Podcast
Debugged –
Die Wahrheit hinter der Führung

Ein ungeskripteter Podcast für Entscheider, die bereit sind, nicht über ihre Erfolge sprechen, sondern über die Entscheidungen dahinter. Über Rückschläge, Zweifel, Wendepunkte. Ich führe die Gespräche als Debugger: nicht, um zu entlarven, sondern um zu verstehen, was ein System wirklich trägt.
Der Trailer als Vorgeschmack
Eine Folge dauert zwischen 60 und 120 Minuten. Kein Skript, kein Zeitdruck.
Gute Talks zeigen Erfolg. DEBUGGED zeigt den Menschen dahinter.
Die meisten Business-Podcasts drehen sich um Erfolgsgeschichten, die für LinkedIn poliert wurden. DEBUGGED macht das Gegenteil. In jeder Folge spreche ich mit C-Level-Persönlichkeiten über die Momente, in denen es nicht klar war: schwere Entscheidungen, Rückschläge, persönliche Wendepunkte. Kein PR-Sprech, keine Skandalgier. Ein Raum auf Augenhöhe, in dem auch Schweigen, Nachdenklichkeit und unbequeme Fragen ihren Platz haben.
In der Fallstudie sieht jede Entscheidung folgerichtig aus. In dem Moment, in dem sie fiel, war sie es aber selten. Wir sprechen über die Abwägung dahinter, als die saubere Option nicht mehr trug.
Hinter dem Jobtitel steht ein Mensch mit Zweifeln, Brüchen und blinden Flecken. Ich frage nach den Momenten, in denen die Rolle aufhört und die Person anfängt zu reden.
Ein Journalist jagt jede Schlagzeile. Ich suche das, was darunter liegt. Deshalb stelle ich die Fragen, die sonst keiner stellt, und höre, was sonst niemand zu hören bekommt.
Fünf Säulen und die Debugger-Frage.
Jede Folge folgt derselben Architektur. Ich nehme die Organisation meines Gastes entlang der fünf Säulen einer funktionierenden Organisation auseinander — Strategie, Leadership, Operations, Kultur, Umfeld. An jedem Punkt stelle ich dieselbe Frage: Keep, Challenge, Transform oder Kill? Behalten, hinterfragen, umbauen oder kippen. Das ist keine Checkliste, sondern ein Denkrahmen, der das Gespräch trägt.
Hat das Unternehmen eine Strategie, die diesen Namen verdient, oder nur eine Sammlung von Zielen? Ich prüfe, ob die Richtung trägt und an welchen wenigen Hebeln am Ende alles hängt.
Wofür steht der Gast als Führungskraft, wenn es ungemütlich wird? Ich frage, wo er wirklich führt und wo er sich vom System führen lässt.
Hier zeigt sich, ob die Strategie den Kontakt zum Tagesgeschäft hält. Ich schaue auf die Prozesse und Routinen, die liefern, und auf die, die nur Beschäftigung erzeugen.
Kultur steht nicht im Leitbild. Sie zeigt sich im Verhalten, wenn keiner hinsieht. Ich frage nach der Lücke zwischen dem, was an der Wand hängt, und dem, was im Alltag gilt.
Keine Organisation steht für sich. Ich prüfe, ob der Gast Markt, Kunden und die großen Verschiebungen liest oder ob er auf eine Welt reagiert, die es so nicht mehr gibt.
Keep, Challenge, Transform, Kill?
An jeder der fünf Säulen bewerte ich, was mein Gast macht. Behalten, weil es trägt. Hinterfragen, weil etwas nicht passt. Umbauen, weil der Kern stimmt, aber die Form nicht mehr. Oder kippen, weil die Zeit das Modell überholt hat. Keine Beraterprosa. Eine direkte Einordnung.
Mich interessiert, was man über einen Menschen nicht nachlesen kann.«
Jede Folge ein Debugging
60 bis 180 Minuten. Deutschsprachig und ungeskriptet.
Wir haben das Risiko regelmäßig abgewogen und dieses Ausmaß hat, glaube ich tatsächlich niemand erahnt.
Zwei Tage bevor der Angriff stattfand war auch noch eine große Delegation der Bundesregierung in Abu Dhabi und auch da kam nochmal die Rückmeldung – Da wird jetzt nichts passieren zu dem Zeitpunkt von zwanzigtausend deutschen Urlaubern und davon fünf tausend auf unseren Schiffen.
Herzliches Willkommen zur Debakt!
unserem Management Podcast in Sachen Strategie, Umsetzung, Kultur, Leadership und ich freue mich total dich heute dazu haben Wiebke.
Ja vielen Dank für die Einladung Matthias!
Ihr habt gespickt wir kennen uns auch schon.
zehn Jahre waren Sinn.
Zwei-tausendsechzehn Digitalisierungsprojekt bei der Tuikus ist digital Strategie.
seit dem sind ein paar Tage vergangen.
Genau.
Gucken wir vielleicht auch mal drauf was Digitalisierung Paris für eine Rolle spielt.
Ansonsten, ich musste schmunzeln.
Ich hab mal geguckt was dich sozusagen dann auch in die Touristik, die Branche.
Du wirst gleich selber ein bisschen was erzählen und was sich super spannend fand.
du bist auf Helgoland aufgewachsen Und dir wurde als Kind auch auf der Fähre Helgoland regelmäßig.
Mir wurde aber auch genauso schlecht beim Autofahren und Busfahren.
also Bis dich vierzehn war, war ich regelmäßig motion sick.
Das ist auch
der Grund warum ich noch nie auf einem Kreuzfahrtschiff war.
Es wird mich im Zweifel reizen aber meine wunderbare Frau Bella hat das schon mal erwähnt Aber auch meine beiden Kinder.
es wird unglaublich schlecht.
Die schlimmste Anekdote, die ich dazu bieten habe war, dass wir mal in Kalifornien Monterey Whale-Watching gemacht haben.
Und wenn du so auf den Pazifik guckst... Sieht
immer ganz smooth aus, ne?
Genau!
Ganz harmlos.
und dann gab es zwei Stunden vier Stunden oder acht Stunden.
Ich dachte nimm's die Mitte.
Ich hab noch nie so viele Menschen sich übergeben sehen wie bei dem Whale Watching.
Die waren nur am Schritten und meine Familie also alle nur grün und blass.
Ich weiß nicht, wie es auf großen Kreuzfahrtschiffen ist.
Merkt man dann unterschied oder kriegst du's trotzdem mit?
Es gibt eine Frage der jeder reagiert anders.
Es gibt sicherlich Menschen die sehr sensibel auf jede Form von Bewegung reagieren.
das merkt man auch noch auf einem großen Schiff.
aber bei mir war interessanterweise so mit vierzehn fünfzehn war es von einem Tag auf dem anderen vorbei mit der Seekrankheit und heute auf den großen Schiffs Selbst bei relativ viel Wind merkt man eigentlich nichts.
Die sind so gebaut und haben Stabilisatoren, dass man das wirklich gut ausgleichen kann.
Das heißt der Wind spielt eine Rolle?
Der
Wind spielt ne Rolle!
Und die Dünnung spielt nur eine Rolle.
also das ist sehr unterschiedlich.
aber das Thema Seekrankheit und das ist so dass mal unabhängig von meiner Erfahrung oder deiner Erfahrung ist es so dass wir ja genau sehen wie reagieren unsere Gäste und mittlerweile sind's schon eine ganze Menge und das Thema Seekrankheit eines der ganz, ganz kleinen Themen kommt ganz selten mal vor.
Wenn jetzt ein Schiff vielleicht eine Atlantik-Überquerung macht oder ähnlich ist, dass es dann mal ein bisschen mehr zur Sache geht und auf den kanarischen Inseln... Aber das sind immer Einzelreisen oder auch mal einen Tag!
Und dann ist man auch sehr schnell wieder im ruhigen Gefahrwasser, also von daher würde ich sagen, das ist tatsächlich nicht mehr der limitierende Faktor.
Okay, das heißt es hat dich dann auch nicht abgeschreckt in diese Branche zu...
Nein gar nichts.
...zu wechseln und zu wachsen?
Du kommst ja aus der Touristik und bist im Grunde jetzt sagen wir mal natürlich noch Touristiker, aber so eine Rederei letztendlich ist auch die hier seid.
War das Zufall dass du da reingeraten bist?
Du hast glaube ich Spaß auch an Reiseleitung.
also du kennst dieses Geschäft ja echt von der Pieke auf.
Wie ist es so, dass du jetzt, ich meine, du bist CEO seit zwölf Jahren?
Ja.
Seit Oktober-Zwz.
War das irgendwie etwas, wo du sagst, da hätte ich richtig Lust drauf oder bist du da so reingestolpert?
Nee, das hat sich tatsächlich ergeben.
also ich habe nie in meinem Leben so etwas wie eine Karriereplanung gemacht Wahrscheinlich durch das Aufwachsen auf einer Insel Helgoland, wo es sehr viele Tagestouristen damals gab.
in den Siebziger-Achtzigerjahren war ich immer irgendwo mit Tourismus in Berührung.
Ich war auch immer mit dem Meer in Berörung weil das ist nun mal Deutschlands einzige Hochzehinsel und das Aufwachsende war da sehr schön.
aber es waren natürlich auch durch die Größe oder durch die Kleinheit der Insel ein bisschen limitiert und insofern hatte ich den Wunsch die Welt zu entdecken.
Wann kam der auf?
Der war schon früh da, aber ich glaube das haben viele Helgoländer und es liegt vielleicht auch daran dass wie auch in Schleswig-Holstein an anderen Bundesländern wo es ein Tourismusbetrieb gibt.
Da sind die Sommerferien fünf Wochen lang und die Herbstferien sind drei Wochen lang.
Und meine Eltern haben die Inselbeckerei betrieben waren also in den Sommermonaten tatsächlich sehr gut beschäftigt.
Insofern haben wir dann den Familienurlaub im Herbst gemacht Und Oktober war dann schon so, dass wir auch unsere Wünsche einbringen durften.
Also mein Bruder und ich, wo wollen wir hin?
Dann haben wir Reisen gemacht und so glaube ich fügte sich eins ins andere aber sicherlich auch die Tatsache das man auf einem kleinen Fleckchen Insel ist.
Man sieht jeden Tag Schiffe kommen und Schiffe fahren und wiederum mussten wir auch ohnehin reisen um Facharztbesuche zu machen oder ähnliches.
also Reisengürtel irgendwie von Kindheit an dazu Aber auch der Kontakt zu vielen Menschen die eine Insel als Urlaubsort Besuchen.
Man hat Freundschaften schon geschlossen im Kindesalter mit Kur-Gästen, wie sie damals hießen und insofern glaube ich war das irgendwie von Anfang an da.
Und ich bin dann nach Hamburg gegangen und hab nach der Schule gesagt was kann ich tun um im Ausland zu arbeiten?
Ich habe eine Fremdsprachenschule besucht und wollte eigentlich noch mal spanisch verfestigen und bin so tatsächlich über den Beruf der Reiseleiterin in der Touristik gelandet.
Spannend sehr schön!
Gibt ja echt eine ganze Menge spannender Themen, die wir heute streifen können.
Ich gucke immer an so ein bisschen auf wie funktioniert eigentlich das Geschäft?
Kann man das vielleicht mal erklären?
Vielleicht ein bisschen Strategie dann wie auch die Umsetzung dieser Themen gelungen ist oder nicht.
und dann ist mit Sicherheit bei euch super spannend gerade nach der Happer-Gleutverschmeldung jetzt auch kulturell.
ich meine noch ihr seid zwei Marken in drei Segmenten alles sehr unterschiedlich.
Ihr habt Krisen durchlaufen und monströse Wachstumsphasen.
Jetzt zuletzt ja auch beides, Wachsum-und wieder Krise.
Ich glaube da gibt es viel zu lernen auch für andere.
Versuch doch mal in Gänze Füßchen für Dofe zu erklären wie funktioniert das Geschäftsmodell?
Klar kennt jeder die Toy Cruises Plakate.
Ich glaub ihr wer ein bisschen öffentlich verkehrt nutzt her kommt an euch nicht vorbei.
Bring's doch mal auf den Punkt!
Ja, so muss man glaube ich das einmal noch ein bisschen einordnen wie der Kreuzfahrtenmarkt allgemein zu bewerten ist.
Also erstmal ist Kreuzpfad ein globales Geschäft Und die großen Volumenbewegungen kamen tatsächlich aus den USA.
Ich weiß nicht, wer sich an die neunziger Jahre erinnert wird vielleicht auf dem deutschen Markt eher an das Traumschiff denken – an Sacha Hin und
Co.,
aber natürlich auch an Luxusangebote.
In den neunzigern Jahren gab es in Deutschland sehr wenige Reisende, die wirklich eine Kreuzfahrt unternommen haben.
Es gab auch schon Expeditionen.
Aber Gleut gab es zum Beispiel schon!
Die Reisepreise waren sehr, sehr hoch und insofern kam dann als der Markt eröffnet wurde.
In dem man gesagt hat, man baut einfach Schiffe für bestimmte Kundengruppen und da steckte dann schon Skalierung drin.
Das fing Ende der neunziger Jahre tatsächlich an mit unserem Marktbegleiter Aida, die wirklich die Kreuzfahrt hier in Deutschland in die Mitte gerückt haben und gesagt haben wir bringen eigentlich ... Die haben eigentlich die Adaption des Klubkonzeptes auf die Hochseeschiffe gebracht Und dann hat Tui Kluus es noch ein wenig gewartet und kam eben dann, mit einem Konzept, was sich nochmal zwischen der sehr traditionellen Kreuzfahrt eher luxuriös, sprich auch höhere Reisepreise.
Und dann, Aida mit der Clubkreuzfahrt.
am anderen Ende hat sich Tui Klusis in der Mitte positioniert und gesagt wir machen ein Konzept eben was Premium ist.
Was sehr viel Komfort bietet, hat sehr viel Anleihen genommen von Urlaub im sehr guten vier Sterne Hotel.
Hat aber gesagt wir kommen nicht mit einem dominierenden Motto oder etwas wo wir einschränken sondern wir wollen eine Plattform schaffen die offen ist für viele.
Und was natürlich Kreuzfahrt bei allen.
und auch schon in den neunziger Jahren, wenn man mal so in die alten BRT-Studien schaut.
Wir von Professor Opaschowski seinerzeit
noch.
BRT?
BRT, das ist hier die Freizeitforscher.
Denn früher immer in Hamburg zu allen Reisemessen seine Forschung gemachte gibt es heute noch.
Die Reiseanalyse gibt's auch heute noch.
Und insofern, das macht jetzt heute Professor Reinhardt.
Also da kann man immer noch mal nachlesen wie reist Deutschland.
und selbst damals in den neunziger Jahren war Kreuzfahrt eigentlich so die Wunschreise.
So ein bisschen das was das Unerreichbare.
Ich checke einmal einen pack meinen Koffer aus und wache jeden Tag in einem anderen Hafen auf Kann wunderbar Land und Leute erleben sehe was Neues und habe aber den Komfort dass mein meine Heimat ein bisschen mit mir reißt.
also ich glaube Aber auch dieses See wenn man eben nicht seelkrank wird, wenn man losfährt und jeden Tag etwas Neues entdeckt.
Aber auch die Ruhe auf dem Meer zu sein zum Horizont zu gucken sind schon ganz besondere Stimmung.
Ich glaube das war einfach so eine Sehnsuchtsreiseform mit mehr Angebot.
was geschaffen wurde hat man eben auch gesehen ging die Nachfrage hoch und das war global so.
aber in Europa natürlich auch hier in Deutschland so vielleicht mal vor.
In den letzten Jahren gab es weltweit sieben Komma sechs Millionen Kreuzfahrtreisende.
Im vergangenen Jahr waren es sieben und dreißig Komma zwei Millionen.
Da kann man sehen, wie sich das entwickelt hat.
der Deutschland sind so rund drei Runden
um- und bei drei Millionen Kreuzefahrt Passagiere.
aber in Relation zu zu der Frage, es brauchte erst einmal wirklich neue Schiffe.
Neue Plattformen, überhaupt die Kapazität.
Die auch die Kreuzfahrt für eine größere Kundengruppe erreichbar und bezahlbar gemacht haben.
Und dann kann man all das was ich schon aufgezählt habe, was so ein Schiff bietet, kann man dann halt auch skalierbar machen.
Und diese Schiffe sind etwas grösser geworden.
und wie gesagt mein Schiff Tui Cruises fing in den Jahr Roy Caribbean hat zwei Schiffe beigesteuert, die renoviert worden sind für den deutschen Markt und das ist ein ganz wichtiger Aspekt.
oder man muss eigentlich wissen, für wen mache ich das.
Bin ich jetzt eine US-amerikanische Rederei?
Die überwiegend amerikanische Gäste hat, dann wird das Programm und das Gesamtangebot anders aussehen an Bord als dass wenn ich in Europa oder auch in Deutschland bin.
Wir würden der Kernunterschied bestehen.
also ich habe natürlich jetzt so meine...
Jeder hat wahrscheinlich ein paar Bilder im Kopf aber es fängt schon damit an, dass die US Amerikaner deutlich weniger Urlaub bezahlten Urlaub haben als wir Europäer und ganz besonders als wir Deutschen.
Das heißt Die Urlaubszeit in kompakter Zeit, in drei, vier, fünf Tagen Kurzreisen sind dort sehr viel gefragt.
Da wird aber auch richtig Erlebnisdichte reingepackt Und das ist verglichen zum Landurlaub immer noch sehr viel preiswerter.
Ich weiß nicht, wer jüngst mal in den USA Urlaub gemacht hat und gesehen hat auch wie sich dort Preise für einen Land-Urlaub Hotelaufenthalt oder Nebenkosten entwickelt haben.
da hat die Kreuzfahrt ein riesiges Fund was sie liefern kann durch den Skaleneffekt Und dann wird man unschwer erkennen, dass die Schiffe größer sind in den USA.
Die Häfen sind allerdings auch in der Regel größer und sind so gebaut, dass sie eben auch solche großen Schiffe wunderbar abfertigen können.
Man hat dann eine Vielfalt von allem!
Man hat logischerweise Casinos.
Die findet man auf unserem Schiff.
Man findet mal ein paar Automaten und einen Tisch wo man Blackjack spielen kann aber wir haben kein Casino was über ein ganzes Deck geht.
Man findet viele amerikanische Marken, man findet aber auch so Wow-Effekte wie einen Flowrider.
Das ist zum Beispiel bei Royal Caribbean eine Mini-Surfanlage auf einem Pool Deck oder es gibt ein Rostar.
eine Plattform, so ne Gondel die dann nach oben fährt wo man da noch mal mehr Überblick erhält.
Man hat auch ein Eisbahn wo abends ne Show gespielt wird und das sind so die Unterschiede.
also man hat zu all das was unser ein oder was uns wahrscheinlich zur USA als Reiseland einfällt das findet man irgendwo auf diesem Schiff wieder und die Communities agieren auch anders.
und letztendlich wenn wir uns so wenn ich das vergleiche welche Bedeutung zum Beispiel für die Deutschen auch die Elemente haben zu sagen, ich will draußen sein.
Ich will frische Luft haben.
Ein US-Passagier bevorzugt doch ab bestimmten Temperaturen immer alles airconditioned und das sind so die Unterschiede.
Und was man aber nutzen kann?
Man kann eine Plattform gestalten, kann großzügige Kabinen bauen, kann sie dann im Design entsprechend der Zielgruppen gestalten einen Schiff zu bauen, was möglichst viele Urlaubsinteressen abdeckt.
Sowohl Möglichkeiten der Begegnung bietet, sodass man Gemeinschaftserlebnisse hat.
Aber eben genauso Wiederrückzugsmöglichkeiten.
Das
heißt, konntet ihr zwei Achtie-Zwei Schiffe dann so übernehmen von Royal Caribbean?
oder habt ihr die denn aufwendig hoch?
Die sind...
Da war ich noch nicht da muss ich sagen.
Was hat mein Vorgänger Richard Vogel hervorragend positioniert und hat diese Positionierung gemeinsam mit der TUI gewählt.
vielleicht da nochmal zum Joint Venture.
wie kam es dazu.
Royal Caribbean ist heute der erfolgreichste Kreuzfahrt Anbieter weltweit volumenmäßig jetzt weiter, aber wenn man sich die Erfolgsbilanz von Royal Caribbean anguckt ist das der erfolgreichste und getrieben dadurch.
Wie viele Schiffe betreiben sie?
In Summe sind es um die Sechzig oder sogar mehr.
Die müssen ich mal genau nachziehen und es sind mehr als sechzig.
Da zählen unsere dann auch noch rein.
also... Das ist Teil des Joint Ventures, aber damals waren's glaube ich so um die Dreißig.
Natürlich hatte Royal Caribbean, könnte man ja sagen, dreißig Schiffe und auch zwei tausend acht.
waren wir in der Digitalisierung schon so weit dass jeder weltweit jede Schiff hätte buchen können.
Jeder Gast.
aber am Ende geht es ja nicht immer nur um die Hardware sondern es geht eben auch darum was ist noch mit drum herum?
Und Royal Caribbean hatte auch immer und hat das auch heute noch Gäste aus Deutschland aber so richtig für den Reisemarkt Nummer eins, denen der Zwei Tausend Acht im weltweiten Vergleich store ist die Reise in Frequenz und die Reisentensität zählt Deutschland immer noch zu den Top drei.
Das waren wir gleich bewusst?
Doch, wir Deutschen geben sehr viel Geld für Erlebnisse aus aber auch für Reisen, also Erlebnisse in der Unterhaltungsbranche genauso, Konzerte – aber ganz viel für Urlaub!
Also und die Reisefrequenz in Deutschland ist auch höher als anderswo.
Und insofern war das natürlich so, dass Royal Caribbean sagte über einen haben nie den Marktzugang gefunden zu dem was möchte der deutsche Kunde?
Wenn man jetzt damals durchschnittliche Schiffsgröße waren so zweitausend fünfhundert zwei tausend sechshundert Passagiere, wenn man sagt wie viel Deutsche Gäste kann ich finden und wie ausgesteuert ist dann das Produkt oder dass das Erlebnis an Bord tatsächlich auf diesen Gast?
Da gab es wahrscheinlich natürliche Grenzen und die nachfragen den USA aber ohnehin hoch.
Und insofern hat Roy Cruevin dann zwei Schiffe bereitgestellt, das erste Team rund um Richard Vogel und Frank Kuhlmann der CFO oder auch heute noch da ist.
er war auch Mann der ersten Stunde.
Die haben dann eben ein Produkt gestaltet was für eine wirklich sehr zielgerichtet, für den deutschen Markt gestaltet war.
Damals war das Thema Sprachbarriere auch noch ein großes, weil Deutschsprachigkeit von deutschen Gästen eben an Bord, dass ich mich an Bordeutsch unterhalten kann, war immer ein sehr wichtiger Faktor ist es auch heute noch hat aber ist abnehmend.
so in was haben wir jetzt?
So in vierzehn Jahren hat sich das verändert.
Das kennen wir alle aus unserem Alltag.
Tui wiederum hat festgestellt, dass Kreuzfahrten durchaus eine Reiseform sind die eigentlich hervorragend zum weltgrößten Reiseanbieter passt.
Nun gab es aber auch in dem Jahr das Limitierenden Faktor von Werften wo man Kreuzpfadschiffe bauen kann und insofern kam dieses Joint Venture zustande.
Und dann haben die Kolleginnen und Kollegen der ersten Stunde eben diese ersten beiden Schiffe für den deutschen Markt umgebaut.
So ein bisschen als Test, weil man gesagt hat Die Marktforschung war immer sehr eindeutig.
Der Markt gibt das locker her, aber am Ende muss man es dann auch mal erfahren im wahrsten Sinne des Wortes.
und das hat mit zwei Schiffen die für deutsche Konzepte umgebaut worden sind.
Und da war schon wichtiger Faktor möglichst viele Balkon-Kabinen zu haben, aber auch die Außendecke so zu gestalten dass man sich dort aufhalten kann.
Das wurde damals ein großer Sport- und Sparbereich eingebaut.
So viele Themen Anders, die hier in Europa aber insbesondere Deutschland anders genutzt werden als zum Beispiel in den USA.
Und dann gab es die erste Neubauorder und das neue Schiff was eben wirklich auf einem weißen Blatt Papier geplant wurde und bei der Meierwerft in Findland gebaut wurde.
Das wurde dann ausgeliefert.
Das war die Mannschaft drei und da kam ich dazu
Sag mal, so ein Schiff ist ja nicht ganz billig.
Wenn ich richtig nachgewiesen habe kann man also zwischen halben und einer Milliarde Euro ausgeben.
wann und wie?
Und ich fand das ja auch spannend weil ihr seid ja letzten Endes von außen betrachtet unglaublich schlank aufgestellt.
Ihr seid glaube ich fest in der Zentrale, irgendwie siebenhundert Leute.
Und dann habt ihr Boardfest-Mitarbeiter, ich glaub, hundertfünfzig oder...
Die Bilderweide sind ein paar mehr?
Oder ja, die Größenordnung
haben sich das überlegt.
und die neueren Schiffe.
Du sagst es früher zweieinhalb jetzt sind's ja so bis zu vier Pausenbetten.
Wie muss man sich das rein jetzt mal für die strategengeschäftsorientierten Zuhörer vorstellen?
Habt da so'n Schiff?
Das fährt ja auch rund dreißig Jahre Gibt's mal eine Milliarde Euro für aus und dann will ja das Ganze irgendwie sich mal rechnen.
Also kannst du die wesentlichen Parameter aufmachen, die da in deinem sozusagen CEO-Geschäftskopf... eine Rolle spielt.
Also
was natürlich eben ganz wichtig ist, wir haben ja gerade über die Anfänger gesprochen also zum einen war klar es gibt ne Nachfrage in dem Markt nach dieser Reiseform.
dann ist das Thema welche Größe habe ich?
Dann komme ich dazu wie viel Geld gebe ich aus für ein Neubau.
Was aber eben wichtig ist tatsächlich ist das Markpotenzial da und schaffe ich die Auslastung im Gegensatz zu Hotels die zum Teil aufgrund von klimatischen Bedingungen halt nur hundert achtzig Tage geöffnet sind oder welche Anzahl auch immer.
Ein Schiff fährt erst mal dreihundertfünfundsechzig Tage und die Auslastung ist der große Treiber für die Profitabilität.
Und dann haben wir natürlich mit einer Schiffsgröße, ob das nun fünfhundert Passagiere sind oder ob das zweitausend oder dreitausende oder viertausend sind ist diese Skalierung tatsächlich der Große Treiber?
und wenn es dann gelingt eben die Auslastung zu erreichen, dann kommt man recht schnell ins Ferien dass man nicht nur ein Payback hat sondern auch hochzufriedene Kunden.
Auslastung, die ist ja also...
Die liegt über hundert Prozent.
Also erfreulicherweise haben wir das... Das heißt,
über hundert Prozent müssen ein paar in die Beiboot?
Genau!
Das ist relativ leicht zu erklären.
Also die Hundertprozent-Auslastungen sind ja immer Doppelkabinen oder auch zum Teil Einzelkabinen.
aber hundert prozent ist wenn jedes fest installierte Bett so will ich es mal sagen belegt ist, wenn man jetzt aber ein drittes Bett was auch manche Kunden machen und einer Kabine aufstellen lässt oder sogar zwei.
oder Kinder mitreisen, dann geht man über die über die hundert Prozent.
Und das zeigt so ein bisschen wie stark tatsächlich die Nachfrage ist und dass es eine unglaublich populäre Reiseform ist.
schon immer gewesen ist aber das eben tatsächlich neue Schiffe die immer mehr Es ist immer mehr eingeflossen, was Erwartenkunden, egal wo sie herkommen.
Was erwarten Kunden im Urlaub?
Was sind die Hauptmotive?
Was muss ich anbieten?
und da haben wir natürlich auf so einem Schiff insbesondere wenn Sie ein bisschen größer sind Möglichkeiten ganz viele Bereiche anzubieten um die auch dann aufgrund der Personenanzahl gut auszulasten und einfach ein vielfältiges Urlaubsangebot zu kreieren.
Der Mix von der, sagen wir mal, einfach Kostenstruktur schief ist ja das eine.
Dann will ja so ein Schiff gefahren werden, es wird betreut werden.
Und dann habt ihr ein paar Angebote die auch noch am Land passieren.
Wie verteilt sich das so rein jetzt mal von den unternehmerischen Größen?
Also wie viel was für eine Rolle spielt die Investition in das Schiff respektive dessen Abschreibung, wie viele operative Kostenanteile?
kannst du da so einen Fahrgefühl mal für geben?
Ja, so ein bisschen kann ich das machen.
Also klar, es fängt an mit dem Schiff als solches und je moderner ein Schiff desto energieeffizienter.
also einen Schiff was im Hafen liegt macht wenig Spaß.
von daher ist das Thema Schiffsbetrieb natürlich essentiell und jede Energie effizienzmaßnahme die wir machen hilft.
Also von daher sind die Operating Costs seit der Schiffsbetrieb, es macht einen Großteil aus.
Wie bewertet ihr das?
Sagt man Schiffs Betrieb pro Tag, Pro Passagier pro Jahr habt ihr da Größen?
Wir rechnen mit so genannten APCD's.
Es sind Available Passenger Crew Stays.
Das
ist unsere Auslastungsrechnung und insofern ... oder unsere Basis und daran machen wir dann praktisch, so setzen wir uns an die KPI.
Das wollen wir erreichen und bewerten das.
Wo fahren die Schiffe?
Welche Preise wollen wir erzielen am Ende?
Da haben wir ja schon die Unterschiede bei uns in der Flotte, dass wir einmal die Flotte im Main-Schiff haben, die mittelgroße Schiffe hat sprich im Durchschnitt dreitausend Passagiere und dann haben wir nochmal Habakkleut, wo es beim Luxusbereich vier oder fünfhundert Passagere sind Europa-Europa II.
Oder bei den Hanseatic Schiffen eben nur zweihundertreißig.
So und bei einem Luxuschiff oder bei dem Expeditionsschiff was in die Arntaktis fährt das muss erst mal an die Arnteaktis kommen.
Das hat natürlich deutlich mehr Seetage, aber weniger APCDs.
Weil die Schiffe kleiner sind und insofern variieren auch die Operations-Kostens nach Fahrtgebiet und nach Einsatz.
Und dann haben wir noch das Thema logischerweise was wir an F&B bieten.
Das ist in der Main-Schiffwelt, haben wir das Premium alles inklusive Konzept, womit dem Reisepreis alle Getränke und Mahlzeiten bezahlt sind.
Klar kann man auch noch extra ausgeben, aber es ist nicht nötig.
Bei der Hapag-Leut zum Beispiel ist das ein höherer Anteil weil Hapageleut ein Luxusprodukt ist und eben kleiner Auch da die Extras nochmal in dem Bereich auch die Wünsche noch mal ausgeprägter sind oder vielfältiger sind, was jetzt wirklich so ein sehr hochwertiges Angebot angeht.
Das variiert dann nochmal und dann haben wir natürlich das, was bei Mein Schiff der Haupttreiber ist für das, noch extra ausgegeben wird.
Tatsächlich sind es die Landausflüge, unsere Gäste gehen überproportional viel an Land und entdecken wirklich die jeweilige Region in der Regel organisiert was auch gut hilft um eben Gästeströme tatsächlich zu lenken.
das ist ein signifikanter Anteil.
aber dann kommen eben auch noch andere Extras dazu von Massagen Beauty Treatment Und was auch immer.
Wenn
du das mal so grob einordnest, wie viel macht sozusagen der Betrieb des Schiffes aus?
Wieviel ist sozusagen das Umsorgen des Passagiers?
kann man da irgendwie sagen zehn Prozent oder zwanzig Prozent und der Rest?
kannst du da so einen Gefühl für geben?
Kann ich aber es geht dann schon recht detailliert in dass eben jede Kreuzfahrtlinie das Ganze auch steuert.
Sag mal, du hattest das gerade angesprochen.
Ich hatte es angesprochen, eure Personalstruktur seit dem Headquarter aufgestellt... Und dann habt ihr relativ wenig Leute, die von euch selbst mit an Bord sind.
D.h.,
die Menschen, die an BORD arbeiten, wo kommen die her?
Wie orchestriert und organisiert ihr das?
Weil ich denke da sind ein paar mehr wahrscheinlich tätig als
die... Ja also wir haben, wie du hast es erwähnt, wir haben so etwas über siebenhundertfünfzig Mitarbeitende hier an Land in Hamburg.
Dann haben wir noch mal einen Ein Standort in Berlin, wo die Entertainment-Programme entstehen wie auf den Schiffen gezeigt werden.
Und dann haben wir an Bord rund etwas über zwanzinnig ist.
ein bisschen mehr müssen jetzt mittlerweile so zwanzigtausend Crewmembers sein.
Zweiundzwanzig
tausend.
Die jeden Tag im Einsatz sind und dann vielleicht mal runtergebrochen so auf einer Shipsgröße nämlich jetzt mal eine Mein Ship sieben.
da haben wir von Tausendeinhundert Crewmemers um und bei dreihundertfünfundsiebzig, die im nautisch-technischen Bereich tätig sind.
Und der Rest ist im Hotelbereich.
Das heißt
es ist tatsächlich in Radio viertausend Passagiere?
Also bei dem Schiff, was knapp viertausend Passagiere Kapazität hat.
Da haben wir tausend dreihundert Kroh an Bord.
Wir haben eine sehr, sehr gute Crew-Gastverhältnis, was aber wiederum dann an unserem Gesamtangebot liegt weil wir viel mit Service arbeiten weniger Selbstbedienung sondern tatsächlich sehr viel Service.
danach rechnet sich das.
Brauche ich mehr Kellner oder brauche Was auch immer.
Diese thousand three hundred bei so einer mein schiff sieben kannst du zu grob mal einordnen, wo sind die tätig?
Also sagt das schon in den
dreihundert und seventy-fünf wie gesagt sind so nautisch technisch dass fängt das ist logischerweise ganz ganz wichtig.
die maschine aber natürlich auch die brücke Die navigationen die kolleginnen und kollegen die das schiff bewegen Das ist ein großer teil.
Dann muss natürlich auch in diesem nautisch-technischen Bereich, das Schiff hat eine Klimaanlage.
Das Schiff hatte eine eigene Wasseraufbereitung von der Mülltrennung bis sonstigen.
Das sind alles Systeme die operiert werden müssen und das findet durch den... diesen Anteil von Kolleginnen und Kollegen.
Es wird mir
das auch klar, wenn ich dazu höre, weil ich dachte gerade hier so riesen Containerschiffel die werden ja teilweise mit fünfundzwanzig Leuten über den Atlantik gesteuert aber die haben eben
nicht... Die haben mich, die haben nicht die Fracht, die lebt wie unsere erfreulicherweise unsere Gäste.
und insofern gehört alles dazu vom Licht an machen bis hin zum Musik spielen, Entertainment-Bühnen bespielen überall muss Licht angehen.
Das ist nautisch technisch.
Da steckt eben wirklich eine Menge drin, aber auch ganz wichtig natürlich das Thema Klimaanlagen.
wie ist die Luft zuvor?
Welche Temperaturen kann ich regeln?
Was mache ich mit Wärme, mit überschüssiger Wärmen?
Wie kann ich die anderweitig nutzen?
Es sind hoch spannende Systeme, die wir da in Betrieb haben.
Wie Abwärme genutzt werden kann zum Beispiel um den Pool zu beheizen und dann haben wir eben nicht nur dass im Wasser sind, sondern wir haben auch selber logischerweise noch sogenannte Water Features an Bord.
Und was mein Schiff auszeichnet ist ein twenty-fünf Meter Pool so dass man tatsächlich auch Bahnen spimmen kann.
und dann haben wir noch mehrere kleine und das sind ja alles Bereiche die man eben betreiben muss und wofür es technisches Personal geben muss die all die sehen müssen das alles gut klappt.
das wird mittlerweile auch sehr sehr gut gemonitort, so dass man eben wirklich Einsparungen erzielen kann und was ich immer noch ganz besonders erwähnen es wert finde weil viele nicht wissen.
Man hat vielleicht auch noch die Idee ein Schifffett in den Hafen und Bunker hat nicht nur Treibstoff sondern Bunkert auch Frischwasser für eine gewisse Anzahl von Tagen.
Und wir produzieren sixundneunzig Prozent unseres Wassers selber über Umkehrosmoseanlagen.
Die an Bord sind eben Mini Entsalzungsanlagen wenn man so will und haben damit unser Frischwasser an.
Bords sind auch autark, sind auch.
somit können wir auch in Gegenden operieren wo wir jetzt nicht noch irgendwelchen Ländern die vielleicht schon unter Dürre leiden noch das Wasser wegnehmen.
Also da ist es ganz wichtig dass wir das selber können und nicht nur weil wer auf dem Ozean unterwegs sind wo wer auch mal durch Wetter, Kapriolen oder ähnliches braucht Diese Unabhängigkeit, aber es ist eben auch ganz wichtig das Püß können.
Und hier und da spenden wir dann auch Wasser... Auch das kann die Kreuzfahrt dann mal zurückgeben an die Destination wo man so unterwegs ist.
Sagen wir gerade noch die Thausend dreihundert Minus die Dreihundertfünfundsiebzig wie verteilen die Kolleginnen?
Dann haben wir Housekeeping, dann haben wir natürlich ganz viel im Bereich der Küche weil Kulinarek an Bord ist natürlich wichtig.
Auch da bietet eine mittlere Schiffsgröße, wie wir sie betreiben.
In der heutigen Perspektive sprechen wir von mittleren Schiffs-Größen.
Da haben wir es natürlich ganz, ganz viel auch in der Küche und dann natürlich der Bereich Reiseleitung.
Reise-Leiter die mit an Land gehen aber auch im Personal Training.
oder wir haben eine Entertainment Cast von rund vierzig Leuten pro Schiff.
also das verteilt sich dann sehr gut.
jetzt hat das gesagt von euch selbst direkt wie Cruises sind zwanzig fünfundzwanzig Kollegen.
Wo kommen die anderen alle her?
Also wie sieht da sozusagen das Geschäftsmodell aus.
Das ist weniger ein Geschäfts-Modell, es ist einfach der den Anfängen ein wenig geschuldet.
wir haben als Tuikwusis gegründet wurde.
Haben wir mit einem Service Provider namens SeaChefs, sie sitzen auch hier in Hamburg, die sich darauf spezialisiert haben Seepersonal auszubilden, die eben Service auf Schiffen tun von zwei... Unternehmern, die selber mal zur See gefahren sind und genau wissen auf was es ankommt.
Beide wenn wir nicht alles täuschen Hotel Background haben und da eine sehr gute Company aufgebaut haben.
Und für uns war's einfach so.
Wir sind dadurch dass wir in der Expansion waren und auch immer noch sind.
Es ist einfach gut das von Fachleuten machen zu lassen.
Die werden von uns gesteuert vom Headquarter aus aber wir haben da unabhängige Dienstleister uns den Hotelbetrieb durchführen.
Das findet in Abstimmung statt, wir geben natürlich an wie soll das Konzept aussehen?
Wie wird es umgesetzt?
Aber die Ausführung macht C-Shifts und insofern... Das ist unser zentraler Provider für alles was zum Beispiel Hotelcrew angeht.
dann arbeiten wir aber auch noch was Deck & Engine Crew angeht zum Beispiel mit Royal Caribbean zusammen unserer Mutterkampagne oder einem Teil der Mutter Kampagne, dass es verteilt ist ein sehr gutes Zusammenspielen.
Entsteht da so etwas wie eine gemeinsame Unternehmenskultur?
Das
kriegen wir gut hin!
Was meistens die Frage, die sich anschließt.
Deswegen kann ich sie auch gleich beantworten war jetzt die Entscheidung das extern zu machen getrieben davon dass man sagt man will da sparen.
Das ist nicht der Grund.
alle Gehälter ob Sie sind ausgehandelt mit den Gewerkschaften auch über den Service Provider und die ITF.
Es ist alles transparent und bekannt.
also da gibt es jetzt keinen.
das macht keinen Unterschied.
aber
Aber fühlt sich so jemand an der Tui Cruises irgendwie zu?
Wenn ich mir anschaue, dass wir absolut... Ich glaube das gelingt uns sehr gut.
Das gelingt auch weil wir eben ein tolles Team haben wie zum Beispiel unseren Vice-Präsidenten Dennis Wiechert, der das gesamte Mein Schiffprodukt steuert und alle die dann das an Bord leben.
Wir haben einen January Manager an BORD, der hat das eine Tui cruises Position, wir haben Kapitäne, das sind Tui crusis Position, Chief Engineers.
In der Maschine sind wir ein Environmental Officer, die nur einige zu nennen.
Die eben im Tuikus-Vertrag ausgestattet sind und die anderen über den Dienstleister.
Aber es gelingt in diesem Zusammenspiel sehr gut – und es gibt einen Gemeinschaftsgefühl!
Im wahrsten Sinne des Wortes alle nicht in einem Boot sitzen, sondern auf einem Schiff arbeiten.
Und die Ziele sind klar!
Wir sind sehr transparent indem wir sagen was wollen wir gemeinsam erreichen?
und wir erarbeiten auch gemeinsam mit den Dienstleistern das was wir der Crew anbieten möchten haben.
zum Beispiel sind wir eine der wenigen Redareien die es der crew ermöglicht auch Gästebereiche zu nutzen.
in ihrer Freizeit müssen lediglich Namen schicken tragen und jeder, der mal an Bord war wird das glaube ich bestätigen.
Da ist keine Zwei-Weltengesellschaft sondern das ist ein Miteinander.
und wenn ich mir dann noch anschaue wie viel wiederholer Crew wir haben die immer wieder zu meinen Schiff kommen aus allen Ländern dieser Welt dann würde ich sagen gelingt es sehr gut.
Ja spannend!
Sag mal noch einmal so aus Geschäftsmodell gucken, ich glaube ihr habt so fünfzig Prozent Wiederholungstäter im ganzen Füßchen.
Sie haben wirklich eine Menge.
Ich glaube das könnt sich so manche Hotel wünschen.
und jetzt sagt man in Deutschland sind es rund drei Millionen Kreuzfahrtreisende.
Ich glaub deine Einschätzung sind dass es so vierundhalb
ungefähr
wachsen wird also noch ganz schönes Potenzial eher gibt Und ihr habt über hundert Prozent Auslastung.
Hast du überhaupt was zu tun oder musst du eigentlich jetzt nur abwarten, dass es entsprechend gibt?
Also worin besteht noch die Herausforderung?
Die
Herausforderung ist ja jeden Tag da.
Es steht und fällt damit, dass wir eine Gäste zur Friedenheit erreichen, dass Gästen wiederkommen – egal in welcher Frequenz.
Das ist erstmal das A&O.
Da habt ihr
einen hohen Score, ich glaube der ist allgemein sehr hoch.
Der
ist all gemeint sehr hoch
aber
bei HAPPA-Gleut ist ein bisschen höher.
im Luxusbereich weil wir sind beim Einschiff sind wir auch um die neunzig dieses Jahr.
also wirklich hervorragende Werte.
Aber letztendlich ist es eben so Wir machen den Urlaub für unsere Gäste und da muss alle stimmen Und nun kann man auch nicht immer more of the same machen und immer weiter.
Es ist immer gut, bestimmtes zu erhalten aber muss sich darüber halt auch wieder immer neu erfinden und hinterfragen.
Was haben wir zu tun?
Wir hatten im Jahr zwanzig, fünfundzwanzig rund neunhunderttausend Gäste im ganzen Jahr auf den Schiffen unterwegs und da kann man sich vorstellen dass man eigentlich immer irgendwas zu tun hat die Crew auszubilden, die Ideen, wie wir haben tatsächlich weiterzuentwickeln.
Aber das dann auch an den Gast zu übersetzen und das Produkt kontinuierlich auf einem Level zu halten in allen Teilen der Welt.
Und da hat man natürlich dann auch mit Gästewünschen zu tun, mit absolut Berechtigten die ein bestimmtes Produkt am anderen Ende der Welt haben möchten.
Insofern ist es recht viel was im Tagesgeschäft anfällt um eben diese unbeschwerte Auszeit auf See zu ermöglichen.
und dass sich die Schiffe bewegen ist ein großer Vorteil.
das gibt uns eine Unabhängigkeit was an einem Ort fest ist.
Es bringt aber natürlich auch andere Herausforderungen, das sind immer wieder Anpassung wetterbedingt oder auch wie zuletzt geopolitisch.
Auch damit muss man dann umgehen und das ist das, was wir zu tun haben?
Dann haben wir auch zu tun weil...
Was mich da einhakt mit mir glaubst du, ich finde es immer sehr sympathisch wenn Unternehmen, das muss ja nicht für ewig sein, aber für eine gewisse Zeit so eine richtige Fokusgröße hat.
die Fokusgröße, wenn ich es jetzt richtig interpretiere ist Kundenzufriedenheit, Kundenzentrierung.
Es gibt ja gerade auch in der Industrie aber auch ob das Versicherung Dienstleistungen anderer Art sind Strategisch häufig aufgeschrieben aktuell den Wunsch oder den Anspruch Kundenzentrierter zu sein, Kundenorientierter.
Da ist man vom Anspruch häufig sehr weit weg.
was kann man vielleicht von natürlich Cruces eigentlich lernen?
Hinsichtlich wirklich gelebter Kundenzentrierung habt ihr dort Ja, ob man es jetzt gewohnhalten.
Rituale Denkmuster in Meetings oder also wie schafft man es?
außer dass man sagt irgens gibt irgendwie ein Stuhl da sitzt der symbolische Kunde drauf und den fragt man auch mal wieder welche Kniffel ist da?
Sonst nur okay mag.
Gibt's da irgendwas wo du sagen kannst?
Also das ist dabei einfach von zentraler Bedeutung.
Ja, ich glaube es fängt damit an dass wir unseren Kunden zuhören und nicht eben den... Es gibt nicht denen einen Gast.
Den man einmal im Jahr befragt und sagt was hätten sie?
Was hättest du dann gern?
Wie
macht ihr's so
praktisch?
Wir fragen sofort an Bord durch einen Fragebogen, digital oder auch in Papierform nach jeder Reise.
Da gibt es ordentliches Feedback zusammen.
aber wir machen natürlich eine Sentiment-Messung in dem Moment wo die Gäste da sind und dafür haben wir unsere Mitarbeitenden auf den Schiffen, die dafür ein sehr gutes Gefühl haben.
Wo ist eine gute Stimmung?
Wo ist ne Stimmung?
vielleicht mal eingetrübter und ähnliches.
Also vieles kann man ja auch gleich vor Ort regeln, wenn man feststellt also wo wir eigentlich am meisten Kritik dann haben weil wir wünschen nicht erfüllen können als wenn wir den Hafen nicht anlaufen können.
Das ist meistens tatsächlich aus Wetter.
Ist das Wetter dann der Grund?
Oder wenn schlechtes Wetter ist, geht die Stimmung auch mal ein bisschen runter.
Da haben die Kolleginnen und Kollegen an Bord schon Instrumente diese große... Mehr ist es eben kein Transportmittel, sondern es ist eigentlich der ganze Urlaubsort, der mit auf Reisen geht, der ab und an mal andockt um andere Regionen, andere Städte zu besichtigen, das ist ein Thema.
Eine
Customer Journey die ihr habt.
und gibt es da neuralgische Punkte wo du sagst achten wir ganz besonders drauf?
Ja es gibt immer die neuralgischen Punkte.
wo man auch immer sich wieder verbessern kann sind natürlich auch mit zunehmender Digitalisierung die mal besser mal schlechter funktioniert hat muss man auch sagen dass war ich glaube eine intensive journey.
das war ja als wir zusammengearbeitet haben das waren die Anfänge So und heute ist es einfach ein Muss, weil wir alle wollen irgendwie seamless reisen.
Wir wollen zwar alle auch noch hier unter den Menschen sprechen und nicht nur mit irgendwelchen Hotlines oder mit Bots kommunizieren aber in dem Moment wenn es nur darum geht von A nach B zu kommen oder auf einen Chip zu kommen dann soll das möglichst ohne Kontaktpunkte sein und möglichst treibungslos.
Und immer dann, wenn das und da gibt gab es unzu unterschiedlichen Phasen, unterschiedliche Projekte.
Man streckt den Check-in auf Zeiten um Ansammlung von vielen Menschen zu einem Zeitpunkt zu vermeiden und ähnliches.
Das ist aber auch abhängig davon wie reist der Kunde an?
Steigt er in Deutschland ein oder ist schon Flug vorgeschaltet?
also eben diese Customer Journey unterscheidet sich.
und ganz wichtig ist der erste Moment ich komme an Bord So, dann muss es irgendwie erstmal wirklich eine Willkommensatmosphäre sein und alle sind noch aufgeregt.
Man weiß nicht wer hatte schon ne stressige Anreise?
Wer ist ganz entspannt angereist?
Das sind so die ersten Und da gibt es ganz unterschiedliche.
das macht dann aber wirklich situativ das Schiff und das Schiffs die Schiffsleitung.
was kann man hier tun?
weil wir haben unterschiedliche Customer Journeys definiert Und das ist ja dann, wenn wir den Kunden schon an Bord haben und vielleicht noch mal so zudem wie wir messen neben dem Sentiment was von der Schiffsleitung geteilt wird.
Und dem Kundenfeedback schauen wir immer wieder und entwickeln auch Angebote weiter indem wir erkennen was fehlt.
wo müssen wir uns verbessern?
Damit hört man nie auf.
Es
gibt Dinge wo du dir manchmal denkst es kann doch nicht wahr sein sind wir da schon wieder dran?
Ach klar, das passiert immer mal wieder.
Also das ist halt auch gerne dann wirklich irgendwas was...
Was war das letzte Mal?
Dass irgendwelche Flüge gestrichen worden sind, kann keiner was für.
Und dann hat man halt irgendwie Gäste die auf einer Anreise sind unter Schiffentag zu spät erreichen entsprechend gut oder schlecht gelaunt ankommen und ähnliches.
so etwas gibt.
es gibt aber auch eben Themen.
dass man in einem Hafen einen Check-in System gerade mal ausfällt hatten wir vor Kurzem auch, dann war hier bei einem deutschen Hafen viel das Check-in System aus.
Da mussten alle – weil die Internetverbindung nicht gereicht hat!
Und dann mussten irgendwie zwei tausend Gäste ein bisschen länger warten und Schlange stehen.
Also es gibt's immer wieder, wir versuchen natürlich – was sich verändert hat in den letzten zehn Jahren – dass wir schneller und unmittelbarer kommunizieren können.
Da hilft die Digitalisierung total!
Wir waren auch im Jahr two tausenden Jahr schon die ersten, angeboten haben.
Und da haben wir relativ viel Geld für damalige Zeit investiert und hatten einen überschaubaren Nutzen kundenseitig, das hat sich heute verändert.
Heute wird eben genutzt dass wir Kunden schnell erreichen können in jeder Form der Krise und sagen Achtung es gibt eine Flugverspätung oder Der Hafen fällt aus aus Wettergründen und das sind die Alternativen.
Da haben wir viele in der Hand, haben wir viel gelernt.
aber das sind eben so Themen.
da wird man nie fertig permanent um die, um die Verbesserung.
Aber was glaube ich wichtig ist vielleicht nochmal zurück zu der, zu deiner Frage wie machen wir das?
Also wir messen es ganz, ganz wichtig und eben nicht zu sagen endgleich eins, der eine Gast sondern wirklich gucken wie ist der Gästemix Wer hat welche Erwartungen?
Und für einen, in der Ferienzeit machen wir logischerweise ein anderes Programm als in einer Zeit Ende November Anfang Dezember wo überwiegend Paare unterwegs sind ohne Kinder.
Also und da muss man einfach sagen Wir können heute viel viel zielgerichteter das Angebot aussteuern und was uns eben auch gelingt und dass ist ein großer Vorteil es ging damals auch aber wenn ich so zehn zwanzig Jahre zurück denke war's ja sehr viel schwieriger Spezialthemen auch im Marketing in einer Kundengruppe zugänglich zu machen.
Was meinst du damit?
Ich
meine, dass man eben sehr viel Aufwand betrieben hat um vielleicht eine sehr kleine Kundengruppen zu erreichen.
und da können wir durch die Personalisierung natürlich auch die uns das Marketing erlaubt.
Viel gezielter aussteuern.
und ich muss eben nicht sagen es ist das eine Schiff Was eben einen Urlaub bietet für Dreitausend Gäste, sondern oft von diesen dreitausenden Gästen gibt es unter dem Standen.
Völlig, dreißigvierzig völlig unterschiedliche Kundengruppen auf diesem Schiff und jeder findet ein Angebot.
Das heißt ihr habt auch für euch
eine ganze Menge Personas um einen Marketing-Sprech
zu benutzen?
Ja wir haben weniger.
über Personas machen wir jetzt gar nicht mehr.
Haben wir auch mal gemacht.
diese Phasen hatten wir auch.
das war eben auch so.
zwei, sechs und zwei, siebzehn haben sehr viel noch mit Personas gearbeitet.
heute sagen wir einfach wir wollen das was wir an Angebot haben möglichst allen zugänglich machen.
Jetzt sind noch in dieser Phase, was ist der beste Weg?
Wem steuer ich was aus.
Da sind wir auch nicht am Ende.
Insofern, da geht noch viel mehr.
Wir reden alle davon... Was
ist so der aktuell beste Weg selbst wenn ihr dann noch viel lernt?
Also was sind eure Learnings?
Ach
unsere Learning die sind unterschiedlich!
Der eine Kunde ist jemand der sich mit seinem Reisebüro vorher sehr stark auseinandersetzt.
Auch der reisevertrieb hat immer noch eine große Bedeutung.
absolut
es ist nicht alles digital eine Kreuzfahrt, dann doch für viele eben noch eine sehr besondere Reiseform ist.
Es ist nicht einfach mal das Wochenende der City Trip den ich mit drei Klicks schnell selber buche sondern... Hast
du ein Gefühl dafür wie viel Prozent macht über diese Art und Weise?
Ja
kann ich sagen wir haben einen über Vertriebswege, haben wir rund siebzig Prozent.
es ist Drittvertrieb und von diesen siebzig sind ungefähr ja oder sechzig Prozent ungefähr sind noch tatsächlich Reisemittler klassisch, die aber auch zum Teil über eigene Online-Portale verfügen und Hybridmodelle haben.
Und etwa zwölf Prozent kommen über online Portale.
Die meisten sind dann allerdings auf Kreuzfahrts spezialisiert.
Das heißt ja wenn ich es jetzt im Kopf richtig überschlagen habe ungefähr ein Drittel kommt tatsächlich noch über Reiseveranstalter, Reisebüro.
Also, dreißig Prozent machen wir direkt.
So wird es vielleicht deutlicher und siebzig Prozent ist Third Party wenn man so will.
Und davon ist etwa vom Gesamtumsatz in.
etwa zwölf Prozent sind online Anbieter.
Das andere sind Reisebüros, Reiseveranstalter aber eben auch nicht zwingend das Reisebüro sondern viele Reisebros haben.
mittlerweile sind selber Travelportreiseportale oder ähnliches oder haben eine Hybridauftritte.
Der eine ist eben so und geht in einen Reisebüro, was sich vielleicht spezialisiert hat auf das Thema Kreuzfahrten.
Davon gibt es eine ganze Menge die dann selber jede Schiff kennen und genau beraten können.
wo wird man leichter See krank oder wo vielleicht eher nicht?
Wo wird viel Wert auf Kulinarik gelegt oder wo ist es internationaler?
Oder wo ist das Entertainment besser?
Das sind wirkliche Experten.
da findet viel im Vorwegestart.
Die können dann auch sagen, welche Kabine ist für welchen Gästebund besonders geeignet.
Der eine möchte dicht am Fahrstuhl wohnen weil er vielleicht nicht mehr so gut zu Fuß ist.
der nächste möchte eher weiter weg der eine möchte nach hinten raus und andere nach vorne rausschauen und ähnliches.
also es gibt ja eine Vielzahl von Parametern die da rein spielen.
aber dann gibt es natürlich auch das Angebot wenn ich so an unser Fitnessangebot, das ist immer nach wie vor das was man am wenigsten vermutet.
Wenn man so Umfragen macht was passiert eigentlich auf einem Kreuzfahrtschiff?
wird immer noch genannt ich habe eher Sorge an Gewicht zuzulegen weil die kulinarische Vielfalt zum ständigen Essen verführt kann.
sie muss sie aber nicht denn wir betreiben zb die größten Fitnessbereiche auf Sie und haben auch alle Sehblick.
Man kann also trainieren und dabei aufs Meer schauen kann auch für deutlich günstigere Kosten als an Land Personal Trainer nutzen und ähnliches sich beraten lassen, eine Ernährungsberatung an Bord einholen.
Oder wir haben Trainer an BORD die für alle möglichen Sportarten halt wirklich eine Expertise haben was dann in so einem Urlaub verfestigt werden kann.
Aber das ist etwas, dafür würde man jetzt keine Kampagne machen.
Weil es vielleicht von drei tausend zweihundert Interessierte trifft.
so aber wiederum sind dass die an Bord kommen und sagen oh da bin ich jetzt aber das ist schön, dass sich das auch kombinieren kann.
in einem Familienurlaub kann ich trotzdem mein Special Interest tatsächlich erleben Und das spielen wir überwiegend Tatsächlich über die App aus oder über die Kundenkommunikationen Social Media Feeds, also ganz anders unterschiedlich.
Also das heißt Personas sagst du wäre ja dann im Grunde zu grob gerastet, so simpel mal jetzt übersetzt und dann nutzt ihr wahrscheinlich auch Social Media.
welche
Plattformen spielen da für euch eine substanzielle Rolle?
Also Facebook spielt immer noch ne große Rolle Instagram TikTok kommt
Tiktok
relativ spät, aber das liegt natürlich auch so ein bisschen an der Altersstruktur hat mittlerweile eine recht große Bedeutung.
Aber die großen Communities, die Main-Shift-Communities und die gibt es auf kundenseitig sind und da auch da lesen unsere Produktkollegen sehr viel raus aus dem was ... Das sind dann überwiegend Stammgäste, die da kommunizieren die eben genau wissen, was hat sich hier verändert und die auch nicht jede Veränderung will kommen heißen oder sagen wie schön feiern sondern sagen das alte besser da kann man auch noch mal ein sentiment rauslesen.
Und insofern kann man eben ist das produkt team dabei wirklich zu sagen wir haben diverse kpi's die gucken wir uns täglich wöchentlich an, also täglich auf den Schiffen.
Was sind so
die wichtigsten KPs, auf die ihr da guckt?
Ist das Thema der Nutzung der Bereiche dann?
wie ist die Teilnahmequote bei dem was wir an Angebot an Bord bieten wenn wir viel bieten und keiner geht hin.
Das ist ein ziemlich großer Indikator, dass was nicht stimmt.
Das sind sie unnatürlich.
auch Revenue KPIs von denen investieren ja teilweise auch auf den schiffen in Bereiche, dass wird zum Beispiel jetzt Schiffsklasse der Intuition-Klasse.
haben wir zwei Restaurants gebaut, die eine digital immersive Erfahrung bieten.
Das ist dann mehr als nur ein tolles Fünfgangmenü von Tim Rauer dem Sternekocher aus Berlin, sondern dabei wird auch noch eine Geschichte erzählt.
Es ist eine Kombination aus Entertainment und relativ viel in die Technik investiert Und das ist dann nicht Teil des Inklusivangebots, es geht dann extra.
Wenn man sowas in so etwas investiert und feststellt keiner geht hin.
also all diese Dinge schauen wir uns ständig an und können hier und da verbessern.
aber es ist eben auch wie erreichen wir den Kunden?
Und wenn man viele Stammkunden hat oder auch viele Interessenten und die auf uns zukommen, ihre Interessen teilen.
Dann kann man natürlich auch noch mal ganz anders in den Dialog gehen.
Hat sich das Nutzen- oder Kundenverhalten in den letzten zehn Jahren eigentlich irgendwas deiner Sicht verändert?
In eurer Branche ist es recht konstant.
Also ich glaube, es fängt damit an dass die Hauptmotivation an Bord zu kommen ist tatsächlich zu entspannen.
Das ist das Thema Urlaub, ich möchte irgendwie möglichst alles abgeben und ein rundum sorglos Paket.
Und wenn man da auch nochmal in die Freizeitforschungsanalysen der letzten dreißig Jahre schaut, das war nie anders.
Klar es gibt immer ein Thema mal entdecken und wirklich selbst Rundreisen zu machen ist auch eins.
aber dass das übergeordnete Motiv war immer das Thema Entspannend.
so jetzt haben wir die Möglichkeit mit der Kreuzfahrt beides zu kombinieren also sowohl eine ganz entspannte Atmosphäre zu bieten aber eben auch entdeckend an Land.
Und was sich verändert hat, würde ich sagen sind eher die Kundengruppen.
also während die Kreuzfahrt vor zwanzig Jahren.
Die zahlt jetzt nicht mehr genau im Kopf.
in Deutschland war das Durchschnittsalter, glaube ich bei um die sechzig und mittlerweile ist es bei fünfzig also wird jünger weil das Angebot breiter wird durch unterschiedliche schiffe durch unterschiedlichen konzepte eben auch bezahlbarer für jeden und damit auch tatsächlich junger und ist eben nicht mehr und ihm nicht mir des traumschiffbild wo man abends im smoking oder am Abendkleid sitzen muss und muss oder darf.
Das ist ja frage der perspektive sondern dass eben alle ihren Urlaub erleben können und das führt schon zu einer Verjüngung.
Und was wir sehen, also was sich ein bisschen verändert, dass wir mehr Familien sehen die an Bord kommen und entsprechend werden auch die Familienangebote immer stärker ausgesteuert.
Wir haben jetzt gerade ein neues Icon eingeführt für unsere Schiffe, haben einen Fini kreiert um eben auch da immer wieder etwas Neues zu machen.
Also vielen Dank.
Man kann sich jetzt zumindest gut vorstellen, wie das Geschäft organisiert ist läuft.
Lohnt es sich eigentlich für uns über Strategie zu sprechen?
Strategie heißt ja auch immer ich gehe irgendeine Wette ein und wenn ich jetzt zur letzten Emische Weißenbacher, CEO von Mann & Thumbeln und die Filter für Automobil sagen hey die Wette ist das können wir auch im Life Science and Environment und filtern nicht nur Öl- und Wasser am KFZ sondern eben Luft Wasser auch in ganz anderen Bereichen, eine echte strategische Wette.
Ne, haben wir so eigentlich nicht weil im Grunde ich glaube ihr habt jetzt Schiffe beauftragt für zwanzig dreißig einunddreißig noch zwei die kommen und die kriegen wir halt auch voll und bis dahin haben wir sowieso hundert Prozent Auslastungen kümmern uns dann um Operational Excellence Kundenzentrierung ZZ widerspricht mir.
Wir sind davon überzeugt, dass der Markt da ist sonst würden wir die Schiffe nicht bauen.
also das ist ganz wichtig und dass wir einiges tun müssen um eben die Schiffe immer auch gut zu füllen, das versteht sich von selbst.
Da könnten wir jetzt über Marketing und Zeltstrategien können wir auch lange sprechen ist aber nur ein Teil.
ansonsten gebe ich dir schon recht dass übergeordnete Ziel oder die übergeordnete Strategie ist für Betreiben Kreuzfahrten und wir betreiben Schiffe haben Wir sind eine Relerei betreiben schiffe in unterschiedlichen Segmenten.
Das es gesetzt wird sich nicht ändern.
wo wir natürlich investieren und wo wir auch hier und da mal wetten eingehen ist in dem Moment, wenn wir du sagst es ist dreißig oder einunddreißig gehts weiter mit Neubauten.
Diese Schiffe haben wir letztes Jahr beauftragt so zwanzig, fünfundzwanzig für einen Schiff was sechs Jahre später kommt da das der eine oder andere, der wenig mit diesem Markt zu tun hat könnte sagen es ist vielleicht auch eine Wette.
Das glauben wir nicht weil wir eben sagen der Markt wird das hergeben und das Potenzial ist da und letztendlich sind die Schiffe beweglich.
Selbst wenn ein Quellenmarkt irgendwo etwas passiert, ist das tatsächlich schon mal gesetzt.
War aber ein wichtiger strategischer Anker für uns, den wir letztes Jahr eben gesetzt haben und wir möchten da weiter machen.
Vielleicht noch einmal einen ganz kleiner Einschub?
Warum ist das so?
Warum mussten wir, dass wir dann noch mal ein Schiff bekommen?
Und auch das Schiff, was wir dieses Jahr bekommen haben die Mein-Schiff-Flow.
Das haben wir in den letzten Jahren bestellt.
Also eben entsprechend lange Vorläufe nicht weil es so lange braucht einen solche Schiff zu bauen sondern ganz schlicht der Tatsache geschuldet dass die Orderbücher der Werften voll sind Und ganz, ganz wichtig und was kaum jemand weiß.
Siebenundneunzig Prozent des Kreuzfahrtschiffbaus passiert in Europa also ein wirklicher... Wirklich ein wichtiger Wirtschaftszweig hier in Europa.
Das ist die Fincantieri in Italien, das ist die Meierwerft hier in Deutschland und in Finnland.
Und es ist San Jose, er ist Chantiers Atlantique in San Jose an Frankreich – und das ist es!
Die bauen siebenundneinzig Prozent aller Schiffe.
In China wird bisher recht wenig gebaut und nach meiner Kenntnis auch ausschließlich für den chinesischen Lokalmarkt.
Und all das, was an Innovation in diesen Schiffen steckt ist eben wirklich ein europäisches ganz ganz wichtiger Teil und die Kreuzfahrt sind vielen Bereichen der Innovationstreiber für die Schifffahrt.
Die Kreuz Fahrt hat schon angefangen oder sogar schon früher sogenannte Scrubber-Abgaswäsche einzubauen um die Luftemission wenn man das mal so Vereinfacht ausdrücken wir die Schwefeloxidemission und die Stickoxid-Emission in den Städten, die Luftreinhaltung zu gewährleisten.
Hat die Kreuzfahrt eingebaut betrieben?
Hat in Katalysatoren investiert hat viele Dinge oder eben Wasseraufbereitungsanlagen all das was in der Handelsschifffahrt die volumenmäßig deutlich größer ist es gibt jetzt etwas mehr als vierhundert Kreuz fahrtschiffe weltweit aber rund sechzig bis achtzigtausend handelschiffe hat Landstrom die Schiffe so ausgestattet, dass man Landstrom nutzen kann.
Auch das haben wir schon gemacht, alle Schiffe zum Beispiel vor ausgerüstet und es hat dann aber eine Weile gedauert bis bis wir es auch wirklich nutzen konnten, weil eben die Landstromanlagen noch nicht so weit in den Häfen was ja auch dazu dienen soll.
Die Emissionen in den Häfen zu reduzieren, weil das die Landstromanlagen schlichtweg nicht gab.
Das wird nach und nach besser da ist aber noch eine Menge zu gehen.
also insofern haben wir tatsächlich auf dem Punkt Nachhaltigkeit den wir eben seit zwanzig vierzehn oder schon früher, als wir die Neubauten beauftragt haben wirklich mit in unserer Strategie verankert haben zu sagen Wir sind.
Wir machen Urlaub für Menschen.
Wir fahren in Gebiete, die Urlaubsregionen sind und da wo wir unterwegs sind.
das wollen wir erhalten.
Das können wir also nicht irgendwie zusätzlich oder wollen denen den Impact so gering wie möglich halten.
Das heißt wir investieren in Umwelttechnologie.
Und das haben wir eben schon sehr frühzeitig getan.
Und da geht man auch hier und da mal eine Wette ein, in die man sich mit den langen Vorläufen auf ne Antriebsart festlegt.
In der Hoffnung dass es dann auch so klappt.
aber da kann ich ein positives Beispiel liefern Für die Minecraft Relax und die Minecraft Floh, die wir in dem Jahr haben, haben wir uns für einen sogenannten Dual Fuel Antrieb entschieden.
So dass wir unterschiedliche Kraftstoffe nutzen können.
Das ist eine Brückentechnologie.
aber wir sind diesen Sommer komplett mit Bio-LNG unterwegs womit den CO-Footbrind eben signifikant um rund achtzig Prozent mit dieser Nutzung von BioLNG tatsächlich reduzieren.
Das reicht alles noch nicht, damit wird man nie fertig sondern das ist eben das übergeordnete Ziel der werden wir immer dran bleiben.
aber da fließen schon Millionen in Ausstattung von Schiffen die man nicht immer gleich von Tag eins nutzen kann.
Wir haben auch ein anderes Beispiel.
wir waren auch sehr stolz dass wir was wir in der Pandemie bei der Meierwerft in Turko gebaut haben.
Jetzt wird das noch vorausgerüstet für den Metanolbetrieb.
Grünes Methanol hat dann noch bessere Werte perspektivisch als Bio-LNG.
Dazu müsste es allerdings auch verfügbar sein in möglichst vielen Häfen und das auch zu einem Preis, dass das ganze Sinn macht.
Auch da haben wir die Investitionen getätigt und dann geht man eben zum Teil wirklich diverse bürokratische Runden und haben aber letzte Woche die erste Bebunkerung im Kiel dafür erfolgreich abgeschlossen, dass man zumindest für einen Teil der des Schiffsbetriebs grünes Metanol nutzen kann.
Wenn dann irgendwann die Verfügbarkeit gegeben ist, können wir nachrüsten und also das sind so die Wetten, die wir dann durchaus auch eingehen.
Das ist das eine.
Und was natürlich auch ein Thema ist – Die Schiffe sind zwar gern auf See und es gibt nicht schöneres und berühmteres als oft auf den Horizont zu gucken, von seinem Balkon aus.
Aber wir leben natürlich auch davon und unsere Gäste möchten Regionen entdecken – das heißt, wir fahren in Häfen!
Und auch da müssen wir natürlich schauen, dass wir mit den Häfen und mit den Destinationen die Customer Journey dann in der Destination so weit mitdenken, dass es für alle tatsächlich ein gutes Erlebnis ist.
Das wäre
jetzt auch eine meiner Rückfragen gewesen.
Also ich sehe... Also zwei Dinge, die euch das Geschäftsmodell vielleicht ein bisschen ramponieren können.
Eines ist wahrscheinlich das was du gerade ansprichst... Amsterdam, Venedig.
Es gibt ein paar Städte ich bin ja nicht
die jetzt
sagen hey over Tourism wir wollen das rengulieren.
welche städte machen es wirklich?
Kann ich dir auch gerade gar nicht so genau sagen weil das auch zum teil Initiativen sind aus Hafenstädten.
manchmal ist es tatsächlich reguliert.
zb Palma hat einen festen Plan und und gibt vor wie viel Kreuzfahrtschiffe anlaufen können.
dass es aber gemeinsam mit den unternehmen gestaltet worden ist.
begrüßen wir auch.
Es ist sehr sinnvoll, du Brovnik hattest auch... Das
heißt wenn Palma so etwas macht?
Ist es nicht so das bei euch das Geschäftsmodell wirklich beeinflusst?
Nein am Ende ist es ja so, es ist eine Planungsfrage und lederhaft muss ich entscheiden können wir Kreuzfahrtschiffe tatsächlich, können wir das wollen wir das?
haben wir die Hafeninfrastruktur dass wir Schiffe hier anlegen lassen können und können wir dann auch an Land einen entsprechenden ein entsprechendes Erlebnis bieten.
Damit fängt das Ganze mal an und dann gibt es natürlich in den Hafenstädten oder in den Regionen unterschiedliche Interessen, was wir viel mehr sehen ist weniger ausschließlich Kreuzfahrt sondern eher ein europäisches Thema.
Dass man natürlich zu bestimmten Zeiten, das sind in der Regel ist es die Sommersaison wenn die größte Reiseintensität in ganz Europa oder auch weltweit hat wir haben nun mal Sommerferien sind ist die Zeit wo die ganze Welt aufreisen ist und wo es sich bald und wo's dann darum geht halt diese Gästeströme besser zu steuern.
und was wir alles nicht vergessen dürfen, all das was wir tun.
Aber da lebt ja auch noch eine Einheimische die das vielleicht nicht so gut finden weil es einen Einfluss hat auf ihren Alltag.
und da ist es weniger ob da jetzt Gäste von einem Schiff oder Tagestouristen durchlaufen sondern das sind eher die Effekte dies auch hat dass wir alle Global Citizens geworden sind wohlhabendere Menschen auch in Südeuropa sich eine Wohnung mieten und dann vielleicht dreimal im Jahr kommen.
Das ist ein ganz, ganz vielschichtiges Thema.
aber unabhängig davon es geht jetzt auch nicht dass ich das von der Kreuzfahrt wegreden will sondern es geht eher darum dass wir sagen wir müssen mit den Häfen rechtzeitig in den Austausch gehen.
was tun wir haben?
die Fahrpläne entstehen drei bis vier Jahre voraus.
grob wissen wir sogar jetzt schon wo wir unsere Schiffe einsetzen wollen von der Schiffsgröße bis zudem die Wertschöpfung, die dann im Hafen entsteht mit den... lokalen Anbietern eben in der Regel komplett planen.
Das ist nicht überraschend, dass am nächsten Donnerstag zwei tausend Gäste sich Mallorca anschauen wollen und dann kann man ja auch steuern und kann sagen wer geht nach Palma?
Wer geht ins Museum und ähnliches.
da erfahren wir eigentlich eher von den Destinationen eine positive Rückmeldung weil Kreuzfahrtgäste überproportional für Erlebnisse ausgeben.
Wahrscheinlich liegt es daran, dass die Zeit im Hafen etwas begrenzter ist als wenn man jetzt eine Woche Zeit hat sich eine Stadt anzukonken.
dann streckt man das und ansonsten passiert das Komprimierter.
sehr viel mehr Kultureinrichtungen werden besucht und das sind eben alles die Themen die wir messen können und wo wir die Angebote auch aussteuern.
aber natürlich haben heute Reisende Reisen anders als mal vor zehn Jahren, wo irgendwie eine große Mehrheit gesagt hat.
Ich möchte erst einmal den ersten Eindruck vielleicht mit der Panoramafahrt wirklich im Bus.
Da ist heute sehr viel mehr Eigeninitiative gefragt.
Der eine möchte es mit dem Fahrrad machen und der nächste mit einem geführten Stadtrundgang und der eine nur mit seinem Device.
Der nächste möchte hinter die Kulissen eines Restaurants schauen oder shoppen gehen und all diese ganzen Ausflüge tatsächlich anzubieten.
Mh.
Das sind die großen Vorteile, die wir heute haben.
Und das ist ein bisschen das mit den vielen Interessen.
Das bietet natürlich auch wiederum in einer Destination viel Möglichkeit für auch kleine Anbieter, die früher nie die Chance gehabt hätten zu sagen ich mache jetzt jeden Dienstag für zwanzig Leute öffne ich meine Küche und koche mit denen nur um einen Beispiel zu nennen oder für die in eine Manufaktur wo vielleicht ne Tasche genäht wird.
Das wäre sehr stark vom Zufall abhängig gewesen.
Und das heute mit Social Media und der Aussteuerung an bestimmte Kundengruppen, das funktioniert dann wiederum ganz gut.
Siehst du in Summe eine Gefahr nicht nur für die Kreuzfahrtsbranche sondern den Tourismus in Summel bezogen auf diesen Overtourism weil auch gerade die Städte mithelfen entsprechend.
Oder sagst du, naja versteh ich?
Ja man muss das ernst nehmen.
Ich kann ja nicht sagen es ist totaler Quatsch wenn eben die Wahrnehmung... Glaubst
du das nimmt noch weiter zu?
Ich glaube wir erleben das ja nicht nur im Tourismus sondern extreme Wahrnehnemung wo wenig Fakten ob sie nicht bereitgestellt werden oder konsumiert werden das vermag ich jetzt gar nichts zu sagen.
Damit muss man sich auseinandersetzen.
Deswegen ist es auch immer schwer zu sagen, wo habe ich jetzt wirklich eine Initiative Anti-Cruise oder Antitourismus?
Oder wo ist es vielleicht auch eine relativ kleine Gruppe die eine Öffentlichkeit bekommt was dann wiederum... als Mediapick in der ganzen Welt landet und wo die Wahrnehmung vor Ort dann gar nicht so groß ist.
Das wird immer schwieriger, das zu unterscheiden.
aber was wir tun können als Anbieter dass wir wirklich mit allen lokalen Behörden eben auch mit den Einheimischen in den Dialog gehen und sagen was wollt ihr?
Und ich glaube, es wird nie diese eine Lösung geben.
Man sagt jetzt sind alle zufrieden aber was wir tun können ist eben wirklich durch ne langfristige Planung und durch eine Steuerung von dem was wir an Gästen bringen In der Regel im Einklang eben mit den Destinationen kann es eigentlich nur für alle gut sein.
und die Wertschöpfung, das muss ich noch mal sagen.
Weil auch da gibt's ja so alte Wahrnehmungen und Narrative dass die Kreuzfahrtgäste in den Destinationen gar nichts lassen was totaler Quatsch ist.
also weil selbst das Anlegen Die Parkgebühr ist bei einer Schiffsgröße wie von Mein Schiff liegt schon im Mittelwert zu bei hunderttausend Euro Für einen Tag Und davon und all das was dann noch dazu kreiert wird groß.
Und beim Mainzschiff habe ich jetzt gerade gestern noch mal reingeguckt, haben wir so pro sieben-tägige Reise um und bei zweihundertachzig Euro pro Person Ausgaben für Landerlebnisse.
Das landet unmittelbar in den Communities, in den Hefen wo wir hinfahren.
So das wird jetzt den Anwohner der in dritter Reihe irgendwo wohnt nicht interessieren, weil er sagt was habe ich davon.
Also und das ist wiederum das wo dann die Destinationen auf den Plan gerufen sind zu sagen wie kommunizieren sie?
Und wie orchestrieren wir das dann wirklich da?
Da sind wir gerade erst am Anfang.
Das kann nur besser werden, aber das ist ein Thema von eben tatsächlich vom Volumen-Tourismus.
Andererseits wenn das Reisen nur für einige wenige möglich ist, wie säge die Welt dann aus?
Also das möchte ich jetzt auch nicht mutenmaßen.
Du lass mal vielleicht in den letzten so zwanzig Minuten nochmal gucken auf das Thema Führung ledersche Kultur.
Ihr seid ja echt durch ganz In sehr kurzer Zeit durch unglaublich intensive Phasen gegangen.
Du bist seit ... ... am Start, zwanzigzwanzig Corona was wahrscheinlich du kannst vielleicht gleich das ein bisschen einordnen zu einem Geschäfts-Einbruch geführt hat.
Wie seid ihr damit umgegangen?
Seid dann im Grunde in den Tal gegangen und habt jetzt ... ... vierundzwanzige, fünfundzwansich, sechsundzwannzig glaube ich ... ... Vierzigfünfzig Prozent Gewachstum hingelegt.
Sagt doch mal, wie meistert man Krisen dieser Art?
Also wirtschaftliche Krisen.
Wie managest man Wachstum und wo kommt's da drauf an?
Und dann vielleicht eben auch akute Krisen die Iran-Krise.
zwei Schiffe von euch steckten fest Manche Passagiere irgendwie drei vier Wochen und die ganze Crew glaube ich noch einmal ein Monat länger aber vielleicht eins nach dem anderen.
Wie ist so ein Krisenmanagement?
was passiert da eigentlich bei euch?
Wie seid ihr damit umgegangen?
Wir hatten ungefähr von Januar an, ich glaube es war Anfang Januar wo das erste Mal berichtet wurde auch in Deutschland.
über ein Virus in China.
Und wir hatten zu dem Zeitpunkt einen Schiff in Asien, in asiatischen Gewässern und waren dann damit schon in Kontakt und haben gesagt wie müssen wir uns vorbereiten?
Das machen wir mit Royal Caribbean zusammen da gibt es auch dort noch mehr Schiffe in der Region hatten und haben einmal gesagt was bedeutet das?
muss man doch einmal vorausschicken dass Kreuzfahrtschiffe, die eben Urlaubsorte sind auf Reisen haben natürlich auch sind vorbereitet auf tatsächlich auch auf Virus Erkrankungen an Bord und ähnliches.
Also alles was an Land passieren kann, kann auch auf einem Schiff passieren.
Und insofern gibt es dafür aber eben auch sehr viel mehr Präventionspläne als in anderen Reiseformen wo man vielleicht nur in einem Hotel ist.
Insofern haben wir anhand dessen einmal abgefragt Was hat das für eine Bedeutung?
Für Gru, für sonstiges können wir Landgänge noch ermöglichen.
auf was muss man aufpassen.
Damals musste man relativ wenig, was wir im Januar schon gemacht haben, dass wir deutlich mehr Masken verteilt haben auf der Schiff und da waren wir noch der Hoffnung, dass es eigentlich nur darum geht das eine Schiff aus Asien in sichere Fahrwasser nach Europa zu bekommen.
und dann ist das Thema schon durch.
Und haben die Gesundheits- und Hygienemaßen an Bord hochgefahren, einen anderes Level gewählt?
Dann haben wir es gut gemanagt.
Und dann sind wir eigentlich.
von Woche zu Woche hat uns die Krise kamen sie näher wie auch hier in Deutschland es dann jeden ereilt hat.
Wie viel
Schiffe hatte dir zurzeit im Betrieb?
Zu der Zeit hatten wir sieben Schiffe im Betriebe Und insofern war es dann so, dass wir uns mit einem... Wir haben auch das übt man natürlich regelmäßig.
Wir haben ein Emergency Response Team und wir trainieren regelmäßig alle möglichen Vorfälle von großer Lage, kleiner Lage mit einem Krisenteam was dann halt aktiviert wird.
Das machen wir erfreulicherweise.
Insofern ist man... Es war auch eine der ersten Übungen, die ich im Jahr Zwei-Tausend-Fünfzehn gemacht habe.
Wie läuft eigentlich so eine Krise ab?
Auch für mich als Geschäftsführerin.
Das ist dann meine Rolle und so weiter und sofort.
Und das Erste was ich da lernen musste, dass es wichtig, was ich lernen musste lernen durfte.
Dass es wichtig ist einen guten Prozess zu haben.
Und dass man sich als Geschäftshörer zurück nimmt sondern erst mal die Experten machen lässt sich da wirklich zurücknimmt, um auch nicht eine Beeinflussung zu geben.
So nach dem Motto O Da ist jemand, der vielleicht möglicherweise nur das kommerzielle Interesse im Kopf hat und er wird zu einer anderen Entscheidung möglicherweise tendieren als wenn es nachher ein Expertenbasierte Entscheidungsfindung gibt.
Situationen wo es die Schwergefallen ist in der Corona-Krise?
Nee gar nicht!
Also in der Coronakrise gar nicht.
nein weil da war's einfach dann angezeigt dass wir... Wir haben ja als Team wirklich hervorragend zusammen gearbeitet.
In der Rückschau kommen mir vor, als wäre es viel länger her und einerseits und andererseits sind viele Momente auch noch präsent.
Und wo man dann eben sehen kann wenn es einen bestehenden Prozess gibt, wird der ausgerollt auf alles.
Ja, fast so wie im Autopiloten.
Da gab es nur noch Krise und man war dann eben sehr fokussiert auf das was dann anstand.
Und für uns zählt immer wir haben die kostbarste Fracht wenn man so will.
Wir arbeiten mit Menschen und insofern bis nun die Reisenden sind oder eben die Vielzahl an Crew, die auf den Schiffen ist.
Und da dem Gebot folgend ist es dann runterdekliniert.
und dann haben wir eben gesehen und gesagt das erste Priorität ist Wir müssen alle möglichst so schnell wie möglich zurückkriegen.
Wo waren die sieben
Schiffe in der Karibik?
Es war auch ein Schiff in den Emiraten.
Es waren Schiffe im Mittelmeer auf den kanarischen Inseln und so weiter.
Und in Asien, also die waren alle gut verteilt.
Ja was haben wir dann?
Hast du einen Zeitraffer mal, zwanzig-zwanzig startete ja die Nummer und ging ja mal mindestens bis zweundzwanziger.
Ja
wobei für uns gab es Zwischenschritte.
Die ersten sechs Wochen waren wirklich sehr intensiv um zu sagen jetzt müssen wir alle akute die Schiffe irgendwie wirklich... und dann sind wir in einem sogenannten In eine Phase gegangen, dass wir auch einen Großteil der Kruh nach Hause geschickt haben.
Anfang haben wir ja immer noch gedacht vielleicht ist wie lange die Krise?
Sind es zwei Wochen?
sind das drei Wochen?
Es gab ja unterschiedliche Prognosen.
irgendwann war klar so im März das wird sich ziehen.
also haben wir dann gesagt Wir fahren alles runter auf eine Minimumbesatzung und haben die Schiffe fast alle Schiffe in der deutschen Bucht aufgelegt mit einer Besatzung an Bord, die eben sich selber versorgt haben und natürlich auch dafür gesorgt haben, dass die Schiffe gut in Schuss bleiben.
Das heißt wir hatten dann sieben Tui Cruises Geisterschiffe hier?
Ja da waren immerhin noch Juhu als Achtzig Krom-Mitglieder an BORD und das war jetzt das abgearbeitet worden und da waren wirklich das Waren Hürden, die wir hatten weil es ja ein weltweites Reiseverbot gab.
wo kriegt man jetzt den Genehmigung her?
Flugkapazitäten selber besorgt mit unserer wahnsinnig tollen Flugabteilung, die sehr schnell Charterflugmöglichkeiten herangeschaft hat und haben die Gäste dann halt ... alle sehr schnell, tatsächlich wirklich sehr schnell wieder zurückgekriegt und die Crew dann auch zum Teil crew gehabt, die wir nicht nach Hause kriegen konnten.
Weil ich glaube es war Maurizius und das war Honduras.
Die haben ihre eigenen Landsleute nicht mehr aufgenommen, die haben wir hier in Deutschland versorgt.
also da gab ganz viele interessante Ausprägungen Fast ein Konsularbetrieb gehabt.
Wir haben dann einen Officer definiert, der eben ausschließlich diese ganzen Gespräche mit den unterschiedlichen Ländern führt.
wie schafft man es irgendwie trotz geschlossener Grenzen Landsleute wieder in ihre Heimatländer zu kriegen und ähnliches?
Und die entsprechenden Genehmigungen zu bekommen.
Jelles Land hat auch andere Hygieneauflagen.
wir waren dann alle relativ schnell Experten im Sinne von Wie testen wir, was bedeutet das Ergebnis?
Wie kriegen wir Unterbrechungen von Ketten hin und ähnliches.
Und als dann irgendwann eine gewisse Ruhe eingekehrt ist dass die Schiffe sicher in der deutschen Bucht waren oder die Hapak-Schiffe waren im Bremen oder auch einslag hier in Hamburg an der Pier und wir gesagt haben okay dann müssen wir mal schauen wie geht es jetzt weiter?
Ich würde so sagen, das war Mitte Ende April.
Also hat man doch auch Monate gebraucht?
Es hat ungefähr sechs Wochen.
Anfang März war klar, dass die Welt zum Stillstand kommt und dann waren das vier bis sechs Wochen, bis wir den Status erreicht hatten.
Im Parallel hatten wir natürlich hier in Hamburg zu dem Zeitpunkt vierhundertfünfzig Mitarbeitende, die alle um ihre Jobs banken und natürlich von dem es geht nur noch oben ein Schiff nach dem anderen in Dienst gestellt.
Und jetzt anstatt Kunden einzubuchen buchen wir aus auch eine große Last in den Bereichen Customer Service oder auch in der Buchhaltung, die halt alle mögliche Vorwärtsgänge rückabwickeln mussten inklusive Erstattung der Kundengelder.
Der Finanzbereich Frank Kuhlmann habe ich schon erwähnt war damit beschäftigt, die Liquidität zu erhalten.
Und da waren wir sehr schnell und haben sehr schnell Kurzarbeit eingeführt und haben irgendwie auch da ... Wo für die
ganze Zentrale in Hamburg?
Für alle, die nicht wirklich... Es gab ja diverse Bereiche wie jemand einen Schiffsentertainer oder eine Truppe in Berlin, für die war das glaube ich besonders schmerzhaft weil denen haben wir gesagt es ist am besten ihr geht so hundert Prozent in Kurzarbeit keine Bühnen zu bespielen.
Und es war natürlich ein bisschen so in dem Thema, wie bewerten wir das?
Aber da haben wir ja sehr offen darüber kommuniziert und was ich mich noch erinnere ist, dass wir zeitgleich während die Notfallmaßnahmen ergriffen haben, haben wir eben immer sehr intensiv kommuniziert.
Wir haben einmal die Woche für alle einen Lagecall gemacht und haben gesagt, da stehen mir jetzt ... Das sind die nächsten Schritte!
von der Repatriierung, von Gästen und Crew.
Aber eben auch wie gehen wir mit Infektionsgeschehen um?
Wie bereiten wir die Büros vor?
Wir haben ja auch dann von einem Tag auf den anderen auf Mobile-Office umgestellt alle Mitarbeitenden ausgestattet.
Haben trotzdem für die, die gesagt haben, wir möchten aber gerne ins Büro kommen, denn die Büro so ausgestartet dass ein Social Distancing möglich war Und der Betrieb weitergehen konnte.
Aber im Gegensatz zu vielen anderen hatten wir alles andere als lange Weile und ich erinnere mich noch, dass eine gute Freundin mich damals mal anrühmte.
Ich sagte ja wieso bist du denn jetzt nicht auch mal zu Hause?
Es fahren doch gerade keine Schiffe!
Das kann doch keiner reisen.
Genau, also da hatten wir alles andere als lange Weile.
Aber es war eben auch klar, dass wir diesen für uns wirklich im schwersten Part Gäste und Kruh zurückzukriegen Und auch in Hamburg zu versuchen die Stimmung so gut wie zu erhalten und zu sagen Wir informieren euch transparent was das heißt jeder der in Kurzarbeit hilft Hilft dem Untergeht hilft hilft dem Unternehmen.
Einige haben mehr Last Andere haben weniger.
Also die im Krisenteam hatten natürlich eigentlich zum Teil wirklich überproportional viele Arbeitstunden.
Wir haben dann eben auch Teams von Fachbereichen, die auch nicht so wahnsinnig wie Produkt, die sonst Produkt gemacht haben, haben da eben auch im Accounting mitgeholfen und ähnliches.
Das haben wir ganz gut verteilt um da irgendwie gut rauszukommen.
Und dann ging es darum und da habe ich mich erinnert an den Call Anfang des Jahres, wo es die ersten Informationen zu Corona gab zu diesem Virus und wo ein Virologe aus den USA gesagt hat dass die Kreuzfahrt grundsätzlich ganz gut ausgestattet ist.
dadurch das es diese Präventionspläne an Bord gibt Ausbrüche zu verhindern kann man eigentlich damit umgehen.
Also das hat uns natürlich auch geholfen, dass was an Schiffsbetrieb war mit Gästen noch so drauf zu achten aber auch die Blaupause geliefert.
wie kannst dann weiter gehen?
So und dann war für
dich immer klar, dass es weitergeht.
oder gab's auch Momente wo du dachtest shit Das Geschäft
ist ... Nee, ich hatte nicht, ob es nur eine Naivität oder Zweckoptimismus war.
Nee, das hatte ich aber wirklich nicht.
Und es ging
auch nie so weit, dass der wirtschaftliche Schaden, der ja immens sein muss, an die Substanz ging, was du sagst?
Ich mache mir jetzt hier existenzielle Sorgen.
Die existenziellen Sorgen haben wir uns inso klar, die waren da, durch schnelles Reagieren und wiederum einen sehr guten Track.
Track record bis dahin und an sich, ein gesundes Geschäftsmodell und Assets in Form von modernen Schiffen hatte ich daran nicht den Zweifel.
Natürlich gab es diverse Kritiker und auch Analysten die ja gesagt haben das Thema Kreuzfahrt ist tot.
Das kommt auch nicht wieder.
Da habe ich mir gesagt, ich glaube nicht daran.
Ich hab aber auch in meiner vorherigen Tätigkeit immer mal wieder Krisen erlebt von wo man immer gesagt hat ein das Reiseland wird keiner mehr fahren.
die ist das jenes.
Kunden haben in der Regel oder haben in den Regeln sehr kurzes Gedächtnis und dann wenn Möglichkeiten wieder da sind wird es auch wieder angenommen.
wichtig ist eben nur wie kann man es sicher betreiben?
Und da sind sie eben so die die Mantren der Seefahrt safety fast war natürlich eines, wie kann es gehen?
Was sind ohne dass man wirklich ein überproportional großes Risiko eingeht.
Wie kann man's ermöglichen?
so.
und dann war es ja, wir haben Wissenschaftler zur Rate gezogen, Vereologen hier in Deutschland dann nach ein paar Wochen im erste Fühler ausgestreckt.
ich merkte dann bei den Telefonaten nicht geführte bis alle gedacht haben.
Hier waren alle wirklich in diesem.
Wir sind zu Hause und wir machen nach Möglichkeit nichts dass das etwas wahrscheinlich durch Störenrunzeln verursacht hat.
Auch mit den Hafenbehörden, die wir auch dafür brauchen.
Und dann gab es aber ja, ich weiß nicht, ob du dich erinnerst im Sommer einundzwanzig war ein deutscher Reiseziele ausgebucht.
Wir hatten immer noch eine weltweite Reise.
Ostsee war dicht, Nordsee war Dicht Bayerischer Wald war dicht und überall war's alles mit Testgeschehen und sonstigen damit man überhaupt reisen konnte.
Dann haben wir eben... Das ist glaube ich so die DNA der Kreuzfahrt gesagt, dann machen wir eine sogenannte blaue Reise dass wir zwar nicht anlegen können, aber wir haben ein Schiff was wir nur zur Hälfte auslasten das kommerziell erreicht.
wo wir eine Reiseform bieten und eben einen Urlaubsort, der sich auf dem Meer bewegt.
Und man kann sich auf so einem Schiff schon viel tun.
Da hatten wir sehr großen Zuspruch.
Die Kunden waren da sofort wieder da auch wenn es bedeutete die erste Zeit mit Maske überschippt zu gehen Abstand zu wahren und regelmäßig zu testen.
also ich weiß nicht wieviel Testungen wir tatsächlich an Bord unserer Schiffe gemacht haben.
Dann waren wir aber in diesem Verlauf.
das war dann Eigentlich schon wieder eine Bestätigung und eine Erfolgsgeschichte.
Und dann ging die erste Länder wieder auf, dann gingen aber auch Länder wieder zu oder Auflagen sind nochmal wieder stärker geworden und jede noch so kleine Infektion an Bord eines Schiffes... kreierte große Schlagzeilen, aber alles in allem und es gab natürlich auch einen Grund dafür weil zu Beginn der Krise dieses Kreuzfahrtschiffen in Japan so betroffen war.
Insofern will ich wie gesagt alles nicht kleinreden.
Aber da hatten wir dann auch eine gewisse Routine entwickelt und haben immer gesagt das Risiko ist nicht größer als anderswo Und wir machen das, was wir können um überhaupt Urlaub anzubieten und das in einer sicheren Form zu tun.
Das war dann schon ein guter Startpunkt so dass wir tatsächlich sehr schnell wieder da rausgekommen sind.
und neben dem kommerziellen was auch geholfen hat war es aber auch wichtig den Vertrauensbeweis zu liefern, dass ist eine Reiseform ist die eben nicht sich erledigt hat durch Corona und nicht nur für unsere Gäste, sondern auch ganz wichtig für unsere Crew.
Die gesagt haben schön dass wir weitermachen können.
Das sind ja Menschen aus vielen Ländern die an Borddienst tun für die das eine noch größere Bedeutung hat.
also...
Was waren so deine zwei wenn es zwei sind vielleicht auch ein oder drei Schlüssel-Learnings aus diesem Krisenmanagement?
Zeiten hast du da persönlich für dich was draus ziehen können?
Die Learnings, ja also das ist halt immer und sei es irgendwie alles noch so schwierig.
Es gibt immer einen Ausweg.
Also das zu sagen, man muss sich dann einmal sortieren und hinsetzen.
Und auch da... Das sind keine Entscheidungen die jemand alleine trifft sondern wo man eben wirklich mit allen Experten mit dem gesamten Führungsteam zusammenkommen muss und sagen kommen und sagen muss was kann gehen?
Jeder arbeitet in seiner Disziplin man trägt zusammen und entscheidet dann.
Das gilt aber meines Erachtens für alle Lagens, wird da noch mal ganz besonders wichtig.
Aber auch wiederum einem Krisenteam den Raum zu geben und sich nicht neutral im Hintergrund zu halten, dann zu agieren wenn man gefragt ist die Entscheidung zu treffen und eben nicht immer mit dem erhobenen Zeigefinger oder kritisch eugend da zu sitzen, dann können sie ihre Arbeit nicht machen.
Aber noch viel wichtiger war für mich das Thema es geht irgendwie weiter und wir müssen es finden.
und was ein weiteres Learning war, das kam allerdings ein bisschen später Dadurch, dass wir recht schnell – ich glaube im ersten Juli sind wir wieder losgefahren.
Wir haben ja die Erste Juli... ...Zwanzig-zwanzig auch natürlich unter großer Beobachtung der Öffentlichkeit.
Was machen sie da?
Geht das wirklich?
Es hat gut geklappt!
Aber ich glaube es ist auch nochmal wichtig was ich mitgenommen habe, dass man diese Energie, die auch eine Krise dann hat Weil ich glaube, wir sind ja alle auch sehr leistungsorientiert als Menschen und wenn man dann eben den Erfolg hat sagt Wir haben jetzt sicher alle zurückgebracht.
Und wir haben das geregelt und wir haben es wieder geschafft.
Das gibt auch sehr viel Energie aber nichtsdestotrotz überdeckt ist Es auch zehrend in so einer krise zu sein.
und was wir daraus gelernt haben das haben wir Jetzt auch angewendet dass wir für alle die in der krise involviert waren heute etwas sensibler in der Nachbereitung sind, weil einige Kolleginnen und Kollegen haben diesen Flashback.
Was war das eigentlich?
zum Teil erst viel später bekommen?
Als dann das Tagesgeschäft eigentlich schon wieder da war, wo man gesagt hat jetzt ist es eigentlich alles wieder gut.
Dann fielen die in sich zusammen.
also da sind wir heute aufmerksamer und eben auch zu sagen wie bei jedem guten Sport Ereignis.
Man kann seine Leistung nur abrufen wenn man irgendwo auch für sich um sich selber kümmert und eben dann auch zum Teil wirklich zu sagen da nochmal eine zweite, dritte Position zu schaffen um dann wirklich dieses Leistungs-Pensum auch liefern zu können.
Habt ihr Leute verloren die in der Zeit einfach entweder den Glauben an dieses Geschäftsmodell verloren haben?
Klar also wir hatten in derzeit haben wir in dem Bereich IT relativ viele verloren weil es ja auch Krisengewinner gab oder Gewinner von Corona, sprich da komplette Digitalhandel.
So, da sind einige Kollegen haben sich in Gratien Hamburg an die Arbeitgeber gewandt, die da eine große Nachfrage hatten.
Da haben wir welche verloren?
Wir haben auch welche verloren, die gesagt haben ist mir zu intensiv.
dieses Thema jeden Tag kann was sein.
ich möchte eher ein ruhigeres wirklich in ein ruhigeres Berufsleben Da was dazwischen, wir haben auch wahrscheinlich den einen oder anderen oder die ein oder andere Fellow an, die gesagt hat, nee.
Das aus wirklich emotionalen Gründen oder aus Belastungsgründen ohne dass wir das vielleicht wissen, die gekündigt haben und gesagt haben ich ziehe weiter, das ist nicht mehr meins.
Also klar, das bleibt nicht aus.
Und deswegen sind so.
in der Rückschau würde ich sagen war das ein Learning?
Da nochmal genauer hin zu gucken Wenn du mich als in meiner Rolle fragst, auf den einen oder anderen frühzeitiger zuzugehen.
Das betrifft dann aber wirklich so das Liederschipteam umzusagen.
Zieh dich mal zurück mach mal ein paar Tage Pause oder wie lange auch immer.
wir müssen da anders vorgehen.
Das war so das Learning.
Aber grundsätzlich habe ich einen und wenn nicht dass nicht.
Ich habe auch schon mal beruflich eine Situation erlebt, wo es klar war das geht jetzt nicht weiter.
Auch das muss man dann klarkommunizieren und transparent kommunizieren.
Habe ich dann auch getan.
in diesem Fall habe ich wirklich nicht dran geglaubt Das war lange vorher.
Aber das war ein Start-up, was nicht lange dauern hatte und ...
Also du sagst Transparenzklarheit?
Nicht irgendwas vormachen ist
super wichtig.
Wir haben nicht allen Kolleginnen und Kollegen erzählt alles wird gut.
Dann haben wir gesagt ihr müsst einen Beitrag leisten und das ist Kurzarbeit Und das war natürlich auch verändern.
Das hat sich in der ersten Woche, wo man gedacht hat, ich erinnere mich nur an die ersten Calls und wie gesagt haben wir die Projektion.
Es dauert vielleicht sechs Wochen.
Das hätten wir sehr leicht selbst kompensiert.
Und dann waren es aber eben am Ende Monate mit diesem Impact und insofern haben sich die Botschaften auch verändert.
Aber wir haben immer so kommuniziert für den Stand, den wir da hatten und haben versucht das wirklich sehr transparent rüberzubringen und nichts schön zu reden und auch nichts buntzumahlen sondern wirklich da.
Klar gesprochen, aber auch durchaus den eigenen Optimismus und die Zuversicht.
Die ich hatte, die fast alle bei uns im Führungsteam hatten, auch tatsächlich zu vermitteln.
Wie lange habt ihr gebraucht, den wirtschaftlichen Schaden wieder reinzuholen?
Um- und bei zweieinhalb Jahren.
Ja, kann ich mir vorstellen.
War der dann alle froh und glücklich als es geschafft worden ist?
Wir haben eure Shareholder, also ihr seid ja ein schön Mensch aus den besagten beiden Unternehmen.
Waren die sich einig?
Waren sie sich sicher das geht oder gab es da
auch... Die waren ja sehr unterschiedlich betroffen.
Royal Caribbean eben als Kreuzfahrtunternehmen genauso.
Die haben wiederum einen komplett anderen Weg gewählt.
Also wir haben auch einen Förderkredit der Grafie sehr schnell bekommen.
Das hat auch geholfen als TweetCruises GmbH.
Diese Mittel hat Royal Caribbean zum Beispiel nicht für sich gesehen, die haben sich noch höher verschuldet und gesagt wir Liquidität ist das was zählt.
Und dann bauen wir selber wieder auf um eben auch unabhängig zu agieren.
Tui hat da als deutsches ja in Deutschland basiertes Unternehmen Bayer genauso betroffen wie wir und hatte wiederum andere Herausforderungen.
aber in sofern waren sie sich einig dass sie natürlich die dass wir die Maßnahmen abgestimmt haben gesagt haben Wir fahren runter, das sind unsere erste Stop-The Bleeding und dann irgendwann baut man wieder auf.
Das passiert alles in Abstimmung, das ist wie gesagt keine Einzelentscheidung sondern das passiert gemeinsam.
Und dann waren sie auch sich einig als wir gesagt haben, wir würden durchaus den Versuch unternehmen wieder loszufahren und es hat ein bisschen gedauert.
da waren die Wahrnehmungen anders von der TUI, weil sie auch hier in Deutschland waren und kein großes Infektionsgeschehen war.
Und aus den USA kam dann nochmal so der Hinweis, naja, veräuern Markt-Markt das Geld?
Aber wenn das jetzt nicht funktioniert, ist der Impact für die gesamte Kreuzfahrt noch mal wieder größer.
aber am Ende haben Sie es mitgetragen Und jeder hat auf seine Weise dann die Krise verdaut.
Der Kreuzfahrt hat es geholfen, dass die Nachfrage auch tatsächlich noch mal nach dieser organisierten – das ist ja mit einer der organisiertesten Reiseformen, die es so gibt – hat auch nochmal geholft und ist aus meiner Sicht heute noch einer der Wachstumstreiber.
weil man sich wirklich zurücklehnen kann.
Und die ersten zwei Jahre nach Corona war ja auch Reisen tatsächlich mühsamer, weil noch nichts wieder so richtig funktioniert hat und insofern haben glaube ich auch aus den ersten beiden Jahren viele Kunden gesagt, ich möchte das gerne alles in eine Hand geben also so die gute alte Pauschalreise davon profitiert.
tu ihr jetzt auch wieder dass es da so ne Art Rückbesinnung gibt und sagt Ich buch das einmal Interesse an der Eigenorganisation.
Und dann passiert er genau das Gegenteil,
d.h.,
nach Corona dieses massive Wachstum?
Ja gut, das wussten wir ja!
Das
wussten wehrtas waren zum Teil natürlich insoweit tatsächlich fragen was macht man?
und man agiert immer entsprechend dem was die Situation gerade erfordern.
natürlich wir hatten diese Schiffe bestellt Wir hatten während der Pandemie einen Schiff in Finnland noch bestellt bei der Meierwerft und wir hatten zwei Schiffe in Italien bestellt, wo ein ganzes Team dabei war diese Schiffe tatsächlich zu gestalten und zu planen usw.
Und da haben wir natürlich auch geschaut und gesagt okay vielleicht müssen wir dies und jenes nochmal überdenken haben zum Beispiel in der Phase die Krankenhäuser die Hospitale an Bord anders geplant und haben nochmal mehr auf Infektionsgeschehen geachtet.
Wir haben aber auch gesagt, was ist ein Plan B könnte sein wenn wir weniger Baukosten zur Verfügung haben?
Wo würden wir Kompromisse machen?
Und eben das mussten wir nachher nicht tun!
Aber auch die Übungen haben wir einmal gemacht und wir haben in der Phase entschieden, wir hätten in zwei weitere Optionen gehabt für Italien geholt haben, die wir zudem Zeitpunkt nicht ausgeführt haben.
Weil wir da die... Die einundzwanzig hätten wir schon entscheiden müssen, sorry, einund zwanzig weil wir da noch mitten in der Krise waren.
also da dann zu sagen Wir bestellen jetzt noch weiter wo die Bilanz eben noch vom Stillstand belastet war.
das ist auch nicht passiert.
so Hätten wir sie zum damaligen Preis Bestellt wäre es schön gewesen und es konnte... War damals einfach nicht möglich muss man so hin dem Punkt?
Und insofern ist es natürlich einer als eine dass situative Reagien aber die Planung, die wir haben und auch unsere Strategie zusammen.
Wir wollen die moderne Kreuzfahrt mit europäischer DNA betreiben und das so nachhaltig wie möglich.
die steht und alles was wir in den vielen Einzelbereichen, die das ganze Bild dann zusammenfügen tun können.
dass ist das woran wir arbeiten müssen.
Dann jetzt die Iran-Krise.
Zwei Schiffe von euch da festgesteckt.
Was hat das mit dir selber gemacht?
Ich glaube irgendwie neben der Mein Schiff vier ist er eine Rakete mal eingeschlagen oder...
Nee, das nicht!
Aber so viel zu dir.
also das ist erfreulicherweise nicht.
aber das sind dann eben Nachrichten die dies in die Welt schaffen Nicht immer, nicht immer tatsächlich so waren.
Aber ja was hat das gemacht?
Wir haben uns auch damit intensiv auseinandergesetzt.
Wir hatten zwei Schiffe da weil wir auch eine Werft in Dubai genutzt haben und insofern war das alles für den Januar geplant.
Dubai, die Emirate Katar eine wahnsinnig beliebte Destination im Winter sind.
Gutes Wetter, gute Erreichbarkeit sicher und von daher waren wir ... haben die Buchungszahlen für sich gesprochen.
das war alles sehr, sehr in Ordnung.
Wir haben immer trotzdem August, twenty-fünf an regelmäßig Assessments gemacht mit den Abteilungen von Royal Caribbean und auch Metui.
Können wir dort hinfahren?
Ist es sicher?
Gibt es Anzeichen bei das andere Marktteilnehmer gehabt die sich dagegen entschieden haben?
Es gab ja durchaus die Kritik so nach dem Motto ihr hättet das wissen müssen.
Ja
in der Rückschau ist das immer sehr einfach.
Es ist jetzt nicht so, dass wir gar nicht dran gedacht haben.
Sondern wie gesagt, wir haben es gemonitort.
Wir haben das Risiko regelmäßig abgewogen und wir haben im Januar einmal kurz davor gestanden und haben gesagt, gehen wir jetzt raus?
ist das angezeigt, da gab es von allen uns zur Verfügung stehenden Quellen inklusive des Auswärtigen Amts eigentlich die Aussage dass wird jetzt nicht passieren.
Es ist nicht auszuschließen dass es diesen Angriff gibt aber man hat mit dem nicht gerechnet.
vor Ende März Anfang April dann wären unsere Schiffe schon draußen gewesen Und dieses Ausmaß hat glaube ich tatsächlich niemand erahnt.
Also wenn wir es erahnd hätten, dann wären wir sofort rausgefahren und es gab auch keinerlei Reisewarnung – das sind wir aber sowieso mit allen Behörden im Austausch und ich glaub zwei Tage bevor der Angriff stattfand war.
Auch noch eine große Delegation der Bundesregierung in Abu.
Dhabi.
Und auch da kam nochmal die Rückmeldung, da wird jetzt nichts passieren und zu dem Zeitpunkt waren zwanzigtausend Deutsche in der Region.
Die Urlaub, zwanzigtausende deutsche Urlauber und davon fünf tausend auf unseren Schiffen.
Ja das war ein Samstagmorgen als ich dann aufwachte und die Nachricht bekam.
Jetzt ist es doch passiert Und auch da war es noch nicht absehbar, welches Ausmaß hat das.
Sind das jetzt ein paar Stunden?
Sind das ein paar Tage?
Auch das ist so eine Krise die sich dann nach und nach entwickelt.
Ich hätte es gerne allen erspart sowohl unseren Gästen unserer Crewen und auch dem Team hier in Hamburg.
aber auch damit sind wir wieder gut umgegangen und wiederum dieses sehr intensive Training wenn man so will aus der Pandemie hat sicherlich auch geholfen dass wir gesagt haben als allererstes die Gäste zurückzufliegen, wenn es möglich ist und dann waren ja die Lufträume geschlossen.
Dann haben wir Passagiere eben über den Umaren ausgeflogen und sonstiges.
also wir waren auch da sehr schnell.
das hat funktioniert.
aber es war noch mal eine andere Bedrohungslage weil man in einem Gebiet ist wo plötzlich über den Hefen Drohnen fliegen und wo es zu Angriffen kommt.
Wir haben auch mit den Behörden vor Ort einen intensiven Austausch gehabt, die eben gesagt haben ein Schiff bleibt in Abu Dhabi liegen.
Eins in Doha wir bleiben an der Pier.
neben uns waren ja noch ein paar andere Kreuzfahrtgesellschaften dafür die galt dasselbe und ihm gesagt hat in diesen sensiblen Bereichen ist diese sind gut geschützt.
ich glaube was für alle eine Belastung war das man eben dieses Geräusch der Drohnen überall gehört hat Und natürlich gab es auch damit jeder anders umgegangen.
und dann als die meisten Passagiere weg oder die Passagieren weg waren, und auch ein Großteil der Crew.
Da haben wir dann gesagt wie welche Möglichkeiten haben wir da wieder rauszukommen?
Und haben immer wieder über alle Wege die uns da zur Verfügung stehen, dass das angefragt inklusive eines Versuchs, den wir bei der AMO gemacht haben.
Denn für Passagierschiffe war die Strait of Hormus nicht gesperrt.
Wir wollten aber jetzt auch nicht den Versuch machen und sagen, wir probieren mal ob wir da durchkommen.
Wir haben auch keinerlei Gelder an irgendwem gezahlt um zu sagen, dass wir sicheres Geleit kriegen sondern haben dann eben wieder mit allen involvierten Fachbereichen aus den Sicherheitsabteilungen von Royal und auch von Tui, sowie mit den Ämtern.
Aber auch mit der Bundeswehr, mit der US Navy dann immer wieder den Austausch gesucht und haben dann gesagt wir gehen gemeinsam all die Kreuzfahrer in dieser Waffenstillstand-Phase gehen wir raus.
Das war im Mitte April klar?
Ja das
war im Ende April.
und gehen wir heraus und fahren im Konvol raus melden das an und sind dann gefahren aber es ist keine Das ist keine Drohne oder ähnliches.
Wir sind nicht beschossen worden, also dem ist es nicht so und nein.
Aber das waren innervierende Zeiten.
So zum Abschluss mal noch die Frage an dich Wiebke du machst das jetzt sozusagen im Vergleich zu den Geschäftsführung-Vorständen, die ich aus anderen Unternehmen kenne auch hier habe schon relativ lange.
macht ihr das noch Spaß?
Also was verbindest Du noch mit dem Job oder sagst du Gerade auch mit diesen Krisen und dem Wachstumsmanagement.
Eigentlich habe ich jetzt alle Weichen gestellt, das ist alles geregelt.
so.
wie guckst du da so ganz persönlich noch drauf?
Es macht immer noch Riesenspaß es hat sich total verändert?
gar keine Frage.
also.
es ist jetzt eher während als ich kam.
wie gesagt hatten wir drei Schiffe vierte kam dann bald Und dann waren das eben unterschiedliche Phasen und somit war das ganz unterschiedlich.
Ja, ich würde fast sagen unterschiedliche Arbeitsabläufe oder Arbeitsfelder.
Tätigkeitsfelder und insofern gibt es immer neue Herausforderungen.
aber letztendlich gibt so zwei große Motivationsthemen für mich und das ist begeisterte Urlauber zu sehen sozusagen wirklich dieses Thema Urlaub all das was da drin steckt von Kulturaustausch bis sonstigen oder Leuten einfach eine gute Zeit zu bereiten.
Das ist dass was mich weiterhin sehr antreibt.
und da gibt es immer noch, die Welt ist noch groß.
Da gibt's noch viel zu entdecken und auch noch zu entwickeln.
Und das zweite Thema ist natürlich toll wenn ein Unternehmen oder eine Reiseform wachsen kann mit allen Bros und Kons.
Überall wo Licht ist, ist auch Schatten.
Auch das muss man irgendwie... nutzen, aber oder auch damit muss man umgehen.
Aber ich finde das eben immer noch hochspannend, auch wenn es ein heute ganz anderes Arbeiten ist als bei tausend vierzehn.
Ich bin ganz herzlichen Dank dass du da warst.
Tolle Insights an die Zuhörer gerne Feedback Anregungen, wen wir sonst bei Deepak noch begrüßen lassen sollen.
Vielen vielen dank!
Sehr gerne!
Dieser Podcast wird produziert von Pottstars by OMR.
Als Kind wurde ihr auf der Helgoland-Fähre regelmäßig schlecht. Heute führt Wybcke Meier eine der erfolgreichsten Reedereien Europas. Seit 2014 ist sie CEO von TUI Cruises, dem Joint Venture von TUI und Royal Caribbean, mit den Marken Mein Schiff und Hapag-Lloyd Cruises. Rund 900.000 Gäste waren 2025 an Bord, die Auslastung liegt über 100 Prozent, etwa die Hälfte der Gäste kommt wieder. Dafür sorgen rund 750 Mitarbeitende in Hamburg und mehr als 20.000 Crewmitglieder auf See.
In dieser Folge von Debugged erklärt Wybcke Meier, wie sich ein Kreuzfahrtschiff für rund eine Milliarde Euro nach fünf bis sechs Jahren rechnet, warum ihr Unternehmen keine Personas mehr nutzt und warum 97 Prozent aller Kreuzfahrtschiffe in Europa gebaut werden. Sie spricht über Neubauten, die schon sechs Jahre im Voraus bestellt werden müssen, und über Bio-LNG und grünes Methanol als bewusste Wetten auf die Zukunft. Außerdem äußert sie sich zum Vorwurf, Kreuzfahrten würden zu Overtourism führen.
Ein Deep Dive über Krisenmanagement unter Extrembedingungen: Bei Corona lagen sieben Schiffe plötzlich mit Minimalbesatzung in der Deutschen Bucht, und es dauerte zweieinhalb Jahre, bis der Schaden wieder hereingeholt war. Dazu kommt die Iran-Krise, in der 5.000 Gäste an Bord in Abu Dhabi und Doha festsaßen, über den Häfen Drohnen flogen und die Schiffe schließlich im Konvoi durch die Straße von Hormus fuhren. Wybcke Meier erzählt auch, warum sich eine CEO in der akuten Krise bewusst zurücknehmen muss. Und warum die größte Belastung für manche im Team erst kam, als eigentlich schon alles wieder gut war …
Viel Spaß beim Hören!
Produziert von Podstars by OMR.
Mehr von Matthias Kolbusa:
Website: https://kolbusa.com/
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/matthiaskolbusa/
Keynotes: https://kolbusa.com/keynotes/
In Wildeshausen habe ich das erste Mal so eine wirkliche Sanierung gemacht, wo man ein Drittel der Belegschaft entlassen hat.
Anschließend habe ich in dem Ort weitergelebt.
Ich bin als Sanierungsmanager.
Und Wildeshause ist ja ein
kleines Ort?
Da war mir der größte oder zweitgrößte Arbeitgeber und da bin ich halt einem begegnet.
Ich verstecke mich halt nicht hinter den Sachen.
Gut!
Ein ganz herzliches Hallo zu Debugged, den Manager-Deep Talk bei dem wir Gemeinsam mitspannenden Gästen heute mit dir, Christian.
Ein bisschen hinter die Kulissen des Menschen gucken, das Topmanagers den ich hier zu Gast habe und des Unternehmens um ein bisschen A. Zu verstehen.
wie sind die Menschen dahin gekommen wo sie sind?
Was zeichnet das Unternehmen aus?
Die Strategie...die Umsetzung der Strategie, die Kulturwettbewerbsumfeld.
Ich freue mich dich heute in der D-Bag Folge hier zu haben, Christian.
Warum wird es heute gehen?
Es wird darum gehen, wie du sage als du im Grunde aus der Sanierung in ein profitables Geschäft geführt hast.
Jetzt mit einem Wachstumskurs nach vorne um auch dort eine substanzielle Eigenkapitalrendite wieder herbeizuführen und auch einen Eigenkapitalsanteil.
Wir beide haben uns vor zwei oder drei Jahren bei einer meiner Vorstandsdialoge kennengelernt, oder?
Ja.
Zwei
Jahre ist das her ein Format was ich ja ab und an in unterschiedlichen Städten mache.
Kannst du dich erinnern an das erste Treffen, warum bist du damals dazugekommen?
Also es hat eine Vorgeschichte und zwar dein Buch Konsequenz.
Konsequenz ist für mich sicherlich wesentlich als eines der Themen.
Und ich hatte eine Interim-Marketingleiterin, die bei dir irgendwie was einmal gemacht hat und sie hat mir das an die Hand gegeben, also ich Weihnachtsgeschenke für meine Führungskräfte gesucht habe.
Und dann hab' ich das als Weihnacht zugegeben.
Konsequent?
Konseqüent genau!
Das ist das, was wir brauchen und hier gibt es jemanden dazu etwas Interessantes geschrieben hat.
und so ist der Kontakt hergekommen.
Bevor wir auf die Geschichte eingehen von Sake und dir, Sanierungsmanager klingt ja alles andere als sympathisch.
Was ist ein Sanierungs-Manager?
Kannst du das mal versuchen zu erklären?
Ich kann die Aufgabe erklären – den Menschen kann ich nicht erklären!
Die Aufgabe ist die, dass ein Unternehmen in einer schwierigen wirtschaftlichen Lage ist.
Meistens wird es... Thema richtig verwendet, wenn man eben in dem Umfeld einer bankengetriebenen Sanierung ist im sogenannten S-Sexgutachten und dann in relativ kurzer Zeit bestimmte finanzielle Kennzahlen wieder erreichen muss.
Diese Kennzeilen sind zunächst einmal eben Liquidität wieder herstellen aber dann eine gewisse Ertragskraft wieder darstellen und das wird in einem sogenannten Sanierungsgutachten festgelegt.
Und derjenige, der dann dieses Umsetzt des Maßnahmenpaket, dass da drin steht ist der Sanierungsmanager.
Das sind die Christian-Ausfälle dieser Welt.
Jetzt durfte ich ja vor gut vier Wochen bei deiner internationalen Managementkonferenz sein einen kleinen Vortrag halten.
Ich kann schwer in Worte fassen, welche Herzlichkeit und Wärme dort zu empfinden war Und das sind ja mal zwei Subjektive, die man jetzt nicht unbedingt komplementär mit einem Sanierungsmanager sehen würde.
Dennoch hast du diesen Job gemacht und nicht das erste Mal?
Wie geht das ineinander?
auch auf deinem LinkedIn-Profil ist ja im Grunde ich glaube als erstes restructuring oder transformation and growth CEO.
also du stellst es auch in den Vordergrund.
Passt das zusammen, geht es miteinander ein?
Anscheinend.
Ich habe das Thema Turnaround and Growth gewählt weil die zwei Aspekte sind die mich am meisten interessieren.
ich glaube man kann keine Sanierung machen ohne ein Ziel zu haben und es kann ja nur ein Wachstumsziel sein und deswegen passt es für mich sehr gut zusammen.
Und die gute Atmosphäre, die du vielleicht da siehst ist halt dass es mir wichtig ist respektvoll mit den Menschen auch in schwierigen Situationen umzugehen.
Vielleicht strahlt das dann ab.
Ich darf kurz rein auf Christian aber erfordert ja auch und wir sprechen gleich über Sake im Detail noch als du zwanzig einundzwanzig glaube ich dazugekommen bist Und es erfordert ja schon auch ein gerütteltes Maß, zumindest mal eine Konsequenz.
Vielleicht sogar Härte an der einen oder anderen Stelle Dinge dann zu tun und da wirst du im Dialog begrenzt weit kommen oder sortiere ich das falsch ein?
Nein, ich glaube dann ist es sicherlich so wenn die Ziele gesetzt sind und die Personalmaßnahmen.
darum geht's ja im Wesentlichen.
Sachkosten spart jeder ohne Probleme in irgendeiner Weise ein das tut nicht wirklich weh.
aber bei Personalmausnahmen ist es dann halt so diese Sachen konsequent umzusetzen Und das hat da nicht viel mit Härte zu tun.
Ich kann mich erinnern Das sind so persönliche Erlebnisse In Wildeshausen als ich das erste mal so eine wirkliche Sanierung gemacht haben, wo wir ein Drittel der Belegschaft entlassen haben.
Wann
war das?
Das
war im Jahr zwei Tausendzwei.
Da war ich anschließend in dem Ort weitergelebt.
Ich bin als Sanierungsmanager
eingegangen und es ist
ein kleines Ort.
Da waren wir der größte oder zweitgrößte Arbeitgeber und da bin ich halt einen begegnet und er hat dann ja ... Wir beide unsere Kinderwägen geschoben haben.
und dann hatte halt so gesagt der Ausfällehersteller, ich bin da raus gegangen aber Ich fand, sie haben das sehr gut und menschlich gemacht.
Und mir ist dadurch auch ein Weg aufgezeigt worden.
Das ist für mich eine wahnsinnige Bereicherung in so einer Situation.
Weil ich auch die Menschen, selbst in dieser Situation habe ich es jedem einzelnen persönlich gesagt nicht einzeln sondern ich saßen halt zu fünf oder sechs da drin.
Ich verstecke mich halt nicht hinter den Sachen und das ist es, was ein anderer Anspruch ist.
Woher hast du dieses Souveränität dir erarbeitet?
oder war dir das in die Wiege gelegt?
Weil ich kenne viele Topmanager im solchen Phasen sich manchmal sogar hinter Sanierungsberatern verstecken und die im Grunde diese unangenehmen Gespräche oder Arbeiten machen lassen sich diesen Themen eben nicht so klar und ehrlich stellen, hattest du es von Anfang an oder hast du das erarbeitet?
Ich glaube, dass ist einfach mitgekommen.
Ich konnte mir nie anders vorstellen.
ich habe die ersten Personalgespräche zu Beginn meiner Laufbahn auch führen müssen und wundere mich immer wieder wenn es Situationen gibt diese sie gerade bestellen beschreibst, dass dann die Personalabteilung solche Sachen führen muss.
Also das geht für mich nicht.
Das ist mit meinem selbstverständlich als Manager – ob es jetzt ein Sanierungsmanager oder ein Interim-Manager oder Geschäftsführer ist, ist es nicht vereinbar.
Mach dich sehr sympathisch.
Lass uns mal auf Sage ein bisschen schauen.
Ich von Saga teilen kann, ich hatte es in der Einleitung in der Intro schon kurz erwähnt.
Ihr seid ein Hidden Champion mit tausend zweihundert Rund Mitarbeitern.
machtet immer jetzt so die letzten vier Jahre um die Hundert neunzig Millionen Euro Umsatz komplett Familieninhaber geführt ist oder Inhaber Unternehmen führen tust du's.
Ich weiß natürlich, was ihr am Schwerpunkt macht oder ob das Kesselverbrennungsanlagen für die Industrie ist, sei es in Marine- oder Offshore.
Aber magst du mal so in zwei, drei Sätzen nochmal für diejenigen, die sage ich jetzt nicht kennen sagen?
Was tut ihr eigentlich?
Wer nutzt eure Produkte?
Sage macht industrielle Verbrennungstechnik.
Das einfachste Beispiel, was man jedem erzählen kann ist das, wenn man noch eine Gasheizung hat im Keller da ist ein Brenner drin.
diese Art von Brennertechnologie stellen wir für Industrieanlagen hier in einem größeren Leistungsspektrum.
Wir fangen bei etwa fünf Megawatt-Leistungen an bis zu einer Leistung von etwa dreißig megawatt, fünfzig megawart pro Brenner können aber auch größere Sachen machen.
Unsere Kunden sind Industrieunternehmen oder Infrastrukturanbieter im Landbereich.
beispielsweise Brauereien sind großer Kundengreis von uns, Der Deutsche Bundestag wird doch unsere Brenner geheizt.
Aber wir sind eben auch auf Marineanwendungen unterwegs, sehr viele Containerschiffe, Schütkurttransporter also diese großen Containerschiff oder großen Handelsschiffe werden mit unseren Brennern ausgestattet.
In dem Marinebereich fertigen wir auch unsere Kessel dazu selber, also wir stellen tatsächlich warmes Wasser dann zur Verfügung oder Dampf zur Verfügung auf den
Schiffen.
Magst du für Zuhörer die keine Ahnung davon haben?
Mal kurz sagen was ist ein Verbrenner und was ist eine Käse?
Wo habe ich das in so einem Marineschiff auf der Aida zu verorten?
Was macht das Ding?
Ja, ich meine es erzeugt zunächst einmal auf dem Inderschiff warmes Wasser.
Das ist eigentlich das Hauptsächliche weil die Ida will duschen.
Zumindest
wäre warmschiff.
Das ist im Maschinenbereich, im Maschinenaum verortet.
Es wird mit verschiedenen Brennstoffen Feuer erzeugt um einen Brenner zu erzeugen.
Also in einem Brenner wird halt nicht wie ein Gasfeuerzeug sozusagen einfach eine Flamme erzeugten sondern durch eine bestimmte Geschwindigkeit durch eine Brennstoffluftverhältnis wird eben Brenn- stoff optimal ausgenutzt.
Das nennt es dann das Thema Produktivität bei Sake.
Also ich erzeuge einen Brennstoff Luft gemischt, dass eben eine rohe Ausnutzung hat des Brennwertes, der in irgendeinem Brennstoff drin ist.
Dann ist diese Flamme die bis zu sieben, acht, zehn, zwölf Meter lang sein kann, ist in einem Kessel, also in einer Blechbüchse mehr oder weniger... despektierlich gesagt mit verschiedenen Feuerräumen, also Hohlräumen in denen sich die Flamme entwickelt und durch die Wärmeübertragung über das Material oder den Stahl.
im Endeffekt entsteht eben heißes Wasser- oder heißer Dampf.
Danke dir!
Und Ämpfter Marine sind seit eben so genannte Dampfkessel, da wird heißer dampf erzeugt.
es ist eine andere Technik.
über Hochdruckgeschichten und in anderen Sachen wird sie eben mit niedrigeren Drücken erzeugten
Verstanden?
Du hast ja irgendwo mal gesagt, ihr verbrennt Sachen.
Die traut sich kein anderer zu Verbrennen.
und was dürfen wir dabei denken?
Ja also ich glaube das... Also zunächst einmal ein Klassiker der in den letzten zwei Jahren sehr hoch im Kurs war ist Wasserstoff.
Wir haben, glaube ich, neunzehundertsechs und achtzigste Mal Wasserstoff verbrannt.
Darin merkt man dass wir eben Bekannt sind, dass wenn kein Mensch das tatsächlich industriell verbrennen kann in einem Labor, dann kann man alles Mögliche verbrennt werden.
Dann geben wir zur Sache.
Christian, wo verbrennst ihr Wasserstoff?
Also auf welchen Anwendungen?
Du hast ja ein paar genannt gerade... Kannst du sagen, wo das passiert?
Ja also im Moment gibt es eigentlich nur eine Anwendung in der industriellen Anwendungen.
Das ist das BMW-Werk in Leipzig, wo wir eben die Lackiertrocknungsanlage tatsächlich mit diesen Brennern ausgestattet haben.
Es ist so dass halt da noch nicht hundert Prozent Wasserstoff verfügbar ist und das ist eigentlich das Kernproblem.
Wir liefern derzeit relativ... Also nicht viel aber regelmäßig Brenner aus, die auch H-II-Ready sind.
Also für Wasserstoffverbrennung möglich sind.
aber eben die Kunden haben noch kein Wasserstoff in der Aule nur zu verfügen
und sonst wird verbrannt.
Das Einfachste ist, Gas zu verbrennen.
Dann gibt es natürlich Heizöl.
Sage ist groß geworden durch die Verbrennung von Schweröl.
Schwer-Öl ist nicht ein Medium sondern das gibt's in verschiedensten Qualitäten.
man kann sich vorstellen wenn es direkt aus dem Bohrloch kommt dass es halt sehr gemischt und als viel Sand trennt.
Das braucht eine gewisse Viskruisität, das ist tierartig teilweise und muss dann erwärmt werden.
Und dann eben verbrannt werden.
Das ist ein mechanischer Prozess dieses Brennstoff-Luft gemisch herzustellen.
Und das ist Technologie die in den Nr.
neunzehnten und dreißig in irgendeiner Weise erworben worden ist und aus dem sich heraus das Unternehmen entwickelt
hat.".
Kommen wir mal zu sagen, also erstmal vielen Dank.
Ich glaube das Bild ist ziemlich klar was ihr genau macht.
Spannendes Geschäft.
der Weltmarkt habe ich gelesen ist natürlich bei dreieinhalb Milliarden Euro und wächst mit einem Keiger angeblich so bis zwanzig dreißig fünfundreißig.
Also jährlich im Schnitt so sechs sechsten halb Prozent sprechen wir mit Sicherheit nachher noch drüber.
Also ich möchte den Debug immer ein bisschen schauen.
jetzt wenn man über die Organisation spricht was so die Strategie?
Was ist so die Umsetzung auch der Strategie?
Worauf kommt es dabei an, was ist euer Daily Business.
Wie ist das gestaltet?
Was kann man da draus lernen?
und kulturelle Liederschipplinge war noch drauf?
Und nachher schauen wir dann gerne nochmal auf den Wettbewerb.
Aber versuch doch mal in Ben Freund von zu versuchen, in den Achtzig wird dann die Strategie auf dem Punkt zu bringen.
wie du weißt kannst du das einmal für die Zuhere probieren.
also was is zwanzig dreißig Strategie?
Ja, zunächst einmal die strategische Zielsetzung.
Das würde ich einfach nach vorne stellen ist eben dass wir einen Eigenkapitalquote von dreißig Prozent erreichen müssen.
Das ist das was wir im Konzern eben als wird uns von der Financial Community gespiegelt als als die strategischen Zielsetzungen.
Wir haben die verschiedenen Chancen in unserem Umfeld die wir besser nutzen können.
Wir haben im Marienemark noch eine sehr große Nachfrage nach unseren Produkten.
Hier ist unsere Strategie, das customärische Auffälle sozusagen zu vergrößern eben mehr angrenzende Produkte die wir fertigungstechnisch darstellen können.
Wir haben ein sehr performantes Werk in China auszuliefern und dort besser da zu sein also wie etwas weg von dem Standardprodukt, sondern mehr eben in kundenspezifische Lösungen die eben auf unserer Technologiekompetenz aufbauen.
Wir kommen da vielleicht im Wettbewerbsumfeld nochmal dazu warum das eine Positionierung ist, die attraktiv ist und die nachhaltig wahrscheinlich besser nach vorne funktioniert.
Unser großer Schwerpunkt ist eben die Service Excellence Thematik.
Also unsere Kunden noch besser versorgen über den Lebenszyklus ihrer Produkte oder unserer Produkte, ihre Produkte mehr zu verkaufen und enger an uns zu binden.
Ist das... Ja, du hast mir ja die Strategie zugeschickt, ich habe mir die gestern dann nochmal angeguckt.
Ihr habt ja dort sieben strategische Hebeln.
Einer davon ist ja glaube ich expand the base und das was du gerade beschrieben hast diese service excellence.
wo orientiert sich das in diesen sieben hebeln?
da gibt es diesen hebel der heißt eben defend installed base eben unsere installierte Basis so zu verteidigen, dass eben niemand das ein Grunde der anderen Sagebrenner hat nie wieder einen anderen Brenner kauft.
Das ist eben der strategische Zielpunkt dahinter.
Kannst du das aus der Abstraktion mal rausziehen und einem konkreten Beispiel vielleicht aus dem letzten Jahr oder den letzten zwölf Monaten festmachen?
Also auch wenn du das jemand erklärst in der Organisation Sagen kannst du schon, das meinen wir damit?
Defend the installed base.
Also ich glaube zum einen haben wir ein klassisches Lebenszyklusmodell abgebildet also wie die Anlagen laufen dass etwas kommuniziert ist.
Ich glaube die ersten Schritte sind wenn ein Brenner installiert ist die erste große Erwartungsfall oder es gibt eine regelmäßige Wartung, die muss man natürlich machen und durchziehen.
Das ist selbstverständlich.
aber dann die Kunden Bindung zu erhöhen sind in den ersten Sachen, die so nach zehn Jahren kommen, nach fünf oder zehn Jahren je nach Einsatzgebiet.
Da wird man die Steuerung modernisieren.
wir haben eine Steuerung, wir liefern eine eigene Steuerung mit elektronische Bauteile sind ja das was als erstes ausfällt oder was als Erstes auch absolviert wird.
Und dann eine Modernisierung der Steuerung anzubieten auf die neueste Steuerung aus unserem Haus im neuen Schaltschrank dazu, ist das erste Schritt um eben den Kunden sehr stark ein und zu binden.
Kannst du da mal ganz konkret sagen, ohne Namen zu nennen natürlich bei welchen Kunden genau diese strategische Stoßrichtung Defend Install Base bereits greift?
Also zunächst greift es bei allen Marinekunden Da passt, greift sehr gut.
Und bei...
Was ist der Unterschied?
Jetzt bin ich ein Marienekunde bei euch und du hast ja schön beschrieben was die Technik so tut und wie erlebe ich jetzt eine Sache bezogen auf diesen strategischen Hebel anders oder was es mit mir passiert, was mit mir vorhin nicht passiert ist.
Ich glaube wir sind sehr nah an den Betreibern dort.
Wir sprechen mit denen, wissen ganz genau Ich sage mal, welche Anlagen sie installiert haben.
In welchem Zustand die Anlagen sind?
Das ist jetzt nicht digital.
in dem Zustand aber eben über das wann haben Sie die letzte Wartung gemacht und wann haben sie die letzte Bearbeitung gemacht.
In der Marine oder im Leise, im Wasserbereich, Marine sind ich die Graue Marie Flotte bei uns sondern eben für Schifffahrt.
Es ist so, dass es ja eine wahnsinnige Konzentration gegeben hat in den letzten fünfzehnzwanzig Jahren und wir arbeiten sehr stark mit ein paar Großkunden zusammen.
Und da versuchen wir eben sehr nah an den Operators dort zu sein also an den Leuten die die Schiffe tatsächlich fahren.
Was hättet ihr denn sonst noch machen können?
Wo du ganz bewusst gesagt hast kein strategischer Fokus darauf.
Wir haben im Haus die Diskussion sehr stark über diese, wie soll ich sagen, einfache Wartungsarbeiten und Reparatur arbeiten.
Wo man sich eigentlich mit den Webbewerbern nur Überstundensätze klopft.
Und das ist für mich schwierig, es ganz einfach darzustellen.
Es ist wichtiger, dass wir tatsächlich über den Mehrwert des Kunden zu arbeiten.
Das Ziel ist es halt einen Brenner der Standardmäßig sagt man, dass ein Kessel, also die große Blechbüchse außen rum etwa vierzig Jahre Lebenszyklus hatten Brenner zwanzig Jahre.
Unser Ziel ist es halt und wir schaffen das Stück für Stück den Lebenszeit von Brenner bis auf vierzig Jahren zu verlängern.
Das heißt er hat keinen Stillstand mehr.
Das geht auf dem Schiff relativ gut.
Es geht auch auf den Landbereich ganz gut Und wenn man das verstanden hat und diese Analyse dahinter hergibt kann man daraufhin die Produkte aufsetzen.
Die nächsten Produkte, die wir entwickeln werden das auch können so dass ich eben nicht an den Kessel muss sondern ich kann das Innenleben austauschen und versuchen auch über Steuerung diese Sachen hinzu.
Da kommt
dann auch eure technologische Expertise ins Spiel.
da kommen vielleicht nachher bei den Wettbewerbsunterschieden auch nochmal drauf, die eine Rolle spielen.
Das heißt Und wenn man jetzt Strategie zwanzig dreißig, du sagst das Eigenkapitalquote.
Dreißig Prozent gilt es zu erreichen und so ist das Financial-Ziel.
ihr wollt das organisch oder müsst es organisch schaffen?
Wir haben jetzt gerade kurz mal gesprochen über die strategische Stoßrichtung Defend Install Base, Stichwort Service Excellence.
Ihr habt ja auch Expand Install Base und dann gibt's noch Operation Excellence Digitalisierung.
ich kriege sie auswendig nicht mehr zusammen die sieben Stück.
Lohnt es von diesen sieben noch einen raus zu greifen, weil du sagst das ist ein Kernfokus der Strategie?
Ich glaube dieses Thema Operational Excellence muss ja immer einhergehen mit jedem Wachstumsthema.
Also das ist für mich wichtig dass wir dort bei den Hausaufgaben einfach bleiben.
gerade wenn man aus einer Sanierung rauskommt ist es ja so dass dann viele Wünsche auf einmal wieder auftauchen.
Es geht halt einfach darum den Fokus draufzuhalten dass wir immer noch das Thema haben jeden tag ein Stückchen besser zu werden.
Und deswegen ist mir dieses Thema Operational Excellence auch gerade mit Defend Install Base unheimlich wichtig, weil tatsächlich geschieht es ja überhaupt mit Einsatz vom Personal.
Also Service findet ja vor Ort statt zunächst einmal und dann geht's halt darum dass diese ganzen Abläufe so organisiert sind das sie sehr effizient und schlank sind und der Servicetechniker vor Ort Die volle Unterstützung aus dem Haus spürt, die Teile sind da.
Er hat auch die Ausbildung der Werkzeuge, dass er sich dort wirklich auf die Arbeit konzentrieren kann und das ist ein Teil dieses Service Excellence-Thema des genauso wichtiges.
Und das bedeutet ja, dass sozusagen das Wachstum kann ja im Wesentlichen nur aus der Stoßrichtung X-Band Installed Base kommen.
Beides auch also
beides weil wir eben wenn wir unser Portfolio Produktportfolium auf das als Bereich weiter erweitern können kriegen wir ja dort auch an die Kunden mehr geliefert.
Auch gibt es halt so und so viele Kunden die wir seit ewiger Zeit nicht besucht haben.
Das sind auch Stoßen richtungen.
Also das sind alles Dinge wo ist keine Rocket Sciences, aber da muss man sich drauf fokussieren und die Dinge machen und sie richtig steuern.
Und da hoffe ich halt eben durch den klaren Ansatz oder durch diese Fokusierung auf diese sieben Schwerpunktthemen im gesamten Unternehmen, dass wir die so zusammenfassen, das wir die richtigen Dinge in der richtigen Reihenfolge machen.
Was macht dir Sorge?
Aber für was hast du Angst wenn das schiefgeht?
Oder kennst du das überhaupt?
Also ich kenne es aus meinem Unternehmensalltag Die Sorge, was ist wenn das Projekt nicht kommt?
Wenn der Umsatz nicht passiert und die Produkt neu entwickelt und nicht richtig ankommt.
Ich bin da zugegebenermaßen häufig auch Angst getrieben.
Wie geht dir das?
Bist du dahin spannend oder gibt es da Sachen, die dir auch in schlaflose Nächte betreiben?
Also
ich glaube, was mir Schlaflosenechte tatsächlich verschafft ... Wir sind sehr stark immer noch von EU-Europa abhängig um das zu sagen plus UK Und die ganze Unsicherheit, die wir in der Gestaltung unserer Energiepolitik haben.
Das macht mir einfach Angst und Sorge.
Ein Unternehmen heute weiß nicht auf welche Technologie, auf welchem Brennstoff oder welche Wärmeerzeugung es setzen kann oder muss.
Auf der einen Seite sehen wir dass elektrische Lösungen in höhere Temperaturbereiche kommen.
früher hat man gesagt gut oder Leistungsbereiche.
Auf der anderen Seite ist es so, es gibt kein klare Thematik ob Erdgas wirklich das Thema ist.
Es wurde sehr viel nach der Ukraine-Krise wieder nachgerüstet.
Also müssten Unternehmen sich auf mehrere Standbeine stellen um das optimale Energiemix zu haben.
aber dafür gibt's überhaupt keinen regulatorischen Ansatz und Unternehmen entscheiden halt in einer Situation wo sie den wirtschaftlich sowieso nicht gut geht lieber für nichts, weil Infrastruktur und dazu gehört Wärmeerzeugung für viele anderen hält.
schon noch ein Jahr vor allem wenn es gut gewartet ist.
Und damit ist der Druck weg zu investieren.
Und das ist es, was mich mit Sorge erschält.
Dass wir tatsächlich in diese Desindustrialisierung laufen und dadurch immer weniger investiert wird.
Dann kann ich schöne Strategien machen.
die Sachen werden dann einfach auf Bruch gefahren.
Es interessiert keinen mehr, dass die Anlage auch in zwanzig Jahren noch hält.
Das ist das, was mir wirklich westlich auf den Inzorg gedrückt.
Wir kommen nachher bei D-Bakt ja auch noch zum Wettbewerbsumfeld zu sprechen, die starke Vorstoße in der Elektrifizierung Technologie haben.
Aber du sagst im Grunde ihr wisst auch nicht so hundert Prozent aufgrund dieser Armenbedingung und auf welches Pferd ihr setzen sollt.
kann man das so sagen?
Ja ich glaube wir haben ausgeschlossen dass wir jetzt auf Elektrifozierung als eigene Kernkompetenz setzen wollen.
Wir bieten heute in der Marine ein Hybridkessel an, also die mit Brennstofffeuerung aber auch zumindest vorbereitet sind für Elektroeinsatz.
Aber wir werden das nicht als eigene Kompetenz aufbauen können – das glaubt uns einfach keiner!
Wir stehen für Verbrennungstechnik.
Also werden wir uns dort weiterentwickeln wo unsere Kernkompetenzen sind Und ich glaube, dass es viele Chancen gibt eben in der Verbrennung von Rest- und Abfallstoffen.
Von Entsorgungsthematiken die dort uns die ja einfach Wege eröffnen.
Verstanden.
Lass uns mal aus der Strategie Richtung Umsetzung, Transformation noch schauen.
wenn du auf die letzten Jahre seitdem du jetzt bei sage bist dürfen jetzt bald fünf sein.
Was habt ihr echt konsequent durchgezogen?
Auf der einen Seite, wo du auch stolz drauf bist und was ist gescheitert.
Kannst du da in beiden Schubladen?
Siehst du da was?
Also das eine, was wirklich sehr gut funktioniert hat, ist die gesamte Verlagerung unseres Marine-Geschäfts nach China.
Und das zum Zeitpunkt, wo wir anschließend eben in so einem absolut boomenden Markt reingelaufen sind.
Das heißt,
das wurde in Bremen?
Genau.
Wir hatten in China schon sehr lange seit über zwanzig Jahren inzwischen ein Werk zur Kesselherstellung.
aber im Bremen wurden noch die Brenner gefertigt und sind dann nach China transportiert worden dort eingebaut worden.
Und die Gesamte, also den Brenner haben wir ein bisschen früher Verlagern angefangen.
Aber das gesamte Abwicklungsgeschäft, es war einfach der Schlüssel, dass eben kinesische Projekte, Ingenieure-Kinesische Projektabwickler mit chinesischen Werften zusammenarbeiten.
Die komplette
Wertschöpfung ist in China.
Wie viel Umsatz macht ihr in China pro
Zentral?
Ja, vierzig Millionen
also substanziell.
Also das war eine kluge Entscheidung, die habt ihr konsequent umgesetzt.
Genau.
Super geklappt!
Was ist schief gegangen?
Also was hattet ihr euch vorgenommen und wo saßt du im Nachgang?
Das ging echt in die Hose.
Also was wirklich in die Hause gegangen ist, ist dieses Thema in Bremen mit der High Performance Montage, was wir versucht haben eben in dem ersten Schritt des Sanierung eben dass wir nicht das komplette Werk schließen sondern eben so eine Fließmontage aufbauen Das ist total in die Hose gegangen.
Was
heißt High Performance Montage, was soll ich mir da drunter vorstellen?
Wir haben versucht eben dass wir vorher gab es eine ausgeprägte Inselfertigung mit sehr starkem Handwerksbetrieb geschult Und ich wollte unbedingt eine Taktfertigung einführen und das war so der Schlag.
Hattest du das woanders kennengelernt erlebt?
Ich habe es woanders eingeführt, ich hab' das eben in Wildeshausen eingeführt mit... Das ist ein Erlebnis für mein Leben sozusagen weil wir damit so japanischen Kurus das eingefürt
haben.
Also man sieht dich grinsen, dass man so ein erfolgreiches Thema gewählt
hat.
Ja, das war vor allem also eine unglaubliche kulturelle Erfahrung, weil da immer einen einen Ex-Manager von irgendeinem großen Lkw-Hersteller gekommen ist und dann alle sechs Wochen mit einem Dolmetscher Workshops, mit der ganzen Mannschaft gemacht hat.
Und so ist es vorangetrieben worden.
Warum hat's bei Sarake nicht geklappt?
Sarake hat es nicht gekleppt glaube ich weil wir uns nicht genügend mit dem Produkt konfigurationen auseinander gesetzt haben Und deswegen hat das einfach nicht funktioniert.
Wir haben viel zu viele Fehler gehabt, wir haben die Belieferung an die Arbeitsplätze und so weiter nicht geschafft.
Deswegen haben wir auch diesen Wettbewerbsvorteil nicht erreicht.
Wenn
man da ganz kritisch darauf guckt Christian es gibt ja keine Ahnung wie man diesen Bias nennt können wir wahrscheinlich Psychologen in den Notes helfen.
aber das Phänomen begegnet mir ja relativ häufig dass du als Top Manager ... in einem Unternehmen positive Erfahrungen mit eurem bestimmten Ansatz sammelst.
Und den hat man jetzt sozusagen als Erfahrungspayers im Kopf, so nach dem Motto... ... jeder Nagel braucht jetzt eben Mama und dann wird das schon passen.
Wie guckst du da selbstkritisch drauf?
Kann es dir passiert sein dass du dich an den Ansatz verliebt hast und hast ihn deshalb genutzt?
oder sagst du nee, ... ... da haben wir schon gut drüber nachgedacht und das hat aber trotzdem nicht geklappt aus den von dir skizzierten Gründen.
Oder hättest du im Nachgang jetzt gesagt, ist das normal?
Mein Experience-Buyers.
Wieso hat der mich da gefangen?
Ich schaue dann nicht so drauf, sondern ich schau anders darauf.
Die Analyse war nicht sauber genug.
Man muss ja bevor man eine Entscheidung trifft bestimmte Sachen analysieren und die Analysee ... nicht nur meine, weil ich so tief in den Daten nicht drinste.
Aber vom gesamten Team nicht tief genug ganz einfach um das Risiko abzuschätzen oder die Gaps abzusetzen und dann hätte man vielleicht eine andere Entscheidung geben.
Wann
habt ihr gesagt Stopp!
Das wird nix?
Ja, so gut es hat uns der Markt im Endeffekt gezeigt und wir haben dann... Ich habe in dreiundzwanzig, also dreiund zwanzig vierund ... Es war noch ganz gut aber in vierundzwanzig hab' ich gesehen dass es nicht funktioniert.
Verstanden Ja, vielen Dank fürs Teil.
Du hast zwei großartige Beispiele geteilt was in der Vergangenheit geklappt hat und was nicht geklappte.
Wenn du jetzt nach vorne blickst, was sagst du?
sind die zwei wirklich erfolgskritischen Faktoren für die Umsetzung der Strategie?
Also das eine ist dass wir wieder im Landbereich ins Wachstum im neuen Lagenbereich kommen und zwar global.
Das ist nicht nur was im Prämen, das immer noch der größte Teilbereich ist.
Aber dass wir dort wieder ins Wachstum kommen und uns wirklich die Projekte sichern können, die zu uns passen – es ist wichtig, wenn wir nicht blind schießen!
Und auf der anderen Seite das Vertrauen der Kunden zurückgewinnen, bei Verlagerung hast du immer Lieferfischwürdigkeiten durch dieses Thema einfach verunsichert.
wirklich erfolgskritisch, dass es da wieder gelingt auch das Vertrauen in der Vertriebsmannschaft zu haben.
Also wenn deine eigenen Vertriebesleute dir nicht mehr glauben, dass du das was sie beim Kunden zu sagen irgendwie einhalten kannst dann gehen die ja auch nicht mit breit geschwellter Brust raus.
Pass
uns mal auf dieses Vertriebsthema gucken.
Es gibt ja so ein bisschen den Spruch what got you here won't get you there?
also wenn ich jetzt in einen und ihr müsst ja um eure Finanzziele auch zu erreichen, wirklich jetzt in ein deutliches Wachstum profitabeles Wachsenen zu kommen.
Das heißt ihr werdet SAID irgendwie anders machen müssen als früher.
Was ist dann?
Jetzt ist es zwanzig dreißig.
du bist in die Zeitmaschine gestiegen kennst dich Strategie Zielbild Spielchen von mir du steigst aus Du guckst dir die Sales Mannschaft an.
was sehen wir da?
zwanzigg Dreißig bei Sake?
Was ist da vor allem anders als jetzt zwanzich sechsundzwanzig?
Ich glaube, dass wir ... Wir werden zwei Arten von Vertrieb haben.
Und zwar den einen sehr, sehr transaktional Vertrieb, den wir heute schon in großen Teilen mit unseren Werfkunden in China haben, den werden wir weitergetrieben haben.
Wir werden den im Landbereich auch haben weil wir eben Schlüsselkunden uns besser erschließen und da besser enger zusammenarbeiten und dass eben wir Artsystemlieferant sind für größere Systeme.
Das ist Betriebsart eins, Betriebesart zwei wird eine sehr stark beratungsgetriebene Vertriebsmannschaft sein wo wir über dem Kunden helfen seinen CO-Zwei-Footprint reduzieren zu können maßgeschneiderte Anlagen liefern können, wo eben die Verbrennungstechnik der Schlüssel ist.
Wir werden natürlich nicht irgendwie GU und Häuser bauen
usw.,
aber diese Technologie wird wieder ein ganz starker Fokus für uns sein.
Und wir werden in der Lage sein das global zu können – und nicht nur rund um unseren eigenen Kirchtürm sondern wir haben eine globale Mannschaft, die diesen beratenden Vertriebsansatz tatsächlich umsetzt.
Hast du heute die Mannschaft?
auch noch da sein wird für diesen Vertrieb?
oder wird es neue Geister, Leute Kompetenzen brauchen?
und wenn welche sind das?
Ich glaube schon, dass ich einen Teil der Leute habe.
Aber ich hab nicht alle diese Leute... Was
suchst du für Leute die du brauchst um das zu realisieren?
Also auf der einen Seite brauche ich in dem Systemvertrieb umso mal sozusagen zu den OEMs Leute, die sehr stark kommerziell geprägt sind also weniger technischen Ansatz haben sondern die eben den Kunden auch von seinen kaufmännischen Anforderungen besser verstehen und das dann im Unternehmen der Lage ist.
Ich glaube, dass wir da brauchen ist auch ein Team dahinter die das unterstützt.
Vielleicht haben wir die einzelnen Kompetenzen aber die Mannschaft haben wir dann noch nicht stehen.
Kommen ja vielleicht in dem Block Kultur und Leadership nochmal so die vierte Dimension, in die wir reintauchen wollen?
Und das andere is', dass wir halt wirklich noch mal mehr in die Ingenieurtechnik einkommen.
Das ist ja ein Klassiker, glaube ich bei den vielen Unternehmen erlebt habe Dass man irgendwann versucht hat immer weniger Ingenieure zu beschäftigen dieses, das was das Unternehmen eigentlich groß gemacht hat.
Das hat man dann irgendwann in den Zehnerjahren oder ein bisschen vorher versucht und da gab es nur noch kaufmännische Ausbildung und keine Ingenieurausbildung mehr im Unternehmen.
Und ich glaube, dass ist das, was wir wieder besser nach vorne bringen müssen – dass wir halt auch ein Ingenieurunternehmen sind und eben für Ingeniore interessante Arbeitsplätze bilden, ob die jetzt Verfahrenstechnik-Ingenieure sind.
Aber das ist glaube ich das andere Wichtige, dass es uns gelingt diese Leute wieder zu begeistern für das was wir machen.
Lass uns da mal in das Operating-Model von euch kurz mal einblicken, Operations weil du hast es gerade schon angedeutet, dass ihr eben global... Du nennst es, ich hab grad immer hier geguckt, du nenns dieses Säule glaube ich Global Alignment wo du im Grunde Ja sagst, pass mal auf.
Global Optimum bietet Local Optima von dir gelesen das heißt gleichzeitig habt ihr aber lokale Betriebseinheiten und der deutsche Großmittelstand wie ich ihn kenne hat ja über Jahrzehnte im Grunde so ein bisschen das Modell praktiziert.
Ich entweder die lokale Standorte sollen im Grunde eigenverantwortlich nach der Art arbeiten, wie sie es am besten können und mögen.
Sie kennen den lokalen Markt usw.
Und sofort du gehst jetzt her und sagst nein wir müssen global denken.
Wir müssen auch global aus einer Standardisierungs Sicht die Dinge an den verschiedenen Standorten wahrscheinlich nicht gleich aber ähnlich machen.
Wie passt das?
deutsche Mittelstand eher andersrum.
und du sagst, sage machen wir Standardisierung über Lokalisierung.
Magst du das mal einbetten in die Art wie ihr Wertschöpfung betreiben werdet vor allem auch immerhin ja in ich glaube zwanzig Ländern.
Siebzig Standorte ist ja auch nicht ganz unkomplex von vor allem China Argentinien Kroatien Deutschland etc.
magst du es mal bisschen orientieren und vielleicht auch diesen vermeintlichen vielleicht Widerspruch auflösen?
Ich bin ja selbst in Konzernen groß geworden, in Unternehmen groß geworden und mein Berufseilenstieg bei ABB war bewusst in dem Thema, also den Global Act Local war damals das Thema was mich eben interessiert hat.
Aber das waren eben andere Einheitsgrößen.
Also ich meine da hat eine deutsche Gesellschaft, ich weiß es nicht mehr wie viele Zehntausend Mitarbeiter gehabt.
Wir haben halt viele Standorte, die mit sieben, acht oder zehn Leuten unterwegs sind.
Und benötigen zur Unternehmenssteuerung vor allem zur Liquiditätssteuerungen aber auch zur Kapitalsteuerungs- eben gewisse ja kaufmännische administrative Qualitäten und Qualifikationen.
Und wie wird sich dein eigenes in Gansifüßchen Operating Model ändern?
So agieren, wenn du dann noch die Rolle in haben möchtest wie heute oder was ändert sich da?
Was mir fehlt ist einfach dass ich mich nicht genügend mit der Zukunft auseinandersetzen kann.
Jetzt vor allen Dingen in den letzten Monaten keine Zeit gehabt.
Ich muss noch zwei, drei Schritte machen in der Führungsaufbau und der Föhrungsorganisation um eben tatsächlich dann diese Sachen machen die das Unternehmen halt in zwanzigdreißig und beyond sozusagen erfolgreich machen.
Die zwei, Drei Sachen sind nennen Sie ganz kurz
Ja, ich brauche eine vernünftige Führungsstruktur für die Global Business SES.
Also für den Landbereich und ich muss diese beiden Vertriebsthemen beginnen aufzusetzen.
also an diesen Sachen arbeiten wir gerade.
Die müssen dann mit den richtigen Menschen umgesetzt werden.
aber das so zu initialisieren ist sicherlich das was ich jetzt für mich wahrscheinlich für die NAPFs bis Ende des dritten Quartals vorgenommen habe.
das Gerücht oder den Mythos, dass Topmanager entweder gute Sanierer sind oder gute Wachstumsmanager.
Du ahnst die Provokation, die dahinter steckt?
Wie guckst du da drauf?
Ja also ich weiß, dass ich es schon mal geschafft habe beides zu machen.
Schonmal
beruhigt!
Das ist das was mir gewisse Sicherheit gibt, dass es mir wieder gelingen wird.
Ich glaube, Frage ist ja immer, warum bleibt man so lange beim Unternehmen?
Wenn man als Sanierungsmanager kommt?
und dann hast du gerade gelesen, einunddreieinundzwanzig.
Hast ihr eigentlich alle Ziele erreicht?
Warum hast du nicht gesagt, jetzt gehen wir wieder?
Du hast wieder einen Haken an deinem Lebenslauf dran und gehst auf das nächste Thema.
Es ist halt nicht das was mich echt interessiert weil diese Turnaround-Geschichten sind nur der erste Schritt.
Ich bin ein großer Anhänger dieser These, dass man eine Sanierung hat.
Eine ganz andere Ursache als das was man vor der Hand meint.
Also ich glaube an die strategische Krise und an die Ertragskrise.
Weil ich das so oft erlebt habe.
Und davor gibt es eine Shareholder-Krise.
Da gibt es bestimmt auch eine kulturelle Probleme vorher.
Und ich glaube, das hilft ja nichts.
Wenn ich dann eben die Liquiditätskrise beseitige aber die anderen Themen nicht anfasse weil ich sonst in zwei Jahren wieder dort bin und dass viele Leute die Sanierungsmanagement machen haben das einfach erlebt.
Die kommen dann wieder hin da wird es sechs Gutachten oder früher die anderen Berichte von den drei Vorgängern vorgelegt und wir sind wieder an der Situation.
also interessiert mich das Wachstumsthema eben sehr stark.
Wenn man nach einer gewissen Zeit kennt, man das Unternehmen ganz gut und dann kann man daraus halt eine Wachstumstrategie entdecken.
Und es reizt mich das zu tun.
Und das Mindset?
Weil du hast es ja selbst gesagt, naja ihr habt euch jahrelang und Sanierung, du hast das selber beschrieben mit euch selbst beschäftigen müssen.
also der Blick geht dann ganz stark nach innen.
Mach es ja genau umgekehrt.
unter natürlich weiterentwicklung der Operation Exzents muss mein Blick nach außen gehen, ich muss fantasierend wickeln.
Du sagtest gerade selbstkritisch dass dir eben auch die Zeit fehlt im Moment noch dich mit der Zukunft zu beschäftigen.
und glaubst du das du zwischen diesen beiden Geisteshaltungen umschalten kannst?
oder was würdest du auch anderen CEOs empfehlen?
Wie man das kann?
Weil wir haben ja durchaus im Moment in Deutschland die Situation, dass es ein paar mehr größere mittelständische Unternehmen im Krisenmodus gibt.
Wo ich auch feststelle, dass sich Führungskräfte, die wachstumsverwöhnt sind schwer damit tun und häufig auch viel zu spät konsequent agieren.
Ja hast du da.
Wie machst du das?
Oder kannst du da versuchen, Tipps zu geben wie Menschen vielleicht zwischen diesen beiden Modis hin und her schalten?
oder ist es sowohl ein Gipsen-Hybrid-Mode.
Das weiß ich nicht aber für mich ist es halt immer wenn ich angefangen habe die Sanierung zu machen dann musste ja trotzdem wissen was ich in drei Jahren wo ich hin will weil sonst treffe ich von vornherein falsche Entscheidungen.
Also man braucht immer schon einen Blick nach vorne, wie das Unternehmen ausschauen soll.
Ob es dann dorthin kommt ist ja eine andere Sache.
Aber ich glaube, dass vergisst man oft – also mit Sexgutachten ist es auch immer wieder Markt und Wettbewerb.
und wo ist die Positionierung?
Und das ist schon sehr wichtig, dass man sich darüber wirklich Gedanken macht.
Von daher ist es nicht so schwierig.
Ich sehe eben umgekehrt.
der Kosten-Senkungsfaktor des Sanierungsmodus Der Personal und interne Modus ist ein Mittel zum Zweck.
Das ist kein Selbstzweck, ich... ich reduzier die Kosten, sondern das Mittel zu zweck um dann nach stärker irgendwas anderes zu erreichen.
Nach
dem Motto
man kann
sich nicht erfolgreich sparen?
Genau und so schaue ich da drauf und ich glaube deswegen ist es kein Widerspruch für mich.
Ich weiß selber dass ich sehr, ich glaube nicht, dass in mir hätte diese Silicon Valley-Wachstumstrategien oder so wo du eben dran glaubst und alles auf eine Karte setzt und dann dieses Ding wie ein Wettethema, das kann ich glaube ich nicht, ich bin halt.
dann komme aus einem Maschinenbau Umfeld wo ich eben so Wachstumsthemen Stück für Stück weiterentwickeln kann, Marktchancen erkennen und dann die Organisation dort auszurichten dass man diese Marktstraßen tatsächlich ergreifen kann.
Und das ist dann für mich nicht so unterschiedlich vom Modus operandi, von der Sanierung.
Wenn ich auch ein Ziel habe aber ein Ziel um etwas zu erreichen also es gehört für mich sehr stark dazu dass sich einen zielgut analysieren also zieht gut formulieren kann das dann vermitteln kann und eben die Organisation hinter des thema bringen
wenn man jetzt in phasen ist und wir haben ja durchaus eine strukturelle krise in diesem land gerade zur meistern zuhören von debagten tipp oder auch ein zwei fragen über die sie nachdenken sollen.
Nimm dir gern Zeit das zu reflektieren, was würdest du ihnen sagen wenn Sie wahrscheinlich jetzt kein Sanierungsfall sind aber in einer schwierigen Phase sind?
ebet ist runtergegangen umsetz vielleicht runter gegangen.
Was würdest Du aus deiner Erfahrung sagen?
Leute denkt mal über folgende zwei drei Fragen oder vielleicht ist es auch nur eine nach Geht der da durch den Kopf?
Also die erste Frage, die ich mir stellen würde ist immer wofür steht das Unternehmen.
Und die ist nicht leicht zu beantworten weil oft wenn du in so eine Krise reinkommst ist die ursprüngliche Kernkompetenz des Unternehmens verschüttet durch allen möglichen was auch immer.
Und ich glaube, das ist das was ich mich als erstes und dies ist nicht eine Frage die man gerade als Sanierungsmanager von außen beantworten kann.
Sondern es ist eine Frage da muss man mit vielen Menschen reden.
Ich glaube diese würde ich mir immer stellen in der Situation.
Selbst wenn ich jetzt schon seit drei vier fünf Jahren als CEO tätig bin würdest du sagen nimm dir die Zeit mit den Leuten darüber.
Genau und praktisch
selbstkritisch, ob du vielleicht Sachen reingetrieben hast wo du gemeint hast das passiert ja jedem.
Du siehst eine kurze Chance und denkst mensch das müsst man doch machen.
Das ist nicht so weit vom Wegesrand Aber ich glaube das finde ich eben sehr wichtig weil das ist die wichtigste Grundlage für eine gute Entscheidung.
Kannst du teilen wie diese Frage bei Sake damals beantwortet oder auch freigelegt hast, hast du rausgekriegt?
Wofür steht dieses Unternehmen und wofür steht es tatsächlich heute.
Hast Du das noch im
Griff?".
Ja also ich glaube warum reite ich da drauf rum?
weil ich wahrscheinlich... Es war halt dann immer mal wieder aus so einer Zeitdruckphase dass ich mir wahrscheinlich nicht die Zeit nehme genommen habe oder ich hab sie nicht gehabt oder warum.
aber ich hab's mir nicht genommen um dem wirklich so auf den Grund zu gehen.
Weil einem natürlich die offensichtlichen Antworten derer, die da sind immer wieder gleich gegeben werden und vielleicht hätte man andere oder ich hätte sicherlich andere Sachen ein bisschen anders entschieden wenn nicht der Frage wirklich auf den grund gegangen wäre und wenn nichts verstanden hätte auch was mir berichtet worden ist.
Ich denke, heute haben wir sehr stark auf Produkt gesetzt.
Also sage ich als Brennerhersteller was eben viel zu kurz ist weil eben die Stärke der Verfahrenstechnik ist.
also wir liefern Feuerungssysteme und vielleicht noch eher in Lösungen also Lösungen das heute breitgetroffenes wird aber so dieses Kleinanlagen in dieses Thema reinzuziehen wo wir uns über Ingenieurwissen eben differenzieren.
Und da, glaube ich habe mir das so dieses strategische Spiegel und diese Themen einfach gefehlt und es macht nichts kaputt weil man solche kerne Themen nicht mit Redius und Rudern nicht lang rum.
Ich glaube, wir hätten einige Irrwege weniger genommen wenn man uns das deutlich klarer gewesen wäre und hätten vielleicht einige Sachen eher weg schnitten.
Wenn du sagst sprecht mit möglichst vielen Menschen was ist dein Tipp?
Mit wem soll ich sprechen?
bin mittelständische Unternehmer.
Unternehmerische Performance ist jetzt nicht gerade so.
Nämlich von dir den Punkt auf, wie ich sie gerne hätte.
Hey was ist der Kern des Unternehmens?
Was ist die eine Driving Force, auf die man uns konzentrieren soll?
Was isst du dein ganz praktischer Tipp?
Das klingt zwar blöd, aber ich glaube es sind oft den unangenehmen Mitarbeitern zuzuhören im eigenen Unternehmen.
Es ist eine Trivialität.
Manche haben nichts zu sagen und das kriegt man auch schnell raus.
Aber es ist glaube ich viele die wenn man sich die Zeit nimmt einem schon eben sagen können gerade die sehr lang sind.
Das trifft immer für meinen Fall zu dass ich rein komme nicht die und denen zuzuhören, das rauszuarbeiten.
Das ist glaube ich schon sehr wichtig.
Und das Ganze dann zu talenten.
also man darf sich sicherlich auch mal eine Marktstudio organisieren.
mit Kunden sprechen halt ich eben auch für sehr wichtig.
warum kauft ihr eigentlich bei uns?
Die kaufen ja oft seit zwanzig oder dreißig Jahren weil den Unternehmen gerade im Maschinenbau Investitionsgüter Und das ist auch nicht verkehrt.
Also so ein Bild halt wirklich von verschiedenen Sachen anzuschauen, um zu sehen wofür steht jetzt diese Marke eigentlich?
Ja.
Sonst mal noch in die vierte Dimension bevor wir nochmal zum Umfeld sprechen kommen rein.
Wir haben über Strategie gesprochen bisschen darüber wie ihr Uben setzt und wir sind habt jetzt ein bisschen über das Operating Model Kultur Leadership was sind so zentralen Werte, die bei Sake tatsächlich gelebt werden.
Also nicht das mit was ihr unter Umständen eure Flure plakatiert sondern was zeichnet Sake aus im Miteinander?
Du hast ja das Bild beschrieben von der Internationalen Management Konferenz.
also dieser Ja, vertraute familiäre Umgang miteinander ist sicherlich etwas was für Leute von außen immer wieder unglaublich ist.
Also ich habe einen Kollegen der mich unterstützt hat und er hat so nach den ersten Tagen gesagt die Leute sind so nett zueinander da.
also mit dem verstehst du auch was es für ein zweischneidiges Schwert ist da drin das ganze Thema weil man sich dann halt auch nicht wirklich ans Bein pinkelt oder eben halt auch ein Dritt von Schienbein gibt.
Aber das ist sicherlich etwas, das hat sehr viel mit der gegenseitigen Wertschätzung zu tun und so weiter.
also dass es sicherlich was...
Also Vertrauen, Wertschätzungen?
...Wertschätzung,
das ist da.
Und das andere ist wirklich auch dieses Interesse in einem internationalen Unternehmen zu arbeiten.
Dieses Erlebnis ist natürlich, dass eben die Leute von aller Welt kommen.
Und es ist eine Riesenfreude, die alle zu sehen und alle kommen gerne nach Bremen.
Es ist Bremen nicht the place in the world sozusagen wenn du ins Sydney deinen Hauptsitz machst.
Aber trotzdem ist das halt so, weil man sich da irgendwie Zuhause fühlt, man kennt die Leute gut.
Das glaube ich auch interessant oder was sicherlich positiv ist und dann stolz auf Technologie zu sein.
Stolz?
Ich würde sagen Vertrauen, Wertschätzung, stolz.
Ja ich glaube das ist schon so wichtig.
Passen.
Ich muss gerade nur der Selbstmutzung heute Sie erwähnt hast.
Ich habe deine beiden australischen Kollegen ja auch vor einem guten Monat miterleben dürfen.
Und strahlt Ihnen allen tatsächlich aus dem Gesicht gerne an den Nadelöhrer der Welt Bremen einzudürfen.
Teilen.
Deine Shareholder sagt ja, es ist ein hundertprozentiges Familienunternehmen.
Diese Werte oder gibt's da auch Konflikte wo ihr anders auf die Dinge guckt?
Nein ich glaube diese Werte die prägen die Familie sehr stark.
also das sind sehr persönliche Sachen also die halt auch kommen und dass es tratiert von der Generation vorher auch schon.
Ich glaube das ist schon sehr stark.
eben tatsächlich Unternehmenskultur.
Kannst du sagen mal, vielleicht im Spannungswelt eurer drei wichtigsten Wettbewerber einordnen?
Kurz knapp.
Also wer sind so die drei wesentlichen Player?
Ich habe mir natürlich ein paar angeguckt ob das Honeywell Weißhaupt und Kaldere heißen.
sie glaube ich ist in den USA.
Sind's dies ins andere?
Wo würdest Du dahin schauen?
Auch da, wenn man im Marine-Geschäft anschaut gibt es halt zwei wesentliche Wettbewerber.
Ich würde da eher auf Alfa Laval setzen also die halt ein Milliardenkonzern sind und als Riesenschiffs aus Rüster auftreten und die halt in vielen Zeichen sozusagen mal in unserem Bereich Benchmark auch sind.
für uns Im Landbereich ist der Wett bewerb etwas gesplitteter.
In China entstehen riesige Wettbewerber, die auch technologisch sehr gut sind.
Das ist die Firma Ebiko auf die schauen wir es ja genau vor.
Wie
heißt das?
Ebico.
Die eben ja sehr gut unterwegs sind mit einer anspruchsvollen Technologie und guten Emissionswerten aber eben zu sehr wettbewebsfähigen Preisen.
nicht billig, Mit Weißhaupt vergleicht sich sage ich immer schon sehr lange, weil es eben so gerade im europäischen Exportgeschäft war das immer der Platz herrscht.
Aber ich glaube, dass ist das was ich vorhin versucht habe anzudeuten.
wenn man uns über die Wurzel unterscheidet, die spielen in einem völlig anderen Wertbewerbsumfeld.
also wenn man sich anschaut wie schaut dieser Market Teil aus dann sind die halt die liefern hochwertige qualitativ zuverlässige Produkte.
Das ist ein Produkthersteller mit ganz anderen Stückzahlen, mit ganz andern Themen.
Mit auch einem anderen Anspruch und mit einem anderen Know-how im Sinne.
die haben eine viel tieferes Fertigungsknow-how bei uns.
Es ist mehr Verfahrenstechnik.
Wenn
es weiß Haupt nicht ist wer wäre dann ein relevanter Wettbewerber?
Ja also ich meine es gibt im internationalen Kontext gibt's sicher Eulern aus Kandinavien.
da ist interessant dass sie sehr früh ganz gute Markterschließungsstrategie gemacht, die dann immer mit Werken vorangegangen sind.
Aber haben eben auch sehr stark auf Wärmepumpen sehr früh gesetzt.
also das ist sicherlich ein interessanter Wettbewerber der im Brennermarkt vielleicht nicht mehr so schwierig ist wie für uns so schwer ist wie vor zwei oder drei Jahren.
und dann gibt es die im globalen Wett bewerbte Amerikaner.
Siko und John Singt kommen aus dem gleichen Kontext können glaube ich beide zur amerikanischen Industriegruppe.
Das sind so die, wie man sich anschauen würde.
Mehr
von denen macht ihr am meisten Angst?
Mir macht da eigentlich keine Angst.
also das ist... weil ich glaube wir haben in China eine riesige Chance, die wir eben zurzeit nicht auf die Straße bringen.
Also deswegen ist das wichtig und..
Die Chance wird gesteht worin?
zu wachsen, einfach viel mehr Brenner zu verkaufen.
Wir müssten dreihundert-vierhundert verkaufen und das ist nicht etwas was über zehn Jahre geht sondern wenn wir es richtig machen über drei vier Jahre weil das eben auch so ein Resellergeschäft ist.
Und warum China so attraktiv ist?
Weil die chinesischen Kesselbau Anlagenbauer nach Afrika gehen?
Gibt es irgendwie?
du hast ja vorhin erwähnt dass ihr ganz bewusst nicht auf die Elektrifizierung des Verbrenner Geschäftes da schaut.
Wettbewerber von euch machen das.
Spielt es eine Rolle?
Die Elektrifizierung?
ist das etwas, wo du unter Umständen sagst, naja, das is jetzt ne strategische Wette, dass ihr sagt nee wir glauben da nicht dran und du weißt ja welche Richtung ich möchte was denkst du da drüber?
also ich glaube fest daran, dass die Elektrifzierung eben die Wärmepumpe ist viel effizienter als halt.
ne irgendeine thermische Verbrennung.
Also ich glaube fest daran, dass Elektrifizierung oder Wärmepumpen sicherlich auch für industrielle Anwendungen immer weiter zunehmen werden.
Es ist halt die Frage des Energie-Mixes.
also ich glaube intelligentes Energiemanagement wird für Industrieunternehmen oder auch für Krankenhäuser oder für große Gebäude so sein das man halt schnell wechseln kann.
Also immer den günstigsten Brennstoff haben kann, also deswegen würde man vielleicht zwei oder drei Kessel, drei verschiedene Brennstoffe und davon hat einer halt.
eine Elektrifizierung ist sicherlich etwas was mittelfristig in den nächsten drei bis vier Jahren Standard sein wird.
aber Für mich ist es wichtig, eine Differenzierung zu haben.
Was bringen wir denn mit?
Ich meine natürlich können wir jetzt irgendwelche Technologien verkaufen oder so was.
Wir kaufen etwas ein aber wir sind halt kein Handelshaus sondern wir sehen uns als Ingenieurwude und eine Erfertigungskompetenz und eine Anlagenbaukompetenz.
Und die wird nicht abgebildet.
wenn ich eben so eine Schlüsselkomponente einfach dazu kaufe Und so ist es auch zu verstehen, ich schließe nicht aus dass wir die Dinge liefern werden aber wir werden sie nicht herstellen.
Wir werden nicht entwickeln da drin.
Siehst du ein
Substitutionsrisiko im großen Stil?
Auf jeden Fall von den klassischen strategischen Bedrohungen ist das halt eine ganz klassische strategische Bedrohrung.
der Markt wird dadurch kleiner werden
Und trotzdem gilt es den profitable growth zu meistern.
Ja
und was gibt dir den confidence level, dass diese ja ich weiß nicht ob es eine quadratur des kreises ist das die am ende doch aufgeht?
Es ist halt so, dass viele industrieunternehmen immer noch riesige abfallmengen haben und zwar schwierig zur entsorgen der abfallmenge.
Und da wir eben flüssig, gasförmig oder Stäube auch verbrennen können sind wir glaube ich das relativ gut positioniert sind den zu helfen auf eine ganz andere Art und Weise.
Die sparen Entsorgungskosten reduzieren ihren originären Energieeinsatz also sie brauchen ja nicht einmal Strom kaufen.
wenn sie das dann wenn Sie das verbrennen und schaffen dadurch eben dann ihre Wärmeerzeugung, Wärmenergie da.
Das heißt du denkst durchaus ja in dem Sinne wenn ich dich richtig verstehe auch über neue Geschäftsmodelle nach oder Märkte die ihr heute noch gar nicht bedient?
Genau das ist das wichtigste dass wir halt.
also ich weiß nicht ob ich deiner Chimere auflege aber ich denke schon dass die... Ich habe ja seit langem Verbiolia gearbeitet und die sehr stark in diesem Entzorgungsthema drin sind.
viele, viele der Themen die da beschäftigt haben tauchen halt immer wieder auf und ich glaube das sind nicht gelöst und bieten halt riesen Chancen.
Und das ist das wo ich glaube dass wir deswegen kommt dieser Ansatz von diesem Beratungsvertrieb-und Anlagenbau, dass wir diese Themen eben die Kunden beraten können wie sie das was Sie sonst eben teuer entsorgen müssten wieder einsetzen können um Energie zu erzeugen, Wärme zu erzeigen.
Sehr sehr spannend!
Christian zum Abschluss dieser Debaktfolge.
Noch die Frage an dich, wenn du als CEO bei SAKA ausscheidest?
Wann auch immer das sein mag.
Was wünschst du dir, dass über dich dann gesagt wird über die Zeit, die du da warst und zwar jetzt abseits von irgendwelchen Pressemeldungen?
so was ist sozusagen dein innerer wo du denkst Wenn das mein Vermächtnis ist und Leute so dann über mich reden und diese Dinge sprechen, dann würde ich mich das freuen.
Also ich tue ja wenig Sachen um Fußabdruck hinterzulassen.
Das
weiß ich nach dem Gespräch nicht unbedingt.
Du hast ja glaube ich schon ordentlich einen Fußabdrück hinterlassen?
Ja,
aber ich mach's nicht um einen so hinterlassen.
Aber
du willst ja dennoch ein Beitrag leisten.
Ja natürlich, also ich glaub dass es sicherlich Das eine ist sicherlich, dass Unternehmen in einer schweren Zeit wieder in eine gute Zukunft geführt zu haben.
Das ist vielleicht etwas... das zweite, dass ich Orientierung gegeben habe und damit die Leute mitgenommen hab, dass es eben nicht ein Miteinander war.
Das halte ich eigentlich für wichtig!
Und der Spaß gemacht hat, das würde ich eben auch noch sagen.
Dass die Zusammenarbeit eben nicht so bierernst war sondern eben auch bei allem Stress und bei allen Themen dann halt doch immer mal wieder Zeit war dass man mit einem Lächeln durchs Haus geht.
Sehr schön also das spüre ja ich, der dich jetzt nicht aus dem Alter kennt aber ganz gut kennt Ja, du dich selbst nicht und die Dinge nicht so Bier ernst nimmst.
Wie du es gerade beschrieben hast trotzdem sehr klar und konsequent unterwegs bist.
ich danke dir vielmals für das was du heute so geteilt hast alles andere als Selbstverständliche Offenheit und Souveränität auch mit denen Du wirst es mir nachsehen teilweise etwas provozierenden Fragen oder noch Nachbohrfragen.
Ich glaube da ist wahnsinnig viel wertvoller Inhalt drin.
Für alle die das interessiert hat Gerne die Folgen von Deep Act abonnieren.
Christian, an dich ganz herzlichen Dank dass du da warst und ich wünsch dir uns sage das die Strategie mit dem Profitable Growth auf geht und ihr dabei ordentlich viel Spaß habt.
Herzlichen Dank!
Vielen dank fürs Gespräch.
es war auch für mich sehr interessant und kann das noch jedem Empfehlen der eingeladen ist es tatsächlich zu machen.
Neben dir Christian, ganz herzlichen Dank an alle Zuhörer und Zuschauer von Debakt.
Vergesst auf keinen Fall den Kanal zu abonnieren!
Debakt lebt davon indem es möglichst weit verbreitet wird.
wenn ihr Empfehlungen habt für Gäste, Unternehmen die ihr gerne in Debakt besprochen haben möchtet unbedingt her damit.
Und wenn Zuhöhrinnen und Zuhärter Fragen haben die gerne adressiert werden soll die heute nicht adressierte worden sind in den komplexen Strategie, Umsetzung, Führung und Kultur.
Schreibt sie einfach in die entsprechenden Chats rein – ich dessehe!
Und wer in Kontakt mit mir treten möchte, einfach E-Mail matias at kolbuuser.com.
Vielen Dank fürs Zuhören und Zuschauen.
Bis
bald!
Industrielle Verbrennungstechnik klingt im ersten Moment nach traditionellem Maschinenbau, aber ist im globalen Wandel jedoch ein Schlüsselbereich der Energiewende. Das Bremer Traditionsunternehmen SAACKE ist ein weltweit agierender Hidden Champion mit 1.200 Mitarbeitenden und rund 190 Millionen Euro Umsatz. Mit seinen Brennern und Kesseln sorgt das Unternehmen dafür, dass die Flotten internationaler Reedereien ebenso wie die Lackiertrocknung im BMW-Werk Leipzig oder der Deutsche Bundestag zuverlässig mit Wärme und Dampf versorgt werden.
An der Spitze steht Christian Ausfelder. Als er 2021 als Sanierungsmanager zu SAACKE kam, galt es, das Unternehmen aus einer harten Krise wieder in ein profitables Geschäft zu führen. Heute stellt er die Weichen voll auf Wachstum und grüne Transformation.
In dieser Folge von Debugged spricht Christian Ausfelder mit Matthias Kolbusa darüber, wie man radikale Personalentscheidungen mit echter Menschlichkeit vereinbart, warum das Verlagern von Wertschöpfungsketten nach China ein strategischer Erfolgsfaktor war und weshalb der Versuch, eine automobile Taktfertigung im Handwerksbetrieb einzuführen, krachend gescheitert ist. Ein ehrlicher Deep Dive über die Hürden der deutschen Energiepolitik, die Wette auf Sonder- und Abfallbrennstoffe sowie die Frage, wie ein Top-Manager den Schalter von restriktiver Sanierung auf mutige Wachstumsstrategie umlegt.
Viel Spaß beim Hören!
Produziert von Podstars by OMR.
Mehr von Matthias Kolbusa:
Website: https://kolbusa.com/
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/matthiaskolbusa/
Keynotes: https://kolbusa.com/keynotes/
KI kann personalisiert sein, aber nicht persönlich sein.
Ohne zu sagen, dass KI keine Rolle spielt ganz im Gegenteil.
Es hilft uns dabei, dass sich der Berater auch auf die Themen konzentrieren kann bei denen er den Unterschied
machen kann.
Wie viel MLP-Berater gibt's?
Zwarzig, dreißig noch!
Sind es immer noch zweitausend?
Wenn wir alles gutmachen, dann sind das mehr.
Trotz
KI.
Trots KI, ja.
Herzlich willkommen zum Debakt unserem Podcast mit dem Topmanager dieses Landes heute Jan Berg bei mir Den ich sehr mag und schätze, wie ich das so sagen darf.
Was macht eine MLP?
Was können vielleicht andere Unternehmen auch von euch im Kontext Strategie Operating Model Kultur Leadership lernen?
Was hat bei euch geklappt, was hat nicht geklappt?
Wohin zahnt ihr?
vielleicht auch und dann mit Sicherheit auch ganz spannend so ein bisschen ins Umfeld zu gucken.
Ihr selber habt euch KI kräftig auf die Fahne geschrieben.
Was macht das mit einer MLP?
Was macht es vielleicht auch mit dir persönlich?
Wie guckst du da drauf?
Ja und freue mich einfach auf ein gutes Gespräch!
Vielleicht um dich so ein bißchen kennenlernen zu dürfen.
am höherer Seite.
ich hatte letzte Woche, das habe ich so zwei drei Mal im Jahr Ein echtes Tief, also sowohl launenmäßig emotional als auch physisch.
Ich weiß dass es kommt.
weißt du inzwischen wieder umzugehen?
Also ich bin schlecht gelaunt fängt dann so in dem Fall war's Montag Dienstag damit an.
Zum Glück muss da jetzt keiner mehr drunter leiden weil einfach das Kommunikationsmaß auf einem Minimum reduzieren.
eine Frau und Kinder wissen dann Bescheid aber Jetzt ist er sozusagen nicht so gut drauf.
Aber keiner muss sich damit sozusagen irgendwie quälen.
Dann hatte ich dummerweise Bons in der Firma dann letzte Woche All-Stuff-Meeting.
Das machen wir jedes halbe Jahr, also musste dennoch entertained und Energie reingegeben werden, sei es in Vertrieb, in die Entwicklung oder oder oder.
Kann man natürlich so The Show must go on?
Kennst du sowas?
Oder ist das dir unbekannt?
Und du sagst ne, eigentlich laufe ich immer wunderbar in einem angenehmen Drehzahlbereich!
Ob jeder, der das behaupten würde, dass er immer im selben Drehzahlbereich wäre.
Der würde lügen.
Natürlich kennt es jeder und die Aufgabe ist halt einfach am Alltag, die Schwankung nicht zu groß werden zu lassen.
Es gibt halt die Momente und dann ist immer die Frage was kann ich in welchem Moment zulassen?
Wie schaffe ich aber auch eine Ablenkung hinzubekommen und wie schaff ich's dann wieder mich auswesentliche zu konzentrieren?
Wann war dein letzter Moment dieser Art?
Kannst du dich erinnern?
Oh, das ist gar nicht so lange her vor ein paar Wochen.
Nicht deshalb halt irgendwas schief lief sondern weil es einfach eine herausfordernde Situation ist und wenn man dann auch für sich recht hoch dreht, wenn man relativ eng eine enge Taktung hat um Entscheidungen zu treffen Wenn man davor steht große Entscheidungen zutreffen, dann braucht man für sich immer mal wieder den Momentenschritt zurückzugehen Und das versuche ich mittlerweile sehr bewusst zu machen Sich mal ne Stunde Zeit zu nehmen Vielleicht mal auf einen Meeting zu verzichten Sich draußen auf die Terrasse zu setzen
und
nicht am Schreibtisch zu sitzen oder mal ein bisschen länger joggen zu gehen, um über die Themen nachzudenken.
Und aus dem Alter kommt den Schritt zurückzugehen und für sich zu reflektieren, wo stehe ich denn da gerade?
Das finde ich entscheidend, auch wenn man schwierige Entscheidungen trifft bei denen es vielleicht eine andere Diskussion gibt, bei der es unterschiedliche Sichtweisen draufgibt, eine klare innere Haltung zu haben.
Dann Zeit darauf zu verwenden diese Innere Haltung zu finden, dann kann man mit vielen Themen umgehen.
Insofern ja, die Momente gibts aber mit den Momenten bewusst umzugehen.
zu reflektion Wo stehe ich und wie möchte ich es weiter angehen?
Ist was, was ich mir versucht habe in den letzten Jahren besser beizubringen.
Ob's immer gut funktioniert ist eine andere Frage.
Wachst du teilen, was du für die Entscheidung mit dir rumgetragen hast, die dich da beschäftigt hat?
Wir haben nochmal etwas Veränderungen vorgenommen bei uns in der Aufstellung im Vertrieb und das sind immer sehr weitreichende Entscheidungen, die man zu treffen hat, die aus meiner Sicht absolut notwendig waren und zu denen wir auch... unter dem Strich auch viele positive Rückmeldungen bekommen haben, aber natürlich auch negative Rückmeltungen.
Klar ist auch dass man auch immer emotionale Rückmellung bekommt das man Menschen an unterschiedlichen Stellen dann auch trifft und sie betroffen sind an unterschiedliche Stellen davon.
Und gerade wenn man Entscheidungen trifft die Auswirkungen auf viele Menschen haben sind es die Entscheidungen Die ich am stärksten mit nach Hause nehme die mich auch meist mit beschäftigen weil am Ende ist es mir extrem wichtig die menschen mitzunehmen.
Am Ende ist es mir extrem wichtig, dass die Menschen die Entscheidung, die man trifft akzeptieren können.
Dass sie davon überzeugt sind das der Weg der Richtige ist.
Man muss sich aber auch immer wieder vor Augen führen in größeren Organisationen wenn man Entscheidungen trifft für in unserem Fall Vierneinhalb Tausend Menschen oder in dem Fall jetzt für etwas mehr als Zweitausend Kolleginnen und Kollegen Dann ist auch klar, dass es nie eine eindeutige Rückmeldung geben wird.
Und es ist natürlich auch klar gerade dann auf Wenn man Dinge anders macht, dass der Eine es besser findet und der andere schlechter findet.
Und das sind dann halt einfach so die Momente, die einen am stärksten beschäftigen.
So würde ich es beschreiben.
Vielleicht ums einmal konkret zu werden?
Ich selbst kam mich bei mir an eine Entscheidung erinnern über September letzten Jahres wo ich nicht doch für eine substanzielle Neustrukturierung bei uns entschieden hatte und die Konsequenz war dass ein Bereich komplett neu aufgesetzt, neu strukturiert worden ist.
und da waren eine ganze Menge Personen dabei die hätte ich mir noch so viel Mühe geben können die emotional mitzunehmen.
wir waren nicht mit zunehmen.
Ich finde immer, das Entscheidende ist man... ich habe eben über innere Haltung gesprochen.
Der eine Teil der inneren Haltung muss ja sein, ich tue es weil ich davon überzeugt bin nach allem was ich weiß und nach einem professionellen Diskurs ist das beste fürs Unternehmen.
Und wenn's das beste für das Unternehmen ist dann ist es langfristig auch das Beste für Menschen.
Das ist erstmal der erste Punkt.
und der zweite Punkt ist zu sagen, ich möchte persönlich alles dafür tun eine möglichst große Chance auf Akzeptanzfähigkeit zu haben.
Ob dann jeder am Ende des Tages sagen kann, ich kann das akzeptieren ist eine andere Frage.
Aber ich möchte persönlich viel in die Waagschale werfen oder zugehört zuzuhören hoffentlich empathisch zu sein, die Dinge zu erklären den Kontext mitzugeben aber sich auch einfach Zeit zu nehmen für den persönlichen Dialog Dinge nochmal einordnen zu können und ganz häufig ist es ja so in.
du hast jetzt gerade einen Veränderungsprozess beschrieben.
Ich glaube wir haben alle regelmäßig veränderungs Prozesse.
Du hast ja das brühendere Reflection Lack also du hast dir was überlegt Teilweise vielleicht ein Monatelang unter Vorbereitung.
Und dann teilst du es jemand mit, kommunizierst es Menschen und die kennen das Thema vielleicht gar nicht oder stehen wo ganz anders?
Und dann erstmal diese Wahrnehmungslücke zu schließen ums rational zu verstehen aber auch emotional zu verarbeiten.
Das dauert halt einfach Zeit und das muss man akzeptieren.
Insofern ist immer das Entscheidende zu sagen bin ich davon überzeugt dass es richtig ist denn es auch richtig für jeden einzelnen menschen auch wenn er es vielleicht kurzfristig oder sie es anders empfindet und das andere halt einfach die Chance zu ergreifen, alles dafür zu tun um genau diese Akzeptanz zu bekommen.
Und akzeptanz bedeutet ja nicht dass man alles richtig findet.
So eine Akzeptans bedeutet ich kann akzeptieren, dass es gute Gründe dafür gab diesen Weg zu gehen.
Kommen wir bestimmt nachher noch mal drauf über was wir jetzt zur Organisation sprechen.
Das Tief, was ich hatte, hatte nichts mit einer Entscheidung zu tun sondern es war einfach durch sein.
Kennst du sowas auch?
Natürlich jeder ist mal durch, ne?
Also das kennt man.
Ich habe jetzt keine Fasern die ich mich jetzt erinnern könnte in meinem Berufsleben bei der ich gesagt hätte es war über eine längere Zeit so.
aber es gibt natürlich schon auch die Phasen in denen man bewusst mal den Schritt zurückgehen muss sich ein bisschen mehr entspannen muss und ein bisschen raum nehmen muss.
Die gibt's.
Das ist manchmal einfach weil ein Jahr hochläuft Weil es viele Themen gibt.
So die Klassiker sind ja in der Sommerpause.
Das hat aber auch ein bisschen was damit zu tun dass man ja schon weiß dass Pause kommt.
Dann fühlt man sich halt auch immer so, dass man erst mal durch ist und diese Pause braucht.
Der zweite Klassiker wäre die Weihnachtspause.
Kurz vor Weihnachten gibt es ja auch sehr viele Aktivitäten, Abstimmungen, Sitzung, Feiern
etc.,
das ist ja auch so eine klassische Phase im Jahr in der man dann sagt jetzt muss ich mal wieder Luft haben um durch zu atmen.
Das tut dann auch gut aber es geht natürlich auch zwischendurch mal... Aber ich kann mir jetzt an keine Phase erinnern bei denen ich sagen würde da habe ich mich jetzt durchgefühlt.
aber jetzt im Sinne von jetzt muss ihr einfach den Fuß vom Gas nehmen oder einfach mal ein Wochenende Alles beiseite legen, das gehört schon dazu und es finde ich auch wichtig.
Hast du ein festes Muster für dich entwickelt?
Was dir hilft so einen hohes Arbeitspensum, das du ja auch hast zu meistern?
Bei mir ist es so, dass ich gelernt habe alle drei Wochen vier Tage frei.
Da bin ich meist Donnerstag-Freitag Und genau dann wenn ich's nicht durchziehe, das war jetzt die letzten Monate so Dann kommt die Quittung.
Ja, das krieg' ich so noch nicht ganz hin wie du es gerade beschrieben hast Aber ich find', du kannst ja auch im kleinen Ding ritualisieren Und bei mir ist das Ritualisieren zum Beispiel.
Ich gehe immer, wenn ich auf Dienstreise bin, morgens joggen.
Warum mache ich es auf Dienstreise?
Also A ist natürlich für mich ein Rahmen und es ist klar, wenn nicht mein Koffer packen dann sind die Jogging Schuhe da drin.
B ist auch so dass ich da ein bisschen mehr Zeit habe bei Zuhause als die Familie, sind die Kinder und dann möchte man morgens natürlich auch da sein und insofern ist das ein Ritural was mir im Zweifelsfall hilft an den Wochenenden sich möglichst viel Zeit auch für die Familie zu nehmen am Wochenende immer Sport machen und gleichzeitig auch Urlaub sein zu lassen.
Das erwähnt Feiern gehört ja auch dazu Weihnachtszeit und seid ihr auch im Umfeld unterwegs, wo man sich intensiv wahrscheinlich auch um eure Vertriebsstrukturen mit Arbeit kümmern muss.
Feierst du gerne in der Firma?
Ich tue es nicht!
Bin gelernte Extrovertierte.
das heißt alles was ich an Kundenabendessen- und Networkingveranstaltungen vermeiden kann, vermeide ich.
wie ist das bei dir?
Nein ich vermeite es nicht, ich gehe da gerne hin und ich nehme das auch als Privileg wahr sich auf Kolleginnen und Kollegen freuen zu dürfen.
Und das ist bei uns im Unternehmen so, ich komme vielleicht nachher.
noch dazu bin seit vielen Jahren mehr als zwei Dekaten in dem Unternehmen Und das Entscheidende war für mich immer das Miteinander und das Mitteinander nämlich als außergewöhnlich positiv war.
Das heißt ja nicht, dass ich nicht mal unterschiedliche Meinungen habe, dass andere mich kritisch sehen oder was auch immer aber wenn man gutes Miteinander hat und sich darauf freut, Kolleginnen und Kollegen zu sehen finde ich es ist ein unglaublicher Mehrwert.
also eines immer man steht für das was das Unternehmen erreichen möchte und das andere ist man kann sich identifizieren mit dem wir mit den Menschen.
Das ist bei mir ausgeprägt.
Das heißt nicht, dass man sich immer auf jede Abendveranstaltung freut, muss man auch klar sagen.
Gerade wenn man ein Phasen hat in dem es ganz intensiv ist, wäre das vielleicht manchmal auch schön zu sagen ich gehe jetzt nicht zu einer Networking-Veranstaltung und kann eben unternehmen sein oder außerhalb des Unternehmens sondern ich lege einfach mal die Füße hoch.
Das hat hier jeder im Leben.
aber ich freue mich bei meinen Kolleginnen und Kollegen sein zu können und wir haben bei uns in Wieselos so einen Campus und da sind häufig Veranstaltungen und auch abends spontan noch einmal dazu zu gehen auf den Bierchen.
Das macht mir schon Freude!
und glaube auch, dass gerade in so einem Peoples Business – wir stellen nichts her – dieses Miteinander, das ist sehr bewusst.
über Kultur zu reden und auch miteinander zu reden, ist ganz wichtig für Erfolge in Unternehmen.
Da bin ich nachher super neugierig, wenn wir so ein bisschen über Kultur-Leadership reden.
Lass uns das da nochmal aufgreifen!
Vielleicht haben jemanden der jetzt nicht genau weiß, was macht die MLP eigentlich?
Für unsere Zuhörer, die jetzt nicht in der Finanzwirtschaft zur Firm unterwegs sind... Kannst du mal kurz für Dofe in Gänzefüße beschreiben mit was verdient eine MLP Geld?
Also was tut ihr
eigentlich?!
Wenn ich es in einem Satz machen sollte, dann würde ich sagen oder dann sage ich das wir Unternehmen und Menschen helfen bessere Finanzentscheidungen zu treffen.
Und wo verdient ihr dabei?
Also was ist so euer mal Manager-Sprech ausgedrückt?
Was ist euer Operating Model?
Kannst du es mir eben ganz simplen Worten...
Ich brech gerne runter.
also unser Operating Modell ist im Grunde Beratung.
Und Beratungen wird in unterschiedlichsten Arten und Weisen vergütet und Beratungs für unterschiedliche Kundengruppen MEPs groß geworden gegründet in den Klassische Privatkundenberatung.
Damals hat man es immer beschrieben, Akademikerinnen und Akademika beraten Akademikern auf Augenhöhe in allen Finanzfragen.
Und wir sind in den letzten Jahren als Gruppe gewachsen.
aber dieses Zusammengehörige nämlich eine exzellente Beratungsdienstleistungen zu liefern das vereint die gesamte Gruppe.
und wenn ich jetzt heute auf die unterschiedlichen Kundengruppen acht oder drauf gucke dann haben unsere Privat Kunden Das ist nach wie vor ein starker Fokus auf diejenigen, die eine akademische Ausbildung haben.
Aber auch in anderen Teilen des Konzerns auf Hochvermögende bei unserem Schwesterunternehmen der Ferri – das sind institutionelle Kunden, Versorgungswerke, Stiftungen
etc.,
das sind Firmenkunden im Grunde der gesamte deutschen Mittelstand.
Das sind Freiberufler, die wir haben.
aber das sind auch neben der klassischen MEP-Stammorganisation Vermittlerin und Vermittler im Markt die wir beispielsweise über Tochterunternehmen in Kiel, über entsprechende Deckungskonzepte im Sachversicherungsbereich dann auch erreichen.
Was ist so ganz praktisch der typische MLP-Kunde?
Wann wird er kunden und wie wird er Kunde?
Da müsste
man jetzt unterscheiden nach den Kunden in der Gruppe.
Ich fange mal mit den MEP-Privatkunden Und das ist ja auch die Gesellschaft Wenn man bei uns auf dem Konzern guckt.
Die MLP Finanzberatung ist die Stammgesellschaft Also was MLP früher ausschließlich war.
Der Rest ist dazugekommen Und für die Gesellschaft bin ich ja auch zuständig als Vorstandssprecher.
Und da ist nach wie vor der klassische Weg, dass uns jemand während des Studiums kennenlernt.
Früher hat man sich physisch an der Universität kennengelernt.
Mittlerweile lernt man sich kennen über den Kontakt im Netz und wir liefern dann über Seminare beispielsweise über Gespräche hoffentlich einen Kompetenznachweis.
Wir überzeugen Menschen das es hilft, die man zwar haben an seiner Seite und steigen dann ein in während eines Studiums mit den ersten Finanzfragen Begleiten.
Menschen haben vielleicht die ersten Fragen, die man lösen kann.
Es fängt bei banalen Dingen an wie im Konto, einem Studierendenkonto eine Karte, vielleicht eine Haftlichversicherung?
Ersten Absicherungsbausteinen wie einer Brustunfähigkeit, die einfach wichtig ist früh abzuschließen oder erst ein Sparbaustein fürs Alter oder Anlagen und dann wächst man mit seinem Kunden ein Leben lang im Optimalfall.
Und natürlich ist es immer so, ich habe eben gesagt, Peoples Business kann auch mal sein dass in der Kundenbeziehung etwas nicht funktioniert.
aber das idealtypische Modell ist wirklich man lernt seinen Kunden kennen, der Kunde lernt seine MEP Berater, seine MAP Beratoren während der Studierendenzeit kennen und wird begleitet bis ins hohe Rentenalter rein und zwar nicht nur als Person sondern auch als Familie.
deshalb zählen wir auch keine Einzelkunden sondern beziehen Familienkunden.
und wenn man sich so vor Augen führt dass eine MEP berater, MEP im Schnitt so hundertdreißig, hundertvierzig Familienkunden haben.
Dann sieht man schon daran was der Anspruch auch an Intensität von Betreuung ist.
und im Leben gibt es immer wieder neue Anlässe miteinander im Gespräch zu sein.
Es ist wichtig regelmäßig mindestens einmal miteinander in Gesprächen zu sein und deshalb versuchen wir unsere Dienstleistungen so zu beschreiben wie sie aus meiner Sicht sehr mehrwert stiften ist für Kundinnen und Kunden nämlich den Gesprächspartnern allen Finanzfragen.
Finanzunfässige Ochsfragen oder nur Finanzfragen?
Wir subsumieren Versicherung unter Finanzen.
Das ist aus Mahlsicht, wenn ich darauf gucke... Habt ihr natürlich auch eine Sichtweise die aus meiner eigenen Überzeugung gefärbt ist?
Es ist klar, es liegt in der Natur der Sache aber wir gucken dadurch auch kritisch auf Teile des Marktes weil man trennt ganz häufig Bankversicherungen und Anlage.
Aber am Ende des Tages ist ja meine gesamtfinanzielle Dispositionen Und die Dinge laufen ineinander und hängen voneinander ab und die miteinander zu vernetzten daraus ein Konzept zu erstellen Die richtigen Fragen zu stellen Kunden an den richtigen Stellen entscheidungsfähig zu machen.
Er kann sich souverän fühlen, weil er unterschiedliche Optionen dargestellt bekommt ohne selbst der Experte sein zu müssen.
Er fängt aber auch nicht an, sich an der einen Stelle um Versicherung zu kümmern und an der anderen Stelle Geld anzulegen sondern wenn ich Geld anlege, wenn ich in die Immobilien investiere muss ich auch eine entsprechende Absicherung haben.
Ich muss meine Familie absichern und insofern hängen die Dinge natürlich unmittelbar miteinander zusammen mündet dann sehr stark im Thema Ruhestandsplanung.
Also wenn ich über die Aufstellung um Alter spreche, dann kann ich jetzt nicht sagen Ich habe hier das ein und ich hab da das andere.
Sondern es muss immer ein Gesamtkonzept sein.
Und diese ganze Zeitlichkeit der Gesprächspartner in allen Finanzfragen Das ist auch das was wir als USP bezeichnen würden und als Besonderheit und als klares Alleinstellungsmarkt mal des Unternehmens.
Ihr macht vielleicht einfach mal so bisschen greifbar bei uns am Kunden im Schnitt mindestens drei Beratungsfelder.
Das heißt, wir verbinden ganz systemisch die Anlage und die Versicherungswelt.
Und die Branche ist halt anders aufgestellt weil sie sehr stark denkt aus den einzelnen Produzenten Daseins oder den einzeln Produzentenausstellungen.
Da gibt es die Versicherung, da gibt es Kapitaneinahgesellschaften und da gibt's die Banken.
Und unsere Aufgabe ist halt diese unterschiedlichen Sichtweisen zusammenzuführen aus der tiefen Überzeugung dass das mehr wertstiftend ist.
Sag mal, ihr seid ja M-Dachs notiert und siehst mir nach wie viel ich die Zahlen nicht komplett im Kopf hab.
Hälfte ist ungefähr im Free Flow.
Die andere Hälfe wird auch von größeren Versicherungsgesellschaften gehalten.
Ich erinnere mich Hansel Merkur anderen habe ich gerade nicht im Kopf du wirst sie wissen.
Riecht so ein bisschen danach als müsst ihr vielleicht auch euren Eignern da gehorchen?
Und deren Produkte ein bisschen nach vorne tragen.
oder sagst du
überhaupt nicht Wenn du mir jetzt zwei Minuten gibst, dann oder vielleicht werden es auch drei.
Dann würde ich die Historie so ein bisschen herleiten und ich glaube, dann versteht man's noch besser?
Du hast uns übrigens gerade ein bisschen größer gemacht als wir sind deshalb.
Ich korrigiere dich nur ungärme aber ich bin auch ungarne größer.
also das ist wir sind im S-Dachs.
Aber da fühlen wir uns ausseher sehr wohl waren aber auch schon mal am M-Dax und vielleicht geht es auch
immer... Wir waren
auch mal im Dachs glaube ich.
Das ist aber schon ein bisschen länger hier Und wir waren dann im M-Dachs und sind jetzt seit vielen Jahren im S-Dax.
Aber um zurückzukommen zur Aktionärstruktur, das Wichtigste ist erstmal dass unsere Gründerfamilien nach wie vor knapp dreißig Prozent an der MP hält – und das ist in der Tat das Entscheidende für uns!
Wir können langfristig denken und handeln, wir können nachhaltige Strategien aufstellen, wir könnten unsere Strategien dauerhaft umsetzen.
Wir haben natürlich einen eigenen Anspruch an Erfolg aber wir haben keine klassische Quartalsdenke sondern wir haben Überzeugung, wir haben das wofür wir stehen, unser Mission und diese mit aller Geduld, aber auch aller Konsequenz in die Umsetzung zu bringen.
Das ist ein Riesenprivileg!
Und als Börsenotiertes Unternehmen langfristig denken und handeln zu können, ist in der Tat eine Besonderheit an Privileg – und das sind wir auch und insbesondere der Eigentümerstruktur zu verdanken durch Herrn Lautenschläge und seine Familie – mit knapp dreißig Prozent und werden ja schon länger her.
Ein Feindechenübernahmeversuch damals einer Versicherung.
Wir haben damals eine Kapitalerhöhung gemacht und haben dann erstmals Produzenten, in dem Fall Versicherer auch mit zu unseren Aktionären zählen dürfen.
Das
war die
Swiss Life.
Die Swiss Live aber kommentiert er damals den AVD übernommen.
Den damaligen AVD hat der Swiss Life selekt unter einen Marshmire und der Marshmier hatte die Anteile gekauft und an das Swiss Life weitergegeben.
Und wir haben dann im Grunde als, man würde ich glaube ich heute sagen weiße Ritter.
Haben wir dann verschiedene Versicherer reingeholt mit denen wir gut und eng zusammenarbeiten im Rahmen einer Kapazität.
Welches
ist das?
Hansel Merkur?
Die Hansel-Merkur ist später reingekommen, die würde ich aber auch anders klassifizieren.
Also hat sich dafür entschieden da reinzugehen.
Aber das sind insbesondere die Allianz und die Bamina Gota Gruppe.
Am Anfang waren es auch noch ein, zwei andere.
Die dann auch teilweise wieder rausgegangen sind also beispielsweise eine AXA oder eine H-Boss die damals mit drin waren aber die beiden bei Minagrota und die Allianz war von Beginn an mit drinnen.
Und das Schöne ist sie waren schon immer sehr gute Produktpartner von uns weil sie eine gute Qualität liefern und haben im Grunde uns geholfen unser freies Geschäftsmodell in dem wir unabhängig Produkte auswählen absichern zu können gegen eine feindliche Übernahme.
Das war im Grunden die Logik dahinter.
Wir haben aber auch eine klare Grenze gezogen und diese klare Grenze gilt bis heute.
Und die bedeutet, kein Versicherer darf einen Anteil von mehr als neun Komma Neun Prozent an MEP haben.
Warum?
Weil das Vermittlerrecht in Deutschland vorsieht dass ab zehn Prozent ich im Erstgespräch mit dem Kunden den Aktionär ausweisen müsste.
Das würde unserem Selbstverständnis unserer tiefen DNA einer unabhängigen Beratung widersprechen.
Insofern haben wir immer gesagt neun, neun Prozent ist die Grenze.
Daran halten sich auch fast alle, zumindest all diejenigen mit denen wir direkt im Dialog sind.
und wir haben auch nie nie niemals erlebt das irgendjemand sitzt im Aufsichtsrat haben wollte oder Produzenten zu sagen oder Produktions zu sagen besser gesagt.
Sondern es verstehen alle wenn man das Modell absichert eine gute Qualität liefert in Bezug auf Service, in Bezug auf Prozesse und in Bezuk auf Produkte.
dass ist das Beste ist was passieren kann und insofern fühlen wir uns mit der Aufstellung mit unseren Aktionären sehr wohl.
Du hast das selbst gesagt, du bist schon zwanzig Jahre dabei.
Ihr habt ja das Geschäftsmodell in den letzten fünfzehn Jahren korrigier mich wenn ich falsch schläge auch deutlich transformiert.
Hattet ihr ja vorher im Grunde mit euren damals drei tausend dann Schwankungen jetzt so gut zwei Tausend Beratern?
Können wir vielleicht auch noch mal in dem Operating Model drüber reden im wesentlichen Jahr euer Geld über Neugeschäft verdient und habt das ja komplett gedreht.
Ich meine, über siebzig Prozent sozusagen eures Umsatzes, eures Geschäftes entsteht jetzt aufs Folgegeschäft so wie ihr eure Kunden im Grunde dann über diese von dir skizzierte Lebensspanne begleitet.
War das Zufall?
Nee war es bestimmt nicht!
Wann habt ihr euch dazu entschieden und wie konntet ihr das so konsequent drehen?
Ich kann natürlich die Historie wiedergeben, ich habe in den zweiundzwanzig Jahren ja nicht immer Vorstandsverantwortung getragen und insofern kann ich wiedergeben was meine Kolleginnen und Kollegen damals initiiert haben.
Und wie sie es umgesetzt haben, in den letzten Jahren durfte ich natürlich auch teildessen sein.
aber das vielleicht einfach nur noch mal.
vorweg zur Einordnung Es gibt aus meiner Sicht zwei Dimensionen.
Die eine Dimension ist die, die wir eben schon kurz angeschnitten haben nämlich die Frage Wie breit sind wir in diesem Markt diversifiziert?
Also gehen wir auch über unser eigentliches, ursprüngliches Kerngeschäft der Privatkundenberatung hinaus.
Das hat uns erst mal diese Breite und Stabilisierungen gegeben und dann aber auch innerhalb des eigentlichen Privat-Kundengeschäfts auch nochmal eine Verbreiterung.
Und beides hat zu einem deutlich größeren Anteil von Wiederkehren in Erlösen geführt.
In der Tat war es eben schon ein paar Zahlen genannt, im Jahr zwei tausend fünf waren das rund dreißig Prozent.
jetzt haben wir rund siebzig Prozent wiederkehrende Erlösse und das kommt genau aus diesen beiden Bewegungen.
Warum habe ich das Jahr im Jahr zwei Tausend Fünf genommen?
Weil es im Grunde der Startschuss war für die Weiterentwicklung.
Wir haben in dem Jahr zwei tausend sechs die erste Akquisition getätigt, die Ferri, ein führender Bank unabhängiger Vermögensverwalter in Deutschland einer der führenden Assetmanager, die wir dazu geholt haben.
und wir haben immer die Idee dahinter zu sagen jedes Geschäftsmodell was wir dazuholen muss für sich stehen hat einen eigenen Markt und muss eine führende Position in diesem Markt annehmen und gleichzeitig muss ein Mehrwert bieten für unser Kerngeschäft.
Und wenn ich das jetzt mal an dem Beispiel Ferry deutlich mache, dann ist es so dass die Ferie ihre hochvermögenen Kunden hat.
Ihre institutionellen Kunden habe ich eben schon einmal kurz gesagt.
und gleichzeitig helfen sie uns mit Expertise, Kapitarmarktexpertise.
Sie helfen uns bei einer Fondselektion, sie helfen uns durch ihren Schäfelkonomen, dass wir immer gute Einblicke in Märkte haben.
Sie helfen uns aber auch, wenn ein MEP-Kunde in eine Größenordnung kommt, bei der einen MEP Beraterin sagt naja, mit der hab' ich vielleicht nicht tagtäglich zu tun!
Also wenn ich über Größenordnung, Anlagesummen rede von drei, vier, fünf Millionen Euro kann der MEP-Berater die MEP Beraterin einen ferrikollegender zuholen.
Und alleine über so ein Modell haben wir in den letzten Jahren mehr als eine Milliarde Zuflüsse eingesammelt oder ist jetzt an der Management besser gesagt eingesammt und das sind Gelder, die wir aus meiner Sicht niemals eingesammlet hätten, wenn mir diese Expertise nicht gehabt hätten.
Das heißt Wir leben diesen Gedanken des Konzernnetzwarks und durch komplementäre Stärken sind wir kompetitiv in Leistungsbereichen, in denen wir vorher für uns alleine nicht kompetitiv fahren.
Und diese Strecke haben wir dann ab dem Jahr im Jahr war, das sind weitere Akquisitionen dazugekommen insbesondere auch im Firmenkundenbereich.
Darüber haben wir beide uns ja kennengelernt und weitere und deshalb ist der Konzern einfach deutlich diversifizierte.
Wir sind im mobilen Bereich unterwegs, wir sind als Assekordeur unterwegs bei entsprechenden Sachversicherungen oder Absicherungskonzepten und das gleicht sich dann halt einfach aus.
also wenn mal ein Beispiel Wenn Zinsen runtergehen profitieren beim Immobilienbereich, aber haben natürlich ein bisschen stärker zu kämpfen im Bankbereich und umgekehrt.
Oder es ist ganz häufig so dass man auch bei Firmenkunden andere Konjunktur-Zyklen da sind als bei Privatkunden Und das ist so der eine Ausgleichene Mechanismus und klar ist, dass wir auch über die Zugäufe und durch das Stärken dieses Geschäfts Denn alle Unternehmen die wir dazu bekommen haben sind deutlich gewachsen nachdem sie in der Gruppe waren dadurch dass wir halt auch investieren konnten Dass wir nochmal neue Möglichkeiten eröffnen könnten.
Die zahlen darauf ein, dass wir zum einen unsere Assets an der Management ausbauen.
Wo drauf es Recurring Revenues gibt also wiederkehrende Erlöse und unser Bestände in der Sachversicherung.
so das ist die Konzernsichtweise.
Und die andere Sichtweise du was jetzt eben bei unseren MEP Beratern und MEP-Beratern bei unseren Kundinnen und Kunden ist einfach, dass das was MEP schon immer ausgezeichnet hat nämlich den Kunden ganzheitlich holistisch zu betreuen.
Wir in den letzten Jahren nochmal deutlich konsequenter umgesetzt haben weil wir in dem Bereich einfach Expertise dazu geholt haben stärkeren Fokus auf die Bank, auf die Vermögensmanagement-Themen gelegt haben.
Aber auch weil Kunden natürlich immer andere Bedarfe haben.
Ein junger Akademiker der ins Berufsleben einsteigt hat erst mal einen relativ homogenen Bedarf.
Der sichert sich ab habe ich eben schonmal gesagt gegen Bruchsundfähigkeit das erste Sparrarten für das Alter.
aber wenn ich dann älter werde geht es um Finanzierungsfragen und dann geht's um Immobilienfragen.
oder geht es natürlich auch viel starker um Geldanlagen?
und deshalb ist uns die letzten Jahre gelungen Kunden nochmal deutlich breiter aufzustellen oder ich mache es noch einmal anders Was ich MLP kennenlernte, haben wir damals knapp neunzig Prozent.
Etwas mehr als fünfmal achtzig Prozent unserer Umsätze allein im Versicherungsbereich gemacht.
und mittlerweile ist das Thema Vermögensmanagement der stärkste Bereich den wir ausgebaut haben.
Und das ist etwas was dem Bedarf der Kunden deckt.
Das ist immer das Entscheidende, was man haben muss und gleichzeitig dann aber auch in der Folge dazu beiträgt dass wir als Unternehmen deutlich stabiler aufgestellt sind.
Der MLP Berater eigentlich zwischen den Zahlen richtig lese Zum Einen für euch ja also entscheidend im Vertrieb.
Ihr tut euch schwer, Berater in den Mengen so zu rekrutieren oder in den vergangenen Jahren wie euch das vielleicht vorgestellt habt?
Also seid jetzt so gut bei zweitausend.
Ich hatte verstanden dass es durchaus der Anspruch wäre auch noch mehr zu rekretieren.
ist das ein Nadelöhr für euch gewesen?
wird's eins in die Zukunft sein?
warum ist es so?
und Was macht, sagen wir mal eine MLP?
Jetzt mal vielleicht abseits der anderen von dir skizzierten Geschäftsbereiche im Privatkundengeschäft.
Im Grunde ihr müsst ja eigentlich eine Recruiting Excellence ausweisen.
und wie, wieso gelingt es euch nicht das noch weiter auszubauen so wie ihr euch vielleicht auch mal vorgenommen hattet.
Es ist sehr viele Dimensionen am Ende und das finde ich das Entscheidende.
Wir wollen so viele gewinnen wie möglich die zu uns passen.
Unter den Relativsatz würde ich das niemals stehen lassen, weil in unserem Geschäftsmodell was eine klare Qualitätsstrategie hat, wie es verkehrt in irgendeiner Form nur auf Quantität zu gehen sondern wir brauchen Menschen die uns zu uns passten, die das was wir wollen, dass was wir verkörpern und was unser Haltung ist, was Teil unserer Mission ist, die dies beim Kunden erlebbar machen.
Und jetzt habt ihr also ihr hattet hier höhere Ziel mal was das Berater...die Menge an Beratern angeht?
Wieso habt ihr die nicht erreicht?
Also was macht das so schwer?
Was gar nicht mal Ziele.
von den drei tausend gesprochen, das war ja eine Phase die ist schon recht lange her nämlich mehr als zwanzig Jahre und wir sind danach auch den sehr bewussten Weg gegangen viele Jahr lang deutlich weniger Berater zu gewinnen weil wir amfalls Unternehmen auch neu ausgerichtet haben unter der Leitung von Uwe Scholder Wildberg.
und gleichzeitig da halt auch einen klaren Qualitätskurs gefahren sind.
Und da gab es dann schon die eine oder andere auch bewusste Entscheidungen, deshalb haben wir ja auch einige Jahre lang sehr bewusst auch an der Stelle konsolidiert.
Die letzten Jahre war das Ziel dass wir insbesondere im jungen Bereich, im Rohschulbereich bei Berufseinsteigern wieder mehr Kolleginnen und Kollegen gewinnen.
Da sind wir durchaus erfolgreich und wachsen auch von Jahr zu Jahr.
aber richtig ist auch dadurch, dass wir – und deshalb bringe ich die beiden Dimensionen zusammen – dass für einige Jahre nicht so viele junge Beraterinnen und Berater gewonnen haben, dass wir demografisch natürlich eine Herausforderung haben.
Deshalb haben wir im Jahr twohundsebzehn ein eigenes Segment könnte man sagen gegründet.
Wir haben die jungen Berater in einer eigenen Vertriebsorganisation gegeben.
das nennt sich bei uns der Hochschulbereich weil einfach dieser Hochschubereich an starkeren Fokus dann auch auf Recruiting hat aber natürlich auch darauf hat die Jungen Berattern und Beraters dann auch gut vorzubereiten für die Tätigkeit die sie da noch haben.
Das ist jetzt seit zweihundSebzehnten gut und immer besser gelungen.
Das bin ich übrigens zwei, drei Jahren das Einstiegsmodell etwas umgestellt auf ein Genie-Modell so dass man erstmal einige Monate die Möglichkeit hat in die Tätigkeit reinzuschnuppern.
Dass man erst mal in dieser Zeit alle gesetzlich vorgeschriebenen Ausbildungen umsetzen kann, dass man sich die Zeit nehmen kann, sich auf Ausbildung zu konzentrieren und dann anschließend in den Handelsvertreterstatus zu wechseln.
Und es funktioniert sehr gut.
wir haben die letzten Jahre über zwehundert Kolleginnen und Kollegen pro Jahr gewonnen aber sicherlich noch nicht das Ende der Möglichkeiten aber deutlich höhere Ansprüche auch noch mal für die nächsten Jahre.
Warum ist es so schwierig?
Ich habe eben schon gesagt, der Relativsatz war mir wichtig bezüglich Qualität.
Wir brauchen Menschen, die zu unserem Geschäftsmodell passen und natürlich ist die Tätigkeit, die da ausgeübt wird keine Tätigkeiten, die jedem liegt.
wir reden über eine selbständigen Tätigkeitsunternehmer im Unternehmen.
Wir reden über Eine Vertriebstätigkeit Und das noch in der Finanzbranche.
Nicht einfach, ich habe größten Respekt davor was meine Kolleginnen und Kollegen da täglich leisten.
Denn die Unschuldsvermutung brauche ich dir nicht sagen für die Finanzbranche.
Ob das fair ist oder nicht?
Ist eine ganz andere Diskussion.
Das sind vielen Teilen nicht fair und es auch viel zu pauschal wie darauf geguckt wird.
aber die generelle Wahrnehmung der öffentliche für die Finanzbranche ist keine gute um's ganz vorsichtig zum Ausdruck zu bringen und deshalb ist so ein Thema auch gar nicht unbedingt immer nur gut gelitten bei jedem jungen Menschen in seinem Umfeld, in seinem sozialen Umfeld.
In der Familie erster Punkt.
Zweiter Punkt!
Vielleicht
nenn du da eine Rückfrage?
Ich glaube das verstehe ich teils.
Hat MLP auch dazu beigetragen dass dieser Gesamteindruck sich ja auch in den letzten Jahren durchaus verstärkt hat mit Blick auf die Finanzbranche.
Unser Anspruch ist alles dafür zu tun das Gegenteilige zu bewirken und ich würde auch selbstbewusst sagen dass ich dir ohne jetzt so langweilen können wir auch später noch machen oder nicht.
Viele Beispiele nennen könnte, dass wir genau das Gegenteil tun und dass wir sehr viel Energie reinstecken uns an den Stellen, an denen wir anders sein wollen und in dem wir bewusste Entscheidungen treffen die anders sind als im Rest der Branche.
Dass wir uns selbstbewusst immer die Richtung bewegt haben.
aber klar ist natürlich auch Tätigkeiten wie unsere polarisieren auch in der öffentlichen Wahrnehmung und war ist auch über Peoples Business gesprochen.
wenn Menschen zusammenkommen kann es auch immer sein dass man unzufrieden ist, obwohl man aus unserer Sicht erst mal alles richtig gemacht hat.
Insofern wird sie Fälle auch geben ja klar.
Mir ist immer nur wieder wichtig wir haben an vielen Stellen wo es darum ging wenn wir in der Branche auch Dinge gesehen haben bei denen wir gesagt haben die passen nicht, da haben wir uns auch bewusst dagegen gestellt.
Zum Beispiel was habt ihr?
Ja es gibt ja so ohne jetzt zu detailliert zu werden aber es gibt also Beispiele wo in der branche Verträge gedreht werden wo dinge auch angeboten werden die aus unserer sicht nicht immer nur kundenorientiert sind.
Was
ist das?
zum beispiel hast du es greifbar?
irgendwelche Produkte, die eine Form von Vergütung haben.
Die bei denen wir gesagt haben, die passen für uns nicht.
Das waren was ich damals gezimmerte Fondsparpläne und die eine oder andere Investitionen, die hoch ist, kannte war.
Bei denen wir immer sehr vorsichtig gewesen sind und bei dem wir einen sehr großen Wert darauf legen dass wir in der Produktauswahl am Anfang etwas haben das alle Prüfkriterien, allen prüf kriterien genüge getan hat.
Das bedeutet aber nicht, dass es nicht auch mal Themen gibt, die trotzdem nicht funktionieren.
Ja, das Entscheidende ist ja immer ich tue alles dafür.
Damit ich eine möglichst hohe Qualitätswahrscheinlichkeit habe.
Aber natürlich gab es auch in den letzten Jahren bei uns Kunden die im Beispiel zwar sein Pflegeimmobilien investiert haben Die nicht funktioniert haben aus unterschiedlichen Gründen Die Zinslandschaft hat sich verändert Das kam Corona dazu und so weiter und sofort Und die dann unzufrieden sind.
und wenn ich da eine negative öffentliche Wahrnehmung habe Natürlich auch noch mal ein Spillover Effekt.
Also insofern kann man ja man kann systemisch dafür sorgen dass man eine hochwertige Dienstleistungen hat Und das tun wir zum Beispiel, indem wir extrem viel in den Außenweiterbildung investieren.
Bedeutet aber nicht dass beim Einzelnen wenn es zu einer Enttäuschung kommt aus welchem Grund auch immer Nicht der Eindruck entstehen kann dass er unzufrieden ist mit der Dienstleistung.
und das findet dann wiederum statt In einem Kontext der insgesamt kein positiver ist.
Das zeigt ja in der Branche auch allgemein die Fluktuationsrate.
Nicht bei euch jetzt, sondern insgesamt, die relativ hoch ist und wie hoch sie ist über den MLP mit Blick auf die Berater.
Kannst du das irgendwie greifbar machen?
Mit
der Brange ist es immer so ein bisschen schwierig.
Definiere Branche, definiere Wettbewerb – ich rede lieber bei uns!
Wir haben einstellige Flukturationszahlen.
Also
ich dachte, die wäre höher bei den Beratern.
Die ist nicht höher bei dem Beratern was richtig ist und das geht vielleicht noch mal ein bisschen zurück auf die Frage von eben.
Da war ich auch nicht ganz durch mit der Antwort, deshalb würde ich mir die Gelegenheit gerade nehmen.
Richtig ist wenn junge Beraterinnen und Berater bei uns anfangen dann in den ersten zwei drei Jahren ist die Fluktuationswahrscheinlichkeit deutlich höher.
Wenn man es dann aber in des vierte fünfte sechste siebte ja auch erfolgreich geschafft hat ist sehr sehr gering und unter dem Strich ist es im einstelligen Bereich.
Johann macht ihr denn fest ob jemand Drei vier Jahren bei euch ist also sprich wenn ich bei euch jetzt einsteige als Berater.
Freunde mich mit Finanzdienstleistungen haben auf Vertrieb Bock und habe sogar Bock das ja als Selbstständiger zu machen, da hab ich nachher noch im Führungsmodell eine Frage wie ihr die gut geführt bekommt oder dass ein Stück geparkt?
Wie viel gehen in den ersten drei Jahren?
vielleicht magst du das teilen und woran hängt es auch letzten Endes?
oder wovon hängt das ab sich wirklich in einen erfolgreichen Hochlauf kommen wenn man so sagen darf.
Es ist ganz häufig nicht so, dass wir das entscheiden.
Sonst entscheidet natürlich auch mit unter der Berate, der einfach sagt und das will jetzt die Brücke zu dem was wir eben besprochen haben.
Einfach sagt es passt für mich nicht.
In den ersten drei Jahren wie viel sind das?
Die sagen wow ist doch nicht so wie ich dachte.
Ja da kann schon sein, dass pro Jahr auch mal zwanzig Prozent rausgehen von denen die angefangen
haben.
Was ist deren Hauptpunkt?
verdient sie zu wenig?
Sind Sie... Naja das nenne ich glaube
einfach, dass man dann merkt, dass etwas was in der Theorie man glaubt, das zu einem passen könnte in der Praxis dann doch nie so passt.
Also du hast eben gesagt, ich habe Bock auf Finanzen.
Ich hab Bock auf Vertrieb und auf Selbstständigkeit.
Ja das würde ich für alle in Anspruch nehmen die bei uns starten.
wenn es dann aber tatsächlich so ist dass ich loslege Und dann vielleicht auch merke dass ich mich schwerer damit tue einen Neukunden zu gewinnen Das ist zum Beispiel ein Grund dafür dass ich sage okay ich werde in einer solchen Tätigkeit da nicht hinreichend erfolgreich weil ich muss ja muss ja proaktiv sein auch in der Akquise und Es gibt ja nichts nichts härteres als abends mit einem Nein nach Hause zu gehen.
man hat alles getan Ein Mehrwertstift, ein Fortschlag für einen Kunden.
Aber der Kunde sagt trotzdem, nein ich möchte das nicht umsetzen aus welchen Gründen auch immer und das ist zu respektieren.
Das ist ja auch richtig.
wir wollen kundenscheidungsfähig machen aber natürlich für jemanden der seine Existenz aufbaut sind das natürlich Rückschläge.
mit denen musst du umgehen können.
Also kostet
euch ja auch Geld.
also im Grunde ihr bildet die Leute aus steckt da Energiezeit rein und wollt natürlich dass möglichst viele dann auch den Weg machen bei euch länger zu bleiben.
Sprich, ich unterstelle einfach mal bei der Menge an Vertriebsstruktur die ihr da aufbaut und managt werdet ihr ein paar Schlüssel-Learnings haben.
Die du vielleicht auch für andere Branchen teilen kannst.
Was kann man von der MLP und euren Jahrzehnten Erfahrung im Aufbau von Vertrieb lernen?
Also kannst du da mal drüber... Du bist ja jetzt sehr zu Hause ist mir schon klar seit über zwanzig Jahren.
Aber habt ihr Learnings, woraus andere für sich was ziehen können?
Wenn sie sei es im BtoB-Vertrieb ja hauptsächlich auch unterwegs sind.
Ob jetzt im Maschinenbau, Automotive oder oder oder ... Kannst du das irgendwie versuchen mal zu... Ich kann's
versuchen runterzubrechen.
Muss aber gleichzeitig sagen ist bei unserer Diskussion gerade.
Das gelingt natürlich nicht immer.
Also wenn wir in den ersten Jahren Menschen verlieren dann glaube ich dass es ein Stück weit unvermeidbar ist weil es gibt halt Teile, die kannst du im Vorfeld beschreiben.
Die musst du aber erleben um sie für dich anzunehmen und das eben nach Benchmarks gefragt.
Wir sind durchaus auch im Dialog mit anderen IFAs also unabhängigen Beratungshäusern weltweit Und dass gerade in den ersten Jahren eine Fluktuation höher ist und auch auf ähnlichen Höhen ist wie das bei uns ist in vergleichbaren Geschäftsmodellen.
Es wird man einhalten egal in welchem Land egal in welche Organisation.
Das bringt die Tätigkeit mit sich, damit möchte ich nicht zum Ausdruck bringen dass man das nicht immer weiter optimieren kann und da optimieren wir auch dauerhaft dran aber das vielleicht vorweggestellt.
Was kann man lernen?
Erst mal finde es extrem wichtig gerade im Recruiting-Prozess sehr transparent zu sein.
Es hilft nichts wenn jemand etwas vielleicht noch nicht versteht Wenn er eine falsche Erwartungshaltung hat.
Man muss mit der richtigen Erwartungshaltung reinkommen
Bezogen worauf
was die Tältigkeit ausmacht Aber auch was die Herausforderungen sind in was man sich reinentwickeln muss.
Ich habe gerade Beispiele genannt, wie schwer es ist mit einem Leinen umzugehen Das meine Aufgabe ist mir den ersten Jahren ein Kundenstamm aufzubauen Wenn ich dann eine enge Kundebeziehung habe und der Kunde meldet sich von sich aus.
das ist etwas anderes.
Aber am Anfang ist es Kernearbeit Und das ist ne Tätigkeit.
die fällt nicht jedem leicht offen auf Menschen zu gehen.
Also dieses Thema Transparenz und klares Erwartungsmanagement ist aus meiner Sicht ein absoluter Keyfaktor.
Das Zweite ist, dass ich immer sagen würde Persönlichkeit sollte über Fachlichkeit gehen.
Entscheidend ist die richtigen Personen zu finden, die Lust drauf haben mit Menschen zusammenzuarbeiten Die Lust darauf haben sich weiter zu entwickeln.
Die Freude daran haben Kunden zu gewinnen, die Freude dran haben Mit Kunden auch Erlebnisse zu haben.
das Kunden zufrieden sind finde ich wichtiger als die fachlichkeit.
des fachliche kannst du beibringen und das ist ja auch bei uns so.
also unser unser fokus ist bei einem Berater, dass wir darauf gucken, dass er einen akademischen Abschluss hat.
Zumindest mal ein Bachelor-Abschluss und wir haben da eine Fachrichtung drin!
Und wir sagen den Rest, den bringen wir dabei.
Den können wir auch beibringen an unserer Corporate University, da haben wir einen hohen Fokus drauf.
Natürlich wenn jetzt jemand vorher BWL studiert hat oder irgendwas anderes im Finanzbereich, fällt es ihm vielleicht leichter aber das wäre nicht das Entscheidende.
Das heißt ich würde eher auf... Personality gucken.
Ich würde eher auf Haltung gucken, als dass ich jetzt auf die Fachlichkeit gucken würde.
und das Dritte ist aus meiner Sicht, dass man gerade in den ersten Monaten und Jahren auch maximal gut begleiten muss.
Und das funktioniert nicht nur dadurch, dass sich gut ausbildet sondern es funktioniert auch nur dadurch ,dass ich ein gutes Zusammenspiel habe zwischen Leitungskräften vor Ort, die den einzelnen dann auch begleitet.
Wenn ich jetzt nur sage, ich mache eine Top Ausbildung Dann kann es trotzdem sein, dass der Einzelne nicht ins Tun kommt.
Und wenn ich nur sage, ich mache das im Praktischen, dann fehlt vielleicht die theoretische Grundlage und dieses Zusammenspiel in gutes Verhältnis zu bekommen, dieses Zusommenspiel gut auszugestalten, gut auszubalancieren ist aus meiner Sicht ein ganz entscheidender Erfolgsfaktor.
Wie entscheidend ist in dem ganzen Thema Vertrieb grundsätzlich?
Aus deiner Sicht dann natürlich gerne auch MLP spezifisch Bonifizierungs-Incentivierungsmodelle.
Das ist natürlich wichtig, dass man die richtigen Modelle hat und es ist vor allem deshalb wichtig weil es gelingen muss, Modelle zu haben, die zudem passen was man möchte.
Was man erreichen möchte und was man dem Kunden verspricht.
Weil ansonsten bin ich an einem schizofrieren Zustand und deswegen müssen diese Dinge halt aufeinander allein sein und das fängt nicht nur bei Vergütungssystem an, sondern auch etwas mit Reporting um mit Steuerungssystem zu tun.
Wenn ich meine Überzeugung übersetze wenn ich das was ich möchte Meine Mission übersetze in das richtige Zahlenwerk, dann laufen die Dinge ineinander.
Wenn ich schöne Folien habe auf denen drauf steht was ich gegenüber dem Kunden sein möchte und anschließend irgendwelche Listen habe indem etwas ganz anderes gemessen wird, dann werde ich unglaubwürdig würde im Zweifelsfall als Unternehmen dauerhaft zerrissen werden.
Und da haben uns auch die letzten Jahre als Unternehmen deutlich weiterentwickelt und das wäre für mich das Entscheidende.
Nur ein Wort noch aus dem Reporting heraus, ihr geben sich dann logischerweise auch Vergütungssysteme.
Was waren da so?
Du sagst, ihr habt euch deutlich weiter entwickelt.
was sagen sie?
zwei Key-Learnings wo ihr gesagt habt verdammt das müssen wir anpassen.
Ich würd's auf einen Key Learning reduzieren und dass eine Key Learning ist zu sagen.
wenn ich sage wofür ich stehen möchte Dann muss ich all das wonach ich steuere und wo Nachricht dann auch bewährte, muss ich daran ausrichten.
Und das sind bei uns die Frage wie hängt unser Leitbild mit Ergebnisziehen- und Leistungszielen zusammen?
Dann steuere ich nicht nach einem Ergebnis – es gibt Unternehmen, die steuern irgendwie danach im Vertrieb.
Du verkaufst X und wenn du das geschafft hast, dann bist du erfolgreich!
Wir reden über die Aktivitätenebene.
Wir reden darüber, dass wir möchten, dass jeder Berater, wenn ich einfach ein Beispiel nenne, jeden Kunden mindestens einmal pro Jahr sieht Und dann ist klar, wenn ich jemanden sehe, lege ich die Grundlage für meinen persönlichen Erfolg und alles andere ist eine Folge dessen.
Ich werde bei euch auch dafür incentiviert dass sich genau diese Kenngröße erfüllen?
Wir steuern danach, wir achten darauf!
Wir bewerten das Ganze.
Es ist jetzt nicht so, dass ich eine Vergütung bekomme, dafür dass ich den Termin mache sondern die Vergütungen entsteht im Termin.
aber dennoch ist die Denke nichts zu sagen.
Wir sprechen darüber, es muss X-Produktion sein.
Sondern wir sagen, wir möchten, dass jeder Kunde jedes Jahr gesehen wird und wir gehen davon aus, das in dem Fall pro Jahr dann sich im Siebzig Prozent der Kunden sehen.
Und dass es dann aber auch wichtig ist mit den Kunden dann auch genau in die Breite der Aufstellung zu kommen.
werden sie eben über das Geschäftsmodell, über wiederkehrende Erlöse, dass wir sicherstellen, dass jede Kunde, dass jede Kundin die breite unseres Angebots tatsächlich dann auch erlebt
Bedeutet ja.
Und ich will das auch gar nicht in Abrede stellen, selbst wenn ich es mir manchmal anders wünschen würde.
Sämtliche Boni- und Incentivierungssysteme im Vertrieb aber auch sonstwo docken wir an menschlicher Gier an.
also wenn man's jetzt mal emotional nimmt muss das so sein geht es gar nicht anders.
wie guckst du da drauf?
Ich weiß nicht ob es Gier ist.
Also Gier wäre mir jetzt ein zu negatives Wort.
am Ende des Tages finde ich wenn man das ganz unabhängig vom Vertrieb ganz allgemein in jedem Job, deinem Job und meinem Job in jedem anderen.
Wenn man einen guten Job macht dann sollte der auch wie auch immer man angemessen definiert, sollte er auch angemessene vergütet werden.
das gehört einfach dazu ist für mich ein Basisfaktor ist aber nicht dass alles entscheidende sondern ich persönlich glaube ich unterteile immer in.
Ich habe harte Faktoren dazu zähle das Einkommen, ich hab aber auch viele weiche Faktore im Unternehmen.
Das ist die Kultur.
kann man vielleicht nachher nochmal dazudes mitteinander anderen lernen.
Wie kann ich mit anderen lernen, begegne mich Menschen auf Augenhöhe?
Habe ich mir was zu sagen?
Freue ich mich meine Kollegen abends beim Bier zu treffen oder ist für mich eher ein Zwang das zu tun.
Das hat aus meiner Sicht auch einen großen Wert und es hat natürlich auch wieder ein Spillover weil wenn ich mich wohlfühle Und wenn ich eine stimmige Umgebung habe und wohlfühlend hatte natürlich auch eine Gefahr ist mir schon klar.
aber Wenn ich eine stimmige umgebung haben dann hat's auch wieder positive Auswirkungen auf das Einkommen.
Klar ist aber auch du kannst mit diesen weicheren Faktoren Nicht alles kompensieren, wenn jemand sagt bei den harten Faktoren fehlt mir etwas.
Und ansonsten glaube ich dass man dann in einem solchen hoffentlich Stimmigen Gesamtbild kann es ja natürlich durch Vergütungskomponenten gewisse Anreize setzen.
Das erlebt ja jeder Aber mehr aus meiner Sicht nicht oder ich drück's mal andersrum aus Wenn die Überzeugungen in dir nicht stimmt und wenn du nicht weißt wie du die Dinge anpackst Dann hilft eine kluge Incentivierung nur sehr bedingt
würdest du Wenn man mal in den nicht vertrieblichen Bereich schaut, ja.
Mit Sicherheit bei euch auch so etwas wie Produkt Management.
Ihr habt ein HR-Bereich, ihr habt einen IT-Berecht
etc.,
werden dort Führungspersonen auch Variabel vergütet?
Also haben die variablen Vergütungsanteil.
Würdest du sagen dass das da hilfreich ist?
ich habe manchmal so den Eindruck, dass diese variablinn Vergütungssysteme mehr Schaden anrichten als nutzen, nicht immer weil sie eine Komplexität erzeugen.
Je nach Unternehmenskultur vereinbart man Jahresziele, klemmt einen variablen Anteil dann von zehn, zwanzig Prozent kann es ja mal sagen wie das bei euch ist da dran Und dann wird am Ende des Jahres stellt man fest, dass die Realität allen bereits in Q-Zwei um Standstreifen überwohlt hat.
Das heißt, die vereinbarten Ziele haben irgendwie nichts mehr mit dem zu tun was passiert ist und dann sagt man eher im Grunde ist das Ziel ja erreicht und fertig also ein bisschen überspitzt vielleicht formuliert.
Was bringt das überhaupt?
Und könnte man sich diesen Zirkus nicht schenken um sie aufs Arbeiten zu konzentrieren und sagt es gibt einen Fixgehalt und fertig wie guckst du jetzt mal abseits des Vertriebs auf?
so
Wenn es so wäre, wie du es beschreibst dann könnte man auf den Zirkus verzichten.
Zumindest beim individuellen Bonus.
Ich guck's so drauf.
also wir haben das bei uns so gestaffelt dass bei angestellten Führungskräften vereinfacht gesagt der Bonus sich in zwei Teile splittet.
Der eine erhängt ab vom Unternehmenserfolg.
Das halte ich auch für wichtig im Sinne des gemeinsamen Alignments und natürlich auch des Atmans in der Gewinn- und Verlustrechnungen und das andere ist der individuelle Bonus.
Und ich kenne die Diskussion habe sie selbst auch schon geführt Wenn du da dogmatisch rangehst, du vereinbarst was dann kannst natürlich auch eine Fehlsteuerung sein.
Und wir alle wissen man kann Jahre nicht in allen Facetten planen.
Wir alle wissen es kommt das Unwegbare!
Wir alle Wissen wir müssen uns umstellen und wenn dann Ziele dazu führen dass ich die Energie, die Grenzinnergie in die falschen Themen stecke Dann wird es ja nachgerade kontraproduktiv und das sollte man miteinander versuchen zu vermeiden.
aber deshalb gibt es, muss mir jetzt einfach, deshalb gibt's Führungskräfte und deshalb reden wir miteinander.
Und wenn ich weiß, dass ich eine Zielvereinbarung habe und es ändert sich etwas, da muss ich halt miteinander sprechen.
Und dann werde ich ja als derjenige, der die Ziele hat, werde transparent machen, warum ich jetzt eine Repriorisierung vornehme?
Und ich als derjenigen, der ist entscheidet, werde ja einschätzen können ob das sinnvoll ist oder nicht.
Oder andersherum habe ich keine Rückfrage stellen!
Wenn keine Rückmeldung kommt zu sagen, müsste ich nicht mal eine Ziele repriorisieren, hab' ich auch ein Gesprächsthema weil dann ganz offensichtlich eine Entwicklung übersehen worden ist.
Insofern glaube ich im wohl verstandenen Sinne... Wenn ich mich nicht ganz eng daran binde, was jetzt auf dem Blatt Papier steht.
Sondern mir erstmal vornehme zu sagen Ceteros Paribus wenn ich ins Jahr gehe sind das meine Schwerpunkte aber wir haben miteinander die Verabredung.
da sich immer so handelt dass ich im besten Sinne des Unternehmens handle dann komme ich in gute Diskussionen rein und die können auch sehr produktiv sein.
Und sagst du Geld ist eine notwendige Bedingung damit diese Ziele auch erreicht werden.
oder sagst Du Eigentlich ist es ein guter Führungsjob.
Man muss für klare Ziele sagen, durch entsprechende Gespräche, Adjustierung und Unterstützung
etc.,
Und eigentlich könnte man diese variable Vergütung auch lassen?
Was ist da der Standpunkt?
Mein Standpunkt ist das Entscheidende sind gute Ziele und klare Zielbilder und eine variabel Vergütungen kann das Ganze nochmal unterstreichen.
Ich finde das durchaus positiv gerade auch wenn ich was neues aufbaue.
aber das alleine ist nicht hinreichend sondern das ziel ist immer das entscheidende.
Kurz noch im Kontext des Operating Models.
Du sagtest ja, dass die Finanzbranche einfach so in der öffentlichen Wahrnehmung ein bisschen gelitten hat manchmal ein bisschen schräg angeguckt wird.
jetzt hat euch das Visomagazin aus dem ZDF auch noch ein bisschen zusätzlich gebäscht.
maximal teilen was dort Thema war und was du auch verstehen kannst oder wo du auch sagst das war unfair.
Ja, da war sehr viel das Unfair dabei und du weißt ja, dass ich selbst einen journalistischen Hintergrund habe.
Und da kann man sich immer verstehen...
Vielleicht für die Zuhörer mal!
Kannst Du kurz zusammenfassen?
Du kannst es besser als ich.
Was war der Punkt, den es wie so ein Magazin gemacht
hat?
Das war im Grunde die Kritik, wie wir an Hochschulen auftreten.
Dass wir Neukunden an HochSchulen gewinnen und da waren Beispielen wurde gezeigt oder sollte gezeigt werden, dass auch die Beratung nicht zu dem Ergebnis führt, was aus Sicht der Visoredaktion das Richtige gewesen wäre.
Sondern?
Was war deren Punkt?
Ihr macht das Ganze nur Wahl oder um?
Naja am Ende des Tages ist der Vorwurf immer mitschwingend zu sagen ihr wollt eure Gewinne, eure Provisionen maximieren.
ganz allgemein gesprochen da kannst du das Visomagazin nehmen, kannst aber auch andere Beispiele nehmen und es ist nicht.
im Sinne des Kundenes müssen dem Kunden etwas anderes angeboten werden.
so und da sind einfach handwerkliche Fehler gemacht worden.
Das ist so.
Was
würdest du sagen, waren die Handwerklichen?
Wir
sind einfach falsche Berechnungen vorgenommen worden.
Es sind Dinge nicht verstanden worden und das was mich persönlich stört ist an der Stelle und da bin ich auch ein bisschen angefasst weil wir alle sind offen für Kritik.
also ich rede mit Verbraucherschützern meine Kolleginnen und Kollegen reden mit Verbaucherschützen wir holen uns Rückmeldung ein Wir reden mit Politikern, wir sprechen darüber auch zu sagen welche anderen Sichtweisen kann es geben?
und unsere Aufgabe uns selbst zu reflektieren.
Wenn dann aber mit irgendwelcher Pauschalkritik um die Ecke gekommen wird Und wenn man gleichzeitig Rückfragen an uns stellt Man Antworten gibt Aber sich auf die Antworten gar nicht eingelassen wird Wenn man von Beginn ansagt bei der Rechnung jetzt in dem Beispiel Da ging's um ein Produkt Aber wer jetzt so detailliert hier In der Berechnung waren Fehler drin Und man beschäftigt sich gar nicht damit und stellt dann auch noch unsere Gegenstellungnahme sehr verkürzt dar.
Da muss ich halt einfach sagen, finde ich das journalistisch nicht sauber.
Und da maße ich mir jetzt einfach an, dass ich mich damit auskenne und es gibt nur ganz wenige Bereiche in denen wir auch mal sagen, da gehen wir gegen vor.
In dem Fall haben wir das getan weil das hat einfach auch und das steckt auch tief in mir ein Ungerechtigkeitsgefühl aus.
Man merkt, das hatte ich getroffen.
Das ist einfach, wir haben eben über junge Beraterinnen und Berater gesprochen.
Das sind Menschen die bauen ihre Existenz auf.
und ja es kann immer sein dass jemand mal einen Fehler macht.
in dem Fall nicht.
aber das kann immer mal sein dass sie meinen Fehler maß können auch immer mal seien dass menschen nicht zueinander passen also ein kundin beraterbeziehung dass sie nicht auf Augenhöhe unterwegs sind.
Es kann auch sein dass Dinge die man anders meint anders wahrgenommen werden oder man sich ungeschickt kommuniziert.
es kann alles passieren Aber dinge die faktisch nachweisbar sind nämlich beispielsweise berechnungen Oder die frage Die wird auch häufig diskutiert Welche Produktkombinationen sind denn von vor oder vom Nachteil?
Da gibt's eine objektive Basis und dann erwarte ich zumindest, dass auch die Gegensichtweise den entsprechenden Raum bekommt.
Ansonsten ist es Skandalisierung und damit wird gerade ein Öffentlich-Rechtliches seinem Auftrag nicht gerecht.
Lass uns einmal einen Schwenk so Richtung Strategie nach vorne machen für unbedarfte.
kurz und knapp Trotzdem kennst du das Spiel aus unserer Zusammenarbeit so präzise wie möglich.
Was ist die Strategie nach vorne?
Was ist bis im Jahr zwanzig dreißig, fünfunddreißig was dir beliebt?
Was sind die Unternehmensstrategien der MLP?
Du guckst jetzt auf das Gesamtunternehmen drauf oder du guckest jetzt nur weil wir jetzt gerade sehr viel bei den Beratern waren und deshalb will ich es nur sauber auch unterstreichen?
Ja gerne gesammt wenn du magst aber auch gerne natürlich für denen in der Öffentlichkeit stark wahrgenommenen Privatkunden teil.
Wir werden und das mag sich jetzt langweilig anhören, aber wir werden unsere Furche genau an der Stelle weiterziehen.
Also dieses Konzernnetzwerk weiter nutzen.
Wir werden die Breite unseres Angebots weiter ausführen.
Wir würden gerade und insbesondere im Firmenkundenbereich da... Habt
ihr im Kern drei Spaten?
Ist es richtig, kann ich das so sagen?
Einfach gesagt Leistungsbereiche.
Wir haben im Grunde ja Schwerpunkte, über die wir kommen werden nach vorne und das sind insbesondere die Themen Assets on the Management und das Thema Firmenkunden was sich dann auch sehr stark in den Bereich Sachbestände äußern wird und haben ja Richtung dem Jahr zwartausend achtundzwanzig dadurch aus sehr ambitionierte Ziele.
und genau den Weg werden wir weitergehen nämlich das Unternehmen noch breiter aufzustellen die Möglichkeiten die wir haben im Konzernnetzwerk noch weiter zu nutzen um dann halt auch in den einzelnen Märkten, egal ob bei es jetzt einer Management als führende Unabhängiger Vermögensberater, als einer der führenden Anbieter im Bereich Firmenkunden entsprechend gesehen zu werden und diesen Markt weiter zu erschließen.
Also da ist nichts Revolutionäres dabei aber es setzt auf auf dem was wir die letzten Jahre gemacht haben und das ist in der Anmoderation gesagt natürlich später auch ein Thema wie KI eine wichtige Rolle Aber immer aus der Bezeugung heraus dass eine persönliche Beratung einen definitiven Mehrwert stiften wird auch in der Zukunft.
Kommen wir vielleicht später nochmal dazu.
Jetzt sorgt der demografische Wandel dafür, dass ihr vielleicht nicht mehr so wachsen könnt wie er gerne würdet.
Spielt das eine Rolle?
Momentan sind wir ... Wir hatten es ja eben kurz drüber, sind aber sehr zufrieden damit, wie wir junge Kolleginnen und Kollegen gewinnen.
Aber klar ist natürlich auch zum Unternehmen jetzt wenn ich auf unsere Berater gucke rund forty- acht Jahre im Schnitt alt.
Natürlich ist klar Durch einen gewissen Alterungsprozess wird es auch gerade in den nächsten Jahren so sein, dass wir den ein oder anderen haben der dann auch einen Renten eintritt hat.
Und deshalb ist es noch mal wichtiger was ohnehin wichtig ist das Menschen da agieren wo Menschen den Unterschied machen.
Das ist der entscheidende Erfolgsfaktor und das bedeutet halt, dass ich an denen Stellen, an denen Dinge repetitiv sind, an dem Dinge vielleicht einfacher umzusetzen sind die eher in Commodity darstellen werde ich starker Technik nutzen So die eine Sichtweise und die andere Sichtweise ist es ja, dass man komplementäre Stärken auch im Unternehmen nutzen sollte.
Also das klassische Bild eines MEP-Beraters war als ich Kunde geworden bin.
vor vor zweiundzwanzig Jahren hat mein Kollege jetzt heute dann damals zu mir gesagt, ich bin dein einer Ansprechpartner und ich kümmere mich um alles.
würde der heute anders sagen?
Der sagt zu mir Ich bin deine AnsprechPartner Und wenn du irgendeine Finanzfrage hast musst du nur meine Hände noch mal im Kopf haben und mich anrufen.
aber ich hole für alle Fragen, die dich betreffen bei Bedarf die richtigen Experten an den Tisch.
Wenn es ums Testament geht, hole ich den Rechtsanwalt mit an den Tisch.
Wenn's um Immobilienfragen geht, hol' ich unter den Immobilie-Experten mit an dem Tisch.
Und wenn's vielleicht mal um irgendeine Abschaft geht, holle ich den Vermögensmanagement-Expert der Ferihe mit an deinem Tisch?
Wenn du in deiner unternemerischen Rolle als Geschäftsführer, als HR-Leiter, als Vorstand irgendwo Fragen hast... In der Sphäre hole ich unsere Firmkundenspezialisten dazu und das ist schon auch eine Weiterentwicklung nämlich zu sagen Ich bin eher derjenige In meinen Worten der Beziehungsmanager ist und der Netzwerke ist, die Dinge zusammenführt ohne alles selbst zu machen.
Und insofern ist es so ein Zweiklang aus Nutzung von Technik auf der einen Seite aber auch einer entsprechenden Arbeitsteiligkeit auf der anderen Seite wie man so ein Thema wie Demografie dann auch gerecht werden kann
heißt also dass er jetzt mal rein aus der Marktstrategie gar nichts anders machen wollt oder werdet aber durchaus das was du beschreibst intern Eine Transformation durchläuft alleine schon an diesem Rollenverständnis, das du gerade beschriebst.
Und
dem Rollenverständnis ist ja die Transformation, die ich eben auch beschrieben habe als wir über den ... bei der Verteilung von Umsätzen gesprochen haben.
Das ist ja eine Entwicklung, die wir jetzt schon seit Jahren haben Die sie aber immer weiter fortführen wird.
Warum?
Weil wir immer mehr Expertisen auch in der Gruppe haben weil aber auch ein anderes Bild entsteht und weil einfach mittlerweile eine Komplexität gegeben ist Bei der ich gar nicht die Erwartungshaltung haben kann dass es alles einen Mensch macht.
Wenn ich mir jetzt mal vorstelle, mein Privatkunde ist gleichzeitig in einem Unternehmen einer Finance-Funktion und ich kümmere mich um die betriebliche Absicherung.
Da geht es um Prävention von Feuerschutz, um mal ein ganz extremes Beispiel zu nennen.
Das kann ich ja nicht von demjenigen verlangen der sich gleichzeitig im privaten Finanzen im Detail auskennt aber muss jemanden kennen?
Der sich damit auskennt und damit eine überlegende Dienstleistung zu spielen.
Und das ist halt was in der Gruppe die letzten Jahre gewachsen ist und das gilt es dann auch weiter auszugestalten.
da gibt's natürlich dann auch
oder eben
über Strategie nach vorne gesprochen hast, gibt es auch mal wieder neue Themenfelder die dazukommen.
Und das ist schon etwas was wir für die letzten Jahre aufgebaut haben aber jetzt auch noch einmal beschleunigt ausbauen werden.
also ein starkes Wort ist für uns digitales Ökosystem, dass heißt wir haben mehrere Unternehmen die wir den wir uns entweder beteiligt haben, die wir aufgebaut und die wir jetzt gerade starten mit denen wir angrenzende Dienstleistungen haben für die der Beraterin niemals der Experte sein kann Aber die einen Mehrwert liefern.
Ich bringe gleich ein, zwei Beispiele.
Das ist jetzt wahrscheinlich ein bisschen abstrakt die einen Mehrwert liefern für den Kunden und gleichzeitig uns natürlich ermöglichen noch mehr in die Breite zu gehen.
Da sind wir beim Thema Wiederkehren der Erlöse, da sind wir bei dem Thema Stabilität des Unternehmens und das sind wir mit dem Thema Wachstum.
Und das sind ja die ambitionierten Ziele, die wir durchaus haben Richtung twenty-eightundzwanzig ergebnismäßig umsatzmäßig und es sind halt auch Themen, die dann dazukommen.
ich bring konkretes Beispiel.
Wir haben gerade eine Nähe von München einer neue GmbH gegründet Die Prex Easy GmbHA.
Die kümmert sich darum als Generalübernehmer für Ärzte, sich um alle organisatorischen und betriebswirtschaftlichen Fragen zu kümmern.
Die den Arzt davon abhalten einfach nur Arzt sein zu können und sich um seine Patientinnen und Patienten zu kümmern.
Jetzt kannst du sagen was hat es mit MEP zu tun?
Medizinerinnen und Medizina sind eine unserer Kernsigruppen von Anbeginn Und die haben wir schon immer beraten in ihrer privaten Zware Als auch in der beruflichen Sphäre über Niederlassung.
Diese betriebswirtschaftliche und organisatorische Aufstellung einer Praxis, das merken wir aus unseren Beratungen ist eine der größten Schmerzpunkte.
Ich kann das lösen über ein Investorenmodell also ich verkaufe an Private Equity und bin nur noch angestellter Arztes wollen die meisten aber nicht.
Die möchten gerne selbstständig bleiben und die wollen ihr Herzblut da reinstecken was sie studiert haben nämlich in ihre Patientinnen und Patienten.
Und dann gilt es halt, diese organisatorischen Fragen zu lösen.
Da würde ich jetzt aber nicht auf die Idee kommen das zu sagen Das mache ich in der Kernorganisation sondern da ist es gut weil es ein sehr digitales Geschäftsmodell ist, dass wir als Schnellboot und als Beiboot neben dranzubauen Aber nicht losgelöst von der Organisation.
Sondern.
natürlich ist der gute Kontakt zum Arzt über den MEP-Beraterinnen Über Jahre und Dekaden immer wieder gegeben worden.
Jetzt habe ich die Möglichkeit nochmal ergänzen zur Dienstleistung Die ich für den Arzt ohnehin erbringe über Honorare etc.
etwas anzubieten, was den Arzt nochmal nach vorne bringt.
Und ich glaube es erklärt sich auch von außen von selbst dass das ein Bezug hat zu unserer Kerndienstleistung aber etwas ist was angrenzend ist und wenn ich solche Beispiele nehme dann gelingt es mir natürlich durch solche Bespiele noch mal anders auch in die Wertschöpfung zu gehen.
mehr Wertstiften für den Kunden.
und ich habe eine andere Wertschüpfung.
oder ein anderes Beispiel.
im Bereich Firmenkunden haben wir vor einigen Jahren einen Unternehmen gegründet mit einem Gründer gemeinsam also er hat ein bisschen Kapital eingebracht.
Wir haben Kapital mit eingebracht im Bereich Corporate Benefits Sachbezug beispielsweise, Jobbikes und so weiter.
Und wir kommen ja eher aus dem klassischen betriebliche Altersversorgung Betriebliche Krankenversicherung.
Wir sind der größte Markler für betrieblicher altersversorge in Deutschland Glauben aber dass die Kundenschnittstelle zunehmend digital wird zum Arbeitnehmer und glauben auch das sowas wie Corporate Benefits im Sinne von Arbeitgeber Attraktivität Mehrwert Stiften für Arbeitnehmer Wertschätzung für Arbeitnehme immer weiter an Bedeutung gewinnt.
Wenn ich Firmen habe, die ich ohnehin betreue in freien der betrieblichen Altersversorgung, hab' ich jetzt eine Möglichkeit über ein sehr digitales Geschäftsmodell auch diese Dienstleistungen noch anzubieten.
Da muss ich nicht selbst der Experte sein aber ich hab für den Kunden seinen Mehrwert alles aus einer Hand und wir selbst haben dadurch natürlich andere Wertschöpfungsmöglichkeiten.
Den Weg entschlossen weiterzugehen ist ganz entscheidend und das waren ja zwei Beispiele von verschiedenen Beispielen.
Wird
es dann, wenn man nochmal auf das Privatkundensegment im Besonderen schaut eigentlich den MLP Berater noch geben in fünf Jahren?
oder habe ich einen MLP KI-Bott?
Den wirds geben und dem wird's auch noch in zehn, fünfzehn Jahre geben oder zwanzig Jahre geben.
davon bin ich sehr überzeugt.
Aber die Rolle ändert sich halt immer weiter.
Die hat sie auch die letzten Jahre schon geändert, ich habe ja gerade schon Beispiele genannt also die eine Person die alles macht hin zum Netzwerke zu beziehungsmanager der Experten dazu holt aber auch schon heute ist es nicht so dass wir heute nicht digital werden.
Ich glaube also durchaus selbstbewusst sagen zu können Wir sind große Schritte in Sachen Digitalisierung gegangen.
Auch unsere Kunden machen viel digitales mit uns.
In ihrem finanziellen Home haben Sie die Möglichkeit nicht nur Übersichten zu haben sondern sich als Beispiel Fonds in ihre Vermögensanlagen reinzulegen.
Das machen wir logischerweise schon heute und das ist eine andere Rolle, als es vor zwanzig Jahren war.
Und diese Rolle wird sich weiter verändern.
Ich habe eben gesagt der Mensch agiert da wo der Mensch den Unterschied macht.
Das heißt Es wird immer mehr einfache Tätigkeiten geben die KI unterstützt durchlaufen.
ich bin der Beispiel KFC Versicherung unser Service Center im letzten Jahr fast komplett auf KI Unterstützung umgestellt.
auch dann im Lernkurve funktioniert nicht immer alles sofort aber das ist etwas da machst du als Person, als Mensch nicht den Unterschied.
Aber wenn es um die komplexen Fragen der Ruhestandsplanung, um Erbschaftsfragen und komplexe Anlagefragen geht, dann macht der Mensch den Unterschied?
Was ist der Unterschied?
in meinen Worten vielleicht?
Es ist Empathie, die Fähigkeit zuzuhören, Bewusstsein für die Welt und die Vernetzung der einzelnen Themen.
Wir dürfen ja eins nicht vergessen... Jetzt bleibe ich bei dem Beispiel KFZ-Versicherung.
Das ist recht einfach!
Du kaufst ein neues Auto und brauchst eine KF Z Versicherung.
So, das ist ein Bedarf und dem möchtest du decken.
Und da möchtes du nach deinen Kriterien gutes Preis- leistungsverhältnis haben?
Das kannst Du objektivieren!
Und das ist ja auch in einer gewissen Art und Weise austauschbar.
Das ist nicht der Faktor, der entscheidend ist aber es gibt ja viele andere Themen.
Da hab ich einen Latentenbedarf... ...und dieser Latentebedarf wird er erst.
dadurch kommt er zum Vorschein dass ich jemanden habe der mich kennt, der meine Lebenssituation kennt und der Dir Fragen stellt Der Dir Perspektiven mitgibt die du vorher vielleicht nicht hattest die dann wiederum dazu führen, dass ich drüber nachdenke.
Wie könnte ich mich denn auch in meiner finanziellen Aufstellung weiterentwickeln?
Und das ist ja ein kompletter Unterschied zu dem unmittelbaren Bedarf den du in dem Beispiel von gerade durch den Kauf des Autos bekommen hast.
und diesen Latentbedarf zu decken diese Fragen zu stellen sich auf Augenhöhe zu begegnen und jemand an der Seite zu haben weil sie nicht nennt es Coach nenns Wegbegleiter Wir nennen es den Gesprächspartner, das ist halt dasjenige wo wir uns unterscheiden.
Aber es sind natürlich auch eine Weiterentwicklung, das setzt viel an auch an Personalen Kompetenzen voraus.
Zwei Fragen dazu?
Die erste wieviel MLP-Berater gibt's?
zwanzig dreißig noch.
Sind immer noch zweitausend?
Wenn man alles gut macht dann sind das mehr.
Ah okay trotz KI!
Trotz
KI ja.
Wir werden ja immer in einem begrenzten Markt unterwegs sein durch unseren Kundenfokus also Kundenfokussakademiker und wir werden auch niemals unser Geschäftsmodell.
Ein paar Leitplanken für uns in der Strategie.
Wir würden unser Geschäftsmodell niemals aufbrechen Richtung Massenmarkt und das ist keine Wertung, es ist vollkommen okay dass Menschen oder Unternehmen gibt die im Massenmark unterwegs sind.
wir werden immer diesen Sweetspot für uns haben können weil wir einfach glauben dass die Dienstleistungen wie wir sie erbringen können so deutlich besser auf Augenhöhe erbringen kann deutlich customiser aber natürlich auch im Sinne des Wertschöpfungs Modells darin für uns Vorteile sehen.
Sind's zwei, thirty-five auch noch zweitausend?
Oder glaubst du daran das KI eine Entwicklung nimmt dass sie auch tatsächlich intelligent beraten kann.
Nicht nur in eurem Umfeld sondern auch im Rechtsumfeld, dem Steuerumfeld?
was da deine Einschätzung?
Ich bin sehr davon überzeugt KI kann personalisiert sein aber nicht persönlich sein.
Das wäre für mich ein wichtiger Unterschied und ich finde es wird manchmal in der Debatte so ein bisschen durcheinander gebracht.
Ich glaube wir alle müssen ehrlich sein.
wenn bei uns die Entwicklungen der letzten Jahre angucken und extrapolieren die Haben wir alle noch nicht die Vorstellung, was dann auch alles möglich sein wird?
So ehrlich muss man auch sein.
Ich trage nur in mir und wir tragen alle in uns die tiefe Überzeugung dass es gerade in dem Geschäft in dem wir unterwegs sind Wir reden über ein Vertrauensgut das da immer den Menschen geben muss.
Bezahlen tue ich mich schwer, zu sagen in zehn jahren wie viele personen sind es?
weil?
darauf gibt's ganz ganz viel.
ein drück nur
einen trend aus.
was ich sagen möchte ist wir wollen bei der anzahl der beratern und berater wachsen.
Wir sind davon überzeugt dass gerade in unser kunden klientel mit unserem anspruch und dem was wir vertreten wollen das wird darin den menschen brauchen ohne zu sagen dass KI keine Rolle spielt, ganz im Gegenteil.
Sie haben am Anfang gesagt wir setzen KI an ganz vielen Stellen ein.
Es hilft uns nicht nur bei Effizienzfragen, bei Automatisierungsfragen.
Es helft uns in Qualitätsfragen am Kunden.
es hilft uns dabei das sich der Berater auch auf die Themen konzentrieren kann, bei denen er den Unterschied machen kann also schafft ja auch Freiräume.
übrigens ist es ja auch von Kundenseiter aus mittlerweile eine Erwartungshaltung.
egal wo ich hingehe ob ich zu Amazon oder was immer gehe Ich erlebe ja überall die Nutzung von KI Und allein das ist ja schon eine Voraussetzung dafür.
und es heißt auch nicht, dass wir jetzt irgendwie leichtfertig darauf gucken zu sagen, na es wird immer alles so bleiben.
Wir beschäftigen uns damit.
Wir gucken uns genau an was machen andere.
Wir schauen uns natürlich auch genau an wo könnten wir angegriffen werden?
Und wir stellen uns die Frage wie können wir innerhalb unseres Geschäftsmodells etwas nutzen um voranzukommen aber natürlich auch in Grenzbereiche zu gehen.
Super Brücke für mich!
Das ist die KI-Innenperspektive, die wir diskutiert haben.
wenn du jetzt Jetzt bin ich wahrscheinlich nicht das Paradebeispiel, aber dennoch diesen Trend mal aufgreifend.
Ich habe während der letzten achtzehn Monate haben wir bei uns zu Hause die Finanzen einmal komplett jedes Steinchen hoch und geändert.
Das massiv unter KI-Nutzung.
also gucken wo liegt eigentlich das Geld?
Wer verdient da eigentlich wo?
was?
wie?
Der Effekt ist, dass unser Personal Banking-Berater völlig stinkig geworden ist.
Weil wir alles abgezogen haben aus irgendwelchen privat betreuten Konstellationen und jetzt ist eben KI gemanagt der ganze Kram in irgendwelche ETFs bei irgendwelcher Fintechs die wir alle kennen Trade Republic und Co.
Und es verdient keiner mehr irgendwas mit an zumindest jetzt bei uns in der privaten, im privaten Vermögensmanagement.
Der Trend würde euch erruinieren wenn das viele so machen würden.
plus vielleicht, wenn jetzt so eine, nennen wir es vielleicht mal Finanzmündigkeit und Souveränität denn das haben die Fintechs ja durchaus geschafft.
sie haben zumindest den Ansätzen ja so einer Art sagen wir mal Offenheit in der jüngeren Bevölkerung geschaffen für, dass man Geld investieren kann.
In welcher Form nun auch immer?
Ob jetzt ihr Geist oder unser Geist sei auch da mal hingestellt wie das damals vermarktet wird.
Aber es könnte ja dazu führen, dass die nächsten Generationen gar kein Berater mehr wollen oder brauchen.
also dieses ist ja so derselbe Trend weil für mich selber KI eine Riesenrolle spielte an diesem Prozess und im Grunde In dem Fall in Claude alles reingeworfen hast, an Kontoauszügen belegen, Investitions- und das dann schön im Dialog ein bisschen.
Wie schätzt du das ein?
Zuerst mal zu deinem persönlichen.
Das Entscheidende ist ja ich muss einen Mehrwert spüren.
Und es muss der Anspruch sein.
Jetzt kenn' ich deinen Bankberater nicht.
Vielleicht lernst du mein MEP-Berater kennen aber ich will jetzt auch keine Werbeveranstaltung machen.
Aber diesen Mehrwert muss man natürlich spülen können.
So dass es eines andere ist.
vielleicht bist du auch nicht ganz repräsentativ weil du dich intensiv mit den Themen auseinandersetzt, weil du selbst entscheidert bist und weil du Bedarf hast.
Könnte aber auch sein aus dem was du gerade gesagt hast.
aber ich will jetzt hier keine Beratung machen.
Ich bin auch kein Finanzberater das selbst wenn nicht nur Kosten optimiere.
am Ende geht es ja um Preis- und Leistungsverhältnis und es geht nicht nur darum möglichst viel Rendite sondern muss ja auch ausgewogen sein im Sinne der Risiken die damit verbunden sind und der Risikoabsicherung die da mit verbunden ist.
also der hilft schon dass sich einen gesamthaften Blick drauf habe.
Aber nochmal da würde ich nicht anmaßen sein zu sagen was du da gemacht hast.
aber das Entscheidende ist immer dass ich ein Mehrwert spüre.
Ja greife es gerne als Trend auf, dass Leute in so etwas fortgeschrittener im Alter die jetzt irgendwie um die fünfzig sind sagen manche ich manage das selbst.
Verheiratet mit dem Trend und hinter beidem steckt also bei mir kann ich das tatsächlich so sagen das KI Thema was mir es erleichtert, wo du sonst wahrscheinlich umständlichst mit Exzellen dir irgendwas auswerten müsstest.
Wo ich nie Bock hatte also mich mit meinen Finanzen auch die letzten fünfzehn Jahre davor quasi null beschäftigt so nach dem Motto das Geld kommt aus den Geldautomaten genauso wie der Strom aus der Steckdose und dann aber auch so die neue Generation wenn ich auf meine eigenen Kinder gucke die mit ETFs und Trade Republic da halt ein bisschen rumspielen jetzt jenseits der zwanzig sind.
Ich kann mir fast nicht vorstellen, dass die zu einem Finanzberater gehen.
Das Entscheidende ist immer, dass du für dich weißt was ist dein USP und wovon bist überzeugt das es eine Mehrwertstiftende Dienstleistung ist.
Wenn Du sagst der Markt verändert sich radikal?
Was ist Deine Einschätzung?
Was ändert sich kurz aber vor allem auch mittelfristig?
Nettenes erinnert sich das genau was Du angesprochen hast nämlich dass es immer mehr digitale Angebote gibt.
Also das heißt deutlich niedrigschwelliger ist Zugang zu bekommen.
Herrschaftswissen gibts ohnehin schon keins mehr.
Und wenn ich das dann noch kombiniere mit KI Dann hast Du eine ganz andere Transparenz im Markt und Du hast ganz andere Möglichkeiten persönlich etwas zu tun.
Das wäre erstmal die Grundtendenz, die du hast.
Und gleichzeitig ist es natürlich so bei den Tech-Anbietern, bei den Fintechs
etc.,
dass sie dann auch mit großen Berberbudgets in den Markt gehen.
So das ist erst mal so.
und gerade wenn ich jetzt auf aktuelle Entwicklungen gucke wird ab nächsten Jahr ein Altersvorsorgedepot geben.
sowas war früher im Grunde nur einer persönlichen Beratung zu vermitteln.
Das hat der Gesetzgeber jetzt so ausgestaltet, dass das auch durchaus über entsprechende Plattformen laufen können.
Dadurch verändert sich einen Markt und gleichzeitig halt durch Generation.
Du hast gerade über deine Kinder gesprochen Das weiß ich gar nicht genau, wie all deine Kinder sind.
Aber wenn ich mir jetzt heute die Gen Zee angucke ... Wahrscheinlich sind deine Kinder in der Gen ZEE oder wenn ich meine sind in der gen alpha, das ist ja die, die da nachkommt, dann gehen sie natürlich schon auch mit ihren Medien anders um als ich das tue und dann ist es deutlich näher an einem Neobroker erst mal dran als an einer persönlichen Beratung.
Die Frage ist halt immer Ist es nur ein Risiko?
Oder ist es möglicherweise eine Chance?
Worin ist die Chance
für mich?
junge Menschen recht früh und niedrigschwellig mit Finanzthemen beschäftigen.
Vielleicht anders als das früher der Fall war, sondern dann ist ja die Frage schaffe ich es?
Mit diesen Menschen in einen Kontakt zu kommen und gelingt es mir denn den gerade genannten Mehrwert zu erzeugen?
oder halt auch nicht?
Und bleiben junge Menschen bei der Vorstellung stehen ein durchdachtes Finanzkonzept besteht aus... Ich übertreibe jetzt mal ein paar Kryptowährungen irgendwie ein, zwei Einzelinvestments und einem ETF.
Oder merken Sie irgendwann das es auch sinnvoll ist wenn ich Richtung Familiengründung gehe?
Wenn ich aber auch schon früher Richtung Studium gehe dass es hilfreich ist die Dinge insgesamt zu ordnen?
Und was wir heute wahrnehmen und deshalb habe ich von Chance gesprochen ist.
wenn es uns gelingt und nochmal nicht im Massenmarkt sondern in unserer Zielgruppe Akademiker.
Wenn es uns gelingt zu diesen Akademikern einen Kontakt aufzubauen.
Und wenn es uns gelingt, und ich rede immer vom Regelfall – das ist natürlich nicht in jedem Fall so!
Wenn es uns gelingt mit ihnen am Tisch zu setzen oder sehr ganz häufig an virtueller Tische oder eine Beratung virtuell stattfindet aber miteinander ins Gespräch zu kommen dann gelingt es uns einem Guteil der Fälle diesen Mehrwert auch zu transportieren.
Das Risiko könnte darin bestehen dass man sagt man erreicht den jungen Menschen gar nicht mehr Sehen wir momentan nicht.
Aber da müssen wir natürlich auch aufpassen aber arbeiten natürlich auch daran entsprechende Angebote zu haben.
Also ich bring dir mal ein, zwei Beispiele.
Wir haben uns zum Beispiel bewusster zu entschieden, dass wir auf unserer eigenen Plattform Kryptowerte zum Selbsthandeln anbieten.
Hätte man jetzt sagen können war vor ein paar Jahren überhaupt nicht Gegenstand des Karn-Geschäftsmodells ist es heute auch nicht.
aber wenn es gerade und insbesondere für junge Menschen wichtig ist Und Ich bin der Gesprächspartner in allen Finanzfragen das habe ich eben schon drei oder vier Mal gesagt Dass Es Genau Das Ist Wie wir uns positionieren, dann ist halt die Frage Kann ich das außen vorlassen oder nicht?
und die Antwort ist nein.
Ich kann es nicht Außen vor lassen.
Wir haben brutal in die modernität unser system investiert.
Das ist wichtig.
wenn ich eine app habe Die für einen jungen menschen outdated Zu sein scheint Dann hab ich keine chance dagegen anzutreten.
dass heißt wir müssen aufpassen mit einem stimmigen rahmen Und muss uns immer die frage stellen gelingt es uns?
die Studierenden Die jungen akademiker auf dem weg zu erreichen?
wir merken aber und das kann ja vielen beispielen Aber natürlich an den gesamthaften Zahlen ablesen, dass wenn es uns gelingt dieser Mehrwert nach wie vor notwendig ist.
Du kannst auch die Gegentease aufstellen.
Du kannst ja die These aufstellen gerade in einer Welt, in der alles niedrigschwellig ist brauchen Menschen nochmal mehr Orientierung.
Wenn du dir mal guck dir mal die.
was treibt einen klassischen Kunden von uns?
Das sind ausmaßlich zwei Dinge.
Der hat wenig Zeit das hast du eben für dich auch beschrieben.
Du hast keine Lust auf die ganzen Echsel und dann noch die Bedingungswerke und so weiter und sofort.
Das heißt jetzt der Typ Delegiere bin ich auch.
Ich habe keine Lust und auch keine Zeit, mich mit meinen Finanzen zu beschäftigen.
Und gleichzeitig möchte ich mich aber souverän fühlen!
Ich möchte nicht einfach das Gefühl haben ja da wird was gemacht sein... ...ich möchte verstehen welche Entscheidungsvarianten ich hab' und wenn die mir jemand aufbereitet und mir ab und zu ein Stubbs gibt hat es einen unglaublichen Mehrwert zu glauben, ich weiß immer was generell gut ist und ich suche da nur das günstigste Produkt raus.
Ist aus meiner Sicht ein bisschen kurz gesprungen.
Das sag' ich jetzt, man kann sagen es musste ja sagen weil der ist hervorstandend in dem Unternehmen.
Ich glaub daran, ich glaube dazu tiefs dran aber genau das zu transportieren is gar nicht einfach Und dass unser Herausforderung überfordert
wird.
Du hast mir da gerade durch den Kopf schießt und du hast das einleitend bewusst natürlich ein bisschen quantiert gesagt noch ein paar Kryptowährungen irgendwo instellier kaufen so.
Aber es gibt ja auch wirklich inzwischen, ohne sich da als Experte drin, seriöse Plattformen, YouTube-Kanäle, Finanztipp, Finanzgurus.
Wie sie nicht heißen?
Also die jenseits von ich mach dich in drei Jahren reich oder ähnlichen Unsinn sondern dir eine sehr seriös Beratung zumindest für mich wahrnehmbar liefern.
und ist das Wettbewerb für euch?
Das ist Wett Bewerb dahingehend Das ist ja innerhalb unserer Zielgruppe.
Ja, weil du es ja genau so formuliert hast und du sagst der wir sind der Ansprechpartner in allen Finanzfragen die einen so beschäftigt jetzt dachte ich einfach an diese Plattformen.
das wäre Mensch er den Anspruch haben die auch.
Also wenn ich diese Plattform richtig verstehe, dann haben sie den ganz holistischen Anspruch, den wir haben nicht und den können Sie auch gar nicht haben.
Weil wenn ich die Privatkunden und die Firmenkunden wählte... Die Anlagewelt, die Bankwelt oder die Versicherungswelt zusammenbringen, da kenne ich keine Plattformen, die das macht bislang sondern es ist immer monothematisch.
Richtig ist aber Finanzströme zusammenzubringen, das kann ich an so einer Stelle.
Aber das ist aus meiner Sicht dann schon was anderes, aber natürlich klar ist es Konkurrenz.
Also ich werde ja häufig gefragt, wer ist denn eigentlich eure Wettbewerber?
Da gibt's ja gar nicht den einen Wett bewerben weil wir sind in einem speziellen Markt mit dem speziellen Geschäftsmodell.
Aber natürlich jeder der in Finanzfragen für unser Privatkundengeschäft gesprochen Akademikerinnen und Akademika beraten möchte oder berät ist natürlich ein Konkurrent.
Und wenn mich vor fünf, sechs, sieben, acht Jahren gefragt hättest, hätte ich wahrscheinlich gesagt Das sind die High Street Banks, das sind die Sparkassen, die Volksbanken junge Menschen auch noch natürlich reinwachsen, aber es sind natürlich immer stärker die Neo Broker oder die anderen Plattformen geworden in den letzten Jahren.
Nur sie sind nicht konkurrent in dem Sinne dass sie das gleiche Geschäftsmodell hätten und wir im Wettbewerb um genau diesen holistischen Ansatz für den Kunden stecken sondern Sie sind halt auch ein Teil einer finanziellen Aufstellung eines Zielkunden von MEP.
Wie nutzt
ihr Social Media?
Sei es YouTube, TikTok, Instagram... I don't know Ich weiß es nicht, also ist tatsächlich nur Ernst gemeinte Frage.
Das
sind ja unterschiedliche Ebenen und die Frage, wen spreche ich auf welchem Kanal an?
Erst mal geht es um Allgemeines Bewusstsein, allgemeine Bekanntheit.
aber es ist mittlerweile auch so dass wir gerade die Gen Z sehr bewusst auch über genau diese Medien und genau diese Kanäle jetzt wie Insta oder TikTok dann auch entsprechend bespielen und da muss auch jedes Unternehmen was lernen.
also du hast immer so ein bisschen die Grundneigung am Anfang Du sendest von innen nach außen.
Also wir erklären jetzt was uns wichtig ist weil das ist ja wichtig.
Gleichzeitig muss man aber ja verstehen.
Gleichzeitig musst du ja verstehen in der Generation, was leitet so eine Generation?
Und das kann ja fachlich total solide und interessant und auch wichtig sein, was wir denken.
Es kann aber sein dass es Haarschaft an dem Trend vorbei geht, der gerade in diesen Medien unterwegs ist.
Das merkt man ja, dass da Trends unterwegs sind die muss man halt verstehen.
Man muss die Algorithmen verstehen um Themen zu besetzen und dann vielleicht weniger zu senden sondern allgemein Themen darzustellen Weil es geht ja auch nicht darum, dass ich jemand ausbilde auf einem solchen Kanal.
Sondern es geht darum eine gewisse Grundaufmerksamkeit zu erzeugen und es geht darum Anker zu setzen.
Und das können auch manchmal kleine Anker sein welche Dienstleistung da ist und darüber Interesse zu wecken.
Das ist so der eine Punkt bei dem wir unterwegs sind.
Das haben wir deutlich intensiviert und haben's auch deutlich nochmal auf andere Beine gestellt also weniger generisch sondern wirklich auf den Stuhl desjenigen zu setzen, den wir targetieren, den wer ansprechen möchten um dann entsprechend auch den Content danach zu gestalten.
Das Zweite ist, ich war ja eben bei dem, ich habe das Schlagwort digitales Ökosystem gesprochen.
Wir haben eine Beteiligung in Dresden die Uni Wunder.
Die baut die größte Studierenden Plattformen in Deutschland auf und darauf gibt es Mehrwerte.
Mehrwerten in vielerlei Bereichen also Inhalte zur Thesis, Inhalten zum Druck deiner Studienarbeit seine klasse studentische Mehrwertplattform Und wir steuern sehr transparent dazu bei die Finanzinhalte und lernen darüber junge Menschen kennen die dann sagen, ja ich hab ein Interesse daran zum Beispiel mal an einem online Seminar von MEP teilzunehmen zum Thema Financial Education.
und natürlich ist unsere Hoffnung.
Und auch unser Ziel aber am Ende des Tages muss es natürlich der Teilnehmer entscheiden dass unser hoffnungser Ziel das er sagt Ja ich möchte gerne meine Beratung verstanden, aber da komme ich über Wahrnehmungen innerhalb der Zielgruppe über Kompetenz und dadurch dadurch hole ich mir meine Relevanz und dafür muss sie aber natürlich schon auch manchmal etwas lauter oder schräger sein, als ich jetzt persönlich sonst irgendwie in Social Media auftreten würde.
Heißt das aus dem was du erläuterst, Jan ist ja klar eure Philosophie und dass ihr immer diesen persönlichen Kontakt auch sucht?
Und darüber dann auch das Wissen und euer Mehrwert vermittelt?
habt ihr euch bewusster gegen entschieden?
und nachdem ich selber mal so geguckt habe was gibt's denn so an Finanzwissen Vermögensversicherungs also durchaus beide Dimensionen und Stolpern über Finanz-Tipp, Finanzguru.
Ich stolpe nicht über MLP in den sozialen Medien.
Ist das eine bewusste Entscheidung oder ist es ein Weitspot?
Dass man MLP als jemandem wahrnimmt gerade auch junge Leute die erste Finanzfragen haben dass sie dann ja über euch stolpern an dieser Stelle ist mir jetzt nicht passiert
würde ich sagen der hat unser System ganz gut funktioniert weil du jetzt auch nicht klassische junge Zielgruppe bist.
Das war jetzt mit einem Augenzwinkern.
Ja, das tut natürlich weh aber...
Du verstehst es nicht miss!
Natürlich ist auch eine gezielte Ansprache ne?
Also wenn wir in sozialen Medien eine klassische Lead-Generierung...
Also sprich, es ist für euch ein wichtiger Kanal ich habe's einfach nicht mitgetrieben.
Es ist ein richtiger Kanal.
In der breiten Wirkung, das hab' ich ja gerade gesagt haben wir das deutlich intensiviert.
Gerade Instagram, TikTok
etc.,
Aber grade jetzt beim Thema.
Ich spreche, ich tagetiere konkret auf dann zum Beispiel Seminare in denen es um Financial Education gehts ja um Basis Finanzwissen geht.
Das ist etwas, was wir seit vielen Jahren sehr professionell machen aber versuchen natürlich in der Tat die Zielgruppe gezielt anzusprechen und das nicht bei breiten Wirkung zu machen.
Was wir auch gemacht haben die letzten Jahre sind so klassische Marketing Kampagnen.
Die finden bei uns auch noch im klassischen Medien statt Aber finden auch zunehmend und immer mehr auch online statt.
Und was ich da was uns da unheimlich geholfen hat auch die letzten jahre auch Bei den bei den jungen Kunden ist dass wir halt auch Kundenbeispiele selbst sprechen lassen.
Und ich glaube, dass es sehr authentisch ist und das ist ja auch genau der Unterschied.
Weil vieles andere was du findest, ist halt einfach ein Wettbewerb um Konditionen als Beispiel oder ist ein Nutzenversprechen, um irgendwas kurzfristig einfacher machen zu können über Gamification?
Wenn es um diese Besonderheit geht – um dieses USP, was ich gerade besprochen habe – dann muss man das ja versuchen irgendwie erlebbar zu machen und das müssen wir auch über soziale Medien erlebbaren.
Und da ist das Beispiel aus der Generation Kunden zu nehmen, die diesen Mehrwert in ihren Worten beschreiben.
Aus meiner Sicht ein probates Mittel.
Wenn du auf den Wettbewerb guckst, welche zwei drei Wettberwerbe hast du persönlich immer wieder auf dem Rand da?
Du sagst es schon, es gibt nicht den einen Wettbetwerbe.
aber wenn du so im Umfeld schaust, wen nimmst du da tatsächlich wahr?
Ich habe unterschiedliche Kategorien und ich hab eben schon gesagt es gibt dieses Geschäftsmodell wie wir haben... Wenn jemand einfallen würde, sagst du gerne.
Dann sprechen wir drüber.
Weil ganzheitliche Finanzberatung mit Selbstständigen unabhängig und dann noch auf eine sehr spezielle Zielgruppe das kenne ich so nicht.
Sondern es geht ja immer wieder darum um Teilwettbewerbs wie eben definiert habe.
Da hab' ich schon die letzten Jahre auch sehr stark den Fokus gelenkt auf die Neobroker und die üblichen Namen, die jeder kennt... Ich gucke mir aber natürlich auch an, was passiert in anderen Teilen des Marktes?
In Vertriebsgesellschaften.
Das muss man ja auch verstehen wie die unterwegs sind, wie sie sich entwickeln.
Also
sprich bei den Versicherungen selbst.
Versicherung,
es gibt Maklerplattform und so weiter und sofort.
Und der dritte Bereich werden halt klassische Banken hier natürlich auch versuchen sicher auch weiter zu entwickeln.
also jetzt nimmst du mal das Thema Neobroker und guck dir gerade an Was die Sparkassen, was die Volksbanken alle machen.
Die versuchen ja auch ihren Fuß da in die Tür zu bekommen und wegzugehen von dem klassischen.
Da kommt jemand und kauft ein Weltpapier dadurch dass er zum persönlichen Berater geht.
Sondern versuchen wir auch im Bereich Online Brokerage
etc.,
die nächsten Schritte zu gehen Und auch das zu beobachten ist, dass man sich extrem wichtig weiß immer sehr hilfreich ist.
Aus meiner Sicht ist es um einfach so ein bisschen rauszukommen aus der aus der üblichen Glocke Auch mal andere Märkte zu gucken und sich sich sich Unternehmen anzugucken die ähnliche Geschäftsmodelle In anderen Märkten haben um einfach auch ein Verständnis dafür zu bekommen, wie man sich weiterentwickeln kann.
Insofern ist es eine Mixtur je nachdem was gerade der Fokus ist.
aber alles hat natürlich in einer Wettbewerbsbeobachtung seine Berechtigung und ja darauf hast du ja abgezielt.
das Thema Neo Broker reine Online Anbieter hat natürlich deutlich an Bedeutung gewonnen.
Kurz noch in dem Kontext Umfeld, Entwicklung.
Du hast es schon erwähnt dass auch ihr ja bereits länger schon Honorarberatung auch anbietet selbst wenn der Anteil dort werden wir mal den prototypischen hunderttausend Euro verdienen den Berater.
genauer noch das du erst kann nochmal zehn Prozent sein wird beim Neustarter vielleicht weniger sein.
was ist und gibt dir immer wieder eine Politik diese Diskussion wenn es sowas wie ein Provisionsverbot auf einmal gäbe auf Finanzprodukte.
Ich weiß nicht, was der aktuelle Diskussionsstand dazu ist, das wirst du vielleicht besser einordnen können als ich.
Also gibt's das?
Ist es ernst zu nehmen.
und wenn es passiert, was macht das dann mit einer MLP?
Ernst zu nehmen ist immer jede Diskussion.
die Diskussion war mal eine, die deutlich weiter vorangeschritten ist nach meiner und unserer Beobachtung und die momentan nicht im Vordergrund steht oder aktiv geführt wird.
Es gab noch mal aus der EU vor...
Man war sie ernst zu nehmen, aus deiner Sicht.
Vor vier, fünf Jahren war das in Deutschland mal eine tiefer gehende Diskussion und es war vor zwei, drei Jahren in Europa eine weiterreiche Diskussion.
Da gab's einen Vorschlag einer EU-Kommissarin die gesagt hat Sie möchte an eine Form von Provision begrenzungen gerne haben.
Die Diskussion ist aus guten Gründen wie ich finde Und das sage ich nicht um Geschäftsmodell zu schützen sondern da war in der Diskussion auch viel Unwissenheit drin Dass man sich eher politisch motiviert, weil das Thema unwohl war.
Das ist aber meine persönliche Einschätzung.
Stand das Thema deutlich stärker im Mittelpunkt?
Momentan würde ich jetzt kurzfristig keine Gefahr sehen was nicht bedeutet dass man sich mit dem Thema auch beschäftigen muss.
und das haben wir natürlich auch mal getan und tun es auf fortlaufend.
Und wenn du dir unser Geschäftsmodell anguckst, dann wären wir diejenigen, die am wenigsten davon betroffen werden.
Weil wir halt so breit aufgestellt sind.
Aber für den Berater wäre es eine Katastrophe für das... Na ja
ist immer die Frage wie dann vergütet wird und wie du da die Vergütung umstellst.
Aber fürs
Status
quo?
Wenn du jetzt im Status quo, wenn du statisch drauf guckst wäre es ungünstig.
Das ist richtig, wobei es ging da ja auch immer nur um Teilbereiche und das ist jetzt auch nicht absolut sondern es ging dann je nach Diskussion standes gab in Deutschland auch mal eine Gesetzgebung der ging's dann um gewisse Qualitätskomponenten die du bekommst wenn du gewisse Kriterien erfüllst.
Da hätten wir jetzt gesagt dass sind wir sehr selbstbewusst.
gleichzeitig sind wir ja die Diskussion gegen vor allem zumindest in Deutschland vor einem um den Versicherungsbereich.
Wir sind aber auch sehr breit aufgestellt das war ja auch deine Eingangsfrage im Bereich Vermögensmanagement was andere dann auch nichts sind.
Wir liefern schon in vielen Teilen auch Honorare und könnten den Teil natürlich auch ausbauen, wenn es so wäre.
Aber nichtsdestotrotz wär's natürlich so, dass er am Anfang auch einen Einschnitt im Markt darstellen würde.
Allerdings hilft dann auch nicht irgendein Theoretikum jetzt zu behandeln, sondern das wird ja davon abhängen wie es genau aussieht.
Unsere Energie geht eher da rein momentan immer wieder an allen Stellen zu erklären warum es denn hilfreich ist?
Dass das System so aufgestellt ist, wie sie aufgestellt ist und gleichzeitig auch mal wieder eine Offenheit dafür zu zeigen, dass wir ja auch da wo es... Das muss ja immer das Entscheidende sein!
wo es vom Kunden akzeptiert oder sogar nachgefragt wird, auch andere Wege zu gehen.
Wie hoch schätzt die Wahrscheinlichkeit ein?
Dass es so einen Provisionsverbot oder Einschränkung irgendwann mal gibt?
Du weißt ja wie das mit politischen Mehrheiten ist.
Das kann sich relativ schnell ändern und wir wissen ja auch alle dass manchmal ja auch Themen wieder aus Tableau gehoben werden einfach aus verhandlungstaktischen Gründen.
momentan würde ich die Wahrscheinlichkeit für sehr geringe erachten wenn du mich jetzt in fünf Jahren fragst wenn wieder eine Bundestagswahl war ne EU-Kommission neu besetzt ist.
Das wäre jetzt ein bisschen Kaffeesatzleserei.
Es ist ein Thema, das immer wieder auf den Tisch kommt.
und deshalb nochmal wir müssen gut erklären und es entscheidend ist wenn man eine gute Mehrwertstiftende Dienstleistung bietet dann habe ich auch keine Diskussion oder weniger Diskussionen und gleichzeitig in die Diskussion gute Argumente reinzugeben.
aber jetzt momentan sehe ich wenig Bewegungen, die uns an der Stelle unruhig sein lassen müssten.
Kurz mal in die Kultur vielleicht noch von der MLP so ein bisschen geguckt da.
Ich selber durfte euch ein bisschen dabei unterstützen, in einem eurer Geschäftsfelder Strategie mit auszuarbeiten und die Umsetzung zu bringen.
Eine Selbstkritik, die du damals gebracht hattest war wir müssen noch konsequenter werden bei dem was wir uns vornehmen.
grundsätzlich ist das etwas was In der Kultur einer mlp drinsteckt.
nur du hast das beschrieben es geht sehr partnerschaftlich auch freundschaftlich zu.
ich sehe um eure kultur auf kümmert bemüht, dass heißt man arbeitet gerne miteinander schätzt einander was ja dann auch unter Umständen zu einer wohlfühl harmonie kultur führen könnte.
habt ihr die und.
kriegt ihr den Spargrad hin, jetzt auch konsequent Veränderungen herbeizuführen?
und wie ordnest du es ein?
Und das ist ja nicht nur schlecht.
Ich finde Harmoniebedürftigkeit ist ja auch was Schönes, weil es dafür sorgt dass man vernünftiges soziales miteinander hat.
aber Du weißt vielleicht was ich meine
Weiß was Du meinst wobei Harmonie bedürfnis- und freundschaftlich und deshalb nichts zu verändern wäre für mich nicht die Dimension.
Die Dimension wäre ein gutes Miteinander als Basis Für Erfolg Aber dann darf er auch als Basis für Veränderung und so würde ich es immer versuchen einzuklassifizieren.
Man könnte natürlich sagen, je näher man sich gegenseitig ist, desto schwerer fällt's auch mal aus der Komfortzone rauszugehen, sich zu provozieren, sich herauszufordern andere Zukunftsbilder zu haben, als die im Status quo sind.
aber das ist dann unsere Aufgabe als Führungskräfte genau dieses zu tun.
Ich muss
dir das letzte Mal eine Entscheidung fällen, die dir echt schwer gefallen ist.
Fachlich richtig, aber menschlich schwer!
Ich fiel mir jetzt viele ein, das ist vier, fünf Jahre her.
Das war eine persönliche Entscheidung bei einem Kollegen als Beispiel nicht schwergefallen aber es war schon so dass ich sehr viel Energie reingesteckt habe oder dass wir miteinander viel Energie rein gesteckt haben den richtigen Weg zu finden und dass wir durchaus wussten, dass solche Veränderungen auch Veränderung sind die viele Menschen beschäftigen werden.
Und das ist jetzt gar nicht lange hier, das sind paar Monate her.
Aber am Ende des Tages hast du solche Entscheidungen fast täglich.
Die sind dann eher im Kleinen Aber es gibt dann halt so die Großen über die Jahre, an die man sich immer wieder erinnert.
Vielleicht noch mal ganz kurz zurückkommen zu dem was du angesprochen hast.
also wenn ein gutes Miteinander zum Bremsklotz werden würde zur konsequenten Zukunftsgestaltung Dann hätte man als Unternehmen ein sehr großes Problem.
und
glaubt ihr dieses Problem mal oder habt ihr's vielleicht?
Also im generellen nämlich das so nicht war dass wir das hätten.
Aber es kann natürlich immer mal sein, dass in einzelnen Kontexten deshalb anders agiert wird.
Aber ich glaube das ist in jedem Unternehmen der Fall.
Ich kann mich daran erinnern was du damals meinst.
da haben wir ja versucht einzelne Teile des Unternehmens stärker zusammenzubringen in eine gemeinsame Strategie und damals habe ich beschrieben, dass wir das im Grunde so ein bisschen haben mit laufen lassen weil das in unterschiedlichen Entitäten stattgefunden hat und wie jetzt eine andere Konsequenzstufe an den Tag legen wollen, weil wir das was gemeinsam da ist tatsächlich als Potential erschließen wollen und auch erschließen werden.
Und das ist aus meiner Sicht eher die Herausforderung, die wir haben nicht eine zu große Nähe, die dazu führt dass du dich nicht verinnerst sondern eher die Frage Wie schaffst Du es?
Dich auf die wesentlichen Themen zu fokussieren Die richtigen Themen anzugehen dann aber auch in den Themen dem Ball ins Tor zu schießen.
Wahrscheinlich haben das viele Unternehmen, aber du hast ja immer wenn du zusammensitzt und bei einer Strategietagung bist es gibt ja tausend Anknüpfungspunkte wie du dich weiterentwickeln könntest Und dann aber auf den Mut zu haben zu sagen Es gibt die ein zwei drei strategischen Initiativen und wir lassen die anderen weg Haben aber auch auf diesen keine Erwartungshaltung.
Das aus meiner Sicht einen extrem schmaler Grad, den es in vielen Unternehmen gibt, denen es aber auch bei uns gibt.
Und das wäre jetzt ein Thema, was wir damals besprochen haben.
Bei dem ich glaube es hat gut funktioniert in sich jeweils aber das gemeinsame zwischen den unterschiedlichen Entitäten stand vielleicht noch nicht den Raum bekommen und noch nicht die Priorität bekommen.
Was ich damals zum Ausdruck bringen wollte ist zu sagen Jetzt ist der Zeitpunkt indem wir uns gemeinsam erarbeiten wo wollen wir hin?
Wenn wir das tun dann werden wir das auch in aller Konsequenz umsetzen.
Das muss auch die Erwartungshaltung sein an jeden Beteiligten.
vorleben möchte als Sänige, der es am Ende des Tages verantwortet.
Deshalb habe ich so angesprochen.
aber um auf den Kern zurückzukommen die Frage auf welche Initiativen ich mich fokussiere und die ich dann auch zum Erfolg bringe.
das ist aus meiner Sicht eine der entscheidenden Hebeln die man in Unternehmen hat.
Du hast ja gerade hättest Vorstandsklausur.
wir sitzen jetzt hier an Hamburg In den OMR-Studios ihr wart im Dimmendorfer Strand gibt's irgendwie Ein, zwei Aha-Momente oder Insights die du für dich mitgenommen hast aus der Klausur.
Oder sagst du, strategisch hat mir jetzt echt noch mal geholfen?
Oder war es einfach nur ein nettes Miteinander?
Es war deutlich mehr als ein netter Miteinander und ich finde auch ein netters Mitteinander ist nicht das was es gut beschreiben würde in einem Business Kontext.
Ich find's extrem wichtig dass man ein gutes Miteinder hat.
als Basis haben wir eben schon einmal darüber gesprochen.
aber das Entscheidende ist ja das gemeinsame vorankommen Und ist ja immer die Frage zu sagen auch einmal im Jahr, zweimal im Jahr.
So machen wir das über Strategieklausuren und man geht einen Schritt zurück und guckt nochmal drauf.
Und das Schöne ist ein zwei Erkenntnisse.
es ist ja häufig erstmal so dass man eine schöne Bestätigung bekommt weil wenn ich nach einem Jahr das ist der übliche Zyklus noch mal sehr bewusst auf Themen gucke und dann auch sehe was in Bewegung gekommen ist Dann bestätigt das den Weg.
Ich habe eben auch als mich nach Strategie gefragt, dass sehr viel über Kontinuität gesprochen.
Diese Kontinuität erlebt man auch an diesen Stellen und erlebt viel Bestätigung.
Habt ihr irgendwas diskutiert?
Er sagt Mensch, das ist echt eine Entwicklung in diesem letzten Jahr gewesen die haben wir so noch nicht wirklich in dem Maße gesehen wahrgenommen.
Es gibt Entwicklungen bei denen man vielleicht von der Geschwindigkeit auch überrascht ist.
Positiv haben wir uns auch über raschbar KI-Themen als Beispiel.
Also wenn ich mir angucke, wo stand man da vor einem Jahr und wie viel Bewegung ist auch in der Organisation reingekommen?
Dann ist es aus meiner Sicht sehr positiv.
Ganz konkret was hat euch da gefreut?
also... uns
hat er sehr gefreut, wenn wir draufgucken erstmal.
Ich unterscheide bei AI immer zwischen Everyday AI also was nutzt jeder und zwischen dem was machen wir zentral fürs Unternehmen beispielsweise ums jetzt konkret zu machen für einen Berater Arbeitsplatz dann haben sich beide Dinge gut entwickelt und wir haben aber auch gerade bei den Sachen, die wir zentral machen um einen Arbeitsplatz weiter zu entwickeln.
Haben wir aus meiner Sicht nochmal Zwischenschritte genommen, bei denen ich mir nicht sicher gewesen wäre vor einem Jahr ob wir das so schnell hinbekommen.
was ist
das genau?
Zum Beispiel die Nutzung des automatische Auslesen von Dokumenten reinschreiben Der Bau eines Multiagentensystems, der einem Berater dabei hilft aus den unterschiedlichen Zielsystemen Informationen über Kundensituation zu bekommen um dem Kunden möglichst zielgenau zu beraten.
Das geht unheimlich schnell voran.
oder ein Beispiel das machen wir gemeinsam mit einem... Wir sind ja hier im Norden hast du gerade gesagt... Machen wir gemeinsam in einem Schwesterunternehmen in Kiel der Domkura zu sagen es gibt einen automatisierten Prozess indem der Kunde einfach nur mit nem Handyfoto ein Versicherungsvertrag hoch lädt und ganz automatisch von der AI im Hintergrund alles automatisiert optimiert wird.
Das sind große Sprünge, die man innerhalb kürzester Zeit genommen hat.
Die teilweise ja auch bei anderen in der Branche auch öffentlich sehr positiv dargestellt werden gerade über den ganzen Tech-Unternehmen
und
da sind wir schon auch sehr zufrieden mit und an der anderen Stelle auch positiv überrascht wie schnell sich die Organisation da auch angepasst hat weil du kommst ja grade bei den AI Themen am Anfang sehr stark aus einem Sohn Sense of Urgency dann kommst du aus so einer Appelkultur heraus aber du hast ja dann die Herausforderung jetzt dann auch ins Tunen zu kommen Und dieses dann ins Tun zu kommen und konkrete Erlebnisse zu schaffen, da gucken wir zufrieden drauf.
Sind aber nicht selbst so frieden oder würden jetzt sagen Wir können uns zurücklehnen Sondern genau dieses Tempo beizubehalten und weiter auszubauen.
ist der nächste Schritt
Die Thematik Donkura Kiel?
Da heißt ja diese KI Themen sind nicht in Wiesloch geboren die Zentralen sondern außerhalb.
Ist das etwas was du auch anderen Unternehmen aus der Erfahrung House empfehlen kannst, dass es schwer ist.
Aus dem ich sage jetzt mal angestammten Hauptsitz heraus mit KI innovativ nach vorne zu preschen eher schwierig ist sondern Leute sucht durch im Grunde einen Satelliten, der das dann vielleicht in die Zentrale trägt oder lässt sich da irgendwas draus ableiten?
Also richtig die Don Cora war und isst ein Frontrunner, ist aber auch Geschäftsmodell immer nennt.
also ist in dem Geschäfts-Modell auch wichtig und hat uns auch sehr geholfen.
Gleichzeitig hilft es immer, wenn ich auch an verschiedenen Stellen solche Dinge initiiere und das hilft auch immer.
Wenn du einen hast der vorgeht weil die anderen gucken dahin und gleichzeitig kann er die anderen natürlich mitziehen.
also es wirkt aus meiner Sicht sehr motivieren Und wenn ich vielleicht noch mal von KI auf wegziehe.
ganz allgemein Ich habe eben drüber gesprochen dass wir auch Unternehmen gegründet haben uns ein Unternehmen beteiligt haben Es beschrieben als Ökosystem.
Das sind ja auch sehr bewusste Entscheidungen.
Wir sind eine Organisation mit knapp fünf tausend Menschen Wenn ich alles zusammennehme und das ist jetzt keine Riesenorganisation, aber eine große Organisation.
Und wir haben natürlich auch wie es halt ist in größeren Gruppen.
Wir haben regulatorische Anforderungen, wir haben entsprechende Berichtswege.
Das ist anders als in einem Start-up ganz naturgemäß.
Wir sind klein genug um schnell zu sein.
Aber natürlich besteht wie in jedem Unternehmen auch immer mal die Gefahr dass man zu langsam ist und dann die sehr bewusste Entscheidung zu treffen zu sagen Wo lagere ich denn auch etwas aus?
Zum Beispiel in einem Unternehmen eine Beteiligung, die deutlich freier denken können.
Die deutlich mehr Grüne Visa haben!
Die deutlich weniger Historia haben... ...die vielleicht nochmal ein komplett neues Management haben.
Die noch mal einen ganz neuen Ansatz haben ist natürlich aus meiner Sicht ein extrem wichtiges Mittel
um
Unternehmen weiterzuentwickeln und gerade in den Bereichen weiter zu entwickeln, die dann halt auch angrenzen aber gleichzeitig halt auch immer das Bild des Schnellbootes wieder auf den Tanker, aber im wohlverstandenen Sinn auf den Tanker dann auch wieder ins Bildau war zu haben.
Und das halte ich schon für eine kluge Methode ja und das machen wir gerne und glaube auch ganz erfolgreich.
zum Abschluss eine persönliche Frage die der wahrscheinlich auf ein Senkel geht weil sie wird hier glaube ich öfters gestellt.
ist er gespannt?
ist Jan Berg der nächste CEO der MLP und wird das vorbereitet entwickelt?
ihr dementiert es immer wenn es in der Presse gefragt wird und sagt nichts dazu Und du kannst auch gerne sagen, ich kann diese Frage nicht mehr hören.
Auf dem Gestand ist mir dieser Fall gar nicht so häufig gestellt worden und ich beschäftige mich auch nicht mit dieser Frage
Aber es ist keine bewusste Nachfolgeregelung die ihr jetzt schon vorprogrammiert habt?
Das wäre nicht meine Aufgabe eine solche Entscheidung vorzubereiten.
Ich bin ja wie Du weißt wir haben eben ganz kurz darüber gesprochen aber seit einem Jahr in der Hohlingfunktion.
Mir macht es viel Freude, ich bin seit mehr als zwanzig Jahren im Unternehmen und ich bin inhaltlich getrieben von dem was ich tun darf.
Ich nehme das als unglaubliches Privileg war Verantwortung zu übernehmen und habe bislang zu jeder Verantwortung ja gesagt und würde auch zu jeder anderen Verantwortung immer Ja sagen.
aber das ist nicht meine Aufgabe darüber zu sprechen oder meiner Aufgabe das ganze zu bewerten ist aber jetzt auch nichts was mich tagtäglich beschäftigen würde.
Aber wenn du mir die Frage stellst dann adelt mich natürlich diese Frage aber es ist nichts was auf meinen aktiven
Akkinder steht.
Ganz, ganz herzlichen Dank fürs Gespräch.
Ich hab ein paar tolle Anregungen für mich selbst mitgenommen gerade als wir über das Vertriebsthema aufsprachen und Strukturen.
Vielen Dank vor allem auch für die Reflektionen der möglichen Entwicklungen und auch das Aushalten der teilweise dann wahrscheinlich hier und da ein bisschen unangenehm Nachfragerei.
Und ich habe gemerkt du bist ja selten emotional wahrnehmbar bei deiner Professionalität aber man merkte dass dieser Visostachel tatsächlich tief sitzt.
An alle Zuhörer von Die Wagt, ich hoffe die Folge hat gefallen.
Liked es und abonniert es unbedingt!
Und dir ein großes Dankeschön, Jan.
Wir bleiben eure Fälle in Kontakt.
Ich danke dir.
Vielen Dank für den guten
Austausch.
Die Finanz- und Beratungsbranche steht vor einem spürbaren Umbruch: Zwischen digitalen Neo-Brokern, KI-Assistenten und den steigenden Erwartungen an Transparenz und Qualität braucht es Geschäftsmodelle, die langfristiges Vertrauen schaffen. Einer der maßgeblichen Gestalter bei der MLP Gruppe ist Jan Berg. Seit über 20 Jahren im Unternehmen, blickt er auf eine kontinuierliche Transformation des Konzerns zurück.
In dieser Folge von Debugged spricht der Vorstandssprecher der MLP Finanzberatung SE über seinen persönlichen Führungsalltag, den Umgang mit weitreichenden Vertriebsentscheidungen, die Rolle von Künstlicher Intelligenz am Beraterarbeitsplatz – und warum eine klare innere Haltung im Top-Management so wichtig ist. Ein Deep Dive für alle Entscheidungsträger im Mittelstand, die verstehen wollen, wie man ein Peoples-Business über Jahrzehnte hinweg erfolgreich und krisenfest weiterentwickelt.
Viel Spaß beim Hören!
Produziert von Podstars by OMR.
Mehr von Matthias Kolbusa:
Website: https://kolbusa.com/
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/matthiaskolbusa/
Keynotes: https://kolbusa.com/keynotes/
Wir sind, glaube ich mehr auf der Bedenkenseite häufig unterwegs.
Wir müssen in Deutschland wieder mehr lernen und mehr in Chancen als immer den Risiken zu denken.
In diesen Zeiten brauchen wir halt auch Mut.
Mut ist für mich wenn jemand aus der Komfortzone raus
kommt.
Herzlich willkommen zur Debugt!
Den Podcast mit den Managern und Managerinnen dieses Landes.
Der Bemittelstand steht bei uns im Mittelpunkt Und heute darf ich dich Hubertus hier begrüßen Deutschland größtem professionellen Licht sozusagen versorger, wenn man so sagen darf.
Das heißt ihr sorgt dafür das in Autobereichen den Supermärkten, in denen wir unterwegs sind, in irgendwelchen großen Sporthallen oder ein bisschen lichter ist.
Macht dreiviertem Jahr der Umsatz um und bei.
Und habt, ich glaube, sechs Werke in Europa?
Ist es richtig?
Habe ich richtig im Kopf!
Ja aber bevor wir so ein bisschen da rein springen erstmal herzliches Willkommen.
Danke dass du da bist.
Ja ganz lieben Dank auch von meiner Seite.
dann an alle ein herzliches Willkommen.
und ja, freue mich jetzt so sein heute.
Obwohl du nicht wolltest!
Was ist das?
Der vorher gesagt ich rede nicht sogar gerne so viel.
Also es kann sein dass es heute sehr kurzer Podcast wird.
we will see Robertus war, ich glaube wir haben das kennengelernt auf einmal einer Vorstandsdialoge.
Ein Format was ich vier-fünfmal im Jahr mache und dann haben wir gemeinsam ein bisschen an der Strategie Umsetzung arbeiten dürfen.
für Trilux.
Ich kenne uns jetzt seit zweiter Jahren und da hab' ich dich gefragt hast du Lust auf den Podcast?
Ich dachte ja ne was soll ich denn eine ganze Stunde lang kriegen?
Und dann habe ich gesagt naja dann machen wir es halt im Zweifel kürzer!
Du redest nicht gern so viel, würdest du sagen bist eher ein introvertierter?
Was ich übrigens auch bin.
Ich bin nur ein gelernte Extrovertierer.
Wie würdst du dich charakterisieren?
Warum reden nicht soviel?
Nee, nee, bin ich gar nicht.
Also wenn man diese ganz Persönlichkeitsprofile sieht dann läuft das bei mir nicht auf Introvertier hinaus.
aber ich glaube...ich liebe es ein bisschen mehr.
Ich komme aus dem Sauerland und der eine oder andere mag's vielleicht kennen in Nordrhein-Westfalen.
Da bin ich geboren, da bin ich eine ganze Zeit auch gewesen und auch wieder jetzt zurückgekehrt.
Und ich glaube, da ist mehr so.
wir tun lieber als dass wir nur darüber reden und das bricht mich glaube ich oder hat mich ein bisschen geprägt und das ist auch heute noch so.
ne?
Es ist gar nicht so glaube ich, dass ich so introvertiert bin.
aber... Wir schnacken nicht gern so lange über die Dinge.
Über uns Franken sagt man, ich bin in Nürnberg aufgewachsen und wir würden zum Lachen in den Keller gehen.
Ist das beim Sauern dann so ähnlich?
Man sagt uns das ein bisschen nach oder eher, dass wir Kontaktscheu werden bzw.
ich würde mal sagen es dauert etwas länger bis die Verbindungen entstehen.
aber wenn sie entstehen sind sie eher nachhaltiger.
Ich glaube das unterscheidet so ein bisschen die Kölner vielleicht von den von den sauerländern dann oder so in der arze vielleicht etwas näher am ruhgebiet keine ahnung aber Nene wir können schon Spaß haben.
Jetzt sagst du ja selber, du warst weg und bist dann wieder zurück.
Also bin ich es richtig verordnet aber Anfang der zweitausender schon bei Trilux gewesen glaube ich Chef-Einkäufer.
Dann warst du weg Automotive fünf sechs Jahre so Und bis dann zurück zu Trilox.
Warum?
Ja ist eine interessante Geschichte glaube ich.
also Bin das dritte mal bei Trillux habe sogar Ausbildung dort gemacht.
Das war mein erster Step bei Trilux, weil es irgendwie das Unternehmen vor Ort war und da habe ich dann damals die Chance bekommen wirklich eine Ausbildung zu machen.
Und hab danach Studium Maschinenbau gemacht und auch Automotiv.
Irgendwann sind die Kontakte geblieben.
Wir haben uns überlegt, auch damals mit meiner Frau wollen wir wieder zurück.
Zu der Zeit haben wir in Heidelberg gewohnt.
Wovon wollen wir unsere Familie gründen?
Durch die Kontakte, die immer da waren Auch zu Trilux.
in der Zeit bin ich das erste Mal zurückgekommen und das war so meine Einkaufszeit.
Ich komme ein bisschen aus der Logistik-Schiene, habe dann viel einkaufen und sowas auch gemacht in dem Bereich und dann wollte ich mal noch etwas anders sehen.
also hat mich da nochmal weggezogen im Automotivebereich Wieder Kontakt gehalten, wieder zurückgekommen.
Was
hast du gemacht in der Automotive Zeit?
Auch Einkauf oder...
Ja es war dann mehr so das ganze Thema Logistik also an der Kundenschnittstelle im Endeffekt vom Kunden Lieferant wieder bis zum Kunden also einmal die ganze Kette der In dem Bereich das gesteuert geplant hinter ein recht großes Team dann auch in dem Unternehmen gehabt und Es gab immer die Verbindung.
Heute ist es ein bisschen mehr gewesen, was mich einfach an Trilux ... Ich glaub von Anfang an fasziniert hat und das zieht einem einfach wieder zurück.
Das hat mich irgendwie wieder zurückgezogen.
Was
hatte ich da gezogen?
Kannst du das greifen oder benennen, was dich an Trillux gezogen hat?
Und was ja vielleicht auch andere zieht?
Ich würd mal sagen, es waren auch schon die Menschen.
die Menschen, die das Unternehmen entwickelt haben.
Da sind wir ja auch sehr international.
Glücklicherweise sehr viele ganz unterschiedliche Charakteren.
Wir haben eben schon mal ein bisschen angedeutet einen recht großen Standort mittlerweile in Köln und von daher haben wir auch viele mit der Rheinischen Frohnatur bei uns im Team.
Das macht viel Spaß.
aber ich würde sagen es waren damals schon diese Menschen die Kultur, die irgendwie in diesem Unternehmen war Dinge voranzutreiben weiterzuentwickeln und ja damit so ein bisschen auch Impact zu erzielen.
Und das war aber glaube ich mir gar nicht so bewusst wo ich wieder zurückgegangen bin, warum ich eigentlich wirklich zurück gegangen bin und gab auch nie irgendwie für mich einen Plan für das was ich heute mache.
Das hat sich ergeben dann hinterher wirklich Schritt by Schritt
Bevor wir so, ja in Deepak schauen wir ein bisschen natürlich dann aufs Unternehmen.
Was macht ihr eigentlich?
Wie verdient eure Geld, Operations, bisschen Strategie, Umsetzung und Kultur gehen vielleicht noch zu dir persönlich wenn ich jetzt Leute durfte auch ein paar Vorgespräche nochmal führen in der Vorbereitung zum Podcast.
Was würdest du sagen, mögen oder bewundern vielleicht auch Leute an dir und was kritisieren sie vielleicht?
Auch ohne dass du das wirklich weißt.
Aber du weißt es!
Ja, bewunderen ist glaube ich das Thema Dinge umzusetzen Und da sind wir beide ja damals auch so in Kontakt gekommen sehr konsequent In der Umsetzung zu sein und das ist aber auch gleichzeitig was den ein oder anderen richtig strapaziert, auch heute noch wirklich strapazieren.
Weil ich mich so schnell nicht von diesem Weg abbringen lasse, den wir gemeinsam erarbeitet haben, den war ja auch gemeinsam für richtig eingeschätzt haben und einschätzen.
aber nichts ist leichter wenn es dann anfängt zu schmerzen in der Umsetzung mal links- oder rechtsabzuweichen die Dinge infrage zu stellen und doch nicht umzusetzen weil das ist gerade anstrengend dann immer wieder auf diesem Weg zu bleiben und konsequent die Umsetzung voranzutreiben auch.
Ich glaube, das ist so beides.
Das wird vielleicht, bewundert es immer ein großer Begriff, den würde ich gar nicht nehmen wollen aber... Auf der anderen Seite strapaziert das auch viele.
Das ist mir durchaus bewusst.
also so beides!
Also wir kommen ja nachher bei der Kultur, das finde ich ganz spannend.
mit Sicherheit nochmal auf diesen Punkt weil ihr macht ja auch Dinge wenn man von außen drauf guckt Sachen wo man sich denkt Wirkt jetzt irgendwie unklug von wegen neues Verwaltungsgebäude, neues Werk in Polen auf Wachstum getrimmt.
In dem Markt der zumindest einen Teil in eures Geschäftes stagniert.
aber da kommen wir nachher vielleicht nochmal drauf und das habe ich sehr konsequent bei verstanden.
auch so was Führung angeht hast du mit Sicherheit so deine Licht- und Schattenseiten Vielleicht einmal so für den ganz unbedarften, der jetzt Trilux wahrscheinlich kennt aber doch nicht kennt.
Also wer durch Lidl, Aldi, Rewe und Co geht, der hat mit Triluxe zu tun ohne dass es weiß.
Aber was macht ihr eigentlich?
Womit verdient ihr euer Geld?
Kannst du's mal einfach einfach beschreiben?
Vielleicht machen wir ein kleines Experiment.
Ich selber höre Podcasts häufig beim Autofahren.
Der eine oder andere wird das denke ich auch tun.
also die machen am besten nicht.
mit allen anderen Schließen vielleicht einfach mal kurz ihre Augen.
Und wenn man jetzt vorher aus einer schönen Atmosphäre kommt, wenn man vielleicht im Büro gesessen hat oder hat aus dem Fenster geschaut weil es immer noch der schönste Licht ist das Tageslicht?
Was hat sich jetzt verändert?
Irgendwie ist in der Regel Atmosphere weg, Sicherheit ist weg... Ich habe die Orientierung nicht mehr, die ich vorher hatte gerade wenn ich mich jetzt nochmal drehen würde mit geschlossenen Augen.
Welt hat sich verändert in diesem Bereich Und wir machen genau das, dass das nicht ist.
Wir sorgen dafür, dass in der Schule und im Office auch auf der Straße in den Außenumgebungen, auf Plätzen
usw.,
jeweils das richtige Licht da ist was für die Atmosphäre sorgt, was für Sicherheit sorgt Was für ein cooles Einkaufserlebnis sorgt.
Das sind so die Bereiche, in denen wir dann wirklich unterwegs sind.
Also es sind die Geschäfte, was du gerade schon erwähnt hast.
Aber Darüber hinaus sorgen wir mehr und mehr dafür, dass eine Menge CO² gespart wird.
Also das weiß vielleicht auch nicht jeder mit coolem guten Beleuchtungslösungen, intelligenten Systeme.
auch ist der einfachste Weg CO² zu sparen in der Sanierung im Gebäude.
Hat das
was mit der LED-Revolution zu tun oder?
Klar!
Das hat natürlich geprägt und das war die größtere würde ich mal sagen, größte Transformationen die wir als Unternehmen auch mitgemacht haben.
Weil die Technologie uns gezwungen hat uns zu verändern in dem Moment also klassisch von der im Sprachgebrauch immer Neonröhre die dann ersetzt worden ist durch LED.
das hat uns enorm ja in die Transformation damals auch gezwogen Und dadurch kann man natürlich heute enorm viel Energie sparen.
Wir gehen aber jetzt den nächsten Schritt und deswegen ist es nicht nur die Leuchte, die man dann klassisch sieht wenn man hoch schaut.
Das ist so ein bisschen unsere Berufskrankheit auch, ne?
Wenn ich irgendwie in einen Geschäft komme, wenn ich in Supermarkt komme, ich gucke immer als erstes unter der Decke...
Was hast du da eigentlich
hier?
Wie ist das gemacht worden?
Ist das gut gelöst worden?
Wer hat das gemacht?
Das zieht sich so ein bißchen durch!
Aber es werden jetzt intelligente Systeme.
Also das Thema Smartifizierung der Gebäude ist ein wirklicher Zukunftsmarkt, ist ein total spannender Markt und hat viel mit Elektronikvernetzung und auch KI zu tun.
Kannst du
das greifbar machen für so einen Alltag?
Fangen wir mit einem ganz einfachen Beispiel an wenn ich nur Licht steuern will erstmal also an aus.
Einfachste Thematik bräuchts in Sorgung.
Für mich sind das immer die Gefühlsorgane eines Gebäudes Und da innovieren wir gerade, investieren gerade rein eigene Sensorik auch zu entwickeln und diese auch weiterzuentwickeln.
Das war das einfachste Beispiel...
Also Bewegungsmelder stelle ich mir grad vor aber es ist wahrscheinlich nicht... Was
ich grade beschrieben habe sind ganz normale Bewegungsmelder der einfacher erkennt bin ich da dass die nächste Ausbaustufe ist aber Sensorick wo ich erkenne wie hell ist eigentlich im Raum Und dementsprechend pass ich dann die Beleuchtung auf dieses Helligkeitsniveau an.
Dass ich zum Beispiel immer das gleiche Hellig keites Niveau auf meiner Arbeitsfläche, auf meinem Produkt im Shop und so weiter habe.
Weil es vielleicht einen Fenster gibt?
Kommt Tageslicht rein!
Aufgrund von einfallenden Tageslicht kann ich halt die künstliche Beleuchte in den dementsprechen Grunter fahren.
wir sagen dem dazu an der Stelle.
Es geht weiter dass wenn ich Gebäude intelligenter machen will halt das Gewerklicht verknüpft auch mit anderen Gewerken, also mit der Heizung, mit Klimaanlage, mit der Außenschalosie und in Abhängigkeit zum Beispiel von der Präsenz.
Also wie viele Personen sind in einem Raum?
Können wir durch die Sintore diese Daten geben?
Wir sagen bewusst, die anderen Gewärke sind nicht unsere aber wir liefern Daten mit offenen Schnittstellen an andere Gewerke aus unserem eigenen Lichtmanagement System heraus und dementsprechend kann zum Beispiel die Klimatisierung angepasst werden kann das Künstliche oder der Einfall von Tageslicht gesteuert werden.
Solche Themen, also dadurch werden Gebäude oder es ist ein kleiner Beitrag auch dann das Gebäudesmarter intelligenter werden was nutzen Qualitätssteiger, was aber sicherlich auf der anderen Seite auch für Energie spart und entsprechend steuert.
Das ist ein ganz spannendes Gebiet.
im Vergleich zu dem klassischen Beleuchtungsmarkt Der erstagniert ist das sicherlich ein Zukunftsmart, der auch weiter wächst.
Erst mal kann es total nachempfinden.
hier haben wir jetzt natürlich eine Beleuchtung.
die ist sehr zweckorientiert und ungemütlich.
aber das drückt ja gleichzeitig aus ob jetzt privat oder auch wenn man öffentlichen Gebäuden oder Hotels unterwegs ist wie viel Licht ausmacht ob man sich wohlfühlt oder nicht wohl fühlt.
Da kann ich das gut nachvollziehen.
Du sagst jetzt, der klassische Lichtmarkt stagniert?
Gilt es für Europa Deutschland weltweit?
und woran liegt das?
wird nicht gebaut oder...
Also ist ganz unterschiedlich in Deutschland.
Europa unterscheidet sich gar nicht so stark.
sicherlich ist der deutsche Markt sicherlich der der im Moment sogar zurück geht.
aber in der Perspektive wenn wir zwei drei Jahre schauen gehen wir mal von Stagnationen und vielleicht leichtem Wachstum aus in dem Bereich Dann gibt es Unterschiede in Europa, hängt viel auch damit zusammen gerade wo wir unterwegs sind.
Wir sind nicht im privaten Bereich, im Privatwohnungsbereich unterwegs mit unseren Lösungen sondern immer irgendwo im professionellen Bereich unterwegs und...
Also nur noch mal zum Anfassenprofessionell geht von Supermarkt-Hotel, Sportanlage, Office,
stark industriellen Logistikhallen, Außenbeleuchtung wirklich die Straße, Plätze im öffentlichen Raum.
Das ist unsere Lösungswelt, in der wir unterwegs sind.
Und von daher hängt die Entwicklung des Lichtmarkens da auch stark jeweils mit der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung logischerweise zusammen und mit der Bauentwicklung.
Es gibt zum Beispiel im Moment Märkte wie Spanien, die durchaus in dem Bereich wesentlich stärker wachsen.
Gesamtwirtschaftlich entwickelt sich zum Beispiel Spanier besser so dass man ein bisschen heterogenes Gebilde in Europa haben aber in Summe Erschwaches Wachstum für unsere Märkte dann auch in Europa.
Außerhalb von Europa ist es sicherlich anders, wenn man in dem Bereich Middle East schaut.
jetzt haben wir da quasi gerade auch eine angespannte Situation durch den Krieg.
Aber generell wird in dem Bereich natürlich unheimlich viel gebaut, unheimig viel entwickelt.
Wenn man sich die großen Projekte, die in Saudi-Arabien geplant waren und auch weiter realisiert werden, bin ich ziemlich sicher vielleicht nie in der Dimension wie sie mal geplant sind aber da passiert unheimlig viel.
also Da wird viel gebaut.
Da gibt es viel Potenzial letztendlich für unsere Lösung.
Aber Europa erstmal mehr ein stagnierender, vielleicht leicht steigender Markt für unsere klassische Lösungswelt die wir so anbieten.
Vielleicht zwei Fragen Hubertus.
Wo produziert ihr auf der ganzen Welt oder produziert ja in bestimmten Standorten und wo in der Welt findet man eure Lösungen?
Kannst du das nochmal umreißen?
Wir sind so... Du hast es am Anfang so bisschen beschrieben, wir sind halt Marktführer in Deutschland.
von Da sind wir groß geworden, da sind wir gewachsen.
Ist immer noch unser stärkster Markt auch den, den wir haben, dem wir bedienen.
Von daher haben wir dort auch unsere Hauptverwaltung aus der Vergangenheit unseren größten Produktionsstandort auch.
Darüber hinaus ist... ...thausendfünfhundert
Mitarbeiter habt ihr glaube ich von den viertausend
am
Stammsitz?
Am Stammsitz haben wir tausendrauner Mitarbeiter nach wie vor Und der Rest ist, unseres Geschäfts ist Großteil.
dann nach Europa und da sind wir so in den Wachstumsmerken auch die gerade beschrieben habe unterwegs.
Wenn man das sich so anschaut.
deswegen haben wir bisher auch unseren Produktions aber auch Entwicklungs footprint stark in Europa gewählt, also neben dem was wir in Deutschland machen an zwei Standorten.
Einmal im Sauerland das ich eben schon mal beschrieben habe da ist das Unternehmen gegründet worden, da ist der Hauptsitz haben wir vor einigen Jahren Köln nochmal ein Unternehmen zugekauft aber auch noch einmal einen Verwaltungssitz gebaut um dort auch noch näher zu internationalen Kunden und so weiter zu sein und deswegen produzieren wir daneben Deutschland noch in Spanien und haben vor zwei Jahren jetzt ein neues Werk in Europa, in Polen gebaut.
Um gerade diesen Markt wo wir glauben das dort auch Wachstum für die Zukunft ist sehr regional bedienen zu können.
also man muss sich jetzt ja so vorstellen dass ein Großteil unseres Geschäfts ist wirklich Projektgeschäft.
also eigentlich geht es immer um irgendein Bauprojekt.
Das kann Neubau oder Sanierung sein und Wir sind fest davon überzeugt Projekte am besten sehr regional auch bedienen kann.
Deswegen haben wir uns für diesen regionalen footprint auf der Produktions- und Entwicklungsseite entschieden, weil viele unserer Lösungen bauen wir auch nur einmal.
also wir arbeiten mit Architekten mit Lichtplanern zusammen die halt auch sehr individuelle Vorstellungen haben an Die lichtlösung aber auch an das produkt und die setzen wir dann gemeinsam auch Mit unseren kunden mit unserem partnern um.
dass heißt ost europa sagst du ist ein wachstumsmarkt für euch Am Lichtmarkt in Summe stagnierend.
Sensorik, erwähntest du es dann schon eher auch im Wachstum?
Das
ganze Thema Smart ist wirklich ein stark wachsender Bereich.
Ganz unterschiedlich aber auch in Europa weil wir da glaube ich gerade in Deutschland immer ein Stückchen langsamer sind wie in anderen europäischen Ländern und deswegen glaube ich auch so stark daran dass genau dieser Bereich jetzt weiter wachsen wird.
Wo sind wir langsam als andere europäische Länder?
Sagen wir mal im Vergleich, nennen wir mal die Länder, die schneller sind.
Das ist wirklich Skandinavien und das ist auch in diesem Fall zum Beispiel die Niederlande.
Also diese sind gerade wenn man sich die Office-Welt anschaut... Die Gebäude, die die renoviert haben aber auch neu bauen werden schon seit mindestens fünf sechs Jahren viel, viel smarter in Anführungsstrichen intelligenter gebaut und geplant.
Und schaut man sich so andere Entwicklungen an, vergleicht das.
Ist das häufig so gewesen?
Dass dann auch Deutschland so zwei drei fünf Jahre später kommt und die Lösungen haben so viel Zusatzdutzen.
deswegen sind wir auch fest davon überzeugt dass gerade in Deutschland nach wie vor ist der größte Markt Auch in dem Bereich, dass diese Themen jetzt auch in Deutschland mehr um mehr Bedeutung gewinnen werden.
Lass mal da kurz also ins grundsätzliche gehen.
Wir sind ja im Moment wirtschaftlich, sagen wir mal nicht auf Höhe aktuell.
Und das Phänomen was du beschreibst dass wir nicht unbedingt die schnellsten in allen möglichen Branchen sind woran liegt das deiner Meinung nach?
Sind wir eine verwöhnte Nation die träge ist?
Was ist so dein Deines Sichter drauf?
also
Ja gibt vielleicht ne polarisierende Sicht da drauf und es gibt einem dies vielleicht Ja, ein bisschen mehr von der Logikseite kommend erklärt.
Ich denke schon dass wir durch die Entwicklung die Deutschland genommen hat auch einen gewissen Stolz entwickelt haben als Gesellschaft viele Unternehmen aber auch weil sie über viele viele Jahre aus sehr erfolgreich waren.
und das hat glaube ich durchaus dazu geführt dass dieses Sicherheitsdenken in Deutschland überwiegt, dass wir Dinge sehr, sehr genau machen wollen.
Dass wir einen sehr hohen Fokus auf das Thema Qualität legen und aus meiner Sicht dann für wirklich Innovationen häufig auch Hemmnisse.
Das soll nicht heißen, dass man nicht qualitätsorientiert arbeiten sollte aber ich glaube wir haben den Bereich um wirklich dann auch innovativ zu sein in Deutschland so ein bisschen die Ballons verloren an der Stelle und das hemmt uns nach vorne heraus.
Und da sieht man ja bei vielen Themen, sei es Datenschutz und solche Themen die uns dann wirklich hemmen auch neue Technologien schnell noch in den Markt zu bringen als Unternehmen auch wirklich zu nutzen.
Das summiert sich und das ist genau so die Diskussion.
Die Niederländer haben einfach so ein Riesengebäude ausgestattet, komplett mit Sensorik alle Gewerke vernetzt.
In Deutschland wird häufig diskutiert was könnte denn passieren wenn das jetzt ausfällt und nicht funktioniert?
Wir sind glaube ich mehr auf der Bedenkenseite häufig unterwegs im Vergleich zu anderen Nationen die mehr auf dieser Chancenseite unterwegs sind.
Ich denke wir müssen in Deutschland wieder mehr lernen Als Unternehmen als Unternehmer aber durchaus auch als Gesellschaft mehr in Chancen, als immer in den Risiken zu denken und das ist für mich ein so Thema.
Wo dran es wo daran es glaube ich liegen könnte kann man schnell wieder sagen wir haben nicht die richtigen Rahmenbedingungen und uns also möchte dass nicht alles wiederholen.
Ich glaube da ist vieles zu tun auch Und ich hoffe auch dass einiges jetzt passieren wird Was was auch uns unternehmen Die Entwicklung wieder leichter machen wird nach vorne heraus, aber vieles können wir einfach auch selbst bewegen.
Als Unternehmen, ich glaube aber auch als Gesellschaft, als Personen im Ende her.
Guter Punkt!
Vielleicht noch, in Debakt gucken wir uns ein bisschen Operating-Model, kann man Haken dran machen?
Normalerweise spreche ich gerne dann in Strategie und Umsetzung, weil das bietet sich andermine die Kultur rein zu gucken.
Würdest du sagen dass diese nationale Kultur, wenn man jetzt mal Kultur die Art und Weise, wie man sich so verhält und miteinander umgeht.
Er ist sicherheitsorientiert, beobachtend, bedenkt und nochmal überlegen bevor man es macht.
Perfektion sag ich ja gern is keine Tugend sondern eine Schwäche weil sie für magende Geschwindigkeit wenn du das so beschreibst merkst du bei dir selbst in Trilux auch dieses Phänomen?
Und musst du da gegen ankämpfen?
oder sagst du nie wir sind ganz anders gestrickt als der Rest der Nation.
Nein, wir sind vielleicht auf dem Weg das wir anders sein wollen.
Aber der stärkste Kern auch von Triluchs über Jahre sich geprägt hat ist Qualität.
Wir haben genau dieses Thema, dass wir immer hohen, hohen Fokus auf das Thema Qualität gelegt haben und heute noch legen.
Das heißt... Ich nehme das so häufig als Beispiel.
Wir bemustern unheimlich viel, gerade wenn wir neue Lösungen entwickelt haben möchte der Kunde halt vorher das Produkt wirklich in der Anwendung sehen er möchtes anfassen können und so weiter.
Bei uns geht so Muster nur raus, wenn es wirklich durch alle Labore gegangen ist.
Das ist aber teilweise gar nicht was der kunde in der Phase erwartet sondern er möchte vielleicht einfach nur das Design sehen.
er möchte Vielleicht Einfach nur mal fühlen können Und noch gar nicht letztendlich die komplette Lichtwirkung erleben.
Aber wir sind immer so unterwegs, dass wir sagen nein das muss geprüft sein, das muss hundertprozentig auch alle Daten erfüllen, alle Kriterien erfülle und nur dann liefern wir selbst ein Muster aus.
Da müssen wir uns verändern.
also deswegen ist genau das was ich vorher beschrieben habe auch sicherlich noch ein Thema.
was war im Unternehmen haben was uns an der einen oder anderen Stelle dann hindert auch schneller weiterzuentwickeln?
Kannst du das?
Konkret machen.
Ich weiß, dass das manchmal gar nicht so einfach ist.
aber hast du irgendwas im Kopf wo du sagst verdammt da hätten wir eigentlich viel schneller sein können oder Da müssten mir schneller sein?
wurde ich das ganz konkret ja auch geärgert?
vielleicht hat oder betroffen gemacht hat dieses thema Innovationsgeschwindigkeit go-to-market Geschwindigkeit.
fangen wir mit glaube ich meinem ganz aktuellen Thema an das es jetzt KI AI wie immer was das ganze nennen.
Wir haben gute Leute gefunden, für uns begeistern können.
Wo wir wirklich stolz drauf sind an internationales kleines Team auch.
aber wir schaffen es nicht schnell genug den Rest der Organisation noch so anzupassen dass dieser Spirit mit dem das Team gekommen ist auch wirklich weiterleben kann weil genau andere Bereiche auch im IT-Umfeld aber auch durchaus in den einzelnen Bereichen Dieses Streben nach Sicherheit haben, was kann denn jetzt passieren?
Was passiert dann mit unseren Daten und was passiert denn mit unserem Prozess?
bleibt das alles noch stabil wenn ich jetzt die und die KI Anwendung einführe.
Und
was macht dieses Team genau?
kannst du kurz mal beschreiben?
Das ist wirklich klassisch.
also wir haben dann angefangen wie es glaube ich viele Unternehmen auch gemacht haben dass wir erstmal ich nenn's mal unser eigenes GPD eingeführt haben in einer gesicherten Umgebung damit einen großen Bereich unserer Mitarbeiter die Möglichkeit gegeben haben, auch innerhalb von unserem Unternehmen diese Anwendung dann nutzen zu können für die tägliche Arbeit.
Wir erreichen das gerade mit Agenten an und bauen das weiter auf.
aber am Anfang haben sich dann stark mit Use Cases beschäftigt.
also welche use cases machen jetzt Sinn durch AI unterstützt zu werden oder abgelöst zu werden vorang zutreiben?
Die setzen wirklich um also von der Idee dieses Team bis auch zur Implementierung der Lösung.
Das ist das, was sie tatsächlich... Wenn
ich insofern spannend bin und du da einmal reingehen kannst, weil viele sich ja immer schwer damit tun, was AI eigentlich im Industriealltag, im Industriunternehmen an Mehrwert bietet?
Kannst du da einen Use-Case nennen beschreiben?
Gehen wir mal vielleicht weg von den ganz klassischen die man dann mit so einem internen ChatGPD machen kann.
Weg ist wenn man sich anschaut Wieder mal wir machen Projektgeschäft, Bauprojekt in die wir rein liefern.
Die laufen ganz klassisch auch heute noch.
man bekommt Ausschreibung.
Man versucht im Vorfeld auch noch in diesem Ausschreibungsmarkt mitzuarbeiten und dann bekommt man irgendwann Ausschreiben von unseren Kunden herein.
Und diese sind häufig neutral ausgeschrieben auf Fremdprodukte ausgeschieben usw.
Also da fängt an die Arbeit an vom Team im Sales Bereich bei uns unsere Produkte zuzuordnen, unsere Lösungen zuzuorten oder Sonderlösung dafür auch anzubieten und zu entwickeln.
Das
passiert heute vielfach noch händisch.
Das ist zum Beispiel in so ein Use Case den eingehenden Strom erstmal komplett digital zu haben wenn er nicht digital reinkommt weil wir können unseren Kunden ja auch nicht zwingen am Ende des Tages sind wirklich zu digitalisierend und damit automatisch das ist die Idee dabei Automatisch dann das richtige Produkt, die perfekte Lösung von Trilux digital zu erarbeiten und zuzuordnen.
Das sind so Themen...
Und an solchen Use-Cases ist dieses Team dran?
Du hast aber Sorge oder erlebst auch dass im Grunde sie nicht die Wirkung entfalten, die Sie entfälten könnten weil
drum herum letztendlich dann die etablierten Teams, die sich bisher mit den Prozessen beschäftigt haben, die IT-Systeme auch, die wir nutzen.
Sei es Microsoft-Welt oder SAP-Weld
usw.,
sei es unser CRM-Ssystem betreuen.
Sorgen haben, dass die Qualität diese bisher geliefert haben und wieder das Thema Qualität auf der Prozessseite so nicht mehr erfüllen können.
Und dann entsteht enorm viel Abstimmungsaufwand, Überzeugungsarbeit usw.
Da ist eigentlich ein Team an KI Experten, die natürlich gar nicht aus der Welt kommen.
Die ganz anders denken und auch ganz anders arbeiten möchten.
Jetzt liegt es natürlich an uns eine Arbeitsumgebung zu schaffen wo wir beides letztendlich auch abdecken können.
Wo dieses Team weiter Spaß hat und Lust hat uns in diese Entwicklung voranzubringen was wir wollen.
ich glaube das steht ja für alle Unternehmer außer Frage.
Wir werden diesen Weg gehen müssen Auch in der Richtung, wir sind ihn recht früh auch gestartet.
Und jetzt müssen wir die Voraussetzungen halt schaffen und ich glaube so dieser Kultur, die wir ein bisschen andiskutiert haben ist genau so ein Hemmnis im Moment.
Was du beschreibst mit sichern Phänomen was viele unserer Zuhörer bei sich auch haben hast du irgendeinen klaren Plan oder eine Idee?
kritische Erfolgsfaktoren, wo du sagst, da kommt's drauf an.
Damit mir dieser Wandel gelingt und wie gehst du das an?
Oder sagst du ja Brailiance in the moment rein ins Getümmel?
irgendwie wird es schon gehen wenn ihr was auch im Zweifel nicht schlecht sein muss.
So haben wir mal gestartet lasse immer aufeinander los also lass doch mal und schau mal was passiert.
das war sicherlich unser erster Ansatz den wir auch gewählt haben.
War klug oder musst du ehrlich sagen waren die war naiv
Er war irgendwas dazwischen.
Weil am Anfang muss man auch, muss man ja auch ganz ehrlich sagen erst mal einen besseren Plan haben weil ich glaube was uns alle heute nicht können KI wirklich das kann man nicht zu Ende denken.
Man kann aus meiner Sicht nur starten sich intensiv damit beschäftigen und vor allen Dingen uns alle dazu Ausbilden weiter bilden nach Haut tanken Und möglichst begeistern.
Von daher war es am Anfang glaube ich gar nicht so verkehrt, weil ich liebe das schon dass man sagt okay.
Man bricht dadurch einfach mal auf und man hofft auch Das neue Mitarbeitende die zu uns kommen Auch helfen Bekannte strukturen aufzubrechen.
Wenn das aber nicht in gänze gelingt dann müssen wir jetzt handeln.
nur was gefragt Welchen plan habe ich jetzt so richtig?
konkret ist er nicht?
Ich hab erst ideen Und die entscheiden sich aber nicht so stark, wie man's glaubt schon immer gemacht hat.
Das ist für mich eine bisschen Organisationsentwicklung zu sagen okay wir müssen glaube ich beide Bereiche wenn wir es jetzt mal als zwei Pole einfach nur nehmen müssen beide auf den Weg mitnehmen und gemeinsam die Zukunft erarbeiten.
also wie muss denn der Organisation aussehen?
sie muss sich verändern da bin ich mir heute total bewusst.
das kann ich irgendwie ein KI Bereich geben einen IT-Bereich um Prozessbereich sowie man dass vielleicht früher gemacht hätte, jetzt ist halt KI dazugekommen.
Wir müssen es glaube ich ganz neu organisieren und ich liebe da halt den Ansatz und ich hoffe dass er auch in dieser Zeit noch funktioniert.
Ich weiß aber wirklich nur nicht, dass man das gemeinsam macht, die Mitarbeitenden aus denen vor allem diesen drei Bereichen wirklich involviert und sie gemeinsam eigentlich das Organisationsmodell bauen.
Das war brauchen um genau jetzt diese Herausforderungen die vor uns liegen auch bestmöglich erarbeiten zu können.
Da ist mein Ansatz wirklich über paar moderierte Workshops eine neue Struktur zu bauen.
Ja, spannend!
Sagen wir mal wenn man jetzt so auf die Kultur guckt und dich hat ja was zur Trilux gezogen wieder du sagtest das waren die Menschen so wie miteinander einfach gemacht wird.
auch also dieses machen sagst du ja zeichnet so auch das Sauernand aus und damit auch ein Stück weit Triluxe.
Auf der anderen Seite sagst Du ja jetzt naja Wir sind ja auch bisschen Bedenkenträger, Qualitätsorientiert und das muss ja nicht das ein oder das andere sein.
Und auch nicht in Widerspruch was würdest du?
Wenn man jetzt... Du bist jetzt bei Trilogs mit dem Unterbrecher, zwanzig Jahre
alt.
Ich habe es nie gezählt!
Jetzt gibt's ja Kollegen von dir die sind auch schon länger da.
Und in der Organisation, würdest du sagen müsst ihr gucken dass hier noch mehr andere junge Menschen reinbekommen um diese Kultur zu ändern?
oder glaubst du das geht auch mit den bestehenden?
Vor allen Dingen müssen wir die Die schon zu uns gekommen sind weiter von Begeistern.
Das ist die erste Aufgabe die wir haben weil wir haben wirklich viele gute und mittlerweile auch ein echt junges Team in vielen Bereichen aufbauen können.
Wir haben immer Sorge gehabt gelingt denn eigentlich auch dieser Dieser Wandel, den kriegen wir unseren Altersdurchschnitt auch wirklich verändert.
Es ist einfach passiert also es gerade auch während der Pandemie.
das war ein schönes Erlebnis sogar während der Pandemie dass wir plötzlich festgestellt haben Auch bei uns im Vertrieb haben total viele junge Menschen angefangen und die irgendwie Lust hatten mit uns irgendwie weiterzumachen Und dadurch ist dieser wandel auch eingetreten.
deswegen so die Hauptaufgabe erst einmal genau diese zu halten Und mit diesem Team auch den Wandel weiter voraus voranzutreiben, weil das braucht es schon.
Es braucht auf dem Weg genau diese Mischung.
Weil man darf aus meiner Sicht – auch wenn wir jetzt über Kultur reden – seine Herkunft nicht komplett aufgeben.
Das wäre aus meiner Sicht verkehrt, denn das hat uns ja auch groß gemacht und uns erfolgreich gemacht.
Wir arbeiten eher in unserer Kulturentwicklung daran, dass uns viel mit Werten jetzt auch noch mal beschäftigt und uns damit beschäftigt welche Werte.
Sind das denn eigentlich die Trilux ausmachen also die heute schon gelebt werden,
welchen sind es?
Wir haben das jetzt zusammengefasst mein Füreinander und in Kompetenz.
also sind so zwei wesentliche Werte wir sagen diese lange lange Zeit in unserem Unternehmen enthalten.
Das heißt, man geht sehr menschlich miteinander um, so dass es dieses Füreinander... Man kümmert sich auch um den anderen und unterstützt sich aber auch sowohl im privaten Bereich, aber auch im Sinne eigentlich der Aufgaben die ihm unterneben anstehen.
Und das finde ich was sehr Gutes!
Das ist ein wirklich gutes Fundament wo auch Kraft raus entsteht und Kompetenz ist wieder so das ganze Thema Qualität.
Wir wussten jetzt auch nicht Qualität mehr genannt, sondern wir haben es Kompetenz genannt.
Da steht auch für viel, viel mehr.
aber da ist auch Qualität enthalten weil die Herkunft ist aus meiner Sicht total wichtig wenn man sich weiter verändern will.
das Fundament muss ein Stück weit da bleiben und da mal andere Themen letztendlich jetzt untersetzen andere Themen drauf.
also bewusst einen Wert den wir jetzt diskutieren ist Mut.
in diesen Zeiten brauchen wir halt auch mut mehr mut glaube ich wie in der Vergangenheit.
Das betrifft ein Unternehmen, das betriffe Bereiche und Unternehmen aber auch eine Gesellschaft aus meiner Sicht.
Das war das was jetzt auch an Veränderung vor uns liegt und AI wird vieles verändern.
ich glaube da sind sich viele einig in so einer Diskussion dass wir das auch beherzt angehen alle gemeinsam auch in Deutschland alle gemeinsam angehen sonst glaube ich werden wer wenn man es jetzt nochmal den Kontext sieht im Bereich zu anderen Nationen auch wirklich Abgang.
Die Sorge habe ich dann schon und deswegen haben wir uns bewusst mit solchen Werten, die sicherlich nicht so stark ausgeprägt waren bei uns, dann auch beschäftigt, die wir persönlich oder auch ich persönlich wichtig sehe für den Wandel und den Wandel zu unterstützen.
Das heißt füreinander Kompetenz.
und jetzt Mut definiere ich zumindest so ist das Richtige zu tun oder zu sagen Das Richtige ist, was mehr nützt als schadet und das trotz Angst.
Ohne Angst gibt es ja keinen Mut.
Wann hast du das letzte Mal trotz angst?
Dann mutig was gesagt oder getan mit Blick vielleicht auch auf diesen Wert.
Wenn er unterbewusst wird ich jetzt so zurückblickend sagen also... Es ist durchaus Du hast das eben angeklungen.
Ich weiß gar nicht, wann du da drauf kommen wolltest aber ich spreche jetzt einfach mal an das Thema dass wir gerade sagen Wir planen recht großen Neubau In Deutschland Und Da würde ich schon sagen Das ist Mut.
Aber wir definieren auch Dass es nicht übermütig und das ist für mich ein gutes Beispiel dafür, ne?
Dass man sagt Ist das...da kann man ja gut darüber diskutieren.
Der richtige Zeitpunkt ist Deutschland, der richtige Standort.
So eine Investition wirklich zu tätigen und das ist vielleicht ein ganz gutes Beispiel dafür.
Ja mit Sicherheit.
Kommen wir auch noch mal in dem Strategie Teil glaube ich drauf.
wenn jetzt nochmal kulturell reinguckt Mut in der Führung und im Miteinander Woran würdest du oder auch einen Trilux-Mitarbeiter Kollege?
Jetzt haben meine wegen in zwei drei Jahren sagen, hey wir sind nicht nur kompetent und füreinander da.
Wir sind auch echt mutig!
Was genau wären so Erlebnisse die du dir auch wünschen würdest?
Wo du sagst ja... Diese Wertearbeit oder Kulturarbeit hat sich gelohnt, es ist nicht nur ein Papiertieger.
Ich meine alle möglichen Unternehmen schreiben sie auf irgendwelche Plakate mit denen Sie Ihre Flure tapezieren irgendwelcher Werte wenn ich im Alltag da bin.
Aber was ganz konkret habt ihr vor eurem geistigen Auge wo du sagst echt cool wir sind mutiger und zwar jetzt im Alltag mal abgesehen von den strategisch mutigen Entscheidungen?
Ich finde das ist total vielfältig und wir sehen Jetzt so in unserer Diskussion mein Beispiel eben auch, da haben wir ja die großen Themen plötzlich vor Augen.
Aber das sind ja auch die kleinen Elemente.
also ich freue mich total wenn zum Beispiel ein Teamleiter in der Fertigung sich plötzlich vor sein Team stellt was er vorher nicht gemacht hat und mit ihm wirklich über die Lösungen oder über das was jetzt notwendig ist den nächsten Schritt zu gehen die nächste Lösung für den Kunden zu entwickeln einen Auftrag zu retten sich plötzlich davor stellen kann und sagt, das wird jetzt für mich selbstverständlich.
Und der Schritt ist mutig!
Also Mut ist für mich wenn jemand aus der Komfortzone rauskommt.
Also ich hatte gestern hatten wir eine Townhall genau zu dem Thema.
also Werte ist das eine.
aber Werte wirklich erlebbar zu machen dafür brauchst Führung.
aus unserer Sicht und wir haben jetzt gestern gerade das Führungs-Team da drüber informiert, wie soll sich Führung bei uns weiterentwickeln?
Die sagten bewusst nicht verändern sondern wirklich weiterentwicklen.
Wir haben ein gutes Fundament und da waren wir gut dreihundert Personen in dem Coal.
am Ende ging's das klassische habt ihr noch fragen und erst mal kam nichts
ganz erstaunlich.
genau dann traute sich aber Eine eher der jüngeren Führungskräfte, die erste Frage zu stellen und eine sehr provokante Frage auch zu stellen.
Auch in meine Richtung.
Es ging so in die Richtungen die Werte, die ihr jetzt definiert bilden die denn noch die Trilux ab?
Ist da noch so viel Empathie drin wie es in der Vergangenheit war?
das war so die Frage weil haben halt auch Leistung und solche Themen wir beiden haben ja auch häufiger mal drüber gesprochen befinden sich jetzt auch im Werteset.
Dahin ging die Frage.
Und das fand ich halt auch mutig, diesen ersten Schritt zu gehen nicht zu schweigen sondern sich wirklich zu beteiligen und dann entstand plötzlich eine total gute Diskussion auch in dieser Townhall genau zu diesem Thema was ja wichtig ist darüber zu reden wenn wir uns verändern wollen.
Das sind für mich so kleine Themen.
auch.
Wenn man spürt dass zum Beispiel da mehr Offenheit mehr Diskussionen und mehr vielleicht ein Stück weit mehr Fehlerkultur auch durch entstehen kann, dann würde ich sagen daran würde ich später mal Erfolg oder nicht Erfolg oder gelebter Wert oder nicht gelebeter Wert messen wollen an der Stelle.
Das ist ein ganz praktisches Beispiel.
also zum einen würde ich gleich das Thema Leistung hast du den Nebensatz erwähnt?
nochmal aufgreifen ist neben Mut und weiterer Wert der bei euch eine Rolle spielt können wir gleich noch darüber sprechen auch dieses Thema Fehler- und Streitkultur es ja auch so etwas.
also jeder hätte gern Fast keine HC.
Und warum?
Weil die Leute zu feige sind, Fehler anzusprechen und du brauchst ja im Grunde Mut um jemanden zu kritisieren.
Ja.
Und ich sage immer so ein bisschen wer nicht kritisiert ist illojal.
Das eine Brücke Führung.
wie konkret wollt ihr Führungen weiterentwickeln damit sich das auch in diese Richtung mehr Mut, mehr Leistungskultur entwickelt?
habt ihr da einen Programm euch gegeben?
was tust du persönlich dafür
Bezogen auf die Werte, wertorientierte Führung jetzt auch weiterzuentwickeln?
stehen wir wirklich am Anfang?
war gestern tatsächlich kickoff genau zu dem Thema was wir gemacht haben.
Deswegen kann ich wenig konkret schon darauf eingehen.
Was sprichst
du dir davon?
Also was ist so deine deine Ambition hinter?
Genau das was Du eben erwähnt hast.
Ich habe von Anfang gesagt ich will die werte nicht auf die Wand kleben aber ich weiß schon dass wir einige einige Verhaltensmuster, Werte und so weiter verändern müssen.
Und auch Verhalten muss dadurch brechen müssen, wo auch in der Zukunft erfolgreich zu sein.
Deswegen wird es darauf angucken...
Welche Verhalten müsste durchbrechen um in der zukunft erfolgreich zu bleiben?
Sie haben also schön gesagt und ich
glaube Geschwindigkeit ist ein ganz entscheidendes Thema In vielen, vielen Bereichen auch.
Ich glaube auch in anderen Unternehmen und wenn man das jetzt sieht Automobilindustrie Wie schnell entwickelt China, wie schnell entwickeln wir hier in Deutschland oder ich nehme es auch in unserem Fall.
Wie schnell kann in China mittlerweile ein Produkt eine Lösung, ne Leuchtensensorik entwickelt werden und wie lange brauchen wir in Deutschland dafür?
Das heißt, wir müssen uns daran gewöhnen schneller zu sein und dafür müssen wir Risiken eingehen, Risiken lernen abschätzen zu können.
Ich glaube das ist ein ganz entscheidendes Thema dabei Und das ist wichtig dass wir genau da schaffen.
also wir müssen dahin kommen unsere Mitarbeitenden genau diesen Schritt auch gehen, dass sie halt bereit sind, auch ein Risiko einzugehen und lernen auch Risiken abschätzen zu können.
Es geht ja nicht darum, ein Unternehmen durch Risiken zu gefährden oder schlechte Lösungen, qualitätsbelastende Lösungen für unsere Kunden auf den Markt zu bringen.
aber diese Balance in die richtige Balance zu kommen das ist für mich das entscheidende.
Jetzt habt ihr den Kickoff dazu gehabt den Leuten das erklärt, vorgestellt erzählt.
Wir haben gestaltet ihr dazu ein Programm, mit dem wir die da unterstützt, maximal teilen wie ihr es aufsetzt was ihr da tut um den Leuten zu helfen diese Entwicklung zu machen?
Also erste Ideen die wir haben oder dass wir tatsächlich um sitzen werden sind tatsächlich ganz klassisch erstmal Trainings.
Das würde sagen okay wir haben lange Jahre unsere Art zu führen eingeführt trainiert.
Sie bedarf jetzt so ein bisschen wieder einer Reaktivierung auch in der Richtung und da wollen wir sie ergänzen genau um diese Werte.
Orientierte Führung genau, die Werte in den Führungsalltag zu bringen und da sind wir dabei zu jedem Wert eine Umsetzung.
Richtlinie ist quatscht und einen Umsetzungs Beispiel letztendlich mitzugeben.
was heißt das für deinen tagtäglichen Führungen Alltag?
Was heißt jetzt Mut für dein tagtägiger Führer Alter?
Und da gibt es wirklich Beispiele, da gibt's Trainings die wir darauf anlegen werden.
Die sind gerade in der Vorbereitung, die jede Führungskraft auch mitmachen muss an dieser Stelle um so uns nach und nach auf diese Reise zu begeben weil ich glaube was wir in anderen Bereichen machen bei anderen Veränderungen ist das oft ein Sprint.
hier ist das für mich ein Marathon also Führungszuverändern ein Stück weit an den Werten zu arbeiten, sie zu verändern oder weiterzuentwickeln oder neu hinzuzufügen.
Da habe ich nicht die Erwartungshaltung.
Ich glaube, die davon auch nicht haben dass man dort nach einem halben Jahr eine komplette Veränderung hat.
Ich glaub da muss man länger durchhalten.
Da braucht man ganz realistisch sein das wird wird auch länger zur tatsächlichen Durchdringung benötigen.
Wir machen das erstmalig international, also wir haben neben den Produktionsstandorten jede Menge Vertriebsniederlassungen auch eigene gerade in Europa aber auch außerhalb von Europa und wir machen erst mal nicht so das ganze Thema Führungskultur wirklich auf eine Art zu führen auf Führungsprinzipien auf internationaler Ebene.
Das ist schon ne neue Herausforderung für uns.
bin ich ganz ehrlich
Glaubst du, dass das so weit führt?
Dass das mit der bestehenden Führungsmannschaft sich entwickelt?
oder trägst du in dir auch die Überzeugung Echte Kulturveränderungen gelingt nur wenn man auch Menschen austauscht.
Was ist da deine grundsätzliche Perspektive drauf?
Ja Man wird nicht jeden immer mitnehmen können weil Das wäre aus sehr unauthentisch von allen Beteiligten.
also es wird Immer Fälle geben die irgendwann sagen von sich aus, ne das ist jetzt ein Werteset.
Das passt nicht zu mir oder wo man auch selbst von unserer Seite aus dich des Unternehmens sagen muss, wenn du nicht gewillt bist diesen Weg mitzugehen dein Verhalten auch einen Stück alt anzupassen also da muss ich nicht verbiegen oder so aber ein stückweit sich auf den weg mitzubegeben damit man hier oder da auch sehr konsequent dann handeln müssten
Hast du Entscheidungen in den letzten ein, zwei Jahren fällen müssen die dir auch schwer gefallen sind?
Jede Entscheidung in der Richtung sollte uns schwer fallen.
Also das ist mein persönlicher innerer Kompass auch dazu.
Es geht immer um Menschen es geht dabei immer auch irgendwie ein Stück weit um Schicksal.
Es gehört zu unseren Aufgaben mit dazu wenn wir auch Unternehmen aus meiner Sicht erfolgreich führen wollen und müssen.
aber sollt uns nie leichtfallen Und da bin ich auch ganz ehrlich, dass es nicht was mir leicht fällt.
Auch heute nicht.
Also sich zu trennen, trennend zum Müssen gehört dazu fällt mir aber auch nicht leicht an der Stelle.
Ja habe ich gemacht.
Mut hat ja auch etwas damit zu tun anderen zu vertrauen.
Vertrauen heißt für mich das Risiko einzugehen.
und ein Risiko eingehen braucht Mut.
verletzt du enttäuscht zu werden.
Also wenn ich keine Risiko eingehe, dass ich eventuell verletzst oder enttäuscht werde dann ist das kein Vertrauen.
und jetzt eine kleine Provokation.
Du bist ja im Moment in Personalunion CEO und faktisch manage auch seit dreivierteljahr ja den Vertrieb.
Hätte das erzählt?
Da habe ich mitgekriegt.
Ich hatte ja euren letzten Vertriebsvorstand auch noch kennenlernen dürfen und auch erleben dürfen, wie ihr euch sozusagen im getrennte Wege begeben habt.
Warum ist es noch niemand Neues da?
Und warum musst du das bei dir bündeln?
Kannst du nicht abgeben?
Muss der Chef letzten Endes alle Knöpfe immer doch selber schalten oder musst du mal mutiger werden?
Die Weichen sind gestellt!
recht früh auch erkannt oder das war auch nie der Plan, es so zu tun wie ich sie gerade mache.
Es ist aber auch mal sehr hilfreich dass erlebe ich gerade auch weil man eine andere Perspektive nochmal bekommt diese
Dinge zu tun
die Dinge zu tun sich selbst auch noch einmal in der Verantwortung direkt gehabt zu haben selbst vertrieb geführt zu haben Selbstmarketing geführt so haben Das ist nochmal gibt einem eine ganz andere Perspective erweitert wirklich den Blick und hat mir gut Impulse gegeben auch für die Weiterentwicklung des Unternehmens.
Deswegen möchte ich diese Zeit, sie wird sich nähert im Ende, dass ich das noch in Personal und Union mache, möchte ich aber auch nicht missen.
Aber das ist ganz richtig was du beschrieben hast.
schon mal neigt man dazu und meint man kann das alles selber!
Aber dafür ist es am Ende zu groß so vielfältig und geht nicht und das ist unklug Und glücklicherweise habe ich das recht schnell erkannt, dass es dann unklug ist, das zu tun und hab's jetzt auch verändert.
Ist ja auch gleichzeitig wahnsinnig fordern also zwei drei so Hüte dieser Art aufzuerben richtig produktiv kann da nicht sein.
zärtlich das auf die Zeit also insbesondere den letzten zwölf sechzehn Monate.
erstens geht nur mit einem guten Team Ich habe das ja nicht einfach so, dann auch Vertrieb einfach so übernommen und so geführt wie es vorher war.
Sondern wir haben uns zusammengesetzt mit den Führungskräften und in überlegt Wie können wir das jetzt führen für diesen Zeitraum?
Und Haben dementsprechend das aus ein Stück weit anders segmentiert an das nochmal nach Regionen und so aufgeteilt.
Das war ein gutes Team.
hatten oder immer noch haben auch in dem Bereich sonst wäre es gar nicht leistbar gewesen und dass ist sicherlich Der Grund, warum es mich nähe ist hat nicht aufgezerrt.
Es kommt sicherlich auch in eine marktsituation die gerade nicht ganz einfach ist Kommt zusätzlich hinzu.
aber am ende des tages haben wir natürlich gerade auch sehr kurze wege und das führt zu sehr schnellen und klaren Entscheidungen Und ich glaube gerade in der jetzigen phase sind klare entscheidung Das was für orientierung sorgt und was glaube ich auch im ende Notwendig ist um erfolgreich zu sein und dass ist sicherlich Auch der positive oder die positive Seite davon.
Aber man kann das nicht dauerhaft machen, ich glaube dann wird es mich schon ein Stück weit aufreiben an der Stelle und man verliert dann aus meiner Sicht zu schnell auch die Perspektive für das was man normalerweise auch in meiner Funktion machen sollte sich viel intensiver mit der Zukunft beschäftigen, sich viel Intensiver mit Strategiarbeit beschäftigen sich damit zu beschäftigen, hat man das richtige Team.
Hat man die richtigen Menschen mit am Board?
Wo finden wir die?
Wie entwickeln wir KI weiter?
All diese Fragestellungen, die ja auch da sind...
Da würdest du sagen, sie leiden
dann noch nicht auf der Strecke geblieben, aber die haben glaube ich nicht das Gewicht gerade mal für diese kurze Phase was sie sonst gehabt hätten bei mir und das ist bis jetzt nicht schlimm.
macht man es aber zu lange wäre das sicherlich nicht gesund für eine weitere Entwicklung.
Was ist für dich?
Ein bisschen aus einer CEO-Perspektive.
Was sind so Sachen, wo du sagst meine Biggest two three learnings um mich in dieser Rolle auch wohl zu fühlen entsprechend führen Steuern denken zu können welche sind das was würdest du sagen ist entscheidend um diese Rolle gut ausfüllen zu können.
was hast Du selbst gelernt?
was erstmal wichtig ist einen guten Mentor zu haben.
Jemand aus meiner Sicht, der einem dabei auch begleitet mit dem man sich auch sehr vertrauensvoll austauschen kann vielleicht sogar auch mehrere und das habe ich gehabt bis heute wo man dann auch Vertrauen spürt und wo man sich austauschern kann.
denke dass ist sehr wichtig für so ein Schritt oder auch um erfolgreich zu sein immer mal wieder die Ideen, die man hat auch wirklich auf Resonanz zu überprüfen.
Den einen oder anderen Fehler vielleicht dadurch auch zu vermeiden weil ich bin fest davon überzeugt wir machen alle Fehler.
einige kann man vermeiden wenn man genauso etwas hat im Vorfeld und sich damit dann auch austauschen kann und darüber spricht.
andere muss man glaube ich auch einfach mal machen.
Das ist vielleicht ein Punkt, der mir einfällt.
Aber du warst noch auf mehrere hinaus glaube ich.
Vielleicht
wenn Du bei den Fehlern bleibst?
Was sind so die Fehler, die Du gemacht hast und denen Du am meisten gelernt hast?
Dinge zu tun wo ich ein schlechtes Bauchgefühl hatte.
Es gibt so ein paar Themen.
Da sagt einem irgendetwas, da sagt er mal der Bau Erwähre das es genau richtig oder Ah!
Das wird aber nichts, aber sich dann doch haben überzeugen lassen.
Was war der Biggest Fail?
Kannst du den teilen?
Wo dein Bauch dir eigentlich sagte, Hubertus mach's nicht und du hast es trotzdem gemacht und hast dir danach ein Internet gebissen.
Ja was... kann jetzt kein konkretes das nicht ganz konkret machen aber im Endeffekt ging's um Unternehmenskauf also ein Unternehmen kleineres eher aus der Adab-Charakter zu der Zeit, zu kaufen.
Wo mir irgendetwas gesagt habe ich hab irgendwie in die Personen kein Vertrauen.
das war eine coole Lösung Die die entwickelt haben.
aber Ich hatte keinen vertrauen in die handelnden person und wir haben es dann trotzdem gemacht und siehe da ist es irgendwie schiefgegangen.
Das ist glaube ich ein gutes Beispiel.
Vielleicht noch mal den sprung.
also vielen dank fürs teilen.
Du erwähntest ja den Wert Leistung kaum noch, also Leistungskultur.
Ist ja auch so ein Thema wie diese Fehler und Steilkultur.
Jeder hätte auch gerne Leistungs-Kultur?
Mein nächstes Buch wird zur Praxis Leitfaden Leistungs Kulturen sein.
Was ist das für dich?
Leistungs Kultur?
Und hat Trilux schon eine Leistungskultur?
Ja oder nein?
Aber vielleicht gerne erst mal wenn dich jetzt jemand fragt, Hubert, sag mal was ist in der Leistungs kultur?
Was verbindest du damit?
Leistungskultur ist wirklich, dass wir es fängt ganz einfach an.
Das war Themen die wir uns vorgenommen haben ganz konsequent durchsetzen das wir nicht aufhören an dem Punkt wo es anfängt auch schon mal weh zu tun.
Dass wir erkennen was ist wichtig für den Kunden und setzen das ganz konsequent auch um auch wenn's vielleicht für uns nicht gewohnt war es tatsächlich umzusetzen.
Es geht schnell wenn man auch bei uns jetzt im Unternehmen über diesen Wert redet ja jetzt sollen wir noch mehr arbeiten Das ist es nicht, also das jetzt noch mehr zuarbeiten.
Aber es ist das aus der Komfortzone rauszugehen wo es notwendig ist und dann auch draußen zu bleiben und das konsequent in die Umsetzung zu bringen.
Das ist für mich Leistungskultur und viel was wir damit verbinden immer mehr weil man nennt da schnell Kundenorientierung.
Das is für mich.
aber dann sagt man mal wie ein Kund orientiert sein.
ich glaube dass geht über diesen Wertleistungen.
genau den Kundenbedürfnissen unterordnen und uns in der Richtung weiterentwickeln.
Das ist für mich so das, was ich unter Leistungskultur verstehe.
Konsequent dran zu bleiben.
also wir beinahmen uns ja über das Thema Strategie Umsetzung im Endeffekt kennengelernt wo ich auf der Suche war weil echt der Auffassung es war dass wer dort nicht das Potenzial voll ausgeschöpft haben, dann war es mal so.
Wir waren gar nicht so schlecht aber ich habe gespürt in allen Bereichen sind wir gleich stark unterwegs.
wie schafft man das?
Wie nehmen wir viel mehr Menschen mit auf dem Weg auch in der Strategie Umsetzung?
Wie werden wir transparenter?
Wie lösen wir auch Konflikte viel besser und Das ist für mich auch ein Beispiel für Leistungskultur dass man das was man sich vorgenommen hat Es macht irgendwie keinen Sinn mehr, weil sich Rahmenbedingungen geändert haben.
Aber dass man sonst auch wirklich konsequent umsetzt und die Ziele, die Termine usw.
auch wirklich anpeilt, wirklich erreicht... Da ist es für mich Leistungskultur!
Ist Trilux eine Leistungskultur?
Wir sind auf dem Weg!
Skala eins, null Leistung Skulptur zehn, Leistung skulptur.
wo seid ihr?
Sieben!
Was
musst du an dir verändern damit ihr von der sieben auf ne Zehn
kommt?!
Das ist eine ganz spannende Frage und aus meiner Sicht engt vieles mit dem Thema auch Fehlerkultur zusammen.
Das heißt man denkt immer selber, man lässt das zu und man fördert das.
wenn ich mich reflektiere dann in ruhigen Phasen Da merkt man doch, da hat man unnötig kritisiert bei dem einen oder anderen Fehler.
Warum hat man denn plötzlich impulsiv mal reagiert?
Das sind ja alles so kleine Elemente.
Wenn die sich aber summieren wenn es dann andere Führungskräfte auszutun, wenn sie meine Kollegen in der Geschäftsführung tun Dann hemmt das eigentlich diese Fehler Kultur zu implementieren und dass Hemd aus meiner Sicht dann auch wieder mehr Leistungskultur zu implementieren.
So finde ich, hängen die Themen zusammen und wenn du mich nach meiner persönlichen Potenzial fragst ist es genau da viel stärker darauf zu achten dass man mehr und das am wir beiden ja zusammen da arbeitet auch vielmehr über das positive sprecht über den Fortschritt dem er schon erreicht haben spricht auch wenn der vielleicht nicht zu Hundert Prozent erreicht worden ist.
aber wie haben Wirklich ein Fortschritt erreicht, wir sind vorangekommen anstatt und das war mehr so mein Verhalten durchaus in der Vergangenheit zu fragen.
Warum hat das denn jetzt eigentlich nicht funktioniert?
Warum hast du jetzt dein Ziel nicht erreicht an der Stelle?
Meistens erreicht man dadurch keinen Fortsschritt mehr meistens erreichbar keine Bewegung mehr sondern das schürt dann eher irgendwann einen Verhalten dass man sich verteidigt um das aufzulösen.
da sind wir halt noch bei Und das ist, glaube ich auch eine Entwicklung.
Die man für einem selber die etwas länger dauert auf der Strecke sich da selbst auch jedes mal wieder zur hinterfragen Hast du jetzt eigentlich genau dieses unterstützt nach vorne heraus?
Ich glaube am Begeisterung liegt es nicht sondern und an der befähigung auch nicht.
Es liegt glaube ich an diesen kleinen Dingen die wir verändern die man dann verändern muss oder dich persönlich verändern Muss und will auch auf der strecke.
vielen dank Ja, ich finde du hast vorhin auch Leistungskultur.
Sagtest du ja ganz klar Leute das hören?
Denken sie und das denken Sie nicht nur bei euch sondern überall wo ich das mit Erlebe unterstützen darf dass Leistungskultur heißt Chaka drumbeat noch mehr und so und es ist eben nicht sondern Leistung.
Skulptur sage ich ganz gerne ist ein Ort schaffen an dem Menschen gerne leisten.
wenn die das gerne tun Dann kriegst du auch eine ganz andere Performance, aber dafür musst du halt in der Führung ein paar Dinge so tun.
Du hast für den schönes Beispiel beschrieben gerade auch mit dieser Art wie man mit Fehlern umgeht, die adressiert.
Du siehst da grad ne Anekdote durch den Kopf.
zum Thema auch Führendurchfragen.
Das klingt so für jeden immer wie so.
no-brainer hatte letzte Woche über dem großen Automobilzulieferer mit einem CEO also Blick auf abgelaufenes Q zwei Und in der Runde dann zu einem der Regionsleiter eben die Frage, hey, kurz mal lief jetzt nicht gut.
Wohin lag es und was machst du damit im Q-Drei besser wird?
Nachgesagt mit Führendurchfragen hatte das wenig zu tun.
Wieso?
Ich habe zwei Fragen gestellt!
Das sind aber nicht die Fragen, die damit gemeint sind.
neigt man dazu, sehr schnell dann nicht mehr zu fragen sondern zu entscheiden.
Ja
und die Frage ist ja eine versteckte Anklage.
Man sieht was völlig anderes.
wenn ich in dem Zusammenhang gesagt hätte du David Q-Zwei wie aus deiner Sicht das gelaufen?
Wie schaust Du da drauf um in den Dialog zu kommen?
Aber es ist manchmal schwer gerade auch unter dem Druck unter dem ihr ja gerade aufsteht.
schwieriger Markt Das vielleicht noch die Frage.
Du sagst, es stagniert und musst ganz schön kämpfen um auch auf die Ziele zu kommen, die ihr euch vorgenommen habt?
Wie gehst du persönlich mit so einem Druckum?
Empfindest du Druck?
Hast du den Neigung, den dann weiterzugeben?
oder wie geht dir auch im Team mit diesem Druckum der unweigerlich gerade da ist?
Es gibt unterschiedliche Phasen unterschiedlich, auch unterschiedlich glaube ich in den jeweiligen Teams.
bei uns in unserem Geschäftsführungs Team ist das durchaus in so einer Situation, dass wir ... ja da diskutieren wir sehr häufig.
Sehr intensiv!
Da kracht's auch mal untereinander.
Das ist definitiv so und ich glaube aber auch es gehört dazu wenn man sich lange genug Ken kann man die Themen auch wieder lösen.
Da freue ich mich darüber, dass auch immer wieder Feedback kommt – auch über das eigene Verhalten.
Dass der eine oder andere dann doch sagt und immer zu.
in dieser Situation habe ich das jetzt so empfunden.
Und glaube, dass das hilft aus sich im Team weiterzuentwickeln und auch in Phasen wo es dann vielleicht etwas schwieriger ist, wo es ein bisschen anstrengender ist wirklich zusammenzustehen weil das merkt im Endeffekt ja auch das Unternehmen steht.
Steht ihr zusammen?
Habt ihr einen gemeinsamen Plan?
Ich glaube Es ist sogar wichtig, dass man es mal innerhalb eines Teams sehr offen und vielleicht auch mal durchaus ein bisschen impulsiver mit Energie diskutiert.
Aber man sollte später mit einer möglichst geschlossenen Meinung auch ins Unternehmen gehen.
Und das immer wieder hinzubekommen... Das ist eine Herausforderung, der ist aber auch total wichtig, das wirklich zu schaffen!
bei mir in meinem Führungsteam auch passiert.
Auch da haben wir gerade noch mal Generationswechsel, die anstehen... Das macht auch Spaß!
Es ist total spannend zu sehen was da auch passiert und mit wie viel Herzblut das auch passiert Und wie mit Herzblutt eigentlich nachgedacht wird.
An wen kann ich das denn übergeben?
Wer kann denn wirklich diese Aufgaben auch in der Zukunft Übernehmen vorantreiben und helfen dann auch nach wie vor das tolle Unternehmen auch weiter zu entwickeln, in die nächste Generation zu bringen.
Vielleicht bevor wir einen Blick nochmal auf Strategie und Umfeld vielleicht so zum Abschluss noch werfen bei dieser Vielzahl an Themen auch mit reichlich Druck versorgt Wie organisierst du dich?
So grundsätzlich mit den Sachen?
was machst Du?
vielleicht auch zum Ausgleich?
mir hat mal mein Mentor den ich sehr genossen habe auch wenn ich manchmal gehasst hab Ich erinnere mich da an jungen Jahre, der mal zu mir sagte als ich irgendwie so ein bisschen in Gänsefüßchen rumgejammert hab.
Dass das ja gerade stressig und anstrengend sei.
Guckte der mich an und sagte Matthias, Stress ist ein Zeichen von Inkompetenz.
Damals dachte ich mir was für einen Arsch.
Ein paar Jahrzehnte später weiß ich, was er gemeint hat.
Was macht das mit dir?
Was macht dass?
wie organisiert man das Ganze?
Ich glaub', was mir hilft... Vom Grunde erstmal gut vertrauen kann.
Also meinem Team, auch Mitarbeitern... Ich kann gut vertrauen und deswegen habe ich jetzt gar nicht so ein Riesenwust wo ich immer wieder alles kontrollieren muss sondern das kann man dann sehr gezielt und sehr dosiert machen und Das hilft mir auch dass das nicht irgendwie zu einer Überlast wird an der Stelle.
Das kommt und das sind die Momente Da wird es dann spannend und schwierig, das führt natürlich hier dazu Enttäuschung.
Weil man dann plötzlich merkt okay da ist Vertrauen oft ja gar nicht gewollt aber es vertrauen irgendwie gefühlt missbraucht worden.
Da ist das nicht so passiert wie man das abgesprochen hat, da ist plötzlich eine ganz andere Richtung gelaufen.
dass muss man ja auch ertragen können.
Das sind so Momente.
ich glaube da breift man irgendwie persönlich auch daran damit umzugehen.
Ich habe auch gestern in der Führungskräfte Runde gesagt, wir sind alle Menschen.
Man darf aus meiner Sicht nie den Hundertprozentanspruch haben.
Weil dann haben wir das gleiche Thema was wir eben zu Qualität besprochen haben.
Dann kommen wir nicht voran und entwickeln uns nicht.
Dann entwickeln wir uns auch persönlich nicht Und entwickelt sich ja auch ein Unternehmen nicht.
Wir müssen aber auch da nämlich gerne dein Begriff wir müssen auch da einfach Fortschritt erreichen.
Wir müssen nach vorne kommen!
Wir müssen sehen dass wir uns in die richtige Richtung auch persönlich weiterentwickeln.
Und das hilft mir ein bisschen auch in der Zeit, in dieser Gedankenwelt zu sein.
Auch wenn Enttäuschungen kommen und die kommen zwangsweise auf der Strecke.
Das sind persönliche wie sachliche, die kommen.
Aber am Ende erkannt zu haben, wir sind aber jetzt weitergekommen.
Wir haben vielleicht Fehler gemacht auf der Strecke.
Muss aber erst mal einer besser gemacht haben?
Wir sind immer nach vorne, wir haben einen echten Schritt gemacht!
Und in dieser Gedankenweltenstückweit zu sein, hilft mir mich dann auch immer wieder zu stabilisieren.
Und ich glaube das ist auch... Zumindest geht's mir da so dass es immer ein bisschen auf und ab und man muss sich auch ganz bewusst immer so eine kleine Auszeit nehmen.
Das ist das was mir hilft.
oft ist gar nicht der irgendein langer Urlaub, aber ein Wochenende wo man einfach sagt okay da versuche ich raus, versuche hier abzuschalten und dann kommt man irgendwie so ganz automatisch auch an so ein Thema sich zu reflektieren und zu überlegen was war denn in der Woche?
Was hat dir jetzt gut getan?
oder es hat dabei auch viel Energie gekostet.
Ein Beispiel das mir nach wie vor viel Energie kostete ist die ganzen Online-Meetings.
also ich liebe es eigentlich mit Menschen zusammen zu sein in einem Raum Weil ich finde, da gibt man Energie und bekommt Energie direkt zurück.
Wenn man rein online unterwegs ist, ist man häufig ja in der Situation ... Man redet viel!
Und irgendwie geht Energie raus.
Es kommt aus dem Monitoren ganz wenig Energie zurück.
Das sind so die anstrengendsten Tage.
Also vielleicht wenn du mich gefragt hast was macht man?
Ist es wieder möglich mit Menschen zusammen zu sein?
was mir gut tut, wo ich darauf wieder Energie zurückbekomme.
Und nicht nur im Endeffekt irgendwie Energie gezogen wird.
Mal noch Blick auf die Strategie von Trilocks.
Also wenn ich so von außen viel Abstand auf Trilox gucke dann wirkt das ja ein bisschen wie in Haus haben, wo ihr immer wieder Sachen auch dazu gebaut habt, Regionen, Standorte, Produkte ... Geht das so weit oder müsste irgendwann auch mal aufräumen?
Aber wir haben immer wieder auf der Strecke schon aufgeräumt, dass man vielleicht als Außenstehender bei dir noch so aussehen.
Wir haben sogar in den letzten Jahren recht viel aufgeräuscht.
Wir hatten Phasen und haben viele kleinere Unternehmen zugekauft.
Welche sind erfolgreich geworden von welchen haben uns aber auch ganz konsequent wieder getrennt.
also das ist glaube ich ein Prozess dem Immer wieder durchlaufen sollte auch als Unternehmen, um sich zu erneuern.
Also das was wir in der Strategie arbeiten oder die Strategie die du kennengelernt hast ist im Endeffekt noch gar nicht so alt gewesen.
Auch da haben wir wirklich neue... Pfeiler gesetzt, die wir jetzt nach und nach auch noch implementieren müssen.
Also der Nehmer muss sich immer wieder erneuern.
ich würde aber auch rückblickend sagen wir schauen da immer wieder drauf eine Säule unserer Strategie ist Fokus.
also die zwingt uns auch immer wieder darüber nachzudenken machen wir denn gerade auch noch sehr konzentriert unsere Aufgaben oder machen wir zu viel driften wie ab?
Aber wir wollen halt international wachsen, wir wollen internationaler werden.
Dann bedarf es auch einer anderen Struktur und das ist eine Reise auf die wir uns begeben haben und die wird sicherlich auch dazu führen dass wir am Ende noch ein Stück weit komplexer werden.
Das ist für mich einfach folgerichtig sogar an der Stelle.
Wir müssen aber lernen wie managen wir dann diese Komplexität ein stückweit noch besser oder smarter Wie wir das heute machen, da ist es eher die Herausforderung dabei.
Es ist so schnell gesagt jetzt konzentriert euch doch mal mehr macht weniger Produkte macht dieses Machines Aber man verliert ja immer ein Stück dadurch.
Also sein Portfolio aufzuräumen und so weiter Das sind glaube ich generelle Hausaufgaben die jeder machen sollte dass das nicht ausufert.
aber viele andere Themen.
Ich glaube da müssen wir uns daran gewöhnen Dass die Welt um uns herum eine andere geworden ist Und auch sich weiter verändern wird.
sie wird komplexer Die wird noch mal, glaube ich, komplexer und sie wird schnelllebiger vor allen Dingen werden.
Da gilt es sich drauf auszurichten und darauf einzustellen auch und sich vom Verhalten – das ist eigentlich Hauptgrund, warum wir mit der Kulturarbeit angefangen haben – uns da rechtzeitig auch davor zu bereiten was da so passiert und immer wieder den Weg dafür dann auch zu finden in Bewegung zu bleiben.
Es ist durchaus ein Motto bei mir, zu sagen wir bleiben in Bewegung.
Wir verändern uns aber wir sind auch in Bewegungen zu Kunden und zu unseren Mitarbeitern.
also das steht für mich für vieles wirklich sinnbildlich.
auch Ich wollte im Bürowelt schaffen die man ganz schnell verändern kann weil ich glaube dass es das was es braucht also dass wir uns auf die neuen Situationen als Unternehmen anpassen können einstellen können.
Wir können das Umfeld nicht immer verändern.
Wir können nicht hoffen, dass es andere für uns tun.
Wir müssen's aus uns heraus
tun.".
Das ist auch der Grund für das neue Verwaltungszentralgebäude, wo sich jeder fragt, Lohnkosten in Deutschland durch die Decke?
Richtig!
Wir haben tolle Menschen bei unserem Standort.
Für sie gilt es, das richtige Umfeld für die Zukunft zu haben.
und ich glaube wir haben jetzt viel über Kulturen diese Themen gesprochen.
Das sind sicherlich die wichtigsten Dinge, aber ich bin auch fest davon überzeugt.
Man braucht eine Arbeitsumgebung, die das auch unterstützt und ein Bau aus den fünftiger Jahren ist nicht mehr das was letztendlich das was heute verlangt wird, was uns heute fordert bestmöglich unterstützt.
Und deswegen sind wir fest davon überzeugt dass es richtig ist auch dort neue Infrastruktur zu schaffen, ne neue Arbeitswelt, ne moderne Welt, ne flexible, einer die in Bewegung ist, eine die auch Innovationen ausstrahlt.
Das macht was mit Menschen.
aus meiner Sicht, das genau jetzt zu tun.
Guter Punkt.
Sag mal gerade noch so Strategie.
Wachst du eine Strategie in einem Ansicht?
Du sagtest es ganz am Anfang stagnierenden Markt.
Abseits der Sensor-Technik und der ganzen Smartumgebung.
Wettbewerber, ihr habt ja einen in den Niederlanden und im Wesentlichen glaube ich in den Österreicher.
Du wirst sie viel besser kennen als ich.
Was ist mit denen?
Und was es vor allem auch mit China?
macht du dir Sorge dass die Wachstumstrategie nicht aufgeht weil der chinesische Markt ähnlich wie in anderen Industrien auch die eurige Fluten wird mit modernen günstigeren Varianten.
Das passiert seit der LED Einführung.
das ist eine Herausforderung der wir uns als Lichtindustrie sehr früh stellen mussten.
Ich glaube, das hat uns früher getroffen wie vielleicht die ein oder andere Industrie Maschinenbau und so weiter, die jetzt auch zu der Thematik Webbewerb aus China noch stärker unter Druck kommen.
Wir kennen das vielleicht mit ein bisschen zunehmender Tendenz durchaus seit vielen Jahren nicht nur ich bin fest davon überzeugt auf unsere Mitbewerber Und deswegen haben sich die entscheidenden Player genau darauf eingestellt.
Das macht Wachstum nicht einfacher, macht ihn aber nicht um möglich an der Stelle.
Ich glaube da ist Raum für ganz unterschiedliche Lösungen auch.
Also nah am Projekt zu sein und im Volumengeschäft zu sein... Das sind andere Bereiche.
Man muss für sich, ohne dass ich jetzt das so sehe es mir hier nach sehr detailliert da liegen möchte wie wollen wir das genau angehen?
an der Stelle.
aber Ich bin davon überzeugt dass es auch in dem umfeld wirklich gelingen kann zu wachsen was natürlich in einem nicht stark wachsenden Markt durchaus Verdrängung bedeutet, war es aber auch und da hast du ja eben auch angedeutet.
Auch durch ein geografisches Wachstum sein kann dass man dann merkt er geht die auch wer mehr Wachslumsdynamik haben oder wir sind auch teilweise im Märkten die mehr Wachtstumsdynamik haben wodurch man halt auch entsprechend dann vielleicht etwas einfacher auch wachsen kann.
Das ist eine
mutigende Perspektive, weil ich glaube das gilt auch für ganz andere Branchen.
Dass man insbesondere als deutsches Unternehmen international selbst unter diesen Bedingungen jede Menge Chancen hat.
Man muss ja halt mutig und schnell angehen.
Da sprachen wir schon drüber.
Ich bin
auch nicht blau-äugig, deswegen, dass es herausfordernd ist für viele andere, auch für andere Industrien wird das herausfordernder sein.
aber ich folge dir da, es gibt halt auch Chancengen Wenn man es beherzt angeht, wenn man es vielleicht auch rechtzeitig angeht.
Wenn man das vielleicht aber auch durchaus gemeinsam in einigen Bereichen angeht – auch mit anderen Märkten und anderen Playern im Markt oder sogar auch mit bewährbaren Einheitlichen Standards
usw.,
hat man Chancen.
Man muss natürlich auch investieren.
Und jetzt habt ihr mit zumindest eurer eigener Struktur und so wie sie sich verhält, ja eine investitionsfreudige Struktur wenn man das so sagen darf dass das was mich im national moment eher ein bisschen bedenken lässt.
Wir haben in Deutschland das Privatvermögen jetzt die zehn Billionen Euro Grenze überschritten mag.
wir sehen das ist glaube drei Komma fünf sechs davon gammeln auf irgendwelchen Giro und Sparkonten rum die man investieren könnte.
Aber ich nehme auch in Familienunternehmen, in Generationswechseln ein Bewahren und Beschützen des Kapitals zwar statt es mutig wie neu am Fall zu investieren aber das nur so als Randkommentar.
Vielleicht noch da hat es das Thema KI schon mal angesprochen Wie stark wird KI die Trilux noch verändern?
Also du hast ja schon Beispiele gemacht wo ihr unterwegs seid.
Magst du nochmal Da vielleicht eine Perspektive draufbringen, was KI vielleicht auch an Disruption in dem Markt wettbewerbsseitig erzeugen kann.
Vielleicht nochmal einen Blick darauf?
Dadurch bin ich ganz schwer mit einer Antwort.
Das muss ich ganz ehrlich sagen weil ich weiß dass es und stark verändert wird dadurch.
Ich würde mich aber heute nicht zutrauen zu sagen wie sieht das wirklich aus in fünf Jahren?
oder ich lerne immer mehr wenn ich mich gerade mit AI-Spezialistenunterhalte oder die, die dort viel tiefer auch in den Themen drinstecken.
Das mein persönlicher Zeithorizont, den ich bisher gesehen habe und falscher ist.
also alle das zieht sich irgendwie durch sagen dass wird viel schneller kommen wenn die Idee die du hast oder die Vision die du zu KI hasst Ist genau eine richtige war so ein wirklich Einzitat.
aber dein Zeithorizon passt nicht.
Also wenn Du vielleicht von zwanzig neunundzwanzig sprichst dann geht das bis Ende.
Und das habe ich noch mal zum nachdenken wirklich gebracht, dass die Dynamik eine ganz andere ist.
und was sich zeigen wird aus meiner Sicht auf wer mir alle im Rahmen der Digitalisierungswelle gedacht.
Das führt jetzt zu Massenentlassungen auch damals schon in Verwaltungsbereich.
am ende hat es Aus dem Bereich dazu geführt Dass wir glaube ich viel komplexer alle geworden sind dass wir vielleicht auch Dinge tun dies gar nicht brauche in dem Bereich, aber irgendeiner erwartet.
Dadurch sind aber alle auch weiter beschäftigt gewesen.
viele coole Dinge sind aber auch zusätzlich entstanden die einfach zu mehr Arbeit geführt haben Aber auch einen guten Nutzen gebracht haben.
Wie wird das jetzt bei KI sein?
Wird das sich genauso entwickeln oder kommt es ganz anders?
Ich glaube dass ist für mich eine der spannendsten Fragen Für die nächsten Jahre.
was?
weil?
das ist natürlich gesamt gesellschaftlich auch ein ganz spannendes Thema.
Finden wir wirklich Beschäftigung, auch in der Zukunft durch ganz neue Themen die entstehen.
Ein Teil ist ja definitiv so.
eine KI muss hier auch gemacht werden.
Die Leute das sind ganz andere Jobs mittlerweile, die auch dort entstehen und wie viele fallen weg?
Und wie viel entstehen neu?
Das ist für mich eine Gesamtgesellschaftlich ganz spannende Frage.
Ein
schöner Abschlussimpuls für alle Zuhörer, darüber auch selbst ein bisschen nachdenken zu dürfen.
Hubertus wir haben eine Stunde zwanzig Minuten geschafft also hast Gott sei Dank mehr geredet als du vielleicht wollte.
War das mehr Fragen oder?
Ich danke dir ganz herzlich dass du da warst.
an die Zuhöhrer von D-Bakt unbedingt liken und vor allem abonnieren.
Das hilft uns sehr.
Schreibt mir in die Kommentare, wen ihr neben so sympathischen und ich glaube sehr anregenden Gesprächspartnern wie Hubertus hier gerne mal sehen wollt oder welche Fragen ihr diskutieren wollt.
Hubertuss, super dass du da warst!
Ganz ganz herzlichen Dank dafür.
Sehr gerne hat Spaß gemacht.
Gute Zeit.
Danke dir.
Ob im Supermarkt, in der Sporthalle oder in modernen Office-Gebäuden: Beleuchtung ist längst viel mehr als nur ein Mittel zum Zweck. Unter der Leitung von Hubertus Volmert entwickelt sich Trilux vom traditionellen Leuchtenhersteller zum Marktführer mit smarten, vernetzten Gebäude-Technologien. Heute macht Deutschlands größter professioneller Lichtanbieter rund 750 Millionen Euro Umsatz und betreibt sechs Werke in Europa.
In dieser Folge von Debugged spricht der gelernte Maschinenbauer Volmert über seinen Weg an die Spitze, den schmalen Grat zwischen Qualitätsanspruch und Entschlusskraft sowie die konkrete Übersetzung von Unternehmenswerten in den Führungsalltag. Ein Deep Dive über Licht als Betriebssystem moderner Gebäude, die KI-Nutzung zur Automatisierung von Ausschreibungsprozessen – und warum Leistung nicht mit Überstunden gleichzusetzen ist.
Mehr von Matthias Kolbusa:
Website: https://kolbusa.com/
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/matthiaskolbusa/
Keynotes: https://kolbusa.com/keynotes/
Du wirst vergessen.
Jeder ist ersetzbar und ich glaube, das ist gut so.
Die, die nach dir kommen, müssen nach vorne gucken.
Alle, die auf dieser Ebene sind haben ein sehr starkes Ego.
Du solltest als Letzter sprechen bevor du dich äußerst.
Ich bin auch keine Ausnahme!
Gut dann fange ich erstmal an unser herzliches Hallo zu dir Emeshe und willkommen wie wir zuhören bei unserem Debug Podcast.
Das ist mir wirklich eine persönliche große Freude, dich ämische Weißenbacher heute hier zu haben.
Seit letztem Jahr COO wieder vorher zehn Jahre CFO und davor schon ich glaube elf Jahre in operativer Ergebnis Verantwortung für diverse Division Bereiche davor im Controlling.
also bist du schon lange bei Mann und Hummel.
Wie immer bei Deepwakt interessiert uns, mit wem haben wir es da zu tun.
Gucken so ein bisschen was macht der Weltmarktführer eigentlich?
Mann und Hummel im Filtration Bereich?
Wie verdient ihr euer Geld?
Was ist eure Strategie?
Eure Kultur?
Was passiert auch so im Umfeld?
Vielleicht Emische wenn du einfach den Sprung direkt mal erlaubst das mich natürlich einfach per se fasziniert ist dein... Dein Lebenslauf, deine Geschichte.
Wenn man hinter diese Geschichte blickt und du bist gebürtige Ungerin, bist aber in Rumänien aufgewachsen bis mit achtzehn aus dem damaligen totalitären Rumänian geflüchtet dann studiert in Deutschland bei Mann und Hummel tatsächlich Praktikum glaube ich auch gemacht.
Und dann habe ja gerade skizziert was da so passiert ist fast eine Bilderbuch-Karriere.
Da können wir bestimmt auch nochmal darüber reden.
und war das immer so gedacht geplant?
Was können andere da vielleicht von lernen?
hast du etwas, wo du sagen würdest es gibt aus dieser zeit auch in rumänien totalitäres regime etwas noch bei dir was dir ja auch heute noch etwas aus dieser Zeit bringt bedeutet was du vielleicht auch im management dort Ja als soziale prägung mit dir umträgt wofür du dankbar bist?
kannst du da irgendwie was mit anfangen?
weißt du was ich mein?
Klar, aber zuerst mal vielen herzlichen Dank für die Einladung Matthias.
Sehr sehr gerne!
Ich freue mich auch sehr auf unser Gespräch.
Auch besonders dass ich die Gelegenheit habe das mit dir zu machen weil wir uns gut kennen und ich glaube da fühle ich mich dann auch wohl.
Ja also zu deiner Frage.
by the way Ich war nur, ich war Zweiundzwanzig als ich aus Rumänien geflogen bin.
Nicht Aktzehn und ich war schon verheiratet.
Deswegen sage ich also ... Ich war auch nicht alleine und eine gewisse Reife gerade hatte ich doch.
Wollte ich wenn ich zurückdenke und meine Kinder so was machen würden mit zweiundzwzig oder hätten gemacht mit zwanzig?
wahrscheinlich wäre ich auch nichts so der Geister hat gewesen, als meine Eltern auch nicht waren.
Also was hat mich geprägt oder was habe ich immer noch aus dieser Zeit?
Oder wofür bin ich dankbar?
Das ist eigentlich vieles weil in diesen ersten Jahren deines Lebens wird du am meisten geprägt und Ich glaube, ich wurde von zu Hause sehr gut ausgestattet.
Meine erziehung in der Familie das Wertesystem Liebe zum Menschen und zur Arbeit sowie der Anspruch immer mein Bestes zu geben mich weiterzuentwickeln Und mehr zu erreichen als meine Vorfahren Das ist das Geerbste für mögen den ich, glaube ich immer, immer bewahre.
Und dieses Vermögen muss sich immer vermehren.
Also das war so ein Grundsatz was mir mitgegeben wurde und natürlich durch meine Eltern aber auch durch meine Schule Offenheit, Neugier, Zuversicht, Lebensfreude vorgelegt bekommen.
Und es wurde mir auch mitgegeben.
auf der anderen Seite sicherlich du bringst mit einer Persönlichkeit einiges mit und ich glaube Ich bin ein optimistischer Mensch Ein Zuversichtlich.
Ich glaub immer, dass der nächste Tag etwas Gutes und etwas Besseres gibt.
Also wenn ich schlechte Tage habe dann ... ich schüttele mich und ich sage okay du darfst weinern für ein paar Minuten aber dann stehst du auf und bewegst du dich und gehst nach vorne.
Und in der Schule Der Leistungsanspruch war sehr hoch.
Wir wurden nicht gelobt für eine durchschnittliche Note, wir wurden nur gelobт wenn die besten waren und das hat mit natürlich geprägt immer mein Bestes zu tun.
also ich habe auch wahrscheinlich ... Ich hatte diesen Ehrgeiz immer gehabt, die Beste zu sein.
Die extra Meilen zu gehen... Also es wurde viel Arbeit abverlangt schon auch in der Schule und das konntest du nur leisten wenn du sehr diszipliniert warst mit einer ausgeprägten Durchhalte vermögen.
Und ich habe gelernt dass können beginnt immer mit wollen.
Danke dir!
Also was mich gerade sehr mitgenommen hat und da kommen wir wahrscheinlich auch bei der Kultur von Mann und Hummel nochmal drauf ist, wie du sagst das die Liebe zu Menschen und die Liebe zur Arbeit.
Diese wie von dir jetzt am Ende erwähnte Disziplin, da ist ja die Frage.
Ist das kulturelle Prägung?
Ist es eher etwas was man entweder genetisch hat oder nicht?
also die Disziplinen Liebe zur Arbeit meine Frau also möge ich mir nachsehen kommt auch aus einem totalitären Regime und damals noch so wird Union Kasachstan Und die liebe zu menschen die bringt sie mehr als alles mit.
aber Liebe zur arbeit und disziplin in der arbeit dass es nicht ihre welt.
Und trotzdem, ich kann aus ihren Erzählungen nur widerspiegeln auch dieser wahnsinnige Leistungsdruck damals was ihr erzählt in der Schule.
Das ist kein Vergleich zu dem was ich hier in Deutschland in der Schule erlebt habe.
Trotzdem wie siehst du das?
Glaubst du dass Ehrgeizdisziplin ist das etwas was man vermittelt bekommt sozial, sei es Elternhausschule oder ist das Etwas wo du sagst das hat man halt entweder oder man hat's nicht.
Matthias, das sind wirklich gute Fragen und das könnten wir mir erweiten dann später für das Unternehmen.
Hat jemand ein strategisches Denken?
Also hat man Fähigkeit so ein strategisches Denken oder zu konzeptionellen Denken.
also jetzt zurück zur Disziplin.
Ja ich glaube es ist teilweise in dir Aber ich glaube schon, dass man zu einem gewissen Teil das auch lernen kann.
In der Schule habe ich erfahren, wenn man unterdurchschnittlich begabte Kinder oder auch durchschnittliche begabten Kinder in einer Klasse tut wo das Leistungsniveau hoch ist dann dieser Kinder entwickeln sich auch viel besser und stärker, als wären sie mit ihren Gleichgesinnten in einer Klasse.
Also ich glaube dass es gibt eine gewissen Zug oder gewisse Motivation die aus der Gruppe kommt.
also diese Gruppendynamik glaubt schon das seine positiven Einfluss hat was besonders jetzt was Disziplin und Leistung angeht.
Wenn du auf Disziplinen guckst, du sagst ja bis zu einem gewissen Grad kann man das auch lernen trainieren würde ich teilen.
wenn man mich fragt was Disziplin ist sage ich immer salopp näher disziplin ist das zu tun was was richtig ist und was zu tun ist obwohl du kein Bock hast.
also jetzt mal sehr salopp formuliert Wo musstest du dich dazu disziplinieren und das weiterüben?
Kannst du da ... Und ich spreche nicht deine Pünktlichkeit für Meetings an.
Das ist aber eins!
Vielleicht,
also wo musstest Du Dich dort entwickeln?
Hast Du irgendwelche Erinnerungen daran?
Und wie hast Du es gemacht?
Also was können Leute von Dir vielleicht in der Hinsicht lernen?
Wozu hattest Du vielleicht keinen Bock und hast gesagt nehm ich ja Da wird sich jetzt gezwungen und wie hast du es geschafft?
Also ich weiß nicht, ob das wirklich die Frage beantwortet.
Aber ich war Leistungssportlerin in der Schule.
Was hast du gemacht?
Basketball gespielt!
In den Ostbrokerländer also wenn das sind in Rumänien, du könntest entweder Leistungssportlerin sein oder gar nichts machen.
Und Leistungssport heißt, hieß es jeden Tag Training.
Also bevor du in die Schule gegangen bist dann während der Ferien waren immer Training Camps und meine Eltern und auch meine Schule haben mir immer gesagt ich tat das nun so lange machen solange ich auch gute Noten habe.
Das verlangt extrem viel Disziplin.
Natürlich ist es sehr oft schwer gefallen, mein Tag so einzutakten und das dann wirklich von Tag zu Tag durchzuhalten.
Dass ich für die Schule auch genug Zeit verwende um dann gute Noten zu bringen.
Das heißt in weniger Zeit musste ich viel intensiver, viel konzentrierter sein Und es waren Tage, wo ich einfach müde war oder wo ich wirklich keinen Bock drauf hatte.
Das waren dann solche Tage, in denen es wirklich nur die Disziplinen und wieder dieses Bewusstsein zu machen, was willst du?
Wieso willst du das?
Markt sind für deine Zukunft.
Nur wenn man gedanklich dieser Fragen abgehakt hatte und nochmal für sich klargemacht hat, nur dann ging es wieder.
Weil wie du sagst, Disziplin ist tatsächlich auch für mich ... Du magst konsequent oder du gehst dein Weg, auch wenn du in bestimmten Momenten wirklich keinen Bock drauf hast Und sonst, das ist auch heute so.
Also wenn ich besonders jetzt dieses erste halbe Jahr mehr anschaue dann war extrem intensiv.
also Ich habe jetzt dieses erstes halbjahr intensiver erlebt als die letzten jahren obwohl die letzten Jahren waren auch nicht langweilig und Ich mache regelmäßig auch bis heute Sport.
Das ist für mich ein Instrument, um wirklich zu entspannen und meinen Kopf freizumachen.
Aber dafür muss ich es egal wie spät ins Bett gehe späterstens um sechs aufstehen Und sicherlich sind Tage, wo ich das dann nach vier Stunden schlafe oder nach fünf Stunden Schlaf mache.
Ich sage nicht, dass ich zu hundert Prozent das durchhalte aber das das schaffe ich nur mit Durchdisziplinen.
Da stehe ich gut!
Ich könnte es nicht.
also ich muss meine sieben acht stunden schlafen und wie du weißt steht
auch
sehr sehr früh auf und das heißt aber dass ich häufig halb zehn, zehn im Bett bin.
Sagen wir mal, kommen wir bestimmt nachher noch drauf.
aber was macht dieses Halbjahr so intensiv wie nichts anderes?
Was du vorher erlebt hast und du hast ja schon weiß Gott viel Erfahrung und viel gesehen.
Was ist im Moment so besonders intensiv?
Der erste Punkt ist das hat schon mit diesem Jobwechsel.
Das ist tatsächlich so wenn du zehn Jahre etwas magst.
vieles ist Routine.
Also vieles magst du aus Erfahrung, du brauchst nicht so viel Vorbereitung für Meetings, du kennst deine Themen, du kannst vieles einschätzen, Auserfahrung, Meinungssagen bewerten.
und auch wenn ich einen langjährigen Operations Background habe oder Supply Chain also mehr Operations trotzdem nach zehn Jahren oder in den zehn Jahren die Welt hat sich tausendmal gedreht.
Prozesse haben sich entwickelt, die Produktionstechnologien, der Produktionssetup, Produktportfolio also alles was dazugehört, entwickelt sich und das erfordert für mich auch viel mehr Vorbereitung für viele Themen.
Lass mich die Frage wenn du erlaubst oder deine Ausführung dazu Einmal hängen an, dass wir einmal vorher darüber sprechen was Machtmann und Hummel überhaupt weil dann würde mich interessieren.
Ich sag die Frage jetzt schon damit ich es mir selber gut merken kann denn was mich dann interessiert ist warum tust du das noch mal an?
Aber vielleicht vorher... Was macht man mit Hummel?
Ihr seid alles andere als ein kleiner Laden.
ihr macht gut vier Milliarden Umsatz seit fast zwanzigtausend Mitarbeiter, seit Weltmarktführer im Filtrationsbereich.
habt Drei Schwerpunkte.
Hab das Transportgeschäft, also sprich hier filtert alles was so im Kfz zu filtern ist von Luftdraftstoff und so weiter und sofort.
ihr macht Life Science Environment wo es darum geht eben Wasser und Luft einfach zu reinigen.
da kommen wir bestimmt in der Strategie auch nochmal drauf was da die Wette ist eines gegen andere.
dann habt ihr noch das Membranthema.
Wenn du mal versuchen würdest wirklich in möglichst einfachen Worten zu beschreiben, hey womit verdient man und Hummel eigentlich sein Geld?
Kannst du für einen Lion das Versuchen auf den Punkt zu bringen.
Und wie organisiert ihr im Grunde auch so ein bisschen?
vielleicht eure Wertschöpfung?
produziert ihr überall auf der Welt?
wo sind die Produkte genutzt?
Einfach so ein ganz kleiner Einblick wenn dir das möglich ist.
Das wäre super
Gut.
unser Kern Kompetenz ist, das Nützliche von dem Schädlichen zu trennen.
Das beschreibt den Kern der Kerntechnologie-Filtration und wie separieren Schadstoffe?
von Flüssigkeiten, Luft und Gase.
Also das wird sehr einfach beschrieben.
Wenn ich jetzt
ein Alltagsmensch bin dann sage ich jetzt mal treffe ich euch einmal mindestens in zwei Bereichen wenn ich noch nicht komplett elektrisch fahre.
immer im Fahrzeug ist wahrscheinlich was von euch verbaut was im Grunde Luft oder Kraftstoffe oder Öle auch filtert.
Und ich sehe euch ja auch zunehmend in Gebäuden, gerade auch während- oder nach Coronazeit wo ihr dafür sorgt dass Luft beispielsweise gereinigt wird.
Wie ist eure Produktion so strukturiert?
Kannst du sagen, ihr habt zentrale Produktionsstandorte oder wird dort produziert wo eure Produkte gebraucht werden.
Kannst du da einen kleinen Einblick geben?
so wie viele Standorte habt ihr?
Wo arbeiten die Leute was sind so typische?
dann vielleicht auch Kunden in den jeweiligen Regionen einfach ein kleines Gefühl vielleicht dafür vermitteln.
Ja
sehr gerne.
also.
wir produzieren für das Land im Land, für die Region in der Region und das hat mit der Größe der Produkte zu tun.
Weil sie sind da echt voluminös.
auch wenn wir über ein BKW Luffilter sprechen Die Aussage ist zutreffend.
mehr für Erstausrüstung wenn wir nur rein über Filter-Elemente sprechen, was wir im Ersatzstallmarkt vertreiben.
Erstausrüstung
heißt praktisch der Hersteller
Pkw?
Wir liefern direkt an den Herstellern ans Band und die verbauen das gleich in das Fahrzeug oder in einem anderen Equipment.
Also so ein Luftfilter zum Beispiel hat auch ein Kunststoffgehäuse und das erfordert auch viel Platz in einer Kiste, in der das verpackt wird.
Und deswegen solche Produkte von Europa nach Südamerika oder nach Asien zu liefern macht nicht viel Sinn weil dann die Transportkosten sind höher als die Produktkosten.
Deswegen ist unser Ansatz die Märkte lokal zu bedienen Und das hat auch natürlich mit Kundenbedürfnisse zu tun.
Die sind schon regional in fast allen unserer Marktsegmenten, außer den Erstausrüstung BKW-Bereich, wo natürlich die Hersteller schon ihre Plattformen über die ganze Welt ... standardisiert haben und sie versuchen auch dann bestimmte Plattformen nur in bestimmten Regionen zu produzieren.
Also das ist grundsätzlich unser Produktionsstrategie, die haben achtzig Standorte also eigentlich wir sind überall in aller Region der Welt vertreten und wir beschäftigen so zwanzigtausend Mitarbeiter Und wir haben auch ein paar wenige Vertriebsgesellschaften nur, aber die meisten unserer Gesellschaften sind Produktionsgesellschaft.
Das zeigt auch dass unsere Wertschöpfungstiefe ist ziemlich groß und tief.
vom Medien falten bis zur komplette Montage des Produkts machen wir in Haus Und in den letzten Jahren haben wir sogar die erste Wertschöpfungsprozesse vertieft.
Das heißt, dass wir unsere eigene Medien produzieren allerdings nur im synthetischen Bereich und dadurch ja die Wertschöffungskette ist nochmal erweitert worden.
Danke!
Vielleicht dann zurück zu der Frage, warum tust du dir das nochmal an?
Jetzt aus der sehr erfahrenen, sehr professionell eingeschwungenden CFO-Rolle genau die Verantwortung für das zu übernehmen.
Was du gerade skizziert hast – eine globale Produktion mit allen Veränderungstreibern, die es da gibt, kommen wir bestimmt bei der Strategie ja auch noch mal drauf.
Ist es zwang?
Was tut es?
Also zwang ganz sicher nicht.
Wie wir am Anfang darüber kurz gesprochen haben, ich mag dieser Work-Life-Balance im Begriff nicht weil für mich Arbeit ist ein Teil meines Lebens und Arbeit gibt einen Sinn meines Lebenes und es macht auch Spaß.
Und deswegen, ich liebe Arbeiten.
Die Frage ist natürlich braucht meinen Beitrag das Unternehmen und wenn die zwei dann sich überlappen oder sich treffen, dann ich glaube da kommt eine gute Geschichte raus.
also hier ist tatsächlich also einmal Ich liebe zu arbeiten.
zweitens Das Unternehmen sagte Ja, wir würden dich noch brauchen in diesem Bereich um das und das nochmal zu erreichen oder weiterzuentwickeln.
Und deswegen also... Und wenn ich ehrlich bin, ich fühle mich noch nicht bereit.
Auch wenn ich in diesem Jahr zweiundsechzig werde Ich fühle sich noch nicht bereit und nicht soweit dann nicht regelmäßig in die Arbeit zu kommen oder ins Büro.
Allerdings nur richtig, wenn ich ein Beitrag leisten kann und wenn Mann und Hummel sagt es gibt jetzt oder wir sehen keine Themen wo du uns helfen kannst auch dann würde ich nicht ganz aufhören Und dann würde ich mir andere Themen suchen.
Ich glaube, das brauche ich auch, um mein Geist zu beschäftigen.
Wir leben in einer Zeit, wo die Veränderung war noch nie so schnell und nicht so tiefgreifend.
Irgendwie hätte ich das Gefühl, dass sich abgekoppelt
bin.".
Ich muss noch, glaube ich, eine gewisse Zeit immer noch mitkommen.
Das interessiert mich einfach.
und wenn du halt nicht inmitten des Geschehen bist ob das wirklich so intensiv sein muss dass du ein Fulltime-Job magst oder nur Aufsichtsratmandate hast oder ich weiß nicht soziale Unternehmen gründest oder beim sozialen Projekt mitarbeitest aber irgendwas dass du immer noch das Gefühl hast, du bist im Leben.
Also ich kann das hochgradig verstehen und werde auch arbeiten bis die Radieschen wirklich von unten angucken, weil ich es einfach gerne mache.
Ich glaube, das ist ein Geschenk.
Das geht nicht jedem so.
Hast du Angst davor?
Weil du es gerade so angedeutet hast, wenn dieser Fulltime-Job nicht mehr da ist oder sagst du wirklich ganz gelassen Hand aufs Herz, denn es wird genug zu tun geben.
Also Angst habe ich nicht.
Trotzdem ganz ehrlich, ich glaube schon dass eine Herausforderung sein wird dieser Umstellung und ich muss mich damit beschäftigen.
Ich muss mir Gedanken machen was mache ich da?
ein paar Themen für mich aufgeschrieben.
Schon länger, was ich immer machen wollte wie Fotografieren lernen oder sogar Klavier spielen also das war immer mein Wunsch.
Das habe ich immer mit meiner Eltern diskutiert wieso ich kein Instrument hätte lernen müssen.
Können wir uns übrigens
zusammen einbuchen?
Steht bei mir seit Ewigkeiten auf der Liste!
Auf der anderen Seite Wir haben über Familie gar nicht gesprochen.
Ich hab drei Enkeltöchter und ... Die Zeit, was ich heute mit denen verbringe ist wenig.
Die wohnen auch nicht nah zu mir oder zu uns.
Und das ist nur einmal im Monat, wo ich sie sehe.
Aber dass auch konsequent und auch diszipliniert.
Egal wie müde ich bin oder ob ich von einer Reise zurück komme, aber das muss sein.
Sonst gibt es keine Beziehung zu denen und da sehe ich auch viel Nachholbedarf und viel Raum um nach einem intensiven Berufsleben immer noch ein ausgeglichenes glückliches Leben zu
führen.".
Vielleicht werdet ihr das angesprochen hast und du hast ja mal, glaube ich ein Zitat.
Ich selber kannte es von dir nicht.
Habe es aber in Vorbereitung auf unser Gespräch gelesen sinngemäß.
Sie ist mir nach, wenn ich es nicht wörtlich schaffe gesagt, es reicht als Frau nicht kompetent zu sein sondern wenn du wirklich dahin kommen willst wo auch du hingekommen bist brauchst du eine andere Art noch von Intelligenz, soziale, emotionale Intelligenze unter anderem.
Wenn du mal zurückguckst auf dein ja von außen sozusagen Bilderbuchkarriere, hast du dafür was opfern müssen und wenn was das zu erreichen, was du beruflich erreicht hast.
Und fällt dir das oder ist das im Nachhinein auch etwas wo du sagst Mensch ich habe dafür auch ganz schön viel gegeben.
also wie schwer ist es im Grunde für dich gewesen?
A als Frau dass zum Meistern mit Familie Beruf in dieser sehr fordernden Industrie auch, also gerade die Automotiveindustrie war ja eine extreme Männerdomäne und ist es zum Teil immer noch das überhaupt auch meistern zu können.
Center Dinge sozusagen die du geopfert hast und was können andere aber vielleicht als Haltung von dir lernen?
Also ich habe diesen Begriff etwas aufopfern genutzt oder auch nicht wirklich als Thema für mich gesehen, weil wahrscheinlich auch geprägt durch den Kulturkreis woher ich komme.
Es war immer für mich klar dass sich arbeiten werde auch erst Mutter in Rumänien.
jede Mutter hat gearbeitet also meine Mutter hat auch gearbeitet.
Ich glaube wir waren thirty-six in der Klasse und nur ein Kind hatte eine Mutter die Hausfrau war.
Also das war für mich ganz normal und gegeben.
Ich habe für mich beschlossen, dass es werden sicher Themen sein, die ich nicht leisten werden kann.
Und da bringe ich immer dieses Beispiel auch in anderen Podcasten – ich kann nicht backen!
Also ich hab nie gebacken Dafür gab es keine Zeit.
War ich bei jedem Fußballspiel von meinem Sohn wahrscheinlich nicht?
Ich habe sogar eine Aufführung von meiner Tochter verpasst, das ist das Einzige was ich in meinem Leben bereue.
Das hab' ich wirklich für Mann und Hummel aufgehobfert anders machen würde oder Ändertöne.
Aber sonst, ich glaube nicht dass ich irgendwas aufgeopfert hätte weil ich diesen Weg gehen wollte.
also für mich war immer klar Qualität, Komfort, Quantität.
Ich werde nicht glücklich als Hausfrau.
Es mag sein das ist eine egoistische Sicht aber Ich habe gesagt, wenn ich nicht glücklich bin dann werden meine Kinder oder meine Kinder werden auch keine glückliche Mutter haben oder ausgeglichene Mutter haben.
Und wenn ich den ganzen Tag mit meiner Kinder zu Hause bin, dann qualitativ also wirklich die Zeit was sich mit denen echt verbringe wird auch nicht viel länger als ... wenn ich arbeite.
Das muss jeder für sich entscheiden und ich glaube, das ist auch sehr, sehr wertvoll, wenn Frauen mit ihrer Kinder zu Hause sind.
Und wenn das sie erfüllt ausfühlt und damit sie glücklich sind – es wirklich toll!
Das war einfach nicht mein Weg.
Hattte ich Tage wo ich gesagt habe okay, dass war ja zu viel Arbeit?
Und ich musste von meinen Kindern ein paar Stunden wegnehmen.
Ja, waren sicher.
Ob ich das bereut habe?
Wahrscheinlich!
Aber ob ich trotzdem sagen würde, dass ich etwas aufgeopfert habe?
Nicht also... Man muss sich einfach klarmachen was bist du bereit für etwas zu zahlen?
Glaubst du in dem Zusammenhang, dass es so etwas wie eine Berufung gibt und das jetzt nicht allzu esoterisch auszudrücken?
Auch so eine Art Auftrag den man im Leben hat.
Also woran denke ich?
gerade bei uns zu Hause?
meine Frau hat sich ganz bewusst dafür entschieden Ich möchte zuhause sein die Zeit wohnt und sie hat das auch sehr erfüllt glaube ich.
Jetzt sind unsere Kinder ausm Haus und orientiert sie sich anders.
Jetzt gucke ich meinen beruflichen Kontext, auch bei mir selber in der Firma sehe ich Leute die folgen nicht ihre Berufung und jetzt absichtlich auch mal Richtung Männer geguckt.
Sondern da habe ich so den Eindruck, da versuchen Leute eine Rollenbild zu erfüllen, eine Karriere zu erfühlen, die eigentlich gar nicht die Ihre ist.
also irgendwie... Verantwortung nehmen, Geschäftsführer werden oder sein.
Und im Grunde merkst du das ist von außen aufgesetzt und es ist nicht deren Berufung aber es ist ihnen wichtig weil das Umfeld scheinbar danach ruft.
also sprich glaub so.
Es gibt etwas wo man sagt hey wenn Du ein erfülltes Leben führen möchtest dann guck mal was deine Berufung ist Oder ist dir das zu esoterisch?
Also vielleicht ist es schon ein bisschen zu esoterisch.
Also ich glaube, man muss mit zwei Weiden auf dem Boden der Tatsachen sein und feststellen wie komme ich über die Runden?
jetzt ganz plakativ das auszudrücken?
Das heißt Arbeit ist ein Muss aus meiner Sicht um über die runden zu kommen.
Und wenn jemand zum Beispiel Spaß oder Erfüllung hat in Malen.
Aber kein Picasso ist, dann vielleicht nach deiner Definition er fühlt sich berufen würde sie berufen fühlen als Maler aber davon könnte er nicht leben.
also solchen Menschen muss man schon sagen such dir einen richtigen Job und das Malen kannst du deine Freizeit machen.
Ja, also ich bin ein Pragmatiker und ich glaube daran dass Spaß und Arbeit verbunden kann, dass man Erfüllung in der Arbeit finden kann und es Berufe gibt die einem mehr liegen und weniger liegen.
Ich glaube aber auch daran, dass wenn man etwas mit Herz und Leidenschaft macht dann kann man auch bestimmte Aufgaben lieben lernen können.
Und wenn ich ehrlich bin zum Beispiel... Ich glaube auch an Anfügung das du ein bisschen schon irgendwie zu den Themen geleitet wirst.
Wenn ich zurückblicke, wenn du mich fragst sowieso habe ich BWL studiert Die Antwort ist wahrscheinlich, was man beim BWL studieren öfter hört.
Man wusste nicht was man werden will und bei mir... war das ein Ausschlussverfahren.
Also ich habe eine Mathematik-Physikklasse und ich wusste, ich will kein Ingenieur werden.
Ich will weder Physik oder irgendeine Naturwissenschaft studieren.
Ich hatte nicht Mut mich auf Medizin vorzubereiten weil dann hätte ich mehr in einer Chemiebiologie Klasse gehen müssen.
Und ja, und dann habe ich gesagt okay das ist dann BWL.
Mein nächster Gedanke war ok du willst nur eine gute Arbeitstelle haben, dann Familie gründen Kinder haben.
und dann schauen wir mal weiter.
Und ich bin bei Mann und Hummel als Praktikantin eingestiegen, weil ich unbedingt arbeiten wollte.
Im Führer-Ninzig war die Erholungsphase einer Krise und das war extrem schwierig, besonders ich hatte schon zwei Kinder und damals Deutschland war nicht darauf vorbereitet Frauen mit Kindern einzustellen.
Das war so.
Ich bin in einem Personalwesen eingestogen und habe mir gesagt, wenn du einen Fuß in der Tür hast Du wirst schon den anderen Fuß auch reinholen.
und so war's.
Und ich hab noch mal geliebt zu arbeiten, ob ich die Stelle wirklich geliebte habe?
Das kann ich dir nicht sagen!
Ich hab einfach geliebet zu arbeiten.
und diese Leidenschaft... Dann bringe dich dazu, das Team zu lieben.
Dann sagst du okay ich will dass das Team weiter sich weiterentwickelt oder erfolgreich wird.
und so bin ich eigentlich immer gezogen und immer sichtbar geworden und ich habe die Themen Lieben gelernt!
Meine erste Controlling-Aufgabe Brückenrechnung von externem Rechnungswesen zum Internen Ich hatte keine Ahnung.
Woher hätte ich sagen können, liebe ich das oder liebe nicht?
Also was ich dann festgestellt habe auf dieser Reise dass sich keine Routinearbeit liebe.
Ich liebe immer neue Herausforderungen zu meistern.
Ich wollte immer neue Aufgaben.
Habe ich gewusst ob ich eine Karriere machen will?
no way!
Das wollte ich fragen.
hattest du damals das Ziel bei Bumms?
zwanzig Jahre später bist du CFO des Jahres zweiundzwanzig.
glaube Hattest du solche Ziele, Vorstellungen oder hast du einfach tatsächlich gesagt ich liebe meine Arbeit und das mache jetzt.
Und der Rest hat sich entwickelt?
Oder hattest Du entsprechende Ambitionen zu der Zeit?
Nein, da sollte ich auch gerade sagen dass wenn Du aus einem sozialistischen Land kommst, aus einer Diktatur, Du kannst Karriere nicht mal buchstabieren.
also in Rumänien Karrieren gab es nur für Parteimitglieder und das war für mich ein rotes Tuch.
Also dazu wollte ich nicht gehören, deswegen habe ich mit Karriere assoziiert.
Und natürlich wusste, dass ich in einem anderen politischen System wechsle und hier ist etwas anderes.
Aber das war für mich nicht wichtig.
Wie ich gesagt habe, ich wollte eine gute Stelle haben und einen zuverlässigen Arbeitgeber.
Und was mich immer geleitet hat, mein Bestes zu tun.
Das hat dieses Unternehmen immer honoriert und ich wurde immer gezogen Und das hat mich immer von einen Schritt zu dem anderen.
Und natürlich dazu gehört auch mein Neugier und meine Mut, gehörte dazu, weil sonst wenn du zu vorsichtig bist und Risikoscheu dann ... Du denkst hundertmal drüber nach, bin ich vorbereitet für den nächsten Step?
Ich hab nicht lange darüber nachgedacht.
Das ist in meiner ... DNA einfach reinzuspringen und dann auf dich zu verlassen, dass du irgendwie schon wieder aus dem Wasser kommst.
Und das hat mich immer geleitet.
Mein Ehrgeiz wurde geweckt im letzten Schritt meiner Karriere weil bevor ich sehr froh wurde habe ich die Region Europa geleitet Operations in Operations.
Und ich habe gehört, dass der Aufsichtsratsvorsitzende die Geschäftsführung neu aufstellt und dann habe ich gesagt okay jetzt bin ich soweit und wenn das tatsächlich so ist, dann will ich berücksichtigt werden.
Das war eine bewusste Entscheidung.
Vielen Dank!
Einmal Sprungsstrategie Mann und Hummel in der Zukunft.
Wenn man erbt, der am Grunde mit Alice und i etwas aus der Traufe geroben einen Wachstumsmarkt den ihr bearbeitet aktuell macht.
Der korrigiere mich hat es wahrscheinlich nicht genau präsent ungefähr zehn prozent des Umsatzes auf das heißt der Großteil ist noch eben im Transport.
Geschäft Klassisches Geschäft.
so jetzt Thema Elektrifizierung und Co.
Brauche ich dir anders nicht erzählen?
Ist das LS&I-Thema so die strategische Wette, dass wenn das eine weiter schrumpft, das andere entsprechend wächst?
oder mache ich es mir dazu einfach?
Was ist sozusagen die Strategie von Mann und Hummel?
Also das ist richtig!
Die Kern der Mann & Hummel Strategie ist Fokus auf Hiltration.
Das ist dieser Kellkompetenz.
Und im zweiten Schritt haben wir uns dann die Märkte angeguckt, also wie sich das entwickelt.
Ich würde heute sagen vielleicht gar nichts so bewusst, weil das hat schon dieser Diversifizierung in den Jahr zwanzig vierzehn oder sogar davor angefangen noch mal vor meiner CFO-Zeit dass diese eine Standbein Automobilindustrie ist vielleicht zu gefährlich oder zu riskant für die Zukunft.
Und natürlich, das wurde dann nach dem Jahr zehnt zwanzig siebzehn immer mehr bestätigt, weil wenn du dich erinnerst in den Jahrzehnten hat in China die Automobil-Industrie so ein Rücksetzer gehabt und Und seitdem hat sich eigentlich die Automobilindustrie auch nicht mehr wirklich erholt.
Und nach... ...Zwanzig, Fünfzehn, Sechzehn hat man und Hummelt dann angefangen, wirklich bewusst in diesen Lifestyles und den warmen Bereich zu investieren.
Aber auf der anderen Seite Man muss schon sagen, dass noch extrem viel Zeit erfordert bis das wirklich so ein ausgleichender Standbein sein wird.
Ist deine Erwartung oder eure auch gewesen, dass es schneller geht?
Oder sagst du nur wie du gerade einleitest, es braucht halt einfach diese Zeit weil ... den Umsatz ja guckst, ihr seid von vier sieben, vier fünf, vier zwei.
Das heißt das ist rückläufig e-Bezeite immer noch gut unterwegs und Alice&E geht dir das zu langsam?
Wie schaust du da drauf?
Die Entwicklung von Alice&e ist definitiv langsam wenn ich die Schnelligkeit oder die Dynamik der Märkte heute in Betrag ziehen.
Würden wir diese Transformation unter Marktverhältnisse machen, die vor Jahrzehnte geherrscht haben?
Wahrscheinlich würden wir das nicht so kritisch sehen.
Ich glaube unser Thema ist, dass uns keine keine tiefgreifende Gedanken gemacht haben, was heißt für uns dieser Markteintritt und LS&E.
Also wir haben am Anfang so ein paar Unternehmen aufgekauft und ohne wirklich uns mit der gesamten Wertschöpfungskette der Luftfiltration zu beschäftigen oder Wasserviltrationen Wer dummelt sich in diesem Markt?
Wie, was sind die Erfolgsfaktoren um diesen Märkten dann auch wachsen und gedeihen zu können.
Und deswegen haben wir sehr viel lernen müssen auf dieser Reise.
Was würdest du sagen?
waren so die zwei drei Key-Learnings, die ihr mitgenommen habt?
Um das zu erläutern oder zu erklären, vielleicht ein Rückblick woher kommen wir.
Wir kommen aus einer Automobilindustrie die aber wir niemals Märkte selber entwickeln mussten.
Das haben die Kunden für uns gemacht.
Also wie haben die Daimlers, die VWs Die Toyotas dieser Welt überall verformt?
Aber wir haben dieser Standorte erst dann gegründet, wenn wir Aufträge gehabt haben.
Im LS&E funktionieren die Märkte nicht so.
Wir müssen diese Märkte entwickeln.
Das heißt, diese Go-to-Markt-Strategien sind ganz anders, erfordern ganz andere Profile, ganz andere Strategien Am Anfang, wir haben das versucht mit unserem Besten aus dem Automobilbereich zu machen und wir haben feststellen müssen dass es nicht funktioniert.
Und natürlich sind wir ein Familienunternehmen und der Mensch steht in Mittelpunkt und dieses Einsehen am richtigen Platz ist und der bewegt werden muss, braucht einfach Zeit oder wir haben einfach Zeit gebraucht.
Das haben wir auf dieser Reise auch gelernt in dieser gesamten Transformation auch die Automobilindustrie dass das hier unser Verhalten auch ändern müssen.
Wir müssen schneller verstellen.
wer sind wirklich die richtigen an den kritischen Positionen zum Beispiel.
Also das war ein Punkt, der anderer Punkt alles und ehemalte.
erfolgreich zu sein braucht so eine andere Risikobereitschaft.
Du brauchst schnelle Entscheidungen mit wenig oder unzureichende Informationen.
Wir kommen aus einer Automobilwelt wo eigentlich alles vorgegeben waren, auch wenn wir ein Produkt selber entwickeln mussten.
Aber der Prozess war sehr geregelt.
Wir mussten viel Sicherheit in diesen Prozessen einbauen also dieser Zero-Defect Culture was von uns abverlangt wurde.
das hat dazu geführt dass dieses unternehmerisches Denken sich wirklich auf einer sehr niedrigen Niveau bewegt hatte.
Und bis heute, also wie wir im OE-Bereich agieren, das kannst du nicht vergleichen, wie wir in LS&E agieren müssen und das war ein... Also um das zu lernen, dass er vor der Zeit ... Wir sind mehrmals gescheitert Dann haben wir neu angefangen.
Das war ein Thema für die Langsamkeit, dann im LS&E-Bereich... Also um in einen neuen Markt einzutreten hast du zwei Strategien zur Verfügung.
Du entwickelst die Märkte vom Scratch und du baust deine Standorte, die Technologieren alleine auf oder du akquirierst Unternehmen, die einen gewissen Knowhow haben mindestens in einem gewissen Segment und versuchst das dann zu skalieren.
Und wir haben uns für diesen zweiten Weg entschieden, aber dieser Markt ist so fragmentiert zum Beispiel die Luffilterfiltration im Live-Sign und im Environment also Gebäudefiltration dass wir ziemlich viele Mom and Pop Shops zusammen kaufen mussten Und bis wir das konsolidiert haben, dann die Prozesse standardisiert und professionalisiert haben.
Das hat wieder viel Zeit gekostet und auch viel Schweiß und auch viele Scheitern, weil wir so was auch noch nie gemacht haben.
Ja, ich würde sagen das sind die wichtigsten Themen wieso wir mehr Zeit brauchen als wir ursprünglich gedacht haben.
Jetzt sind wir sicherlich schneller unterwegs weil wir jetzt eine gewisse Reifegrad entwickelt haben und jetzt müssen wir in den nächsten Jahren schon einen anderen Wachstumskurve sehen als wir bis jetzt gesehen haben.
Trotzdem, wenn du die zwei Bereiche vergleichst.
Also neunzig Prozent Automotive, zehn Prozent LS und D auch wenn Automotiv nur stagniert.
also das braucht noch ein paar Jahre bis wir diesen Anteil verdoppeln oder oder verdreifachen.
Oder wir performen sehr gut in Automotive und wir generieren so viel Cash, dass wir nochmal einen größeren Schritt Richtung Aquisition machen können dürfen.
Danke dir!
Kommt einmal zum Thema Strategieumsetzung.
darüber haben wir uns ja auch gefunden dieses Thema in halbjahreszyklen Monatsprins zu versuchen diese Strategie umzusetzen.
wenn du das mal ganz kritisch betrachtest, ganz bewusst auch so natürlich bin ich Fan davon und sage das ist eine tolle Sache das so zu machen.
Was würdest du sagen?
Ist da wirklich gut dran?
aber was es auch gefährlich oder funktioniert nicht an dieser Art von Strategie Umsetzung.
also Ich bin überzeugt dass das der richtiger Wege und Methode ist weil Das erlaubt uns sehr schnell zu entscheiden, was funktioniert und was funktioniert nicht.
Und gleich nach einem anderen Weg zu suchen.
Wenn wir heute Schwierigkeiten haben das ist nicht wegen der Methode sondern dieser Methode ist in einer Kulturwandel eingebettet.
also Verhalten muss sich ändern Mindset muss sich ändern die schwierigste Führungsaufgabe von allen.
Also wir kennen vom Porter den Satz Culture is strategy for breakfast und das ist so, und wir sind immer noch nicht auf einer Reife grad mit unserer Mindset und Kultur dieser Methode eigentlich abverlangt.
Was würdest du sagen?
Boah, weil du sagtest ja auch... Also das was du auch von der LS&E-Lernkurve beschrieben hast, sagt ihr ganz klar her, dass ist am Ende auch eine Leadership-Herausforderung.
Du sagst es, du musst die richtigen Leute an die richtige Stellen bringen.
aber das alleine reicht ja dann auch nicht sondern du brauchst ne bestimmte Kultur und ich finde du hast das schön beschrieben aus einem Automotive denkend wertschöpfenden Kontext dessen Umfeld sich ja auch deutlich ändert durch das, was wir erleben und dann noch in einer anderen Industrie.
Wo siehst du bei euch so wirklich?
Was sind so?
welche Art von Mindset sagst Du braucht man und Hummel um wirklich langfristig im Wettbewerb zu bestehen der heute noch nicht da ist und also das wäre so die eine.
Und was es denn so?
deine Möglichkeit eure Möglichkeit, das herbeizuführen zu unterstützen?
und was tut ihr?
Also welche Mindset sozusagen denkst du braucht ihr.
Und was sind Wegemöglichkeiten das wirklich aktiv auch herbeitzuführen?
Ich glaube nicht ich glaube ich weiß es dass die erste Führungskompetenz oder Fähigkeit die wir weiterentwickeln müssen ist ist Kundenverständnis, also dieser Customer Centricity und man hört das immer wieder.
Aber wir sind ein technologie- und technikdominiertes Unternehmen und im Automobilbereich haben wir oder es wurde uns erlaubt in Lösungen zu denken anstatt uns zuerst mal wirklich mit dem Problem zu beschäftigen.
Und dieses Prinzip, du musst dich zuerst mal in das Problem verlieben bevor du nach Antworten suchst oder Lösungen anbietest – also das verstehen wir noch nicht.
Also wir springen gleich mit einer Lösung obwohl wir noch gar nicht die Paypoints der Kunden verstanden haben.
Also ich glaube, das ist die erste Fähigkeit.
Die zweite Fähigkeit ist unternehmerisches Denken.
aber was ist Unternehmerisches denken?
Das heißt schnell mit unzureichenden Informationen zu entscheiden.
also was wir immer noch machen viel reden für planen viel realisieren und nach hundert prozent Plan Also nach noch einem hundertprozentigen Plan zu streben.
Und das gibt es nicht, ne?
Wenn du sagst ich habe jetzt ein Plan dass sie schon längst outgedatet also das ist schon überholt Du kannst nochmal neu anfangen und wir müssen einfach akzeptieren dass es nicht gibt oder dass es nicht der richtige Weg ist und einfach mit Prototypen, mit diesen Minimal Viable Products anfangen testen und dann in die richtige Lösung zu gehen.
Also das ist der zweite Punkt.
und ich glaube, der dritte Punkt ist dieser Thema Empowerment.
also wir führen immer noch sehr viel Mit Richtlinien, mit Arbeitsanweisungen, Vorschriften anstelle der Organisation Guidance zu geben.
Also ich hatte gerade glaube ich gestern ein Beispiel.
also bis jetzt unser genehmigungspflichtiger Geschäftskatalog sagt das alle Ausgaben, ob das jetzt Investition ist oder ein Leasing-Vertrag ist.
Über zwei Millionen muss die Führungsebene unter uns eine Genehmigung der Geschäftsführung haben.
Es ging um ein neues Lagerhaus und ich habe gefragt Hat es einen Ergebnisimpakt?
Also ändert sich die Kostenstruktur, wenn wir in dieses Gebäude investieren.
Und die Frage war Nein!
Unser Kostenstruktor bleibt stehen.
Es ist egal ob das jetzt zwei Millionen oder fünf Millionen sind, die Investitionen.
Solange wir das effizient nutzen dann muss ich eine Führungskraft in der Ebene unter der Geschäftsführung so viel zutrauen, dass er weiß was er tut.
Das ist nur ein Beispiel.
Du hast bei uns die Diskussion mitbekommen dieser Octopus-Organisation oder das Buch der Octopus Organisation und hier habe ich einen schönen Geidens von Amazon gelesen You hire the best and not who you love.
Und hier geht es um das Thema Team of Winners oder winning team und kommt vielleicht auch aus unserer basisdemokratischen Kultur vor vielen, vielen Jahren auch in dieser sehr menschenorientierten Kultur wenn wir neue Stellen besetzen wollen bestehende Stellen neu füllen wollen.
Zuerst mal, wir schauen uns um uns herum wer gibt es der geeignet wäre?
und auch wenn wir wissen dass das nicht die beste Lösung ist aber wie meinen diesen Mensch eine Chance geben zu müssen dann machen wir ja Besonders in der heutigen Zeit und wirklich folgend the right people at the right place.
Und who is the best?
Also, wer ist der Beste für diese Aufgabe?
Ist sicherlich nicht eine gute Lösung.
So, und deswegen...
Seid ihr da aus deiner Sicht in der Vergangenheit schon besser drin geworden was ihr da konsequenter klarer guckt, also die besten wirklich auf diese Stellen zu bringen.
Dann in den Jahr zwanzig dreiundzwanzig wir haben einen Assessment Center eingeführt für die ersten zwei Führungsebenen unter der Geschäftsführung Und bevor wir jemand einstellen, um uns selber zu kalibrieren und ein bisschen Objektivität reinzubekommen.
Die Kandidaten ist egal ob die externe oder interne sind müssen durch dieses Assessment Center laufen.
das ist durch einen externen Partner durchgeführt aber das ist immer noch ein Datenpunkt.
also wir sind nicht.
Wir verpflichten uns jetzt nicht, wenn dieses Assessment schlecht ausfällt.
Dass wir uns dann gegen den Kandidaten entscheiden und da haben wir auch sehr positive Beispiele.
Allerdings nehmen das ernst!
Und das ist schon so ein Leitfaden oder mindestens es hilft uns auch in den Interview, was wir dann danach führen.
Ein bisschen an bestimmten Stellen tiefer zu gehen und ein bisschen nachzuhören.
Ist das etwas?
Was wir glauben verbessern zu können?
Oder ist das tatsächlich so ein KAU-Kriterium wo wir sagen Nein.
Wohin machst du ganz persönlich fest, gerade auch so Top-Management Positionen zu besetzen?
Abseits jetzt von Assessment.
Wie bildest Du Dir da eine Meinung auf?
was guckst Du?
Also für mich das ist die Persönlichkeit also auf dieser Ebene.
ich gehe immer davon aus dass fachlich jemand wirklich gut ist.
Das erkennst du aus dem Lebenslauf.
Also heute, wenn ich ein Werksleiter... also das mache ich jetzt natürlich selten.
aber wenn ich jetzt einen Regionalleiter zu besetzen würde dann sehe ich oft aus dem Profil dass er mehrere Werke geleitet hatte wie viel Erfahrung hat dass er in Produktionssystemen Erfahrung hat und so weiter.
Das ist die Hygienefaktor, also was mich interessiert ist wie passt er zu unserer Kultur?
Und das hat mehr Empathie, Demut oder es wirklich Ego getrieben.
Ist er neugierig und ist er mutig, dann konzeptionelles und strategisches Denken.
Also das sind ungefähr so für mich die wichtigsten Kriterien was ich versuche immer abzusecken.
Sag mal auf euer Topmanagement-Team gucken.
du sagst es gibt Team of Winners oder winning team?
Würdest du sagen im Moment seid ihr eher Team Of Winners.
Also das ist auch die Octopus-Organisation.
Ich glaube, wir sind in einer Übergangsphase.
In den letzten Jahren haben wir schon einen großen Schritt in diese Richtung.
Winning-Team gemacht.
Man muss einfach ehrlich genug sein, dass alle die auf dieser Ebene sind haben ein sehr starkes Ego.
Und zu lernen, dass du in einigen Situationen zurücktreten musst und das demspielplatz überlassen musst Und das schadet dein Profil nicht und auch deine Leistung nicht.
Das muss man wirklich, glaube ich sich bewusst machen und dann lernen und immer wieder üben.
Ich bin auch keine Ausnahme.
Also zum Beispiel dieser Grundsatz oder Leitprinzip dass wenn du Wenn du in einer Meeting als Führungskraft drinsitz, du solltest als Letzter sprechen.
Du solltest zuerst mal den Raum allen anderen geben bevor du dich äußerst.
und ich merke bei mir es hängt natürlich auch von dem Thema und auch von der Dynamik des Gespräches.
aber es ist sehr oft immer noch dass ich mich bewusst zurücknehmen muss, bewusst.
Weil sonst ich pusche zu sehr rein oder ich äußere meine Meinung zu früh und damit beeinfluse
ich.".
Das ist vielen Führungskräften gar nicht bewusst ist wie sehr sie beeinflussen?
Verzweifelst du auch manchmal an dieser Entwicklung und wünsch dir das schneller geht?
Und akzeptierst du das dann?
oder sagst du nee das braucht halt einfach so eine Zeit und wir bleiben da dran.
Bleibt es einfach weiter Optimist?
Ja, natürlich.
Ich bleibe weiter Optimists.
und wie ich gesagt habe, ich glaube eine Kultur zu verändern, dich selber an dich selber zu arbeiten, das braucht einfach Zeit.
für mich aber stellt sich immer noch die Frage gibt uns der Markt dieser Zeit
Schöne Brücke in das Umfeld.
Glaubst du, der Markt gibt euch die Zeit?
Oder was macht ihr auch eben wenn du so ins Umfeld-Marktentwicklung ... Sozioeconomische Parameter guckst.
Macht dir das Sorge dass es zu schnell geht?
Ich glaube schon.
Wenn wir in wachsenden Märkten wären trotz Dynamik und durch diese geopolitischen Entwicklungen wäre ich viel gelassen ab.
Aber es kommt alles zusammen, geopolitische Konflikte, stagnierende Märkte, neue Technologien und alles braucht eigentlich Geld um gestemmt zu werden.
Und das erfordert eine enorme Fokussierung aktuelle Performance, damit du das Geld verdienst.
Trotz allen diesen schwierigen Bedingungen weil du weißt wenn die Märkte nicht stark nähern dann hast du nicht diesen Rückenwind um deine Kostensteigerung in teilweise zu decken sondern du musst alle Wett machen und das heißt auch dass du Schritt für Schritt restrukturieren muss auch wenn du nicht auf einmal Ressourcen freisetzen musst.
Das kostet Geld, um in neue Technologien zu investieren.
Die Frage ist, dann generierst du genug Geld aus deinem aktuellen Performance?
Und das ist keine schöne oder eine sehr herausfordernde Gemengelage.
Du sagtest ja in unserem Vorgespräch, du hattest noch nie so eine intensive Zeit wie jetzt auch dieses erste Halbjahr diesen Jahres.
Hattest genau damit zu tun und woran konkret spürst du das auch persönlich?
Kannst du es teilen?
Also das hat teilweise tatsächlich auch mit der Geschäftsentwicklung insoweit Aufgrund des Iran-Krieges, wir wissen dass wir zusätzliche Kosten haben die wir eigentlich an den Märkten weiter geben müssen.
Aber aufgrund dessen das wir in stagnierender Märkte sind auch unsere Kunden selber ihre Probleme haben dieser Weitergabe was uns sehr gut im Jahr zwanzig zwanzigeinundzwanzig bis zweitenzwanzig gelungen ist.
Das steht unter ganz anderen Rahmenbedingungen oder Sternen.
Weil natürlich die Kunden, also wenn du nur auf VW volkst und Daimler aber auch unserer Großdistributoren das ist uns glaube ich allen klar dass sie auch kein Euro Cent zu vergeben haben.
Und dann die Frage ist wie Wie kann das dann funktionieren langfristig?
Wir reden nicht über Pinards, sondern wirklich über signifikante Beträge.
Aber da hilft nichts!
Da müssen wir einfach durch und tatsächlich in unserer operativen Performance... noch besser werden und dort gibt auch noch viel Spielraum.
Und das ist immer dann beruhigend, weil wir sind ... Wir können nicht sagen dass wir bei Optimierung unserer Prozesse jetzt die Asymdote polieren sondern es gibt noch extrem viel Potenzial.
aber er fordert auch ein anderes Denken wie wir bis jetzt unterwegs waren.
ich glaube wir sind auch gut genug in der Prozesskette entlang zu denken, sondern wie halt jedes Unternehmen organisiert ist.
Du hast Business Units, du hast die Nebling Functions aber wir müssen das die gesamte Wertschöpfungskette betrachten um wirklich die Ineffizienzen viel besser zu heben.
Setzt du in dem Zuge auch, also schöpfst du auch Hoffnung aus technologischen Entwicklungen, Stichwort Robotik KI.
Ich glaube ihr habt ja auch in den USA die Initiative Dark Factory sagt man glaub ich nicht mehr.
das klingt irgendwie so dunkel aber du weißt was ich meine also Produktion effizienter zu werden.
gibt dir das eine Perspektive wo man sagt hey wenn wir da schnell genug sind können wir auch da effizienter werden oder spielt das aus deiner Sicht in der Zukunft gar keine so große Rolle?
Doktor, doch ich glaube schon das für die Zukunft eine große Rolle spielt.
Allerdings bin der Meinung dass dieser Hype für KI es wird bald in ein anderer Perspektive gestellt also diese Effiziensteigerungen was man sich erhofft wird kommen.
aber zuerst mal müssen wir viele Hausaufgaben machen und das ist tatsächlich in den Wertprinzip und Ontologie unserer Prozesse.
Also das heißt, dieser KI ist eingebettet in diesem Kontext, im Prozesswelt und KI wird nur so gut funktionieren wie gut unsere Prozesses sind oder wie gut unser Prozess verstanden haben, standardisiert haben, unsere Datenqualität erhöht haben.
kein Rocket-Science in dem Sinne, aber sehr viel Knochenarbeit.
Und das erfordert auch sehr viele Disziplinen und das muss man dann auch parallel zu allen anderen Themen dann betreiben.
Das sind großartige Konzepte.
Aber bevor wir auch zur KI kommen schon viele unserer Softwares beinhalten KI, diese Embedded AI-Solutions, aber wir haben glaube ich auch noch viel Raum und Verbesserungspotenzial die Funktionalitäten der heutigen Systeme zu nutzen.
Also wenn ich nur auf SAP gucke oder auf ERP, unser ERP-System benutzen nicht die Funktionalitäten so wie wir nutzen könnten.
Also
das ist eine gute Frage, aber das ist historisch so gewachsen.
Wir sind nicht schlecht, verstehst du?
Aber es gibt noch viel Potenzial und wir müssen einfach diese Lücken schließen und dieser Lücken bewusst machen.
Und wieso ist das so?
Wenn Du durch ein Fabrik läufst dann siehst Du den physischen Materialfluss.
Das siehst du!
Das kannst du greifen.
Auch als Leier, wenn du in einer Produktionshalle gehst und dich in die Mitte stellst, dann hast du ein Gefühl dafür ist es gut organisiert oder schlecht organisiert?
Da kannst du auch als Leyer ziemlich schnell sagen ich glaube der Prozess ist verbesserungsdürftig oder den Materialfluss von wahren Eingang bis wahren Ausgang ist nicht gerade ledig.
Aber siehst du an den Daten im System?
Nein, das siehst Du nicht.
Und du siehst nicht wo die Menschen Daten runterladen in Excel bearbeiten dann wieder hochladen also diese Datenbrüche und das sehen wir nicht.
Und das wirklich zu visualisieren ist extrem schwierig.
Also wir arbeiten auch mit Zelonis zusammen, mit dieser Technologie Process Mining und um diese Themen zu visualizieren.
aber das ist ein bisschen mehr.
also dieser Value Stream Mapping, dieser Wertstrom-Analyse.
was wir im Werk Gang und Gebe sind müssen wir für unsere Systeme anwenden für die Datenflüße und Informationsflüsse.
Und wir überlegen jetzt gerade, wie können wir das viel besser machen?
Das ist hochkomplex!
Aber ich stelle mir vor dass tatsächlich wir so Worums haben wo wir tatsächlich mit Post-its dieser Wehrstromanalyse wirklich durchgehen und sagen, wo müssen wir die Systeme anders nutzen?
Du hast das Thema Dark Factory genannt.
Wir nennen das Factory of the Future.
Klingt
viel besser!
Ja natürlich!
Und ich glaube, das ist besonders wenn du die Alterung der Bevölkerung betraktest.
Es ist der richtige Ansatz.
Dann den nächsten großen Schritt in Produktivitätsteigerung ist der richtige Ansatz.
Wir sehen an an unserer Anstrengungen, wir nennen das Non-Materials Savings zu generieren.
Also Produktivitätssteigerung zu generiern Jahr für Jahr ist immer schwieriger und besonders weil die Technologien vorhanden sind.
also heute gibt es viel mehr Möglichkeiten um Linien end to end zu automatisieren.
dann das natürlich dieser Daten aus den Maschinen so zu nutzen, dass du Prozesse proaktiv steuern kannst oder Probleme rechtzeitig erkennst und darauf sehr schnell reagieren kannst.
Dann wenn du denkst digitaler Zwilling welche Möglichkeiten dir das geben.
Also ich glaube, dass kommt kein Weg vorbei dieser Technologien zu nutzen und am Ende des Tages ob du das magst oder nicht andere werden das tun?
Und du wirst dann sehr schnell abgehängt.
Das heißt im Grunde noch mal den Bogen zur Strategie macht klar neues Geschäftsfeld weiter mal vorne bringen, LS&I.
Aber das ist im Grunde nicht der einzige Teil sondern der andere, der dir die Perspektive für nachhaltige Wettbewerbsstärke für man und Homo gibt.
Dieses wahnsinnige Produktivitätspotenzial, dass euch neue Technologien und Möglichkeiten bieten und wenn man dir so zuhört dann zettelt ihr da ja eine ganze Menge an um das möglichst breit und tief auszuschöpfen haben vielleicht mal so zum abschluss möge es noch lange dauern natürlich emische dass du für man und hummelt hätte.
ich ist wenn du nicht mehr bei Mann und Hummel tätig bist was ist so dein wunsch das menschen die dann noch da sind über dich sagen denken also worauf kommt es dir eigentlich?
mir geht jetzt nicht weiß du eine große legacy sondern ganz praktisch Was ist dir wichtig, dass im grunde den menschen klar ist was du von beitrag geleistet hast?
Also, mir geht es nicht um irgendwelche Zahlendatenfakten.
Ich glaube du wirst verstehen was ich meine.
Also, ich habe gelernt dass wenn... Es ist egal wie lange du im Unternehmen warst und es ist egal was du geleistet hast.
also vielleicht das ist sehr polarisiert oder sehr digital ausgedrückt aber Du wirst vergessen Jeder ist sehr setzbar und ich glaube, das ist gut so.
Die Nacktier kommen, die müssen nach vorne gucken und nicht zurück.
Und diejenigen, die den Weg bis dahin gestaltet haben zu loben oder zu würdigen.
Also dieser Erwartung habe ich tatsächlich überhaupt nicht.
Wenn man an mich erinnert... will, dann ich würde nur eins hoffen.
Dass es klar ist, dass ich immer zur Ausdruck gebracht habe meine Liebe zu diesem Unternehmen und das für mich, dass es immer mehr als ein Job
war.".
Ich glaube, das kann ich zumindest sagen.
Fühlte ich, hab' ich immer gemerkt die Zeit, die ich mit dir verbringen durfte.
Ermische super herzlichen Dank, dass du in diesen Jahr sehr Turbulenten und fordernden Zeiten, die du diese Zeit genommen hast.
Es war ein großartiges Gespräch!
Ich freue mich wenn wir uns nächste Woche persönlich wiedersehen.
für alle Zuhörer auch vielen Dank dafür es dabei sein, möglichst teilen, liken und beschreiben was euch an Diba gefallen hat, was wir vielleicht auch an Fragen des Nächsten mal noch stellen sollen.
Das war super Gespräch.
Vielen Dank!
OMR.
Als Ungarin in Rumänien geboren, mit 22 aus dem totalitären Regime geflüchtet, in Deutschland BWL studiert und 1994 als Praktikantin bei MANN+HUMMEL eingestiegen: Emese Weissenbacher hat beim Weltmarktführer für Filtration eine Bilderbuchkarriere hingelegt – vom Controlling über zehn Jahre als CFO (CFO des Jahres 2022) bis zurück in die operative Verantwortung als COO.
MANN+HUMMEL steht für rund 4 Milliarden Euro Umsatz, 22.000 Beschäftigte und 80 Standorte weltweit. Die Kernkompetenz, wie Emese es nennt: das Nützliche vom Schädlichen trennen – Schadstoffe aus Flüssigkeiten, Luft und Gasen filtern.
In dieser Folge von Debugged zeigt sie, wie man einen Hidden Champion umbaut, dessen Kerngeschäft – die Filtration rund ums Automobil – durch E-Mobilität unter Druck gerät. Sie spricht offen über die Wette auf das neue Standbein Life Science & Environment, das bislang erst rund 10 Prozent des Umsatzes ausmacht und darüber, warum diese Transformation länger dauert als geplant: Aus der Automobilwelt kommend, in der die Kunden die Märkte vorgaben, musste MANN+HUMMEL erst lernen, Märkte selbst zu entwickeln, schneller mit unzureichenden Informationen zu entscheiden und sich von der eigenen Zero-Defect-Kultur zu lösen. Dazu die harten Rahmenbedingungen: stagnierende Märkte, Geopolitik und Kostensteigerungen (Stichwort Iran-Krieg), die sich kaum noch an die Kunden weitergeben lassen.
Wie ändert man ein Mindset von „Wir haben die beste technische Lösung" hin zu „Wir verlieben uns erst in das Problem des Kunden"? Warum ist Kultur für sie die schwierigste Führungsaufgabe überhaupt – „Culture eats strategy for breakfast"? Und was heißt echtes Empowerment, wenn eine Organisation noch mit Richtlinien statt mit Guidance geführt wird? Emese erklärt, warum Disziplin für sie kein Modewort ist, sondern das, was sie vom Leistungssport im totalitären Rumänien bis an die Konzernspitze getragen hat – und warum sie sich in Meetings bis heute bewusst zurücknehmen muss, um als Letzte zu sprechen.
Viel Spaß mit der Folge!
Produziert von Podstars by OMR.
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