben, wo ihr immer wieder Sachen auch dazu gebaut habt, Regionen, Standorte, Produkte ... Geht das so weit oder müsste irgendwann auch mal aufräumen?
Aber wir haben immer wieder auf der Strecke schon aufgeräumt, dass man vielleicht als Außenstehender bei dir noch so aussehen.
Wir haben sogar in den letzten Jahren recht viel aufgeräuscht.
Wir hatten Phasen und haben viele kleinere Unternehmen zugekauft.
Welche sind erfolgreich geworden von welchen haben uns aber auch ganz konsequent wieder getrennt.
also das ist glaube ich ein Prozess dem Immer wieder durchlaufen sollte auch als Unternehmen, um sich zu erneuern.
Also das was wir in der Strategie arbeiten oder die Strategie die du kennengelernt hast ist im Endeffekt noch gar nicht so alt gewesen.
Auch da haben wir wirklich neue... Pfeiler gesetzt, die wir jetzt nach und nach auch noch implementieren müssen.
Also der Nehmer muss sich immer wieder erneuern.
ich würde aber auch rückblickend sagen wir schauen da immer wieder drauf eine Säule unserer Strategie ist Fokus.
also die zwingt uns auch immer wieder darüber nachzudenken machen wir denn gerade auch noch sehr konzentriert unsere Aufgaben oder machen wir zu viel driften wie ab?
Aber wir wollen halt international wachsen, wir wollen internationaler werden.
Dann bedarf es auch einer anderen Struktur und das ist eine Reise auf die wir uns begeben haben und die wird sicherlich auch dazu führen dass wir am Ende noch ein Stück weit komplexer werden.
Das ist für mich einfach folgerichtig sogar an der Stelle.
Wir müssen aber lernen wie managen wir dann diese Komplexität ein stückweit noch besser oder smarter Wie wir das heute machen, da ist es eher die Herausforderung dabei.
Es ist so schnell gesagt jetzt konzentriert euch doch mal mehr macht weniger Produkte macht dieses Machines Aber man verliert ja immer ein Stück dadurch.
Also sein Portfolio aufzuräumen und so weiter Das sind glaube ich generelle Hausaufgaben die jeder machen sollte dass das nicht ausufert.
aber viele andere Themen.
Ich glaube da müssen wir uns daran gewöhnen Dass die Welt um uns herum eine andere geworden ist Und auch sich weiter verändern wird.
sie wird komplexer Die wird noch mal, glaube ich, komplexer und sie wird schnelllebiger vor allen Dingen werden.
Da gilt es sich drauf auszurichten und darauf einzustellen auch und sich vom Verhalten – das ist eigentlich Hauptgrund, warum wir mit der Kulturarbeit angefangen haben – uns da rechtzeitig auch davor zu bereiten was da so passiert und immer wieder den Weg dafür dann auch zu finden in Bewegung zu bleiben.
Es ist durchaus ein Motto bei mir, zu sagen wir bleiben in Bewegung.
Wir verändern uns aber wir sind auch in Bewegungen zu Kunden und zu unseren Mitarbeitern.
also das steht für mich für vieles wirklich sinnbildlich.
auch Ich wollte im Bürowelt schaffen die man ganz schnell verändern kann weil ich glaube dass es das was es braucht also dass wir uns auf die neuen Situationen als Unternehmen anpassen können einstellen können.
Wir können das Umfeld nicht immer verändern.
Wir können nicht hoffen, dass es andere für uns tun.
Wir müssen's aus uns heraus
tun.".
Das ist auch der Grund für das neue Verwaltungszentralgebäude, wo sich jeder fragt, Lohnkosten in Deutschland durch die Decke?
Richtig!
Wir haben tolle Menschen bei unserem Standort.
Für sie gilt es, das richtige Umfeld für die Zukunft zu haben.
und ich glaube wir haben jetzt viel über Kulturen diese Themen gesprochen.
Das sind sicherlich die wichtigsten Dinge, aber ich bin auch fest davon überzeugt.
Man braucht eine Arbeitsumgebung, die das auch unterstützt und ein Bau aus den fünftiger Jahren ist nicht mehr das was letztendlich das was heute verlangt wird, was uns heute fordert bestmöglich unterstützt.
Und deswegen sind wir fest davon überzeugt dass es richtig ist auch dort neue Infrastruktur zu schaffen, ne neue Arbeitswelt, ne moderne Welt, ne flexible, einer die in Bewegung ist, eine die auch Innovationen ausstrahlt.
Das macht was mit Menschen.
aus meiner Sicht, das genau jetzt zu tun.
Guter Punkt.
Sag mal gerade noch so Strategie.
Wachst du eine Strategie in einem Ansicht?
Du sagtest es ganz am Anfang stagnierenden Markt.
Abseits der Sensor-Technik und der ganzen Smartumgebung.
Wettbewerber, ihr habt ja einen in den Niederlanden und im Wesentlichen glaube ich in den Österreicher.
Du wirst sie viel besser kennen als ich.
Was ist mit denen?
Und was es vor allem auch mit China?
macht du dir Sorge dass die Wachstumstrategie nicht aufgeht weil der chinesische Markt ähnlich wie in anderen Industrien auch die eurige Fluten wird mit modernen günstigeren Varianten.
Das passiert seit der LED Einführung.
das ist eine Herausforderung der wir uns als Lichtindustrie sehr früh stellen mussten.
Ich glaube, das hat uns früher getroffen wie vielleicht die ein oder andere Industrie Maschinenbau und so weiter, die jetzt auch zu der Thematik Webbewerb aus China noch stärker unter Druck kommen.
Wir kennen das vielleicht mit ein bisschen zunehmender Tendenz durchaus seit vielen Jahren nicht nur ich bin fest davon überzeugt auf unsere Mitbewerber Und deswegen haben sich die entscheidenden Player genau darauf eingestellt.
Das macht Wachstum nicht einfacher, macht ihn aber nicht um möglich an der Stelle.
Ich glaube da ist Raum für ganz unterschiedliche Lösungen auch.
Also nah am Projekt zu sein und im Volumengeschäft zu sein... Das sind andere Bereiche.
Man muss für sich, ohne dass ich jetzt das so sehe es mir hier nach sehr detailliert da liegen möchte wie wollen wir das genau angehen?
an der Stelle.
aber Ich bin davon überzeugt dass es auch in dem umfeld wirklich gelingen kann zu wachsen was natürlich in einem nicht stark wachsenden Markt durchaus Verdrängung bedeutet, war es aber auch und da hast du ja eben auch angedeutet.
Auch durch ein geografisches Wachstum sein kann dass man dann merkt er geht die auch wer mehr Wachslumsdynamik haben oder wir sind auch teilweise im Märkten die mehr Wachtstumsdynamik haben wodurch man halt auch entsprechend dann vielleicht etwas einfacher auch wachsen kann.
Das ist eine
mutigende Perspektive, weil ich glaube das gilt auch für ganz andere Branchen.
Dass man insbesondere als deutsches Unternehmen international selbst unter diesen Bedingungen jede Menge Chancen hat.
Man muss ja halt mutig und schnell angehen.
Da sprachen wir schon drüber.
Ich bin
auch nicht blau-äugig, deswegen, dass es herausfordernd ist für viele andere, auch für andere Industrien wird das herausfordernder sein.
aber ich folge dir da, es gibt halt auch Chancengen Wenn man es beherzt angeht, wenn man es vielleicht auch rechtzeitig angeht.
Wenn man das vielleicht aber auch durchaus gemeinsam in einigen Bereichen angeht – auch mit anderen Märkten und anderen Playern im Markt oder sogar auch mit bewährbaren Einheitlichen Standards
usw.,
hat man Chancen.
Man muss natürlich auch investieren.
Und jetzt habt ihr mit zumindest eurer eigener Struktur und so wie sie sich verhält, ja eine investitionsfreudige Struktur wenn man das so sagen darf dass das was mich im national moment eher ein bisschen bedenken lässt.
Wir haben in Deutschland das Privatvermögen jetzt die zehn Billionen Euro Grenze überschritten mag.
wir sehen das ist glaube drei Komma fünf sechs davon gammeln auf irgendwelchen Giro und Sparkonten rum die man investieren könnte.
Aber ich nehme auch in Familienunternehmen, in Generationswechseln ein Bewahren und Beschützen des Kapitals zwar statt es mutig wie neu am Fall zu investieren aber das nur so als Randkommentar.
Vielleicht noch da hat es das Thema KI schon mal angesprochen Wie stark wird KI die Trilux noch verändern?
Also du hast ja schon Beispiele gemacht wo ihr unterwegs seid.
Magst du nochmal Da vielleicht eine Perspektive draufbringen, was KI vielleicht auch an Disruption in dem Markt wettbewerbsseitig erzeugen kann.
Vielleicht nochmal einen Blick darauf?
Dadurch bin ich ganz schwer mit einer Antwort.
Das muss ich ganz ehrlich sagen weil ich weiß dass es und stark verändert wird dadurch.
Ich würde mich aber heute nicht zutrauen zu sagen wie sieht das wirklich aus in fünf Jahren?
oder ich lerne immer mehr wenn ich mich gerade mit AI-Spezialistenunterhalte oder die, die dort viel tiefer auch in den Themen drinstecken.
Das mein persönlicher Zeithorizont, den ich bisher gesehen habe und falscher ist.
also alle das zieht sich irgendwie durch sagen dass wird viel schneller kommen wenn die Idee die du hast oder die Vision die du zu KI hasst Ist genau eine richtige war so ein wirklich Einzitat.
aber dein Zeithorizon passt nicht.
Also wenn Du vielleicht von zwanzig neunundzwanzig sprichst dann geht das bis Ende.
Und das habe ich noch mal zum nachdenken wirklich gebracht, dass die Dynamik eine ganz andere ist.
und was sich zeigen wird aus meiner Sicht auf wer mir alle im Rahmen der Digitalisierungswelle gedacht.
Das führt jetzt zu Massenentlassungen auch damals schon in Verwaltungsbereich.
am ende hat es Aus dem Bereich dazu geführt Dass wir glaube ich viel komplexer alle geworden sind dass wir vielleicht auch Dinge tun dies gar nicht brauche in dem Bereich, aber irgendeiner erwartet.
Dadurch sind aber alle auch weiter beschäftigt gewesen.
viele coole Dinge sind aber auch zusätzlich entstanden die einfach zu mehr Arbeit geführt haben Aber auch einen guten Nutzen gebracht haben.
Wie wird das jetzt bei KI sein?
Wird das sich genauso entwickeln oder kommt es ganz anders?
Ich glaube dass ist für mich eine der spannendsten Fragen Für die nächsten Jahre.
was?
weil?
das ist natürlich gesamt gesellschaftlich auch ein ganz spannendes Thema.
Finden wir wirklich Beschäftigung, auch in der Zukunft durch ganz neue Themen die entstehen.
Ein Teil ist ja definitiv so.
eine KI muss hier auch gemacht werden.
Die Leute das sind ganz andere Jobs mittlerweile, die auch dort entstehen und wie viele fallen weg?
Und wie viel entstehen neu?
Das ist für mich eine Gesamtgesellschaftlich ganz spannende Frage.
Ein
schöner Abschlussimpuls für alle Zuhörer, darüber auch selbst ein bisschen nachdenken zu dürfen.
Hubertus wir haben eine Stunde zwanzig Minuten geschafft also hast Gott sei Dank mehr geredet als du vielleicht wollte.
War das mehr Fragen oder?
Ich danke dir ganz herzlich dass du da warst.
an die Zuhöhrer von D-Bakt unbedingt liken und vor allem abonnieren.
Das hilft uns sehr.
Schreibt mir in die Kommentare, wen ihr neben so sympathischen und ich glaube sehr anregenden Gesprächspartnern wie Hubertus hier gerne mal sehen wollt oder welche Fragen ihr diskutieren wollt.
Hubertuss, super dass du da warst!
Ganz ganz herzlichen Dank dafür.
Sehr gerne hat Spaß gemacht.
Gute Zeit.
Danke dir.
Ob im Supermarkt, in der Sporthalle oder in modernen Office-Gebäuden: Beleuchtung ist längst viel mehr als nur ein Mittel zum Zweck. Unter der Leitung von Hubertus Volmert entwickelt sich Trilux vom traditionellen Leuchtenhersteller zum Marktführer mit smarten, vernetzten Gebäude-Technologien. Heute macht Deutschlands größter professioneller Lichtanbieter rund 750 Millionen Euro Umsatz und betreibt sechs Werke in Europa.
In dieser Folge von Debugged spricht der gelernte Maschinenbauer Volmert über seinen Weg an die Spitze, den schmalen Grat zwischen Qualitätsanspruch und Entschlusskraft sowie die konkrete Übersetzung von Unternehmenswerten in den Führungsalltag. Ein Deep Dive über Licht als Betriebssystem moderner Gebäude, die KI-Nutzung zur Automatisierung von Ausschreibungsprozessen – und warum Leistung nicht mit Überstunden gleichzusetzen ist.
Mehr von Matthias Kolbusa:
Website: https://kolbusa.com/
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/matthiaskolbusa/
Keynotes: https://kolbusa.com/keynotes/
Du wirst vergessen.
Jeder ist ersetzbar und ich glaube, das ist gut so.
Die, die nach dir kommen, müssen nach vorne gucken.
Alle, die auf dieser Ebene sind haben ein sehr starkes Ego.
Du solltest als Letzter sprechen bevor du dich äußerst.
Ich bin auch keine Ausnahme!
Gut dann fange ich erstmal an unser herzliches Hallo zu dir Emeshe und willkommen wie wir zuhören bei unserem Debug Podcast.
Das ist mir wirklich eine persönliche große Freude, dich ämische Weißenbacher heute hier zu haben.
Seit letztem Jahr COO wieder vorher zehn Jahre CFO und davor schon ich glaube elf Jahre in operativer Ergebnis Verantwortung für diverse Division Bereiche davor im Controlling.
also bist du schon lange bei Mann und Hummel.
Wie immer bei Deepwakt interessiert uns, mit wem haben wir es da zu tun.
Gucken so ein bisschen was macht der Weltmarktführer eigentlich?
Mann und Hummel im Filtration Bereich?
Wie verdient ihr euer Geld?
Was ist eure Strategie?
Eure Kultur?
Was passiert auch so im Umfeld?
Vielleicht Emische wenn du einfach den Sprung direkt mal erlaubst das mich natürlich einfach per se fasziniert ist dein... Dein Lebenslauf, deine Geschichte.
Wenn man hinter diese Geschichte blickt und du bist gebürtige Ungerin, bist aber in Rumänien aufgewachsen bis mit achtzehn aus dem damaligen totalitären Rumänian geflüchtet dann studiert in Deutschland bei Mann und Hummel tatsächlich Praktikum glaube ich auch gemacht.
Und dann habe ja gerade skizziert was da so passiert ist fast eine Bilderbuch-Karriere.
Da können wir bestimmt auch nochmal darüber reden.
und war das immer so gedacht geplant?
Was können andere da vielleicht von lernen?
hast du etwas, wo du sagen würdest es gibt aus dieser zeit auch in rumänien totalitäres regime etwas noch bei dir was dir ja auch heute noch etwas aus dieser Zeit bringt bedeutet was du vielleicht auch im management dort Ja als soziale prägung mit dir umträgt wofür du dankbar bist?
kannst du da irgendwie was mit anfangen?
weißt du was ich mein?
Klar, aber zuerst mal vielen herzlichen Dank für die Einladung Matthias.
Sehr sehr gerne!
Ich freue mich auch sehr auf unser Gespräch.
Auch besonders dass ich die Gelegenheit habe das mit dir zu machen weil wir uns gut kennen und ich glaube da fühle ich mich dann auch wohl.
Ja also zu deiner Frage.
by the way Ich war nur, ich war Zweiundzwanzig als ich aus Rumänien geflogen bin.
Nicht Aktzehn und ich war schon verheiratet.
Deswegen sage ich also ... Ich war auch nicht alleine und eine gewisse Reife gerade hatte ich doch.
Wollte ich wenn ich zurückdenke und meine Kinder so was machen würden mit zweiundzwzig oder hätten gemacht mit zwanzig?
wahrscheinlich wäre ich auch nichts so der Geister hat gewesen, als meine Eltern auch nicht waren.
Also was hat mich geprägt oder was habe ich immer noch aus dieser Zeit?
Oder wofür bin ich dankbar?
Das ist eigentlich vieles weil in diesen ersten Jahren deines Lebens wird du am meisten geprägt und Ich glaube, ich wurde von zu Hause sehr gut ausgestattet.
Meine erziehung in der Familie das Wertesystem Liebe zum Menschen und zur Arbeit sowie der Anspruch immer mein Bestes zu geben mich weiterzuentwickeln Und mehr zu erreichen als meine Vorfahren Das ist das Geerbste für mögen den ich, glaube ich immer, immer bewahre.
Und dieses Vermögen muss sich immer vermehren.
Also das war so ein Grundsatz was mir mitgegeben wurde und natürlich durch meine Eltern aber auch durch meine Schule Offenheit, Neugier, Zuversicht, Lebensfreude vorgelegt bekommen.
Und es wurde mir auch mitgegeben.
auf der anderen Seite sicherlich du bringst mit einer Persönlichkeit einiges mit und ich glaube Ich bin ein optimistischer Mensch Ein Zuversichtlich.
Ich glaub immer, dass der nächste Tag etwas Gutes und etwas Besseres gibt.
Also wenn ich schlechte Tage habe dann ... ich schüttele mich und ich sage okay du darfst weinern für ein paar Minuten aber dann stehst du auf und bewegst du dich und gehst nach vorne.
Und in der Schule Der Leistungsanspruch war sehr hoch.
Wir wurden nicht gelobt für eine durchschnittliche Note, wir wurden nur gelobт wenn die besten waren und das hat mit natürlich geprägt immer mein Bestes zu tun.
also ich habe auch wahrscheinlich ... Ich hatte diesen Ehrgeiz immer gehabt, die Beste zu sein.
Die extra Meilen zu gehen... Also es wurde viel Arbeit abverlangt schon auch in der Schule und das konntest du nur leisten wenn du sehr diszipliniert warst mit einer ausgeprägten Durchhalte vermögen.
Und ich habe gelernt dass können beginnt immer mit wollen.
Danke dir!
Also was mich gerade sehr mitgenommen hat und da kommen wir wahrscheinlich auch bei der Kultur von Mann und Hummel nochmal drauf ist, wie du sagst das die Liebe zu Menschen und die Liebe zur Arbeit.
Diese wie von dir jetzt am Ende erwähnte Disziplin, da ist ja die Frage.
Ist das kulturelle Prägung?
Ist es eher etwas was man entweder genetisch hat oder nicht?
also die Disziplinen Liebe zur Arbeit meine Frau also möge ich mir nachsehen kommt auch aus einem totalitären Regime und damals noch so wird Union Kasachstan Und die liebe zu menschen die bringt sie mehr als alles mit.
aber Liebe zur arbeit und disziplin in der arbeit dass es nicht ihre welt.
Und trotzdem, ich kann aus ihren Erzählungen nur widerspiegeln auch dieser wahnsinnige Leistungsdruck damals was ihr erzählt in der Schule.
Das ist kein Vergleich zu dem was ich hier in Deutschland in der Schule erlebt habe.
Trotzdem wie siehst du das?
Glaubst du dass Ehrgeizdisziplin ist das etwas was man vermittelt bekommt sozial, sei es Elternhausschule oder ist das Etwas wo du sagst das hat man halt entweder oder man hat's nicht.
Matthias, das sind wirklich gute Fragen und das könnten wir mir erweiten dann später für das Unternehmen.
Hat jemand ein strategisches Denken?
Also hat man Fähigkeit so ein strategisches Denken oder zu konzeptionellen Denken.
also jetzt zurück zur Disziplin.
Ja ich glaube es ist teilweise in dir Aber ich glaube schon, dass man zu einem gewissen Teil das auch lernen kann.
In der Schule habe ich erfahren, wenn man unterdurchschnittlich begabte Kinder oder auch durchschnittliche begabten Kinder in einer Klasse tut wo das Leistungsniveau hoch ist dann dieser Kinder entwickeln sich auch viel besser und stärker, als wären sie mit ihren Gleichgesinnten in einer Klasse.
Also ich glaube dass es gibt eine gewissen Zug oder gewisse Motivation die aus der Gruppe kommt.
also diese Gruppendynamik glaubt schon das seine positiven Einfluss hat was besonders jetzt was Disziplin und Leistung angeht.
Wenn du auf Disziplinen guckst, du sagst ja bis zu einem gewissen Grad kann man das auch lernen trainieren würde ich teilen.
wenn man mich fragt was Disziplin ist sage ich immer salopp näher disziplin ist das zu tun was was richtig ist und was zu tun ist obwohl du kein Bock hast.
also jetzt mal sehr salopp formuliert Wo musstest du dich dazu disziplinieren und das weiterüben?
Kannst du da ... Und ich spreche nicht deine Pünktlichkeit für Meetings an.
Das ist aber eins!
Vielleicht,
also wo musstest Du Dich dort entwickeln?
Hast Du irgendwelche Erinnerungen daran?
Und wie hast Du es gemacht?
Also was können Leute von Dir vielleicht in der Hinsicht lernen?
Wozu hattest Du vielleicht keinen Bock und hast gesagt nehm ich ja Da wird sich jetzt gezwungen und wie hast du es geschafft?
Also ich weiß nicht, ob das wirklich die Frage beantwortet.
Aber ich war Leistungssportlerin in der Schule.
Was hast du gemacht?
Basketball gespielt!
In den Ostbrokerländer also wenn das sind in Rumänien, du könntest entweder Leistungssportlerin sein oder gar nichts machen.
Und Leistungssport heißt, hieß es jeden Tag Training.
Also bevor du in die Schule gegangen bist dann während der Ferien waren immer Training Camps und meine Eltern und auch meine Schule haben mir immer gesagt ich tat das nun so lange machen solange ich auch gute Noten habe.
Das verlangt extrem viel Disziplin.
Natürlich ist es sehr oft schwer gefallen, mein Tag so einzutakten und das dann wirklich von Tag zu Tag durchzuhalten.
Dass ich für die Schule auch genug Zeit verwende um dann gute Noten zu bringen.
Das heißt in weniger Zeit musste ich viel intensiver, viel konzentrierter sein Und es waren Tage, wo ich einfach müde war oder wo ich wirklich keinen Bock drauf hatte.
Das waren dann solche Tage, in denen es wirklich nur die Disziplinen und wieder dieses Bewusstsein zu machen, was willst du?
Wieso willst du das?
Markt sind für deine Zukunft.
Nur wenn man gedanklich dieser Fragen abgehakt hatte und nochmal für sich klargemacht hat, nur dann ging es wieder.
Weil wie du sagst, Disziplin ist tatsächlich auch für mich ... Du magst konsequent oder du gehst dein Weg, auch wenn du in bestimmten Momenten wirklich keinen Bock drauf hast Und sonst, das ist auch heute so.
Also wenn ich besonders jetzt dieses erste halbe Jahr mehr anschaue dann war extrem intensiv.
also Ich habe jetzt dieses erstes halbjahr intensiver erlebt als die letzten jahren obwohl die letzten Jahren waren auch nicht langweilig und Ich mache regelmäßig auch bis heute Sport.
Das ist für mich ein Instrument, um wirklich zu entspannen und meinen Kopf freizumachen.
Aber dafür muss ich es egal wie spät ins Bett gehe späterstens um sechs aufstehen Und sicherlich sind Tage, wo ich das dann nach vier Stunden schlafe oder nach fünf Stunden Schlaf mache.
Ich sage nicht, dass ich zu hundert Prozent das durchhalte aber das das schaffe ich nur mit Durchdisziplinen.
Da stehe ich gut!
Ich könnte es nicht.
also ich muss meine sieben acht stunden schlafen und wie du weißt steht
auch
sehr sehr früh auf und das heißt aber dass ich häufig halb zehn, zehn im Bett bin.
Sagen wir mal, kommen wir bestimmt nachher noch drauf.
aber was macht dieses Halbjahr so intensiv wie nichts anderes?
Was du vorher erlebt hast und du hast ja schon weiß Gott viel Erfahrung und viel gesehen.
Was ist im Moment so besonders intensiv?
Der erste Punkt ist das hat schon mit diesem Jobwechsel.
Das ist tatsächlich so wenn du zehn Jahre etwas magst.
vieles ist Routine.
Also vieles magst du aus Erfahrung, du brauchst nicht so viel Vorbereitung für Meetings, du kennst deine Themen, du kannst vieles einschätzen, Auserfahrung, Meinungssagen bewerten.
und auch wenn ich einen langjährigen Operations Background habe oder Supply Chain also mehr Operations trotzdem nach zehn Jahren oder in den zehn Jahren die Welt hat sich tausendmal gedreht.
Prozesse haben sich entwickelt, die Produktionstechnologien, der Produktionssetup, Produktportfolio also alles was dazugehört, entwickelt sich und das erfordert für mich auch viel mehr Vorbereitung für viele Themen.
Lass mich die Frage wenn du erlaubst oder deine Ausführung dazu Einmal hängen an, dass wir einmal vorher darüber sprechen was Machtmann und Hummel überhaupt weil dann würde mich interessieren.
Ich sag die Frage jetzt schon damit ich es mir selber gut merken kann denn was mich dann interessiert ist warum tust du das noch mal an?
Aber vielleicht vorher... Was macht man mit Hummel?
Ihr seid alles andere als ein kleiner Laden.
ihr macht gut vier Milliarden Umsatz seit fast zwanzigtausend Mitarbeiter, seit Weltmarktführer im Filtrationsbereich.
habt Drei Schwerpunkte.
Hab das Transportgeschäft, also sprich hier filtert alles was so im Kfz zu filtern ist von Luftdraftstoff und so weiter und sofort.
ihr macht Life Science Environment wo es darum geht eben Wasser und Luft einfach zu reinigen.
da kommen wir bestimmt in der Strategie auch nochmal drauf was da die Wette ist eines gegen andere.
dann habt ihr noch das Membranthema.
Wenn du mal versuchen würdest wirklich in möglichst einfachen Worten zu beschreiben, hey womit verdient man und Hummel eigentlich sein Geld?
Kannst du für einen Lion das Versuchen auf den Punkt zu bringen.
Und wie organisiert ihr im Grunde auch so ein bisschen?
vielleicht eure Wertschöpfung?
produziert ihr überall auf der Welt?
wo sind die Produkte genutzt?
Einfach so ein ganz kleiner Einblick wenn dir das möglich ist.
Das wäre super
Gut.
unser Kern Kompetenz ist, das Nützliche von dem Schädlichen zu trennen.
Das beschreibt den Kern der Kerntechnologie-Filtration und wie separieren Schadstoffe?
von Flüssigkeiten, Luft und Gase.
Also das wird sehr einfach beschrieben.
Wenn ich jetzt
ein Alltagsmensch bin dann sage ich jetzt mal treffe ich euch einmal mindestens in zwei Bereichen wenn ich noch nicht komplett elektrisch fahre.
immer im Fahrzeug ist wahrscheinlich was von euch verbaut was im Grunde Luft oder Kraftstoffe oder Öle auch filtert.
Und ich sehe euch ja auch zunehmend in Gebäuden, gerade auch während- oder nach Coronazeit wo ihr dafür sorgt dass Luft beispielsweise gereinigt wird.
Wie ist eure Produktion so strukturiert?
Kannst du sagen, ihr habt zentrale Produktionsstandorte oder wird dort produziert wo eure Produkte gebraucht werden.
Kannst du da einen kleinen Einblick geben?
so wie viele Standorte habt ihr?
Wo arbeiten die Leute was sind so typische?
dann vielleicht auch Kunden in den jeweiligen Regionen einfach ein kleines Gefühl vielleicht dafür vermitteln.
Ja
sehr gerne.
also.
wir produzieren für das Land im Land, für die Region in der Region und das hat mit der Größe der Produkte zu tun.
Weil sie sind da echt voluminös.
auch wenn wir über ein BKW Luffilter sprechen Die Aussage ist zutreffend.
mehr für Erstausrüstung wenn wir nur rein über Filter-Elemente sprechen, was wir im Ersatzstallmarkt vertreiben.
Erstausrüstung
heißt praktisch der Hersteller
Pkw?
Wir liefern direkt an den Herstellern ans Band und die verbauen das gleich in das Fahrzeug oder in einem anderen Equipment.
Also so ein Luftfilter zum Beispiel hat auch ein Kunststoffgehäuse und das erfordert auch viel Platz in einer Kiste, in der das verpackt wird.
Und deswegen solche Produkte von Europa nach Südamerika oder nach Asien zu liefern macht nicht viel Sinn weil dann die Transportkosten sind höher als die Produktkosten.
Deswegen ist unser Ansatz die Märkte lokal zu bedienen Und das hat auch natürlich mit Kundenbedürfnisse zu tun.
Die sind schon regional in fast allen unserer Marktsegmenten, außer den Erstausrüstung BKW-Bereich, wo natürlich die Hersteller schon ihre Plattformen über die ganze Welt ... standardisiert haben und sie versuchen auch dann bestimmte Plattformen nur in bestimmten Regionen zu produzieren.
Also das ist grundsätzlich unser Produktionsstrategie, die haben achtzig Standorte also eigentlich wir sind überall in aller Region der Welt vertreten und wir beschäftigen so zwanzigtausend Mitarbeiter Und wir haben auch ein paar wenige Vertriebsgesellschaften nur, aber die meisten unserer Gesellschaften sind Produktionsgesellschaft.
Das zeigt auch dass unsere Wertschöpfungstiefe ist ziemlich groß und tief.
vom Medien falten bis zur komplette Montage des Produkts machen wir in Haus Und in den letzten Jahren haben wir sogar die erste Wertschöpfungsprozesse vertieft.
Das heißt, dass wir unsere eigene Medien produzieren allerdings nur im synthetischen Bereich und dadurch ja die Wertschöffungskette ist nochmal erweitert worden.
Danke!
Vielleicht dann zurück zu der Frage, warum tust du dir das nochmal an?
Jetzt aus der sehr erfahrenen, sehr professionell eingeschwungenden CFO-Rolle genau die Verantwortung für das zu übernehmen.
Was du gerade skizziert hast – eine globale Produktion mit allen Veränderungstreibern, die es da gibt, kommen wir bestimmt bei der Strategie ja auch noch mal drauf.
Ist es zwang?
Was tut es?
Also zwang ganz sicher nicht.
Wie wir am Anfang darüber kurz gesprochen haben, ich mag dieser Work-Life-Balance im Begriff nicht weil für mich Arbeit ist ein Teil meines Lebens und Arbeit gibt einen Sinn meines Lebenes und es macht auch Spaß.
Und deswegen, ich liebe Arbeiten.
Die Frage ist natürlich braucht meinen Beitrag das Unternehmen und wenn die zwei dann sich überlappen oder sich treffen, dann ich glaube da kommt eine gute Geschichte raus.
also hier ist tatsächlich also einmal Ich liebe zu arbeiten.
zweitens Das Unternehmen sagte Ja, wir würden dich noch brauchen in diesem Bereich um das und das nochmal zu erreichen oder weiterzuentwickeln.
Und deswegen also... Und wenn ich ehrlich bin, ich fühle mich noch nicht bereit.
Auch wenn ich in diesem Jahr zweiundsechzig werde Ich fühle sich noch nicht bereit und nicht soweit dann nicht regelmäßig in die Arbeit zu kommen oder ins Büro.
Allerdings nur richtig, wenn ich ein Beitrag leisten kann und wenn Mann und Hummel sagt es gibt jetzt oder wir sehen keine Themen wo du uns helfen kannst auch dann würde ich nicht ganz aufhören Und dann würde ich mir andere Themen suchen.
Ich glaube, das brauche ich auch, um mein Geist zu beschäftigen.
Wir leben in einer Zeit, wo die Veränderung war noch nie so schnell und nicht so tiefgreifend.
Irgendwie hätte ich das Gefühl, dass sich abgekoppelt
bin.".
Ich muss noch, glaube ich, eine gewisse Zeit immer noch mitkommen.
Das interessiert mich einfach.
und wenn du halt nicht inmitten des Geschehen bist ob das wirklich so intensiv sein muss dass du ein Fulltime-Job magst oder nur Aufsichtsratmandate hast oder ich weiß nicht soziale Unternehmen gründest oder beim sozialen Projekt mitarbeitest aber irgendwas dass du immer noch das Gefühl hast, du bist im Leben.
Also ich kann das hochgradig verstehen und werde auch arbeiten bis die Radieschen wirklich von unten angucken, weil ich es einfach gerne mache.
Ich glaube, das ist ein Geschenk.
Das geht nicht jedem so.
Hast du Angst davor?
Weil du es gerade so angedeutet hast, wenn dieser Fulltime-Job nicht mehr da ist oder sagst du wirklich ganz gelassen Hand aufs Herz, denn es wird genug zu tun geben.
Also Angst habe ich nicht.
Trotzdem ganz ehrlich, ich glaube schon dass eine Herausforderung sein wird dieser Umstellung und ich muss mich damit beschäftigen.
Ich muss mir Gedanken machen was mache ich da?
ein paar Themen für mich aufgeschrieben.
Schon länger, was ich immer machen wollte wie Fotografieren lernen oder sogar Klavier spielen also das war immer mein Wunsch.
Das habe ich immer mit meiner Eltern diskutiert wieso ich kein Instrument hätte lernen müssen.
Können wir uns übrigens
zusammen einbuchen?
Steht bei mir seit Ewigkeiten auf der Liste!
Auf der anderen Seite Wir haben über Familie gar nicht gesprochen.
Ich hab drei Enkeltöchter und ... Die Zeit, was ich heute mit denen verbringe ist wenig.
Die wohnen auch nicht nah zu mir oder zu uns.
Und das ist nur einmal im Monat, wo ich sie sehe.
Aber dass auch konsequent und auch diszipliniert.
Egal wie müde ich bin oder ob ich von einer Reise zurück komme, aber das muss sein.
Sonst gibt es keine Beziehung zu denen und da sehe ich auch viel Nachholbedarf und viel Raum um nach einem intensiven Berufsleben immer noch ein ausgeglichenes glückliches Leben zu
führen.".
Vielleicht werdet ihr das angesprochen hast und du hast ja mal, glaube ich ein Zitat.
Ich selber kannte es von dir nicht.
Habe es aber in Vorbereitung auf unser Gespräch gelesen sinngemäß.
Sie ist mir nach, wenn ich es nicht wörtlich schaffe gesagt, es reicht als Frau nicht kompetent zu sein sondern wenn du wirklich dahin kommen willst wo auch du hingekommen bist brauchst du eine andere Art noch von Intelligenz, soziale, emotionale Intelligenze unter anderem.
Wenn du mal zurückguckst auf dein ja von außen sozusagen Bilderbuchkarriere, hast du dafür was opfern müssen und wenn was das zu erreichen, was du beruflich erreicht hast.
Und fällt dir das oder ist das im Nachhinein auch etwas wo du sagst Mensch ich habe dafür auch ganz schön viel gegeben.
also wie schwer ist es im Grunde für dich gewesen?
A als Frau dass zum Meistern mit Familie Beruf in dieser sehr fordernden Industrie auch, also gerade die Automotiveindustrie war ja eine extreme Männerdomäne und ist es zum Teil immer noch das überhaupt auch meistern zu können.
Center Dinge sozusagen die du geopfert hast und was können andere aber vielleicht als Haltung von dir lernen?
Also ich habe diesen Begriff etwas aufopfern genutzt oder auch nicht wirklich als Thema für mich gesehen, weil wahrscheinlich auch geprägt durch den Kulturkreis woher ich komme.
Es war immer für mich klar dass sich arbeiten werde auch erst Mutter in Rumänien.
jede Mutter hat gearbeitet also meine Mutter hat auch gearbeitet.
Ich glaube wir waren thirty-six in der Klasse und nur ein Kind hatte eine Mutter die Hausfrau war.
Also das war für mich ganz normal und gegeben.
Ich habe für mich beschlossen, dass es werden sicher Themen sein, die ich nicht leisten werden kann.
Und da bringe ich immer dieses Beispiel auch in anderen Podcasten – ich kann nicht backen!
Also ich hab nie gebacken Dafür gab es keine Zeit.
War ich bei jedem Fußballspiel von meinem Sohn wahrscheinlich nicht?
Ich habe sogar eine Aufführung von meiner Tochter verpasst, das ist das Einzige was ich in meinem Leben bereue.
Das hab' ich wirklich für Mann und Hummel aufgehobfert anders machen würde oder Ändertöne.
Aber sonst, ich glaube nicht dass ich irgendwas aufgeopfert hätte weil ich diesen Weg gehen wollte.
also für mich war immer klar Qualität, Komfort, Quantität.
Ich werde nicht glücklich als Hausfrau.
Es mag sein das ist eine egoistische Sicht aber Ich habe gesagt, wenn ich nicht glücklich bin dann werden meine Kinder oder meine Kinder werden auch keine glückliche Mutter haben oder ausgeglichene Mutter haben.
Und wenn ich den ganzen Tag mit meiner Kinder zu Hause bin, dann qualitativ also wirklich die Zeit was sich mit denen echt verbringe wird auch nicht viel länger als ... wenn ich arbeite.
Das muss jeder für sich entscheiden und ich glaube, das ist auch sehr, sehr wertvoll, wenn Frauen mit ihrer Kinder zu Hause sind.
Und wenn das sie erfüllt ausfühlt und damit sie glücklich sind – es wirklich toll!
Das war einfach nicht mein Weg.
Hattte ich Tage wo ich gesagt habe okay, dass war ja zu viel Arbeit?
Und ich musste von meinen Kindern ein paar Stunden wegnehmen.
Ja, waren sicher.
Ob ich das bereut habe?
Wahrscheinlich!
Aber ob ich trotzdem sagen würde, dass ich etwas aufgeopfert habe?
Nicht also... Man muss sich einfach klarmachen was bist du bereit für etwas zu zahlen?
Glaubst du in dem Zusammenhang, dass es so etwas wie eine Berufung gibt und das jetzt nicht allzu esoterisch auszudrücken?
Auch so eine Art Auftrag den man im Leben hat.
Also woran denke ich?
gerade bei uns zu Hause?
meine Frau hat sich ganz bewusst dafür entschieden Ich möchte zuhause sein die Zeit wohnt und sie hat das auch sehr erfüllt glaube ich.
Jetzt sind unsere Kinder ausm Haus und orientiert sie sich anders.
Jetzt gucke ich meinen beruflichen Kontext, auch bei mir selber in der Firma sehe ich Leute die folgen nicht ihre Berufung und jetzt absichtlich auch mal Richtung Männer geguckt.
Sondern da habe ich so den Eindruck, da versuchen Leute eine Rollenbild zu erfüllen, eine Karriere zu erfühlen, die eigentlich gar nicht die Ihre ist.
also irgendwie... Verantwortung nehmen, Geschäftsführer werden oder sein.
Und im Grunde merkst du das ist von außen aufgesetzt und es ist nicht deren Berufung aber es ist ihnen wichtig weil das Umfeld scheinbar danach ruft.
also sprich glaub so.
Es gibt etwas wo man sagt hey wenn Du ein erfülltes Leben führen möchtest dann guck mal was deine Berufung ist Oder ist dir das zu esoterisch?
Also vielleicht ist es schon ein bisschen zu esoterisch.
Also ich glaube, man muss mit zwei Weiden auf dem Boden der Tatsachen sein und feststellen wie komme ich über die Runden?
jetzt ganz plakativ das auszudrücken?
Das heißt Arbeit ist ein Muss aus meiner Sicht um über die runden zu kommen.
Und wenn jemand zum Beispiel Spaß oder Erfüllung hat in Malen.
Aber kein Picasso ist, dann vielleicht nach deiner Definition er fühlt sich berufen würde sie berufen fühlen als Maler aber davon könnte er nicht leben.
also solchen Menschen muss man schon sagen such dir einen richtigen Job und das Malen kannst du deine Freizeit machen.
Ja, also ich bin ein Pragmatiker und ich glaube daran dass Spaß und Arbeit verbunden kann, dass man Erfüllung in der Arbeit finden kann und es Berufe gibt die einem mehr liegen und weniger liegen.
Ich glaube aber auch daran, dass wenn man etwas mit Herz und Leidenschaft macht dann kann man auch bestimmte Aufgaben lieben lernen können.
Und wenn ich ehrlich bin zum Beispiel... Ich glaube auch an Anfügung das du ein bisschen schon irgendwie zu den Themen geleitet wirst.
Wenn ich zurückblicke, wenn du mich fragst sowieso habe ich BWL studiert Die Antwort ist wahrscheinlich, was man beim BWL studieren öfter hört.
Man wusste nicht was man werden will und bei mir... war das ein Ausschlussverfahren.
Also ich habe eine Mathematik-Physikklasse und ich wusste, ich will kein Ingenieur werden.
Ich will weder Physik oder irgendeine Naturwissenschaft studieren.
Ich hatte nicht Mut mich auf Medizin vorzubereiten weil dann hätte ich mehr in einer Chemiebiologie Klasse gehen müssen.
Und ja, und dann habe ich gesagt okay das ist dann BWL.
Mein nächster Gedanke war ok du willst nur eine gute Arbeitstelle haben, dann Familie gründen Kinder haben.
und dann schauen wir mal weiter.
Und ich bin bei Mann und Hummel als Praktikantin eingestiegen, weil ich unbedingt arbeiten wollte.
Im Führer-Ninzig war die Erholungsphase einer Krise und das war extrem schwierig, besonders ich hatte schon zwei Kinder und damals Deutschland war nicht darauf vorbereitet Frauen mit Kindern einzustellen.
Das war so.
Ich bin in einem Personalwesen eingestogen und habe mir gesagt, wenn du einen Fuß in der Tür hast Du wirst schon den anderen Fuß auch reinholen.
und so war's.
Und ich hab noch mal geliebt zu arbeiten, ob ich die Stelle wirklich geliebte habe?
Das kann ich dir nicht sagen!
Ich hab einfach geliebet zu arbeiten.
und diese Leidenschaft... Dann bringe dich dazu, das Team zu lieben.
Dann sagst du okay ich will dass das Team weiter sich weiterentwickelt oder erfolgreich wird.
und so bin ich eigentlich immer gezogen und immer sichtbar geworden und ich habe die Themen Lieben gelernt!
Meine erste Controlling-Aufgabe Brückenrechnung von externem Rechnungswesen zum Internen Ich hatte keine Ahnung.
Woher hätte ich sagen können, liebe ich das oder liebe nicht?
Also was ich dann festgestellt habe auf dieser Reise dass sich keine Routinearbeit liebe.
Ich liebe immer neue Herausforderungen zu meistern.
Ich wollte immer neue Aufgaben.
Habe ich gewusst ob ich eine Karriere machen will?
no way!
Das wollte ich fragen.
hattest du damals das Ziel bei Bumms?
zwanzig Jahre später bist du CFO des Jahres zweiundzwanzig.
glaube Hattest du solche Ziele, Vorstellungen oder hast du einfach tatsächlich gesagt ich liebe meine Arbeit und das mache jetzt.
Und der Rest hat sich entwickelt?
Oder hattest Du entsprechende Ambitionen zu der Zeit?
Nein, da sollte ich auch gerade sagen dass wenn Du aus einem sozialistischen Land kommst, aus einer Diktatur, Du kannst Karriere nicht mal buchstabieren.
also in Rumänien Karrieren gab es nur für Parteimitglieder und das war für mich ein rotes Tuch.
Also dazu wollte ich nicht gehören, deswegen habe ich mit Karriere assoziiert.
Und natürlich wusste, dass ich in einem anderen politischen System wechsle und hier ist etwas anderes.
Aber das war für mich nicht wichtig.
Wie ich gesagt habe, ich wollte eine gute Stelle haben und einen zuverlässigen Arbeitgeber.
Und was mich immer geleitet hat, mein Bestes zu tun.
Das hat dieses Unternehmen immer honoriert und ich wurde immer gezogen Und das hat mich immer von einen Schritt zu dem anderen.
Und natürlich dazu gehört auch mein Neugier und meine Mut, gehörte dazu, weil sonst wenn du zu vorsichtig bist und Risikoscheu dann ... Du denkst hundertmal drüber nach, bin ich vorbereitet für den nächsten Step?
Ich hab nicht lange darüber nachgedacht.
Das ist in meiner ... DNA einfach reinzuspringen und dann auf dich zu verlassen, dass du irgendwie schon wieder aus dem Wasser kommst.
Und das hat mich immer geleitet.
Mein Ehrgeiz wurde geweckt im letzten Schritt meiner Karriere weil bevor ich sehr froh wurde habe ich die Region Europa geleitet Operations in Operations.
Und ich habe gehört, dass der Aufsichtsratsvorsitzende die Geschäftsführung neu aufstellt und dann habe ich gesagt okay jetzt bin ich soweit und wenn das tatsächlich so ist, dann will ich berücksichtigt werden.
Das war eine bewusste Entscheidung.
Vielen Dank!
Einmal Sprungsstrategie Mann und Hummel in der Zukunft.
Wenn man erbt, der am Grunde mit Alice und i etwas aus der Traufe geroben einen Wachstumsmarkt den ihr bearbeitet aktuell macht.
Der korrigiere mich hat es wahrscheinlich nicht genau präsent ungefähr zehn prozent des Umsatzes auf das heißt der Großteil ist noch eben im Transport.
Geschäft Klassisches Geschäft.
so jetzt Thema Elektrifizierung und Co.
Brauche ich dir anders nicht erzählen?
Ist das LS&I-Thema so die strategische Wette, dass wenn das eine weiter schrumpft, das andere entsprechend wächst?
oder mache ich es mir dazu einfach?
Was ist sozusagen die Strategie von Mann und Hummel?
Also das ist richtig!
Die Kern der Mann & Hummel Strategie ist Fokus auf Hiltration.
Das ist dieser Kellkompetenz.
Und im zweiten Schritt haben wir uns dann die Märkte angeguckt, also wie sich das entwickelt.
Ich würde heute sagen vielleicht gar nichts so bewusst, weil das hat schon dieser Diversifizierung in den Jahr zwanzig vierzehn oder sogar davor angefangen noch mal vor meiner CFO-Zeit dass diese eine Standbein Automobilindustrie ist vielleicht zu gefährlich oder zu riskant für die Zukunft.
Und natürlich, das wurde dann nach dem Jahr zehnt zwanzig siebzehn immer mehr bestätigt, weil wenn du dich erinnerst in den Jahrzehnten hat in China die Automobil-Industrie so ein Rücksetzer gehabt und Und seitdem hat sich eigentlich die Automobilindustrie auch nicht mehr wirklich erholt.
Und nach... ...Zwanzig, Fünfzehn, Sechzehn hat man und Hummelt dann angefangen, wirklich bewusst in diesen Lifestyles und den warmen Bereich zu investieren.
Aber auf der anderen Seite Man muss schon sagen, dass noch extrem viel Zeit erfordert bis das wirklich so ein ausgleichender Standbein sein wird.
Ist deine Erwartung oder eure auch gewesen, dass es schneller geht?
Oder sagst du nur wie du gerade einleitest, es braucht halt einfach diese Zeit weil ... den Umsatz ja guckst, ihr seid von vier sieben, vier fünf, vier zwei.
Das heißt das ist rückläufig e-Bezeite immer noch gut unterwegs und Alice&E geht dir das zu langsam?
Wie schaust du da drauf?
Die Entwicklung von Alice&e ist definitiv langsam wenn ich die Schnelligkeit oder die Dynamik der Märkte heute in Betrag ziehen.
Würden wir diese Transformation unter Marktverhältnisse machen, die vor Jahrzehnte geherrscht haben?
Wahrscheinlich würden wir das nicht so kritisch sehen.
Ich glaube unser Thema ist, dass uns keine keine tiefgreifende Gedanken gemacht haben, was heißt für uns dieser Markteintritt und LS&E.
Also wir haben am Anfang so ein paar Unternehmen aufgekauft und ohne wirklich uns mit der gesamten Wertschöpfungskette der Luftfiltration zu beschäftigen oder Wasserviltrationen Wer dummelt sich in diesem Markt?
Wie, was sind die Erfolgsfaktoren um diesen Märkten dann auch wachsen und gedeihen zu können.
Und deswegen haben wir sehr viel lernen müssen auf dieser Reise.
Was würdest du sagen?
waren so die zwei drei Key-Learnings, die ihr mitgenommen habt?
Um das zu erläutern oder zu erklären, vielleicht ein Rückblick woher kommen wir.
Wir kommen aus einer Automobilindustrie die aber wir niemals Märkte selber entwickeln mussten.
Das haben die Kunden für uns gemacht.
Also wie haben die Daimlers, die VWs Die Toyotas dieser Welt überall verformt?
Aber wir haben dieser Standorte erst dann gegründet, wenn wir Aufträge gehabt haben.
Im LS&E funktionieren die Märkte nicht so.
Wir müssen diese Märkte entwickeln.
Das heißt, diese Go-to-Markt-Strategien sind ganz anders, erfordern ganz andere Profile, ganz andere Strategien Am Anfang, wir haben das versucht mit unserem Besten aus dem Automobilbereich zu machen und wir haben feststellen müssen dass es nicht funktioniert.
Und natürlich sind wir ein Familienunternehmen und der Mensch steht in Mittelpunkt und dieses Einsehen am richtigen Platz ist und der bewegt werden muss, braucht einfach Zeit oder wir haben einfach Zeit gebraucht.
Das haben wir auf dieser Reise auch gelernt in dieser gesamten Transformation auch die Automobilindustrie dass das hier unser Verhalten auch ändern müssen.
Wir müssen schneller verstellen.
wer sind wirklich die richtigen an den kritischen Positionen zum Beispiel.
Also das war ein Punkt, der anderer Punkt alles und ehemalte.
erfolgreich zu sein braucht so eine andere Risikobereitschaft.
Du brauchst schnelle Entscheidungen mit wenig oder unzureichende Informationen.
Wir kommen aus einer Automobilwelt wo eigentlich alles vorgegeben waren, auch wenn wir ein Produkt selber entwickeln mussten.
Aber der Prozess war sehr geregelt.
Wir mussten viel Sicherheit in diesen Prozessen einbauen also dieser Zero-Defect Culture was von uns abverlangt wurde.
das hat dazu geführt dass dieses unternehmerisches Denken sich wirklich auf einer sehr niedrigen Niveau bewegt hatte.
Und bis heute, also wie wir im OE-Bereich agieren, das kannst du nicht vergleichen, wie wir in LS&E agieren müssen und das war ein... Also um das zu lernen, dass er vor der Zeit ... Wir sind mehrmals gescheitert Dann haben wir neu angefangen.
Das war ein Thema für die Langsamkeit, dann im LS&E-Bereich... Also um in einen neuen Markt einzutreten hast du zwei Strategien zur Verfügung.
Du entwickelst die Märkte vom Scratch und du baust deine Standorte, die Technologieren alleine auf oder du akquirierst Unternehmen, die einen gewissen Knowhow haben mindestens in einem gewissen Segment und versuchst das dann zu skalieren.
Und wir haben uns für diesen zweiten Weg entschieden, aber dieser Markt ist so fragmentiert zum Beispiel die Luffilterfiltration im Live-Sign und im Environment also Gebäudefiltration dass wir ziemlich viele Mom and Pop Shops zusammen kaufen mussten Und bis wir das konsolidiert haben, dann die Prozesse standardisiert und professionalisiert haben.
Das hat wieder viel Zeit gekostet und auch viel Schweiß und auch viele Scheitern, weil wir so was auch noch nie gemacht haben.
Ja, ich würde sagen das sind die wichtigsten Themen wieso wir mehr Zeit brauchen als wir ursprünglich gedacht haben.
Jetzt sind wir sicherlich schneller unterwegs weil wir jetzt eine gewisse Reifegrad entwickelt haben und jetzt müssen wir in den nächsten Jahren schon einen anderen Wachstumskurve sehen als wir bis jetzt gesehen haben.
Trotzdem, wenn du die zwei Bereiche vergleichst.
Also neunzig Prozent Automotive, zehn Prozent LS und D auch wenn Automotiv nur stagniert.
also das braucht noch ein paar Jahre bis wir diesen Anteil verdoppeln oder oder verdreifachen.
Oder wir performen sehr gut in Automotive und wir generieren so viel Cash, dass wir nochmal einen größeren Schritt Richtung Aquisition machen können dürfen.
Danke dir!
Kommt einmal zum Thema Strategieumsetzung.
darüber haben wir uns ja auch gefunden dieses Thema in halbjahreszyklen Monatsprins zu versuchen diese Strategie umzusetzen.
wenn du das mal ganz kritisch betrachtest, ganz bewusst auch so natürlich bin ich Fan davon und sage das ist eine tolle Sache das so zu machen.
Was würdest du sagen?
Ist da wirklich gut dran?
aber was es auch gefährlich oder funktioniert nicht an dieser Art von Strategie Umsetzung.
also Ich bin überzeugt dass das der richtiger Wege und Methode ist weil Das erlaubt uns sehr schnell zu entscheiden, was funktioniert und was funktioniert nicht.
Und gleich nach einem anderen Weg zu suchen.
Wenn wir heute Schwierigkeiten haben das ist nicht wegen der Methode sondern dieser Methode ist in einer Kulturwandel eingebettet.
also Verhalten muss sich ändern Mindset muss sich ändern die schwierigste Führungsaufgabe von allen.
Also wir kennen vom Porter den Satz Culture is strategy for breakfast und das ist so, und wir sind immer noch nicht auf einer Reife grad mit unserer Mindset und Kultur dieser Methode eigentlich abverlangt.
Was würdest du sagen?
Boah, weil du sagtest ja auch... Also das was du auch von der LS&E-Lernkurve beschrieben hast, sagt ihr ganz klar her, dass ist am Ende auch eine Leadership-Herausforderung.
Du sagst es, du musst die richtigen Leute an die richtige Stellen bringen.
aber das alleine reicht ja dann auch nicht sondern du brauchst ne bestimmte Kultur und ich finde du hast das schön beschrieben aus einem Automotive denkend wertschöpfenden Kontext dessen Umfeld sich ja auch deutlich ändert durch das, was wir erleben und dann noch in einer anderen Industrie.
Wo siehst du bei euch so wirklich?
Was sind so?
welche Art von Mindset sagst Du braucht man und Hummel um wirklich langfristig im Wettbewerb zu bestehen der heute noch nicht da ist und also das wäre so die eine.
Und was es denn so?
deine Möglichkeit eure Möglichkeit, das herbeizuführen zu unterstützen?
und was tut ihr?
Also welche Mindset sozusagen denkst du braucht ihr.
Und was sind Wegemöglichkeiten das wirklich aktiv auch herbeitzuführen?
Ich glaube nicht ich glaube ich weiß es dass die erste Führungskompetenz oder Fähigkeit die wir weiterentwickeln müssen ist ist Kundenverständnis, also dieser Customer Centricity und man hört das immer wieder.
Aber wir sind ein technologie- und technikdominiertes Unternehmen und im Automobilbereich haben wir oder es wurde uns erlaubt in Lösungen zu denken anstatt uns zuerst mal wirklich mit dem Problem zu beschäftigen.
Und dieses Prinzip, du musst dich zuerst mal in das Problem verlieben bevor du nach Antworten suchst oder Lösungen anbietest – also das verstehen wir noch nicht.
Also wir springen gleich mit einer Lösung obwohl wir noch gar nicht die Paypoints der Kunden verstanden haben.
Also ich glaube, das ist die erste Fähigkeit.
Die zweite Fähigkeit ist unternehmerisches Denken.
aber was ist Unternehmerisches denken?
Das heißt schnell mit unzureichenden Informationen zu entscheiden.
also was wir immer noch machen viel reden für planen viel realisieren und nach hundert prozent Plan Also nach noch einem hundertprozentigen Plan zu streben.
Und das gibt es nicht, ne?
Wenn du sagst ich habe jetzt ein Plan dass sie schon längst outgedatet also das ist schon überholt Du kannst nochmal neu anfangen und wir müssen einfach akzeptieren dass es nicht gibt oder dass es nicht der richtige Weg ist und einfach mit Prototypen, mit diesen Minimal Viable Products anfangen testen und dann in die richtige Lösung zu gehen.
Also das ist der zweite Punkt.
und ich glaube, der dritte Punkt ist dieser Thema Empowerment.
also wir führen immer noch sehr viel Mit Richtlinien, mit Arbeitsanweisungen, Vorschriften anstelle der Organisation Guidance zu geben.
Also ich hatte gerade glaube ich gestern ein Beispiel.
also bis jetzt unser genehmigungspflichtiger Geschäftskatalog sagt das alle Ausgaben, ob das jetzt Investition ist oder ein Leasing-Vertrag ist.
Über zwei Millionen muss die Führungsebene unter uns eine Genehmigung der Geschäftsführung haben.
Es ging um ein neues Lagerhaus und ich habe gefragt Hat es einen Ergebnisimpakt?
Also ändert sich die Kostenstruktur, wenn wir in dieses Gebäude investieren.
Und die Frage war Nein!
Unser Kostenstruktor bleibt stehen.
Es ist egal ob das jetzt zwei Millionen oder fünf Millionen sind, die Investitionen.
Solange wir das effizient nutzen dann muss ich eine Führungskraft in der Ebene unter der Geschäftsführung so viel zutrauen, dass er weiß was er tut.
Das ist nur ein Beispiel.
Du hast bei uns die Diskussion mitbekommen dieser Octopus-Organisation oder das Buch der Octopus Organisation und hier habe ich einen schönen Geidens von Amazon gelesen You hire the best and not who you love.
Und hier geht es um das Thema Team of Winners oder winning team und kommt vielleicht auch aus unserer basisdemokratischen Kultur vor vielen, vielen Jahren auch in dieser sehr menschenorientierten Kultur wenn wir neue Stellen besetzen wollen bestehende Stellen neu füllen wollen.
Zuerst mal, wir schauen uns um uns herum wer gibt es der geeignet wäre?
und auch wenn wir wissen dass das nicht die beste Lösung ist aber wie meinen diesen Mensch eine Chance geben zu müssen dann machen wir ja Besonders in der heutigen Zeit und wirklich folgend the right people at the right place.
Und who is the best?
Also, wer ist der Beste für diese Aufgabe?
Ist sicherlich nicht eine gute Lösung.
So, und deswegen...
Seid ihr da aus deiner Sicht in der Vergangenheit schon besser drin geworden was ihr da konsequenter klarer guckt, also die besten wirklich auf diese Stellen zu bringen.
Dann in den Jahr zwanzig dreiundzwanzig wir haben einen Assessment Center eingeführt für die ersten zwei Führungsebenen unter der Geschäftsführung Und bevor wir jemand einstellen, um uns selber zu kalibrieren und ein bisschen Objektivität reinzubekommen.
Die Kandidaten ist egal ob die externe oder interne sind müssen durch dieses Assessment Center laufen.
das ist durch einen externen Partner durchgeführt aber das ist immer noch ein Datenpunkt.
also wir sind nicht.
Wir verpflichten uns jetzt nicht, wenn dieses Assessment schlecht ausfällt.
Dass wir uns dann gegen den Kandidaten entscheiden und da haben wir auch sehr positive Beispiele.
Allerdings nehmen das ernst!
Und das ist schon so ein Leitfaden oder mindestens es hilft uns auch in den Interview, was wir dann danach führen.
Ein bisschen an bestimmten Stellen tiefer zu gehen und ein bisschen nachzuhören.
Ist das etwas?
Was wir glauben verbessern zu können?
Oder ist das tatsächlich so ein KAU-Kriterium wo wir sagen Nein.
Wohin machst du ganz persönlich fest, gerade auch so Top-Management Positionen zu besetzen?
Abseits jetzt von Assessment.
Wie bildest Du Dir da eine Meinung auf?
was guckst Du?
Also für mich das ist die Persönlichkeit also auf dieser Ebene.
ich gehe immer davon aus dass fachlich jemand wirklich gut ist.
Das erkennst du aus dem Lebenslauf.
Also heute, wenn ich ein Werksleiter... also das mache ich jetzt natürlich selten.
aber wenn ich jetzt einen Regionalleiter zu besetzen würde dann sehe ich oft aus dem Profil dass er mehrere Werke geleitet hatte wie viel Erfahrung hat dass er in Produktionssystemen Erfahrung hat und so weiter.
Das ist die Hygienefaktor, also was mich interessiert ist wie passt er zu unserer Kultur?
Und das hat mehr Empathie, Demut oder es wirklich Ego getrieben.
Ist er neugierig und ist er mutig, dann konzeptionelles und strategisches Denken.
Also das sind ungefähr so für mich die wichtigsten Kriterien was ich versuche immer abzusecken.
Sag mal auf euer Topmanagement-Team gucken.
du sagst es gibt Team of Winners oder winning team?
Würdest du sagen im Moment seid ihr eher Team Of Winners.
Also das ist auch die Octopus-Organisation.
Ich glaube, wir sind in einer Übergangsphase.
In den letzten Jahren haben wir schon einen großen Schritt in diese Richtung.
Winning-Team gemacht.
Man muss einfach ehrlich genug sein, dass alle die auf dieser Ebene sind haben ein sehr starkes Ego.
Und zu lernen, dass du in einigen Situationen zurücktreten musst und das demspielplatz überlassen musst Und das schadet dein Profil nicht und auch deine Leistung nicht.
Das muss man wirklich, glaube ich sich bewusst machen und dann lernen und immer wieder üben.
Ich bin auch keine Ausnahme.
Also zum Beispiel dieser Grundsatz oder Leitprinzip dass wenn du Wenn du in einer Meeting als Führungskraft drinsitz, du solltest als Letzter sprechen.
Du solltest zuerst mal den Raum allen anderen geben bevor du dich äußerst.
und ich merke bei mir es hängt natürlich auch von dem Thema und auch von der Dynamik des Gespräches.
aber es ist sehr oft immer noch dass ich mich bewusst zurücknehmen muss, bewusst.
Weil sonst ich pusche zu sehr rein oder ich äußere meine Meinung zu früh und damit beeinfluse
ich.".
Das ist vielen Führungskräften gar nicht bewusst ist wie sehr sie beeinflussen?
Verzweifelst du auch manchmal an dieser Entwicklung und wünsch dir das schneller geht?
Und akzeptierst du das dann?
oder sagst du nee das braucht halt einfach so eine Zeit und wir bleiben da dran.
Bleibt es einfach weiter Optimist?
Ja, natürlich.
Ich bleibe weiter Optimists.
und wie ich gesagt habe, ich glaube eine Kultur zu verändern, dich selber an dich selber zu arbeiten, das braucht einfach Zeit.
für mich aber stellt sich immer noch die Frage gibt uns der Markt dieser Zeit
Schöne Brücke in das Umfeld.
Glaubst du, der Markt gibt euch die Zeit?
Oder was macht ihr auch eben wenn du so ins Umfeld-Marktentwicklung ... Sozioeconomische Parameter guckst.
Macht dir das Sorge dass es zu schnell geht?
Ich glaube schon.
Wenn wir in wachsenden Märkten wären trotz Dynamik und durch diese geopolitischen Entwicklungen wäre ich viel gelassen ab.
Aber es kommt alles zusammen, geopolitische Konflikte, stagnierende Märkte, neue Technologien und alles braucht eigentlich Geld um gestemmt zu werden.
Und das erfordert eine enorme Fokussierung aktuelle Performance, damit du das Geld verdienst.
Trotz allen diesen schwierigen Bedingungen weil du weißt wenn die Märkte nicht stark nähern dann hast du nicht diesen Rückenwind um deine Kostensteigerung in teilweise zu decken sondern du musst alle Wett machen und das heißt auch dass du Schritt für Schritt restrukturieren muss auch wenn du nicht auf einmal Ressourcen freisetzen musst.
Das kostet Geld, um in neue Technologien zu investieren.
Die Frage ist, dann generierst du genug Geld aus deinem aktuellen Performance?
Und das ist keine schöne oder eine sehr herausfordernde Gemengelage.
Du sagtest ja in unserem Vorgespräch, du hattest noch nie so eine intensive Zeit wie jetzt auch dieses erste Halbjahr diesen Jahres.
Hattest genau damit zu tun und woran konkret spürst du das auch persönlich?
Kannst du es teilen?
Also das hat teilweise tatsächlich auch mit der Geschäftsentwicklung insoweit Aufgrund des Iran-Krieges, wir wissen dass wir zusätzliche Kosten haben die wir eigentlich an den Märkten weiter geben müssen.
Aber aufgrund dessen das wir in stagnierender Märkte sind auch unsere Kunden selber ihre Probleme haben dieser Weitergabe was uns sehr gut im Jahr zwanzig zwanzigeinundzwanzig bis zweitenzwanzig gelungen ist.
Das steht unter ganz anderen Rahmenbedingungen oder Sternen.
Weil natürlich die Kunden, also wenn du nur auf VW volkst und Daimler aber auch unserer Großdistributoren das ist uns glaube ich allen klar dass sie auch kein Euro Cent zu vergeben haben.
Und dann die Frage ist wie Wie kann das dann funktionieren langfristig?
Wir reden nicht über Pinards, sondern wirklich über signifikante Beträge.
Aber da hilft nichts!
Da müssen wir einfach durch und tatsächlich in unserer operativen Performance... noch besser werden und dort gibt auch noch viel Spielraum.
Und das ist immer dann beruhigend, weil wir sind ... Wir können nicht sagen dass wir bei Optimierung unserer Prozesse jetzt die Asymdote polieren sondern es gibt noch extrem viel Potenzial.
aber er fordert auch ein anderes Denken wie wir bis jetzt unterwegs waren.
ich glaube wir sind auch gut genug in der Prozesskette entlang zu denken, sondern wie halt jedes Unternehmen organisiert ist.
Du hast Business Units, du hast die Nebling Functions aber wir müssen das die gesamte Wertschöpfungskette betrachten um wirklich die Ineffizienzen viel besser zu heben.
Setzt du in dem Zuge auch, also schöpfst du auch Hoffnung aus technologischen Entwicklungen, Stichwort Robotik KI.
Ich glaube ihr habt ja auch in den USA die Initiative Dark Factory sagt man glaub ich nicht mehr.
das klingt irgendwie so dunkel aber du weißt was ich meine also Produktion effizienter zu werden.
gibt dir das eine Perspektive wo man sagt hey wenn wir da schnell genug sind können wir auch da effizienter werden oder spielt das aus deiner Sicht in der Zukunft gar keine so große Rolle?
Doktor, doch ich glaube schon das für die Zukunft eine große Rolle spielt.
Allerdings bin der Meinung dass dieser Hype für KI es wird bald in ein anderer Perspektive gestellt also diese Effiziensteigerungen was man sich erhofft wird kommen.
aber zuerst mal müssen wir viele Hausaufgaben machen und das ist tatsächlich in den Wertprinzip und Ontologie unserer Prozesse.
Also das heißt, dieser KI ist eingebettet in diesem Kontext, im Prozesswelt und KI wird nur so gut funktionieren wie gut unsere Prozesses sind oder wie gut unser Prozess verstanden haben, standardisiert haben, unsere Datenqualität erhöht haben.
kein Rocket-Science in dem Sinne, aber sehr viel Knochenarbeit.
Und das erfordert auch sehr viele Disziplinen und das muss man dann auch parallel zu allen anderen Themen dann betreiben.
Das sind großartige Konzepte.
Aber bevor wir auch zur KI kommen schon viele unserer Softwares beinhalten KI, diese Embedded AI-Solutions, aber wir haben glaube ich auch noch viel Raum und Verbesserungspotenzial die Funktionalitäten der heutigen Systeme zu nutzen.
Also wenn ich nur auf SAP gucke oder auf ERP, unser ERP-System benutzen nicht die Funktionalitäten so wie wir nutzen könnten.
Also
das ist eine gute Frage, aber das ist historisch so gewachsen.
Wir sind nicht schlecht, verstehst du?
Aber es gibt noch viel Potenzial und wir müssen einfach diese Lücken schließen und dieser Lücken bewusst machen.
Und wieso ist das so?
Wenn Du durch ein Fabrik läufst dann siehst Du den physischen Materialfluss.
Das siehst du!
Das kannst du greifen.
Auch als Leier, wenn du in einer Produktionshalle gehst und dich in die Mitte stellst, dann hast du ein Gefühl dafür ist es gut organisiert oder schlecht organisiert?
Da kannst du auch als Leyer ziemlich schnell sagen ich glaube der Prozess ist verbesserungsdürftig oder den Materialfluss von wahren Eingang bis wahren Ausgang ist nicht gerade ledig.
Aber siehst du an den Daten im System?
Nein, das siehst Du nicht.
Und du siehst nicht wo die Menschen Daten runterladen in Excel bearbeiten dann wieder hochladen also diese Datenbrüche und das sehen wir nicht.
Und das wirklich zu visualisieren ist extrem schwierig.
Also wir arbeiten auch mit Zelonis zusammen, mit dieser Technologie Process Mining und um diese Themen zu visualizieren.
aber das ist ein bisschen mehr.
also dieser Value Stream Mapping, dieser Wertstrom-Analyse.
was wir im Werk Gang und Gebe sind müssen wir für unsere Systeme anwenden für die Datenflüße und Informationsflüsse.
Und wir überlegen jetzt gerade, wie können wir das viel besser machen?
Das ist hochkomplex!
Aber ich stelle mir vor dass tatsächlich wir so Worums haben wo wir tatsächlich mit Post-its dieser Wehrstromanalyse wirklich durchgehen und sagen, wo müssen wir die Systeme anders nutzen?
Du hast das Thema Dark Factory genannt.
Wir nennen das Factory of the Future.
Klingt
viel besser!
Ja natürlich!
Und ich glaube, das ist besonders wenn du die Alterung der Bevölkerung betraktest.
Es ist der richtige Ansatz.
Dann den nächsten großen Schritt in Produktivitätsteigerung ist der richtige Ansatz.
Wir sehen an an unserer Anstrengungen, wir nennen das Non-Materials Savings zu generieren.
Also Produktivitätssteigerung zu generiern Jahr für Jahr ist immer schwieriger und besonders weil die Technologien vorhanden sind.
also heute gibt es viel mehr Möglichkeiten um Linien end to end zu automatisieren.
dann das natürlich dieser Daten aus den Maschinen so zu nutzen, dass du Prozesse proaktiv steuern kannst oder Probleme rechtzeitig erkennst und darauf sehr schnell reagieren kannst.
Dann wenn du denkst digitaler Zwilling welche Möglichkeiten dir das geben.
Also ich glaube, dass kommt kein Weg vorbei dieser Technologien zu nutzen und am Ende des Tages ob du das magst oder nicht andere werden das tun?
Und du wirst dann sehr schnell abgehängt.
Das heißt im Grunde noch mal den Bogen zur Strategie macht klar neues Geschäftsfeld weiter mal vorne bringen, LS&I.
Aber das ist im Grunde nicht der einzige Teil sondern der andere, der dir die Perspektive für nachhaltige Wettbewerbsstärke für man und Homo gibt.
Dieses wahnsinnige Produktivitätspotenzial, dass euch neue Technologien und Möglichkeiten bieten und wenn man dir so zuhört dann zettelt ihr da ja eine ganze Menge an um das möglichst breit und tief auszuschöpfen haben vielleicht mal so zum abschluss möge es noch lange dauern natürlich emische dass du für man und hummelt hätte.
ich ist wenn du nicht mehr bei Mann und Hummel tätig bist was ist so dein wunsch das menschen die dann noch da sind über dich sagen denken also worauf kommt es dir eigentlich?
mir geht jetzt nicht weiß du eine große legacy sondern ganz praktisch Was ist dir wichtig, dass im grunde den menschen klar ist was du von beitrag geleistet hast?
Also, mir geht es nicht um irgendwelche Zahlendatenfakten.
Ich glaube du wirst verstehen was ich meine.
Also, ich habe gelernt dass wenn... Es ist egal wie lange du im Unternehmen warst und es ist egal was du geleistet hast.
also vielleicht das ist sehr polarisiert oder sehr digital ausgedrückt aber Du wirst vergessen Jeder ist sehr setzbar und ich glaube, das ist gut so.
Die Nacktier kommen, die müssen nach vorne gucken und nicht zurück.
Und diejenigen, die den Weg bis dahin gestaltet haben zu loben oder zu würdigen.
Also dieser Erwartung habe ich tatsächlich überhaupt nicht.
Wenn man an mich erinnert... will, dann ich würde nur eins hoffen.
Dass es klar ist, dass ich immer zur Ausdruck gebracht habe meine Liebe zu diesem Unternehmen und das für mich, dass es immer mehr als ein Job
war.".
Ich glaube, das kann ich zumindest sagen.
Fühlte ich, hab' ich immer gemerkt die Zeit, die ich mit dir verbringen durfte.
Ermische super herzlichen Dank, dass du in diesen Jahr sehr Turbulenten und fordernden Zeiten, die du diese Zeit genommen hast.
Es war ein großartiges Gespräch!
Ich freue mich wenn wir uns nächste Woche persönlich wiedersehen.
für alle Zuhörer auch vielen Dank dafür es dabei sein, möglichst teilen, liken und beschreiben was euch an Diba gefallen hat, was wir vielleicht auch an Fragen des Nächsten mal noch stellen sollen.
Das war super Gespräch.
Vielen Dank!
OMR.
Als Ungarin in Rumänien geboren, mit 22 aus dem totalitären Regime geflüchtet, in Deutschland BWL studiert und 1994 als Praktikantin bei MANN+HUMMEL eingestiegen: Emese Weissenbacher hat beim Weltmarktführer für Filtration eine Bilderbuchkarriere hingelegt – vom Controlling über zehn Jahre als CFO (CFO des Jahres 2022) bis zurück in die operative Verantwortung als COO.
MANN+HUMMEL steht für rund 4 Milliarden Euro Umsatz, 22.000 Beschäftigte und 80 Standorte weltweit. Die Kernkompetenz, wie Emese es nennt: das Nützliche vom Schädlichen trennen – Schadstoffe aus Flüssigkeiten, Luft und Gasen filtern.
In dieser Folge von Debugged zeigt sie, wie man einen Hidden Champion umbaut, dessen Kerngeschäft – die Filtration rund ums Automobil – durch E-Mobilität unter Druck gerät. Sie spricht offen über die Wette auf das neue Standbein Life Science & Environment, das bislang erst rund 10 Prozent des Umsatzes ausmacht und darüber, warum diese Transformation länger dauert als geplant: Aus der Automobilwelt kommend, in der die Kunden die Märkte vorgaben, musste MANN+HUMMEL erst lernen, Märkte selbst zu entwickeln, schneller mit unzureichenden Informationen zu entscheiden und sich von der eigenen Zero-Defect-Kultur zu lösen. Dazu die harten Rahmenbedingungen: stagnierende Märkte, Geopolitik und Kostensteigerungen (Stichwort Iran-Krieg), die sich kaum noch an die Kunden weitergeben lassen.
Wie ändert man ein Mindset von „Wir haben die beste technische Lösung" hin zu „Wir verlieben uns erst in das Problem des Kunden"? Warum ist Kultur für sie die schwierigste Führungsaufgabe überhaupt – „Culture eats strategy for breakfast"? Und was heißt echtes Empowerment, wenn eine Organisation noch mit Richtlinien statt mit Guidance geführt wird? Emese erklärt, warum Disziplin für sie kein Modewort ist, sondern das, was sie vom Leistungssport im totalitären Rumänien bis an die Konzernspitze getragen hat – und warum sie sich in Meetings bis heute bewusst zurücknehmen muss, um als Letzte zu sprechen.
Viel Spaß mit der Folge!
Produziert von Podstars by OMR.
Wenn es einige gäbe, die sagen ich bin jetzt hier in dieser Position und fühle mich unheimlich wohl.
Und kein Fremd lädt unheimig viel erreichen.
Ich bin hier dank des Supports von Karsten.
das wäre mir sehr wertvoll.
Ich glaube, ich bin da nicht der Typ für um zu sagen wenn ich mal gehe dann sollen sich die Leute daran erinnern an eins zwei drei.
Ich würde mir wünschen dass Leute sich ja an den Menschen Karstenjenigen erinnernen und sagen hey das war jemand der hat uns gepusht aber positiv.
Der hat uns konstruktiv nach vorne gebracht Und eine Zeit mit dem erinnere ich mich gerne.
Ja, ein herzliches Hallo an alle Zuhörer oder Zuschauer zu Debakt!
Neue Folge heute mit Karsten Jeninke CEO von Renu Liedt.
Schön dass du da bist, Karsten.
Vielen Dank für die Einladung.
Freut mich sehr Matthias.
Sehr, sehr gerne.
Wir haben uns ja just vorgestern gesehen.
bei einem meiner Vorstands-Dialoge war auch eine illustre Runde.
Fünf Vorstände gute Diskussion Diverse Themen.
Ich habe sogar ein Thema, was ich heute im Kontext von Führung gerne nochmal ausbacken würde.
Okay.
Dieses Thema Incentivierung, Bonifizierung, das finde ich sehr, sehr spannend!
Aber vielleicht eins nach dem anderen?
Gerne!
Vielleicht einfach mal kurze Rahmengebungen... Ich sage mal eben, Renolith ihr sitzt in Warms und habt eine ganze Menge Standorte auf der Welt.
Ich weiß nicht mehr ob es dreißig oder fuchzig waren also du wirst mich korrigieren.
Knapp dreißiger.
Ja
Macht ein, zwei Milliarden Umsatz.
Also alles andere als einen kleinen Unternehmen, fünftausend Beschäftigte und wir haben eine ganze Menge spannende Themen weil ihr eine Industrie tätig seid.
du wirst das viel professioneller formulieren als ich.
Ihr stellt Folien her Und dass in ganz unterschiedlichen Bereichen.
also wenn man im Krankenhaus unterwegs ist dann wird man Beutel in jeglicher Form wahrscheinlich von euch antreffen ob für Bluturin your name it Aber es gibt ganze Swimming Pools von euch, wir auf der Welt vertrieben werden Dächer die und so weiter und sofort.
Also eigentlich ganz spannend.
und ja erst mal wer ist ein Karsten eigentlich?
Was ich ganz gerne mache, ich teile am Anfang eine Kleinigkeit vor mir und dann mal gucken wie das mit dir resoniert.
Ich habe mich die Tage furchtbar geärgert Was selten passiert?
Also in Jobs, die du und ich machen, hast ja jeden Tag eigentlich X-Sachen, die nicht funktionieren.
Und Leute, die dich im Zweifel aufregen und man könnte sich den ganzen Tag aufrehen... ...und ganz selten ist es bei mir so dass ich irgendwas tatsächlich so mehrere Tage mit mir so echt als Groll rumschlepp also richtig stinkig war.
was war's?
meine Frau und ich haben seit zwei Jahren so ein Projekt am Laufen das wir uns einen Expeditionsmobil bauen lassen und da wollten wir eigentlich festgeplant, jetzt so ein bisschen Skandinavien abfahren und damit mal sechs, sieben Wochen unterwegs sein.
Klappt nicht!
Fertigstellung sollte eigentlich mal so Q-Ein sein.
dann war die Idee spätestens Juni ist, dann war der Idee Juli immer noch nicht fertig.
Jetzt wird halt das Haus in Schweden gemietet.
Der gute Kerl, der sich mit diesen Dingen wirklich gut auskennt ist aber kommunikativ.
Derart schlecht oder?
Dass ich so das Gefühl hatte, dass du jetzt meine Schuld und ich soll mich nicht anstellen, dass es sich noch mal verzögert.
Und das hat mir einfach echt geärgert!
Richtig geärgart!
Gibt's was, was dich richtig ärgern kann?
Oder hast du dich schon mal auch über Tage oder Leute einfach mal wirklich geärgert?
Oder kannst du das ganz schnell abhaken?
Wie bist du da so drauf?
Nee, ich bin jemand, der zich auch gerne mal ärgert muss ich leider zugeben Aber seltener eigentlich jetzt aus dem beruflichen Umfeld eher, wenn ich so sehe was geopolitisch auch passiert, wo ich denke wie viel dumme gefährliche Leute wirklich sagen in der Welt haben und das ärgert mich sehr oft muss ich sagen.
Ich glaube da muss ich nicht ins Detail gehen.
wir wissen alle worüber ich spreche aber in meinem beruflichem Umfeld versuche immer eher den ruhigen ausgeglichenen Part zu geben.
Wenn meine Frau das jetzt hören würde die würde sie wahrscheinlich totlachen Weil es ist eine Tat so, man versucht sich dann im beruflichen Umfeld sehr ausgeliehen zu geben.
Ist auch sicherlich Teil meiner Rolle als Moderator und Motivator.
Und dann zu Hause bricht's hin und wieder mal wegen Kleinigkeiten vielleicht aus einem raus?
Das muss dann leider hier unter meine Formel aushalten aber ich glaube das kriegen wir zusammen ganz
gut hin.
Ich glaub dass es ja so ein Muster ist in den Jobs die wir machen ... muss er auch so den Schauspielern und Entertainer manchmal geben.
Da mag's irgendein anderes aussehen als ein Außenwerk, das mir auch bekannt und das Phänomen nach Hause tragen.
Ich hatte in einem Podcast mit dem Stefan Leitz mal erzählt wie mir meine Tochter das Kompliment gemacht hat, dass sich das zum Glück gebessert hat... ...und ich zuhause dann eben nicht mehr unausgeglichen wirke.
Aber es ist ja dann auch eine Belastung, die man mit sich und gerne ins Privatleben trägt.
Und leider, weil ich das Beispiel gerade brachte ... Leider muss das meine Frau aushalten, weil sie sagt oft, Mensch, wir haben zwei Söhne, bei den Jungs bist du immer so gut drauf und ausgeglichen und verständnisvoll und irgendwie erlaubst vieles und hast für viele wirklich Verständnis und gibt's da Tipps?
Bei mir ist das nicht so!
Dann sagt sie das und dann reflektierst du das, musst dann zugeben.
Sie hat tatsächlich
recht.".
Und da muss man wirklich an sich
erinnern?
Ich
versuch das!
Also versuchen hilft ja nicht...
Das stimmt.
Ja ich arbeite an mir aber hin und wieder bricht es dann trotzdem aus mir raus.
Aber ich glaube ich bin auf dem Weg der Besserung.
Hast du irgendwie ... ich meine sehr was du machst kommt nachher noch im Detail drauf.
ist ein belastender Job?
hast du irgendwie für dich?
Ich will jetzt gar nicht irgendwie hier Tricks, Kniffe, Lifehacks alles in der Regel relativ unsehn.
Aber hast du für dich Wege gefunden?
oder sagst da so komme ich mit den Vielfaltanthemen?
Der Belastung auch so klar dass sich das halt nicht irgendwie auch für dich negativ selbst negativ äußert.
Also was zum Ausgleich oder was tust du genau um dich auch dafür vielleicht zu trainieren oder zu erziehen?
ist das nicht passiert?
Ja das war früher in der Tat noch einfacher als unsere beiden Jungs noch kleiner waren.
Das war für mich der super Ausgleich.
Sobald ich dann zu Hause war oder am Wochenende, war Familie im Vordergrund und dann im Spiel mit den Jungs – natürlich auch bei Ausblügen mit Familie und Frau – da war das berufliche weg.
Da konnte ich wirklich abschalten.
Ich kam nach Hause und konnte abschalten.
Also wenn du die Tür aufmachst und dann rennt er zwei Jungs runter Einer schmeißt den Holzschwert hin.
Und bevor du es aufgehoben hast, hast du schon einen ersten Schlag abbekommen und schreist vor Schmerz auf.
Dann sind die Probleme von der Arbeit erst mal weg.
Mittlerweile sind die beiden sechsundzwanzig.
Das heißt wo nicht mehr zu Hause... Er
ist zweierige Zwillinge?
Genau!
Zwei Gezwillinge.
Beide in Barcelona geboren damals.
Meine Frau ist ja aus Barcelona auch gebürtig.
Die kommen jetzt nicht nur mit Holzschwertern auf mich zugerannt.
Sport.
Sport ist ein ganz wichtiges ... die ganz wichtige Aktivität, um damit umgehen zu können.
Früher habe ich immer gesagt, ich werde niemals ein Sport machen, der nichts mit Bellen zu tun hat.
Ob es Fußball oder Tischtennis ist, Quosch.
und irgendwann merkt man dann wenn man Kinder bekommen hat oder wenn man Vater geworden ist... Die Zeit ist nicht mehr da, um zu sagen so jetzt um sieben gehe ich jetzt mit den Freunden mal ein.
zwei Stunden Squash spielen das geht nicht mehr!
Und was ist dein Sport?
Den man ausüben kann?
laufen Laufen kannst du immer.
Du kannst abends um zehn laufen, um neun morgens früh und dann habe ich tatsächlich angefangen mit Laufen und ich bin jemand... Ich könnte nicht einfach jetzt zehn Kilometer laufen ohne Ziel.
Das heißt jetzt dreimal die Woche laufen gehen, ohne auf was hinzuarbeiten das könnte ich nicht.
Das heisst mein großes Ziel war dann, ich möchte mal gern Marathon laufen.
Und dann innerhalb der Firma dann kommuniziert auch noch ein paar Leidensgenossen gefunden.
Dann haben wir uns damals auf den K-Stadtmarathon vorbereitet, der erste K-Startmarathon von Burken nach Dortmund.
Und das war so ein Ziel was ich hatte.
und mittlerweile haben wir Headquarter Rentalit in Worms.
es gibt dort den Nivellunglauf, da findet immer jeden zweiten Sonntag im September statt kann man laufen zehn Kilometer oder einen Halbmarathon oder ab sechszig kann man auch sich für fünf Kilometer anmelden, da habe ich noch ein bisschen Zeit und das ist so ein Ziel.
Das ist dann so für mich der Laufepunkt des Jahres zu sagen Mensch Ich will am zweiten Sonntag im September eine gute Zeit laufen.
Und das ist dann mein Ziel, um da wirklich beim Laufen dran zu bleiben und... Was ist die
gute Zeit?
Das ist ne ganz böse Frage Matthias!
Ich hatte dafür auch noch einen Pen-Pot.
Ja,
das dachte ich mir, das hatte ich befürchtet Es war ... Zu meinem Anfängern bei Renonit war das große Ziel immer.
Ich möchte unter fünfzehn Minuten laufen.
habe ich auch oft geschafft
Den Halbmarathon oder die zehn Kilometer?
Nee den Marathon.
Ich bin in dem Marathon Bochendorf und unter fünfzig Minuten gelaufen.
Ich hatte diese neuen alte der Schuhe, damit geht das.
Nee, im Ziel war immer so unter fünfzig Minuten, das habe ich dann auch ein paar Mal geschafft.
So im Laufe der Jahre ist das Ziel ein bisschen nach oben gedriftet.
Das heißt für mich eine gute Zeit ist wenn ich bei unter einer Stunde bleibe.
Damit bin ich zufrieden und ich glaube es ist auch ne gesunde Laufzeit.
Ja deine und von mir sehr wertgeschätzte Kollegin Mai Lin sagte mir dass ihr das letzte mal schneller war als du dass du da gedacht hast, oder irgendwie kam der Aufener.
Da muss ich jetzt aber noch mal einen Zahn zulegen.
Können
wir den Kommentar von dir jetzt rausschneiden?
Selbstverständlich.
In der Tat!
Jetzt kann ich auch sagen Marlin die Jahre davor war sie immer hinter mir im Ziel.
Aber stimmt dieses Jahr ist letztes Jahr ist die Marlin echt gut gelaufen und für das erste Mal ... Ich muss es zugeben... Das erste Mal in meiner Nibelung-Lauf-Karriere, dass sich nicht unter der Stunde geblieben bin.
bei eine Stunde zwei irgendwas, das nagt noch an mir.
Wie häufig
läufst Du?
wie Woche?
Mindestens versuche ich zweimal, nach Möglichkeit dreimal.
Neben Sport noch andere ganz praktische Sachen vielleicht auch direkt verbunden mit der Frage du bist jetzt seit der Nulli-Zeit?
Zwei tausend acht das richtig!
Erster September zwei tausende acht genau.
Bis dann bis also ein Grunde ja etliche Jahre da bist dann glaube ich so seit acht neun nach acht neuen Jahren in Vorstand und seit letztem Jahr jetzt CEO
Nach zehn Jahren.
Ich bin gestartet, der erste September, als Geschäftsbereichsleiter für den Bereich Design.
Heute heißt das in Tirei Surfaces, also Möbel-Fußboden-Deckewand und bin dann im April, zwei Jahrzehnte, einen Vorstand gekommen unter dem ersten, ersten und fünfundzwanzig danach als CEO.
Vielleicht wenn du mal die Frage mit, wie bewältigst du so den Alltag?
Was machst du zum Ausgleich laufen hat man schon?
Ob es noch andere Dinge gibt direkt verknüpft mit der Frage Wie hat sich diese Reise für dich persönlich verändert?
Würdest du sagen, das Arbeitspensum ist eigentlich gleich.
Oder hat sich das mit den gerade skizzierten insbesondere zwei substanziellen Rollenwechselvorstand CEO auch noch mal verändert?
Spannende Frage!
Hat eine sehr spannende Frage.
Ich würde sagen Arbeitspänsung.
Also jetzt zu sagen es hat sich nicht geändert wäre wahrscheinlich gelogen.
ich war immer schon sehr lange im Büro aber Es ist der Druck nochmal ein anderer.
Wann spürst du das?
Du bist jetzt in der First Line of Fire, so nenn ich es immer ganz gerne.
Wenn du Geschäftspreisleiter bist dann hast du einen Vorstand, den du berichten kannst in unserer Matrix Struktur bei der Renolith und wenn du guten Vorstand hast dann weißt du er hält dir den Rücken frei auch wenn's mal schwierig wird.
Das Glück hatte.
Ich konnte da wirklich mit jedem Problem hin und wusste auch, da wird mir jetzt nicht gleich der Kopf abgerissen.
Wenn mal etwas nicht so gut läuft... Und das gibt dir wirklich viel Piece of Mind, sag ich mal.
Dann im Vorstand war das immer noch ähnlich.
Dann bist du zwar derjenige an den dann auch andere aus der Management Level-I Ebene berichten, dann bist du derjenig, der diesen Kollegen in Rücken freihält.
aber wenn es dann auch Richtung wirklich schwieriger Entscheidungen geht oder Vielleicht mal so Ergebnisprobleme in der Gruppe oder auch Tee mit dem Aufsichtsrat, Familie.
Dann bist du nicht der, der in der Line of Fire ist.
Dann hast du immer noch einen Kollegen, der dir dort den Rücken freihält wenn es gut läuft.
und das Glück hatten wir alle im Vorstand.
Und dieses Kissen sag ich mal ... Dieses Komfortkissen ist jetzt weg.
Ich bin jetzt derjenige, der möglichst allen Rücken frei hält Und dann derjenige ist, der da Reden und Antwort zu halten hat.
Ich muss aber sagen das ist in unseren Unternehmen ich muss fast sagen vorbildlich.
dass für die Verhältnis von Vorstand so auf dieser Familie könnte ich mir besser nicht wünschen.
Familie, die schon immer sehr langfristig orientiert war... Ich würde gerne eine kleine Anekdote mal erzählen.
Passt jetzt gerade gut eine Anek-Dote dazu erzählen damit vielleicht auch die Zuhörer verstehen Wie ist unser Kulturbahrenolitt, wie ticken wir?
Und ich nenne dir mal ein Beispiel.
Kannst du das parken?
Weil ich glaube... Ich habe es mir auch gerade was Wichtiges aufgeschrieben weil dieses Peace of Mind fand ich beeindruckend, weil ich ganz viele Vorstand Führungssetups kennen, wo alleine schon die Zielsetzung der andere ist dass man nicht als Vorstand für Peace Of Mind seiner nächsten Ebene sorgt sondern eher Pressure.
Aber da kommen wir vielleicht nachher drauf, was ich glaube und das gut wäre, dass wir den Zuhören einmal kurz vermitteln.
Was macht ihr eigentlich genau?
Also ich habe es zwar kurz angerissen.
bei DBAG gehen wir im Grunde so ein bisschen im Organisationskontext immer ein Hape Operating Model.
wie verdient ihr eigentlich Geld?
Wie ist das hergestaltet?
Was ist Strategie?
Kommen wir auch auf Spark-二zig, dreißig zum Sprechen.
Wie läuft die Strategie Umsetzung?
und dann aber auch das Thema Leadership Kultur wo ich mir vorstellen kann dass wir da eine ganze Menge spannende Fragen haben.
und da dann gerne mal
so
dieses Verhältnis.
Wenn du mal versuchen solltest für am besten irgendwie ein zehnjähriges Kind zu erklären mit was verdient ihr eigentlich euer Geld?
Was würdest du sagen?
Als Intro würde ich sagen jetzt kommt der Werbetrailer Die rennaut sich als Weltmarktführer in der Herstellung von sehr hochwertigen technischen Kunststofffolien sieht.
und wie du ja vorhin im Intro schon gesagt hast, decken wir da ganz verschiedenste Bereiche ab.
Das geht vom Bereich Medical Health Care sprich Kunststofffolen für die Herstellung vom Blutbeuteln, Transfusionsbehälter, Schläuche medizinische Systeme was auch immer bis hin zu den, wir nennen das Membranen für die Pool-Auskleidung Und wir stellen der Fohlen her von einer Dicke von unter hundert Mühe.
Ein Müh ist ein Tausend so einen Millimeter, das heißt Hundert Müh sind Null Komma Eins Millimeter darunter noch bis hin zu vier Vier- und halb Millimeter.
Das sind diese dicken Schmatten die dann halt in dem Bereich Stächer Roof oder auch Pool gehen.
Ja Prozess, Produktionsprozess, jetzt machen wir es... Ich klang
jetzt übrigens gar nicht so als hättest du schon tausendmal erzählt.
Na!
Ist zum zweiten Mal erst glaube ich die letzten zehn Jahre.
Du sagst mal den Prozess für einen zehnjährigen erklären.
Ja, vor allem auch weißt du wenn du auf die Wertschöpfung guckst was macht ihr selber?
Dann habt er diese ganz verschiedenen Geschäftsfelder irgendwie irgendwas gemeinsam.
wo produziert?
also mal so zu versuchen simpel zu greifen wie ja Wie kommt es am Ende des Tages das ihr auch ein bisschen ebend macht
gerne.
Ich würde gern Beispiel aufgreifen aus unserer Produktionsleiter Swarms.
Wer Benkowski mal genannt hat finde ich sehr sehr anschaulich und vergleicht uns mit einer Nudelfabrik.
Klar, was ist jetzt der Rohstoff für die Nudelfabrik?
Das ist Mehl.
Weizen wird gemahlen.
Vergleichen wir das mal mit unseren Polymer und unseren Kunststoffen, die wir halt in Pulverform einkaufen.
Das heißt unsere Lieferanten aus Erdöl aus Steinsalz stellen die halt in sogenannten Crackern diesen Grundstoff her.
Das kann Polypropylen sein, Polyvinylchlorid, Polyethylene und liefern uns das in Pulverform.
Das heißt unser Mehl, das Mehl für die Pasta Fabrik ist unser Kunststoffpulver.
Und was passiert in der Pasta-Fabrik?
Ich gebe dann Eier dazu Wasser möglicherweise geschmackliche Verstärker, Additiven oder vielleicht auch Spinatomaten um deine Farbgebung entsprechend reinzubekommen machen wir genauso.
Wir geben Additive dazu damit aus dem Pulver eine Masse wird, ich nenne es mal Teig.
Das können sogenannte Schlagziehmodifier sein damit die Folie entsprechend reißfest wird.
das sind dann Pigmente um die Folien entsprechend farblich abzustimmen und über große Kalandenanlagen.
das sind Maschinen mit vier bis fünf großen beheizbaren Walzen wie dieser Teig geknetet wie einer Pasta-Maschine sag' ich mal bis halt da und das ist die Kunst bei der Geschichte eine sehr, sehr gleichmäßige in der dicke Variable Folie hergestellt wird.
Und wie es ähnlich dann wie im guten Pasta-Restaurant ist – das erwähne ich ja auch ganz wichtig – ist jetzt ne Spinatsoße, so ne Tomatensoße was auch immer….
Wir können die Folien in Abhängigkeit von dem Geschäftsbereich dann halt noch veredeln, sprich wir bedrucken sie für den Bereich in Tierresurface, für den Möbelbereich oder auch im Bereich Exterior, für die Fensterprofile.
Farbgebungen können wir deinsprechend anpassen oder und die werden dann noch entsprechend auch geprägt, dass du dann wirklich sehr Holz ähnliche nachahmende Oberflächen hast.
Also ich wage zu sagen das wenn du nimmst nicht überall nicht Fachmann jetzt in den Thema über eine von uns geprägte Möbeloberfläche oder Möbelfolie mit der Hand gehst kannst du nicht sagen ist es echt Holz?
Oder einer von uns geprägte Folie?
Gleich bestätigen, weil in unserem Expeditionsmobil sieht er aus wie Holz.
Fühlt sich an wie Holz ist aber kein Holz.
Ja, in der Tat.
Gerade jetzt im Bereich Caravan da sind wir auch einer der größten Zulieferen in dem Bereich und das sind unsere Folien in der Anwendung.
Das heißt wenn du ein Caravan hast, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß dass du dann noch nicht Produkt mit dir rum fährst.
Ich finde
damit hätte man fast in die Sendung der Maus gehen können.
also ich hoffe es ist jetzt einigermaßen gerübergekommen.
vielen Dank an Herrn Binkowski.
in Worms nochmal an dieser Stelle.
Sag mal grad sind das ja sehr unterschiedliche Sachen.
Das Karavan, Swimmingpool, Dächer, Fenster und dafür seid ihr Weltmarktführer, seid wirklich einer der Hittenschampions hier in diesem Land.
Produziert ihr das alles in Worms?
Wo produziert ihr die Dinge?
Und wo vertreibt ihr sie?
vielleicht da ein paar Worte noch zu was ist Deutschland Europa, der ganze Planet?
Kannst du da noch bisschen...
Was sind die Gemeinsamkeiten?
auch mehr?
Ja
also in der Tat wir haben vorhin gesagt dass knapp dreißig Standorte, an denen wir produzieren und vertreiben global agierend.
Das heißt Herz ist in der Tat Europa.
Wir haben auch Standorte in den Vereinigten Staaten.
ein großer wichtiger Standort in La Porte das ist in die Indiana knapp zwei Stunden südwestlich von Chicago.
Wir im einen wichtigen Standort noch ein Kommus bei Los Angeles für eine Bereich Helsinki aber auch standorte in China in Beijing wieder für den Bereich Helski Peking Aber auch im Süden in Yingde wo wir halt für andere Geschäftsbereiche produzieren, haben einen Weg in Indien.
Für den Bereich Composites, wo wir für die Automobilindustrie fertigen und bauen da gerade im sehr spannenden Projekt ein warteres Werk auf für den Bereich Geomembranen.
Da sage ich vielleicht gleich noch was zu.
Und ansonsten sind wir mit vier Standen in Deutschland.
das ist unser Statement für den deutschen Standort.
Worms Frankental München und Waldkreiburg.
Und in Europa haben wir weitere Standorte, dann in England Kremlin im Norden.
In Spanien zwei Standorte San Saloni bei Barcelona was mich sehr freut.
auf Brunt meiner fast katalanischen Erkunft, danke meiner Frau!
Hatte
ich mich auch sehr gefreut, wir haben ja vor fünf sechs Jahren Projekt zusammen gemacht und ich war sehr gerne in Barcelona.
Ja kann nicht verstehen, kann nicht verstehen.
In Vietwerta einen weiteren Standort in Spanier und dann in Mailand noch in Italien und in Buryasco.
Jetzt bist du ja wirklich einmal durch ein Globus marschiert.
Produziert ihr auch an diesen Standorten?
Genau, ich
habe jetzt einen wie Standorte gehabt wo wir produzieren.
dazu gibt es dann noch verschiedene Vertriebsstandorte.
Wo wir halt den Kunden entsprechend ansprechen möchten und ihr was verbindet.
uns verbindet das Erstmal die Produktionsmethode.
Also in allen Produktionsstandorten werden diese Folien, verschiedenen Dicken über die Kalander- oder Extrusionstechnologie hergestellt.
Es gibt Standorte, die sich auf einzelne Geschäftsbereiche fokussieren und andere, ich nenne das mal Hybridstandorte, für verschiedene Geschäftsbereiche produzieren.
Unser Einkauf
z.B.,
der geht global.
Das heißt der Einkauf, Economies of Scale Kauf für die ganze Gruppe entsprechend ein.
Und das ist das, was uns verbindet, sprich die Polymere, die wir einsetzen und die Maschinen auf denen wir produzieren.
Dann sag mal wenn man bisschen provokant drauf guckt kann man ja sagen wie furchtbar die Produzieren ja nur Plastik und Müll in unserem Planeten zu.
Wenn man sowas hört und wahrscheinlich hörst du auch mal so weit Was sagst du dazu, wie denkste da drüber?
Kannst du das mal einordnen?
auch weiß ich natürlich Zero Waste Production Circular Economy.
Wie stehst du dazu?
also wie steht man zu dem Thema Plastik?
globale Verschmutzung nicht Abbau Fähigkeit von Plastika aus Umweltperspektive sozusagen Das Gift schlechthin für den Planeten?
ordne das mal Ein
großes Thema.
kannst du stundenlang darüber diskutieren?
Mir sind da zwei Aspekte ganz wichtig, um das mal vernünftig einzuordnen.
Zwei Aspekt, die massiv wichtig sind.
Zum einen glaube ich, dass es in den letzten hundertfünfzig Jahren wahrscheinlich kein Stoff, keine Technologie gab, die die Sozialisationsförderung treibend war wie es in der Kunststoff war.
und das Problem Und das glaube ich ist das Thema... Gibt es zuerst
seit den Sechziger Jahren, also Kunststoff in der Form?
Daher ist deine Einordnung wahrscheinlich richtig.
In
der Form wie es heute sein wird ja und ein Aspekt immer wichtig ist bei der ganzen Diskussion.
Das Problem ist nicht der Kunststoff.
Das problem ist die Verrammung eines so wertvollen Stoffes sprich die Nutzung.
Wofür nutze ich diesen sehr wertvolle Stoff und was mache ich nach Ende seines Lebenszyklus?
Und da kann ich auch sagen jetzt für die Renolith, dass wir da glaube ich auch wieder im Markt führen sind.
In der Art und Weise wie wir daran gehen... Ich bin ganz bei dir!
Bei den Diskussionen brauchen wir diesen ganzen Verpackungsmüll.
Ne, glaube ich, brauchen wir nicht.
Also wenn ich mal zwei oder drei ganz konkrete böse Beispiele nenne ist mir letztens beim USA-Besuch wieder aufgefallen Da gibt es in Folie eingeschmeißte Bananenhälften.
Das ist natürlich Quatsch.
Ich habe letztes Jahr beim Besuch in Spanien, in Barcelona gesehen im Supermarkt.
Da gibt es in Folien eingeschweißte Spiegeleier.
Das ist natürlich Schwachsinn!
Das ist völliger Nonsens.
Trotzdem – und man muss deshalb differenziert darauf
schauen –
auf Foliekundstoff als Verpackungsinstrument darf man nicht per se verteufeln.
Gibt's das berühmte Beispiel?
Ein Kollege hat an meinem Blog-Artikel geschrieben zum Thema Salatkoke war auch Diskussion, Mensch was für den schwachsten Salatgurken in Kunststofffolie im Supermarkt anzubieten.
Und das Echo darauf war so verheerend auf das Thema eingepackte Gurke dass heute in Supermärkten kaum noch diesen plastik eingepakten Gurken findest.
vielleicht erinnerst du dich früher war das so.
Thema ist aber und sogar Naturschutzverbände sagen heute nicht verpackte Gurken haben eigentlich einen höheren CO²-Fußabdruck als verpackt.
warum wenn ich die nicht verpacke
A.
Brauche ich dann Transport in gekühlten LKWs, die ganze Kette durch?
Das ist natürlich erhöhte Energieverbrauch, erhöhte Kosten und B., wenn ich das nicht mache verdirbt viel mehr Ware.
Ich muss viel mehr produzieren um ein endersreicher Sodomand anbieten zu können.
Das heißt man muss auf diese Thematik wirklich sehr differenziert schauen.
Dann was machen wir bei der Renolith?
Gibt es aus meiner Sicht zwei oder drei wichtige Aspekte.
Themen Energie müssen uns möglichst autark aufstellen.
Das heißt Abhängigkeit von Gas und Strom unterbekommen, das wurde uns jetzt wieder schmerzlich vor Augen geführt durch die Iran-Krise wie abhängig wir nicht nur bei den Kosten aber auch überhaupt bei der Verfügbarkeit von Öl und Gas sind.
Wir sprachen ja die Tage da drüber auch Stichwort eine Ostkrise Iran Krieg was du klar gemacht wie viel euch das tatsächlich einfach auch kostet wenn der Ölpreis malen Respektive der Preis für eure Rohstoffe anfängt anzuziehen.
Kannst du das soweit du eben magst mal klarmachen, damit zuhörermal eine Dimension an Vorstellung bekommen was es nicht nur für den Spritpreis an der Säule bedeutet sondern auch Unternehmen wie Nirenulitt was das mit euch macht?
Ja kann ich gerne sagen erst einmal schlimmste ist immer Unsicherheit.
Das heißt wenn ich weiß dass die Kosten langfristig hoch sind Dann kann ich damit umgehen, dann können wir da mit umgehen.
Da können die Kunden damit um gehen.
Das Thema ist wenn du nicht weißt wann was ob überhaupt kommt und verfügbar ist zu welchen Preisen?
Dann hast du ein Problem!
Und das ist genau in der Lage indem wir uns dann seit Ende Februar seit dem Angriff auf den Iran befinden.
Und ganz konkret was bedeutet das für für uns?
Was auch der wichtigste Punkt ist wie immer Verfügbarkeit.
Es gab schon Momente so im März April Wo nicht klar war, werden wir die Maschinen am Laufen halten können.
Weil die Auftragslage war gut oder ist gut.
gerade jetzt im ersten halbjahr, sechsundzwanzig aber wird genug Rohstoff nachkommen und das liegt nicht so sehr daran dass wir jetzt rostoffabhängig sind von dem was aus der straße wann du musst kommt.
dann liegt einfach darin dass aufgrund Der Verknabpunkt dort, dass die gesamte Weltmarkt verknappt hat und entsprechend die Rohstoffe teurer wurden.
Das heißt auch uns stand weniger zur Verfügung.
Sehr früh sind die Lieferanten auf uns zugekommen haben gesagt Leute ihr bekommt maximal das was ihr budgetiert habt.
Was kauft ihr da ein?
Kannst du es mal kurz?
Polymerer
Kunststoffe, das ist polyvinylchlyrit, polypropylene, polyethylen und dann sonstige additive.
Und wie viel sind die Teure geworden in drei Zeit?
Nein, genau.
Lass mich den kurz ausführen!
Erster Punkt ist Verfügbarkeit.
Das haben wir geschafft.
Der große Kompliment an unseren Einkauf dass das wiedergeklappt hat.
und dann Thema Preise.
Das hat uns extrem getroffen.
unsere Rohstoffe sind gestiegen der Range von fünfzig bis hundert Prozent.
Und das ist ja für euch nicht irgendeine Kostenposition?
Das
ist die Kostenposition.
Das macht ungefähr Ein Drittel vom Umsatz ist Rohstoff.
Und um auch mal eine Zahl zu nennen, glaube ich kann sich jeder vorstellen wenn wir als Unternehmen im Jahr ungefähr diese einst Komma zwei Milliarden fakturieren.
alleine durch die Rohstoffteuerung haben wieder mehr Kosten gehabt in den Monaten März April Mai.
von rund dreißig Millionen Euro kann sich jetzt jeder Pimal Daumen ausrechnen, ein bis zwei Milliarden.
Was macht der Rennlid vielleicht für einen Gewinn?
Was ist so branck schon üblich?
und wenn du dann auf einmal in drei Monaten dreißen Millionen mehr an Kosten hast, da bleibt nichts anderes übrig als das an die Kunden weiterzugeben.
Ist nie schön, macht keinen Vertrieb gerne aber ist die einzige Möglichkeit.
Das kann sehr schnell existenzgefährdend sein.
Wir sind jetzt Rennlied sehr stabil, sehr gut aufgestellt Aber das ist auch für uns kein Pappenstiel.
Ich verstehe, dass man da den Sprung in die Strategie machen.
Wir beide Vorstandsteam hatten ja das für genügend zwanzig-einundzwanzig, was glaube ich so?
Für die fünfundzwanziger Strategiestrategie Umsetzung zu machen.
jetzt habt ihr Spark zwanzichdreißig.
also ich
glaube wir haben uns kennengelernt Matthias sogar zwanzichtneunzehn.
Ich bin gestartet im Vorstand April neunzehnt und ich glaub
Stimmt
Du warst mit das erste große Projekt, wo ich damit drin war und da haben wir uns kennengelernt.
Da fing es an die Strategie One twenty-twenty five zu entwickeln.
Sorry.
Komm mal bestimmt nochmal drauf weil ich natürlich daran interessiert bin wie ihr des Umsetzungsmanagement der zwanzig dreißiger macht.
aber vor Umsetzung Strategie zwanzichdreißig wenn ich jetzt rechte Erinnerung habe habt vier zentrale Pillar Themen Profitable growth, boost performance, empower people and secure the planet or so in der Art.
Protect the planet.
Wenn man jetzt auf insbesondere Wachstum guckt dann sagt eure Strategie ja ganz klar wachstumsasien usa oder amerika nicht deutschland.
Kann Deutschland als Industrie oder einer mal nach überhaupt für euch noch wachsen?
Oder ist das Ding eigentlich durch?
und dann verknüppel ich es direkt mit der Frage.
Trotzdem investiert ihr ja die größte Summe ever in Worms, ich glaube hundertdreißig Millionen Euro.
Wie passt das zusammen?
also jetzt ein ganzer Blumstrauß an Fragen über.
du bist schon irgendwie sortieren.
Super Frage und passt auch in der Tat super zusammen.
In der Tat der eine Eckpfeile unserer Strategie Profitable Growth sieht vor, dass wir vornehmlich in Asien sprich in unserem Werk an China und Indien wachsen.
Und v.a.
auch Nordamerika.
Da haben wir eine eigene Strategie aufgesetzt mit verschiedenen Geschäftsbereichen um dort in Nordamerikansprechend stark zu wachsen.
heißt aber nicht das Europa oder Deutschland außen vor wäre.
Wir sind wirklich platzisch in verschiedenen Geschäfte bereichen in Europa und in Deutschland und man muss ja realistisch sehen was passiert gerade in Deutschland.
Praktisch sind wir seit Juli, in einer Wirtschaftskrise in Deutschland.
Also ein Backstum hat de facto nicht stattgefunden.
Auch
bei euch nicht?
Auch bei uns nicht!
Das heißt im Rahmen der Strategie was wichtig für uns ist dass wir die Märkte Europa und Deutschland unter Position halten auch volumenmäßig.
Wir sagen nicht das wir gar nicht wachsen.
so einen bis drei Prozent möchten wir schon dann noch wachsen.
Aber ganz realistisch muss man sagen... Also im Faktischen
schrumpfen ist, wenn man es dann mal inflationär... also je nachdem ob du wirklich auf
Markt
guckst oder auf Volumen.
Mit Euro würdest du dir das für Augengeschrei
wachsen?
Ja aber wir reden
über Volumen!
Ich rede über Volume und Tonage.
So, Nordamerika, Asien Wie passt das zusammen dass wir jetzt dieses Invest in Deutschland unternehmen?
Also ganz klares Bekenntnis von Vorstand, von Aufsichtsrat und der eigentlichen Familie.
Ganz klares bekenntnis zu Deutschland.
Finde ich toll, finde ich herausragend gerade wenn ich sehe dass du ja auch in Fernsehenpolitik immer wieder hörst die Industrialisierung des Standortes Deutschland oder wir sind da schon mittendrin.
das stimmt leider zum Teil wenn man sich auch die Politik von vielen Großunternehmen ansieht die hier in Deutschland Arbeitsplätze abbauen.
Man hört immer das schöne Wort sozialverträglich, wenn ich sehe dass dann ein großer Player zehn tausend Stellen abbaut aber halt sozial verträglich und sozial platt.
und ja das ist so.
Aber diese zehn Tausend Arbeitsplätzen sind langfristig weg Das heißt für die folgenden Generationen Die kommen nicht wieder zurück das wird in Asien in China wo auch immer investiert.
aber diese Arbeitsplätze sind verschwunden.
Und genau in diesem In diesem Moment, das war ja im März letzten Jahres, als wir das bekannt gegeben haben und der Investment, haben wir gesagt.
Nee!
Wir gehen anderen Weg.
Wir werden unsere beiden Standorte Worms-und Frankental zusammenführen.
Warum?
Zwölf Kilometer auseinander.
Zwölft Kilometer Auseinander?
Ja aber ich meine gut... Ich bin jetzt aus dem Ruhrgebiet, wo er ist, aus Dortmund.
Aber der eine Standort Frankental Rheinland-Pfalz, klar.
Das sind Felser, Worms... Bundesland auch Rhein an Pfalz?
Ich muss vorsichtig sein aber wir sind Rhein Hessen.
Heißt ist nochmal eine ganz andere Kultur hier und da.
Aber ne Spaß war Seite.
Geht in die Zusammenführung dieser beiden Standorte.
das ist nicht jetzt nicht rein reines altruistischen Gründen sondern hat auch ganz harte wirtschaftliche Hintergründe denn Renliet wurde gegründet, six von vierzig.
Frankenteil ist ein Standort der in den neunzehn Jahren dazu gekommen ist Und beide Standorte erfordern relativ große Investments in Themen Arbeitssicherheit, Gebäude, Brandschutz aber auch Maschinen-Upgrades und so ein Invest an beiden Standorten in der Höhe durchzuführen.
Wenn man dann noch weiß dass beide Standorte gleich Kalandertechnik fahren auch noch für identischen Geschäftsbereich produzieren dann muss man sich die Frage stellen, macht das Sinn?
Nein, macht keinen Sinn.
Wir können da so gar nicht stemmen beiden Standorten diese Summe zu investieren.
Was würde dir vielleicht jetzt ein Berater eine Beratungsgesellschaft du kennst die empfehlen?
wahrscheinlich würden sie sagen hey Leute macht einen Stand dazu und investiert doch in den USA oder China zumal wer dort mit derselben Technik wachsen wollt und auch die gleichen Folien produzierten.
Aber genau das möchten wir nicht.
Wir kennen das Standort Deutschland, wir haben ganz klar gesagt was wir im März bekannt gegeben haben, März letzten Jahres dass die Standorte zusammenlegen.
Jedem der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Frankental, jedem der dreihundertsiebzig wird ein Job in Worms angeboten.
Das mal einzuordnen.
kurz noch Karsten ihr seid ihr habt ja noch zwei weitere Standorte in Deutschland.
das heißt in Deutschland seid ihr immerhin wie viele Mitarbeiter von den fünftausend?
In Deutschland sind wir knapp unter zweitausend.
Werdet ihr in zwanzig, fünfunddreißig noch zweitausend sein oder weniger?
Das wird sich zeigen.
Also ich würde jetzt mal sagen im Rahmen der weiteren Digitalisierung und Technisierung das wir tendenziell weniger wären an den Standorten.
Ich habe es gerade gesagt... Und globale
seid ihr dann mehr als fünftausend?
Ich würde mir wünschen dass ja also wenn unsere Strategien so aufgehen wie wir uns das vorstellen in Indien, in China, in Nordamerika Dann sollte das so sein.
Bedeutet also schon Es ist eher eine schleichende keine radikale, wie du es gerade auch mit anderen Unternehmen verglichen hast.
Es ist dann schon auch eine schleichende Verlageung in die Welt bei einer Rhinolith.
Darf ich das so sagen?
Dass ihr woanders stärker wachst als hier, wo ja die gleichen Effizienzpotenziale mit Automatisierung, KI etc.
herrschen aber ihr werdet wahrscheinlich auf dem Globus betrachtet stärker außerhalb Deutschlands wachsen.
Ja, ich meine schleichende Verleigerung finde ich jetzt ist ein böses Wort gerade von dem Hintergrund dass wir jetzt hundert dreißig Millionen Euro in den Standort in den Worms investieren werden.
Dass wir uns dann auch mal technologisch mit neuestem Kalandertechnik aufstellen werden.
Wir werden einen neuen Kalander dort investieren.
In der Tat entsprechend im höheren Output mit geringem Einsatz werden gefahren werden können.
aber das Recht es ist aber auch Teil unserer Strategie.
wir sagen ganz klar dass wir bis zwanzig dreißig gemessen am Gesamtumsatz rund drei bis fünfunddreißig Prozent außerhalb, außerhalb Europas produzieren wollen.
Aber ich finde diesen Ausdruck schleichend als ob das irgendwie im heimlichen geschieht?
Nee, nochmal!
Wir werden ja auch dort weiter investieren.
aber ist ja ganz klar wenn ich sage Rund ein... Wir haben im letzten Jahr ungefähr Zweihundert bis zweihundert Zehntausend Tonnen Folie verkauft.
Und davon kommt rund ein Drittel aus den vier deutschen Standorten, wenn ich jetzt einfach davon ausgehen muss dass wir hier in Europa unsere Markanteile halten leicht wachsen einen bis drei Prozent aber ich klar sage in Asien und Nordamerika sehen wird viel höheres Wachstumspotenzial auch im zweistelligen Bereich.
mein.
rein mathematisch wird sich dann natürlich der Share Der Anteil der Auslandsproduktion spricht der Produktion im Übersee verändern.
Das ist Teil der Strategie und ist, glaube ich ganz klar.
Aber ohne das Bekenntnis für den Europäischen, die deutschen Stand oder zu verlieren.
Das heißt, ich wachse in Übersee einfach stärker als wir es für Europa projizieren.
Und das, glaube mich, ist legitim.
Ja,
das mich da auch irgendwie folgt einordnen was ich mit diesem Schleichend mein.
Das meine ich auch eher national dass wir... Es gibt radikale Die Industrialisierungsaspekte, kannst du nach Ludwigshafen gucken?
Nach Wolfsburg gucken etc.
Aber eben auch große Mittelständler wie ihr werden einfach aufgrund Rahmenparameter Demografie extrem hohe Lohnkosten aber eben auch der Abnahmemarkt der woanders einfach stärker wächst als hier nicht dieses Wachstum mehr haben national haben können schlicht wie man sich es vielleicht wünschen würde und wird jetzt wahrscheinlich zu weit führen, dass wir uns noch mal Gedanken darüber machen.
Mensch was müssen wir eigentlich hier an echten Reformen um das mal in einer kleinen Spitze Richtung der Politik zu versehen die sich gerade selbst dafür feiern was sie geschafft haben?
Vielleicht einleiten damit wir hier als Industriestandort eine hohe Attraktivität haben.
Also eine Meinung kurz dazu hast du sehr gerne aber das ist das was ich damit meine ja also eher einen Rahmen politisches Thema was ich da adressieren wollte was mich schwer umtreibt.
Ganz kurz zur Einordnung, wenn ich sage dass wir in Europa investieren in Deutschland hier produzieren wollen weiterhin dort wachsen heißt ja nicht das wir auch nur für europa produzieren weil wir exportieren noch sehr stark im länden übersee aus diesen standorten heraus.
das heißt auch wenn europa nicht wächst können wir mit unserer produktion europa wachsen weil wir einfach aus der Expo stark sind.
Ihr werdet euch aber wahrscheinlich auch nicht dem Trend verschließen können, du hast ganz am Anfang gesagt Unberechenbarkeit, Stichwortzölle, Tichwort Rohstoffbeschränkungen und dass man ja tendenziell in ich sag mal Produktionsnetzwerke in die Industrie geht anstatt von einem Stammsitz aus zu versuchen die Welt zu begegnen.
Ja absolut!
Gut das wir dir auch unser Globalisierung-Strategie komplett widersprechen.
Politik?
ein kurzer Einsatz dazu.
Ich möchte mich nicht an den Politikerböschen hier beteiligen, denn die machen da einen Job, den ich nicht haben möchte.
Dieses Twenty Four Seven möchte ich mit keinem tauschen und von daher mit Kritik möchte ich mich der Fähreweise zurückhalten.
aber wie du richtigerweise sagst es sind gerade zwei Themen, die uns gerade in Deutschland extrem belasten.
das ist A-Energiepreise.
Da sind wir einfach nicht wettbewerbsfähig.
Ein Beispiel auch aus der Rennlied, das ist vielleicht auch für die Zuhörer interessant.
Wir haben mal eine Rechnung aufgestellt auf Basis unserer Verbräuche in den Jahr und ich hatte ja vorhin gesagt dass unsere Produktionsweisen Maschinen eigentlich weltweit relativ gut vergleichbar sind.
Und das was wir an den deutschen Standorten Worms, Frankreich, Münchenwald-Kreiburg herstellen könnten wir theoretisch auch in den USA herstellen.
Ich rede gar nicht von China Die Energie.
Was hat er noch mal extrem billig?
Aber mal angenommen, wir würden jetzt sagen alles was wir volumäßig in Deutschland oder jedoch in Deutschland herstellen, würden wir in die USA verlagern.
Du musst investieren, maschinen, alles klar!
Wir haben Umsatz von ein bis zwei Milliarden Euro und alleine durch diese Verlagerung würden wir Energiekosten sparen pro Jahr in Höhe von sechzehn Millionen Euro.
Wahnsinn.
Ein, sechs, sechs Millionen.
Das wäre Wahnsinn.
Stell dir mal vor Matthias, wir könnten jetzt jedes Jahr sechzehn Millionen Euro mehr investieren in neue Technologie, Digitalisierung, Maschinen.
Das wäre Wahnsinn!
Ausbildung und das wäre der helle Wahnsinn.
so tun wir nicht, wäre theoretisch aber möglich.
Und hier muss die Politik was machen.
gerade im Mittelstand muss entlastet werden um da auch wettbewerbsfähig zu sein.
es bringt ja nichts wenn wir die größtendolsten schönsten sind im Bereich auch von Nachhaltigkeits-Hastinabilität.
Und das führt dazu, dass die Produktion, die hier zu Umweltbelastung führt jetzt einfach verlagert wird nach Eisen in den USA und da vielleicht noch viel schlimmer Haus.
Das kann nicht sein!
Da erwarte ich mir von der Politik mehr.
Der zweite wichtige Punkt ist Bürokratie.
Das bringt uns um ein sehr plakatives Beispiel.
Das mag vielleicht zu plakativ sein, aber ich habe das oft gebracht.
Wir haben auch schon sehr oft Politiker wirklich aller Koleur bei uns in Worms gehabt – ob vom Bund oder vom Land statt Kommune.
Alle haben Verständnis dafür und alle sehen das Problem genauso wie wir.
Wir merken nicht, dass sich was tut.
Beispiel Bürokratie Anfang der zwanziger Jahre mussten wir an Wormms unsere Gefahrgutlager erweitern inklusive des Genehmigungsprozederes.
über fünfzehn Monate gedauert.
Und wir müssen als Ronaldit dafür, kann man sich gut merken, vierfünf sechs, vierhundertsechsundfünftig Unterschriften leisten, die dazu gehören... Ich rede zwar in einer Erweiterung eines Gefahrgutlages.
Gefahrgot heißt für uns Lacker-Lösemittel, die wir halt für die Produktion brauchen.
Vierundzwanzig Aktenordner, neuntausend knapp neun tausend Wetterpapier.
Wahnsinn!
Und dann hatten wir die Genehmigung, unsere Gefahrgutlager zu erweitern.
In der gleichen Zeit haben wir unseren Standort in Gangzhou im Süden Chinas bei Hongkong hundertdachzig Kilometer weiter umgezogen nach Jengdee.
Haben die Kalander, die Anlagen entsprechend transferiert und haben da angefangen zu produzieren inklusive allerbehördlichen Genehmigungen verfahren in derselben Zeit.
Das ist zugegeben ein sehr plakatives Beispiel aber Das ist halt der große Wettbewerbsnachteil, den wir gegenüber China haben und es wäre in Nordamerika.
Wir sehen das ja aufgrund unserer Fährung würde das genauso schnell gehen.
Es sind unglaubliche Nachteile und alle Reden von Bürokratieabbau.
aber ganz ehrlich Matthias ich merke nichts davon.
Wir merken nichts davon scheint eher schlimmer zu werden Und das sind für uns Demografie ein Riesenthema Ausbildung gar keine Frage Ganz wichtig wo wir auch Vorräter sind investieren gar keine frage.
Aber diese beiden Punkte oder gar nicht.
Diese beiden Punkte – Energie, Bürokratiebau sind für uns extrem wichtig um im Wettbewerbsvergleich mit Übersee einfach da weiter wettwärtsfähig zu bleiben.
Danke dir!
Das ordnet es gut ein.
Tut
sich leider nichts.
Ich weiß nicht ob deine Erfahrungen mit anderen nehmen, wahrscheinlich sind die Klagen ähnlich, könnte ich mir vorstellen?
Ja also das sind ja auch Faktoren.
du hast ja gerade zwei Rahmenparameter angesprochen, die überall identisch sind.
Zumindest jetzt mal im industriellen Sektor, aber da wir
auch
oder ich auch ob das Bankenversicherungen sind.
Ähnlich wie es dort brennend ist.
Jetzt haben wir mal auf den ectfiler profitable growth geguckt.
Haben auch schon über muss sprichen spicken, wie ihr den planet Aspekt bezeichnet habt.
Protector
Planet.
Protectable Planet ist der Anspruch, dass was du erläutert dafür zu sorgen, dass hier eben immer mehr eigentlich auch in Waste, ja.
Nicht nur Reduction sondern im Grunde herwollt das ihr gar keinen Abfall mehr produziert.
Thema Circle Economy Closing the Loop.
ist der Stichwort ne?
Closing The Loop
Wenn man auf die anderen beiden guckt Empower our People und Boost Performance.
Und ich verknüpfe das mal mit dem was du eingangs gesagt hast.
Das fand es einerseits sehr sympathisch wo du geschrieben hast vor der CEO Rolle oder Vorstandsrolle dieses Peace of Mind Gefühl für dich da war in der nächsten Führungsebene und wo du aber auch mit einem Anspruch formuliert hast, sondern es ist auch dein Job als CEO für den Peace of Mind von anderen zu sorgen.
Und ich kenne halt andere Kulturen.
Da ist der Vorstand nicht peace-of mind, sondern da ist der vorstand eher etwas, vor dem ich im Zweifel Angst habe und der mir eher schlaflose Nächte bereitet anstatt vielleicht dafür... Einen ruhigen Geist mit hohem Wirkungsgrad.
Aber diese Art von Führungskultur mit dir sollten wir mittlerweile... ...überkommen haben, überstanden haben?
Das sollte glaube ich nicht mehr die Maßgabe sein, was so war wie in dem Jahr zwanzig sechsundzwanzig.
Also ich kann jetzt nur von mir sprechen und du weißt, ich arbeite für eine ganze Menge auch große mittelständische Unternehmen.
Es ist während der Illusion zu sagen dass das Überkommen ist.
So worauf ich jetzt hinaus möchte ist... ...Boost Performance Und hier ist Peace of Mind.
Du hast es selbstkritisch mal gesagt und auch Kolleginnen und Kollegen von dir haben gesagt, naja auf der einen Seite haben wir ein unglaubliches ja unglaublich gutes Miteinander in der Rennulitt wenn's auf Kultur acht.
Wertschätzung und auch ich hatte das ja mal dir schonmal gesagt.
noch und auch damals zu deinem Vorgänger Michael Kundl die ich ausher geschätzt habe schätze Es gibt ganz wenige Unternehmen, wo ich sagen würde, dann könnte ich mir tatsächlich vorstellen zu arbeiten oder würzen Bekannten oder Freund empfehlen.
Wenn du einen guten Arbeit gehörst, wirst du die Renovie ein, das würde ich sagen, kannst gut und gewissens hingehen.
Du kannst
mir nachher mal dein Lebenslauf da lassen?
Weil ich finde ihr habt einfach ein professionelles ... Ihr seid ja auch sehr, du ja auch zahlen getrieben.
Du schmierst mir manchmal noch das Statement aufs Brot was ich damals zu euch im Vorstand gesagt habe
Sag es ruhig, du hast mich Erbsenszähler genannt.
Sag es ruhig Matthias, sag es ruhige!
Ja, wir fahrt in das Moment aber eben wirklich wertschätzend konstruktiv kritisch miteinander unterwegs und trotzdem warm miteinander.
Nichtsdestotrotz, du übst die Selbstkritik und auch Kollegen mit denen jetzt in Vorbereitung auf unser Gespräch noch mal sprechen durfte sagen Also teilweise haben wir es hier auch echt einfach zu gemütlich.
Teilweise sind wir eben nicht konsequent.
und auf Stichwort Boost Performance, deshalb will ich diese Brücke mal.
was heißt Boost Performance?
Ihr habt ja auch lange jetzt kein stringentes, nutzt ja auch den Progress Maker für die Strategie Umsetzung.
und einer der Kunden, die sagen ne, wir wollen die Strategiemunsetzung gar nicht ganz hart verdrahten mit einem KPI Management also so war's in den letzten Jahren Was ja auch Vorteile hat, kann auch Nachteile haben.
Also die Frage ist was heißt Boost Performance?
Ist das eher ein strategisch mechanischer Aspekt um den es dabei geht und oder ist das auch eine kulturelle Thematik, die dahinter steckt?
Mal eingebettet eben in das Jahr, was ich jetzt noch mal versucht habe als Kontext zu setzen
Da könnte ich jetzt auf viele Deine Aspekte gerade auch noch eingehen.
Bei uns ist es zu gemütlich, dass kommt darauf an wie ein Besprächsler.
Vielleicht da nochmal einen Punkt machen.
Auch Thema Peace of Mind heißt ja nicht, dass sich unsere Kollegen und Kollegen zurücklehnen können... Der
Vorschlag macht das schon!
Genau so ist es nicht.
aber ich stehe dazu zu sagen alle müssen angstfrei agieren können dürfen.
niemand muss oder niemand darf Angst haben, dass wenn ein Fehlerbill geht, das in der Kopf abgerissen wird und er dann weiß ich was...
Gesteinigt?
Gegeizelt?
Dornenkroneel?
Genau.
Und das hat man jahrelang vorgehalten.
Das finde ich wichtig.
Thema Peace of Mind, dass jeder weiß, ich habe jemanden den mir einen Rücken stärken und rückenfrei hält.
Das find' ich sehr wichtig!
Aber das jetzt gleichzusetzen mit ... Dann wird's mir zu gemütlich.
Das fände ich nicht korrekt.
Was aber stimmt und die Kritik hab ich mir auch schon mal oder auch schon anhören müssen Mensch, ihr seid immer zu viel auf Konsens aus.
Es gibt natürlich auch Kollegen und Kolleginnen sagen ich brauche jetzt eine Entscheidung und da mache ich das Und ich möchte jetzt dass das entsprechend so gehandhabt wird.
Ich bin eher ein Freund davon zu sagen ja aber diese Entscheidung betrifft nicht nur dich sondern auch noch einige andere.
lasst uns die abholen.
Das mag jetzt ein bisschen langwieriger sein am Anfang Aber nach hinten hinaus wird schneller wenn alle auf der gleichen Linie gehen oder wenn wir alle Kritiken eingefangen haben und das entsprechend bedacht haben.
Ich kann aber verstehen, wenn hier und da mal gesagt wird Mensch wir brauchen jetzt eine schnelle Entscheidung und dann machen wir das jetzt und dann müssen die anderen halt mal das mit abnicken Bin ich nicht der Freund von, aber kann ich auch nachvollziehen.
So boosting our performance Empowering Our People In der Strategie ist das schon getrennt.
Du hast es jetzt zusammengebracht Im Sinne von boosting your performance heißt ja auch dass sich die Leute entsprechend motivieren muss und auch entsprechend Ja, so ein bisschen anschieben muss.
Ein bisschen Druck ausüben, dass das dazu kommt.
Wir haben das hier getrennt.
Boostinger Performance ist eher im Rahmen der Strategiespark-二zig-dreißig eine technische Geschichte.
Das heißt, dazu gehört die Digitalisierungstrategie.
Dazu gehört, dass wir uns technisch weiterentwickeln, dass für unsere OPEX sprich operation excellence oe zahlen nach oben bringen.
dafür gibt es ganz, ganz konkrete ziele wo wir den in zwei tausend dreißig stehen wollen.
also ihr wollt definitiv effizienter und schneller werden.
modernisierung effizienter schneller digitaler.
ganz klar das ist thema boosting our performance.
über
ein daumen casten jetzt ich weiß dass es jetzt sehr pauschal gefraubt.
wieder
wollt ihr fünf prozent besser werden performanter, was man den Begriff mal zusammen.
oder wollt ihr eher zwanzig oder fuchtsig?
Was ist so wenn du das mal ganz... Ja
kann ich sagen.
Thema OE diese overall Equipment Efficiency Effekt Effektiveness Ist für uns ein ganz ganz zentraler Wert.
Hundert Prozent würde bedeuten die Maschinen laufen permanent sieben Tage Woche, vierzehn Stunden immer hundert Prozent Qualität kein Abfall alles super.
Das ist eine Illusion wird nicht zu sein und Erster Schritt ist, dass wir in der Lage sind an allen Standorten vergleichbare OEE-Zahlen zu eroieren.
Da stehen wir jetzt bei, da stehen wir relativ gut schon da und wir haben Standorte, da liegen wir bei fiftyfünfzig achtundfünftig sechzehntig Prozent.
Wir haben andere Standorte die liegen schon bei um die achtzig Prozent Und das ist unser klares Ziel, dass wie als Gruppe in zwanzig dreißig bei fünfundachzig Prozent liegen.
Das ist echt ein großer Schritt den wir da gehen wollen, aber das ist halt ein Ziel was erst mal jetzt entsprechend formuliert wurde.
Was sind die kritischen zwei drei Erfolgsfaktoren damit das gelingt?
Wie schnell wir in der Lage sind Maschinausfallzeiten zu vermeiden weil das tut uns am meisten weh.
Das heißt wir können die tollsten Zahlen berechnen und wir wissen mit der Mannschaft die wir haben können wir so schnell so viel produzieren.
natürlich gibt es immer mal so Themen in Standhaltung gerade aufgrund ja viele alte Anlagen, die immer noch in Produktion sind.
Weil so ein Kalander den kannst du locker dreißig vierzig fünfzig Jahre betreiben wenn er entsprechenden Stand gehalten wird.
aber da haben wir hier und da jetzt mal höhere Ausfallzeiten als gedacht und das tut uns einfach weh.
und da ist ein ganz wichtiger Aspekt Thema Digitalisierung Thema Preventive Maintenance.
Das heißt nicht zu warten bis zum nächsten Standteilungsintervall sondern dass wir Technische Lösungen haben, ist das schon installieren.
Wo wir gewarnt werden, wo gesagt wird hey Leute Wir haben da einen Teil ein Lager läuft nicht mehr ganz rund wechselt das aus und wir haben das an eins war Standorten Sanz-Loni aber auch in Kremlinden Installiert haben das System getestet und es ist Wahnsinn Es war eine Trefferquote von hundert Prozent, das heißt wenn das System Alarm gegeben hat die Sensoren hey ihr solltet was wechseln.
Dann war es auch wirklich an der Zeit und solche Maßnahmen werden uns helfen die Maschinenkapazitäten entsprechend soweit zu erhöhen dass wir glauben dass diese ue zwar ein großer Schritt wären aber durchaus erreichbar.
Sag mal grad, wo du das so beschreibst.
Stichwort Robotik KI für ein sehr klassisches Industrieunternehmen wie ihr ja eines seid.
Ich durfte in den USA und China schon Dark Factories besichtigen Begriff der jetzt nicht so gerne genutzt wird.
aber Du weißt was ich mein?
Im Grunde brauchst kein Lichter drin, muss auch kein Mensch drin.
Kann es so etwas auch bei einer Renolith irgendwann geben?
Dark Factor kann ich mir nicht vorstellen.
Das ist ...
Was kannst du dir vorstellen, wie weit?
Ich guck jetzt nicht auf Dreißig, sondern wirklich mal, wenn deine Fantasie reicht.
Was kannst Du dir vorstellen?
Was würde mit Robotik und KI grundsätzlich in eurem Modell irgendwann einmal möglich sein?
Vielleicht dazu ein ganz konkretes Problem.
Ich hab Thema Demografie.
Wenn ich über zwanzig, dreißig und dreißige hinausgucke die Frage ist, wie viele Menschen haben wir noch tatsächlich für uns auch verfügbar wären, die Interesse hätten in der Produktion zu arbeiten.
Ein wichtiges Thema ist drei-vier-fünf Schichtbetrieb.
Es gibt Menschen, die finden das ganz toll und die arbeiten gerne in diesem Schichtssystem.
Es sind doch viele andere, die sagen oder auch neue Bewerber, sie sagen ja ich komme gerne aber ich möchte nicht in einem Schichtsystem arbeiten.
Gibt es auch so was wir uns vorschlagen können?
Da
stehe ich übrigens hoch gerade.
Manchmal in der Zeit habe ich auch im Schichtsystem gearbeitet.
Und man denkt immer, boah ist ja ganz toll und dann hast du entweder früh-frei abends oder du kannst morgens mittags ganz tolle Sachen machen.
Du bist einfach müde!
Du bist kaputt von deinem Job vom Tag vorher und freust dich dann aufs Wochenende.
Das heißt wir werden in Zukunft vermehrt Probleme haben junge Menschen für Schicht dabei zu begeistern.
das heisst und um auf deine Eingangsfrage zurückzukommen.
Wir müssen ein System arbeiten, das unsere Maschinen gerade was das Thema Nachtschicht angeht dort auch in der Tat alleine laufen können.
ist auch ein Losgrößen-Thema
d.h.,
wir müssen entsprechend große Losgrüssen haben um wirklich eine Anlage durchlaufen zu lassen mit einer bestimmten Folie wenn ich jetzt einen Wechsel habe und alle halbe Stunde neue Farbe produzieren muss.
dass wird im Moment noch nicht machbar sein.
dafür brauche ich Menschen.
Aber es geht schon auch in die Rechnung zu sagen, wir müssen uns darauf einstellen dass wir irgendwann mal in der Lage sind so eine Anlage auch mal gerade bei einer Nachtschicht laufen zu lassen.
Und glaubst du das wird irgendwann möglich sein?
Dass das per Robotik ja was ist so dein Zeitgefühl wann solche Maschinen und Fähigkeiten zur Verfügung stehen?
ich meine du kennst eure Zulieferer der Maschine.
also ich glaube durchaus dass wir in der Kalanatechnik in der Lager sind schon eine schicht kommt darauf an was wir jetzt da gerade für ein produkt produzieren in der lage sind demalene schicht alleine durchlaufen zu lassen.
das glaube ich schon.
das glaube schon
mag so aus der empower people thematik vielleicht kulturell die thematika gesprungen.
wir hatten ja mal kurz am anfangen gesagt uns grad vorgestern mit ein paar anderen vorstellen geschäftsführer zu den vorstandstehörigen von mir getroffen.
ein thema dabei war jetzt demerleistungskultur.
High-Performance-Organisation ist die Renonlitne High Performance Organisation.
Wie definierst du High Performance Organisation?
Das
oblass ich dir!
Also, du darfst es interpretieren wie du willst und dann gerne mal die Renonie da einordnet.
High Performance Organization, woran mache ich...
Das fest.
Du kannst aber auch den schnöten deutschen Leistungskulturbegriff nehmen, also wenn dir der Analyzismus.
beides erzeugt ja vielleicht das noch einleiten oder bei vielen erzeugte sowohl das eine wie auch das andere.
so dieses Bild von Chucker schneller höher mehr Trump Beat Stress.
ich verstehe es nicht darunter.
aber die Frage ist was verstehst du unter einer Leistungskultur oder einer High Performance Organisation?
Ja vielleicht magst du das mal teilen und dann können wir sich einmal die Frage stellen Bezogen drauf sich so darstellt.
Also High Performance, wie ich das definiere heißt dass unsere Mitarbeiter auf allen Ebenen in der Lage sind selbstständig verantwortungs zu übernehmen ihre Aufgaben zum Meistern ohne dass immer jemand von oben darauf gucken muss.
Das ist extrem wichtig und ich glaube dass wir diese Kultur auch fördern.
Ich glaube nicht mehr.
Gut, du hast das Beispiel am Anfang gebraucht.
Das mag da andere Unternehmen noch geben.
Aber ich bin davon überzeugt, dass es heute nicht mehr so ist, dass der Chef Däniger ist, der alles am besten weiß.
Dass das kann nicht sein!
Also wenn ich jetzt für mich spreche... Ich würde kein Bereich kennen in Abdul-Anulit wo ich am meisten weiß oder beste bin mit Sicherheit und sicherlich.
Das kann auch glaube ich gar nicht mehr sein.
Und High Performance Kultur heißt für mich.. dass wir es geschafft hätten oder haben, dass jeder und jede Einzelne von uns in der Lage ist.
In seinem Bereich selbstständig seine Aufgaben zu erledigen.
So auch das dann überhaupt?
Aber ohne dass alle nach acht Stunden oder nach sieben halb komplett nass gespielt sind völlig fertig nach Hause gehen.
Ich treibe es mal ins Extrem.
braucht's dann überhaupt Führung innerhalb Performance-Organisationen?
Aus meiner Sicht ja.
ich habe das vorhin gebraucht.
das Thema Peace of Mind Es gibt ja unglaublich viel Ruhe, dass wenn du weißt ... Ich habe doch mal ein Problem.
Ich kann in meinem Bereich komplett dominieren und bin da Experte drin.
Aber trotzdem hier und da gehst du mal doch schief oder ich brauche einen Sparring.
Und wenn es nur ein Sparring ist, das ja niemanden haben, wo ich weiß auf einer Tür, da kann ich hin und mir ein paar Gedanken zu holen.
Find' die schon!
Und leite ihnen vorgegeben müssen wir ja schon.
Und Führung ist für mich eher sozusagen Support.
Ich bin nicht derjenige, der den Kollegen und Kollegen die Lösung offerieren kann aber ich kann Möglichkeiten diskutieren vielleicht andere Ideen geben und wenn immer so ein offener Resonanzraum so nenne ich das mal.
Das verstehe ich unter Führung.
Wenn man jetzt mal den fachlichen Teil, den du stark betont hast zur Seite nimmt von wegen der Chef muss es ja und soll im Zweifel auch gar nicht besser wissen wie was zu tun ist Es ist ja eine Frage dann des Menschenbildes, was ich so habe.
Das kann ja im einen Extrem sein dass man das Menschenbild hat Menschen leisten sie leisten gerne und wenn ich mit ihnen in einem guten Dialog die Aufgabe kläre zielekläre Dann kann Ich vielleicht Führung da drauf reduzieren einfach für Sie dazu sein.
Wenn es Schwierigkeiten gibt Kann ich das Menschen Bild ein anderes extrem treiben und sagen Ja Das reicht aber nicht, weil Menschen sind grundlegend faul und wenn ich sie nicht zur Arbeit antreibe, dann machen sie nichts.
Oder das ist beides sehr extrem!
Wo ist da dein Menschenbild?
Es gibt dich den einen Menschen.
So
leitet sich ein bisschen das Führungsverständnis draus ab.
Weil in dem anderen Extrem, was ich gerade skizziert hab, müsste ich ja sehr streng auch von der Führungsmechanik den Steuer- und Kontrollmechaniken
etc.,
die es bei euch garantiert gibt, darauf achten dass Leute tatsächlich das tun, was man mit ihnen besprochen hat.
oder ich vertraue sehr stark weil Vertrauen ist ja das Bewusstsein gegen eines Risikos auch enttäuscht oder verletzt zu werden.
Die Frage ist, was ist noch vertrauen?
Wo wird es dann fahrlässig oder naiv?
Also weißt du, was ich mein?
Vielleicht kannst du das mal...
Grundsätzlich gibt es dafür uns alle am Ende des Monats, des Jahres Indikatoren an denen unsere Leistung gemessen wird und es wäre jetzt wirklich ein Trugschluss zu glauben bei aller Piece of Mind Thematik.
Am Ende wären die Zahlen egal sind sie natürlich nicht.
Auch wir sind, wie du gerade gesagt hast, Zahlen getrieben.
Wir müssen am Ende Ergebnisse bringen... Erbsenzähler?
Erbsenszähler in der Tat um weiter auch investieren zu können.
Sie sind für uns halt auch selbstschulig.
Das heißt, wir werden alle nicht nur der Vorstand, alle am Ende an ganz harten Zahlen gemessen.
Aber und das ist für mich ein wichtiger Punkt Ich habe dieses Grundsätzlich Vertrauen in die Menschen, dass es nicht alles faule Hunde sind, die wenn man sie nicht permanent antreibt nichts machen würden.
Das finde ich ist ein falsches Menschenbild dem ich widersprechen wollte.
also Wenn das mein Bild von den Kollegen und Kollegen wäre dann würde mich bei der Arbeit nicht gut fühlen.
Es ist umgekehrter Fall dass ich grundsätzlich das Vertrauen habe Dass jeder seine Arbeit bei uns gern macht und versucht wirklich zum Erfolg beizutragen, so gut er oder sie kann.
Das ist mein grundsätzliches Menschenbild.
So und dann liegt es an uns Thema Empowering People unsere Kolleginnen und Kollegen in die Lage zu versetzen ihre Arbeit, ihre Aufgaben so gut wie möglich zu erfüllen und das ist Führungsaufgabe.
Enabling ist ja diese Schöne!
neue deutsche Worten.
Du hast ja vorhin mal in einem Nebensatz gesagt, dass ihr schon an vielen Stellen auch sehr konsensorientiert seid.
Konsens sorgt für Tragfähigkeit von Entscheidungen aber kostet vielleicht auch Geschwindigkeit.
oder du hast das Beispiel selber aufgemacht.
Daran andockend würdest du sagen, ihr habt sowas wie eine Fehler- und Streitkultur?
Also hätte jeder gerne Ich erlebe es so gut wie nie, dass die wirklich da ist.
Wie ist das bei euch?
Also insbesondere auch vielleicht bei dir selbst im Vorstand aber wenn du auch auf die Rhinolite ins Summe guckst.
Aber gerne mal so...
Wenn du sagst Fehler Streitkultur in dem Sinne von wir streiten offen konstruktiv über Themen und uns gemeinsam weiterzubringen So ein ideal typischen Fall.
Genau, vor allem meine ich damit dieses... Also wenn man jetzt mal den Begriff von so High Performance Teams nimmt ist das ja eine Facette die für mich ganz ausschlaggebend ist.
neben sowas Profanen wie Verlässlichkeit muss aber auch ganz weniger wirklich praktizieren das Team mit dir den Mut haben zu kritisieren.
Ich sage dann immer provokant ganz gerne wer nicht kritisiert ist illojal Aber er lebst ja ganz selten gerade über den wichtigen Thema.
angenommen wir würden jetzt zusammenarbeiten.
ich wäre für ein Vertrieb verantwortlich du vielleicht für Kunden Service.
Ich würde um die Ecke kommen und sagen aufkasten.
aus meiner Sicht hast du im Kundenservice einfach folgende Themen wenn du dich nicht angehst und ich meine das im Sinne der Sache.
ich mache es weder aus Niedertracht noch mit der Wertigkeit.
so Erlebt man ja fast nie, dass Kollegen so miteinander umgehen.
Das Schlimmste wenn dann einer mal den Mut hat etwas zu tun ist das eine Riturkutsche kommt.
Pass mal auf bevor du mir jetzt erzählst hier kümmer dich mal lieber
etc.,
also so mal verstanden wie du es beschrieben hast.
Ich finde ich ein sehr interessantes Aspekt zu sagen wäre nicht kritisiertes Iloyal wir hatten das ja vorgestern bei der Forschungsdiologen.
Das ist ein Satz die ich mir gemerkt habe und da werde ich auch ins Unternehmen tragen finde ich sehr spannend, das werde ich hier und da mal anbringen.
Und das hat mich zum Nachdenken gebracht.
Wenn nicht kritisiertes Iloyal, finde ich gut.
So Thema Streitkultur bei uns.
Du hast es gerade angebracht Vorstand.
also da glaube ich sagen zu können dass wir viel im Vorstand der Torsten Maschke Thomas Sampers, Sven Berndt und Ich, dass wir uns offen alles sagen und alles sagen können und uns gegenseitig auch kritisieren aber immer konstruktiv.
Also ich habe nicht nicht einmal erlebt, dass wir uns da irgendwie beleidigen gegenseitig geäußert haben.
Aber schon kritisch und hinterfragen hey ist das und jenes jetzt so
richtig?
Das Symptom wenn ich da kurz neue Ergänzungen machen darf, Karsten is ja nicht das Beleidigung
etc.,
sondern es einfach nichts gesagt wird.
Genau,
Thema nicht kritisieren ist global.
Das glaube ich aber nicht weil, warum sage ich das, weil im Vorstand kritisiert man schon und sagt schon Hey, hast du das mal angeguckt, das hätte ich gerne anders gehabt.
So, ich glaube aber auch es ist blauäugig zu glauben dass das für alle eben darunter auch gilt.
Mir hat mal ein guter Freund gesagt oder andersrum ein gutter Freund der auch bei der Renne Lüth arbeitet sagt dann mal hier Kassen hast du mal gesehen was da los ist in der Abteilung?
die gehen ja gar nicht!
Was ist denn da los?
Und der Typ mein Gott sagst du hilfst mir also ich komme mit dem super aus sagt immer, ja klar, Carsten.
Zu dir sind sie alle freundlich!
Ist ein wichtiger Spektrum und das ist eigentlich klar.
aber wenn du es dann so klar nochmal vor Augen geführt bekommst machst du natürlich auch klar und denkst drüber nach Ja klar wer ist denn da noch der mir wirklich offen ins Gesicht sagt?
Das ist Mist was du damals
hast.
Lass mal bitte das Beispiel kurz rausgreifen.
Was war deine Reaktion bei dem was du gerade skizziert hast?
Ich muss erst einmal lachen.
Ich musste erst mal lachen, die Art und Weise wie er das so offen formuliert hat.
Gelacht!
Und dann kurz geschluckt und angefangen nachzudenken.
Dann dachte ich mir Mensch... Wie viele Dinge mag es in den letzten Jahren gegeben haben?
Die schief gelaufen sind, die anderen aufgefallen sind aber mir nicht zugetragen wurden.
Und wie viel hätten wir machen können wenn ich diese Kritik bekommen
hätte?!
So, und das ist ja das was ich meine.
Jetzt ist ja die Frage.
also ich kann dir nur sagen dass meine Reaktion an der Stelle gewesen wäre.
Ich hätte zu dem Kollegen gesagt du sag mal ne jetzt einfach mal Herbert wie so erzählst du mir das?
Dann wär mit sich ein bisschen schweigend da gewesen.
Und dann habe ich gesagt ich erwarte von dir jetzt Dass du zu den Kollegen gehst und genauso wie du mir erzählt hast Was du siehst was da nicht gut läuft Erzählst es denen.
bitte
Habe ich ihm nicht gesagt.
nochmal Es ist niemand der in der Teilung ausseller arbeitet Der Führungsverantwortung hat.
Da wäre er nicht der Typ gewesen, um das zu tun.
Also im Ding das so auf ins Gesicht zu sagen, wäre glaube ich unfair gewesen.
Mir war es eher wichtig, dass Lernung was ich für mich damit nehme.
Die Frage die ich halt damit provozieren will ist genau das was du ja beschreibst.
also im Grunde Ich tue mich schon immer schwer, überhaupt.
dieses Wort Kritik wird ja als was Negatives empfunden.
Wie häufig leiten Leute setze ein wie du.
das ist jetzt nicht als Kritik gemeint?
Wie so?
Kritik ist doch großartig!
Wie sollen wir denn genau wie es gerade...
No Fingerpointing aber
jedes Arbe ist eine Lüde.
Aber das ist nochmal ein Thema für sich.
Wie soll man sonst innovativer und besser werden?
So und das was ich mit Fehler Streitkultur meine ist ja im Grunde eben in der Mit Sicherheit, illusorischen.
Aber braucht ihr eine visionäre Vorstellung?
Dass im Unternehmen jeder eben sagen kann, wo er was sieht, was besser laufen könnte, anders laufen könnte.
und das gibt's halt so gut wie nie!
Warum?
Weil man natürlich Angst hat vor Ablehnung, Konsequenz und Traller und Kritik ist halt echt etwas... Das macht ja keinen Spaß.
also es ist ja echter Diskomfort weil jede Kritik wenn sie nicht gerade irrelevant ist wird ne Scham oder Schuldemotion produzieren.
Nochmal, wir formulieren das.
Wir fordern das ein.
aber nochmal es wäre blauäugig zu glauben dass es auch jeder so vorlebt.
selbst auf der Management Level eins eben ist heißt die Kolleginnen Kollegen direkt eine Vorstand berichten.
Auch davor wird das ein und ich bin sehr dankbar dafür dass es Kollegen gibt Die ganz offen mit solchen Dinge auf mich zukommen die das formulieren.
Aber es macht in der Tat nicht jeder.
noch mal du sagst Streitkultur Die ist nicht da wo ich sie gerne hätte bei darin liegt Aber wir fordern das wirklich vehement ein und jeder der kritisiert, bin ich auch dankbar dafür.
Und sagt das auch noch mal wohlwissend.
Das macht nicht jeder und kann auch nicht jeder.
Es ist glaube ich auch vom Typ abhängig wie du gerade gesagt hast.
es ist nicht nur unangenehm Kritik zu empfangen auch wenn du richtigerweise sagst es ist ja erstmal nicht negativ in des Konstruktiv und nicht beleidigt ist.
aber zu kritisieren fällt vielen auch schwer.
Also
es braucht ja, kann ich nur teilen das braucht wahnsinnig viel Mut weil du kritisierst ja also insbesondere jetzt nicht aus irgendeinem primitiven niederträchtigen Motiv ist ja jemanden weil du siehst was besser sein könnte und hast natürlich Angst jemanden zu verletzen.
Du hast Angst vor der Reaktion und Mut ist ja nicht die Abwesenheit von Angst, sondern Mut bedeutet trotz Angst etwas
zu tun.
Und
das ist verdammt schwer!
Die Frage ist halt noch was kann man machen damit Menschen das leichter fällt?
Ich glaube wie du sagst... Koalition,
Einfordern, Vorleben, du würdest natürlich alles zerstören.
wenn da niemand kritisiert und in eine Abfuhr dafür bekommt dann ist es vorbei.
Ja, das stimmt häufig dann so Sag mal gerade nochmal so auf die strategische Ecke, Stichwort Leistungskultur Wachstum.
Du hast mir erzählt dass ihr einen Carve-Out der Medical gerade angeht und deine Begründung wie sie auch zumindest öffentlicher nachlesbar ist wenn ich mich damit dieses Geschäftsfeld sich auf sein Wachstrom konzentrieren kann und das noch besser stärker betreibt.
Carve Out oder simplifiziere ich das jetzt zu stark?
Es ist schon richtig, weil wir hatten ja ganz am Anfang gesagt was verbindet uns so bei den acht Geschäftsbereichen?
und in der Tat ist das so dass der Bereich Healthcare ein anderes Baby ist.
Das heißt da gibt es wirklich keine Schnittmengen abgesehen vom Einkauf der Rohstoffe ansonsten auch in der Produktionstechnik aber auch bei den Standorten.
die Hälfgestandorte sind reine Hälftstandorte Ob das jetzt in Peking ist, ob es in Enghäusen ist in Holland bei Amsterdam.
Ob es in Kommos ist in Los Angeles oder auch in Chile ein Virtuert in Valpariso.
Das sind für sich genommen reine Helfkehrstandorte.
Das Kundenportfolie die Kundansprache ist eine ganz andere... Es gibt ganz andere gesetzliche Vorlagen und ganz andere Rahmenbedingungen.
Diese Sparte Das ist jetzt ein böses Wort, aber passt nicht zu der Industrie-Sparte der SE.
D.h.,
wir haben den Bereich Ronald Helfgeher und die anderen sieben sind Industriesparten.
Und klar innerhalb der Gruppe stehen wir uns jetzt immer ab ob das jetzt Investitionen sind, berühmte Carpex Diskussion jedes Jahr.
Investments hier, Investments dort.
wie gehen wir da?
Wie machen wir weiter?
Wir sehen halt Helfge ist eine andere Strategie, ist ein anderes Bib in dem Bereich.
Und da macht es Sinn um einfach die Reibung zu...Reibung ist ja erst mal nicht schlecht aber in diesem Fall macht das wenig Sinn weil es da nichts gibt wo wir gegenseitig profitieren könnten.
und von daher macht das Sinn zu sagen hey!
Wir kaven den Bereich aus und wir gehen halt beide getrennte Wege Aber gehören immer noch zur gleichen Familienholung.
Nämlich zu holen, nämlich zu renovieren und das macht unheimlich viel Sinn für beide Seiten?
Weil ich wollte es jetzt dann so weit spinnmäßig sagen naja wenn das sozusagen eine Notwendigkeit ist um konzentriert fokussiert Wachstum zu generieren warum nicht auch Pool Roofing etc.
ausgrafen und für Wachstromsagen indem die sich da genau nur darauf konzentrieren?
aber die Antwort hast du quasi schon geliefert.
Zum einen sind sie sich alle technologisch sehr ähnlich.
Ich meine Pool & Roof wird beides in einem Standort bei Barcelona und San Saloni produziert, aber es gibt auch zwischen den Bereichen verschiedenste Synergien.
wie gesagt nicht nur Maschinen technisch.
Es gibt dem Bereich Pool der jetzt gerade neues Produkt auf dem Markt bringen will wenn das Wett Flooring d.h.
Den ganzen Fußbodenbereich um Pulsierung in Nassräumen.
wir haben den Bereich Exterior der gerade für Terrassen ein Produkt auf dem Markt bringt, wo dann halt auch Terrassen-Kunststoffpaneele mit unseren Folien überzogen werden.
Und da gibt es Synergien und die beiden arbeiten hier zusammen – auch in der Kundenansprache!
Auch bei den Themen können wir Customer Service Abteilung weltweit nochmal anders aufziehen.
Da gibt es Synagien zwischen diesen sieben Bereichen.
Das haben wir mit Healthcare nicht
verstanden.
Sag mal, grade in diesem Kontext war ich immer sehr wichtig ob's noch so ist.
hast du gleich klarstellen, dass diese Market Units wie ihr sie ja nennt sehr autark arbeiten können.
Weil unterschiedlichste Märkte und Bearbeitungen usw.
Also sehr dezentral, sehr viel Verantwortung in die Market Unites.
jetzt gibt es natürlich Dinge welche schon erwähnt Digitalisierung, die Sustainability Themen aber auch zentraler Einkauf.
also ist immer die Frage was mache ich zentrall?
Was Dezentral?
Werdet ihr zu einem Auch durch das, was du jetzt gerade beschrieben hast mit der Ausnahme Medical.
Mehr zentralisierter Organisation oder sagt ihr eigentlich weiter so dezentral wie möglich?
Wie ordnest du das ein?
Ich habe die fast gesagt sowohl als auch, dass wäre aber jetzt eine doofe Antwort.
also A ganz klar es bleiben diese sieben eigenständigen Units mit ihren entsprechenden Strategien Aber auch gerade im Rahmen von Spark der cross-functional Themen nochmal fokussiert.
Sprich, es gibt einfach übergreifende Thematiken die alle Market Unions betreffen.
das ist nicht nur Einkaufs, sondern auch das Thema Digitalisierung Das ist das Thema Nachhaltigkeitshassanabilität.
Das isst das Thema Empowering Our People.
Es macht keinen Sinn wenn jede Unit ihre eigene Strategie fährt.
Die sind bei diesen cross funktionalen Themen wird entsprechend zusammengearbeitet und viel mehr als früher.
Zum anderen versuchen wir auch, in anderen Bereichen hat das für ihn angesprochen da mehr Zusammenarbeit zu treiben und zu pushen.
Das kann bei Produkten sein wo Sinn macht sich zusammenzutun.
ich habe den Bereich Florian genannt.
Wir haben noch einen schönen Bereich als Beispiel wo wir unseren Standort oder unsere SMU Composites die Induriasco und in Indien produziert für den Automobilbereich und unser Thema Entiere Services sprich für die Innenraumgestaltung zusammenzubringen.
In welchem Bereich ist das?
Es ist im Bereich Karawane, hat mir vorhin mal kurz dargestellt.
In Thieria ist der Weltmarktführer in dem Design, in den Dekoren und in den Prints für die Ingestellung der Karawahne.
Und Composites hat ein leicht bau Material eine sogenannte Wabenplatte auf dem Markt gebracht womit wir den Karawanbereich schon stückweit revolutionieren könnten indem nämlich die Spahnplatte, die dort verwendet wird durch diesen viel leichteren Lightweight-Kunststoff ersetzen könnten.
Und der in Verbindung mit unseren Folien von Ontario hat eine wunderbare Anmutung und würde das Gewichtsprobleme in der Karriereindustrie ein Stück weit mitlösen.
Verstanden!
Wenn ich sage crossfunktional ist das zum einen was können die Corporate Units, die wir haben?
Einkaufs, Stendibilität Technik innerhalb der SMUs bewirken, aber auch was können die SMUs untereinander für Synergie finden.
Wie leicht fällt euch das?
Also es ist ja immer eine Schwierigkeit in ganz vielen Unternehmen nicht nur Industrie, wenn ich autark Business Units habe dann möchte ich dort am liebsten wirklich Unternehmertypen haben und ihre Business Unit als ein kleines Unternehmen verstehen mit dem durchdenken, all dessen was notwendig ist um so ein Geschäft erfolgreich zu machen.
Also hat immense Vorteile.
Und jetzt genau durch das, was du jetzt sagst wie im Grunde ja Durchlässigkeit dann zwischen bei euch Market Units und bei anderen Business Units dort entstehen soll damit die gemeinsam arbeiten aber eben auch Effizienzthemen aus der Zentral.
Wie leicht fällt euch das?
Oder an welchen Stellen fällt das schwer?
wo würdest du dir da auch mehr wünschen?
noch
zu sagen, das ist leicht wäre falsch.
Was
macht es schwer?
Was würdest du sagen?
können auch andere von euch vielleicht lernen oder was sind so die Herausforderungen dabei?
Immer die Menschen?
auch muss man ganz klar sagen ich bin ja gestartet im September.
Das war noch sehr schwierig.
also da war's wirklich
schwierig.
Das waren so Königreiche die einzelnen Business Units waren schon schon Königreich und natürlich gab's dann alle drei Monate gab's halt die Treffenbohalle halt über ihre Bereiche präsentiert haben.
Aber Zusammenarbeit in dem Sinne, lass uns mal gucken, wo können wir die Energien schaffen?
Gab es nicht!
Das ist ein Prozess den wir dann angeschoben haben.
Wie habt ihr die Menschen dazu gekriegt dass sie dort ihre Haltung ändern?
Nicht mehr Königreich sondern ja wie würdest du das heute vielleicht betiteln?
Na ja ich mein ganz ehrlich Matthias, Menschen der fünfundfünfzig sechzig sind und die das jahrzehntelang so gemacht haben, die wirst du nicht mehr ändern.
Da versuchst du einfach auch, über die nächste Generation da einen Wandel zu pushen.
Und da befinden wir uns jetzt gerade.
Also A, glaube ich wirklich dass die SMU-Leiter, also SMU heißt Strategic Market Unit, Geschäftsbereichsleiter des Deutsche Wortes, die wir haben... Die sind sehr, sehr, teamfähig und machen viel zusammen.
Was ich sehe, ich hatte das auch vorgestern bei der Forschungsdiäologin gesagt.
Die neue Generation geht ganz anders ran!
Also jetzt die end dreißig, Anfang vierziger.
Die musst du nicht in Richtung Puschen, die gucken von sich aus.
hey das was ihr da macht im Bereich Customer Service?
Das ist aber auch spannend für unsere Market Unit.
Lass uns mal reden!
Hey was ihr der Macht im Bereich Produkt Innovation?
Das war ein spannender Ansatz.
Enabled ihr das irgendwie also sorgt dir für Formate Strukturen.
Was macht ihr dann ganz praktisch?
Was könnte vielleicht andere von euch lernen?
Was würdest du sagen hat echt für einen nachhaltigen Impact-Wirkung erzeugt, um dieses Königreichthema.
Also ein ganz praktisches Beispiel Matthias als wir dann mit der letzten Jahres unsere Strategies Park in den nächsten fünf Jahre Zeitraum finalisiert haben, haben wir Teams zusammengebracht das war im Julien Mainz und haben vorher Cluster gebildet.
Das heißt Ich sage jetzt die sieben Market Units, nehmen wir jetzt mal Helfgeher raus.
Die haben wir nochmal in drei Bereiche geklustert.
das war Construction, Exterior Pool, Roofgehr.
dann haben wir den Bereich Interior Composites zusammengetan.
und im Bereich Selbstkleberfolien, wir nennen das Visual Communication und unsere Protection Films.
Und da war der Aufgabe ganz klar dass die Teams ihr Strategien präsentieren aber aufeinander abgestimmt und es war toll zu sehen Wenn du dann siehst, wie diese SMU-Übergreifenden Teams zusammengearbeitet haben und am Ende gesagt haben Mensch toll ich habe jetzt ein ganz anderes Verständnis dafür bekommen was auch die anderen machen.
Wie die anderen Dinge machen?
Und hey!
Ich sehe hier und da wir können etwas zusammenmachen.
Und aus diesem Meeting heraus das dieses Zusammenarbeit heraus, die ja auch über Wochen oder Monate ging Haben sich jetzt auch teams gebildet Die bestimmte Sachen Bereichsübergreifen vorantreiben Und diese Klasserbildung hat uns da echt geholfen.
Wo man immer denkt, ja guck mal ich bin jetzt schon im achtzehn Jahr dabei und andere noch länger.
die kennen ja eh alles.
Die wissen auch was die anderen machen und nie!
Also klar du weißt was die Anderen produzieren aber die Ticken was sie für Marktzugänge haben wie die Kunden hier unter Ansprechen das ist nicht jedem ein Detail so bewusst.
und dass dann dieser Learnings mitgenommen wurden Das ist eine ganz tolle Sache.
und auch sage ich mal die alten Hasen haben da auch sehr positives Feedback gegeben.
Und die Jungen, wie gesagt, die treiben sowieso und das ist echt schön zu sehen!
Das ist anders als vor... vor achtzehn Jahren, als ich gestartet bin.
Und damals fand ich es eigentlich auch schon toll.
aber es wird immer besser.
Stichwort?
Es wird immer bessern.
so zum Ende von unserem Gesprächen wenn du nicht mehr da bist was willst du ... Was ist dir wichtig dass später über dich gesagt wird?
also die Zeit wo der Kasten hier CEO war Der hat insbesondere Was auch immer hinterlassen.
Hast du da irgendwas, was dir besonders wichtig ist?
Meine Legacy meinst Du!
Ja nenn es auch.
Lass mich kurz überlegen und wie formuliere ich das?
Ich glaube ich bin dann nicht der Typ für um zu sagen wenn ich mal gehe Dann sollen sich die Leute daran erinnern an eins zwei drei nie.
Also ich würde mir wünschen dass Leute sich je an den Menschen Carsten Jenika erinneren und sagen hey Das war jemand Der hat uns gepusht, aber positiv.
Er hat uns konstruktiv nach vorne gebracht und in den Zeiten mit denen erinnere ich mich gerne ob es mit mir in Verbindung gebracht wird ein neues Werk in Indien oder eine Nordamerika-Strategie das ist mir gar nicht so wichtig.
also wichtig ist mir dass klar wenn ich gehe dass René Litt zu dem Zeitpunkt am besten geht wie es jemals in der gesamten Historie war.
Das würde ich mir wünschen, dass wirtschaftlich wirklich weiter sehr stark und noch stärker dasteht als bisher.
Trotz aller schwierigen Rahmenbedingungen.
Aber viel wichtiger wäre mir Dienerung an den Menschenkasten.
jene, das sagen das Leute sagen können auch gerade junge Mensch der hat nicht auf den Weg gebracht, der hat mich gefördert und dank ihm bin ich da wo ich jetzt bin.
Und wenn es einige gäbe Ich sage gar nicht viel.
Wenn es einige geben, die sagen ich bin jetzt hier in dieser Position und fühle mich unheimlich wohl und kein Fremd lädt, unheimig viel erreichen... Und ich bin hier dank des Supports von Karsten.
das wäre mir sehr wertvoll.
Schön!
Und Sie werden sich alle mit Sicherheit auch an den einzigen Vorstand, so wo du mir erzählt erinnern dessen Kopfstützen BVB-Überzüge
haben.
Ja da stimmt, da stimmt.
Ich biete auch in meinem Büro, biete Führungen an an meinem BVB schreien vorbei.
Da stimmt, da stimmt aber nochmal ich meine ich bin Dortmunder.
Ich könnte jetzt fragen ist der Papst katholisch?
Als Dorfenfender bist du halt den BVb oder als Dorfmunder bist du den Bvb verbunden.
Ja du hast ja sogar studiert glaube ich auch.
Ich habe natürlich in Dortmund studiert.
Genau Wirtschafts- und Sozialwissenschaften ganz genau.
Alles
klar!
In Kaam geboren, Kreis Una kam nach Kreuz sind wir alle Leitgeprüfte Autofahrer.
Aber durch und durch rohe Gebietler Vater war Bergmann.
dann bin ich dadurch geprägt.
und wie sagt ein Kollege auch Karsten, vergesst niemals seine Wurzeln.
Danke fürs Gespräch!
Hat mir viel, viel Freude gemacht, Karsten.
Danke dass du da warst.
Ich hoffe unseren Zuhörern hat es auch Spaß gemacht.
Es waren sehr kurzweilige eineinhalb Stunden.
Wahnsinnig schnell.
So schnell schon vorbei?
Die Zeit vorbei geht.
Vielen Dank Matthias.
Hat mich sehr gefreut, hat viel Spaß gemacht.
unbedingt
den Podcast liken abonnieren hilft uns.
schreibt mir gerne in die Notes wen ihr statt Karsten hier auch noch gerne sehen wollen würdet Und welche Themen wir vielleicht hätten ansprechen sollen, die wir nicht angesprochen haben.
Auch da danke für Hinweise.
Karsten lieben, lieben Dank bis bald!
Vielen Dank Matthias.
Macht's gut, ciao!
Vom Bergmannssohn aus dem Ruhrgebiet an die Spitze eines Weltkonzerns: Karsten Jänicke ist 2008 bei RENOLIT eingestiegen, 2019 in den Vorstand gekommen und führt das Unternehmen seit Anfang 2025 als CEO. RENOLIT ist ein echter Hidden Champion – Weltmarktführer für hochwertige technische Kunststofffolien, 1,2 Milliarden Euro Umsatz, rund 5.000 Beschäftigte, etwa 30 Produktionsstandorte weltweit. Die Folien stecken fast überall: im Blutbeutel im Krankenhaus, in der Poolmembran im Garten, auf dem Dach, im Fensterprofil und in der Holzoptik des Caravans.
In dieser Folge von Debugged zeigt Karsten, wie man ein tief in der Industrie verwurzeltes Familienunternehmen durch eine Zeit steuert, in der fast alle Rahmenparameter gleichzeitig kippen. Er rechnet vor, was die geopolitischen Krisen konkret kosten – allein durch die Rohstoffteuerung nach dem Iran-Konflikt rund 30 Millionen Euro Mehrkosten in drei Monaten, bei Preissprüngen von 50 bis 100 Prozent. Und er erklärt, warum RENOLIT trotzdem die größte Investition der Firmengeschichte stemmt: 130 Millionen Euro in den Standort Worms und die Zusammenlegung zweier deutscher Werke. Also, ein klares Bekenntnis zu Deutschland, gegen den Trend der schleichenden Deindustrialisierung.
Ein Deep Dive über Transformation zwischen Weltmarkt und Standort Deutschland, über eine Führungskultur ohne Angst und die Kunst, aus einzelnen „Königreichen" ein Team zu machen.
Viel Spaß beim Hören!
Produziert von Podstars by OMR.
Ich habe einen Brief auf meinem Kopfkissen gefunden.
Du reist mich aus meinem Leben, lass mich wenigstens noch ein Jahr meinen Leben und meine Freundin genießen und das ging mir brutal nahe.
Es gibt nur eine Familie aber es gibt viele tolle Unternehmen.
Gut dann fangen wir noch an.
herzlich willkommen zu Debugged dem Manager Podcast mit einem bisschen Tiefgang heute bei mir.
Stefan Eitz grüß dich Stefan.
Grüß dich Matthias.
Schön dass du da bist.
CEO von Farber Kastell.
Wie immer bei Debugt schauen wir ein bisschen A auf den Menschen, Stefan Leitz.
Wen haben wir hier überhaupt?
Wie bist du der geworden, der du heute bist?
Welche Lernkurven hast du so machen dürfen?
Was kannst du mit allen anderen, die zuhören teilen?
Führungskräfte, Topmanager wollen aber auch ein bisschen.
natürlich dann auf Faber Castell gucken.
Spannendes Unternehmen.
ich selber habe es nicht als Werbegeg mitgebracht.
schlechter Start.
Schauen Sie ein
bisschen auf die Strategie, auf die Organisation und die Kultur.
Aber dann auch aufs Umfeld tut sich ja einiges.
Wer benutzt heutzutage außer wir sozusagen über fünfzigern noch einen Stift?
Schauen wir uns alles gemeinsam an!
Für euch liebe Zuhörer, wenn euch Fragen auffallen, die ihr gerne jedes Mal gestellt haben wollt oder auch Fragen, die Ihr beim nächsten Mal gestellt habt möchtet, gerne einfach in die Kommentare schreiben.
Bevor wir loslegen... Stefan, ich hatte den Tag, der letzte Tage Geburtstag und meine Tochter schrieb mir eine Karte.
Die ist zwanzig und sagte selbst wenn sie weiß dass sie meine Tochte ist und das es eigentlich umgekehrt ist, ist sie total stolz auf mich weil sie gesagt hat die in den letzten Jahren beobachten dürfen wie immer werde sie geschrieben ruhiger gelassener und zufriedener geworden bin.
Und das hat mich so gerührt, ja ich hatte tatsächlich Wasser in den Augen als ich diese Karte gelesen habe.
Was hat dich zuletzt wirklich berührt wenn man so auf den Menschen Stefan Leitz guckt?
Das größte Ereignis nach der Geburt unserer beiden Kinder bei der ich live dabei war vor vielen Jahren war die Hochzeit unserer Tochter im letzten Sommer.
da gab es drei Momente wo ich super aufgeregt war Und als die Momente kam, war ich auch super aufgeregt.
Der erste Moment war ... Ich hab sie dann abgeholt zur Kirche gefahren und das war Vater-Tochter.
Fünf Minuten Fahrzeit und irgendwie haben wir beide das unsere gemeinsame Zeit Revue passieren lassen im Schnelldurchlauf und da sagte ich, Johanna, wir müssen jetzt mal ganz schnell das Thema wechseln sonst kriege ich Pipi in den Augen.
Der zweite Moment war sie zum Altat zu führen.
Das war großartig Herz klopfen, bis der Arzt kommt und die zwei Minuten warten, bis wir dann reinmarschieren.
Und ... Der dritte Moment war dann die Rede des Brautvaters zum Abend.
Natürlich habe auch ich ein paar Reden schon halten dürfen aber so was anderes und was ganz Besonderes das war sehr herz ergreifend diese Situation.
Danke fürs Teil!
Da schimmert ja durch dass dir Familie wichtig ist.
du hast was gerade erwähnt hast zwei Kinder richtig?
Ja Wie alt sind die jetzt?
Johanna ist, äh, sie ist neunundzwanzig.
Ähm und der oder ja wird neunzwanziger und der Max wird im Dezember wird er sechsundzwantig.
Und äh jetzt managed her Faber-Kastell im sechsten Jahr glaube ich zwanzigzwanzige Jahre.
Ja
siebte ist jetzt begegnet.
Begegt
ihr?
Dein Lebenspunkt ist Hamburg Faber-Kastell, Stein bei Nürnberg.
Wie verträgt sich das mit Familie?
Besprache ja beim Ankommen auch kurz darüber?
Da sagtest du naja es ist schon auch ein Preis den man da bezahlt.
Ja das ist richtig.
Unglücklicherweise als ich begann gab's noch einen Direktflug Hamburg und Nürnenburg.
dann kam Covid.
mein Beginn war an einem Montag der sechzehnte März, und am Freitag den Dreizeiten hat man in dem Unternehmen den ersten Covid-Fall.
Es ging also gerade los!
Und die Flugverbinde wurde gestrichen.
Die Rahmendinge wurden geändert.
aus drei Stunden Tür zu Tür wurden dann fünf bis sechs einweg.
ich mag es jedoch nicht wenn man sich über Dinge beschwert die man ändern kann.
Ich bin freiwillig bei diesem Unternehmen.
Ich habe freiwillige angefangen und ich bin auf freiwilligen Hamburg wohnen geblieben und hab gesagt, mir ist es wert.
Freundeskreis!
Wir haben ja tolle Freunde Wurzeln geschlagen.
Das gibt mir viel Energie und dann nehme ich das in Kauf.
Gleichzeitig sind das Lebenszeit.
Ja, ich bin jede Woche entweder Sonntagabend oder erster Flieger sechs Uhr, sechs Uhr dreißig Montags morgens unterwegs fünf bis sechs Stunden nach München, dann anderthalb Stunden im Auto.
Und zurück ebenfalls, da nehme ich meistens Donnerstagsabend wenn ich nicht unterwegs bin.
ungefähr drittel meiner Zeit bin ich irgendwo in der Welt für Faber-Kastell unterwegs.
Da nehme ich die einundzwanzig Uhr Maschine, achtzehn Uhr aus dem halb viertel vor sechs aus dem Büro raus, einund zwanzig uhr Flieger manchmal bisschen Verspätung und dann so halb zwölf wieder zu Hause.
Aber ich mach das freiwillig, man gewöhnt sich dran und gleichzeitig gehört zur Ehrlichkeit auch dazu.
Das ist ein Einschränk des sozialen Lebens.
Dessen muss man sich bewusst sein.
für mich lohnt sich das aber es ist auch gerade im Winter schon anstrengend mitunter ja.
Verstehe ich.
schade dass also gerade wenn jetzt noch andere Manager mit dem Gedanken spielen irgendwo anders hin zu wechseln ist ja ordentlich Dynamik im Moment so im Wirtschaftsumfeld Schadet das in der Beziehung?
Knapp privaten.
Und würdest du sagen, es war ein Fehler, dass ihr beispielsweise nicht mit der ganzen Family umgezogen seid nach Stein schrägstrich Nürnberg.
was würdest Du anderen raten wie man damit am besten umgehen?
also das ist sehr individuell.
das ist abhängig einmal von der beziehung.
es ist abhänge ich von wenn mein kindern hat von dem altern der Kinder.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht ob ich das gemacht hätte wenn meine kinder ... zehn, zehn, vierzehn gewesen wären oder ein Teenageralter.
Hätte es nüske gemacht?
Nein!
Ich hatte eine Situation, weil die war sehr nachhaltig bewegend... Da hatte ich bei Unilever und hatte damals einen Angebot Geschäftsführer von der Landesgesellschaft zu werden.
Ich hätte das super gerne gemacht.
Supergerne.
Und
in welches Land hättest du gehen?
Das war ein europäisches Land, das hat alles toll gepasst.
also war kein Harbcore Assignment Und unsere Tochter war damals in der Pubertät.
Die Phase, wo Freundinnen wichtiger sind als Eltern und ich habe SMS bekommen.
Ich habe einen Brief auf meinem Kopfkissen gefunden, den mich sehr nachdenklich geschrieben hat.
War sehr emotional.
Ich hab mit einem guten Freund damals gesprochen.
was würdest du machen?
Magst
du tagen, was in dem Brief stand?
Ja da standen so Sachen wie drin.
Du reist mich aus meinem Leben, lass mich wenigstens noch ein Jahr meinen Leben und meine Freundin genießen.
Und das dann machen.
Das ging mir brutal nahe.
Ich glaube kein guter Vater oder auch keine gute Mutter kann das ausblenden.
Der Freund tritt mir dann... Das ist keine Frage was du tust.
es gibt nur eine Familie für dich.
aber es gibt viele tolle Unternehmen.
Ich war da noch ein Jahr bei Unilever, aber es hat was mit mir gemacht.
Und das war zum ersten Mal in meiner Karriere wo ich mich gegen die Karrieren entschieden hatte für die Familie.
Ich habe keine Sekunde bereut und natürlich habe ich drei vier Monate darauf umgekaut.
Was mache jetzt?
Hat mir aber geholfen, Impuls zu geben meine zukunftsberufliche Zukunftsplanung etwas früher an die Hand zu nehmen als sie es geplant hatte.
Das Gegenbeispiel war... Nach dem Studium habe ich bei Procter & Gamble angefangen.
War da elf Jahre von neunzig bis zwei tausend und meine frau nicht.
Wir haben geheiratet in september fünfundneunzig und am ersten januar sechsundneunzig bin ich für ein knappes jahr in die usa gegangen, meine fraue ist hier.
damals gab es kein sabbatical damals gab's kein mobile working und wir hatten eine beziehung.
dass ich hätte alle vier wochen kommen können habe ich gesagt mache ich doch nicht tolles land und sie ist alle vierwochen dann rübergeflogen.
das war eine ganz tolle zeit Die möchten wir nicht missen, aber das war schon auch grenzwertig.
Das musst du erst mal als Partnerin mitmachen.
die Schwiegereltern haben ein bisschen länger gebraucht um das zu verstehen.
Aber diese Entscheidung für die Familie ich würde sie immer wieder tun Immer wieder tun und dem Freund bin ich so dankbar.
es gibt Und das hängt wieder ab.
Es gibt solche und solche Familien.
für mich ist familienenergiegeber super wichtig.
Ich würde mich immer für Familie und gegen Karriere entscheiden.
Das heißt, deine klare Empfehlung ist überlegt euch gut in welcher Lebensphase ihr was tustet?
Die Lebensphase macht es nur wenn Partner-Partnerin dem zustimmen.
seid euch bewusst den Preis.
das ist ein Preis aber jeder Karrièreschritt hat seinen Preis.
dass ist ein zusätzlicher Preis.
man verzichtet zu einem Teil auf Lebensqualität auf soziale Kontakte.
Rotterie kann ich nur virtuell teilnehmen als Beispiel und das Privatleben spielt sich dann Freitag, Samstag, Freitagsamster, Sonntag ab.
Aber alles freiwillig!
Nur macht die Entscheidung bewusst.
Ja danke dir.
Du hattest mir gesagt, dass die Gräfen damals, als sie dich eingestellt haben, gesagt haben.
Sie wollen kein Dimido-Manager.
Ein Kürzel, was ich vorher nie gehört hab.
Was ist ein Dimido Manager?
Ich kannte das auch nicht, aber das gibt's scheinbar häufiger.
Dienstdachmittwoch Donnerstagmanager und mein Vorgänger wohnte in Österreich und erscheint wohl dann auch irgendwie Dimido vor Ort gewesen zu sein.
Durch Corona hatte ich keine Übergabe Und der Hintergrund war, sei bitte für sich vor Ort.
Wenn du nicht umziehst und ich hab das gehört, mein Grund wäre die Ehrlichkeit.
Das erwarte ich auch von Arbeitgebern, von Vorgesetzten, vom Gesellschaftern.
Ich habe gesagt, ich gebe alles aber ich werde nicht umziehen vielleicht in ein zwei Jahren mal, aber die Voraussetzung erst einmal nicht.
Und das war der Hintergründ.
Ich verstehe warum sie das sagte.
Einerseits lustig, weil Dimitro kann dich auch nicht.
Und gleichzeitig waren Wacherkern dabei.
Es war eine sehr große Transformation und in dem Moment wussten wir noch nicht, dass Covid kam zur Vertragsunterzeichnung.
Meine Erfahrung, meine Überzeugung ist wenn du eine kulturelle Transformation, das ist mehr als Change Management gestalten möchtest musst du ausreichend Zeit vor Ort sein.
Wir haben auch ein Drei-Zwei-Modell mit Mobile Working.
Das ist auch zeitgemäß, das funktioniert auch super!
Drei
für sich und zwei mobil.
Wenn private Gründe mal temporär sind dann geht es auch.
wir haben auch eine handverlesene Auswahl von Menschen deren Partner in andere Stadt gezogen ist.
Dann haben wir gesagt dann geht's auch komplett mobil.
Wir testen das für einen Jahr.
die Tests bisher waren super erfolgreich.
Die Menschen sind committed und kommen, wenn sie da sein müssen.
Da sind Sie auch
da.".
Aber du veränderst eine Unternehmenskultur nur oder deutlich besser, wenn man Menschen sieht?
Und virtuell habe ich auch noch keinen getroffen, der sagte und hier so wie du es machen musst und dann klappt das genauso gut.
Was uns da gerne nachher nochmal ein bisschen expliziter draufgucken.
Warum hat die Gräfin oder damals eben ... entsprechend besetzte Gremium, was ich ja glaube jetzt auch ein Stück verändert hat der Familienseitigen Besetzung.
Nachdem du eingestellt worden warst gab es einen Generationswechsel aber mal jetzt zurückgespult.
Warum haben sie dich geholt?
Also was waren die Gründe für Stefan?
Stefan Neitz und wieso bist du hingegangen?
Ja die erste Frage fragst du am besten?
Aufsichtsräte damals und die gräfliche
Familie.
Du bist im Grunde ein Fast-Consumer Mann, du hast erwähnt Unilever andere Konzernen in Hamburg zuvor Kühne Lebensmittel Gewürzgurgen Essig.
eine Zeit lang ich glaube auch sechs Jahre sieben Sieben Jahre gemanagt also dann Familienunternehmen aber eben auch fast kurz.
Und jetzt ist ja Faber Castell eher etwas was.
Wahrscheinlich kommen wir noch drauf in Marken getrieben, Familienunternehmen.
Wo man sich dann fragen könnte okay warum holt man so einen Typen dafür?
Ja also ich glaube was die Gründe waren und das ist immer eine Summe von verschiedenen Gründen.
ein wesentlicher Grund war sicherlich mein beruflicher Hintergrund dass ich eine längere Geschichte und Erfahrung habe in verschiedenen Konzernen Relativ lange war.
Ich war elf Jahre bei Proctor, ich war ... Bella ist Familie und wurde trotzdem gekauft.
Deswegen waren das nur so dreieinhalb Jahre Gillette-Konzernen.
Wurde auch wieder gekauft, deswegen war das kürzer.
Bei Unilever war ich sechs Jahre, bei Kühne war ich sieben Jahre.
Das heißt da ist eine gewisse Konstanz durchhalte Vermögen, Nachhaltigkeit.
Ich glaube, dass hat geholfen was auch sicherlich geholften hat Denn das ist ein großer Schritt von der Concern Corporate-Welt in einem Familienunternehmen im Mittelstand.
Und das hatte ich über die sieben Jahre Kühne, die rückblickend und auch damals wahrgenommen insgesamt wirklich sehr erfolgreich war – und das war auch ein kompletter Verjüngungsprozess, eine Transformation vom Geschäftsmodell, einen Turnaround von rückläufigen Zahlen in vieler Highest Ever.
Das war die fachliche Seite Und zusätzlich glaube ich sehr wohl, dass man gezielt jemand außerhalb der Branche genommen hat.
Was war die Schlüssel-Erwartung an dich gewesen?
Kannst du die noch erinnern?
Die Schlüsselerwartungen ... Detail kann ich nicht erinnernen.
Aber das große Aufgabenstellung war die Gesellschaft und auch der Aufsichtsrat.
Wir sind ja eine AG, hat schon erkannt, dass wir eine strategische Neuausrichtung brauchen Gewisse Dinge verändert werden müssen, die aber der Branche typisch sind.
Lass uns mal ins Konkrete.
aus dem Abstrakten gewisse Dinge verändern werden müssen.
rein und im Debakt gehen wir jetzt gerne so durch ein bisschen Strategie, ein bisschen Operations, bisschen Leadership, Kultur wenn du jetzt in diese Strategie gewisse dänge haben verändert werden Müssten.
was musste verändert werden?
Und Was hast Du auch geschafft zu verändern mit deinem Team und was hast Du vielleicht noch nicht geschafft?
Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob es so klare konkrete Vorstellungen in der Familie und im Aufsichtsrat gab was konkret verändert werden müsste.
Darüber haben wir auch das habe ich nie richtig raus geschält.
jeder hatte so ein Gefühl.
jetzt muss man dass in Kontext setzen.
in welche Phase bin ich ins Unternehmen gekommen?
Faber Castell ist die ikonische Marke weltweit in der Branche schlechthin.
sie wurde erfolgreich, supererfolgreich.
von dem verstorben... ...Zwanzigsechzehn verstorbend Graf Anton.
Vierzig Jahre als Eigentümer geführt.
Jetzt sehe ich an deinem Augenbrauen.
Vierzig Jahre ist eine lange Zeit.
Das stimmt!
Sein Vater hat es fast fünfzig Jahre geführt.
das heißt wir hatten zwei großartige Unternehmer und Eigentümar die in Unternehmen natürlich über fast neunzig Jahre prägen.
Das macht auch was mit der Management.
Der Graf Anthon sehr krank geworden.
Man ging aber eher selbst auch fest davon aus, dass er
zurückkommt.".
Das heißt das Management hat das Beste getan ums Geschäft stabil zu erhalten in der Erwartung und der Graf kommt zurück.
Das ist dann leider nicht eingetreten.
man war auch nicht darauf vorbereitet.
dann hat man einen Nachfolger gesucht.
den hat man gefunden.
jetzt gibt es auch in Deutschland.
reimt sich das so schön und meine Erfahrung hat gezeigt da ist viel Wahrheit dran.
Es gibt ein Spruch für Familienfremde Manager Der erste Tod Der zweite Not, der dritte Brot.
Ich habe sehr viel gesehen da ist sehr viel dran und das hängt nicht immer nur von dem Manager ab so mit meinem Vorgänger dass das passte nicht zu.
und das war die Situation in der ich anfing.
und dann wurde alles über den Haufen geworfen weil es war Covid und wir haben im ersten Jahr zwanzig Prozent unseres Umsatzes verloren.
keiner wusste wie tief das geht.
Für mich war die Branche neu, ich kannte nur Aufsichtsrat und Familie.
Ich kannte keinen der Manager weltweit.
wir durften nicht reisen.
das heißt Krisenmanagement edits best.
Die ersten anderthalb Jahre waren unglaublich anstrengend fachlich wie auch emotional.
Wir haben alle emotional unsere Themen gehabt mit Corona Und wenn du eine Situation nicht ändern kannst Dann macht das beste Haus und diesen Leitsatz hatte ich mir zu eigen gemacht.
Ich hatte auch Nullerfahrung mit Corona.
Wie geht man damit um?
Im Gleichzeitig, wenn du zwanzig Prozent deines Geschäfts in der Top-Line verlierst und weißt nicht wie tief das noch geht die Schulen waren geschlossen In Lateinamerika über ein Jahr.
großer Markt für uns Dann steigt das Verständnis in einer Organisation dass Du Dinge verändern musst Und das habe ich mir zu eigen gemacht.
und dann haben wir sehr schnell auch ein paar strukturelle Dinge verändert und Das war auch Die Wurzel der Strategieentwicklung.
Können wir spielseparat, wenn Interesse ist nochmal darüber sprechen.
Was aber sehr offensichtlich war es waren Führungswacom seit der Krankheit des Grafen und da reden wir über schon zwei drei vier Jahre.
Und wenn du jetzt rückblickend guckst Strategie zwanzigzwanzig, jetzt haben wir zwanzzig sechsundzwanziger.
was sind die zentralen Veränderungen?
Die bin ich jetzt Mitarbeiter bei Faber Kastell bin wo ich sage ja Das ist heute anders als vor fünf Jahren und das auch gut so.
Also jetzt haben wir Mitarbeitende, die sind zwanzig Jahre plus dabei, die neben eine andere Veränderung war als Menschen, die vor drei Jahren vielleicht zu uns gestoßen sind.
Der erste Schritt ist eine Klarheit.
was ist eine Strategie?
Und da gibt es in der Management Literatur fünfhundert verschiedene Versionen... Mach's
doch direkt auf den Punkt!
Ich machs ganz konkret weil daran scheitert viel.
Ein Unternehmen hat ein gewisses Ziel zu erreichen.
Das ist das, was ich erreichen will und die Strategie ist es wie ich das erreichen will.
also ganz einfach gesagt Wie will ich meine Ziele reichen?
Und dann brauche ich einen Bündel an sich gegenseitig Unterstützenden auch vernetzten Maßnahmen so dass Ich nicht als Wettbewerber ein Element kopieren kann denn ich habe noch fünf sechs andere.
das in der kürze Was du wahrnimmst.
Egal ob Du drei Jahre oder Dreiundzwanzig dabei bist Wir arbeiten internationaler und viel globaler als zuvor.
Du nimmst wahr, dass wir eine Personalentwicklung haben.
Dass wir Elemente haben wie eine Feedback-Kultur.
Dass die Personalplanung eine Nachfolgeplanung haben.
Dreihundertsechzig Grad Feedback gestartet haben.
Das wir viel mehr auf die Performance, auf keep your eyes also Performance Culture schauen.
Da sind alles Elemente da sind wir noch nicht ganz oben wo wir hin wollen aber das nimm's du wahr!
dass es eine deutliche Veränderung gibt.
Du nimmst auch wahr, dass der Vorstand – wir sind drei Vorstände als ich kam waren es noch fünf viel näher am Geschäft ist.
Ich sagte zu dieser Zeit, ich möchte nicht da gab's diese.
wie hieß das noch zur Corona?
Der Rat, der immer die Empfehlung gegeben hat für Impfen und ich sitze gerade auf dem Kürzel Stiko oder wie war das so?
was?
also ich möchte hier nicht So eine holding vorstand sein.
dafür sind wir zu klein.
Wir müssen näher am geschäftsein und operativ.
Wir müssen auch sichtbar sein Und wir müssen die Kultur, die wir sehen wollen vorleben.
Wir hatten damals Ich weiß nicht mehr wo ich das her hatte vier stufen von der funktion eines Vorstands und Man kann uns auch als holding sehn in der ag.
So leben jetzt nicht aber man könnte es so sehen so und wir waren Die Kollegen damals im Vorstand waren so ein bisschen holding.
Habe ich seit dafür bin nicht angetreten und so werden wir auch nicht die die wirtschaftlichen Ziele erreichen, wir müssen uns mehr in die Mitte justieren.
also das sind die Dinge da bin ich sehr sicher die du die Du wahrnimmst als Mitarbeitende in der Strategie.
was mir super wichtig war.
Wir haben die Strategie aufgrund Covid nicht im Jahr eins wirklich entwickelt.
Das war bei uns anderthalb Jahre später weil ich einen Jahr Krisenmanagement hatte Also dass dann halbwegs im Griff hatten Als ich erkannt hatte, unter Stress wie gewisse Manager arbeiten oder nicht.
Auch das hat mir geholfen die einen zu ordnen.
Dann haben wir die strategische Arbeit begonnen.
Was hast du da wahrgenommen?
Dass man aus der Führungsecke kurz rausgreifen kann.
Ich
habe wahrgenommen Wir hatten ganz tolle Landesgeschäftsführer Die hatten gleichen Plan B Und dann gesagt, wenn das passiert und plan for the worst.
Hope For The Best!
Das war super gut ja?
Und die liefen auch alleine.
und wir hatten am anderen extrem auch ein paar Kollegen und leider nur Männer bis auf eine weibliche Geschäftsführung.
Die sagten jetzt der nächste Planungsprozess kommt in drei Monaten und da müssen wir die Zahlen aktuieren.
Wir werden nicht drei Monate warten, das machen wir jetzt.
Also Crisis Management, Sense of Urgency.
bei einigen fehlte das.
Das habe ich wahrgenommen und dann gehen die Menschen unterschiedlich damit um.
Einige haben gesagt okay gerade jetzt machen wir mal Notfallplanung und andere waren zu sehr im Prozess verhaftet und diese Menschen die meisten sind auch jetzt nicht mehr bei uns
kommen vielleicht später nochmal drauf wenn du einmal für die Zuhörer Vielleicht noch so.
Strategie, wir hatten ein paar Facetten genannt.
Wir kommen nicht aus der Unterlage die du mir netterweise vorher nochmal geschickt hast und es ist glaube ich acht Eckpfeiler.
Einer davon war auch Global Before Local.
Kommen wir vielleicht nochmal kurz darüber sprechen bevor wir da drüber sprechen.
kannst du mal ganz grob diesen Stationery Market international heißt einfach mal ganz zügig charakterisieren wenn ich richtig erinnere global zweieinhalb milliarden umsatz steckt da ungefähr drin.
ihr macht du wirst es mal einordnen wie viel marktanteil davon und wie verteilt sich das im moment und was für kategorien an produkten habt ihr eigentlich ganz grob skizziert?
also du bremst mich nicht dass ich zu sehr ins detaille geht mir mehr grob.
Äh, was ganz wichtig ist war für mich auch neu.
Dieser Markt hat bis auf drei oder vier Länder Europas keine echten Marktanteile.
Das war für meh.
aus der Marketingartikelindustrie kommen, Marketier durch und durch
Novum... Was heißt das genau?
Es gibt
keine GFK, kein E-Ri whatever die Marktanteile erheben wie wir das von FMCG erkennen.
Wir haben das in Deutschland.
noch zwei weiteren Märkten Und wir haben es auf Kundenbasis in USA.
Da kriegen wir die Scanner Date.
Das heißt, ihr wisst als Faber-Kastell nicht wirklich genau wo ihr welchen Marktanteil dieser zweieinhalb Milliarden weltweit war.
Außerhalb
dieses Länder wissen wir es nicht.
Wir helfen uns damit.
Es gibt in Lateinamerika zum Beispiel Importwerte und in vielen Ländern wird importiert aber nicht hundertprozentes Volumen.
so näherst du dich ran mit einem riesen Zeitverzug und einer großen Streubreite.
Euer Umsatz?
Sechs, siebenhundert Millionen Euro um den Dreh
um die sechshundert
verteilt sich global wie wie deutschland europa rest of world.
die
größten markte sind deutschlands und brasilien.
die sind auch ziemlich auf i level.
überraschend aber kann man später erklären warum das so ist?
in usa sind wir klein aber vom absoluten umsatz ist das für uns ein großer markt.
für uns ist ebenfalls groß indien indonesien malaysia china peru.
Das sind die großen Märkte.
Relativ zu Deutschland macht der internationale Anteil wie viel für euch aus?
Unab achtzig Prozent,
also eine ganze ganze Menge
wirklich globales Unternehmen.
tatsächlich
was sind die Wachstumstreiber in diesem Markt?
also wenn man jetzt strategisch liest ich habe gemeinlich gelesen dass dieser Markt global vier prozent wächst.
Also die Prognosen dahinter ist.
wo kommt das her?
wer nimmt er noch einen zettel und ein stift ihn werden?
Also, da gibt es zwei Teile der Antwort.
Erstens hatten wir die Zahlen auch gelesen und die Zahlen sind leider falsch.
Das haben wir dann auch gelernt deutlich unter diesen kommunizierten Daten.
Wir haben zur Strategieentwicklung alles was es gab gekauft, Vertriebskanal pro Kategorie und pro Land.
Es gab nicht alle Länder aber die großen Länder.
und wir haben leider erfahren und das hat nicht mit Covid-Zöllen zu tun sie waren deutlich zu optimistisch.
Hast du diese Erfahrung auch schon in deiner Karriere vorher gemacht?
In dieser Abweichung nie.
Ich
kenne ja auch Studien
zu allen möglichen Dingen, die ich so unterwegs sein darf.
und manchmal guckst man ein paar Jahre zurück und denkt sich... Das war ja mal nicht das Papierwert auf dem sie standen.
aber du sagst, die warst diese Erfahrung noch
nie.
In dieser Dimension, diese Erfahrung habe ich auch gemacht aber mit dieser Abwreichung noch nie zuvor.
Und jetzt fällt es schwer herauszuschälen dass ist der Corona-Effekt Das ist der Zoll-Effekt,
etc.,
etc.
Selbst wenn das nicht eingetreten wäre.
und da muss ich auch zugeben die Kollegen wie Geschäftsführer die schon lange dabei sind haben auch die Zahlen hinterfragt.
Jetzt kommst du nur rein.
Du hast einen Wachstumsspirit, du hast Energie und siehst da kann ich wachsen.
Da gibt's Chancen... Das heißt
haben die dir gesagt Stefan?
Die
Zahlen
sind so falsch.
Ja falsch
nicht.
aber sie haben gesagt ne die sind nicht vier, die sind eins oder whatever.
Und du hast als Externer gesagt das wollen wir jetzt mal sehen?
Ja habe ich gesagt ja immer Wachsungs Mindset und ambitioniert ran gehen und lass uns doch mal auf wenn es nicht vier sind drei aber eins wirklich nicht.
So und das hab' ich ge-challenged Auch da, teilweise waren meine Fragen durchaus berechtigt und es ging auch dann mehr als wir dachten.
Und trotzdem hatten sie auch recht vom Big Picture.
die Zahlen waren das war ein großes Thema ja
bedeutet dass der Markt in Summe gar nicht mehr wachsen wird so wie ich das in meinen kleinen Marktrecherchen gelesen habe sondern deine These ist sprechen wir vielleicht ganz am Ende noch mal darüber was dieser markt trotz zunehmender Bildung in Entwicklungsländern und so weiter, und sofort nicht wachsen wird.
Ich sagte ja deine Frage hat zwei Teile.
den ersten Teil Marktdaten und falsche Daten haben wir jetzt.
der zweite Teil ist wie entwickeln sich der Markt?
Der Markt entwickelt sich erst mal grundsätzlich es wird mehr geschrieben und entwickelt sich besser als wir und viele denken ganz besonders sogar auch in Asien.
können wir gleich nochmal drüber sprechen?
Trotz allem Wir sind volumenmäßig ist das kein Wachstumsmarkt.
Das Wachstum muss wertmäßig erfolgen und das erfolgt auch, aber auf kleinerem Niveau.
Und die Geschwindigkeit der Fortschreitendigitalisierung besonders über EI, besonders in dem Office-Bereich, in dem wir historisch nie besonders stark waren sind Wachslums bremsen – dieses Geschäft wird nicht wiederkommen.
Gleichzeitig ist meine Philosophie und mein Anspruch überall Gewinner.
Ich habe in meiner ganzen Karriere bis auf marginale Nebeneffekte immer in schrumpfenden Märkten gearbeitet.
Und wenn du auch außerhalb der Biermark, der Alkoholmark gerade unterdruckst... ich war bei PNG.
die Geburten ja gingen damals schon also wie konntest du die Babys länger mit Windeln beklücken?
Bei Gillette war das Thema da ging es los.
wir hatten Elektrik und Nassrasierer mit Braun.
Ja, ersten Bärte kommen.
Und dann führst du ein Bodyshaver.
So ich war bei Kühne.
Einen
schönen Brücke!
Was ist denn der Bodyschaver für Faber Castell?
Dass hier trotzdem noch wachsen werden
wird... Das ist eine super Frage.
den Bodyshaver in puncto Technologie Breakthrough Innovation haben wir und anderen noch nicht gefunden.
Eine besondere, eine weitere Besonderheit dieser Kategorie.
Jetzt reden wir mal wahrscheinlich viele deutsche Zuhörer, reden über den deutschen Markt und Produkte die jeder kennt.
Eine meiner Fragen als ich anfing... Ich habe dann immer so ein Set an Fragen.
Einer der Fragen war was war die letzte große Innovation im Unternehmen?
Und im Markt?
Die Antwort wäre kript-swo-tausend-ein sei herkenn'nich.
Meine Kinder in der Schule das ist dieser Silverfarm mit Knoppen.
Der hat wirklich einen USP.
Aber ich fragte nach der letzten, wir reden zwanzig ... Ja das war es.
Gut wie sieht's im Wettbewerbsumfeld aus?
Der meistverkaufte Textmarker ist stabilo-boss.
Der ist irgendwie fünfzig Jahre alt.
Deutschland oder weltweit?
Deutschland, weltweit gibt's keine Zahlen aber ist auch gut präsent weltweit.
Der meist verkaufte Schulfüller Deutschlands Islamisafari Aus den siebzigern will heißen, der Markt is nicht getrieben durch permanente Innovation.
Dann kam ich mit meiner Markenartikel FMCG, ja da geht doch was.
Ich hab dann sehr schnell gelernt, habe ich erst gefragt warum ist der Markt so?
Weil die Wettbewerber sind auch nicht auf den Bäumensitzen geblieben und es ist schwieriger da echt Innovation zu bringen als In-Food.
Dann hast du Magic Ingredients Vanille aus Drallala und Cayenne Pfeffer von XY oder ein Deo das neunzig Stunden hält braucht auch keiner.
Das ist auch Pseudo-Innovation für mich.
Riecht
dann aber nach Preiskrieg?
Nein, noch nicht!
Warum?
Die Branche war wie ein ruhiger Fluss.
Jeder hatte seinen Outz kommen und hat sich ... Und es hat nichts mit Compliance zu tun.
Man beachtete da Compliance wie überall.
Aber man hat respektiert.
Wettbewerber A ist viel früher in diese drei Länder.
Da gehen wir jetzt nicht aggressiv ran.
Jetzt kommt eine weitere Besonderheit.
Das hatte ich vorher auch noch nicht erlebt.
Fluch und Segen, die Markenloyalität ist unglaublich hoch.
Und wir können auch nicht erklären warum das so ist.
mit allem Respekt der eine markt ein Bleistift Kastell neun tausend von Faber kastell Der ist grün Das ist auch der Marktführer.
aber einen wettbewerber hatten blauen der es auch gut So und du kaufst sein stift eins Komma achtmal im Jahr in deutschland.
So dass heißt also eigentlich lo involvement?
Das ist ein repeat purchase automatisch.
Du willst dich auch nicht lange mit beschäftigen.
du magst entweder blau lieber oder grün oder gelb.
So, das ist ein Vorteil um deine Marke zu protekten.
Das ist schwierig wenn du aggressiv auf Marktanteilswachstum gegen willst
und wie ich weiß es für dich Marktanteilswachstum die einzig relevante Währung?
Ja weil wir können gewisse Marktentwicklungen nicht wirklich fundamental verändern.
also ich gebe dir den Beispiel aus meiner Unileverzeit.
als ich zur UnileVER kam war Unilever noch inklusive Margarine, inklusive Eiscreme, ink liebe Futs.
Wir waren zwei Milliarden in Deutschland.
Der Margarinemarkt ist viele Jahre volumäßig rückläufig gewesen weil die Verzehrgewohnheiten sich ändern.
Schulbrot, Abendbrot
etc.,
das veränderst du nicht.
wir haben Millionen in Media investiert.
Das gleiche Knormaggie Millionen in media.
beide Firmen.
Du hast mal ein Jahr da gewinnt der eine mehr im nächsten ja wieder der andere.
Das war eines meiner Learnings.
Anders ist es, wenn du in Wachstumsmarkten bist.
Du kannst gegen Windmühlen nicht gewinnen und das habe ich dann irgendwo verinnerlicht.
Trotzdem gibt es Wachslumsfelder.
Es gibt Wachsungsfelder in Ländern.
da sind wir noch in einem Segment richtig gut.
dort haben wir eine Brand.
zum Beispiel
In Brasilien sind wir absoluter Platz hier mit Bundstiften.
Wir sind in diesem Penmarkt Also dem Kugelschreibermarkt, der viel größer ist vernachlässigbar klein.
In Peru sind wir Marktführer bei Weitem mit den Pens.
die produzieren wir dort.
also stellt sich die Frage Wir haben eine wahnsinnige Brand Equity in einem Land.
Wir haben super Organisationen besonders Marketing und Vertrieb Und wir haben ein nachweislich über viele Jahres sehr gut performantes Produkt im Nachbarland.
Warum?
Wie können wir wachsen, indem wir dieses Produkt White Spot in Categories?
Jetzt bin ich super neugierig.
Also A wird mich interessieren wie du diese Frage selber beantwortest und wie passt das in den Kontext eurer Strategie die ihr ja gemeinsam nach zwanzigzwanzig entwickelt habt wo er ganz bewusst sagt wenn ich es richtig erinnere korrigiere mich sonst bitte global before local.
Und ihr kommt ja aus einer Zeit was ein Erklärungsmodell sein könnte für den Erfolg in Peru eher vielleicht Penn getrieben, Brasilien anders.
Wo ihr gesagt habt jedes Land für sich jeder darf seine Innovation machen macht seine Produkte produziert die also mehr oder weniger lokal vor lokal.
du und ein team ihr habt es gedreht.
ist das klug?
Und eine antwortverleicht sogar auf die frage die du gestellt hast oder sagst du im nachhinein ne in grunde lieber doch so wie es ja viele deutsche mittelstände machen local for local?
die leute Kennen ihren Markt?
Sie sollen ihre Strategie von Produkt bis Go-to-market selbst entwickeln.
Also ich selbst und wir alle sind der Überzeugung, es ist der richtige Ansatz für diese Zeit.
Und wir nennen das auch
Global Befolge.
Also streng noch nennt man das Klokel.
Wir kommen von einer Historie.
Das war sehr erfolgreich und sehr clever zu dieser Zeit was dazu geführt hat dass auch wir sehr stark in diesen Ländern Asien sind, Lateinamerika sind.
Wir hatten auch zu dieser Zeit noch viele Minority Shareholder.
Jetzt ist ein Fremdmanagement da.
jetzt haben wir sowas wie Online Sales.
jetzt haben so was wie Globalen Wettbewerb Stichwurst Chinese Competition die sich ausbreiten in anderen Ländern.
das sind externe Dinge die sich verändert haben.
und jetzt habe ich die Vorteile beschrieben.
der Nachteil die eine der Nachteile war.
Wir haben uns teilweise in Distributtorenmärkte selbst wegbewerbt
gemacht.".
Was heißt das konkret?
Das heißt
konkret, du bist jetzt ein Geschäftsführer im Land A und ich bin Geschäftsfühler im Land B. wir beide produzieren sehr, sehr vergleichbare Produkte nicht identisch aber sehr vergleichtig zum Beispiel.
Und jetzt ist Bolivien zum Beispiel ein großer Markt.
dein Exportmanager geht nach Bolivin zum Distributeur präsentierst einen Sortiment verhandeltes Preis.
Eine Woche später konstruiert geht mein Exportmanager hin, gleicher Distributeur sehr ähnliches Produkt anderer Preis und das Ganze unabgestimmt.
Ein Thema ein anderes Thema Sourcing.
Wir brauchen Pigmente zum Beispiel.
Jetzt sind die einzelnen produzierenden Länder zu dem Lieferanten und am Einzel verhandelt.
So jetzt haben wir den Global Procurement eingeführt mehr Menge besserer Preis als Beispiel.
Wir haben One-Face to the Market für die Distributeurenmärkte, wir kommen vom Marktpotenzial und nicht was die wir produzieren können.
es geht ein Menschen der dieses Sortimente analysiert und gebündelt als One Face in den Markt bringt.
das sind die Vorteile wiederum.
und der andere Vorteil ist wir bringen schneller Innovationen in den Markt.
zum Beispiel welche Innovation habt ihr in den mark gebracht die ihr sonst nicht hättet?
Historisch gibt es ein Produkt, das heißt Black Edition.
Das ist ein schwarzes Holz, ein ziemlich cooler Bundstift.
positioniert Teenager und Hobby ist ein Einstieg.
Der war sehr erfolgreich in Brasilien und dann hier in Lateinamerika und dann in Deutschland super erfolgreich und in ausgewählten Ländern Europas.
Historisch hat jedes Land selbst entscheiden können für ich ein oder für nicht ein.
Dann gab es ein paar Länder, die gesagt haben ja ich produziere ja auch dieses Produkt.
Ein bisschen anders und dann führe ich das zwei Jahre später ein aber ich habe meine Produktion ausgelastet.
so der Nachteil ist du verlierst Zeit weil der Wettbewerber sieht dass kommt vielleicht auf eine ähnliche Idee und ist da im Land bevor er dann selbst einführt oder sie.
zweitens Du lassest deine Werke nicht optimal aus weil die Hochlaufkurve viel zu lange ist.
Das haben wir geändert.
Was wir jetzt machen, wir arbeiten gerade am globalen Konzept.
Dort sind wir von Anfang an.
Wir brauchen die Volumina und wir brauchen die Länder.
Und die Länder haben schon die Verantwortung den Input zu geben.
wie muss das Produkt aussehen?
Wie muss es preislich sein?
Wie ist mein Wettbewerbsumfeld positioniert damit ich das erfolgreich einführen kann?
Das ist nicht top down.
Die einundfünfzig Prozent ist schon im Headquarter vom globalen Marketing.
Aber die Verantwortung der Länder ist ihre lokale Expertise mit reinzubringen.
Das
kann ich mir vorstellen, dass ich als Länderschef davon zu der Zeit, als ihr das gemacht habt nicht nur begeistert war.
Richtig!
Welche Widerstände sind hier in Erinnerung?
Also vielleicht auch die Markanterin und wie bist du damit umgegangen?
Also zuerst lief das alles ganz smart.
Warum lief da smart?
Wir haben die Strategie entwickelt, nur mit einer Boutique Beratung, die uns ein bisschen gecoacht hat von Struktur-Templates Sattelface macht das alles Sinn.
Das Herz und die gesamte Strategie ist von uns selbst intern entwickelt worden.
Also euch selbst, die ihr in Stein bei Nürnberg schön sechst?
Plus erfahrene Menschen, die Erfahrung haben als Geschäftsführer im großen Landesgesellschaften.
da haben wir einmal Peru und Brasilien, die haben dort mitgearbeitet.
dann haben wir Indonesien und Australien um Asien zu covern.
von operativen her der weltweite IT-Chef, dann weltweit das Marketing.
Also multifunktional, weltweiter Supply Chain.
Wir sind ein Team genannte das Global Strategy Forum.
Das habe ich ins Leben gerufen...
Wie viele Leute wart ihr da?
Dreizehn.
Deutsche davon?
Deutsche sieben!
Und jetzt zu den Widerständen, die es dann gab.
Also zunächst
war das gut weil wir haben das entwickelt mit der Begründung, die ich eben auch sagte und da sagt jede Jacke macht ja klar Macht ja Sinn Wir kaufen Bessiger ein und ich habe dann auch gesagt Es darf keine Verlierer geben.
Vielleicht emotional führt ihr euch etwas entmachtet.
Das ist muss aber nicht sein dass euer Thema Aber von der P&L wird er auch hier gewinnen.
So das lief alles ziemlich smooth bis es Dann an den punkt kam.
Moment Du solltest doch deinen Einkäufer nicht mehr auf diese Messe tatschicken.
Was macht der da noch?
Das hat was ein bisschen rucklig,
also es war dann so'n bisschen die Haltung so nach dem Motto ich mach das mit als Head of Peru und nahe mache ich schon mein Ding.
Selektiv!
Und ja vielleicht muss ich doch mal prüfen ob das so funktioniert.
Wie
ist es heute?
Skala eins bis zehn.
durfte er das eine oder andere vorabgespräch mit Kollegen aus deinem Hause führen?
Da gab's durchaus die Meinung naja da müssen wir selbst, zwanzig, sechsundzwanzig manchmal noch ganz schön hinterher sein.
Dass die sich an die Spielregel halten?
Also jetzt weißt du mehr als ich weil ich habe mit den Kollegen nicht gesprochen.
Meine Einschätzung würde sein eins bis zehn, eins schlecht, zehn super.
Manche Länder sind auf ne acht manche sind auf ner fünf.
im Schnitt würde ich uns so eine
sieben geben bei denen die waren er fünf sind.
woran liegt das?
dass du die nicht auf Kurs kriegst und bist zu deinem Zweifel nicht konsequent genug.
Also erster Punkt, was haben wir noch gemacht?
und da habe ich den Effekt größer eingeschänzt.
Wir haben die Bonusstruktur geändert.
Das war bisher gab es für die Führungsebenen lokale Ziele.
Mit der neuen Strategie ist für die Geschäftsführer dreißig Prozent ihres Bonusanteils abhängig von den globalen Zielen der B&L.
Und dann geht's runter auf die MD-I Ebene abgestuft.
Diesen Effekt Hätte ich mir größer vorgestellt, weil wir alle haben irgendwo gelernt und auch erfahren.
Ich hab das immer ... You get what you measure?
Und ein Bonus ist ein motivatives Element und für das Drittel kämpfe ich dann auch.
Woran liegt das deiner Meinung nach?
Ist Geld an der Stelle etwas, was gegen die eingeschlüffenden Gewohnheiten oder Egos nicht ankommt?
Oder beides, was zu deinem ...
Ja, Geld hat sicherlich ... Ein Bonusanteil hat sicherly Grenzen.
Das ist richtig, das ist ein Learning und ein anderes Learning.
Wir waren konsequent dort wo wir es mitbekommen haben bis hin zu du kriegst die gelbe Karte und nicht nochmal mit sehr klaren Ansagen.
Wir war in anderen Fällen nicht konsequenz genug auch nicht schnell genug das zu identifizieren und waren teilweise auch zu langsam um die Systeme die wir brauchen zu etablieren.
Wir haben zum Beispiel jetzt KUPA für globales Einkaufs-Saten.
Die Datenlage ist sehr überschaubartig.
Das ist ein Tool, ein IT-Tool in unserem SAP System, dass wir alle Stammdaten und Einkaufspray so weiter transparent auf Knopfdruck haben.
Und wir haben sicherlich unterschätzt die Komplexität und die Kosten muss ich auch sagen, um globale Datentransparenz herzustellen.
Habt ihr
die heute oder würdest du sagen, ihr seid bei?
Wir sind
auf dem Weg aber sind noch lange nicht da.
Wie
viel Prozent würdest Du sagen habt ihr inzwischen?
Also von dem was ich gerne hätte, dreißig.
Was hättest Du denn gerne?
Wo würdest Dich sagen?
also die Transparenzen über?
Du wirst es uns verraten.
wenn ich die hätte dann könnte ich das noch viel besser aussteuern.
Am allerliebsten hätte ich eine Transparens einer Pro Kategorie.
und kategorie ist Bundstifte, Bleistifte Radiergummi zum Beispiel.
Pro Land die Profitabilität.
Ich hätte pro Knopfdruck gerne einen Übersicht in einem System aller SKUs, die wir haben mit der Volumesentwicklung und im Idealfall auch dem Vorkast aber den bräuchte ich vielleicht noch gar nicht.
Das würde man naiv von außen drauf gucken sagen Na ja was sind da so schwer dran?
Ja Was ist deine Antwort?
Wir kommen in meiner Welt, ich war auch so naiv.
Es ist schwer von nah zu Null auf diese Fünfzig Prozent dem ersten Schritt zu kommen... Was ist das
Problem da?
Die erste
Schwierigkeit ist...
Ist es ein menschliches oder technisches?
Beides!
Das meint er sich immer beides.
Was ist dieses menschliche Problem?
Das
menschliche Problem?
je mehr Transparenz ich gebe, desto kontrollierbarer bin ich.
doch
Und ist das gut oder schlecht?
Das ist schlecht, aber das Verhalten ist nachvollziehbar.
Wenn ich sage, Kontrolle ist was Negatives ... Da ist ein Wertbeitrag!
Da kann mir jemand helfen, ein besseres Geschäft zu machen.
Du würdest schon sagen, dass Organisationen nicht das erste Mal erleben sich auch einfach ein Stück natürlich nicht offen oder vielleicht auch das Weigern transparent zu sein.
und sagst
du es menschlich?
Weil die meisten... Wie kriegst
du das hin?
Weil unternehmerisch brauchen wir ja diese Transparenz.
Was tust du, dass die Leute hinter der Transparens steckt ja wahrscheinlich Angst?
Dass sie trotzdem mitmachen?
oder muss ich bei Faber-Kastell Angst haben wenn ich transparent bin?
Mich würde interessieren was die Kollegen mit denen du vorher gesprochen hast dazu sagten.
Ich sage ganz klar Du musst keine Angst haben und ich sage auch mehrfach im Unternehmen, auch in größerem Form.
Wer die Wahrheit sagt muss keine Angst haben.
Sorgen sollte sich der machen, der die Unwahrheit sagt.
Gleichzeitig ist es aus meiner Erfahrung menschlich in vielen Unternehmen – der Mensch ist erstmal bequem, er ist effizient, viele sind mit einem Status quo oder einer marginalen Veränderung zufrieden, das ist die berühmte Komfortzone.
Dann hast du gewisse Altersstrukturen in Unternehmen, dann hast du Menschen die in Führungspositionen sind.
Die sagen ein zwei drei Jahren gehe ich in Teilzeit oder Ruhestand oder whatever.
Soll ich mir das noch antun?
Ich will jetzt nur bisschen ernten aber nicht sehen was sich nicht mehr ernt.
auch Das ist eine menschliche Komponente und am Ende des Tages geht es.
Ich habe mein ich nenne dass weil ich meinen Kindern das so oft gesagt das leidste Dreieck.
Es ist alles mit der Einstellung.
die Einstellung treibt deinen Verhalten Und das Verhalten liefert dir ein Ergebnis.
Das ist privat so, das ist geschäftlich so.
Wenn ich die Einstellung habe – Ich hab noch drei Jahre Restlaufzeit und ich will jetzt nicht mehr was Neues und ich hab kein Benefit mehr – dann ist es mein Verhalten!
Wenn ich diese Einstellung haben muss ich zwei Menschen entlassen weil jetzt gibt's einen globalen Einkauf und deren Job hier fällt weg.
Meine Einstellung ist nicht….
Ich hab eine Gesamtverantwortung fürs Unternehmen, ich wills weiterentwickeln, dann führt das zum anderen Verhalten.
Und welches Verhalten findest du vor, wo du sagst verdammt noch mal?
Wieso krieg ich das nicht gedreht in diesem Dreieck.
Also wenn du auf eure Länderorganisation dir, wenn ich es richtig abgespeichert habe, ab achtzig Prozent eures Umsatzes und damit euer Erfolges ausmachen.
Das ist eine Frage an der wir auch gerade rumkauen.
was können wir noch besser machen.
Wir haben wie ich sagte wir haben das Bonussystem dass uns ein Klassiker hatten Bisschen Effekt gab, aber nicht den gewünschten und erwarteten.
Wir haben jetzt wieder einen Workshop.
Einmal im Jahr treffen wir uns physisch in dieser Gruppe, in diesem Strategiegruppe...
Mit den Vierzehnten?
Ja!
Und das ist ein Thema daran.
Wir sind alle überzeugt und alle bestätigen das auch.
Ich denke ehrlich angereichert über eine der großen drei Unternehmensberatungen, die sich unsere Strategie letztes Jahr angeschaut hat und gesagt hat.
Die Themen sind richtig einige müsst ihr beschleunigen und das einzige was als neue Erkenntnis wirklich da war wie wir es organisatorisch beschleuningen können und dass China nicht mehr so ein super Wachstumsmarkt für uns ist wie wir dachten.
ansonsten wurde auch das bestätigt das heißt die Themenfelde unserer Strategie.
entweder haben wir allen blind spot einen riesengroßen muss ich nicht glaube, es geht um die Umsetzung.
Um die Umsetzungsgeschwindigkeit.
Um schneller zu sein in der Umsetzung?
Was müsstest du wenn Du dort eine Idee hast anders machen damit's schneller geht?
was musst du loslassen vielleicht oder auch anders machen?
also zunächst glaube ich auch ganz fest und wir sind ja alle nicht als Führungskraft- und CEOs geboren Wir sind ja da reingewachsen und einer Erfahrung die ich über meine vielen tollen Sheps hatte die ich genießen durfte, ist vor Leben.
Walk the Talk wie die Amis sagen.
Und was musst du Walk The Talk machen?
Ich
bin superfast schnell in Reply Time!
Du kriegst also von mir wenn es jetzt nicht eine super komplizierte Frage ist wo ich jetzt nicht fach bin aber du kriegts innerhalb von vierundzwanzig spätestens achtundvierzig Stunden von mir immer ne Reply hast du vielleicht hoffentlich auch gemerkt in unserer Vorabstimmung hier.
Das ist Speed.
Ich bin der festen Überzeugung, dass Speed verändert sich in der Welt auch in unserer Branche was ich glaube ich besser machen muss.
Ich habe ein zu starkes Helfer-Syndrom manchmal und klar sagen das ist dein Job dafür bist du ausgebildet, dafür bist Du in diesem Job.
mach es lief er ab und wenn Du Support brauchst Hindernisse aus dem Weg räumen oder andere Wenn Du sparen möchtest dann bin ich immer da Und dann auch die Konsequenzen ziehen.
Vielleicht das.
Ich habe also ... Menschen wollen unterschiedlich geführt werden, wenn du ein Mensch hast der zwanzig Jahre plus im Job ist, den auch immer wieder unter alten Rahmenbedingungen ziemlich erfolgreich gemacht hat.
Der will und muss wahrscheinlich anders geführt wird als jemand, der fünfundbreißig oder vierzig ist.
Hast du konkrete Situationen in dem Kopf wo dir das bewusst geworden ist?
Also ohne dass du natürlich Arme nennst.
Ja klar.
Und zumal beschreiben...
Die eher jüngeren Menschen sind viel offener für Erfahrungen.
Die sind viel öfter in ihrer Denkstruktur, weil sie nicht dieses Gefängnis der Erfahrung als Mauern haben.
Ja das haben wir ja alles schon mal probiert.
Sie sind in einer anderen Zeit auch aufgewachsen und schon in einer Zeit die schneller ist.
Am Ende des Tages sind für mich Unabhängig von welcher Branche, zumindest in denen ich mich bewege oder welche Unternehmen.
Die Erfolgsprinzipien sind die meisten nach wie vor relevant, wie man sie vor zwanzig Jahren auch hatte.
Die Ansprache ist eine andere und die Komplexität ist eine anderen.
Du kannst heute nicht mehr führen wie vor zwantzig Jahren sonst führst du dich selbst um das schlecht.
Sonst hast du keinen mehr zum Führen.
Eine riesen Herausforderung ist für Führungskräfte wie mich Der Werkzeugkasten, der ist super gut gefüllt ist über viele Jahre und ich kann die blind im dunklen Raum mit den Werkzeugen arbeiten.
Einige funktionieren nicht mehr so.
Welche funktionieren?
Es funktioniert nicht mehr per se wie es früher war.
Der Hunger nach Erfolg, der Hunger nach Weiterentwicklung.
Das treibt mich heute noch um!
So bin ich kultiviert worden
Und du vermisst das bei
euch?
Das vermisse ich teilweise bei uns, nicht bei allen.
Das vermesse ich auch in unserer Gesellschaft – das ist jetzt noch mal ein anderes Thema aber wir sind einen Teil der Gesellschaft mit sechs
Tausend Menschen.
Du bist gerade Deutsch oder globaler?
Ich
sehe es primär Deutsch weil ich hier meistens mitbekomme, auch gesellschaftlich und politisch.
Ich seh' es überhaupt nicht in Asien wenn ich eins, zwei Mal im Jahr in China oder in Indien bin.
Ich komme voller Energie und inspiriert zurück.
und unterschiedliche Ausprägungen in Lateinamerika, die Amerikaner sind von der DNA immer auf Kendo.
Es ist primär ein europäisches Thema.
Und das heißt es funktioniert nicht mehr als Führungsinstrument?
Was ist die Konsequenz, die du daraus ziehst?
Erstens habe ich verschiedene Dinge ausprobiert und muss dann auch selbst reflektieren sagen Die Wirkung ist da aber sie ist nicht so wie ich sie gewünscht hätte und gleichzeitig wie sie auch früher mal war.
Wir reden hier über Menschen Generation Z. Der Erfolg des Unternehmens, die Motivation größere Projekte mehr Verantwortung zu bekommen ist nicht mehr so da.
Das ist das Thema Work-Life Balance als Beispiel.
Das is eine riesen Frage auf der ich viel herumkauhe wo ich nach viel Lernerfahrung von anderen Unternehmen suche, wo ich Podcast höre und lese.
Diese Nuss habe ich noch nicht geknackt.
Was ist die Alternative?
Also wenn das nicht mehr funktioniert, was funktioniert und was wendest du vielleicht auch schon an?
Du sagst Leute um mehr Umsetzungsgeschwindigkeit hast du erwähnt Innovationsfreude zu steigern.
Was sind da deine Tipps?
Da kommt das Thema sowohl als auch ein schönes Beispiel gerade AI.
Auch wir beschäftigen uns natürlich mit AI.
Die Geschwindigkeit der Tiefgang ist mir viel zu langsam.
Wir haben eine Situation, dass wir natürlich sowohl einen rechtlichen Rahmen brauchen und unsere internen Daten nicht irgendwo in der Cloud wiederfinden wollen.
Das muss geschützt sein!
Das ist ein Thema von Liegel und IT.
Viel wichtiger oder genau genauso wichtig ist jedoch das Business dadurch vorantreiben, dass es schneller wird.
Und da bin ich persönlich jetzt involviert, um auch die Balance herzustellen.
Weil die eines ist mir etwas übergewichtig und dann sage ich wir müssen sowohl als auch beides machen.
Ich habe von dir unter anderem auch mal OKR gelernt gehört und gelesen kürzeres Lotz zu machen.
Ich würde gerne in vier Wochen Rhythmus meine Organisation sagt lass uns mal mit drei Monaten beginnen also kürze kleinere Scheiben und Wir erhöhen die Transparenz über Performance.
Ist deine Verantwortung?
Ownership, wir haben Leadership Essentials.
Was heißt gute Führung bei Faber-Castell?
Die haben wir vor fünf Jahren gemeinsam entwickelt.
Das erste ist ownership behavior als wäre es dein eigenes Unternehmen.
Da würdest du auch sagen ich möchte nicht dass das mein Bankkonto in die Öffentlichkeit kommt aber Ich brauche auf die Geschwindigkeit.
Du bist verantwortlich dafür.
Möchte sie übernehmen?
Ja Traust dir zu ja wo brauchst du Hilfe?
dann kriegst du sie und kommt zu mir, wenn du Unterstützung brauchst.
Aktiv!
Da tun sich viele Leute von uns auch schwer.
Ich kann doch jetzt nicht an meinem Chef vorbei, an den Chefchef... Wenn ich das einfordere, Mensch Matthias, Du hast mir das versprochen bis gestern heute ist immer noch nicht da.
Wie fühlt er sich?
Das ist nicht die Kultur, die wir haben.
Das ist Teil der Transformation.
Das sag' ich.
sorry, wenn Mathias dir das zusagt Und es gibt einen Grund warum man's nicht einhalten kann Dann muss Matthias aktiv dass eine Bringschuld dir das sagen.
Sprech mit ihm, ob es einen guten schlechten Grund gibt.
Das nächste Mal bitte Matthias aktiv und wenn ich dann muss auch Matthias das aushalten.
Ich brauche bis morgen und wenn nicht, dann müssen wir es mal
skalieren.".
Das ist eine andere Umgangsweise die ist trotzdem professionell und es geht im Sinne des Geschäftes.
Ist das dein Wunschdenken was du gerade beschreibst oder habt ihr solche Erlebnisse schon einsammeln dürfen wo du merkst super?
Wir werden hier...
Das ist ein Wunschen denken.
das ist mehr es ist ne Zielrichtung.
Wir sind gerade wöchentlich dabei, diese Erlebnisse einzusammeln.
Und dann auch sehr deutlich und mit Nachdruck auch das wieder voll.
ich steige dann selbst auch tief ein.
Ich weiß nicht ob ich immer meine drei K oder im englischen drei C berichtete.
Das ist so einfach.
und das letzte c ist das schwierigste das Clarity.
Was will ich?
Und die Clarity, was brauche ich bis wann um mein Ziel zu erreichen.
Ob das nur ein OKR-Sprint ist or whatever Das muss sich kommunizieren damit dass jeder weiß Ich muss auch kommunizierend.
von wem brauch' ich denn Input?
und die Konsequenz ist dann kriege ich das bis dahin und die konsequenz is.
wenn ein inputgeber es nicht rechtzeitig geben kann bitte aktiv rechtzeitig sagen und wenn das nicht passiert Dann ist die konsequent.
was machen wir anders?
Eines der probleme ist die KONSEQUENZ.
Warum ist das ein Problem?
Im deutschen
Kopf
ist das Wort Konsequenz bei achtzig Prozent der Menschen negativ besetzt.
Oh, dann kriege ich jetzt Negatives Feedback!
In the worst case verliere ich meinen Job Ich krieg einen kleineren Bonus Alles negativ.
Eine Konsequent kann genauso positiv sein.
Wenn ich das gut mache Kriegengrößenprojekt, Kriegen-Grösungbonus Kriege ich eine öffentliche Anerkennung.
Lerne ich weiter?
Ich kann dir nicht erklären warum das so ist.
Das ist sehr deutsch, mir ist das bei den Asiaten nicht so aufgefallen.
Vielleicht hast du eine ähnliche Beobachtung?
Ich hab ja ein ganzes Buch dazu geschrieben, Konsequenz führen mit Klarheit und Aufrichtigkeit.
im Deutschen wird konsequent schnell mit Härte gleichgesetzt oder Bestrafung.
Und weniger in dem Zusammenhang wie du.
aber deine Aussage ist ja wenn ich es richtig verstehe ... Das ist mich als Frage von mir.
Was bedeutet für dich Konsequenz im Führungsalltag?
Wenn es eben nicht Härte oder Bestrafung ist, was heißt das?
Lob, Anerkennung auch Wertschätzung des Publikums machen und das ist etwas da kau ich auch noch unheimlich drauf.
Wir haben ganz viele tolle Leute und wir haben auch ein paar Dinge ... Da siehst du, dass war wie toll eine Darstellung ist.
Ich hatte vor wenigen Wochen, vor vier Wochen hatte ich eine Darstellung über Die unterschiedlichen Themen bei uns ist, wie hoch kann unser Premium von der Marke Faber-Kastell in den unterschiedlichen Märkten sein relativ zum Wettbewerb?
Und dann hat eine jüngere Kollegin das super gut dargestellt auf einer Chart über zehn Länder machen.
Das kannst du über Kategorien machen, ist super!
Also die Transparenz, die du dir würdest... Die
Transparens auf einer Seite mehr brauchst du nicht.
Das haben wir verteilt.
Es ist super ein Traum, wäre ich selbst nie draufgekommen und das ist jetzt unser Template.
so schauen wir weltweit drauf.
für mich in no-brainer.
ja Ich bin auch bequem wenn mir was jemandes besseres gibt und der Chef findet es noch gut Und ich finde es auch gut mache ich doch dauert ewig.
Kann ihr nicht erklären warum nachhalten in calls Gestern gehabt.
Wir haben doch Preisprämium, kennst du die Chartform?
Hab ich die nicht dir sogar geschickt?
Ja hab' ich bitte verwenden!
Jetzt
bin ich einer derjenigen und sag zu dir ja Herr Stefan stimmt, erinnere mich eher schicke ich dir.
Es geht wieder zwei Wochen ins Land, ich habe es dir immer noch nicht geschickt.
Das geht nicht zwei Wochen in Land... Was
passiert denn dann?
Dann gibt's ein Mail von mir.
Ich bin da bin ich wirklich konsequent hartnäckig.
Einige sagen, das ist aus meiner Sicht ein Neger.
Wie gehst du ganz konkret damit um?
Ich
schreibe dir nach zwei Tagen oder drei, nach einem kürzeren Zeitraum.
Irgendwann kommt es bei mir hoch.
Matthias, du wolltest mir das doch schicken!
Jetzt hake ich zu dir ... Ah, Stefan, sorry, stimmt aber ... Du, ich hatte mit dem Lieferanten letzte Woche und musste mich da drückkommen.
Mach' ich.
Kriegst so...
Wenn ich dich auf den Rade habe, sag ich Was war das für ein Stress?
Und wie hast du das gelöst?
und brauchst du noch Hilfe, wenn ich dich nicht auf dem Rade habe.
Wann krieg' ich's?
Sag mir einen Termin!
Krieg so übernächste Woche... ...und jetzt ist es übernachste Woche und du hast es immer noch nie.
Montag,
dann sag ich, ich brauche bis Montag um zwölf Uhr.
Jetzt kriegst du's
nicht?!
In neun von zehn Fällen krieg ich das.
in diesem Einfall haben wir den persönlichen
Dialog.
Der sieht dann wie aus.
Dann leg ich meinen ernsten Blick auf.
Ein Fundament meiner Zusammenarbeit ist Vertrauen.
Und mein Kernwert ist Ehrlichkeit.
Wir hatten einen Dialog, dass du den ersten Termin nicht eingehalten hast.
Ich habe verstanden Du hattest ein Stress mit dem Lieferanten.
Dann hab ich dich gefragt Wann kannst du mir das liefern?
Ich hab mich drauf verlassen.
Ich hab dir gesagt, ich brauche das bis dann.
Sonst hat für mich wieder Konsequenzen andere Leute ins schleudern Mit Nachtschichten.
Ich kann mich nicht darauf verlassen.
Diese Art der Zusammenarbeit ist schwierig, jetzt möchte ich von dir verstehen warum... Erstens isst ihr bewusst was dein Verhalten auslöst bei anderen deinen Kollegen?
Ich möchte auch gerne verstehen Warum ist das so?
Können wir dir irgendwie helfen?
gibt's einen Grund?
aber dann äußer den bitte.
Das möchte ich dann verstehen.
Jetzt haben wir den Dialog und ich sag zu dir ja Stefan du hast recht Es tut mir auch leid, ich werde es entsprechend liefern und du kriegst das halt immer noch nicht.
Was passiert dann?
Und jetzt machen wir die Geschichte zusätzlich komplex... Ich bin aber in dem Land, in dem ich verantwortlich bin.
Das ist so ein mittelgroßes Land was ganz gut läuft bei euch.
Malaysia!
Das läuft aber richtig gut.
Mittelgut hast du gesagt.
Erst einmal war es läuft gut, aber ich habe jetzt genau dieses Verhalten.
also ich bin jetzt so ein Lokalfürst der im Grunde diese Transparenz nicht liefern will.
und jetzt hatten wir sogar dein bösen Blick für Augengespräch und ich habe mich entschuldigt jetzt Christine Kram aber trotzdem nicht.
Also bisher hatte ich dieses Situation tatsächlich noch nicht.
die davor geschriebene schon Das
heißt, dann hat sich das eingerenkt?
Ja.
Weil die Ernsthaftigkeit und die Klarheit und das kritische Feedback, das wertschätzende kritische feedback sind, die Menschen scannen die nicht historisch.
Wir kommen nicht von der Feedback-Kultur und schon gar nicht von einer kritischen Feedback Kultur.
Und das ist Teil der Transformation.
wo ich vorher sagte ein Teil der Kultur ist Feedback.
Kultur und Feedback hat zwei Elemente.
Mir ist es nicht gut genug wenn du sagst Boah Stefan!
Es war eine tolle Präsentation und er hat mir echt gut gefallen.
Dann sage ich danke Matthias, das freut mich.
Was konkret hat dir gefallen?
Weil pauschal Ja es gibt zwei Sachen.
die haben vielleicht nicht aber der Eindruck ja die Bilder waren toll oder deine Aussage da.
Das hilft mir und das gleiche ist Zu lernen kritisches Feedback zu geben.
Ich hatte einen Schlüsselerlebnis mal In einem früheren Unternehmen.
Da war ein Geschäftsführungskollege Silbermedaillengewinner in einer Mannschaftssportart Olympia Seol Und er hat mir folgendes Ereignis erzählt über Feedback.
Er sagte, wir hatten das Finale.
In der Halbzeit hat der Trainer mich so niedergemacht und ich sagte aber Coach ja verstehe ich aber das und dass habe ich doch gut gemacht.
und der Coach sagte XY in dem Moment indem ich dir kein Feedback mehr gebe spielst du für mich keine Rolle mehr.
sehr hart sehr ehrlich sehr wirksam und sehr wahr.
Feedback kostet Zeit.
Auch meine Zeit ist begrenzt.
Lebenszeit und Zeit ... vierundzwanzig sieben.
Und die Hücksstrafe, und das wissen einige Kritikleute, die Hüksstrafe für dich ist, wenn ich dir kein Feedback mehr gebe?
Die Hücksstrafe ist du versammelst es nach unserem intensiven Austausch aus dem Ich herausgegangen bin, Du hast es verstanden und du wirst's ändern.
Wenn dein Verhalt nicht ändert, du kriegst keinen Feedback von mir.
Was war das erste ... kritische Feedback?
oder anders gefragt, was ist das kritische feedback an dass du dich in deiner karriere erinnern kannst?
Was dich selbst sehr sehr geprägt hat.
Wo du nachhin ein dankbar bist aber was dir im dem moment echt zu schaffen gemacht hat.
Das mag jetzt klein klingen hatte aber eine große wirkung.
Wir hatten einen Krisenmeeting bei Unilever.
Das begann um acht Uhr und zusammen mit einem Kollegen kam ich Zwei Minuten nach acht.
Und wir wurden von unserem gemeinsamen Boss öffentlich so zusammengefaltet, mit einer Analogie auf den Sport angepfiffen...
Wie alt warst du?
Ungefähr, wie alt war ich da ungefähr?
Da war ich Anfang fünftig Ende vier ... Ende vierzig.
Ich nannte mich Vice President Und das war eine größere Runde und ich habe irgendwann mal gelernt, immer kritisches Feedback im one-to-one nicht vor größerer Runde.
Es gibt gute Ausnahmen wenn man das auch einmal vor größer Runde machen sollte und das hat er praktiziert nämlich um für alle gleich so Nichtfreunde zu setzen.
Das ist ein kleines Ereignis gewesen.
Was hast du mit dir gemacht in dem
Moment?
Ich wurde glaube ich furchtbar rot.
mir war es super unangenehm.
Ich merkte, wie es warm
wäre.
Also Scham?
Scham!
Total Scham.
Ich habe mich zurückgezogen und ich habe mich angegriffen gefühlt, obwohl er völlig recht hatte.
Ich war völlig überrascht von der Schärfe der Kritik.
Es hat mit mir gemacht... ...ich war in diesen Meetings und vielen anderen immer pünktlich Und insgesamt mit meiner Pünktlichkeit hat das was gemacht.
Hat wirklich etwas gemacht.
Ich bin nicht mal hundertprozentpünktlig Aber vorher war ich öfters unpünktlich und wenn ich zwei Minuten zu spät bin, weil ich im anderen Call fängst, whatever.
Entschuldige ich mich direkt für meine Verspätung.
Das hat es gemacht.
Vielleicht ein kleines Beispiel aber das wirken nicht.
Lass uns noch mal nachdem.
wir haben Strategietransformation, wir haben bisschen über euer Operating-Model gesprochen, wenn man ins Thema Kultur nochmal reinblickt.
Ein paar Facetten hatten wir ja schon Und das in euren wirtschaftlichen Kontext nochmal einordnet.
Ihr seid ein Familienunternehmen seit zweihundertfünfundsechzig Jahren, wenn ich es richtig erinnere.
Neunte Generation mit entsprechenden Werten die ihr euch ja als Management aber auch mit der Familie gegeben habt.
Jetzt habt ihr nichtsdestotrotz Ende letzten Jahres hundertvierzig Stellen glaube ich im Stein abgebaut.
Das ist richtig Deutschland.
Wie verträgt sich das mit diesen Werten, die ja auch auf – habe ich sogar vor fünfzehnzig Jahren – Faber Castello ein entsprechendes Akkumen.
Mit der IG Metall?
wirst du es uns einordnen und erzeichnet.
Wie passt das zusammen?
Ja, das ist eine sehr gute Frage und gut recherchiert.
Ich denke, das passt sehr gut zusammen.
Die Frage wie man sowas kommuniziert und wie man diese Entscheidungsprozess entwickelt.
Jetzt
bin ich einer der Hundertvierzig!
Ich würde einen Schritt zurückgehen, das ist der Familie ist es super wichtig dass wir solche wichtigen Themen vermeiden.
gleichzeitig haben sie auch im wirtschaftlichen Sachverstand Auch mit dem Aufsichtsrat zusammen den natürlich die Jure das zentrale Thema ist in dem auch Familienvertreter sitzen die langfristige Wirtschaftlichkeit des Unternehmens sicherzustellen.
Und der wirtschaftliche Sachverstand ist schon ausreichend, um die Maßnahmen, die wir uns lange überlegt haben zu verstehen und zu unterstützen und zu begleiten.
Das
heißt, der Impuls kam von euch als Managementier das zu tun?
Wie war die Reaktion der Familie da drauf?
Sie war auf der einen Seite Nicht überrascht, dass wir etwas tun mussten.
Weil in Teilen von den betroffenen Menschen haben wir wirklich über drei Jahre alles versucht.
da hätte man uns eher vorwerfen können was sie nicht gemacht haben.
ihr habt zu lange gewartet.
dort haben wir aber bewiesen wir nehmen das vielleicht anders in einem globalen Konzern mit Sicherheit anders.
Wir nehmen das super ernst und Dort hat sich aber ergeben, es gibt keinen Weg der das vertretbar profitabel gestaltet und dass ist dann eine Verlagung der Produktion.
Diese Erfahrung hat geholfen und hat auch Vertrauen geschafft.
Der Vorstand untersucht wirklich alles Mögliche.
In Klammern vielleicht manchmal sogar ein Jahr zu lange.
Jetzt bist du einer der hundertdreißig Betroffenen.
Die gute Nachricht ist, und das ist brandneu.
Wir gehen zu neun- neunzig Prozent davon aus, dass wir das ohne Sozialplan
machen konnten.
Über welche Zeit?
Bis Ende siebenundzwanzig.
Wir haben uns der Tools bemittelt einmal Renten eintritt wenn ohne Abschlag.
Wir hatten uns mit dem Altersteilzeitprogramm behelfen und wir hatten einen freiwilligen Programm Und das Freiwilligen-Programm war ein beidseitiges, zustimmendes Freiwilligeprogramm.
Das heißt wir haben gezielt Menschen angesprochen in gewissen Parametern und die Erfolgsquote war sehr positiv und das hat ermöglicht dass wir ohne Sozialplan rauskommen.
es bleibt bei hundertdreißig Arbeitsplätzen.
gleichzeitig gehört auch dazu und da tut man sich als externer Manager glaube ich etwas leichter also wenn man von Kindesbeinen auch die Menschen begleitet.
Es ist unsere Verantwortung, das Unternehmen wirtschaftlich erfolgreich zu führen heute Morgen und die Weichen fürs Übermorgenzustellen in dem Umfeld, indem wir uns bewegen.
Wir sprachen vorher über die Märkte, die nicht wachsen wie reported oder gewünscht.
Wir haben ein deutlich verinnern der ruhige Fluss In der Branche ist vorbei.
Wir sind in der Transformation, ich nenne das immer wir gehen zu fast stationery Die Geschwindigkeit der Verendung Der Wettbewerb aus China verändert die Spielrehe unserer Branche Den müssen wir uns stellen und es erfordert dass wir auch leider Anpassungen vornehmen an die Produktionskapazitäten.
Ist das etwas was du außerhalb Eurer Branche ins Summe für Deutschland siehst?
Klar Ich sehe es erstmal in der Branche, also alle die drei großen Hersteller.
Die drei Großen sind?
Faber Castell, Städler und Schwanz Stabilo haben alle die gleichen Herausforderungen und das ist nicht nur der deutsche Markt sondern produzieren alle für andere Länder mit.
Wir haben überall einen Abbau.
wir haben eine Wettbewerber schließt zwei Werke.
Also das ist ein Branchen Thema.
Ich sehe es natürlich auch jeder Rede über Automobil und Zulieferer.
Das ist der größte Arbeitgeber und das größte Thema, dass wir haben.
Wir sehen das aber in vielen anderen Branchen – das ist die Realität!
Und mit allem Respekt, ich liebe alle oder habe die gleiche Verantwortung für Mitarbeitenden egal wo sie sind an welchem Standort.
Wenn wir in Deutschland von gewissen Rahmenbedingten der Kostenstruktur Auch ehrlich gesagt von gewissen Rahmenbedingungen im Tarifvertrag, die teilweise nicht mehr zeitgemäß sind.
Von der Geschwindigkeit von Zulassung, wenn wir nicht mehr wettbewerbsfähig sind dann muss das als unternehmerisch denkender Vorstand oder Geschäftsführer mit höchster Wahrscheinlichkeit die Priorität sein, dann müssen wir es verlagern.
und das Gute ist Wir haben Alternativen...
...die da sind?
Die da sind?
verschiedene Produktionsstandorte in zehn Ländern.
Ihr habt Ihr baut hundertvierzig in Deutschland ab und unter dreißig.
Insgesamt geht die Belegschaft nicht runter?
Doch insgesamt, wir haben auch das ist ein Programm dass viele Standorte betrifft.
Wir müssen ... wir haben nicht ausreichend Auslastung in der Produktion.
da müssen wir umdenken.
nur das wird jetzt... Der Fokus ist Deutschland natürlich klar in Presse
usw.,
aber es sind weltweites Programm.
Dass mich gerade noch einmal ein Blick werfen auf die eine eurer strategischen Eckpfeile, das ist ja auch neben dem von uns diskutierten Global for Local, global nennt es du's.
Ist ja auch ein profitable growth.
Jetzt hast Du bis zwanzig zwanziger an Bord gekommen aus der Corona-Phase beschrieben schwierig zwanzich Prozent Umsatz runter dann ist es euch ergelungen.
ich glaube wir sind zweiundzwanzig.
dreiundzwzig hattet ihrs zweiterfolgreichste Jahr in der Geschichte von Faber Castell war.
das War das Glück, weil da ein Corona-Aufholbedarf war.
oder war das Programm?
Und seitdem habt ihr sogar einen leichten Rückgang wenn ich das richtig erinnere.
Das heißt ihr habt den Profitable Growth Strategie gerissen.
Wie erklärst du es?
Es gibt eine Kombination zwischen extern und internen Faktoren.
Wir haben...und das ist jetzt meine Meinung.
die wird aber geteilt von ganz vielen in diesen schwierigen anderthalb Corona-Jahren.
das haben wir bestmöglich gemanagt.
Wir hatten dann, dass das Rebound Ja nach Corona.
es war teilweise Windfall aber nicht nur die Strategie hat dort begonnen auch zu arbeiten.
was mit den Wissen von heute oder vor einem Jahr wie vielleicht falsch eingeschätzt haben?
wir dachten Strategie funktioniert ein bisschen Lage auffüllen Aber läuft alles.
Und da kam im Rückblick wieder eines meiner Learnings zum Vorschein, das auch ein bisschen versandet war die größte Gefahr des Erfolges ist die Trägheit des Erfolgens.
Geld deckt Probleme zu.
Das ist ein ganz großes Thema und das war das zweithöchste Jahr vom Umsatz.
so und dann ich bin jetzt gute sechs.
geht einmal kurz rein Wo hat sich das für dich konkret manifestiert, dass die größte Gefahr des Erfolges der Erfolg ist?
Das hatte ich manifestiert in unserer Basis und wir wussten dann wie das Jahr ausgehen wird.
Haben die Budgets für die nächsten drei Jahre aufgesetzt.
Wir haben immer sehr konkret das nächste Jahr und dann P-I und P-II Plan ja ein zwei Und die waren sehr optimistisch.
So und diesen kollektiven Glauben Chaka!
Das läuft alles gut.
haben wir weniger die Annahmen hinter den Blänen, hinterfragt.
Wo soll das Wachstum herkommen?
Gibt mir mal deine großen drei Wachztumsdreibern.
Sind es neue Kunden oder Innovationen ist ein Marktwachstum.
Sind die drei Fragen, die du heute jedem Länderchef stellen
willst ... Aber ganz tief.
und noch drei weitere.
Und welche
Kunden hast du damals nicht gestellt?
Die haben wir alle nicht gestellt.
Wir haben sie gestellt aber die Antworten, wir haben uns damit zufriedengegeben.
Heute würde ich sagen mit Kunde A Wie viel Volumen kommt da, welche Produkte?
In welchem Monat kommt das am Ende des Geschäftsjahrs.
Wann ist es Pipeline-Feeling also so detailliert?
Das war ein Fehler muss man sagen.
und was haben wir dann gemacht?
Dann wurde die kostenstruktur entsprechend angepasst dem wachstum.
ich brauche noch drei leute mehr dar und in dem kanal noch mehr.
So dann kommt überall dass gleich immer wieder dann kommt die toplei nicht Und dann kannst du kurzfristig nur reagieren durch Travel-Budget Cuts, diese Dinge.
Du kannst Advertising-Budge und Marketing-Bidget.
Das ist das Einzige!
Selbst wenn du abbaust hast, du Vollaufzeiten, Severance Packages... Dann gab es gute Erklärungen warum das nicht kamen.
und jetzt kommen wir die externe Welt.
Wir haben in Russland Angriffskrieg.
Da haben wir mal eben von heute auf morgen zehn Millionen haben wir gesagt.
Familie sofort Tolle Entscheidungen, nein machen wir nicht.
Mal eben zehn Millionen kriegen wir irgendwie hin haben wir auch irgendwie hinbekommen aber da fehlen mal zehn.
Bei sechshundert Millionen ist das schon mal ein bisschen mehr.
So dann hatten wir so einen Inflationseffekt in Palendern wie Deutschland.
acht bis zehn Letztes Jahr.
zweiter vierter kam sogenannte Liberation Day USA mit Zölln Brutal bei uns reingerauen.
am ersten April beginnt unser Geschäftsjahr.
Jetzt kommt der Iran war dass sind alles externe Faktoren, die betreffen alle.
So und jetzt geht es wieder nicht... Geht's wieder darum was kannst du beeinflussen?
Nicht das kann ich nicht beeinflussend!
Währungs wir sind unheimlich abhängig auch von Währungse im Guten wie im Schlechten.
Das kann ich alles nicht beeinflussen.
Was sich aber beeinflüssen kann wie gehen wir als Unternehmen und als Company und als Führungsteam damit um?
Dann kommen so Schlachwörter wie Agilität.
da kommt aber Speed Da kommt Speed rein Und Ich bin der festen überzeuger.
und daran Da üben wir gerade.
und in diesem Prozess befinden wir uns gerade, ich bin der festen Überzeugung.
Sowohl Deutschland sowohl in Deutschland tätige Unternehmen aber ganz besonders unser Unternehmen auch da sich beeinflussen kann.
Wir müssen an Geschwindigkeit zu nehmen.
Wir müssen die Rahmenbedingungen schaffen über Prozesse, über IT, über eine Kultur kontrolliertes Risiko.
Das ist auch Unternehmertum.
Und dann setze ich mal was ins Sand das passiert.
Dann muss ich nur schnell daraus lernen und dieses Learning muss sich teilen, damit das in anderen Ländern nichts Gleiche wieder passiert.
Da üben wir gerade!
Nur Speed is the new currency.
Jetzt bist du der CEO von Faberkastel Und andere CEOs hören uns hier auch zu.
Du sagst so schön Wir müssen an Geschwindigkeit zulegen.
Wer wenn nicht du?
Wo gilt es deinerseits?
Und auch für anderes CEOs schneller zu werden?
Ganz konkret
Also.
erstens ist der CEO eine sehr wichtige Funktion und hat eine riesen Verantwortung, kann aber nicht alles machen.
Und kann auch vorleben bis der Arzt kommt.
Jeder erfolgreiche Führungskraft, egal ob du dich CEO oder Abteilungsleiter nennst, braucht das richtige Team unter anderem.
Da bin ich wieder bei Mindset.
Wir sind gerade dabei uns zusammenzufinden.
Ich empfinde diese disruptive Veränderung hin zum Fast-Fächen als Riesenschance.
Ähnlich wie damals das blöde Covid, extern getrieben jetzt Dinge schneller Entscheidungen schneller zu machen.
alte Zöpfe kannst du tragen wenn Du spazieren gehst.
da kannst du auch zwei haben.
in dem Moment in dem du ein Trab gehst ist die Gefahr dass du stolperst über die Zöpfel viel zu groß.
und dann liegst du erst mal das
konkret bei euch was wirst du machen?
Dass ihr schneller werdet?
Also was ich mag, diese konkreten Fragen.
Das finde ich gut.
Ich habe vorhin in dem Beispiel AI konkret... Wann haben wir das eine?
Ist Legal Frame alles wichtig?
aber wann haben wir konkret?
Wann testen wir welches Modul?
Konkrete Termine.
OKR gegen Termine kürzere Deadlines setzen kleinere Scheiben das nachhalten.
Das ist ein Thema.
Persönlich einsteigen.
Wir hatten das Beispiel vorhin diskutiert wenn du das nicht ablieferst.
Das mache ich persönlich.
Und dass es meine Erfahrung ist Die muss man nicht teilen.
Viele Führungskräfte, ob die Geschäftsführer oder Vorstände sich nennen sind zu sehr disconnectet von dem Maschinenraum und der Realität.
Wir müssen uns manchmal mehr erden um A, die wirkliche Wassertemperatur zu fühlen und nicht nur beschrieben zu hören weil das eher alles viel vorgefiltert und weich gespült Um B, auch teilweise uns besser zu kalibrieren.
Wir neigen alle dazu auch, unterschätzen die Komplexität.
Das muss doch in vier Wochen durch sein!
Was hast du zuletzt gemacht um diese Wassertemperatur zu fühlen?
Wir haben sehr konkret, da gibt es ein Stichwort MCO.
Das ist die europäische Verpackungsverordnung.
Die ist vom Idee her sehr gut vielleicht kurz diskiert.
viele Hersteller haben in vielen Branchen ihre eigenen Umwelt Logos Greenwashing oder nicht.
jetzt gibt's eine Verordnung.
die lokalen oder die die Individuellen dürfen nicht mehr.
was uns alle wurde seit zwei Jahren diskutiert was Viele uns extrem überrascht hat die Vorlaufzeit zu implementieren war minimal sechs Monate.
Wir sind nicht fast moving, wir haben Verpackungen.
Die halten noch ein Jahr.
Jetzt kommen die Kunden und sagen wir wollen nicht sechs monaten?
Wir wollen schon nach drei Monaten das haben etc.
so dass eine riesen Komplexität obwohl wir frühzeitig mit den Zulieferer werken in der welt unseren werken kommuniziert haben.
Bis dahin brauchen wir das nicht mehr.
die rückmeldung ist teilweise gut teilweise eine katastrophe.
So und da es jetzt Nicht funktioniert, ist das ein Vorstandsthema und wir haben wöchentliche Reviews.
Und ich habe selbst persönlich drei Geschäftsführer angeschrieben nachdem mich den Input von unserer Expertin bekommen hatte.
Ich hab gesagt schick mir nur die Wahrheit!
Ich möchte nicht eine andere Sichtweise von den MDS hören.
Das war Mittwoch letzter Woche und habe gesagt bis Montag zwölf Uhr kriege ich von euch die verbindliche Antwort.
wann kommt welche Ware gestickert?
Zwei von drei hatten bis weiterer Abend geliefert, einer am Montag.
Das ist ein konkretes Beispiel aus dem Maschinenraum.
Ich finde das schade dass es so weit kommen muss und das macht auch nicht wirklich Spaß.
und die Botschaft dahinter braucht ihr wirklich Kindergärtner?
Also hat Speed was auch mit Kindergärten rein zu tun?
Grundsätzlich würde ich das nicht behaupten, dass in einzelnen Fällen schon.
vielleicht ist das bessere Wort tief einzusteigen um zu verstehen warum dauert so lange und was braucht es damit wir schneller werden weil es ist.
Wir fragen auch als vorgesetzte Fragen wir zu selten nach dem Preis.
ganz ehrlich Matthias ich weiß nicht wie komplex gewisse report sind.
Ich weiß sehr viel was wir haben was wir nicht haben aber definitiv nicht alles.
Und dann sitzt du im Meeting, hast eine Idee und sagt, ich habe das schon dreimal.
Vor drei Monaten wollten wir diese Daten.
Dann hast du teilweise nicht die Ehrlichkeit.
Ich hab's eben doch schon mal erklärt hat er es nicht verstanden.
So, dann gehen die Leute raus Rödelntag und Nacht versuchen sie irgendwie hinzufimmen.
in guter Absicht.
Manchmal gehts schnell, manchmal gehts nicht schnell.
Und dann ist wieder die Ehrlichkeit.
Sag mir doch bitte warum dauert so lange?
Und dann verstehe ich vier Wochen geht nicht Wenn du sagst, aber sechzehn Wochen da muss es einen Weg dazwischen geben.
Wie kommen wir auf zwölf?
Wir kommen auf acht.
diesen Dialog musst du suchen.
Total spannend weil Du damit ja auch ein Feld aufmachst dass wir aus einer Sea Level Position häufig was das ganz klar gesagt Ja auch wahnsinnig viel Aufwand erzeugen und uns manchmal gar nicht bewusst sind Was für'n Aufwand wird er Erzeugung Und uns gut überlegen müssen wo wie Geschwindigkeit fordern und auch welche Art.
Und ich präge ja in vielen Unternehmen die Haltung, dass Geschwindigkeit genauso wichtig ist wie Inhalt.
Das klingt theoretisch einfach aber das als Wert gleichzusetzen mit dem was du tust spricht eben gegen den Perfektionismus, den wir an vielen Stellen auch praktizieren.
und Ich lese gerade ein Buch, das habe ich in Indien beim Storycheck in einer Bücherei entdeckt, lead by speed.
Und da steht unter anderem auch drin, das Lied bei Speed ist ein Kapitel, dass man auch mal eine Pause braucht.
Auch interessant!
Ich würde dein Statement etwas einschränken und zwar den Anspruch an Inhalt.
Wir sind alle zumindest aus deutscher Perspektive ja und ich lerne so viel von den Chinesen und von den Indern wenn ich dort bin in Richtung Speed und Attitude.
Wir sind ja alle groß geworden.
Perfektionismus made in Germany, German Engineering, German Quality Das hat Deutschland groß gemacht und wir sind gerade an einer kritischen Phase mit dem Risiko des Over-Engineerings.
Wir bei Faber Castell produzieren Hochwertige und wahrscheinlich auch die besten oder mit den besten Bundsstifte und Schreibgeräte.
Wir sind aber nicht in der Luft- und Raumfahrt.
Wir produzieren keine medizinischen technischen Geräte und wir produzieren auch keine Bremsen.
Es gibt gewisse Dinge, und erzählen solche als Beispiel dazu – da gibt es null Toleranz!
Es gibt sogar eine gewisse Tolerance wenn man eine Gehaltsabrechnung nicht ganz richtig ist.
Auch das kann mal passieren... Wir müssen jedoch unseren Anführer adjustieren.
Für die Geräten die wir machen ist Speed Matters Und ich komme lieber mit einem neuen Produkt.
Wenn ich vierundzwanzig Farben habe dann akzeptiere ich lieber dass Das hellblau und das dunkelblau nicht besser sind als der Wettbewerb, vielleicht sogar ein bisschen schlechter.
Aber die Masse ist ausreichend gut und die zwei Farben attestiere ich nach.
Learn at the go!
Correct as you go!
Da tun wir uns als Deutsche eher schwer mit.
da tun sich bei uns viele Leute schwer, aber es ist doch nicht unser Anspruch.
Und die Ansprüche verschieben sie um.
Qualität ist in Ländern relativ.
Wenn du reißt durch die Welt, du heißt auch viel.
Acht mal bitte auf die Qualität der Gepäckwagen am Flughafen!
Das ist ein Hobby von mir.
Ich hab zwar ... wenn's geht nur Handgepäck aber du siehst die Dinger.
nirgendswo auf dieser Welt war ich auf irgendein Flughafe in jedem Kontinent wo die so massiv sind.
ja
da fehlt nur noch der Mercedes Stern oben drauf und die Stärke unserer.
was Deutschland und Made In Germany was leider teilweise an Glanz auch verliert etwas Und der Premium-Charakter verliert leider auch etwas.
Was uns stark gemacht hat, ist ein Gefahr das in gewissen Branchen und ich sage das ganz bewusst in gewisse Branchen.
Safety first ja aber kann auch ein Hindernis sein für uns.
Gute Punkt jetzt ist es zwanzig fünfunddreißig.
zum Abschluss mal unsere Debaktfolge hier also sprich so neunzehn Jahre sind vorbei.
gibt's Farberkastellen noch?
Ja ganz fest überzeugt ganz fest überzeugt.
Wie sieht es aus?
Da habe ich sicherlich auch eine Sichtweise, zunächst mal die Familie ist die neunte Generation, ein Familienbesitz.
Die Zehnte ist geboren und die Familie steht total zum Unternehmen.
Die Marke ist nachweislich die stärkste weltweit.
Das ist ein Iconic Brand in dieser Branche global egal wo du hinkommst.
das ist mal das Eine Meine Sichtweise und da sind wir viel intern am diskutieren.
Wie entwickelt sich unser Umfeld?
Wir sind in Märkten, die nicht wachsend sind.
Volumenmäßig
werden sie schrumpfen bis fünfunddreißig.
Sie werden schrupfen.
Ja, sie werden schrupfen schwer zu prognostizieren wieviel aber das Big Picture ist sie werden rückläufig sein.
sie werden eher im volumen mäßig zwei, drei Prozent rückläufig sein.
Gleichzeitig gibt es wieder Sekmente die auch wachsen und da arbeiten wir gerade dran und für uns als Faber-Kastell gibt es noch genügend Wachstumsmöglichkeiten.
ein habe ich kurz geziert.
Ein anderes ist Gifting.
Es ist ein Thema für Generation Silver Freizeit Kaufkraft.
Kreativität wird nie verschwinden.
kreativitet is in Davos seit Jahren unter den Top fünf Fähigkeiten.
Wir bieten Tools für Kreativität, die das anreichern – das ist unsere Positionierung.
Die wird es noch geben!
Was ich aber verändere in der Branche?
Die Branche.
wir sehen jetzt, der chinesische Wettbewerb, ist auch bei uns da.
Die Chinesen haben brutale Überkapazitäten.
Der chinesisch-markt ist in unserer Branche auch nicht so wachsend wie die chinesischen Hersteller das Antizipierten.
Die Überkapazitäten werden schon länger in Südostasien mit einer Präsenz gefüllt, sie werden jetzt rapide in Lateinamerika, rapide, mit einer anderen Spielanlage.
Da geht es um Volumen und Marktanteil, da geht's in den nächsten drei, fünf Jahren null im Profit.
Das sind andere Anlagen.
Ich persönlich glaube ganz fest auch in unserer Branche wie in anderen, es gibt dieses neue Wort ist Co-Opetition.
Das sehen wir an anderen Branchen wie Automobil schon lange wo hohe Investitionen notwendig sind das Automarken zusammen Plattform entwickeln.
Wir sehen's in anderen Branches und du musst halt gerne auch mal raus schauen.
Bierbranche Coca Cola Bottler da füllen Wettbewerber eine Coca Cola ab.
Was Gleiches kann ich mir für unsere Branche vorstellen.
Das heißt, es gibt Faber-Castell noch?
Es wird anders aussehen und wir werden weiterhin Premium sein.
Wir werden in neuen Feldern sein, an denen wir heute nicht denken oder anderen, den wir schon begonnen haben zu arbeiten, wo wir aber noch nicht mal den Saatsamen ausgeworfen haben.
Aber wir haben uns Felder angeschaut.
Die wird es geben.
Das ist eine Symbiose aus analog und digital, da glaube ich ganz fest dran.
Da geht bei mir Kopfkino ab.
Da habe ich eine Vision wie groß das werden kann.
Jetzt stellt ihr nur vor, um das Kopfkno zu stimulieren, es gibt eine Faber-Castell App die integraler Bestandteil der Kunst Lehrpläne wird individuell auf Fortschritte.
Das kannst du sogar, wenn du möchtest mit AI die Qualität auswerten.
Alles Mögliche und wenn uns sowas gelänge dann bist du im Schulprogramm voll drin wo wir auf vielen Schullisten schon sind mit unseren Stiften in Asien oder in Lateinamerika.
das sind Dinge Wenn du daran überlegst.
also ich glaube ganz fällig bin überzeugt mehr als glauben.
Ich bin überzeug davon es gibt super Chancen zwischen Apps und unseren analogen Stifte.
Da schnuppern wir auch gerade ein bisschen rein.
Das ist Wachstumsfelder, wir haben auch noch einen Feld Kosmetikproduktion nicht unter der Marke.
Vielleicht ergibt sich mal irgendwann in den nächsten zehn Jahren Fenster eine Marke einzuführen.
Ansonsten sehe ich dort auch ein Riesenwachsungspotenzial wenn wir unsere Hausaufgaben gemacht haben.
Dann haben wir ein Kristallklar und Farbplan aber Faber-Kastell wird anders aussehen.
Jetzt kann ich mir einen letzten Stichle nicht verknifen.
Habe ich noch die Zeit für eine Antwort auf den Stichler
und nicht
stacheln zu ziehen?
Du sagtest ja Innovation, Produkte, Kombination, App-Stift usw.
Und jetzt habt ihr zu Ende letzten Jahres eure eigene Akademie dichtgemacht.
Wie passt das zusammen?
Das passt zusammen da wir auch keine NGO sondern wirtschaftliche Unternehmen sind.
Wir haben auch da drei Jahre sogar vier haben wir Modelle gesucht, wie wir die Akademie größer und globaler machen können.
Was machtet diese Akademie?
ganz kurz?
Die
Akadémie hatte den Kern, die Faber-Castellakademie, du konntest dort einen Bachelor machen für Art, für Kunst, für Design inklusive Literarischem Streiben.
Und das wurde vor dem Verstorben Graf Anton vor vielen Jahren mal ins Leben gerufen mit einer tollen Vision.
Ich teile die und ich habe auch, als ich hinkam da auch wie toll was wir hier haben.
Wie können wir das groß machen?
Es ist uns nicht gelungen zu globalisieren.
Das einzige Land ist Korea.
Da kommen Studentinnen in der Partnerschaft einmal im Jahr aber auch finanziell supportet je her.
Wir wollten das Global machen.
Wir wollten es verbinden mit Malkursen Online, das lief während der Pandemie ganz gut.
Wir haben es nicht geschafft einen erfolgreichen Business Case zu entwickeln.
Das ist uns nicht gelungen und am Ende des Tages müssen wir dann auch ein Strategies Dinge zu machen oder Nichts zu machen eine Strategie über Entscheidungen und was machen wir nicht?
Und das ja das Schwierigste.
Und nachdem wir auch mit Agenturen verschiedene Modelle bewertet haben, kamen wir zur Erkenntnis in den überschaubaren Zeitraum, dem wir uns gesetzt haben wann wir ins Geld kommen wollen in einem zunehmenden privaten Hochschulwettbewerb, indem wir auch sind schon länger.
Haben wir keinen Plan entwickeln können, dass wir sagen damit können wir Geld verdienen und das war der Grund warum wir gesagt haben emotional toll konzeptionell toll aber wir haben ein Business Case.
Verstanden zum Abschluss vielleicht die Frage noch an dich Stefan wenn du mal früher oder später wird der Zeitpunkt kommen nicht mehr bei Faber-Kastel bist was möchtest du?
Die Belegschaft, die Familie über dich sagt.
Was ist dir wichtig?
Was ist so dein Vermechnisanspruch?
Natürlich wird man oft an den Zahlen gemessen und das ist auch wichtig so und dafür sind wir in den Positionen.
Und gleichzeitig möchte ich mehr hinterlassen wenn man das nennen darf als eine gute P&L.
Der Leitz hat das Unternehmen in einer super schwierigen Phasen beginnend mit Covid über US-Zölle etc.
geführt und gleichzeitig dem Unternehmen eine klare Strategie gegeben, die in vielen Elementen gut funktioniert hat – vielen nicht allen!
Er hat eine neue Kultur reingebracht ins Unternehmen, er hat Verbindungen brücken zwischen den Inseln der Ländern geschaffen eingeführt, sich über große Widerstände der Organisation sinnvoll hinweggesetzt.
Er hat uns aufgezeigt die Zukunft unserer Branche in zehn bis fünfzehn Jahren und Maßnahmen, die für Faber Castell einzuleiten wären, über die man sich jetzt Gedanken machen muss mit dem wir uns befasst haben aufgrund seiner Impulse oder noch befassen.
Einige sind tatsächlich eingetreten.
Danke dir!
Vielen Dank Anlage, die diese für mich sehr kurzweiligen eineinhalb Stunden gut anderthalb Stunden mit angehört haben.
Vielen Dank für deine Offenheit, deine Impulse.
Zuhörer und Zuschauer sollen unbedingt schön Debakt folgen abonnieren.
Ihr merkt, wir haben hier spannende Gäste wie mit Stefan der jenseits ich würde mal sagen von LinkedIn Profilpflege einfach hat uns tiefe Einblicke auch wirklich gegönnt.
also hinter die Kulissen danke fürs Teilen Stefan und ja ich würde sagen wir sehen uns in kürze wieder!
Danke für das Interesse, danke für deine tollen teilweise wirklich anderen Fragen als von anderen Und danke für das Rauskitzeln von Gedanken, die ich lange nicht mehr hatte.
Ich nehme es auch als Impuls auf einigen noch weiter rumzudenken.
Schön, dass
du
da warst!
Danke!
Vom klassischen FMCG-Umfeld bei Procter & Gamble und Unilever direkt an die Spitze eines der traditionsreichsten Familienunternehmen der Welt: Stefan Leitz steuert als CEO das 265 Jahre alte Imperium Faber-Castell.
In dieser Folge von Debugged zeigt er auf, wie man eine ikonische Traditionsmarke mit über 600 Millionen Euro Umsatz durch die digitale Transformation führt. Dabei analysiert er die aktuellen makroökonomischen Herausforderungen der Branche – von fehlerhaften Marktwachstumsprognosen über protektionistische US-Zölle bis hin zum massiven Verdrängungswettbewerb durch chinesische Überkapazitäten in Lateinamerika und Asien. Er begründet zudem strukturelle Einschnitte wie die Schließung der unternehmenseigenen Akademie aus rein betriebswirtschaftlicher Verantwortung.
Er erinnert sich außerdem an seinen komplizierten Einstieg ins Unternehmen unmittelbar zu Beginn der Corona-Pandemie. Außerdem erklärt er, warum globale Marktdaten oft das Papier nicht wert sind, auf dem sie stehen, und wie billige Überkapazitäten aus China gerade die gesamte Schreibwarenbranche disruptieren.
Stefan teilt harte Management-Learnings über die Trägheit des Erfolgs, das „Leitzsche Dreieck“ – und warum er bei der Gen Z die Nuss der Work-Life-Balance noch nicht geknackt hat. Außerdem spricht er offen über den Moment, als er einen Millionen-Karriereschritt zugunsten seiner Familie absagte.
Ein Deep Dive voller Leadership-Klartext, dicken Brettern im Change-Management und der Vision einer Symbiose aus App und analogem Stift bis 2035. Doch bei all den harten KPI-Fakten verrät ein kleiner Brief auf seinem Kopfkissen, was im Leben wirklich die härteste Konsequenz fordert…
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